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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Pressemitteilungen der ASWN...

24. April 2019 , Bremen Behörde für Inneres

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer: "Jede Woche Hinweise auf gefährliche Personen"

Innensenator Ulrich Mäurer hat gemeinsam mit dem Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Bremen, Dierk Schittkowski, den Verfassungsschutzbericht 2018 vorgestellt.
Wie im Jahr zuvor begann Innensenator Mäurer die Pressekonferenz mit der auch im vergangenen Jahr gleichbleibend hohen Bedrohung durch islamistisch motivierte Terroristen oder Einzeltäter. Inzwischen gebe es bundesweit über 1.000 Ermittlungsverfahren gegen Tatverdächtige. "

Das Bremer Landesamt für Verfassungsschutz erreichen nahezu jede Woche Hinweise auf gefährliche Personen, denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachgehen müssen", betont Mäurer. Wie hoch die latente Gefahr von Anschlägen in Deutschland sei, zeige auch das Beispiel des ‚Rizin-Fundes‘ im Juni vergangenen Jahres in Köln, mit dem der Tatverdächtige nach Einschätzung des Verfassungsschutzes mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Gift-Terroranschlag ausführen wollte.

Darüber hinaus habe sich erst im April dieses Jahres die bundesweite Zahl des islamistisch-terroristischen Personenpotenzials auf 2.240 leicht erhöht (2018: 2.220 Personen). In Bremen gehen die Sicherheitsbehörden weiter von einer niedrigen zweistelligen Zahl aus, wobei sich nicht alle dieser Personen derzeit in Deutschland aufhalten. Überwiegend haben sie zudem eine deutsche Staatsangehörigkeit.

Der Schwerpunkt der Beobachtung für den Bremer Verfassungsschutz lag 2018 wieder auf der Beobachtung der salafistischen Szene Bremens. Hier war ein Anstieg auf nunmehr rund 540 Personen zu verzeichnen. Diese Zahl umfasst sowohl den gewaltfreien politischen Salafismus, als auch gewaltunterstützende und gewaltbefürwortende bis hin zu gewalttätigen Personen. Am 10. April 2019 kam es zu einer Razzia in mehreren Bundesländern gegen den Verein Ansaar International, der seit dem Verbot von "LIES" als Auffangbecken für Salafisten dient. "Entgegen dem Rückgang öffentlichkeitswirksamer Aktionen, entfaltet die salafistische Szene in Begegnungsstätten salafistisch geprägter Organisationen und Moscheen als auch in den sozialen Medien noch immer eine Sogkraft auf junge Leute", betont Schittkowski.
Im Jahr 2018 waren weiterhin die zu erwartenden zurückkehrenden Frauen und Kinder aus den Jihad-Gebieten ein Themenschwerpunkt. Das Landesamt für Verfassungsschutz ist aus diesem Grund eng in die Arbeit von KODEX (Kompetenzzentrum De-Radikalisierung und Extremismusprävention) bei der Innenbehörde eingebunden. Der Austausch mit den dort vertretenen Bremer Behörden hat das Ziel, neben strafprozessualen auch sozialtherapeutische Maßnahmen zur De-Radikalisierung für Rückkehrer und Rückkehrerinnen zur Verfügung zu stellen. Das Landesamt für Verfassungsschutz begleitet den Prozess der Einrichtung von KODEX von Anbeginn an sehr intensiv und kann dabei auf seine langjährige Erfahrung und Vernetzung im Themenfeld Islamismusprävention in Bremen zurückgreifen.


Die Pressemeldung und den Verfassungsschutzbericht Bremen finden Sie unter dem Link: https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.319026.de&asl=bremen02.c.732.de

 

Pressekonferenz Behörde für Inneres Bremen, links Verfassungschef Dierk Schittkowski, rechts Innensenator Ulrich Mäurer

 

24. April 2019 , Bremen Behörde für Inneres

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer: "Jede Woche Hinweise auf gefährliche Personen"

Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2018 am 24. April 2019.

 

23. April 2019 , Hamburg

Unsere Elf: ASW Norddeutschland wählt Vorstand mit neuer Mannschaft - mit Esprit in die Zukunft

Carsten Klauer vom Sicherheitsunternehmen POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH wurde zum neuen Verbandsvorsitzenden berufen. Seine Stellvertreter sind Alexander Brückmann und Norbert Brilla. Alexander Brückmann wurde zum neuen Geschäftsführer berufen. Die Funktion des Leiters Aus- und Weiterbildung übernimmt Norbert Brilla aus Hannover zum 1. April.

Der ehrwürdige Plenarsaal der Handelskammer Hamburg ist für zukunftsweisende Entscheidungen der richtige Ort. Auf der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung, die von zahlreichen Mitgliedern und Mitgliedsunternehmen besucht war, standen neben der Vorstandswahl auch die Haushaltslage sowie die Vorstellung des neuen Leiters Aus- und Weiterbildung auf der Agenda.

Der Gastgeber, Christian Graf von der Handelskammer Hamburg, lobte in seinem Grußwort die Kooperation mit der ASWNord im Rahmen der Grundausbildung von Sicherheitskräften. 2018 verzeichnete seine Kammer 1179 Prüflinge für die Sachkundeprüfung nach § 34a Gewerbeordnung. Die ASWN stellte dabei einen erheblichen Teil der Prüfer. In der Weiterbildung verzeichnet die Kammer Hamburg ein steigendes Niveau.

Der Hype um die Flüchtlingswelle hat sich deutlich beruhigt. Dies hatte zur Folge, dass die Zahlen der Seminare und Teilnehmer erheblich zurückgegangen sind. Deshalb wurden für das laufende Jahr Einsparungen in der Verwaltung beschlossen. Mit überwältigender Mehrheit wurden elf neue Vorstandsmitglieder für drei Jahre als Gesamtvorstand gewählt bzw. wiederberufen. Wie Wahlleiter Klaus Kapinos betonte, bedeutet die fast einstimmige Berufung einen starken Vertrauensbeweis und die neue Zusammensetzung einen Schwung für die Neuausrichtung der Verbandsarbeit.

Die folgenden Fachleute aus der norddeutschen Sicherheitswirtschaft wurden in den Vorstand gewählt:

  • Carsten Klauer (POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH Hamburg)
  • Dr. Martin Kruse (IHK zu Kiel)
  • Axel Mauersberger (WSO Sicherheitsdienst GmbH Osnabrück)
  • Alexander Brückmann (Trimundi GmbH & Co KG)
  • Norbert Brilla (Sicherheitsberater)
  • Dr. Ulla Kasten-Pisula (Universitätskrankenhaus HH-Eppendorf)
  • Roland Hasenjürgen (Security Assist GmbH)
  • Natalja Ljevar (Volkswagen AG)
  • Thomas Bender (VSU Hamburg Wacht GmbH)
  • Arne Rüter (Airbus Operations GmbH)
  • Holger Knitt (KSE u. Gesellschafter OHG).

Ausgeschieden aus der Vorstandsarbeit sind: Dieter Bode (Lampson Security Consulting), Arndt Malyska (Hamburger Hochbahnwache GmbH), Frau Dr. Bärbel Voss (Volkswagen AG), Volker Osmers (Atlas Electronic GmbH), und Lars Orfert (Carnival Maritime GmbH). Für ihre geleistete Arbeit sprach Carsten Klauer den Dank des Verbandsgemeinschaft aus. Arndt Malyska wechselt in den Beirat der ASW Nord.

In seinem Vorstellungsbericht zur Neuausrichtung der Aus- und Weiterbildung betonte Norbert Brilla, auf der Grundlage der KPMG-Studie aus 2016 bzw. 2018 zur Wirtschaftskriminalität, die Fokussierung auf den Schutz der Wirtschaft mit dem Dreiklang: Delinquenzerkennung - Bereinigung - Prävention. Neue Seminarkonzepte werden sich beispielsweise auf die Themen Cargo-Crime, Drohnenproblematik und betriebliche Ermittlungen beziehen. Für die erfolgreiche Umsetzung der GSSK-Ausbildung und Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung scheint eine AZAV-Zertifizierung unausweichlich.
 
Auch in das Beratungsgremium der ASW Nord, dem Beirat, wurden neue Mitglieder berufen. Dies sind: Arndt Malyska, Bernd Jürgens (Kötter Security GmbH) sowie Michael Schmidt (Volkswagen AG).

In seinem Schlusswort wies der neue Verbandsvorsitzende, Carsten Klauer, auf die Bedeutung des kommenden Sicherheitsgesetzes mit den Auswirkungen für die Sicherheitswirtschaft hin. Hier wird sich die Gemeinschaft der ASW im Bundesverband mit Beiträgen am Gesetzentwurf beteiligen.
Die „Exzellenzinitiative Hamburg“ von BDSW, ASWNord, Gewerkschaft Verdi, Handelskammer Hamburg Hamburg und Gewerbeschule 27 biete jetzt Sicherheitsunternehmen die Zertifizierung mit Gütesiegel als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ an. Einige wenige Betriebe haben sich schon beworben. Diese Initiative ist bundesweit einmalig in der Sicherheitswirtschaft.
Mit Dank an die Vorstandskollegen, allen Dozenten und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle wurde die Versammlung geschlossen.

Klaus Kapinos
Pressesprecher

 

Bild: ASWNord, Vorstand und Beirat v.l.n.r.: Brilla, Rüter, Jürgens, Dr. Kasten-Pisula, Hasenjürgen, Mauersberger, Ljevar, Klauer, Dr. Kruse, Brückmann, Klatt, Thilo Krüger, Malyska, Bender.

Bild: ASWNord, Plenarsaal mit Plenum

Bild: ASWNord, Versammlungsleitung

Der geschäftsführende Vorstand der ASW Nord. v.l.n.r.: Norbert Brilla, Carsten Klauer, Alexander Brückmann, Bild: ASW Nord

 

23. April 2019 , Hamburg

Unsere Elf: ASW Norddeutschland wählt Vorstand mit neuer Mannschaft - mit Esprit in die Zukunft

Auf der Jahresmitgliederversammlung am 21. März 2019 des Sicherheitsverbandes „Allianz für Sicherheit i.d. Wirtschaft Norddeutschland e.V.“ (ASWNord) wurde der Vorstand mit sechs neuen Mitgliedern deutlich verjüngt.

 

23. April 2019 , Hamburg NBS

Reakkreditierung des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der NBS für weitere sieben Jahre

Wie die NBS Northern BUsiness School Hamburg heute mitteilt, ist es seit der vergangenen Woche nun amtlich: Der Studiengang Sicherheitsmanagement (B.A.) und ein zweiter Studienagng BWL wurden von ACQUIN ohne Auflagen für sieben Jahre reakkreditiert. Das ist ein durchaus bemerkenswertes Ergebnis: Im Jahr 2017 wurden von 223 reakkreditierten Studiengängen nur 124 ohne Auflagen reakkreditiert, es ist also keineswegs selbstverständlich, hier so glatt durchzulaufen.
 
Der Geschäftsführer der NBS, Till Walther, sagt: "Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern für die großartige Arbeit bedanken; ein ganz herzliches „Dankeschön“ für die phantastische Unterstützung geht an die Studierenden, Lehrbeauftragten und Vertreter von kooperierenden Verbänden und Einrichtungen, die uns über die Jahre hinweg und auch bei der Vor-Ort-Begehung der Gutachtergruppe so stark unterstützt haben."
 

 

23. April 2019 , Hamburg NBS

Reakkreditierung des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der NBS für weitere sieben Jahre

Die Verlagerung des Studiengangs Sicherheitsmanagement von der Hochschule der Polizei Hamburg zur Hochschule Northern Business School Hamburg ist ein Erfolgsmodell.

 

19. April 2019 , Uni Passau

Helios - Europäische Antwort auf Facebook & Co.

Derzeit funktionieren große Online-Plattformen folgendermaßen: Es gibt einen zentralen Akteur, also große Unternehmen wie Facebook, Google oder Amazon. Nutzer sowie kleinere Unternehmen, die auf diesen Plattformen Werbung schalten, sind von diesem zentralen Akteur in gewisser Weise abhängig – auch wenn die großen Plattform-Betreibenden an Regeln gebunden sind, wie die Datenschutz-grundverordnung (DSGVO).
 
In dem "Horizon-2020-Projekt HELIOS" des Bundesforschungsministeriums arbeiten Forscher europaweit an einer Lösung, soziale Netzwerke grundlegend anders aufzustellen: „Wir entwickeln eine Plattform ohne zentrale Instanz, eine Art Facebook ohne Facebook“, erklärt Prof. Dr. Meinhard Schröder, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Informationstechnologierecht an der Universität Passau. „Digitalisierung hängt bislang immer an zentralen Akteuren“, sagt Projektmitarbeiterin Carolina Goberna Caride. „Es ist jetzt an der Zeit, dezentrale Möglichkeiten ernstzunehmen und anzuwenden.“

Die Forscher entwickeln eine Struktur für ein soziales Netzwerk, das die „Dynamik der menschlichen Beziehungen in drei Dimensionen“ abbildet – mit Blick auf Kontext, Raum und Zeit. Das soziale Netzwerk soll sich an die Bedürfnisse anpassen, die die Nutzer in verschiedensten Situationen und Umgebungen haben – sei es im Alltag, im Beruf oder im Hobby. Es soll der Nutzerin oder dem Nutzer im beruflichen Zusammenhang andere Vorschläge machen als im Privaten. Es soll auch lernen, wie sich Beziehungen im Laufe der Zeit verändern.

Die Nutzer werden hier allerdings nicht von einer zentralen Instanz überwacht. „Vielmehr sollen sie stets die maximale Kontrolle über ihre eigenen Daten haben“, erklärt Prof. Dr. Schröder. Dass rechtliche Fragen im Bereich Datenschutz, Privatsphäre und Urheberrecht von Beginn an mitgedacht werden, dafür ist das Passauer Team zuständig. Es begleitet alle juristischen Aspekte des Projekts. Dazu zählt beispielsweise auch die Frage, wie sich das in der DSGVO vorgesehene Recht auf Vergessenwerden mit der Blockchain-Technologie verträgt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter: http://www.uni-passau.de/bereiche/presse/pressemeldungen/meldung/detail/eu-projekt-helios-europaeische-antwort-auf-facebook-co/

 

Forschungsprojekt Helios schafft Konkurrenz zu Facebook & Co. Bild: Uni Passau

 

19. April 2019 , Uni Passau

Helios - Europäische Antwort auf Facebook & Co.

In Helios entwickeln Forscher der Universität Passau eine Struktur für ein soziales Netzwerk, das die „Dynamik der menschlichen Beziehungen in drei Dimensionen“ abbildet.

 

18. April 2019 , Berlin Presse BMI

Seehofer gibt Startschuss für Nationalen Pakt Cybersicherheit

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat mit der Umsetzung des Nationalen Pakts Cybersicherheit begonnen. Ziel ist, alle gesellschaftlich relevanten Gruppen, Hersteller, Anbieter und Anwender sowie die öffentliche Verwaltung in gemeinsamer Verantwortung für digitale Sicherheit in einem Nationalen Pakt einzubinden.
Prof. Dr. Günther Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im BMI: "Die Gewährleistung von Cybersicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die nur in einem gemeinsamen Schulterschluss zwischen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gelingen kann. Für einen nachhaltigen Erfolg der rasant fortschreitenden Digitalisierung ist dies heute wichtiger denn je."
Der Nationale Pakt Cybersicherheit wurde im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbart, das BMI setzt es als innerhalb der Bundesregierung für die Cyber- und Informationssicherheit federführend zuständiges Ressort um.

Im ersten Schritt erhebt das BMI hierzu zunächst alle wesentlichen im Bereich der Cyber- und Informationssicherheit tätigen Akteure. Aus ihren Beiträge ergibt sich ein strukturiertes Gesamtbild der Cybersicherheitsaktivitäten in Deutschland. Auf Grundlage der hieraus gewonnen Erkenntnisse wird das BMI in einem nächsten Schritt gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aller Gesellschaftsgruppen eine gesamtgesellschaftliche Erklärung zur Cybersicherheit erarbeiten und vorstellen.
Hierzu wird im weiteren Verlauf künftig je ein "Top Management"-Repräsentant aus Politik, Wirtschaft sowie aus den Bereichen Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Nationalen Pakt Cybersicherheit kommunikativ begleiten. Für die Politik wird diese Rolle durch Herrn Prof. Dr. Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im BMI, wahrgenommen werden. Parallel hierzu wird das Ergebnis der Erhebung einer wissenschaftlichen Wirkungsmessung unterzogen, um weiterführende Handlungsempfehlungen zu generieren.

"Zu den vielfältigen schon heute in Deutschland vorhandenen Cybersicherheitsaktivitäten erwarten wir uns interessante Einblicke und neue Erkenntnisse, die wir zusammen mit den anderen Gesellschaftsgruppen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auch einer breiten Öffentlichkeit kommunizieren werden. So können wir gemeinsam auf den in Deutschland bereits vorhandenen Stärken aufbauen und neue Potenziale für die Zukunft erschließen", so Prof. Krings.

