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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Pressemitteilungen der ASWN...

05. Dezember 2018 , Winsen an der Luhe, Presse Kreisverwaltung

BIWAPP: Landkreis Harburg warnt vor falschen E-Mails aus dem Kreishaus


Die Alarm-App "BIWAPP" meldete es gestern an tausende Handy-Nutzer im Großraum Hamburg: Mit gefälschten E-Mails plus Anhang im Namen der Kreisvewaltung Landkreis Harburg werden angebliche Rechnung versandt. Der Anhang enthält eine Schadsoftware.

„In den vergangenen Wochen wurden verstärkt E-Mails mit Anhängen verschickt, die den Eindruck erweckten, es handele sich um offizielle E-Mails des Landkreises Harburg“, warnt Kreissprecher Andres Wulfes. Diese seien jedoch gefährlich: Wenn der Empfänger den Anhang öffnet, verbreitet sich eine darauf versteckte Schadsoftware auf dem Computer.
Die Absenderadressen würden darauf hindeuten, dass die Mails von Mitarbeitern der Kreisverwaltung stammen, insbesondere aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung, sagt Wulfes. Dem sei aber nicht so. „Im Anhang soll sich angeblich eine Rechnung befinden.“ Dahinter verstecke sich aber der Virus.
Der Landkreis weist darauf hin, dass es nicht üblich ist, Rechnungen per E-Mail zu verschicken, und rät, die falschen Mails sofort zu löschen.

 

05. Dezember 2018 , Winsen an der Luhe, Presse Kreisverwaltung

BIWAPP: Landkreis Harburg warnt vor falschen E-Mails aus dem Kreishaus

Die Alarm-App "BIWAPP" meldete es an tausende Handy-Nutzer im Großraum Hamburg: Mit gefälschten E-Mails plus Anhang im Namen der Kreisvewaltung Landkreis Harburg werden angebliche Rechnung versandt. Der Anhang enthält eine Schadsoftware.

 

05. Dezember 2018

Gefährliche Schadsoftware: BSI warnt vor Schadsoftware Emotet und empfiehlt Schutzmaßnahmen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten. Emotet wird derzeit weiterhin über groß angelegte Spam-Kampagnen verteilt und stellt daher eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar. Das BSI hat heute im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags KRITIS-Betreiber, staatliche Einrichtungen in Bund und Ländern sowie Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit erneut vor Emotet gewarnt und effektive umfassende Schutzmaßnahmen empfohlen.

Dazu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Emotet ist nach unserer Einschätzung ein Fall von
Cyber-Kriminalität, bei der die Methoden hochprofessioneller APT-Angriffe adaptiert und
automatisiert wurden. Schon im aktuellen Lagebericht des BSI haben wir von einer neuen Qualität der Gefährdung gesprochen und sehen uns durch Emotet darin bestätigt. Wir fordern deswegen Unternehmen und Organisationen auf, ihre IT-Infrastruktur und insbesondere ihre kritischen Geschäftsprozesse vor dieser Art der Bedrohung zu schützen und ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen angemessen auszubauen."

Durch das sogenannte "Outlook-Harvesting" ist Emotet in der Lage, authentisch aussehende Spam-Mails zu verschicken. Dazu liest die Schadsoftware Kontaktbeziehungen und seit einigen Wochen auch E-Mail-Inhalte aus den Postfächern bereits infizierter Systeme aus. Diese Informationen nutzen die Täter zur weiteren Verbreitung des Schadprogramms in nachfolgenden Spam-Kampagnen, so dass die Empfänger fingierte Mails von Absendern erhalten, mit denen sie erst kürzlich in Kontakt standen.
Das BSI rechnet daher künftig mit einer weiteren Zunahme an gut gemachten, automatisierten
Social-Engineering-Angriffen dieser Art, die für die Empfänger kaum noch als solche zu
identifizieren sind. Diese Methode eignet sich ebenfalls zum Einsatz von hochspezialisierten
Spear-Phishing-Angriffen auf besonders hochwertige Ziele.
Angepasst an die Zielgruppen Unternehmen und Privatanwender sind auf den Webseiten des BSI
unter folgenden Links weitere Informationen erhältlich:

www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/emotet

 

05. Dezember 2018

Gefährliche Schadsoftware: BSI warnt vor Schadsoftware Emotet und empfiehlt Schutzmaßnahmen

Gefälschte E-Mails im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten - Schadsoftware, die ganze Unternehmensnetzwerke lahmlegt: Emotet gilt als eine der gefährlichsten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch durch das Nachladen weiterer Schadprogramme aktuell hohe Schäden auch in Deutschland.

 

01. Dezember 2018 , Berlin, Tagesspiegel

Bundesregierung warnt vor Spionage

Seit 2017 gab es 17 Spionage-Verfahren wegen des türkischen Geheimdienstes MIT. Die Bundesregierung ist besorgt, Ankaras Agenten könnten BKA und BND infiltrieren.


Wie der Tagesspiegel berichtet, befürchtet die Bundesregierung seit 2017, der türkische Geheimdienst MIT könnte deutsche Behörden infiltrieren. Das geht aus der Antwort des Innenstaatssekretärs Günter Krings (CDU) am Donnerstag auf eine Linksfraktion-Anfrage hervor. Das Innenministerium hat deshalb Mitarbeiter von BKA, Bundespolizei, Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz, Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Zollkriminalamt und Generalbundesanwaltschaft sowie des Militärischen Abschirmdienstes, auf entsprechende "Anwerbeversuche" sensibilisiert.
Die Berliner Bundestagsabgeordnete Evrim Sommer (Linke) hatte die Regierung gefragt, wie viele Verdachtsfälle türkischer Spionage der Bundesregierung 2017 und 2018 bekanntgeworden seien. Genaue Daten dazu gab es in der Antwort allerdings nicht. Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) schrieb: Die Informationen berührten "schutzbedürftige Geheimhaltungsinteressen, so dass das Staatswohl gegenüber dem parlamentarischen Informationsrecht überwiegt". Die Beantwortung könnte deshalb auch "in eingestufter Form nicht erfolgen".
Aus Sicherheitskreisen ist zu hören, dass bundesweit mehr als 100 gescheiterte Anwerbe- und Abschöpfungsversuche durch den MIT stattgefunden haben dürften, so der Tagesspiegel weiter. In diesen Fällen hinderten die deutsche Spionageabwehr und aufmerksame Beamte in den von Ankara ins Visier genommenen Behörden mutmaßliche türkische Agenten daran, an Informationen zu kommen. Die Formulierung, dass auch in "eingestufter Form" keine Auskunft gegeben werden könne, bedeutet: Das Innenministerium gibt der Abgeordneten selbst dann keine nähere Auskunft, wenn diese sich zur Geheimhaltung verpflichtet haben. Aktuell ermittelt die Bundesanwaltschaft in vier Verfahren wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit für den türkischen MIT.