Das Vorhaben ist in Deutschland bislang einzigartig. Es fördert die Vernetzung der Akteure und ermöglicht es, herausragende Beiträge und Initiativen zu identifizieren. Die Erhebung umfasst alle föderalen Ebenen und bezieht Beiträge mit Ausstrahlungswirkung auf Bundes-, Landes und regionaler Ebene, sowie von Nichtregierungsorganisationen ein. Bedeutende Initiativen und Beiträge werden auf Wunsch im Rahmen des Paktes kommunikativ begleitet. Der Nationale Pakt Cybersicherheit ermöglicht hierdurch eine ganzheitliche Betrachtung der in allen Gesellschaftsgruppen aufgefächerten Maßnahmen zur Cyber- und Informationssicherheit und trägt zum Ausbau der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Sensibilisierung vor Gefahren des Cyberraums bei.
Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2019/04/nationaler-pakt-cybersicherheit.html

 

Bild: BMI, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Günter Krings, Nationaler Pakt Cybersicherheit

 

18. April 2019 , Berlin Presse BMI

Seehofer gibt Startschuss für Nationalen Pakt Cybersicherheit

Das Bundesinnenministerium: Cybersicherheit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung erfordert gemeinsame Lösungsansätze.

 

15. April 2019 , Polizeidirektion Lüneburg

Pilotprojekt Drohnen von Polizei Lüneburg vorgestellt

Es gibt viele denkbare Einsatzmöglichkeiten, bei denen die Polizei im Landkreis Harburg, als Erprobungsdienststelle der niedersächsischen Polizei, nun auf ein unbemanntes Luftfahrtsystem zurückgreifen kann.
Seit 2011 besteht die Möglichkeit für Dienststellen aus dem ganzen Land die zuständige Technische Einsatzeinheit der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen in Hannover anzufordern, um Tat- oder Einsatzorte aus der Luft aufzunehmen. Seit heute können die Dienststellen auch auf das Angebot der Polizeiinspektion Harburg zurückgreifen. "Wir sind davon überzeugt, dass unbemannte Luftfahrtsysteme einen deutlichen taktischen Mehrwert bringen", sagte Lüneburgs Polizeipräsident Thomas Ring bei der Vorstellung des Pilotprojekts am 1. März 2019 in Lüneburg. "Für unsere Bürgerinnen und Bürger können wir mit diesem Hilfsmittel bei Gefahrenlagen noch optimaler agieren."
In der aktuellen Erprobungsphase von sechs Monaten haben die speziell ausgebildeten Polizisten einiges zu berücksichtigen. Jeder Einsatz erfordert die Steuerung des Fluggerätes durch einen ausgebildeten Luftfahrzeugfernführer; unterstützt wird er hierbei von einer zweiten Person. Flüge zur Nachtzeit sowie Flüge über Menschenmengen sind nicht gestattet. Zu den selbst auferlegten Grenzen gehört außerdem, dass das unbemannte Luftfahrtsystem ausschließlich in Sichtweite geflogen wird. Vereinbart wurde eine maximale Höhe von 100 Metern sowie eine maximale Entfernung von 200 Metern.

Bei dem Gerät handelt es sich um einen sogen. "Hexacopter"mit sechs Rotoren. Diese garantieren eine bessere Ausfallsicherheit und höhere Lastzahl.

Holger Guse, Projektverantwortlicher der Polizeiinspektion Harburg, ist sich sicher, dass das neue Einsatzmittel eine sinnvolle Ergänzung für die Arbeit im Polizeialltag ist: "Gerade wenn ein Hubschrauber beispielsweise witterungsbedingt nicht starten kann, können wir trotzdem auf wertvolle Aufklärungsergebnisse aus der Luft zurückgreifen. Das Fluggerät kann bei der Suche nach vermissten Personen helfen. Nach Unfällen oder Gewalttaten lassen sich Unglücksstelle oder Tatort dokumentieren."

Das UAS-Gerät soll in ganz Niedersachsen einsatzbereit sein.

Polizeidrohne Lüneburg, Polizeidirektion stellt neue Piloten vor

Polizeidrohne (UAS) der Polizei Lüneburg

 

15. April 2019 , Polizeidirektion Lüneburg

Pilotprojekt Drohnen von Polizei Lüneburg vorgestellt

Die Polizei südlich von Hamburg rüstet auf: Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen, Erkenntnisgewinnung bei Gefahrenlagen oder als Ergänzung der polizeilichen Unfallaufnahme.

 

15. April 2019 , Bonn Behördenspiegel

Treibstoffversorgung im Stromausfall

Zum ersten Mal veranstaltete der Behörden Spiegel in Bonn ein Seminar zum Thema “Treibstoffsicherheit in der Zukunft”. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wolle im Notfall gerade die Lücken schließen, die in der Rettungskette aufgrund des Subsidiaritätsprinzips entstünden, so Dr. Julia Mayer aus dem Referat Risikomanagement KRITIS (Kritische Infrastrukturen) des BBK im Nachmittagsteil des gestrigen Seminars. Die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Gemeinden mache eine solche Vorgehensweise notwendig.

Ein besonderes Problem zeichnete sich in der anschließenden Diskussion ab: So fordere die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz für die Notstromaggregate der Stadt, dass diese die strenge Euro-6-Norm für Dieselkraftstoffe erfüllten. Ein weiterer Teilnehmer meldete sich daraufhin zu Wort und berichtete, dass es in Rheinland-Pfalz ähnliche Überlegungen gebe. Erschwerend komme hinzu, dass die Alterung des Biodiesel-Anteils ausreiche, um den Dieselkraftstoff insgesamt in verhältnismäßig kurzer Zeit so negativ zu verändern, dass die in Netzersatzanlagen (NEA) eingesetzten Dieselmotoren damit nicht mehr lauffähig seien.

Den Link zur Pressemeldung finden Sie hier: https://www.behoerden-spiegel.de/2019/04/12/treibstoffversorgung-im-stromausfall/

 

Abhängigkeit verschiedener Infrastrukturen von der Treibstoffversorgung Bild: Sifo/TimeKontor AG

 

15. April 2019 , Bonn Behördenspiegel

Treibstoffversorgung im Stromausfall

Für den Fall des flächendeckenden Stromausfall hat der Behördenspiegel erstmals ein Fachseminar durchgeführt. Für alle Glieder in der Logistikkette müssten "stromredundante Lösungen" gefunden werden, so Dr. Julia Mayer vom BBK.

 

15. April 2019 , Bonn Behördenspiegel

Bundesinnenministerium: Sicherheitsbranche ist wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur

Ohne die Mitarbeit privater Sicherheitsdienste stünde es um die Sicherheit hierzulande deutlich schlechter. Sie seien nicht umsonst ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur. Allerdings sollten sich ihre Mitarbeiter weiterhin auf nicht-hoheitliche Aufgaben konzentrieren. Mit einer Ausnahme: den Luftsicherheitskontrollen an Flughäfen, wo sie als Beliehene fungierten.

Davon zeigte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Stephan Mayer (CSU), überzeugt. Zugleich verlangte von den in diesem Sektor tätigen Unternehmen, und insbesondere von Firmen, die im Verband BDSW organisiert sind, schwarze Schafe heraus zu drängen. Außerdem dürften bei der erforderlichen Zuverlässigkeit der Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste keine Abstriche gemacht werden, so Mayer.

Der Parlamentarische Staatssekretär kündigte in Berlin auch an, dass die im aktuellen Koalitionsvertrag vorgesehene Zuständigkeitsübertragung für das private Sicherheitsgewerbe vom Bundeswirtschaftsministerium hin zum BMI kommen werde. Entsprechende Gespräche über den Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung liefen momentan auf Arbeitsebene. Zunächst solle jedoch noch das Bewacherregister beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn finalisiert werden. Nach dem Ressortwechsel könnten die Daten dann voraussichtlich im Bundesverwaltungsamt (BVA) gepflegt werden, erläuterte Mayer.

Die Pressemeldung finden Sie unter dem Link: https://www.behoerden-spiegel.de/2019/04/10/wesentlicher-bestandteil-der-sicherheitsarchitektur/

 

 

15. April 2019 , Bonn Behördenspiegel

Bundesinnenministerium: Sicherheitsbranche ist wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Stephan Mayer (CSU), hält die private Sicherheitswirtschaft für unerlässlich.

 

13. April 2019 , Berlin ASW Bundesverband

Internationale Zusammenarbeit Sicherheit im Wirtschaftsschutz

Neben der bereits bestehen Partnerschaft zu ASIS International und ASIS Europe pflegt der Bundesverband nun offizielle Partnerschaften zum The Security Institute (Vereinigtes Königreich), zur Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien) und zum Club des Directeurs de Sécurité des Entreprises (Frankreich). „Mit Blick auf die immer vernetztere Gesellschaft, freut es mich sehr zu sehen, dass wir auch als europäische Sicherheitsgemeinschaft stärker zusammenwachsen“ so Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender des ASW Bundesverbands.

Die Zusammenarbeit hat nicht nur eine große symbolische Strahlkraft und setzt ein Zeichen der Verbundenheit. Darüber hinaus bieten sich für Mitglieder der ASW Mitgliedsverbände auch Vorteile. So können Sie zum Beispiel an Veranstaltungen und Fortbildungen der drei europäischen Verbände teilnehmen und erhalten die Konditionen wie einheimische Mitglieder (ausgeschlossen sind Werbekationen von Dienstleistern). Darüber hinaus können neue Kontakte für länderspezifische Sicherheitsfragen geknüpft werden.

Alle Verbände sind das jeweilige Pendant der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft und vertreten in ihren jeweiligen Ländern, die Interessen der Wirtschaft in Sicherheitsfragen und setzten mit ihren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen Maßstäbe in der Branche.
Neben den bereits bestehenden Kooperationen, die der Verband pflegt und mit Leben füllen möchte, strebt der ASW Bundesverband einen Ausbau des europäischen Netzwerkes an, um den Wissensaustausch zu fördern und gemeinsame Ziele auf europäischer Ebene zu finden und vor der europäischen Politik sowie den europäischen Behörden zu vertreten.

Für die Zukunft sind jährliche Treffen geplant, um Informationen und Wissen auszutauschen, aber auch eine Plattform zum Netzwerken zu bieten, um gemeinsam zu wachsen und gemeinsam zu lernen.

Europäische Sicherheitsverbände schließen sich zusammen Bild: Wikipedia

 

13. April 2019 , Berlin ASW Bundesverband

Internationale Zusammenarbeit Sicherheit im Wirtschaftsschutz

Trotz oder gerade wegen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situationen, wachsen die Sicherheitsgemeinschaften enger zusammen und schauen auch über ihre Ländergrenzen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Aus diesem Grund baut der BUndesverband der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft seine internationalen Kooperationen Stück für Stück aus (siehe frühere Pressemeldungen der ASW Nord). Nun hat man sich geeinigt: Europäische Tagungen sind jährlich geplant.

 

10. April 2019 , Berlin BMBF, Bonn BIBB

Berufsbildungsbericht 2019 der Bundesregierung veröffentlicht

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 15. März 2019 in Bonn den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2019 beraten und eine Stellungnahme zum Entwurf dieses Berichts verabschiedet.
 
Der Berufsbildungsbericht 2019 wurde heute im Anschluss an die Beratung im Bundeskabinett vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht (www.bmbf.de/de/berufsbildungsbericht-2740.html). Parallel mit dem Erscheinen des Berufsbildungsberichts wird auch die im März verabschiedete Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses veröffentlicht.
 
Der BIBB-Hauptausschuss hat die gesetzliche Aufgabe, die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung zu beraten. Dazu gehört laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) auch die Stellungnahme zum Entwurf des jährlichen Berufsbildungsberichts. Der Hauptausschuss ist zu gleichen Teilen mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen besetzt.
 
Die gemeinsame Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses zum Berufsbildungsbericht 2019 sowie die ergänzenden Voten der Gruppe der Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer sowie der Länder im Wortlaut:
 
www.bibb.de/dokumente/pdf/HA_Stellungnahme_zum_BBB_2019.pdf

Den Bericht der Regierung können Sie unter dem Link downloaden: https://www.bmbf.de/de/positive-entwicklung-auf-dem-ausbildungsmarkt-8361.html

 

Bild: Hauptausschuss des BIBB

 

10. April 2019 , Berlin BMBF, Bonn BIBB

Berufsbildungsbericht 2019 der Bundesregierung veröffentlicht

Die Bundesregierung hat den Berufsbildungsbericht für dieses Jahr veröffentlicht. Eine Stellungnahme des BIBB-Hauptausschusses wurde heute herausgegeben.

 

10. April 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI-Umfrage: Unternehmen unterschätzen Gefahr durch Cyber-Sicherheitsvorfälle

Das geht aus einer Cyber-Sicherheitsumfrage hervor, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit durchgeführt hat. Dabei sah nur jeder zwölfte Teilnehmer (ca. 8 Prozent) eine relevante Gefährdung der Betriebsfähigkeit durch Cyber-Angriffe. Nur 3 Prozent der Befragten sehen durch die Digitalisierung eine wachsende Angriffsfläche für Cyber-Bedrohungen. Wenn es allerdings zu einem IT-Sicherheitsvorfall kommt, hat dieser oft gravierende Auswirkungen. Denn rund 87 Prozent der von Cyber-Sicherheitsvorfällen Betroffenen gaben an, dass es 2018 zu Betriebsstörungen oder -ausfällen kam. Hinzu kamen häufig noch Kosten für die Aufklärung der Vorfälle und die Wiederherstellung der IT-Systeme (bei 65 Prozent der Betroffenen) sowie Reputationsschäden (22 Prozent). Insgesamt war im Jahr 2018 jeder dritte teilnehmende Betrieb (33 Prozent) von Cyber-Sicherheitsvorfällen betroffen, Großunternehmen hat es noch häufiger getroffen (43 Prozent).
An der Umfrage nahmen 1.039 Unternehmen und andere Institutionen teil.

Bestätigt wird dieses Gefährdungspotential durch zahlreiche dem BSI bekannten IT-Sicherheitsvorfälle
aus dem Jahr 2018, bei denen es zu Produktionsausfällen oder erheblichen Störungen in den
Betriebsabläufen gekommen ist. Insbesondere die Schadsoftware-Kampagne Emotet, vor der das BSI im
Dezember 2018 gewarnt hat, hatte daran großen Anteil. Dieser Trend setzt sich nach BSI-Einschätzung
auch im Jahr 2019 fort, wie unter anderem der Cyber-Angriff auf das norwegische Unternehmen Norsk
Hydro zeigt.

"Cyber-Sicherheit ist ein Erfolgsgarant – insbesondere für die deutsche Wirtschaft", so BSI-Präsident Arne Schönbohm. "Die Risiken von Cyber-Angriffen und IT-Sicherheitsvorfällen sind zu groß, als dass man sie im Gesamtkontext des Risikomanagements des Unternehmens vernachlässigen könnte. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde unterstützen wir Unternehmen aller Größen und Branchen mit passenden, kostenfreien und praxisnahen Angeboten. Auch das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 wird hier erhebliche Verbesserungen bringen und die Digitalisierung in Deutschland sicherer machen.
Informationssicherheit ist das neue 'Made in Germany' in der Digitalisierung."

Dass Cyber-Sicherheit ein Innovationstreiber und ein Wettbewerbsvorteil ist, geben rund 40 Prozent
der teilnehmenden Institutionen an. Gleichzeitig stimmten aber nur 25 Prozent der Befragten der
Aussage zu, dass in ihrem Unternehmen Cyber-Sicherheit Chefsache sei. Oftmals fehlt es an einem
ganzheitlichen Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS) denn nur 47 Prozent gaben an,
einen ganzheitlichen Ansatz der Cyber-Sicherheit zu verfolgen. Auch ein Notfallmanagement und
regelmäßige Übungen für den Ernstfall sind längst noch nicht überall Standard (43 Prozent).

Aus den Ergebnissen der Umfrage leitet das BSI praxisbezogene Lösungsansätze ab, die unter anderem im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen zur Verfügung gestellt werden. Zudem fließen die Ergebnisse der Umfrage in die Erstellung und kontinuierliche Pflege des Lagebilds der Cyber-Sicherheit in Deutschland ein.

Die Cyber-Umfrage finden Sie hier.

Cyber-Sicherheitsumfrage 2018 des BSI

Bild: Allianz-für-Cyber-Sicherheit

 

10. April 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI-Umfrage: Unternehmen unterschätzen Gefahr durch Cyber-Sicherheitsvorfälle

Die ASW Norddeutschland hatte zur Teilnahme an einer Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufgerufen. Nun liegt das Ergebnis dieser Umfrage vor: Cyber-Sicherheitsvorfälle haben oftmals erhebliche Konsequenzen für die betroffenen Betriebe. Allerdings unterschätzen zahlreiche Unternehmen genau dieses Gefährdungspotential für ihre eigenen Betriebsabläufe.

 

09. April 2019 , Hamburg NBS

"Digitales Delphi": Kritische Einschätzung zu Algorithmen im Recruiting

Bewerbungsgespräche, die von Robotern geführt werden, sind inzwischen keine Zukunftsmusik mehr, sondern werden bereits in einigen Unternehmen eingesetzt – auch in Deutschland und zwar selbst für die Auswahl von hohen Positionen wie etwa Managern. Diese Verfahren versprechen besondere Neutralität und Objektivität in der Personalauswahl – auf den ersten Blick. In der Sendung "Politisches Feuilleton" im Deutschlandfunk Kultur hat NBS Research Fellow Marcel Schütz dazu einige kritischen Überlegungen angestellt.
Algorithmische Vorauswahlprozesse versprechen zwar besonders faire und objektive Bewertungen, allerdings sind sie selbst vorprogrammiert. "Eine Firmenkultur fällt nicht vom Himmel, sie ist normativ gesättigt, vor Vorurteilen nicht gefeit", erklärt Schütz im Deutschlandfunk. Dies sei deshalb relevant, da Algorithmen gerade die Passung zur Firmenkultur prüfen sollten, was wiederum suggeriere, dass es eine solche geschlossene Kultur für ein ganzes Unternehmen tatsächlichgibt. Dass es im ersten Zugriff überhaupt nicht mehr auf nähere fachliche Eignung ankomme, hält Schütz, der selbst als Personaler und Recruiter tätig war, für ein nur wenig professionelles Verfahren im Personalmanagement. Ein Bewerber falle bei dieser Technik schon dann aus dem Raster, wenn er beispielsweise die "falschen Wörter" äußere oder vielleicht eine irgendwie ungewohnt erscheinende Melodie in der Stimme habe. Der Algorithmus habe geradezu etwas magisches, seine Befunde erschienen wie aus einem digitalen "Orakel von Delphi", meint Schütz.

Zudem, so ergänzte Schütz gegenüber der Marketingabteilung der NBS, unterbinde ein solcher Prozess von vornherein jede Diskussion bzw. lagere diese in eine digitale Technik aus. Schütz beschreibt dies so: "Der Mensch assistiert der Maschine beim Assistieren des Menschen". Dies stelle eine recht paradoxe Lage dar. Ein Stück weit, so Schütz, erinnere ihn das an den Einsatz der heute weitgehend abgelehnten "graphologischen Methode", in der Bewerberinnen und Bewerber früher um handschriftliche Proben gebeten wurden. "Daraus hat man dann alles Mögliche über die Persönlichkeit herausfinden wollen. Das Verfahren ist quer durch die gesamte psychologische Forschung als völlig unwissenschaftliche, unseriöse Methode bewertet worden. Genauso gut hätte man Handleser mit der Personalauswahl betrauen können." Im Grunde sei dies reiner Aberglaube gewesen, so der Forscher.
Der Beitrag im Deutschlandfunk ist hier als Text- und Audio-Ausschnitt abzurufen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/algorithmen-bei-der-personalauswahl-die-neue-macht-der.1005.de.html?dram:article_id=445723

 

Bild: Fotolia

 

09. April 2019 , Hamburg NBS

"Digitales Delphi": Kritische Einschätzung zu Algorithmen im Recruiting

Algorithmen sollen künftig bereits anhand von Sprachmelodie die Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern für ein Unternehmen prüfen – NBS Research Fellow Marcel Schütz äußerte sich dazu am heutigen Dienstag, 9. April 2019, im Deutschlandfunk. Seine Kritik kann deutlicher nicht sein. Die ASW Norddeutschland hatte die Northern Business School – University of Applied Sciences (NBS), auf diese Praxis bei grossen Personalvermittlungs-Unternehmen hingewiesen.

 

08. April 2019 , Berlin BMJV, Hamburg

Ausstellung Hamburg: Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit

„Juristinnen und Juristen sind zwischen 1933 und 1945 in massiver Weise zu Mittätern des Nationalsozialismus geworden. Viele von Ihnen setzten ihre Karriere nach Kriegsende fort - auch in den Amtsstuben des neugegründeten Justizministeriums. Das Rosenburg-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um diese beklemmende personelle Kontinuität, die bis weit in die bundesrepublikanische Geschichte hineinreicht, sichtbar zu machen.“ sagt Dr. Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.
Die Ausstellung gründet auf der Arbeit zum Forschungsprojekt einer Unabhängigen wissenschaftlichen Kommission. Nähere Informationen finden Sie auf der Infoseite: www.bmjv.de/akte-rosenburg

Zeit und Ort der Ausstellung:

03.04.2019 – 13.05.2019

Hanseatisches Oberlandesgericht
Sievekingplatz 2, 20355 Hamburg

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag | 8–17 Uhr
Wochenenden 6./7. April und 4./5. Mai | 11 –17 Uhr

Bild: BMJV

Bild: BMJV Publikation Die Akte Rosenburg

 

08. April 2019 , Berlin BMJV, Hamburg

Ausstellung Hamburg: Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit

Die Ausstellung ist ein Teil der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV). Thema der Ausstellung ist: Was bisher „im Schatten“ lag, soll ans Licht gebracht werden.

 

08. April 2019 , Hannover, Presse LKA

Polizei Niedersachsen warnt vor falschen Rechnungsmails

Laut der Polizei Niedersachsen bleibt die Zahl der Betrugsversuche durch infizierte Rechnungsmails anhaltend hoch. Kriminelle verschicken Mails im Namen von erfundenen oder echten Unternehmen, in der die Empfänger zur Begleichung einer Rechnung aufgefordert werden. Die E-Mails wirken in den meisten Fällen sehr authentisch. Sie ahmen optisch zwar keine echten Anschreiben von den Unternehmen nach, aber sind im Regelfall in nahezu einwandfreiem Deutsch geschrieben und bauen unterschiedlich starke Drohkulissen (gerichtliches Verfahren, Hinzuziehung Inkassobüro, et al) auf.

Es werden dabei fast ausschließlich komplette Personendatensätze (Vorname, Nachname, Anschrift und Rufnummer) der Angeschriebenen verwandt, die laut meldenden Nutzerinnen und Nutzern auch real seien bzw. waren.
Die Schadsoftware verbirgt sich dann entweder in einem entsprechenden Anhang oder soll per Link heruntergeladen werden.
Häufig verraten sich die Betrugsmails aber durch Details, erklärt die Beratungsstelle Internetkriminalität der Polizei Niedersachsen. So verwenden die Täter oftmals die Namen echter Unternehmen in leicht abgewandelter Form. So wird etwa aus der echten "giropay GmbH" die erfundene "Giropay eG", den echten Online-Zahlungsdienst "Sofort GmbH/Klarna" haben Betrüger in die "Sofortüberweisung AG" verwandelt.

Eine Liste der betrügerischen Firmen finden Sie unter dem Link: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/weiterhin-hohe-anzahl-an-fake-rechnungen-per-e-mail-im-umlauf.html

 

 

08. April 2019 , Hannover, Presse LKA

Polizei Niedersachsen warnt vor falschen Rechnungsmails

Falsche Rechnungsmails mit Schadsoftware im Anhang gehören nach wie vor zu einer beliebten Masche von Internetbetrügern. Die Polizei Niedersachsen hat jetzt eine aktuelle Liste mit betrügerischen Firmen-Absendern veröffentlicht. Das LKA Hannover empfielt : Nutzer müssen ganz genau hinsehen, bevor Anhänge geöffnet werden. 

 

05. April 2019 , Hamburg, Akademie der Polizei

Schriftenreihe der Forschungsstelle Europäisches und Deutsches Sicherheitsrecht (FEDS) eröffnet!

Dieser stand unter dem Titel „Stärkung der Inneren Sicherheit durch Neuregelung des Sicherheitsgewerberechts? Anforderungen an eine gesetzliche Grundlage aus Sicht von Polizei, Sicherheitsbranche, Kammern und Wissenschaft“. Die ASW Nord hat darüber berichtet (siehe Rückblick in dieser Rubrik).

Der Tagungsband eröffnet die neue Schriftenreihe der Forschungsstelle Europäisches und Deutsches Sicherheitsrecht (FEDS) und er markiert den Beginn der Hamburger Sicherheitsrechtstage an der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg, die kontinuierlich fortgesetzt werden.
Die Tagung wurde von der Forschungsstelle Europäisches und Deutsches Sicherheitsrecht (FEDS) der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) veranstaltet. Anlass war die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigte Neuregelung des privaten Sicherheitsgewerbes, ein wichtiges Schnittstellenthema zwischen Staat, Privat, Politik und Wissenschaft.

Welches sind Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanforderungen an ein privates Sicherheitsgewerbe aus Sicht der Polizei? Welcher Regelungsbedarf besteht aus Sicht der Sicherheitsbranche? Wie ist die Sicht von Industrie- und Handelskammern und Wissenschaft? Namhafte Vertreter aus allen betroffenen Bereichen beleuchteten dieses Thema bzw. diese Fragen rechtspolitisch, rechtswissenschaftlich und aus Sicht der Praxis. Der vorliegende Band mit den Beiträgen soll Ratgeber und Impulsgeber bei einer Neuregelung der Materie sein.

Nähere Informationen erhalten sie unter:

cuvillier.de/de/shop/series/89-schriftenreihe-der-forschungsstelle-europaisches-und-deutsches-sicherheitsrecht-feds

oder auf der Webseite der Polizei Hamburg unter:

akademie-der-polizei.hamburg.de/publikationen/12368380/schriftenreihe-feds/

 

 

 

 

 

 

Bild: Polizeiakademie Hamburg

 

05. April 2019 , Hamburg, Akademie der Polizei

Schriftenreihe der Forschungsstelle Europäisches und Deutsches Sicherheitsrecht (FEDS) eröffnet!

Der erste Band der Schriftenreihe der FEDS widmet sich dem 1. Hamburger Sicherheitsrechtstag am 16. Oktober 2018 im Polizeipräsidium Hamburg.

 

05. April 2019 , Berlin Presse Bundesjustizministerium

CDR-Initiative diskutiert Prinzipien einer Digitalen Verantwortung

Die Ergebnisse wurden am 2. April 2019 im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz von Bundesministerin Dr. Katarina Barley und Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Unternehmen der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Als Gesetzgeber geben wir klare Regeln vor, aber in der Praxis müssen Unternehmen Datenschutz und Datensicherheit mit Leben füllen. Unternehmen tragen Verantwortung dafür, was mit den Daten gesphieht, die sie von ihren Kunden erhalten. Daten müssen sicher sein vor Missbrauch und Diebstahl. Ich bin den hier teilnehmenden Unternehmen dankbar für ihr Engagement. Sie gehen mit gutem Beispiel voran. Heute legen wir die Grundlage für das, was in wenigen Jahren zum Standard gehören wird“, sagte Dr. Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz.

Gemeinsam mit Vertretern von bereits beteiligten, aber auch neuen interessierten Unternehmen, Zivilgesellschaft und Politik wurden acht Prinzipien diskutiert, die als Richtschnur in dem CDR-Prozess eingehen sollen. Diese sind:
1. Unternehmen sollten die Selbstbestimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher gewährleisten und fördern.
2. Unternehmen sollten die digitale Transformation als Mittel sehen, die gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen und in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen. Dazu gehört auch, die Frage zu stellen, ob gewisse Technologien überhaupt von Nöten sind (Chancen- Risikoabschätzung).
3. Unternehmen sollten im Prozess der digitalen Transformation versuchen, niemanden zurückzulassen.
4. Unternehmen sollten im Prozess der digitalen Transformation technische Abhängigkeiten der Verbraucherinnen und Verbraucher vermeiden.
5. Unternehmen sollten den gesellschaftlichen Diskurs fördern und Aufklärung betreiben.
6. Unternehmen sollten Datenschutz und Privatheit sicherstellen („privacy by default“ / „privacy by design“).
7. Unternehmen sollten interoperable Technologien anbieten.
8. Unternehmen sollten bereits in der Entwicklung neuer Technologien hohe IT- Sicherheitstandards sicherstellen und zukünftig notwendige Sicherheitsupdates zur Verfügung stellen.

Ziel ist es, digitale Verantwortung zu einer Selbstverständlichkeit für Unternehmen aller Branchen werden zu lassen. Die ‚ehrbaren Kaufleute‘ sollen dadurch auch einen echten Marktvorteil gewinnen.
Und die Verbraucherinnen und Verbraucher gewinnen einen besseren Überblick darüber, wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen.

Nähere Informationen finden Sie hier: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2019/040219_CDR-Initiative.html

 

Bild: BMJV Ministerin Katarina Barley

 

05. April 2019 , Berlin Presse Bundesjustizministerium

CDR-Initiative diskutiert Prinzipien einer Digitalen Verantwortung

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat gemeinsam mit den Unternehmen Deutsche Telekom, Miele, Otto Group, SAP, Telefónica und ZEIT Online einen gemeinsamen Prozess zur Entwicklung von Leitlinien für eine Corporate Digital Responsibility (CDR) angestoßen.

 

02. April 2019 , Berlin, Presse Securitas-Zentrale

Kapitänswechsel - Brune neuer CEO von Securitas

Er folgt damit auf den langjährigen Country President der Securitas Deutschland, Manfred Buhl (67), der dem Unternehmen als Berater erhalten bleibt. Den Wechsel hatte der Aufsichtsrat schon Mitte Dezember beschlossen. Brune (52) kommt vom Personaldienstleister Manpower, bei dem er in Deutschland seit dem Jahr 2013 der Geschäftsführung vorstand.

„Securitas Deutschland hat enormes Potential. Das wusste ich schon vorher – und das habe ich auch an meinem ersten Arbeitstag bei Securitas in Berlin spüren können. Ich freue mich, mit sehr engagierten neuen Kolleginnen und Kollegen den Erfolg der deutschen Securitas-Gruppe mitgestalten zu dürfen. Meinem Vorgänger Manfred Buhl danke ich für sein gutes Management in den vergangenen Jahrzehnten – sowie für die reibungslose und vertrauensvolle Übergabe. Es ist gut, ihn nach wie vor an unserer Seite zu wissen", sagte Brune am Montag in Berlin.

„Ich danke meinem Management-Team und vor allem den Mitarbeitern für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ohne sie wären die Erfolge der Securitas Deutschland nicht möglich gewesen. Ich bitte Sie, meinen Nachfolger, Herwarth Brune, ebenso tatkräftig und engagiert zu unterstützen. Vielen Dank", sagte Buhl am Montag auf einer Mitarbeiterversammlung in der Potsdamer Str. 88, dem Sitz der Securitas Sicherheitsdienste in Berlin.

Buhl war seit 1991 als Geschäftsführer in der Unternehmensgruppe tätig – er war damit der am Längsten amtierende Geschäftsführer in der deutschen Organisation des schwedischen Konzerns. Die Securitas Holding GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten Securitas AB, Stockholm. Mehr als 15 Jahre war der in Forst/Brandenburg geborene Buhl Vorsitzender der deutschen Geschäftsführung.

Bild: Securitas: links Buhl, rechts Brune

 

02. April 2019 , Berlin, Presse Securitas-Zentrale

Kapitänswechsel - Brune neuer CEO von Securitas

Herwarth Brune folgt auf Manfred Buhl. Herwarth Brune hat als Chief Executive Officer (CEO) zum 1. April die Leitung der Securitas Holding GmbH, dem größten deutschen Sicherheitsdienstleister, übernommen.

 

02. April 2019

Kostenloses WLAN in Zentren des öffentlichen Lebens

WiFi4EU ist eine Initiative der EU Kommission zur Förderung der Internetanbindung von Kommunen. Ziel ist die Installation modernster WLAN-Technologie. Kostenloser Internetzugang in den Zentren des öffentlichen Lebens - das soll mit WiFi4EU Wirklichkeit werden.
Bereits seit letztem Jahr können sich Kommunen für das EU-Förderprogramm WiFi4EU zur Einrichtung kommunaler WiFi-Hotspots über das Internetportal www.wifi4eu.eu registrieren. Das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern hatte darüber in einer Pressemitteilung vom 31.3.2018 informiert.
Das Programm erhält bereits einen großen Rücklauf. Bisher haben sich über 14.000 Kommunen aus ganz Europa registriert. Darunter befindet sich auch eine große Anzahl von Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern.

 Am 4. April 2019 um 13 Uhr MESZ wird der zweite Förderaufruf für registrierte Kommunen geöffnet werden. Die Gemeinden können sich für einen Gutschein zur Einrichtung eines WLAN-Hotspots bewerben. Nach Aussagen der Europäischen Kommission ist für das Einreichen der Bewerbung nach erfolgreicher Registrierung nur eine Anmeldung auf der Webseite und das Anklicken eines „Absenden“-Feldes notwendig. Die Gemeinden werden in der Reihenfolge der Beantragung ausgewählt (Datum und Uhrzeit der Antragstellung, nicht der Registrierung). Jeder Mitgliedstaat wird im Rahmen dieser ersten Aufforderung mindestens 15 Gutscheine erhalten. Der Wert eines Gutscheins beläuft sich auf 15.000 Euro. Registrierung und Antragstellung sind auf Deutsch möglich. Die Webseite www.wifi4eu.eu öffnet sich zunächst in Englisch, kann aber durch Drücken des Feldes „English“ oben rechts auf Deutsch umgestellt werden.

Bild: Fotolia

 

02. April 2019

Kostenloses WLAN in Zentren des öffentlichen Lebens

Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern teilt mit, das sich Gemeinden für EU-finanzierte Hotspots registrieren lassen können. Am 4. April wird der zweite Förderaufruf geöffnet werden.

 

02. April 2019 , Magdeburg, Berlin, Hamburg

Erfolg – Ladungsdiebstahl „Planenschlitzen“ um 75 Prozent gesenkt

Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt aus Magdeburg verkündet auf Nachfrage der ASW Nord einen Ermittlungserfolg. Die Arbeit dieser Kriminalisten in Zusammenarbeit mit deutschen und europäischen Polizeibehörden hat nun nach nur 9 Monaten eine Senkung der Fallzahlen für den Ladungsdiebstahl "Planenschlitzer" im Bundesland Sachsen-Anhalt auf Autobahnen und Bundesstraßen um 75 Prozent herbeigeführt. Weitere 4 Bundesländer (u. a. Niedersachsen) haben den Rückgang in gleicher Größenordnung festgestellt. Ein schneller Erfolg, mit dem wir nicht gerechnet haben, worüber wir uns aber sehr freuen.
 
Die 3-tägige Großaktion (Überwachung der Ostgrenze zu Polen) der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (von der Ostsee bis zur Lausitz) im März 2019 hat zur Verunsicherung der kriminellen polnischen Banden geführt.
 