 

01. Dezember 2018 , Berlin, Tagesspiegel

Bundesregierung warnt vor Spionage

Türkei will deutsche Sicherheitsbehörden infiltrieren. Seit 2017 gab es 17 Spionage-Verfahren wegen des türkischen Geheimdienstes MIT.

 

30. November 2018 , Saarbrücken, Magdeburg, HMdI

„Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast“. IMK stimmt zu.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) will hart gegen Fußballfans vorgehen, die im Stadion Pyrotechnik abbrennen. So sollen bengalische Feuer künftig unter das Sprengstoffgesetz fallen. Wer sie bei einem Fußballspiel entfacht, muss nach Beuths Vorstellungen mit harten Strafen rechnen: „Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast.“


Beuth äußerte sich anlässlich der Sportministerkonferenz im saarländischen St. Wendel. Seinen Vorstoß will er bei der Innenministerkonferenz in Magdeburg Ende des Monats auf die Tagesordnung setzen.
Derzeit gilt das Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeld bestraft. Nach Beuths Meinung soll eine Änderung im Sprengstoffgesetz künftig eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis vorsehen. „1000 Grad heiße Pyros haben nichts mit Fankultur zu tun“, sagte Beuth. Sie könnten zu „lebensgefährlichen Wurfgeschossen“ werden und seien überdies eine Bedrohung für die Atemwege „unschuldiger Stadionbesucher“. Die Vereine seien nicht in der Lage, ihre Stadien pyrofrei zu halten. Deshalb müsse nun der Staat Konsequenzen ziehen.


Anlass für die Initiative des Innenministers sind unter anderem die Ausschreitungen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin Ende Oktober 2018. Dabei waren Polizisten und Stadionbesucher durch Bengalos verletzt worden, die Berliner Fans gezündet hatten. Das Dortmunder Fanprojekt hatte daraufhin die Ausschreitungen verurteilt und festgehalten, dass Pyrotechnik in deutschen Stadien verboten ist. Gleichzeitig richteten die Fanvertreter Vorwürfe gegen die Polizei, die in den Berliner Fanblock vorgerückt war: „Eine auf Deeskalation setzende Polizeieinsatzstrategie hätte eine so brisante Situation gar nicht erst entstehen lassen.“


Tatsächlich spielt das Thema Pyrotechnik in der Statistik der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze der Polizei aber nur eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Saison wurden in der Ersten Bundesliga zehn Menschen durch Böller oder Bengalos verletzt, in den oberen drei Ligen waren es 53. Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent an der Gesamtzahl der Verletzten rund um Fußballspiele in den Profiligen.
Quelle: Frankfurter Rundschau

Nachtrag vom 30.11.2018

Die Innenministerkonferenz (IMK) hat in Magdeburg beschlossen, dass das bereits verbotene Abbrennen von Pyrotechnik in oder gegen Menschenmengen härter bestraft werden soll. Damit folgen die Innenminister und -senatoren der Länder auf ihrer 209. Tagung einer Initiative des Hessischen Innenministers Peter Beuth, erklärte das das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS). Wie hoch das Strafmaß nach dem Sprengstoffgesetz tatsächlich ausfallen soll, wird nun im Rahmen einer IMK-internen Arbeitsgruppe geprüft. „Immer wieder kommt es insbesondere bei Fußballspielen zum Abbrennen sogenannter ‚Bengalos‘. Alleine in der letzten Saison wurden in den ersten drei Ligen 17 Polizisten und 32 Unbeteiligte durch Pyrotechnik verletzt“, berichtet dazu das HMdIS.

Bild: Polizei Rostock

Foto: POlizei Münster

Foto: Polizei Münster

 

30. November 2018 , Saarbrücken, Magdeburg, HMdI

„Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast“. IMK stimmt zu.

Der hessische Innenminister Peter Beuth will das Abbrennen von Bengalos unter das Sprengstoffgesetz stellen und droht Fans mit drastischen Strafen. Die Forderung wurde auf der Sportministertragung im Saarland erhoben.

Die Innenministerkonferenz hat auf ihrer Tagung am 30.11.2018 dem Antrag stattgegeben.

 

26. November 2018 , Hamburg, NDR

Versuchte Tötung – Sicherheitsmitarbeiterin niedergestochen

Beim Verlassen ihrer Arbeitsstelle ist am letzten Wochenende eine 42-jährige Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes in Hamburg-Winterhude, Leinpfad, mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei nahm wenig später einen Tatverdächtigen fest.  Wie sich später herausstellte war es der gleichalterrige Ehemann.
Wie der NDR berichtet rückten gegen 5 Uhr am Sonnabendmorgen  Polizei und Rettungskräfte an den Alsterlauf aus. Das Opfer arbeitet bei einem Sicherheitsdienst und war auf einer Baustelle im Objektschutz eingesetzt.


„Die Frau erlitt Stichverletzungen und musste notoperiert werden, nach Auskunft der behandelnden Ärzte bestand aber zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr”, hieß es von der Polizei.
Nach umfangreichen Ermittlungen gehen die Beamten nun davon aus, dass der 42 Jahre alte Ehemann des Opfers seiner Frau auflauerte, als sie ihre Arbeitsstelle verließ. Sie wurde zu Boden gerissen und der Täter stach dann mit einer Art Küchenmesser mehrere Male in den Rücken. Ein Notarzt versorgte die Frau am Tatort, ein Rettungswagen brachte sie mit Stich- und Kopfverletzungen ins Krankenhaus.