Den bisherigen Kooperationspartnern in der Projektgruppe Cargo hat sich nun auch neben dem Bundesland Thüringen auch Dänemark dem Projekt angeschlossen. Besonders positiv ist aus der Sicht der ARGE gerade der Aspekt der erfolgreichen internationalen Zusammenarbeit zwischen den Behörden.

Bei der Pressekonferenz über den Wechsel des Vorsitzes in der Innenministerkonferenz hat hat der neue Vorsitzende Hans-Joachim Grote (Innenminister des Landes Schleswig-Holstein) bzgl. des weiteren Vorgehens beim Ladungsdiebstahl die folgende Aussage getroffen:  „Die Brisanz der Bekämpfung des Ladungs- und Transportdiebstahl durch die Verkehrsministerkonferenz habe die Innenministerkonferenz erkannt. Unter meiner Leitung wird die verstärkte Bekämpfung dieser Kriminalität umgesetzt.“

Über die Arbeit dieser Spezialisten-Dienststelle hatte die ASW Nord auf einer Logistiktagung in Hamburg informiert (siehe www.aswnord.presse).
 

 

02. April 2019 , Magdeburg, Berlin, Hamburg

Erfolg – Ladungsdiebstahl „Planenschlitzen“ um 75 Prozent gesenkt

Eine Erfolgsmeldung aus dem Engagement der ASW Norddeutschland in der Arbeitsgemeinschaft "Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik (ARGE)" im Bundesverkehrsministerium liegt vor. Die konstruktiven Forderungen dieser ARGE zur Bekämpfung des Ladungs- und Transportdiebstahls auf der Straße führten zur Gründung der Projektgruppe CARGO im Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt am 1.7.2018.

 

29. März 2019 , Wiesbaden Pressemeldung Hessisches Finanzministerium

Initiative gegen Steuerkriminalität in der Sicherheitsbranche

Denn nach der Erfahrung der Finanzverwaltungen werden gerade im Wach- und Sicherheitsgewerbe Konstruktionen von Subunternehmen genutzt, um insbesondere Umsatzsteuer zu hinterziehen. Der Finanzausschuss des Bundesrats stimmte an diesem Donnerstag (28. März) mehrheitlich dafür, dass das Bundesfinanzministerium steuerrechtliche Änderungen prüft. Hessen und Baden-Württemberg hatten diese Initiative gemeinsam eingebracht. Jeder Steuerbetrug ist Betrug an der Gemeinschaft.

„In der Sicherheitsbranche ist es üblich, Sub- und Subsubunternehmen zu beauftragen. Einige der Firmen betreiben in solchen Kettenkonstruktionen organisierten Steuerbetrug“, sagten Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann. „Dem müssen wir entschieden entgegentreten. Jeder Steuerbetrug ist Betrug an der Gemeinschaft. Die ehrlichen Unternehmen der Branche dürfen nicht die Dummen sein.“

Das Wach- und Sicherheitsgewerbe ist in den zurückliegenden Jahren gewachsen. Sicherheitspersonal wird bei Großveranstaltungen und Märkten ebenso eingesetzt wie für den Gebäudeschutz. Auch der Trend zum Subunternehmertum nahm zu. Für die Umsatzsteuer gilt dabei bislang: Sie wird zusammen mit dem Rechnungsbetrag für die erbrachte Dienstleistung an den Auftragnehmer gezahlt, der sie an das Finanzamt abführt. Die Steuerfahndungen der Länder decken jedoch immer wieder Fälle auf, in denen die Abführung an das Finanzamt unterbleibt, Scheinrechnungen gestellt, Vorsteuererstattungen erschlichen und somit Steuern hinterzogen werden.

Die komplette Pressemeldung können Sie unter dem Link nachlesen: https://finanzen.hessen.de/presse/pressemitteilung/initiative-gegen-steuerkriminalitaet-der-sicherheitsbranche



Bild: LKA Rheinland-Pfalz, Initiative gegen Steuerkriminalität in der Sicherheitsbranche

 

29. März 2019 , Wiesbaden Pressemeldung Hessisches Finanzministerium

Initiative gegen Steuerkriminalität in der Sicherheitsbranche

Baden-Württemberg und Hessen wollen organisiertem Steuerbetrug durch Subunternehmertum entschieden entgegentreten. Die Finanzministerien der Länder wollen aktiv gegen Steuerbetrug in der Sicherheitsbranche vorgehen. Das Bundesfinanzministerium soll steuerrechtliche Änderungen prüfen.

 

28. März 2019 , Berlin, ASW Bundesverband

Extremismus – steigende Gefahr für Sicherheit und Reputation von Unternehmen

Der Vorsitzende des ASW Bundesverbandes Volker Wagner erklärte auf der viel beachteten Tagung: „Die deutsche Wirtschaft ist immer wieder direkt von Extremismus betroffen. Die Grenze zwischen bürgerlichen Interessensbekundungen und extremistischen Handlungen sind dabei fließend. Deshalb ist ein frühzeitiges Erkennen solcher Entwicklungen, insbesondere innerhalb von Unternehmen, wichtig.“

Wie das Hamburger Abendblatt heute berichtet, ergänzt der Vize-Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen: „Der Extremismus ist kein kosmetisches Problem. Er ist real“ Und weiter: „Die Marke Deutschland leidet. Wir verlieren, was unser Land attraktiv macht.“ Nämlich Toleranz, Offenheit, Sicherheit.

Die Pressemeldung des Bundesamtes finden Sie hier.

 

28. März 2019 , Berlin, ASW Bundesverband

Extremismus – steigende Gefahr für Sicherheit und Reputation von Unternehmen

Zahlreiche Experten aus Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und Wissenschaft diskutierten gestern auf der 13. Sicherheitstagung von BfV und Allianz für Sicherheit der Wirtschaft e.V. – ASW Bundesverband, wie die deutsche Wirtschaft den Gefahren durch Extremismus begegnen kann.

 

27. März 2019 , Rosenheim/München

Erneut Sicherheitsgewerbe im Visier des Zolls

Seit den frühen Montagmorgenstunden waren Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls sowie der Polizei und der Landeshauptstadt München im Kampf gegen illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit im Einsatz. Erneut stand das Sicherheitsdienstleistungs-, Bewachungs- und Reinigungsgewerbe im Fokus der Ermittler. Insgesamt sollten 70 Durchsuchungsbeschlüsse in Bayern und Baden-Württemberg vollzogen werden.

Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag in München und Umgebung. Vorausgegangen waren bereits länger andauernde Ermittlungen des Hauptzollamtes Rosenheim. In Verdacht steht eine Tätergruppierung, die ihre Arbeitnehmer an den Sozialkassen vorbei, schwarz beschäftigt haben soll. Die hierfür notwendigen Bargelder besorgten sie sich über sogenannte Scheinrechnungen, die sie als angebliche Subunternehmerleistungen gegenüber den Behörden angaben. Der Stein kam ins Rollen als sich einer der "Subunternehmer" entschloss, gegen seine "Geschäftspartner auszusagen. Das Hauptzollamt Rosenheim ermittelt mittlerweile gegen 11 Beschuldigte wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.
Der Sozialversicherungs- und Steuerschaden dürfte nach derzeitigen Schätzungen in Millionenhöhe liegen. Von den Durchsuchungen betroffen waren Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten, sowie deren Auftraggeber, Steuerberater, Subunternehmer und sonstigen Beteiligten. Gesucht wurden Geschäftsunterlagen, aber auch Bargeld und sonstige Vermögenswerte. Insgesamt waren ca. 100 Kräfte im Einsatz.
Sowohl das Sicherheitsdienstleistungs- als auch das Reinigungsgewerbe sind besonders von Schwarzarbeit betroffene Branchen und daher anfällig für Schwarzarbeit. Erst im Oktober letzten Jahres war das Sicherheitsgewerbe Ziel umfangreicher Durchsuchungen des Hauptzollamtes Rosenheim in München und Berlin. Der damals festgenommene Haupttäter sitzt seitdem in U-Haft. Sein Prozess vor dem Landgericht München beginnt nächste Woche.

Die Pressemeldung können Sie unter dem folgenden Link nachlesen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121259/4228280

 

 

27. März 2019 , Rosenheim/München

Erneut Sicherheitsgewerbe im Visier des Zolls

Wegen der überregionalen Bedeutung stellen wir die Pressemeldung des Hauptzollamts Rosenheim auf unsere Webseite:

Große Durchsuchungsaktion des Zolls u.a. im Sicherheitsgewerbe wegen illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit.

 

 

26. März 2019 , München Pressemeldung Fraunhofer

70 Jahre Fraunhofer – 70 Jahre Zukunft

Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. in München gegründet, um die hiesige Wirtschaft neu aufzubauen. Sie feiert wie die Bundesrepublik Deutschland und das Grundgesetz 2019 ihr 70-jähriges Jubiläum.

Mit klarer Ausrichtung auf neue Schlüsseltechnologien und Märkte ist die Fraunhofer-Gesellschaft heute Innovationsmotor der deutschen Wirtschaft und Europas größte Organisation für angewandte Forschung. Das Jubiläumsjahr nimmt die Fraunhofer-Gesellschaft zum Anlass, den Blick nicht nur zurück, sondern mit strategischen Initiativen für Deutschland und Europa insbesondere auch in die Zukunft zu richten. Den Auftakt zum Jubiläumsjahr bildet am Gründungstag ein Festakt mit anschließendem Bayerischen Staatsempfang in München. In diesem Rahmen bekennen sich die Fraunhofer-Gesellschaft, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technischen Universität München (TUM) zudem zum Aufbau eines Instituts für Kognitive Systeme in Bayern.

Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

 

26. März 2019 , München Pressemeldung Fraunhofer

70 Jahre Fraunhofer – 70 Jahre Zukunft

Festakt zum Auftakt des Jubiläumsjahrs / Erklärung zum Aufbau eines Instituts für Kognitive Systeme. Die Fraunhofer Gesellschaft ist im Bereich Schutz und Sicherheit beim Katastrophen- und Krisenmanagement führend in der Bundesrepublik Deutschland.

 

25. März 2019 , Berlin Pressemeldung BMI

Die digitale Agenda des Bundesinnenministeriums

Informationstechnologien sind allgegenwärtig und verändern unsere Lebens- und Arbeitsgewohnheiten. Die Digitalisierung bringt uns ungeahnte neue Freiheiten. Sie schafft neue Teilhabemöglichkeiten und fördert die Demokratisierung. Ziel der Digitalpolitik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat ist es, diese vielfältigen Chancen möglichst vielen Menschen zu eröffnen und zugleich etwaige Risiken zu minimieren. Das freie Spiel der Kräfte funktioniert jedoch nicht ohne Regulativ. Auch Freiheitsausübung braucht Regeln.

Aus diesen Erwägungen heraus und auf der Grundlage des zwischen CDU, CSU und SPD im März 2018 geschlossenen Koalitionsvertrags ergeben sich folgende prioritäre digitale Themen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat:

1. Sicherheit im Netz auf höchstem Niveau – ordnende und sichere Rahmenbedingungen für die digitale Welt
2. eine moderne Verwaltung, die Bürgerinnen, Bürgern und der Wirtschaft dient – effiziente, verlässliche und bürgernahe Verfahren
3. eine starke Zivilgesellschaft, die sich die Digitalisierung zunutze macht – Beratungs- und Unterstützungsangebote für Verbraucherinnen und Verbraucher
4. ethische Leitlinien für die Digitalisierung und eine moderne Datenpolitik – Potenziale neuer Technologien heben und Risiken begrenzen.


Die digitale Agenda des BMI mit ausführlichen Beschreibungen der Ziele können Sie hier downloaden.

 

25. März 2019 , Berlin Pressemeldung BMI

Die digitale Agenda des Bundesinnenministeriums

Bundesinnenminister Seehofer legt die prioritären digitalen Themen seines Ministeriums fest.

 

22. März 2019 , Mitgliederpressemeldung, Barsinghausen und Braunschweig

Braunschweiger W&S: Elektronisches Schlüsselmanagement - Lückenlos nachvollziehbar

Ein kaum beachteter Bereich des Objektschutzes, was passiert im Alarmfall?
Morgens um 03:15 Uhr steht der Revierleiter  Stefan Peipe vor dem Zugang zum Schlüsselraum. Zuvor war er mit seinem Revierfahrzeug in Braun-schweig unterwegs und wurde von der Alarmempfangsstelle (AES) darüber informiert, dass eine Alarmmeldung eingegangen ist. Der Zugang zum Aufbewahrungsraum für die Objektschlüssel erfolgt ausschließlich über eine personalisierte Identifizierung. Erst nachdem Stefan Peipe diese Identifizierungsschritte durchlaufen hat, erhält er Zutritt zum Schlüsselraum.

Sicher und übersichtlich
Über die Schnittstelle zum elektronischen Schlüsselmanagement wird der entsprechende Objektschlüssel im Schlüsselschrank direkt über die Leitstellensoftware freigeschaltet. Stefan Peipe als berechtigte Interventionskraft authentifiziert sich am Terminal des Schlüsselschranks und kann erst dann nur den für ihn freigegebenen Objektschlüssel entnehmen. „Dieses Herstellen einer Zwangsläufigkeit bei der Schlüsselentnahme- und -rückgabe sorgt für noch mehr Sicherheit. Denn für jeden Objektschlüssel ist klar definiert, wer ihn wann entnehmen und verwenden darf. So wird automatisch und manipulationssicher dokumentiert, bei wem sich der Objektschlüssel befindet“, erklärt Sascha Rindt, Betriebsleiter der Braunschweiger Wach- und Schließgesellschaft, der die Installation des elektronischen Schlüsselmanagements an allen drei Standorten maßgeblich betreut hat. „Die Signalisierung an den Schränken und der aufleuchtende Steckplatz führen mich schnell und gezielt zum richtigen Objektschlüssel ? jetzt kann ich direkt zum Alarmobjekt fahren, um vor Ort die Lage zu überprüfen“, fügt Stefan Peipe hinzu. „Mit unserem digitalisierten  Schlüsselmanagement differenzieren wir uns deutlich vom Wettbewerb“

Manipulationssichere Dokumentation
Das bei der Wach- und Schließgesellschaft eingesetzte elektronische Schlüsselmanagement von  deister electronic – Spezialist für elektronische  Sicherheitsmaßnahmen und Identifikationslösungen – verwaltet mehrere tausend Schlüsselsteckplätze. Diese werden in eigens konzipierten gesicherten Schlüsselschränken aufbewahrt.
„Wir suchten ein anpassungsfähiges und  leistungsstarkes System, mit dem das Schlüsselmanagement von zentraler Stelle aus Zutrittsberechtigungen vergeben sowie sämtliche Schlüssel automatisiert verwalten und dokumentieren kann. Außerdem sollten softwarebasiert Benutzerprofile angelegt werden können“, führt Sascha Rindt aus. „Das erhöht die Sicherheit, indem die Objektschlüssel vor dem unberechtigten Zugriff von Dritten und damit vor unberechtigter Nutzung geschützt sind.“

Herzstück: Der keyTag-Anhänger
Eines der wichtigsten Bestandteile des elektronischen Schlüsselmanagements ist der  keyTag-Anhänger. Jeder Objektschlüssel ist an einem keyTag mit RFID-Chip angebracht und durch Codierung und  zusätzliche Verplombung gesichert. So lässt sich jede Schlüsselbewegung – also Entnahme und Rückgabe – dokumentieren. „Die Entnahme und Rückgabe von Objektschlüsseln ist personenbezogen und wird revisionssicher automatisch dokumentiert. Bei Nicht-Rückgabe wird nach definierten Zeiten ein Alarm mit hinterlegten Notfallmaßnahmen ausgelöst“, erläutert Sascha Rindt.
 

Bild: Deister com, Elektronisches Schlüsselmanagement

 

22. März 2019 , Mitgliederpressemeldung, Barsinghausen und Braunschweig

Braunschweiger W&S: Elektronisches Schlüsselmanagement - Lückenlos nachvollziehbar

Drei Standorte der Unternehmensgruppe Braunschweiger Wach- und Schließgesellschaft sind mit einem innovativen elektronischen Schlüsselmanagement ausgestattet – Braunschweig, Wolfsburg und die Niederlassung Goslar. Das System vom Typ proxSafe des Herstellers deister electronic setzt Maßstäbe hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Transparenz.

 

22. März 2019 , Potsdam BDLS, Bundespolizei und T-Online

Bundespolizei dringt auf Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Bundespolizeipräsident Dieter Romann warnte gestern auf den 11. Luftsicherheitstagen in Potsdam davor, dass in Deutschland ein ähnlicher Fall wie 2018 in Gatwick bei London möglich ist. "Uns allen dürfte klar sein, dass eine solche Situation auf einem deutschen Flughafen jederzeit eintreten kann", sagte er in seinem Keyword auf der Sicherheitstagung des BDLS. Es gebe derzeit keine tauglichen Drohnenabwehrsysteme für Flughäfen, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten. Hier müsse dringend nachgebessert werden.

Wie das Webportal T-Online berichtet, sieht der oberste Bundespolizist bei der Erkennung von Drohnen auch die Flughafenbetreiber und die Deutsche Flugsicherung gefragt. Er vertraue darauf, dass die Betreiber dafür sorgten, dass niemand unerkannt solche Gegenstände in den Sicherheitsbereich bringen könne, sagte Romann. Das seien seine persönlichen Überlegungen. Er gehe auch davon aus, dass die Deutsche Flugsicherung Möglichkeiten entwickle, Drohnen im Luftraum zu erkennen. Die Bundespolizei leiste ebenfalls ihren Beitrag - nämlich wenn es um eine Gefahr gehe. Es dürfe nur keine Debatte über Zuständigkeiten geben. "Wegducken ist nicht", sagte Romann. "Die technischen Fortentwicklungen zur kommerziellen Nutzung von Drohnen bis hin zu autonomen Lufttaxitransporten wird kaum aufzuhalten sein - und das will auch niemand", sagte Romann. "Aber dem missbräuchlichen Einsatz, sei es als fliegender Sprengsatz oder nur als störendes Spielzeug, muss entschieden entgegengetreten werden."


Bild: Bundespolizei, Präsident Dieter Romann

 

22. März 2019 , Potsdam BDLS, Bundespolizei und T-Online

Bundespolizei dringt auf Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Die Bundespolizei sieht große Sicherheitslücken wegen einer fehlenden Abwehr gegen Drohnen an den großen Flughäfen. Bundespolizeipräsident Romann mahnte gestern auf den 11. Luftsicherheitstagen des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und der Bundespolizei in Potsdam sofortiges Handeln an.

 

19. März 2019 , Oegstgeest NL, Hamburg

TAPA: 2018 ist Rekordjahr beim Frachtdiebstahl

Frachtdiebstahl nimmt anscheinend immer weiter zu. Im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) ist 2018 deutlich mehr Ladung als gestohlen gemeldet worden als 2017. Die Transported Asset Protection Association (TAPA) registrierte im Vorjahresvergleich eigenen Angaben zufolge einen Anstieg der Frachtdiebstähle um 38,2 Prozent auf 3981 Fälle – der Großteil davon verzeichnete die TAPA in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland.
Nach eigenen Angaben ist dies ein neuer Rekord in der 21-jährigen Geschichte der Organisation. Der durchschnittliche Schaden durch den Verlust der Ladung betrug demnach 53.625 Euro pro Fall. Meist wurden die Güter vom Fahrzeug geklaut. Allein 2342 der gemeldeten Frachtdiebstähle ereigneten sich laut der TAPA-Statistik auf unsicheren Parkplätzen. Das seien 15,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Organisation geht davon aus, dass die Dunkelziffer insgesamt noch höher ist.

Die Vereinigung TAPA ist ein einzigartiger Zusammenschluss von internationalen Herstellern, Logistikdienstleistern, Frachtunternehmen, Strafverfolgungsbehörden und anderen Beteiligten mit dem gemeinsamen Ziel, Verluste in der internationalen Lieferkette zu reduzieren.

In der ARGE "Bekämpfung des Ladungsdiebstahls" im BMVI arbeitet die ASW Norddeutschland mit der TAPA zusammen.

Bild: BdK

 

19. März 2019 , Oegstgeest NL, Hamburg

TAPA: 2018 ist Rekordjahr beim Frachtdiebstahl

Laut dem neuesten Report der Sicherheitsvereinigung TAPA ist noch nie so viel Ladung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika als gestohlen gemeldet worden.

 

16. März 2019 , Hannover ÜSTRA Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung

ÜSTRA Tochter eröffnet neue Einsatzleitstelle

Die ÜSTRA betreibt in der Metropolregion Hannover den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Der Sicherheitsdienst der Üstra-Tochter Protec hat am Freitag, 15. März, sein neues Hauptquartier an der Fernroder Straße in Raschplatznähe offiziell eröffnet. Herzstück ist die Einsatzleitstelle, mit der unter anderem die Videoüberwachung in den Stadtbahnen und an 186 Stationen des Nahverkehrsunternehmens gesteuert wird. „Durch die moderne Technik können wir effektiver und effizienter für die Sicherheit sorgen“, sagt Geschäftsführer Mathias Lindscheid.

Raus aus dem beengten Kröpcke-Keller

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, waren seit dem Expo-Jahr 2000 die Protec-Mitarbeiter auf 180 Quadratmetern in einem Kellerraum der Stadtbahnstation Kröpcke untergebracht – „ohne Tageslicht und bei häufig schlechter Luft“, wie Dienstleiterin Melanie Ribbentrop schildert. Auch die Technik genügte nicht mehr wirklich aktuellen Ansprüchen. Unter anderem war es nicht möglich, einzelne Bildschirme zu einem Großbild zusammen zu schalten. „Wir wollten raus aus dem Keller, und wir wollten mehr Platz“, erklärt Lindscheid.
protec Geschäftsführer Mathias Lindscheid zeigte sich während der Eröffnung stolz auf das neue Sicherheitszentrum: „Die neuen Räumlichkeiten bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen und sind Grundlage für einen reibungslosen Kommunikationsfluss zwischen Führungskräften und Beschäftigten. Durch die moderne Technik können wir nun effektiver und effizienter für die Sicherheit im ÖPNV in Hannover sorgen.“  Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA, sieht in der neuen Einsatzleitstelle einen großen Nutzen für das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste: „Durch die neue Technik und die zentrale Unterbringung kann die protec noch professioneller arbeiten. Für die zukünftigen Herausforderungen sind wir somit gut aufgestellt.“

Kosten betragen 420.000 Euro

Durch den Umzug haben alle Mitarbeiter der Einsatzleitstelle, der Stadtbahnwache und vom Fahrausweisprüfdienst ein Quartier in zentraler Lage auf mit 750 Quadratmetern viermal so großer Fläche wie bisher. 420.000 Euro hat die Protec in die Ausstattung der Räumlichkeiten mit Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen, Umkleidekabinen sowie in die technische Ausstattung investiert. Unter anderem sind zehn Kilometer Kabelstränge gezogen worden.
Videowand misst fünf Quadratmeter
„Das Videosystem hat sich als solches nicht geändert“, sagt Lindscheid. Es könne aber in der Leitstelle besser gesteuert werden, biete neue Möglichkeiten der Bildeinstellung und bessere Bedingungen für die Mitarbeiter. Auf sieben Arbeitsplätzen mit insgesamt 18 Bildschirmen können die Beschäftigten vom Hauptquartier aus die Einsätze der Außendienstmitarbeiter disponieren und auf die Überwachungskameras zugreifen. Blickfang ist eine fünf Quadratmeter große Videowand, bestehend aus sechs Displays. Sie lassen sich zu einem Großbild zusammenschalten.

Bild: ÜSTRA Protec

 

16. März 2019 , Hannover ÜSTRA Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung

ÜSTRA Tochter eröffnet neue Einsatzleitstelle

Die Üstra-Tochter Protec hat für ihren Sicherheitsdienst ein neues Hauptquartier in Raschplatznähe bezogen. Herzstück ist die erheblich modernisierte Einsatzleitstelle für die Videoüberwachung.

 

15. März 2019 , Schwerin Presse IM, Berlin Bundesrat Kompakt

Bundesrat gibt Weg für Strafverschärfung im Darknet frei

Der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, begrüßt es sehr, dass der Bundesrat heute der Einführung einer eigenständigen Strafbarkeit für das Betreiben von internetbasierten Handelsplattformen für illegale Waren und Dienstleistungen im sogenannten Darknet zugestimmt hat. Mit einer Änderung des Strafgesetzbuches sollen künftig bereits diejenigen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, die im Darknet Plattformen zur Verfügung stellen, über die Straftaten, wie Waffenhandel oder Kinderpornografie begangen werden.

Den Gesetzesvorstoß brachte Nordrhein-Westfalen ein. Bislang ist es so, dass nur derjenige wegen Beteiligung an einer Tat bestraft werden kann, der die Tat kennt. Aus dem Justizministerium heißt es, dieser Nachweis der Beihilfe sei gegenüber den Plattformbetreibern fast unmöglich. Sie interessieren sich meistens nicht dafür, was genau mit ihrer Hilfe verkauft wird. Nordrhein-Westfalen schlägt deshalb vor, das Problem früher an der Wurzel zu packen. Auch EUROPOL sehe in den Plattformen eine Schnittstelle von Cybercrime und weiteren Formen von teilweise auch organisierter Kriminalität.

„Wir müssen alles dafür tun, den perfiden Geschäften von Kinderpornografie und dem Waffenhandel entschieden und mit allen Mitteln ein Ende zu bereiten“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Die Anonymität im Darknet schützt Kriminelle und es herrschen andere Strukturen als auf dem für die Sicherheitsbehörden bekannten Schwarzmarkt. Bei der Schwere der Straftaten dürfte kaum zu bestreiten sein, dass bereits das Ermöglichen, Straftaten zu begehen, selbst unter Strafe gestellt werden muss.“
Die Strafverfolgungsbehörden stehen angesichts des technischen Fortschritts vor immer neuen Herausforderungen bei der Bekämpfung von terroristischen Straftaten, Cyberkriminalität und organisierten Verbrechen, deren Verfolgung oftmals nur gelingt, weil die Sicherheitsbehörden auf Telekommunikationsdaten zugreifen können.
„Wir müssen alle Möglichkeiten der Verbrechensbekämpfung wie die Vorratsdatenspeicherung nutzen und brauchen dieses Werkzeug, um die Bürgerinnen und Bürger besser vor Straftaten schützen zu können“, so Caffier. „Die Fristen für die Speicherung müssen zudem auf sechs Monate deutlich erhöht werden. Nur so kann verantwortungsvolle Sicherheitspolitik aussehen.“
Entscheidung nun beim Bundestag
Der Gesetzentwurf wird nun über die Bundesregierung dem Bundestag vorgelegt. Dieser entscheidet, ob er den Vorschlag der Länderkammer aufgreifen will. Feste Fristen für die Beratungen im Parlament gibt es allerdings nicht.

Bild: Bundesrat Plenarsaal

 

15. März 2019 , Schwerin Presse IM, Berlin Bundesrat Kompakt

Bundesrat gibt Weg für Strafverschärfung im Darknet frei

Innenminister Caffier: Anonymität darf Kriminelle nicht schützen. Darknet-Tätern drohen härtere Strafen.

 

13. März 2019 , Bonn Bundesinstitut für berufliche Bildung

BIBB veröffentlicht Rangliste der Ausbildungsberufe 2018

In der beigefügten Tabelle wird die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in eine Rangfolge gebracht. Daraus lassen sich die von Jugendlichen am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe erkennen; auf den Rückschluss "beliebteste Ausbildungsberufe" gibt die Liste keine Anhaltspunkte.
Bei der FKSS mit 1.281 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist eine Verbesserung um vier Rangplätze (Rang 79) zu verzeichnen. Der Anteil der männlichen Azubis beträgt 79 Prozent, der der weiblichen Azubis 21 Prozent.
Bei der SKSS wurden 234 neue Ausbildungsträge abgeschlossenen. Die Rangfolge (Rang 163) wurde um 3 Plätze verbessert. Der Anteil männlich und weiblich beträgt 80 zu 20 Prozent.

"Wir müssen dem Nachwuchs die ganze Breite der dualen Ausbildungsberufe verdeutlichen", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser auch mit Blick auf den bevorstehenden Girls' und Boys' Day. "Die Berufsorientierung muss auf alle Rollenklischees aufmerksam machen. Das kann helfen, die individuellen Potenziale der Jungen und Mädchen besser zu erschließen. Die jungen Leute sollten sich nicht an den tradierten Rollenbildern orientieren, sondern selbstbewusst ein eigenes Selbstverständnis im Beruf finden."
 An dieser Stelle setzt auch die Initiative Klischeefrei an: Das Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung tritt für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein. Mädchen und Jungen sollten aus dem vielfältigen Angebot den Beruf wählen, der zu ihrer individuellen Persönlichkeit und Lebensplanung passt. Schirmherrin der Initiative ist Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten. Die Initiative Klischeefrei wird von einer Servicestelle unterstützt, die bei der Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung und beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt ist.
 
Die Tabelle  der bundesweit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den einzelnen Bundesländern unter https://www.bibb.de/de/84666.php

 

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung

 

13. März 2019 , Bonn Bundesinstitut für berufliche Bildung

BIBB veröffentlicht Rangliste der Ausbildungsberufe 2018

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat heute die Rangliste der Ausbildungsberufe 2018 veröffentlicht. In der Rangliste befinden sich auch die beiden Ausbildungsberufe in der Sicherheitsbranche, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (FKSS) sowie Servicefachkraft Schutz und Sicherheit (SKSS). Beide Berufe sind in der Rangliste leicht nach oben gestiegen.

 

12. März 2019 , Schwerin Presse IM

Videoüberwachung Schwerin-Marienplatz: die Vierte

Das Innenministerium zeigt sich erfreut über die heutige Verlautbarung des Landesdatenschutz-beauftragten, Heinz Müller, zur Videoüberwachung auf dem Marienplatz, in der er seinen Antrag beim Schweriner Verwaltungsgericht für erledigt erklärt. Dass der Datenschutzbeauftragte jedoch zu der Auffassung gelangt, die Landespolizei hätte seiner Forderung nachgegeben, überrascht doch sehr, da die Landespolizei lediglich das umgesetzt hat, was im Rahmen des vorläufigen Wirkbetriebes geplant war.

Die Landespolizei hatte bereits mit dem Beginn des sogenannten vorläufigen Wirkbetriebs im Dezember immer betont, dass sie im Rahmen dieser Erprobung die Anlage so ertüchtigen wird, dass diese dem Stand der auf dem Markt verfügbaren Technik entspricht. In mehreren Gesprächen wurde der Datenschutzbeauftragte über diese Vorhaben in Kenntnis gesetzt und er wurde ständig vollumfänglich über die geplanten Maßnahmen informiert.
Es ist insofern sehr erfreulich, dass der Datenschutzbeauftragte diese Bemühungen nun anzuerkennen scheint und entgegen vorherigen Verlautbarungen nun offenbar die Rechtsauffassung des Innenministeriums teilt, dass das Datenschutzrecht keine Ende zu Ende Verschlüsselung zwingend fordert, sondern die Verschlüsselung der jeweiligen Übertragungstrecken ausreichend ist, um den Schutz der Daten zu gewährleisten. Somit kann die Videoüberwachung des Marienplatzes in der Landeshauptstadt nahtlos vom vorläufigen Wirkbetrieb in den Wirkbetrieb überführt werden.

 

12. März 2019 , Schwerin Presse IM

Videoüberwachung Schwerin-Marienplatz: die Vierte

Der Datenschutzbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern teilt nunmehr Rechtsauffassung des Innenministeriums und zieht Klage zurück. Die Verschlüsselung der Datenübertragung ist ausreichend.

 

11. März 2019 , Hannover Presse IM, Osnabrück, Hamburg

Vorreiterrolle: Cyber-Cops von der Polizei Niedersachsen eingestellt

Mehr digitale Kompetenz für die Polizei in Niedersachsen: Landespolizeipräsident Axel Brockmann und der kommissarische Leiter des Dezernates Einsatz und Verkehr derPolizeidirektion Osnabrück, Volker Scholz, haben heute zehn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kooperativen Leitstelle der Polizeidirektion Osnabrück begrüßt. Sie werden gemeinsam mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen eine im Bereich der niedersächsischen Polizei völlig neuartige Tätigkeit ausüben: Als sogenannte„Intel Officer" werden sie in den Leitstellen Hannover, Braunschweig und Osnabrück die polizeilichen Einsatzkräfte im Einsatz über relevante Echtzeitinformationen aus öffentlich zugänglichen Quellen des Internets und sozialer Netzwerke informieren.

Die Frauen und Männer verfügen über Studienabschlüsse im Bereich der Kommunikations-, Medienwissenschaften oder ähnlich gelagerter Studiengänge. Kein anderes Bundesland ist bis heute diesen Weg gegangen, Fachleute einzustellen, die im rund-um-die-Uhr-Betrieb einsatzbegleitend eine solche Fläche, wie die der drei genannten Polizeidirektionen, über deren Leitstellen abdecken.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Kommunikation hat sich in den vergangenen 20 Jahren durch die Digitalisierung so intensiv verändert, wie vielleicht noch nie zuvor. Jeder Mensch kann jederzeit live von überall auf der Welt berichten, das konnten bis vor wenigen Jahren höchstens hochtechnisierte TV-Sender. Tweets, Postings und vieles mehr sind heute ein völlig normaler Weg für viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Organisationen oder Unternehmen, um andere zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Natürlich können Inhalte und aktuelle Informationen gerade in sozialen Medien auch sinnvolle Ergänzungen beilaufenden Einsätzen sein. Hier setzen die „Digital Kommissare" in den Leitstellen in Hannover, Braunschweig und Osnabrück an. Natürlich vor allem deshalb, weil unsere Einsatzkräfte auf der Straße besonderen Risiken ausgesetzt sind, etwa durch Übergriffe und Gewalt. Niedersachsen ist dabei Vorreiter auf diesem Gebiet in Deutschland." In der Kooperativen Regionalleitstelle Osnabrück übernehmen bereits seit Juli 2018 zwei Polizeivollzugbeamte die Funktion von „IntelOfficern".

Wie die ASW Norddeutschland in ihrem Leitartikel berichtet, ist die Grundlage der Arbeit das OSINT - kurz für „Open-Source-Intelligence". Es beschreibt die Nachrichtengewinnung durch Informationen aus frei verfügbaren, offenen Quellen im digitalen Raum, um durch Analyse der unterschiedlichen Informationen verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen. Bei der niederländischen Polizei werden bereits seit einiger Zeit sogenannte OSINT-Operator im Wechseldienst beschäftigt, die in Real Time Intelligence Centern (RTIC), angebunden an die Einsatzleitstellen, öffentliche Quellen (zum Beispiel Social Media) in Echtzeit einsatzunterstützend analysieren, auswerten und bewerten. Ziel ist es, Erkenntnisse im Zeitraum zwischen dem Notruf und dem Eintreffen des Streifenwagens am Einsatzort an die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu übermitteln. Auf diesem Weg werden potentielle Gefahren frühzeitig erkannt und minimiert. Die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten vor Ort wird dadurch noch professioneller. Die heutige offizielle Einstellung ist das Ergebnis einer Forschung mit dem Namen SENTINEL („Sicherheit im Einsatz durch Open-Source-Intelligence in Einsatzleitstellen") der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.