Der Mann konnte nach dem Angriff fliehen, wurde aber am Sonntag von der Polizei gefasst. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte umgehend die Polizei. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern den Angaben der Polizei zufolge noch an. Zeugen, die die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/ 4286-56789 zu melden.


 

26. November 2018 , Hamburg, NDR

Versuchte Tötung – Sicherheitsmitarbeiterin niedergestochen

Beim Verlassen ihrer Arbeitsstelle ist am letzten Wochenende eine 42-jährige Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes in Hamburg-Winterhude, Leinpfad, mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei nahm wenig später einen Tatverdächtigen fest. Wie sich später herausstellte, war es der gleichaltrige Ehemann.

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

Über das neue Register sollen zu Personen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben wie Wachpersonen in Flüchtlingsunterkünften Regelabfragen bei den Verfassungsschutzbehörden laufen. Diese sind künftig für die Zuverlässigkeitsprüfung dieser Personen vorgeschrieben. Das neue Register startet zum 1. Juni 2019.

Das Register enthält auch Informationen zu den IHK-Qualifikationen der Sicherheitsbediensteten, zum Beispiel einen Sachkundenachweis. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle führt das Register. Die Einzelheiten der Datenerhebung und -verwendung wird das Bundeswirtschaftsministerium später durch eine Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates regeln.

Darüber hinaus definiert das Gesetz, wer zum Wachpersonal gehört und wer für die Zuverlässigkeitsprüfungen zuständig ist. Hierdurch soll es Mehrfachprüfungen entgegenwirken, die bislang stattgefunden haben, und zur Kosteneinsparung beitragen.

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

Quelle: BundesratKompakt



Bild: Fotolia.com/Bits and Splits

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

 

 

17. November 2018 , Berlin/Bonn, Behördenspiegel

Sicherheitsgewerbe: Behördlicher Zuständigkeitenwechsel soll kommen

Über den geplanten behördlichen Zuständigkeitsübergang berichtete exclusiv Stefan Kaller, Abteilungsleiter für Fragen der öffentlichen Sicherheit im BMI, in der Zeitung Behördenspiegel. Details des Übergangs seien allerdings noch auszuhandeln. Zudem wolle man das Inkrafttreten des bundesweiten Bewacherregisters abwarten. Dieses sollte ursprünglich zum 1. Januar 2019 in den Wirkbetrieb gehen. Auf Wunsch des Bundesrates und verschiedener Bundesländer wird sich dieser Termin jedoch auf den 1. Juni kommenden Jahres verschieben. Offen ist anscheinend auch noch, ob das Register bei einem Ressortwechsel “mitwandern” muss. Bisher ist als registerführende Stelle das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorgesehen. Dabei handelt es sich allerdings um eine nachgeordnete Behörde des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi).


Faktische gegenseitige Anerkennung
Die Verzögerungen bei der Einführung des Verzeichnisses seien insbesondere auf Implementierungsprobleme bei den bundesweit rund 2.000 beteiligten Behörden auf Länder- und kommunaler Ebene zurückzuführen, erklärte Thomas Ernst aus dem für Gewerberecht und freie Berufe zuständigen Referat im BMWi. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass es im Rahmen des Registers faktisch eine gegenseitige Anerkennung der Überprüfungsergebnisse zwischen den Bundesländern geben werde. Gleichwohl könnten vergleichbare Einzelfälle in unterschiedlichen Bundesländern weiterhin zu differierenden Bewertungen führen.
Das Verzeichnis habe allerdings zwei große Vorteile, ergänzte Christoph Schäfer vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV): die Regelanfrage in allen Fällen und Bereichen bei den jeweiligen Landesverfassungsschutzbehörden und ein Ende des Flickenteppichs bei den Zuverlässigkeitsüberprüfungen.


Quelle: Behördenspiegel

Bild: BDK, Stefan Kaller (Mitte) im Gespräch mit Gewerkschaftsvertretern

 

17. November 2018 , Berlin/Bonn, Behördenspiegel

Sicherheitsgewerbe: Behördlicher Zuständigkeitenwechsel soll kommen

Die behördliche Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe soll auf Bundesebene möglichst zeitnah vom Bundeswirtschafts- (BMWi) auf das Bundesinnenministerium (BMI) übergehen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat diese Grundsatzentscheidung bereits getroffen. Ein entsprechender Organisationserlass der Bundesregierung steht allerdings noch aus.

Das neue Bewacherregister soll am 1. Juni 2019 starten.

 

16. November 2018 , Hannover

Niedersachsen: Neues Polizeigesetz kommt nicht mehr in diesem Jahr

„Der Abstimmungsprozess mit dem Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtags (GBD) braucht mehr Zeit als geplant“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ulrich Watermann, am gestrigen Donnerstag am Rande der Landtagssitzung. Zuvor hatte der NDR über die Verzögerung berichtet.

Es ist eine Niederlage für die Regierungskoalition und auch für Innenminister Pistorius: Das selbstgesteckte Ziel, das Polizeigesetz noch in diesem Jahr zu verabschieden, wird wohl kaum einzuhalten sein. Diverse Termine, die exklusiv für die Beratung des Gesetzes im November im Innenausschuss vorgesehen waren, wurden entweder storniert oder für die Besprechung anderer Themen freigegeben. Der Grund: Die Landtagsjuristen haben nach Informationen von "Hallo Niedersachsen" noch keine weiteren Ausarbeitungen zu den einzelnen Paragrafen an den Ausschuss gegeben.

Die Landtagsjuristen hatten zuletzt verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Ausweitung der Präventivhaft geäußert. Das Gesetzesvorhaben sieht eine Ausweitung der Polizei-Befugnisse vor, darunter eine bis zu 74-tägige Präventionshaft für Gefährder oder den Einsatz von Schadsoftware („Staatstrojaner“) zum Ausspähen von Verdächtigen. In ihrer Stellungnahme heißt es: "Da schon der 30-tägige Gewahrsam aus unserer Sicht (...) verfassungsrechtlich bedenklich (...) ist, gilt dies erst recht für die Möglichkeit, diese Anordnung noch zweimal bis zu einer Dauer von insgesamt 74 Tagen zu verlängern." Eine erste Sammlung kritischer Anmerkungen des GBD ist bereits von den Parteien durchgearbeitet worden.  Kritiker befürchten jedoch eine Aushebelung bürgerlicher Grundrechte.