Landespolizeipräsident Axel Brockmann sagt: „Mit dem Einsatz von „Intel Officern" besteht die Möglichkeit zur Verbesserung der Einsatzbewältigung und damit der echten Hilfestellung und Unterstützung der unmittelbar am Einsatzgeschehen beteiligten Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Im Zeitalter der Digitalisierung stellt diese Form der Aufgabenwahrnehmung in den Leitstellen einen weiteren Schritt in einer sich verändernden Arbeitswelt dar."

In den zurückliegenden Monaten zählten in Osnabrück die Suche nach vermissten Personen, Suizidankündigungen und Fälle von Häuslicher Gewalt zu den häufigsten Einsatzanlässen der OSINT-Recherchen. Dabei konnten in gut 80 Prozent der Fälle einsatzunterstützende Hinweise ermittelt werden. In 72 Prozent der Einsätze bewerteten die Kolleginnen und Kollegen im Einsatz- und Streifendienst die erhaltenen OSINT-Informationen als relevant für die Aufgabenbewältigung.

Polizeirat Scholz bilanzierte: „Wir sind stolz, dass die Polizeidirektion Osnabrück - neben der Polizei aus München und Dortmund - Partner des bundesweiten Forschungsprojektes sein konnte. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die einsatzbegleitende Recherche im Internet und in den sozialen Netzwerken verbessert tatsächlich den Schutz unserer Einsatzkräfte und der Bevölkerung. Wir werden diesen Weg konsequent weiterverfolgen."
Es besteht daher die Absicht, diesen Ansatz zukünftig auch auf die Leitstellen in Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und somit flächendeckend auszuweiten.

Bild: Stellenanzeige der Polizei Osnabrück auf Twitter

 

11. März 2019 , Hannover Presse IM, Osnabrück, Hamburg

Vorreiterrolle: Cyber-Cops von der Polizei Niedersachsen eingestellt

Dreizehn „Intel Officer" wurden als Verstärkungen für die niedersächsische Polizei eingestellt. Innenminister Boris Pistorius sagt: „Online-Experten werden ihre Kolleginnen und Kollegen auf der Straße live bei Einsätzen mit Infos aus dem Internet und sozialen Netzwerken unterstützen". Die ASW Norddeutschland berichtet in ihrem neuen Verbandsmagazin "InfoSicherheit" vorab in einem Leitartikel zum Thema "Leitstellen" über das völlig neuartige Aufgabenspektrum der "Intel Officer".

 

 

11. März 2019 , Innenministerium Kiel, Hamburg

Zweite landesweite Demokratiekonferenz in Kiel

Bei der zweiten landesweiten Demokratiekonferenz in Kiel – dem offiziellen Auftakt der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ - machte Geerdts deutlich, dass bereits frühzeitig Angebote vorhanden sein müssen, um zu verhindern, dass Menschen in Schleswig-Holstein extremistisch werden: „Wenn die Sicherheitsbehörden einschreiten müssen, ist es in der Regel schon zu spät. Unser gemeinsames Ziel ist es daher, Haltepunkte so zu setzen, dass die Leute nicht abrutschen. Es ist deshalb ein hervorragendes Signal, dass die Internationalen Wochen gegen Rassismus sich so fest etabliert haben. Das Programm-Angebot hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nahezu verdoppelt.“

Einer der Schwerpunkte des diesjährigen Programms der Demokratiekonferenz ist der Antisemitismus. Das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Kiel (RBT) sowie die kürzlich gestartete landesweite Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (LIDA-SH) organisieren den Workshop „Erkennen von und Umgang mit aktuellen Formen des Antisemitismus“.
„Wir beobachten in den letzten Jahren mit Sorge, dass Taten mit antisemitischem Hintergrund wiederholt stattfinden. Es gibt hier ein signifikantes Dunkelfeld, also eine Reihe von Vorfällen, die nicht bei den Ermittlungsbehörden angezeigt werden. Deshalb freue ich mich, dass wir hier in Schleswig-Holstein nun mit LIDA-SH eine unabhängige Meldestelle haben. Auch wenn noch keine belastbaren Ergebnisse vorliegen, wird durch das Monitoring und die Dokumentation das Dunkelfeld entschieden aufgehellt. Das ist eine überaus wichtige Maßnahme.“

Die Landesregierung habe die Mittel für Präventionsarbeit insgesamt deutlich erhöht auf mehr als 1,5 Millionen Euro. Das sei im Vergleich zu 2017 nahezu eine Verdoppelung. Damit könne auch in den Bereichen des Rechtsextremismus und des religiös begründeten Extremismus auf die gestiegenen Herausforderungen reagiert werden:
„Das Thema Islamismus spielt nach wie vor eine große Rolle.  Gerade hier stehen wir – bundesweit – vor der Herausforderung, wie mit den Rückkehrern umzugehen ist. Ein besonderes Modellprojekt startet die von uns kofinanzierte Fachstelle Liberi: Es geht um die spezielle Situation von Kindern in salafistisch geprägten Elternhäusern. Zukünftig können wir uns auf die hier erarbeitete Expertise verlassen und können noch genauer auf diese herausfordernde Situation reagieren.“
Wichtig ist für den Staatssekretär außerdem, dass noch in diesem Jahr die ersten Ergebnisse der Studie zu Formen des Linksextremismus in Schleswig-Holstein vorliegen werden. Auch in diesem Bereich sei eine wissenschaftlich abgesicherte Grundlage notwendig, um die Situation umfassend einschätzen zu können.
Das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein (LDZ) beim Landespräventionsrat richtet die Demokratiekonferenz zur Vernetzung in den Bereichen der Demokratieförderung und Extremismusprävention des Landes Schleswig-Holstein aus.
In diesem Rahmen treffen unterschiedliche zivilgesellschaftliche und behördliche Akteur/-innen zusammen, um ihre Kooperation zu vertiefen, neue Akzente der Zusammenarbeit zu setzen und aktuelle Problemstellungen zu diskutieren.
Das LDZ bündelt für Schleswig-Holstein verschiedene Bundes- und Landesressourcen, um Extremismus und anderen Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präventiv zu begegnen und um Demokratie zu fördern. Es koordiniert hierzu die Beratungs-, Informations- und Vernetzungsstrukturen im Themenbereich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ldz-sh.de

 

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts, Bild: IM Kiel

 

11. März 2019 , Innenministerium Kiel, Hamburg

Zweite landesweite Demokratiekonferenz in Kiel

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hat heute auf der "2. Demokratiekonferenz Schleswig-Holstein" im Kampf gegen den Extremismus die Bedeutung einer guten und umfangreichen Präventionsarbeit unterstrichen. Innenstaatssekretär Geerdts: "Präventionsarbeit ist im Kampf gegen Extremismus von entscheidender Bedeutung."

 

04. März 2019 , NBS Hamburg

Neuer Name für die Hamburger Hochschule Northern Business School

"NBS Northern Business School – University of Applied Sciences" – so lautet der neue Name der staatlich anerkannten Hamburger Hochschule in privater Trägerschaft. In Kooperation mit Polizei Hamburg, der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland und der NBS wurde der Studiengang Sicherheitsmanagement 2013 an die NBS verlagert und war Start für die neue Hochschule. Der bisherige Name „ NBS Northern Business School – Hochschule für Management und Sicherheit“ ist in der Sicherheitswirtschaft zu einer Marke geworden.
Die Hochschule freut sich, durch die Namensänderung der Erweiterung des Studiengangprofils Rechnung tragen zu können. So beschloss der Hamburger Senat gleichzeitig mit der Entfristung der staatlichen Anerkennung auch die Genehmigung der Einführung des neuen Master-Studiengangs "Real Estate Management" (M.Sc.), der zum Sommersemester 2019 erstmalig in beiden Zeitmodellen startet. Darüber hinaus wurde der Studiengang "Management Soziale Arbeit" (B.A.) aufgrund einer inhaltlichen Weiterentwicklung in "Soziale Arbeit" (B.A.) umbenannt.
Mit der Umbenennung der Hochschule bzw. der Hinzufügung des Namensbeisatzes – "University of Applied Sciences" – möchte die NBS bereits vollzogene, aber auch zukünftige Änderungen und Anpassungen des Studienangebots und somit die stete Profilerweiterung der Hochschule symbolisieren.

Bild: NBS Hochschule

 

04. März 2019 , NBS Hamburg

Neuer Name für die Hamburger Hochschule Northern Business School

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat die staatliche Anerkennung der NBS in Folge der im letzten Jahr erfolgreich durchgeführten institutionellen Akkreditierung der Hochschule entfristet, sodass diese nun unbefristet besteht. Darüber hinaus darf die Hochschule in Zukunft den Zusatz "University of Applied Sciences" tragen.

 

02. März 2019 , Securitas Berlin, Hamburg

Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 erschienen.

Das Unternehmen Securitas Deutschland hat eine neue Ausgabe des Jahrbuchs für Unternehmenssicherheit veröffentlicht. Wie schon seit der Umstellung im Vorjahr, ist auch die aktuelle Ausgabe ausschließlich elektronisch – auf der Internetseite von Securitas – erschienen.

Das 165 Seiten umfassende Jahrbuch behandelt Themen von A - Z, die von besonderer Relevanz für die Unternehmenssicherheit sind. Die Herausgabe dieses Jahrbuchs versteht das Unternehmen als Serviceleistung für Kunden und Stakeholder: Das Nachschlagewerk, mit einer nach Unternehmensangaben professionellen Auswahl von Sicherheitsthemen, behandelt die im deutschsprachigen Raum im Jahr 2018 diskutierten und medial beachteten Themen.

Das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit ist eine thematisch geclusterte und chronologisch geordnete Zusammenfassung aller Beiträge der einzelnen Newsletter des bis Mai 2018 erschienenen Focus on Security.

Das Jahrbuch können Sie hier downloaden.

Bild: Feuerwehr Elmshorn

 

02. März 2019 , Securitas Berlin, Hamburg

Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 erschienen.

Securitas Deutschland gibt Nachschlagewerk mit einer Auswahl von aktuellen Sicherheitsthemen heraus.

 

02. März 2019 , Schwerin IM, Hamburg

Gesetzesnovelle zum Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern liegt vor

„Das neue Sicherheits- und Ordnungsgesetz ist die Antwort auf das digitale Zeitalter und bringt mehr Sicherheit für Mecklenburg-Vorpommern“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Polizei und Ordnungsbehörden erhalten die in der heutigen Zeit dringend notwendigen Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr. Sie werden zukünftig in weiteren Bereichen präventiv handeln können, in denen es ihnen bisher nicht möglich war und bevor eine Straftat begangen wird.“

Das Sicherheits- und Ordnungsgesetz bestimmt den Handlungsspielraum für Polizei und Ordnungsbehörden.  Was wird aus der Sicht der Sicherheitswirtschaft und Sicherheitsdienstleistung neu geregelt? Dazu auszugsweise aus der Pressemeldung des Innenministeriums:
„Mit der Gesetzesnovelle werden die für die Arbeit der Sicherheitsbehörden notwendigen Kompetenzen zum Teil angepasst und neu geregelt. Ziel ist es, dass der Polizei und den Ordnungsbehörden die aktuell notwendigen Befugnisse zur Gewährleistung einer effektiven Gefahrenabwehr im Land zur Verfügung stehen.

Auch eine klarstellende Formulierung für den Einsatz von Drohnen sowie der Fertigung von Übersichtsaufnahmen/-aufzeichnungen soll im neuen Gesetz Einzug finden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten zum Einsatz von Drohnen, etwa bei der Suche nach vermissten oder sonst polizeilich relevanten Personen, Sachen oder Tieren.

Die Polizei soll außerdem zur Datenübermittlung zum Zwecke einer Zuverlässigkeitsüberprüfung bspw. von Securitypersonal bei Großveranstaltungen ermächtigt werden. Die Bestimmung erlaubt der Polizei die Datenübermittlung an öffentliche oder nichtöffentliche Stellen im Zusammenhang mit der Durchführung sogenannter "Akkreditierungsverfahren" bei Veranstaltungen, bei denen eine besondere Gefahr entstehen kann. In der Praxis kann es insbesondere bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen oder anderen Veranstaltungen, die im besonderen Fokus der Öffentlichkeit stehen, notwendig sein, dass der Veranstalter einzusetzendes Sicherheitspersonal auf seine Zuverlässigkeit überprüfen muss, um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten. Hierzu ist er auf die bei der Polizei gegebenenfalls vorhandenen Erkenntnisse angewiesen.“

Die Stellungnahme der ASW Norddeutschland beschränkt auf vier Bereiche:

Gesetzesinitiativen, die die Wirksamkeit öffentlicher Sicherheitsorganisationen verbessern, sind grundsätzlich zu begrüßen. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist unverrückbar Aufgabe des Staates. Sie wird bereits seit langer Zeit allerdings nicht nur allein durch Staatsbedienstete bewahrt oder wiederhergestellt. Auch private Sicherheitsunternehmen sind zunehmend daran beteiligt. Unserer Auffassung nach sollte sich der Staat einer engeren Zusammenarbeit mit der Sicherheitswirtschaft auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr öffnen.  Wir wünschen uns die Schaffung formaler Voraussetzungen eines vertraulichen Informationsaustausches zwischen Sicherheitsbehörden und der Wirtschaft über die reguläre Arbeit der in MV bestehenden Sicherheitspartnerschaften oder Standortinitiativen für Sicherheit hinaus.

  • Im Zusammenhang mit bestehenden Sicherheitspartnerschaften und  Kooperations-vereinbarungen schlagen wir die Hinzufügung einer Ermächtigungsgrundlage für die Polizei MV vor, im Rahmen der Zusammenarbeit mit der privaten Sicherheitswirtschafft  zur Unterrichtung und Informationsaustausch erforderliche Daten weiterzugeben.
  • Die Erlaubnis der Datenergebung von verantwortlichen Personen von kritischen Infrastrukturen aus öffentlichen Quellen oder freiwilliger Angaben ist nachvollziehbar. Bei Erhebung aus öffentlichen Quellen sollte die Polizei eine Informationspflicht erhalten. Die natürliche Fluktuation von Verantwortlichkeiten in den aufgeführten Branchen sollte berücksichtigt werden, damit die Aktualität nicht in Frage gestellt wird.
  • In der Unternehmenssicherheit sowie der Sicherheitsdienstleistung betreiben mittlerweile etliche Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse eigene unbemannte Luftfahrtsysteme. Bei Großlagen kann es durchaus zu einer Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Bekämpfung und Bewältigung von Gefahrensituationen kommen. Hier schlagen wir eine Ermächtigung für die Polizei zum Informationsaustausch von Daten, insbesondere Übersichtsaufnahmen bzw. Übersichtsaufzeichnungen aus Luftbildern, vor.
  • Obwohl der Gesetzestext aus § 40 bei Veranstaltungen nur die Datenübermittlung von der Polizei an nicht öffentlichen Stellen hinsichtlich der Zuverlässigkeit von Personen anspricht, hat die ASW Nord auf das kommende „Nationale Bewacherregister“ hingewiesen. Jeder im „Nationalen Bewacherregister“ erfassten Bewachungsperson wird die Zuverlässigkeit nach Überprüfung durch das zuständige Landesamtes für Verfassungsschutz und der für den Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle erteilt, wenn keine gegenteiligen Erkenntnisse vorliegen. Die ASWN hält eine „doppelte“ Zuverlässigkeitsprüfung für einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand. Die Erlaubnis zur Datenerhebung aus § 40 gibt der derzeitigen Praxis, die aber absehbar entfallen könnte, einen lediglich rechtlichen Rahmen.

Klaus Kapinos

Bild: Polizeistern MV

 

02. März 2019 , Schwerin IM, Hamburg

Gesetzesnovelle zum Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern liegt vor

Nach der Ressortanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (SOG M-V) hat das Schweriner Kabinett den Gesetzentwurf für die Verbandsanhörung freigegeben. ASW Norddeutschland leistet für die Sicherheitswirtschaft einen Beitrag zur Verbändeanhörung.

 

01. März 2019 , Hamburg Northern Business School

Northern Business School: Polizeiakademie Hamburg Gastgeber für Eröffnungsfeier des Sommersemesters

Am Freitag, den 22. Februar 2019, fand eine Woche vor offiziellem Semester-Startschuss die feierliche Eröffnung des Sommersemesters 2019 für die neuen Studierenden an der Northern Business School (NBS) in den Räumlichkeiten der Polizeiakademie Hamburg statt. Anwesend waren, neben Kuratoriums-, Hochschul- und Beiratsmitgliedern als Ehrengäste, die neuen Studierenden mit ihren Freunden und Familien.

Mit interessanten Studierenden aus der Sicherheitswirtschaft startete auch diesmal ein berufsbegleitender Studiengang Sicherheitsmanagement in Teilzeit.