CDU will mehr Personal
Auf eine Verabschiedung des Gesetzes im Dezember hatte vor allem die CDU gedrängt. Uwe Schünemann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sagte im NDR: "Man muss darüber nachdenken, ob die Rechtsabteilung im Innenministerium Verstärkung braucht, damit die Abstimmung mit dem Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtags schneller erfolgen kann." Die SPD betont, ihre gehe es um Sorgfalt vor Schnelligkeit. Der polizeipolitische Sprecher Karsten Becker sagte auf Nachfrage: "Die sorgfältige Abwägung zwischen Freiheitsrechten und notwendigen Eingriffsermächtigungen muss Vorrang haben. Dazu gehört auch, den Landtagsjuristen die erforderliche Bearbeitungszeit einzuräumen."

 

16. November 2018 , Hannover

Niedersachsen: Neues Polizeigesetz kommt nicht mehr in diesem Jahr

Das neue niedersächsische Polizeigesetz wird, anders als von SPD und CDU geplant nicht, in diesem Jahr vom Landtag verabschiedet werden. Gegen den Entwurf eines neues Polizeigesetzes gibt es Bedenken bei den Landtagsjuristen.

 

11. November 2018 , Hamburg

Deutschland hat einen neuen Verein für IT-Sicherheit

Gemeinsames Ziel ist es, "den Standort Bonn als das Herz der Cyber-Security in Europa erlebbar zu machen", heißt es in der Presseinformationsmappe. Schließlich nähmen die Cyberangriffe in Deutschland "explosionsartig" zu. Allein die Telekom habe in diesem Jahr 15 Millionen Attacken auf ihre digital aufgestellten Fallen registriert. "Die Sicherheitsbranche ist alarmiert: Wer weiter allein abwehrt, steht gegen immer ausgefuchstere Hacker künftig auf verlorenem Posten", heißt es in der Pressemitteilung.


Geplanter "Rat der Cyber-Weisen"


Also braucht es einen Sicherheitsverein, eine "Armee der Guten", wie es in der Präsentation zum sogenannten Cluster heißt. Vereinsvorsitzender ist Dirk Backofen, Leiter der Telekom Security, insgesamt hat der Vorstand des Clusters neun Mitglieder. Aber was soll der Verein eigentlich tun?
Angedacht ist beispielsweise die Etablierung eines "Rat der Cyber-Weisen" für die Bundesregierung, ein Expertengremium, das Empfehlungen an die Politik geben soll. Man könne sich aber auch vorstellen, dass ein Bonner Stadtteil zum "Schaufenster für sichere Digital-Technologie" werde, heißt es: Hier könnten schlüssellose Zugangssysteme, intelligentes Parken, autonomes Fahren oder digitales Bezahlen "anfassbar" gemacht werden. Außerdem soll bei verschiedenen Veranstaltungen geforscht, gefördert und gefeiert werden.


Warum all das ausgerechnet in Bonn so gut gehen soll, verrieten die Mitglieder beim Festakt: Die ehemalige Hauptstadt sei nicht nur Heimat wesentlicher Security-Behörden und -Unternehmen, sondern nach wie vor das zweite bundespolitische Zentrum in Deutschland, am Rhein sitzt unter anderem die Bundesnetzagentur. Zudem gebe es in der Metropolregion, die ja bis Köln, Düsseldorf oder Aachen reiche, ein "unvergleichlich großes Repertoire an Fachkräften". Nicht zuletzt biete die Stadt eine hohe "Arbeits- und Lebensqualität für die Cyber Security Professionals".


Nähere Informationen unter: www.https://cyber-security-cluster.eu/


Quelle: Spiegel Online

 

11. November 2018 , Hamburg

Deutschland hat einen neuen Verein für IT-Sicherheit

In Bonn haben sich Behörden, Unternehmen und Bundeswehr verbündet, um gegen kriminelle Hacker zu bestehen. Gegründet wurde der "Cyber Security Cluster Bonn e.V.", in dem alle Einrichtungen im Bereich IT-Sicherheit aus der Region gebündelt werden: Mit dabei sind zum Beispiel das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Telekom, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Polizei NRW, die Fraunhofer Gesellschaft und das Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr.

 

08. November 2018

Warnmeldung: Ransomware trickst Virenschutzprogramme aus

Wer dieser Tage eine E-Mail mit dem Betreff "Bewerbung auf die Angebotene Stelle bei der Agentur für Arbeit von Peter Reif" erhält, sollte die Mail umgehend löschen und den Dateianhang unter keinen Umständen öffnen. Berichten zufolge variiert der Namen in den Mails und es gibt auch Versionen mit beispielsweise "Peter Schnell", "Caroline Schneider" und "Viktoria Henschel". Leser haben heise Security eine Mail mit dem gefährlichen Anhang weitergeleitet.

Der Empfang der Mail und das Entpacken des Archivs löst nach jetzigem Kenntnisstand noch keine Infektion aus. Erst wer das Archiv entpackt und die darin enthaltene Datei öffnet, holt sich einen Windows-Erpressungstrojaner auf den Computer, der Dateien verschlüsselt und erst nach einer Lösegeld-Zahlung wieder freigeben will. Dem Online Analysedienst Virustotal zufolge handelt es sich dabei um die Ransomware GandCrab 5.0.4.

Die Ransomware „GandCrab“ versteckt sich dabei meist in gefälschten Bewerbungsanschreiben, denen eine verschlüsselte Archivdatei (etwa .rar) und eine als angebliche .pdf-Datei getarnte .exe-Datei beigefügt ist. Den Empfängern wird dann das zum Öffnen der Archivdatei nötige Passwort im Text der E-Mail oder einer ebenfalls beigefügten .txt-Datei mitgeteilt. Die Erkennungsrate bei kommerziellen Schutzprodukten liegt durch dieses Vorgehen derzeit in einem besonders niedrigen Bereich, da die Schutzprogramme die verschlüsselten Archive nicht entpacken können. Die Regierungsnetze sind durch zusätzliche individuelle Maßnahmen des BSI in besonderem Maße geschützt. Das hier beschriebene Vorgehen lässt sich in gleicher Form auch auf andere Schadsoftware-Varianten übertragen.

Dazu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm:
„Ransomware ist und bleibt eine ernstzunehmende Bedrohung. Das Vorgehen der Cyber-Kriminellen im aktuellen Fall zeigt zudem, dass technische Gegenmaßnahmen konsequent und durchdacht umgesetzt werden müssen. Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten
außerdem zum Standardfortbildungsprogramm in Unternehmen gehören, insbesondere dort, wo auch E-Mails von unbekannten Absendern mit unbekannten Dateianhängen geöffnet werden müssen, wie es in Personalabteilungen der Fall ist. Viele Unternehmen leiden unter dem Fachkräftemangel und freuen sich über jede Bewerbung, die sie erhalten. Dies sollte jedoch nicht zu Nachlässigkeiten bei der Cyber-Sicherheit führen.“


 IT-Sicherheitsverantwortliche sollten zum Schutz vor oben beschriebener Angriffsvariante folgende Maßnahmen beachten:

- Sensibilisieren Sie die Anwenderinnen und Anwender
- Prüfen Sie, ob das eingesetzte Sicherheitsprodukt in der Lage ist, Passwörter aus dem Mailtext      und/oder aus Anhängen zu identifizieren und für verschlüsselte Archive anzuwenden
- Prüfen Sie, ob verschlüsselte Archive in der Organisation oder dem
Unternehmen legitim und üblich sind und sprechen Sie entsprechende
Empfehlungen an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus oder nehmen Sie
geeignete technische Maßnahmen zur Blockierung verschlüsselter Archive in
E-Mails vor
- Unterbinden Sie die Installation von maliziösen Inhalten durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen:

                - Administratorenrechte sollten nur eingeschränkt vergeben werden
                - Verhindern Sie über geeignete Software-Produkte das Starten von         
                - ausführbaren Programmen in Dokumenten- und Temporär-Ordnern mittels       
                Blacklisting

Für einige frühere Versionen der derzeit verwendeten Schadsoftware GandCrab stellt die NomoreRansom-Initiative Entschlüsselungsprogramme bereit (www.nomoreransom.org)

Hilfestellung und Empfehlungen zur Erhöhung des IT-Sicherheitsniveaus und zur Abwehr derartiger Cyber-Gefahren erhalten kleine und große Unternehmen als Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit
[https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de] oder des UP KRITIS
[https://www.kritis.bund.de].

 

08. November 2018

Warnmeldung: Ransomware trickst Virenschutzprogramme aus

Eine Ransomware-Welle mittels Bewerbungsschreiben an Unternehmen führt derzeit vielfach zu erfolgreichen Infektionen von Arbeitsplatzrechnern und Netzwerken, bei denen Dateiordner und Dateien in großem Umfang verschlüsselt werden und Lösegeld erpresst wird. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine massive Häufung dieser Vorfälle in Behörden, Unternehmen und Institutionen festgestellt.

 

26. Oktober 2018

Durchbruch für Projektgruppe Cargo auf politischer Ebene

Wie auf der Hamburger Tagung „Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße“ von ASW Norddeutschland und Logistik-Initiative Hamburg vom 12. September 2018 vom Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, Erich Schmid, angekündigt, hat die Verkehrsministerkonferenz  vergangene Woche einen wichtigen Beschluss in Sachen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr gefasst.

Die Runde der Verkehrsminister der Länder nahm den Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Kenntnis. Sie bittet nun die ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren sowie die der Justizminister, sich mit dem Thema „Maßnahmen gegen Ladungsdiebstahl im Straßengüterkraftverkehr“ zu befassen.

Nach einem Bericht der Deutschen Verkehrszeitung (DVZ) ist damit ein wichtiger Durchbruch für die Projektgruppe Cargo unter Leitung von Guido Sünnemann, Abteilungsleiter Organisierte Kriminalität beim Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt, gelungen. Denn für einen nachhaltigen Erfolg des auf zwei Jahre angelegten Polizeiprojekts ist es wichtig, dass zwischen den Verkehrs-, Innen- und Justizressorts gemeinsame Handlungsstrategien abgestimmt werden und ein politisches Mandat gegeben ist.
Auf dem im Juli 2018 offiziell gestarteten Polizeiprojekt „Cargo“ liegen große Hoffnungen: Hauptziel ist es, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt „Ladungsdiebstahl durch Planenschlitzen“ möglichst nachhaltig zu bekämpfen.
Die aus bislang 6 Beamten bestehende Projektgruppe „Cargo“ hat sich die folgenden Ziele auf die „Fahnen“ geschrieben:
Grenzüberschreitende Organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt Ladungsdiebstahl durch „Planenschlitzen“ bekämpfen -  Fallerfassung und -bearbeitung zentralisieren - Deliktschlüssel „Ladungsdiebstahl“ in die PKS einführen- länderübergreifende Zusammenarbeit stärken - Handlungsempfehlungen für die Prävention formulieren.
Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre unter dem Dach des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Nationale Partner sind die Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Bundeskriminalamt.
Internationale Partner sind die Länder Polen, Tschechien, Schweden, Dänemark, Frankreich, Niederlande sowie die europäische Polizeiorganisation Europol, die das Projekt auch finanziell unterstützt.

Klaus Kapinos

Bild: Presseportal Bundespolizei Rosenheim

 

26. Oktober 2018

Durchbruch für Projektgruppe Cargo auf politischer Ebene

Wie auf der Hamburger Tagung „Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße“ von ASW Norddeutschland und Logistik-Initiative Hamburg vom 12. September 2018 vom Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, Erich Schmid, angekündigt, hat die Verkehrsministerkonferenz vergangene Woche einen wichtigen Beschluss in Sachen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr gefasst.