In seiner Begrüßung betonte Prof. Dr.-Ing. Uwe Här die enge Verbindung der NBS zu Unternehmen und Verbänden in der Metropolregion Hamburg sowie zur Kooperationshochschule der NBS, der Hochschule Wismar, mit der seit vielen Jahren der Teilzeit-Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.) durchgeführt wird. Er warf einen Blick in die Zukunft der angehenden Studierenden und betonte, dass die Anwesenden Antworten auf verschiedene Zukunftsszenarien – beispielsweise im Hinblick auf die zukünftige Arbeitsweise – finden und vermitteln müssen. Prof. Här rief die Neu-Studis außerdem dazu auf, ihren Horizont durch einen Auslandsaufenthalt zu erweitern und sich an der geplanten Gründung eines Studierendenparlaments an der NBS zu beteiligen.
Im Anschluss begrüßte auch der stellvertretende Kanzler der HS Wismar, Martin Grüber, die neuen Studierenden und betonte deren Verantwortung zur aktiven Mitarbeit innerhalb der Gemeinschaft einer Hochschule, die sich gemeinsam auf den Streit um die Wahrheit begebe.
Die Festrede des Abends wurde von Prof. Dr. Claus Herfort, Partner bei PwC und Mitglied des NBS-Fachbeirats für die Studiengänge Betriebswirtschaft (B.A.) und Business Management (M.A.), gehalten. Er nahm die Studierenden mit auf eine Reise und verglich ein Studium mit der Besteigung des Mount Everest. Herfort hob hervor, dass das Ziel der Studierenden – ein Studienabschluss als Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft – fest im Blick behalten werden müsse; dass der Weg dahin nicht leicht sei, man ihn aber durchziehen und bei Problemen nicht gleich aufgeben solle. "Gehen Sie mit Enthusiasmus, Empathie und Begeisterung auf den Weg", rief Herfort die Anwesenden auf und riet ihnen, Schritt für Schritt zu gehen und sich Unterstützung bei Freunden und anderen Helfern zu holen. Zuletzt hob auch Herfort die Bedeutung von Internationalität und Chancengleichheit, die sich auch im Leitbild der NBS findet, hervor und endete mit: "Die Welt braucht Vielfalt!"

Nach der inspirierenden Festrede verabschiedete Hochschulrektor Rektor Prof. Dr.-Ing Här Prof. Dr. Axel Bösch, der die Professur für Wirtschaftsrecht an der NBS innehatte und unter anderem als Vorsitzender des Prüfungsausschusses und als Ombudsperson an der Hochschule tätig war, in den Ruhestand und dankte ihm für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Anschluss wurde Prof. Dr. Thomas Schmallowsky neu auf die Professur berufen und herzlich an der NBS willkommen geheißen.



Prof. Herfort (PwC) bei seiner Festrede

Rektor Prof. Här bei seiner Begrüßungsrede

Studierende und Ehrengäste im Gespräch

 

01. März 2019 , Hamburg Northern Business School

Northern Business School: Polizeiakademie Hamburg Gastgeber für Eröffnungsfeier des Sommersemesters

Wie eine Bergbesteigung: feierliche Eröffnung des Sommersemesters 2019. Studiengang Sicherheitsmanagement startet wieder mit berufsbegleitendem Teilzeitstudium.

 

01. März 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg

Niedersachsen strebt bundesweite Vorreiterrolle bei Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen an

Auf Initiative des Niedersächsischen Wirtschaftsministers, Dr. Bernd Althusmann, haben sich heute die Mitglieder des Strategierates zur Digitalisierung auf eine gemeinsame Absichtserklärung (siehe Anlage) verständigt und diese unterzeichnet. Der Strategierat hatte sich am 3. September 2018 konstituiert, um zu Fragen der Digitalisierung einen breiten, vertrauensvollen und zielorientierten Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu realisieren.

Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kammern, Bildungsträgern, des Innovationszentrums, der NBank und der Evangelischen Akademie Loccum Minister Althusmann: „Der Strategierat leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie, die wir uns in Niedersachsen mit dem Masterplan vorgenommen haben. Das Land Niedersachsen fokussiert sich dabei auf die systematische Umstellung digitaler Prozesse und Produkte in Mittelstand und Handwerk.

Ziel und Anspruch ist es, bundesweit den Maßstab beim Digitalisierungsgrad in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu setzen. Konkret werden mit der Digitalagentur Niedersachsen und dem Digitalbonus zwei wesentliche Bausteine der Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Beide Instrumente wurden vom Strategierat auf Fach- und Verbandsebene abgestimmt und mitgetragen. Das zeigt: Bei der Digitalisierung ziehen Politik, Wirtschaft und Verbände an einem Strang."

Um bundesweit zum Maßstab beim Digitalisierungsgrad kleiner und mittelständischer Unternehmen zu werden, ist es nach Auffassung des Strategierates erforderlich, dass neben der strategischen Planung insbesondere auch die Umsetzung von konkreten Maßnahmen und Arbeitsprogrammen vorangetrieben werden. Der Strategierat Niedersachsen ist sich einig, dass zunächst geeignete Indikatoren für den Digitalisierungsgrad definiert werden müssen, um die Digitalisierung in Niedersachsen messbar zu machen. Alle Mitglieder des Strategierats unterstützen daher die Bestrebungen des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung anhand der folgenden Indikatoren:


* Bildungseinrichtungen
* Digitalberatung
* Umsetzungsprojekte der Digitalisierung
* Digitaler Reifegrad
* Breitbandinfrastruktur gewerblich
* Breitbandinfrastruktur der Bildungseinrichtungen
* Fachkräftepotenzial


Durch diese Indikatoren wird nach Auffassung der Mitglieder des Strategierates die Grundlage geschaffen, die aktuelle Position und angestrebte Vorreiterrolle Niedersachsens in der Digitalisierung transparent zu machen. Das Land Niedersachsen richtet die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie anschließend so aus, dass der vom Strategierat definierte Digitalisierungsgrad im niedersächsischen Mittelstand und Handwerk maßgeblich gesteigert werden kann. Darüber hinaus ist sich der Strategierat einig, dass die praktischen Erfahrungen aller Mitglieder genutzt werden, um die Digitalisierungsmaßnahmen zu evaluieren und im gegenseitigen Austausch effizient und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Den Wortlaut der Strategieerklärung finden Sie hier.

 

01. März 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg

Niedersachsen strebt bundesweite Vorreiterrolle bei Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen an

Strategierat Niedersachsen unterzeichnet heute eine gemeinsame Absichtserklärung.

 

26. Februar 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI warnt vor Tablets mit vorinstallierter Schadsoftware

Konkret hat das BSI über die Online-Plattform amazon im Januar und Februar 2019 das Tablet Eagle 804 des Herstellers Krüger&Matz, das Smartphone S8 Pro des Herstellers Ulefone und das Smartphone A10 des Herstellers Blackview bestellt und in der Folge analysiert. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass das Tablet Eagle 804 im Auslieferungszustand über eine vorinstallierte Schadsoftware mit einem bekannten Command&Control-Server Kontakt aufnimmt. Bei den Smartphones Ulefone S8 Pro und Blackview A10 konnte im aktuellen Auslieferungszustand (Firmwareversion
V3EG62A.JKE.HB.H.P3.0711.V3.05_20180711-1021 (Blackview A10), Firmwareversion
F9G62C.GQU.Ulefone.HB.H.SSXSJS5MHMYP1HK.042 (Ulefone S8 Pro)) keine Schadsoftware nachgewiesen werden.

Die Hersteller bieten jedoch auf ihren Webseiten als einzige Variante eine Firmware mit
niedrigerer Versionsnummer zum Download an, in der diese Schadsoftware enthalten ist. Es ist daher
davon auszugehen, dass mit diesen Firmwareversionen ausgelieferte Geräte ebenfalls betroffen sind.
Ursprünglich hatte die Firma Sophos über entsprechende Infektionen bei Ulefone S8 Pro Geräten
berichtet und die Funktionalitäten des Schadprogramms analysiert.

Dem BSI liegen zudem sogenannte Sinkhole-Daten vor, die über 20.000 Verbindungen unterschiedlicher
deutscher IP-Adressen pro Tag mit diesem maliziösen C&C-Server nachweisen. Es muss daher von einer größeren Verbreitung von Geräten mit dieser Schadsoftwarevariante in Deutschland ausgegangen werden. Das BSI hat deutsche Netzbetreiber bereits mittels CERT-Bund Reports
(https://reports.cert-bund.de/schadprogramme) über infizierte Geräte in deren jeweiligen Netzen
informiert. Die Provider wurden gebeten, ihre betroffenen Kunden entsprechend zu benachrichtigen.

Die von Sophos als "Andr/Xgen2-CY" bezeichnete Schadsoftware übermittelt ad hoc verschiedene
kennzeichnende Daten des Geräts an den C&C-Server und verfügt daneben auch über eine
Nachladefunktion. Darüber könnten weitere Schadprogramme wie etwa Banking-Trojaner auf den
jeweiligen Geräten platziert und ausgeführt werden. Eine manuelle Entfernung der Schadsoftware ist
aufgrund der Verankerung im internen Bereich der Firmware nicht möglich. Für die Geräte mit
maliziösen Firmwareversionen wurden zum Untersuchungszeitpunkt keine Firmwareupdates angeboten.
Nutzerinnen und Nutzer haben daher keine Möglichkeit, die Geräte zuverlässig zu bereinigen und ohne
Schadfunktionalität zu betreiben.

"Einmal mehr zeigt sich an diesem Fall ganz deutlich, dass der Preis oder technische Features allein
kein Kriterium für eine Kaufentscheidung sein dürfen. Die Anwenderinnen und Anwender zahlen sonst
möglicherweise mit ihren Daten oder durch betrügerische Aktivitäten deutlich drauf. Hier sind die Händler gefordert. Sie müssen auch dafür Sorge tragen, dass solche Geräte gar nicht erst in den Markt kommen.", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Die Warnmeldung des BSI können Se aufrufen unter dem Link:

(https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Warnmeldungen/warnmeldung_tw-t19-0029.pdf

)

 

26. Februar 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI warnt vor Tablets mit vorinstallierter Schadsoftware

Auf Tablets und Smartphones, die über Online-Plattformen auch in Deutschland gekauft werden können, kann sich vorinstallierte Schadsoftware befinden. Das hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zunächst an einem Tablet nachgewiesen. Das BSI warnt vor dem Einsatz dieses Geräts auf Grundlage von §7 des BSI-Gesetzes und rät allen Anwenderinnen und Anwendern zu besonderer Vorsicht. Im Zuge der Analyse sind zudem weitere Geräte unter-

schiedlicher Hersteller aufgefallen, für die die auf der jeweiligen Hersteller-Webseite ereitgestellte Firmware die gleiche Schadsoftware enthält.

 

 

21. Februar 2019 , Hamburg, Northern Business School

NBS Forschung: Veröffentlichung der Arbeitsmarktstudie "Stellenforecast Sicherheitsmanagement 2019"

Die Studie soll Berufseinsteigern und Arbeitgebern gegenwärtige Berufsperspektiven in der Sicherheitsbranche aufzeigen. Als Beurteilungsgrundlage dient die Auswertung weltweiter Daten zur Stellensuche in der Sicherheitswirtschaft.
Im Rahmen der Studie wurden weltweit rund 312.800 Stellenausschreibungen der sechs Hauptbereiche des Arbeitsmarktes Sicherheitsmanagement analysiert: Crime Detection & Forensics, Cyber Security, Protection and Surveillance, Risk Management, Audits & Prevention und Safety. 72 Prozent der Stellenausschreibungen stammten dabei aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Indien und Singapur. Auf dieser breiten Basis wurden für jeden Arbeitsbereich die "Top Anforderungen" an den Bewerber definiert. Abgerundet wird die Analyse durch eine grafische Darstellung der regionalen Verteilung des jeweiligen "Skillprofils" auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Über die detaillierte Stellenanalyse hinaus enthält die Studie eine Bewertung der Zukunftsorientierung der betrachteten Stellenausschreibungen sowie eine Darstellung des Verhältnisses zwischen ausgeschriebenen Führungs- und Leitungspositionen und Nicht-Führungspositionen.

Der theoretische Analyseteil wird ergänzt durch ein anschließendes Kurzinterview zweier Branchenexperten zum gegenwärtigen und zukünftigen Personalbedarf in der Sicherheitswirtschaft sowie seine Beeinflussung durch die voranschreitende Digitalisierung.
Die Studie wird von beiden Initiatoren, der NBS Northern Business School als Ausbildungsstätte angehender Sicherheitsmanager, sowie auch der HR Forecast, als fortlaufendes Forschungsprojekt betrachtet und demnach auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Die Veröffentlichung geschieht seitens der NBS auf www.nbs.de sowie im Rahmen des Networking-Events "Forum Sicherheit", das alljährlich im Februar an der NBS durchgeführt wird.

Die vollständige Studie wird kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt untre dem Link:

https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/nbs-forschung-veroeffentlichung-der-arbeitsmarktstudie-stellenforecast-sicherheitsmanagement-2019/

 

 

 

 

21. Februar 2019 , Hamburg, Northern Business School

NBS Forschung: Veröffentlichung der Arbeitsmarktstudie "Stellenforecast Sicherheitsmanagement 2019"

Bereits zum zweiten Mal untersuchen Prof. Dr. André Röhl, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement (B.A.), und Florian Fleischmann, Gründer und CEO von HRForecast, mit Hilfe von Big Data Analytics Stellenausschreibungen mit Bezug zur Sicherheitswirtschaft.

 

05. Februar 2019 , Berlin BMI, Hamburg

Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministerium

Anläßlich einer Presseanfrage wurde vom Pressesprecher des Bundesinnenministerium heute mitgeteilt, dass Herr Minister Seehofer grundsätzlich entschieden hat, dass das BMI die Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerberecht von BMWi übernehmen soll. Die Einzelheiten dieser Übernahme werden derzeit mit dem BMWi ausgehandelt. Dieser Prozess wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil komplexe Abgrenzungs- und Ressourcenfragen zu klären sind.

 

05. Februar 2019 , Berlin BMI, Hamburg

Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministerium

Nach einer Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministers soll das Sicherheitsgewerberecht vom Wirtschafts- auf das Innenministerium verlagert werden. Damit wird die behördliche Aufsicht über die Sicherheitsbranche auf Behörden der Innenministerien übertragen.

 

05. Februar 2019 , Berlin, Hamburg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Hamburg ein Verbindungsbüro für die Region Nord eröffnet.

Durch die Präsenz am Standort Hamburg weitet die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ihr Informations- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, Behörden, Kommunen und andere Institutionen in Norddeutschland aus. Diese erhalten über das Verbindungsbüro schnellen und direkten Zugang zu den Dienstleistungen und Angeboten des BSI. Dazu gehören unter anderem die IT-Sicherheitsberatung, die Angebote der Informations- und Austauschplattform Allianz für Cyber-Sicherheit oder auch die fachliche Expertise der BSI-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Das Verbindungsbüro Nord des BSI ist im Seewetteramt des Deutschen Wetterdienstes in unmittelbarer Nähe der St. Pauli-Landungsbrücken am Nordrand des Hamburger Hafens angesiedelt. Zur Eröffnungsveranstaltung begrüßte BSI-Präsident Arne Schönbohm unter anderem den niedersächsischen Innenstaatssekretär Stephan Manke sowie den Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Hamburg, Christian Pfromm.

"Unser Ziel und Anspruch als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist es, in ganz Deutschland ein
einheitlich hohes IT-Sicherheitsniveau zu schaffen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung
und zunehmenden Vernetzung von IT-Strukturen zwischen Bund und Ländern bauen wir deshalb unsere Präsenz in der Fläche aus, um die Länder und die Wirtschaft vor Ort noch besser unterstützen zu können. So tragen wir die Dienstleistungen des BSI, die sich im Bund bewährt haben, auch in die
Bundesländer", erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Das Verbindungsbüro Nord dient den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig Holstein sowie den dort ansässigen Behörden,
Unternehmen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft als Ansprechstelle für Fragen rund um das BSI
und das Thema Cyber-Sicherheit. Es ist zudem Ausgangspunkt für die Vertretung des BSI bei
Veranstaltungen, Konferenzen und Messen im norddeutschen Raum. Bereits 2017 hat das BSI ein
Verbindungsbüro in Wiesbaden eingerichtet, weitere Verbindungsbüros in Ost- und Süddeutschland
werden folgen.

Mehr Informationen über das Verbindungswesen des BSI stehen auf der BSI-Webseite zur Verfügung:

https://www.bsi.bund.de/DE/Service/Kontakt/BSI_vor_Ort/bsi_vor_ort_node.html

 

 

05. Februar 2019 , Berlin, Hamburg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Hamburg ein Verbindungsbüro für die Region Nord eröffnet.

Durch die Präsenz am Standort Hamburg weitet die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ihr Informations- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, Behörden, Kommunen und andere Institutionen in Norddeutschland aus.

 

30. Januar 2019 , Norderstedt, Hamburg

Grote übernimmt Vorsitz der Innenministerkonferenz

In der gut besuchten Pressekonferenz im Norderstedter  NordPortPlazaHotel wurde der Staffelstab symbolisch von Stahlknecht auf Grote weitergegeben. Grote hat jetzt ein Jahr lang den Vorsitz der ständigen Innenministerkonferenz, die zweimal jährlich stattfindet.
Sachsen-Anhalt habe ein Musterpolizeigesetz angeschoben, die Harmonisierung der Informationssysteme wird durch ein einheitliches IT-Netz für die Polizei weiterentwickelt. Erhalt der funktionierenden Nachrichtendienste und eine Weiterentwicklung der Ankerzentren für Flüchtlinge wurden in seiner Amtszeit auf die Agenda mit 137 Tagesordnungspunkten gesetzt, so Stahlknecht.
Minister Stahlknecht sagte: „Wir haben in Deutschland einen funktionierenden Rechtsstaat, das Vertrauen in die Innenbehörden ist vorhanden. Wir sorgen für einen starken Staat und eine funktionierende Verwaltung. Ein Rechtsruck in Deutschland ist nicht erforderlich.“
Minister Grote stellte den Fahrplan für seinen Vorsitz vor:

Einführung des Tatortprinzips bei der Cyberkriminalität, Sicherheit von Festplätzen durch besondere Befestigung um „Überfahrttaten“ zu vermeiden. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs wird weiter intensiviert.