 

15. Oktober 2018 , Barsinghausen

Deister Electronic - Elektronik-Pionier feiert Jubiläum

Wenn es um automatische und vor allem sichere Lösungen geht, hatte und hat Deister Electronic stets die Nase vorn. So entwickelte das familiengeführte Traditionsunternehmen schon früh viele Basispatente von Technologien, die heute weitläufig im Einsatz sind. Aus dem Hause Deister Electronic kommt zum Beispiel ein Basispatent für sämtliche RFID-Schreibvorgänge (RFID – Radio Frequency Identification), das für die Industrie 4.0 heute eine der Kerntechnologien ist.


Darüber hinaus wurden Technologien und Produkte für viele Märkte entwickelt, etwa der erste textile und waschbare RFID-Transponder, das erste elektronische Wächterkontrollsystem für Sicherheitsdienstleister oder intelligente, elektronische Fachanlagen, die vollautomatisch Arbeitsequipment verwalten. Aber nicht nur technische Innovationen und ein hoher Qualitätsanspruch, an Produkte wie an das Team gleichermaßen, haben den Mittelständler erfolgreich gemacht, sondern auch sein bedingungsloses Commitment zur Kundenzufriedenheit. „Man sagt über uns, dass es kein deister-System gibt, das nicht funktioniert“, erzählt Nicolas Stobbe, Sohn und Nachfolger des Firmengründers Anatoli Stobbe. „Dieses Image haben wir uns in den letzten 40 Jahren sehr hart erarbeitet – und daran werden wir auch die nächsten 40 Jahre weiterarbeiten.“


Für die Zukunft sieht sich Deister Electronic als Lösungsanbieter für die sichere Automation in Sachen Gebäudesicherheit, Fahrzeugidentifikation, Equipmentverwaltung und Prozess-optimierung. Dabei will man sich nicht auf bestimmte Branchen oder Geschäftsfelder einschränken. „Wir sind flexibel. Unsere Entwicklungen sind meist sehr vielseitig einsetzbar“, betont Geschäftsführer und Gründer Anatoli Stobbe, „und genau diese Vielseitigkeit erwarten wir auch von unseren Mitarbeitern und unseren Partnerunternehmen. Denn nur durch umfangreiches Know-how, langjährige Erfahrung und Fortbildung auf die neusten technischen Innovationen werden wir den Ansprüchen unserer Kunden gerecht.“

Quelle: Sicherheit.info

 

15. Oktober 2018 , Barsinghausen

Deister Electronic - Elektronik-Pionier feiert Jubiläum

Das Mitglied der ASW Norddeutschland, die Deister Electronic GmbH aus Barsinghausen, feierte im September ihren 40. Geburtstag. Das traditionsreiche Familienunternehmen blickt optimistisch in die Zukunft als Lösungsanbieter.

 

13. Oktober 2018

Bewacherregister vom Bundestag beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag Abend (11.10.18) dem  Zweiten Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften mit den Stimmen der CDU/CSU, SPD und FDP zugestimmt. Die AfD war dagegen, die Grünen und die Linke haben sich enthalten. Damit sind die Weichen für die Einführung eines zentralen Bewacherregisters (BWR) zum 1. Juni 2019 gestellt. In diesem Register werden erstmals alle derzeit 260.000 Beschäftigten der Sicherheitswirtschaft und der über 8.000 UnternehmerInnen bzw. Selbständigen erfasst.


„Wir erhoffen uns damit mehr Transparenz über die sich auf dem Markt befindlichen Sicherheitsunternehmen und eine deutliche Verkürzung der häufig viel zu langen Dauer der  Zuverlässigkeitsüberprüfung der Beschäftigten“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW.


Ohne eine erfolgreiche Zuverlässigkeitsüberprüfung darf ein Sicherheitsmitarbeiter nicht beim Kunden eingesetzt werden. Bis die Daten aller derzeitig Beschäftigten vollständig erfasst sind, kommen auf die rund 8000 Unternehmen der Sicherheitswirtschaft zuzüglich Firmen mit eigener Unternehmenssicherheitsabteilung (Werkschutz) viel Arbeit zu.
Leider habe der Gesetzgeber nicht den Vorschlag des BDSW aufgegriffen, auf eine Zuverlässigkeitsprüfung zu verzichten, wenn für die erfassten Personen vor weniger als fünf Jahren bereits eine gleich- oder höherwertige Überprüfung stattgefunden habe, so Olschok.

Die ASW Norddeutschland sowie der ASW Bundesverband haben am Gesetzgebungsverfahren mit Vorschläge eingereicht, die teilweise berücksichtigt wurden.

Das Wortprotokoll der Bundestagssitzung kann als PdF auf der Seite http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19055.pdf ab Seite 6006 nachgelesen werden.

 

13. Oktober 2018

Bewacherregister vom Bundestag beschlossen

Entbürokratisierung wird von einigen Parteien angezweifelt. Deutlich schnellere Zuverlässigkeitsüberprüfung von Sicherheitsmitarbeitern zu erwarten.

 

06. Oktober 2018

Rückblick: Eindrucksvolle Tagung zum Thema „Ladungsdiebstahl auf der Straße“ in Hamburg

Die Cargo-Polizisten greifen ein.


Erich Schmid, der als Vertreter des Bundesverkehrsministeriums aus Berlin angereist war, hatte gute Nachrichten im Gepäck: Auf der Konferenz der Verkehrs- und Straßenbauabteilungsleiter der Bundesländer in Erfurt gab es auf Initiative des Bundesverkehrsministeriums den neuen Tagesordnungspunkt „Maßnahmen gegen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr“. „Diese Konferenz dient der Vorbereitung der nächsten Verkehrsministerkonferenz der Länder im Oktober. Die Vorsitzenden beider Gremien werden die Verkehrsministerkonferenz selbst, aber auch jeweils die Runde der Innen- und der Justizminister ersuchen, sich mit dem Thema zu befassen und einen stetigen Austausch in Gang zu setzen“ verkündete Schmid. Die drei Fachministerkonferenzen hätten zudem bereits auf Arbeitsebene signalisiert, sich des Themas Ladungsdiebstahl anzunehmen. „Verkehrsminister Andreas Scheuer ist an diesem Thema sehr interessiert. Im ersten Schritt wird die TAPA eine Aufklärungsinitiative für die Transportbranche mit einer Webseite sowie einer eigens entwickelten App starten“ so Schmid.


Bei der Veranstaltung in Hamburg zeichnete Sünnemann ein selbstkritisches Bild, sprach von hochprofessionellen Tätern, aber auch von einem Projekt, das das Zeug hat, ein Erfolg zu werden. Demnach sei die Auftaktveranstaltung mit allen nationalen und internationalen Partnern des Projekts Anfang September im niederländischen Den Haag gut verlaufen. Die internationale Zusammenarbeit, vor allem mit den polnischen Behörden, gilt bei dem Projekt als immens wichtig und ist durch Fördermittel der europäischen Polizeiorganisation Europol von rund 1 Mio. EUR in den kommenden zwei Jahren auch finanziell abgesichert. Sünnemann sagte zu, das der Ladungsdiebstahl in der polizeilichen Statistik (PKS) zukünftig erfasst und das Formular einer Kurzanzeige in 12 Sprachen eingeführt werde sowie bei Versuchstaten die Weiterfahrt mit einer nachträglichen dokumentarischen Strafanzeige ermöglicht werde. Damit sind offensichtlich Forderungen der ASW Norddeutschland aus dem Frühjahr erfüllt.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie auf dieser Webseite unter Veranstaltungen.

v.l.n.r.: Ralf Dettmann, Guido Sünnemann, Björn Kupfer, Matthias Struhkamp, Erich Schmid, Dieter Bode

 

06. Oktober 2018

Rückblick: Eindrucksvolle Tagung zum Thema „Ladungsdiebstahl auf der Straße“ in Hamburg

Nun steht es fest: Polnische Mafia für Milliardenschäden beim „Planenschlitzen“ verantwortlich. Forderungen der ASW Norddeutschland werden erfüllt.

Viele Jahre konnte die Wirtschaft in Sachen Ladungsdiebstahl mit keinerlei Unterstützung der Sicherheitsbehörden rechnen. Auf dem im Juli 2018 offiziell gestarteten EU- und Polizeiprojekt „Cargo“ liegen große Hoffnungen: Hauptziel ist es, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt „Ladungsdiebstahl durch Planenschlitzen“ möglichst nachhaltig zu bekämpfen. Projektleiter Guido Sünnemann vom Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt bekommt nun auch auf politischer Ebene mehr Unterstützung. Die Logistikinitiative Hamburg und die ASW Norddeutschland präsentierten am 12. September nach Meinung von Fachleuten eine spannende Fachtagung, die von Dieter Bode (ASWN) und Ralf Dettmann (LIHH) humorvorvoll moderiert wurde.

 

05. Oktober 2018

Die Beschlüsse vom Luftfahrtgipfel in Hamburg

Mehr Fluglotsen, raschere Passagierkontrollen, dazu "Autobahnen der Lüfte": Beim Luftfahrtgipfel in Hamburg haben Wirtschaft und Politik am Freitag, den 5. Oktober 2018, Maßnahmen beschlossen, um Verspätungen und Flugausfälle zu verringern. Die Abschlusserklärung liegt der ASW Norddeutschland vor und skizziert 24 Einzelschritte. Davon sind für die Luftsicherheit und der Sicherheitsdienstleistung von besonderem Interesse:
1. Entsprechend des Koalitionsvertrages wird die Bundesregierung schnellstmöglich eine Begutachtung der bestehenden Organisation, Aufgabenwahrnehmung und -verteilung der Luftsicherheit an den Flughäfen und die Erarbeitung konzeptioneller Vorschläge vornehmen, um diese effizienter zu gestalten. Alle Beteiligten erkennen dabei an, dass ein höchstmögliches Sicherheitsniveau jederzeit gewährleistet sein muss. Bei der Begutachtung müssen die Diversität der Flughäfen und die Länderinteressen berücksichtigt werden, um Möglichkeiten für eine Lösung zu eröffnen, welche die jeweiligen Besonderheiten berücksichtigt.
2. Künftige Weiterentwicklungen der Kontrolltechnik für die Passagier- und Handgepäckkontrolle werden, soweit mit den Sicherheitsanforderungen vereinbar, auch für eine Effizienzsteigerung der Luftsicherheitskontrollen genutzt. Wir setzen auf eine Innovationsstrategie bei der Passagier-Kontrolltechnik.
3. Optimierte Zuführung der Fluggäste zu allen Kontrollstellen einschließlich sogenannter "fast lanes", um die vorhandenen Kontrollkapazitäten allen Fluggästen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen und so die Wartezeiten insgesamt zu minimieren.
4. Verspätete Flüge werden gemeinsam mit den Fluggesellschaften im Rahmen eines Monitoring- Verfahrens analysiert und darauf aufbauend die Vorfeldorganisation sowie -koordination gemeinsam mit allen beteiligten Dienstleistern optimiert.
5. Für die Sicherheitskontrollen werden, wo erforderlich, zusätzliche Flächen bereitgestellt.
Eingeladen zu dem Gipfel hatte Hamburg, das derzeit den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz hat. Der Regierende Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte nach dem Treffen, es werde nicht so sein, "dass wir ab morgen keine Verspätungen mehr haben". Das Ziel, Verspätungen und Ausfälle zu verringern, könne aber gemeinsam erreicht werden.


Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kündigte ein Folgetreffen vor dem Sommerflugplan im März kommenden Jahres an. So solle auch das "Monitoring" verbessert werden - "wir wollen immer wieder nachfragen, wo es hakt, und wo es Verbesserungen gibt".



 

05. Oktober 2018

Die Beschlüsse vom Luftfahrtgipfel in Hamburg

Diskussion über den Verspätungssommer im Jahr eins nach der Insolvenz von Air Berlin: Die Luftverkehrsbranche, der Bund und die Länder beschließen 24 Maßnahmenpunkte. Welcher Akteur sich zu was verpflichtet hat, lesen Sie in dieser Pressemeldung. Die Sicherheitsbranche ist auch betroffen.