Auf Frage der Redaktion InfoSicherheit der ASW Norddeutschland sagte Grote: „Die Brisanz der Bekämpfung des Ladungs- und Transportdiebstahl durch die Verkehrsministerkonferenz habe die Innenministerkonferenz erkannt. Unter meiner Leitung wird die verstärkte Bekämpfung dieser Kriminalität umgesetzt.“
Die IMK wird im Juni in Kiel sowie im Dezember in Lübeck veranstaltet.

Bild: ASWN, Minister Grote (links) und Minister Stahlknecht

 

30. Januar 2019 , Norderstedt, Hamburg

Grote übernimmt Vorsitz der Innenministerkonferenz

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht übergibt den Staffelstab an Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote. Minister Grote sagt Intensivierung der Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße zu. Die Pressekonferenz am 30. Januar 2019 wurde von aktuellen Ereignissen in Meldorf (Festnahmen von drei terrorverdächtigen Iraker) überschattet.

 

12. Januar 2019 , Barsinghausen, Pressemeldung des ASWN-Mitglied

deister electronic: Erste internationale Auszeichnung für das Textilmanagement System teXtag

Die Auszeichnung bestätigt den Mehrwert des Wäscheausgabe Systems von deister electronic. Die Lösung kann speziell für jeden Kunden individuell angepasst werden. Die Kontrolle der Textilien durch UHF-Etiketten, schafft es, den Verlust von Uniformen und anderen Kleidungsstücken zu reduzieren und somit Betriebskosten zu minimieren.
"Wir bei deister freuen uns sehr, so eine Auszeichnung erhalten zu haben. Unsere Lösungen zeichnen sich durch eine hohe Premium-Qualität aus. teXtag ist ein Pionierprodukt in Spanien. Die Auszeichnung, die wir im selben Jahr unserer spanischen Markterschließung erhalten haben, verdeutlicht zunehmend, dass es auch zukünftig ein großes Potenzial für unsere teXtag Lösung geben wird. Das motiviert mich persönlich enorm.", bekräftigt Jesús Garzón, Country Manager Iberia.
Die von Seguritecnia organisierte Preisverleihung fand am 14. Dezember im Raum "Los Tapices" des Meliá Castilla Hotels in Madrid statt. An der Veranstaltung nehmen mehr als 500 Fachleute aus öffentlichen und privaten Sicherheitsbereichen Spaniens teil.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Verdienste und Aktionen bedeutender Personen, Einrichtungen und Institutionen rund um die Förderung und Entwicklung des Sicherheitsbereiches 2018, öffentlich zu würdigen.
Die Veranstaltung wurde von führenden Vertretern der Verwaltung und Sicherheitskräften geleitet. Zahlreiche Fachleute aus der Branche nehmen an ihr teil und repräsentieren damit großes Engagement, hohe Professionalität und einen guten Service für die Sicherheit.
Die Auszeichnungen zählen zu den Bedeutendsten im Bereich Sicherheit und werden von einer neutralen Jury aus dem technischen Beirat der Zeitschrift „Seguritecnia“ vergeben.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

 

12. Januar 2019 , Barsinghausen, Pressemeldung des ASWN-Mitglied

deister electronic: Erste internationale Auszeichnung für das Textilmanagement System teXtag

Die Seguritecnia aus Spanien kürt das Wäschemanagement System teXtag von deister electronic GmbH zum am besten vermarkteten Sicherheitsprodukt 2018 in Spanien.

 

12. Januar 2019 , Düsseldorf, Pressemitteilung ASWN-Mitglied

Securitas bundesweit DIN-zertifiziert

Die aktuelle Fassung der Fachnorm für Sicherheitsdienstleistungen ist seit November 2018 die allein gültige Normierung für Sicherungsdienstleistungen in Deutschland. Securitas kann über das gesamte Bundesgebiet hinweg diese Zertifizierung nachweisen und Dienste gemäß den hohen Anforderungen der neuen Norm erbringen. Für die Nachfrageseite bringt die Zertifizierung die Vorteile von mehr Transparenz und Qualität im Markt. Die Vergleichbarkeit von Wettbewerbern und von Qualitätskriterien wird damit deutlich einfacher.
Die neue Zertifizierung DIN 77200:2017-11 löst die Version aus dem Jahr 2008 ab. Die neue Norm definiert stationäre (Alarm-, Empfangs- und Kontrolldienste) und mobile (Kontroll-, Revier- oder Interventionsdienste) Sicherungsdienstleistungen sowie Veranstaltungsdienste als Anwendungsbereiche. Führungskräfte müssen den Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung erbringen oder langjährige Tätigkeit auf dem relevanten Gebiet nachweisen können. Regelungen zum Qualitäts- und Risikomanagement sowie zur Qualifizierung der Mitarbeiter und dem Arbeitsschutz sind zwingend umzusetzen. „Die neue Norm stellt weitreichende Anforderungen an die Qualifikation des Personals und der Organisation sowie an die Qualität der Arbeitsprozesse des zertifizierten Sicherheitsdienstleisters. Wir sind stolz, dass wir mit allen unseren regionalen Gesellschaften in Deutschland diesen hohen Anforderungen entsprechen und unsere Stellung als Qualitätsanbieter damit als eines der ersten Unternehmen in Deutschland auch objektiv belegen können", sagte Sven Middelhauve, Leiter Recht, Risk- und Qualitätsmanagement Securitas.
In den Audits hatten die Prüfer einen positiven Eindruck der gesamten Betriebsorganisation konstatiert. Generell hieß es von der VdS Schadenverhütung GmbH:
„Durch die Zertifizierung nach DIN 77200 erbringt der Sicherheitsdienstleister den Nachweis, dass er in der Lage ist, stationäre sowie mobile Sicherungsdienstleistungen, fachlich qualifiziert und unter Einhaltung der Normanforderungen anzubieten, zu konzeptionieren und auftragsgemäß zu erbringen."

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 

12. Januar 2019 , Düsseldorf, Pressemitteilung ASWN-Mitglied

Securitas bundesweit DIN-zertifiziert

Securitas ist deutschlandweit flächendeckend nach der neuesten DIN 77200 zertifiziert. Alle sieben regionalen Securitas-Gesellschaften in Deutschland, auch die in Hamburg, sowie die Holding sind nach der neuen Norm geprüft.

 

19. Dezember 2018 , Paris, Berlin

ASW Bundesverband bildet Partnerschaft mit französischem Sicherheitsverband

Der ASW Bundesverband - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V., gibt eine weitere Partnerschaft mit einem europäischen Sicherheitsverband bekannt: Auf der Jahresversammlung des französischen Sicherheitsverbands Club Directeurs Sécurité des Entreprises (CDSE) ist ASW-Vorstandsvorsitzender, Volker Wagner, Ehrengast und unterschreibt den Partnerschaftsvertrag mit dem CDSE.

 „Trotz oder gerade wegen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situationen, wachsen die Sicherheitsgemeinschaften enger zusammen und schauen auch über ihre Ländergrenzen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen“, so dazu ASW Bundesverband.

Der Bundesverband hatte erst kürzlich eine Partnerschaft mit seinem italienischen und dem britischen Pendanten gegründet (siehe Pressemeldungen). Eckpfeiler dieser Zusammenarbeit sind den Angaben zufolge ebenfalls die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und darüber hinaus die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen.

 „Mit dem Club Directeurs Sécurité des Entreprises sind wir schon seit einiger Zeit in Kontakt und tauschen gemeinsame Ideen aus. Dieser Vertrag besiegelt nun die gute Verbindung beider Sicherheitsverbände. Sie bündeln ihre Erfahrungen, um Sensibilisierungsmaßnahmen und Austauschmöglichkeiten in den Bereichen Sicherheit, Risiko- und Krisenmanagement zu entwickeln. Sie fördern den Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen beider Länder und den unterschiedlichen betroffenen Behörden zu fördern“, sagte Vorsitzender Wagner.

Diese weitere Partnerschaft mit einem europäischen Sicherheitsverband gibt ein deutliches Signal nach außen. Trotz oder gerade wegen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situationen, wachsen die Sicherheitsgemeinschaften enger zusammen und schauen auch über ihre Ländergrenzen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.
Der CDSE ist ein französischer Sicherheitsverband für private und öffentliche Unternehmen. Der Verband hat es sich seit über 25 Jahren u.a. zum Ziel gemacht den Erfahrungsaustausch von Sicherheitsexperten zu fördern und aktiv mitzuwirken. Darüber hinaus führt der CDSE Aus- und Weiterbildung sowie Beratung für dessen Mitglieder durch.

 

 

19. Dezember 2018 , Paris, Berlin

ASW Bundesverband bildet Partnerschaft mit französischem Sicherheitsverband

Bilateraler Wissensaustausch zwischen Frankreich und Deutschland. Der ASW-Bundesverband ist in der Sicherheitswirtschaft Deutschlands Motor für globale Beziehungen der inneren Sicherheit und für die Sicherheit der Wirtschaft in den europäischen Staaten.

 

18. Dezember 2018 , DIHK Berlin, Hamburg

DIHK veröffentlicht Strategiepapier zur Stärkung des Prüferehrenamtes

Ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer führen jährlich über 600.000 Zwischen- und Abschluss-prüfungen in der Ausbildung, über 60.000 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung und über 70.000 Ausbildereignungsprüfungen durch. Zudem arbeiten etwa 3.000 Prüferinnen und Prüfer unentgeltlich in den zentralen IHK-Aufgabenerstellungseinrichtungen mit.
Auch etliche Mitglieder und Dozenten der ASW Norddeutschland bringen sich ehrenamtlich bei norddeutschen Handelskammern als Prüfer ein. Häufig stehen diese Leistungen im Schatten der öffentlichen Aufmerksamkeit und die erforderliche Bereitschaft von Unternehmen und Berufsschulen, Prüferinnen und Prüfer für ihre ehrenamtliche Aufgabe freizustellen, wird oft nicht hinreichend gewürdigt.
Ein jetzt vom DIHK-Bildungsausschuss veröffentlichtes Strategiepapier nennt Hintergründe, Herausforderungen sowie Handlungsfelder und beschreibt, wie es gelingen kann, die Wertschätzung des Prüferehrenamtes zu erhöhen.
In dem Papier geht es unter anderem darum, wie der Aufwand für Prüfungen in praktikablen Grenzen gehalten werden kann, welche Chancen die Digitalisierung bietet und wie sich rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere bei der anstehenden Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, verbessern lassen.
Die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Berufsschulen und Verbänden wird ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit, bei Betrieben und Berufsschulen für Freistellung zu werben, der Austausch von Good Practices oder die Nutzung der Potenziale Älterer.

Download des Papier unter: www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/news

 

 

18. Dezember 2018 , DIHK Berlin, Hamburg

DIHK veröffentlicht Strategiepapier zur Stärkung des Prüferehrenamtes

Sie sind das Rückgrat der Beruflichen Bildung: Mehr als 150.000 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer engagieren sich allein bei den Industrie- und Handelskammern in über 30.000 Prüfungsausschüssen. Wie ihre Leistungen stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und für die Zukunft gesichert werden können, beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem Strategiepapier.

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft ruft Unternehmen zur sofortigen Prüfung ihrer Sicherheitskonzepte auf

Alarmierende Zahlen, die das Wissenschaftler-Team des WISKOS-Forschungsprojektes, u.a. mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg) und dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe), ermittelt haben: Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland war schon einmal von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter sind zumeist ausländische Staaten oder konkurrierende Unternehmen.

Die Zahlen sprechen für sich. Zwanzig Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen haben keine Strategien zur Entdeckung oder zur Abwehr von Angriffen. Darüber hinaus berichtet jedes zweite Unternehmen über einen Verdacht auf einen Angriffsversuch. „Diese Kennzahlen beziehen sich „nur“ auf die befragten Unternehmen, daher dürfte die Dunkelziffer für Vorfälle noch weitaus höher liegen.“, so Volker Wagner – Vorstandsvorsitzender des ASW Bundesverbandes.

Die Anzahl der Angriffe und die mangelnde Präventionsstrategien führen zu massiven Schäden für die deutsche Wirtschaft und die betroffenen Unternehmen selbst. Die Resultate des Forschungsprojektes zeigen, das alle Branchen und Unternehmensgrößen betroffen sind. Aktuell existierende Strategien müssen daher angepasst werden oder bei einigen Unternehmen sogar erst ausgearbeitet und implementiert werden. „Neben den ISI Leitfäden für Unternehmen und Institutionen, die im Rahmen des WISKOS-Projektes entstanden sind, bietet der ASW Bundesverband ebenfalls praxisnahe Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen.“ wie Wagner ergänzt. „Das kostenfreie und frei verfügbare Handbuch für Wirtschaftsgrundschutz, welches zusammen mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und HiSolutions ausgearbeitet wurde, bietet gute und gewünschte Standards für die Unternehmenssicherheit, die sowohl von kleineren als auch mittleren Unternehmen implementiert werden können.“

Die zahlreichen Bausteine wie z.B.: Schulung und Sensibilisierung, Notfallmanagement, Krisenmanagement, Umgang mit Wirtschaftskriminalität u.v.m. geben praxisnahe Anleitungen und Einführungen in die komplexen Themengebiete. Zusätzlich gibt es durch die Initiative Wirtschaftsschutz eine Gemeinschaft und eine Plattform zum Austausch, wo Sicherheitsbehörden gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sicherheitsverbänden über vielschichtige Gefahren für die deutsche Wirtschaft informieren.

Download des Handbuch unter www.asw-bundesverband.de

Download der Studie unter https://www.sifo.de/de/wiskos-wirtschaftsspionage-und-konkurrenzausspaehung-in-deutschland-und-europa-2359.html

 

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft ruft Unternehmen zur sofortigen Prüfung ihrer Sicherheitskonzepte auf

Resultate des WISKOS-Forschungsprojektes zeigen starke Defizite bei der Unternehmenssicherheit von kleineren und mittleren Unternehmen. ASW-Bundesverband weist auf das "Handbuch für Wirtschaftsgrundschutz" hin. Die Studie war Teil des WISKOS-Forschungsprojekts zur Wirtschaftsspionage in Deutschland und Europa.

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die internationale Sicherheitsgemeinschaft wächst zusammen

Anfang Dezember besiegeln der ASW Bundesverband und Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (kurz: A.I.P.S.A.) die zukünftige Zusammenarbeit beider Verbände der Sicherheitsbranche.

Die Eckpfeiler der Partnerschaft zwischen beiden Verbänden sind die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen. Die AIPSA und der ASW Bundesverband verfügen über nationale und internationale Netzwerke in der Wirtschaft. Ihr gemeinsames Ziel ist es, zugunsten der Sicherheit zu handeln und Methoden sowie bewährte Praxiserfahrungen zu bündeln.

Die Zusammenarbeit generiert klare Vorteile für die Mitglieder beider Organisationen. Dies beinhaltet zum Beispiel den Austausch von sicherheitspolitischen Arbeitspapieren und Weiterbildungskonzepten sowie ganz praktisch Preisnachlässe für Sicherheitsveranstaltungen des Partners.
„Mit Blick auf die immer vernetztere Gesellschaft, freut es mich sehr zu sehen, dass wir auch als europäische Sicherheitsgemeinschaft stärker zusammenwachsen und über unsere Ländergrenzen hinaus agieren. Ich bin sehr gespannt was die Zukunft zu bieten hat.“ so Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender des ASW Bundesverbandes.
Die A.I.P.S.A. wurde offiziell 1990 gegründet und ist Mailand ansässig. Das italienische Pendant des ASW Bundesverbandes schult und informiert (technisch, funktional und juristisch) seine Mitglieder. Die Förderung der Sicherheitsgemeinschaft in Italien ist eines der Hauptziele der A.I.P.S.A. Um dieses und weitere Ziele umzusetzen, ist der Verband Teil zahlreicher und vielfältiger Gremien geworden.
 

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die internationale Sicherheitsgemeinschaft wächst zusammen

Nach der Partnerschaft mit dem in Großbritannien ansässigen Verband von Sicherheitsexperten "The Security Institute" gibt der ASW-Bundesverband eine weitere Partnerschaft zwischen Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale und dem ASW Bundesverband in Berlin bekannt.

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

Über das neue Register sollen zu Personen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben wie Wachpersonen in Flüchtlingsunterkünften Regelabfragen bei den Verfassungsschutzbehörden laufen. Diese sind künftig für die Zuverlässigkeitsprüfung dieser Personen vorgeschrieben. Das neue Register startet zum 1. Juni 2019.

Das Register enthält auch Informationen zu den IHK-Qualifikationen der Sicherheitsbediensteten, zum Beispiel einen Sachkundenachweis. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle führt das Register. Die Einzelheiten der Datenerhebung und -verwendung wird das Bundeswirtschaftsministerium später durch eine Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates regeln.

Darüber hinaus definiert das Gesetz, wer zum Wachpersonal gehört und wer für die Zuverlässigkeitsprüfungen zuständig ist. Hierdurch soll es Mehrfachprüfungen entgegenwirken, die bislang stattgefunden haben, und zur Kosteneinsparung beitragen.

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

Quelle: BundesratKompakt



Bild: Fotolia.com/Bits and Splits

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

 

 
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