 

03. Oktober 2018

Warnung vor Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale"

In diesem werden Gewerbetreibende aufgefordert, Angaben über ihren Betrieb zu machen, "um ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen", berichtet die LfD Niedersachsen: " Wir raten dringend davon ab, das Fax zu beantworten, da dahinter eine Abofalle steckt."

Der Absender des Faxes erwecke den Eindruck, als handele es sich bei den abgefragten Daten um Pflichtangaben, um die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung zu erfüllen. Für die Rücksendung des Faxes werde außerdem eine Frist gesetzt, was den Eindruck einer amtlichen Erhebung noch verstärke.

Die LfD Niedersachsen weist darauf hin, "dass es sich dabei nicht um eine amtliche Abfrage handelt und warnt ausdrücklich davor, das ausgefüllte Formular zurückzuschicken."

Im Kleingedruckten des fraglichen Dokuments sei zu lesen, "dass Gewerbetreibende mit der Rücksendung ein 'Leistungspaket Basisdatenschutz' für 498 Euro netto jährlich (mit einer Laufzeit von drei Jahren) erwerben. Dieses soll angeblich Informationsmaterial, Mustervorlagen und Anleitungen zur Umsetzung der DS-GVO enthalten", berichtet die LfD Niedersachsen.
Verwiesen wird auf kostenlose Informationen, Muster und Anleitungen zur DS-GVO  auf der Website der LfD Niedersachsen.


Für weitere Informationen wird zudem auch auf den Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität verwiesen, der ebenfalls vor den Faxaussendungen  einer sogenannten DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale warnt.


Quelle: Mitteilung von LfD Niedersachsen


 

03. Oktober 2018

Warnung vor Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale"

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD Niedersachsen) erreichen nach eigenen Angaben seit 1. Oktober vermehrt Hinweise auf ein Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale".

 

18. August 2018

Presseerklärung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V zum neuen Polizeigesetz in Niedersachsen

Die Allianzen für Sicherheit in der Wirtschaft haben das Ziel, Mitgliedunternehmen und Wirtschaftsbeteiligte allgemein vor kriminellen Handlungen und Auswirkungen von Ordnungsverstößen, die sich schädigend auf Wirtschaftsprozesse insgesamt auswirken, zu schützen.
Deshalb sind Gesetzesinitiativen, die die Wirksamkeit öffentlicher Sicherheitsorganisationen verbessern, grundsätzlich zu begrüßen. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist unverrückbar Aufgabe des Staates. Sie wird bereits seit langer Zeit allerdings nicht nur allein durch Staatsbedienstete bewahrt oder wiederhergestellt. Auch private Unternehmen sind daran beteiligt.
 
Der geschäftsführende Vorsitzende, Dieter Bode, sagt: „Unserer Auffassung nach sollte sich der Staat einer engeren Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbeteiligten auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr öffnen. Öffentliche Gefahrenabwehr darf nicht am Werktor enden. Menschen im Arbeitsprozess im nicht öffentlichen Areal eines Unternehmens können durch ihr gezieltes Verhalten durchaus die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen oder gar gefährden. Zum Beispiel in Unternehmen der Energieerzeugung und -versorgung oder der Verkehrsinfrastruktur sind Szenarien dieser Art denkbar.“
 
Doch was passiert während der Arbeitszeit auf dem Betriebsgelände? Wie können Sicherheitsbehörden und Sicherheitsabteilungen potentiellen und konkreten Gefahren wirksam begegnen?
 
Bode weiter: „Wir wünschen uns die Schaffung formaler Voraussetzungen eines vertraulichen Informationsaustausches zwischen Sicherheitsbehörden und der Wirtschaft über die reguläre Arbeit der bestehenden Sicherheitspartnerschaften oder Standortinitiativen für Sicherheit hinaus. Dazu gehört nach unserer Auffassung auch die Schaffung einer Informationsstelle für die Wirtschaft auf Landesebene sowie Nutzen des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes, um einen vertrauensvollen Informationsaustausch präventiv und reaktiv gewährleisten zu können.“
 
Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland fordert, dass die gesetzgeberischen Voraussetzungen geschaffen werden, die in konkreten Gefahrensituationen eine engere Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden und Sicherheitsabteilungen ermöglichen. Vorbild könnte und sollte hier der Katastrophenschutz sein, der schon heute das Zusammenwirken zwischen öffentlichen und betrieblichen Feuerwehren regelt.
 


 

18. August 2018

Presseerklärung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V zum neuen Polizeigesetz in Niedersachsen

Der Sicherheitsverband ASW Norddeutschland fordert Ergänzungen am Entwurf eines Reformgesetzes zur Änderung des niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung und anderer Gesetze.

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

Das Vereinsgericht Hamburg hatte den in der Mitgliederversammlung beschlossenen neuen Verbandsnamen bestätigt. 

Die ASWN ist eine gemeinnützig wirkende Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland. Sie unterstützt die gewerbliche Wirtschaft und öffentlich-rechtliche Körperschaften auf dem Gebiet des Wirtschaftsschutzes und der Kriminalprävention. Der Verbandssitz ist Hamburg.

Das Verbandsgebiet umfasst die fünf norddeutschen Bundesländer. Die überwiegende Zahl der regionalen Sicherheitsverbände in Deutschland hatten für sich den Begriff Allianz in ihren Namen gewählt, um intensiver als Einheit ihr Ziel "Sicherheit für die Wirtschaft" gemeinsam mit der Allianz für die Sicherheit der Wirtschaft des Bundes zu vertreten. Eigenständigkeit und Regionalbezug bleiben erhalten.

Bundes- und Regionalverbände treten nun auch mit einheitlichem Corporate Identity auf.

Sie vertreten mit hoher Fachkompetenz die Sicherheitsinteressen der KMU bis hin zu global agierenden Konzernen der deutschen Wirtschaft.

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

2016 ging eine jahrzehntelange Tradition zu Ende. Der 1969 gegründete VSWN, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. , hatte sich umbenannt in ASW Norddeutschland, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.

 
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