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Pressemitteilungen der ASWN...

22. März 2019 , Mitgliederpressemeldung, Barsinghausen und Braunschweig

Braunschweiger W&S: Elektronisches Schlüsselmanagement - Lückenlos nachvollziehbar

Ein kaum beachteter Bereich des Objektschutzes, was passiert im Alarmfall?
Morgens um 03:15 Uhr steht der Revierleiter  Stefan Peipe vor dem Zugang zum Schlüsselraum. Zuvor war er mit seinem Revierfahrzeug in Braun-schweig unterwegs und wurde von der Alarmempfangsstelle (AES) darüber informiert, dass eine Alarmmeldung eingegangen ist. Der Zugang zum Aufbewahrungsraum für die Objektschlüssel erfolgt ausschließlich über eine personalisierte Identifizierung. Erst nachdem Stefan Peipe diese Identifizierungsschritte durchlaufen hat, erhält er Zutritt zum Schlüsselraum.

Sicher und übersichtlich
Über die Schnittstelle zum elektronischen Schlüsselmanagement wird der entsprechende Objektschlüssel im Schlüsselschrank direkt über die Leitstellensoftware freigeschaltet. Stefan Peipe als berechtigte Interventionskraft authentifiziert sich am Terminal des Schlüsselschranks und kann erst dann nur den für ihn freigegebenen Objektschlüssel entnehmen. „Dieses Herstellen einer Zwangsläufigkeit bei der Schlüsselentnahme- und -rückgabe sorgt für noch mehr Sicherheit. Denn für jeden Objektschlüssel ist klar definiert, wer ihn wann entnehmen und verwenden darf. So wird automatisch und manipulationssicher dokumentiert, bei wem sich der Objektschlüssel befindet“, erklärt Sascha Rindt, Betriebsleiter der Braunschweiger Wach- und Schließgesellschaft, der die Installation des elektronischen Schlüsselmanagements an allen drei Standorten maßgeblich betreut hat. „Die Signalisierung an den Schränken und der aufleuchtende Steckplatz führen mich schnell und gezielt zum richtigen Objektschlüssel ? jetzt kann ich direkt zum Alarmobjekt fahren, um vor Ort die Lage zu überprüfen“, fügt Stefan Peipe hinzu. „Mit unserem digitalisierten  Schlüsselmanagement differenzieren wir uns deutlich vom Wettbewerb“

Manipulationssichere Dokumentation
Das bei der Wach- und Schließgesellschaft eingesetzte elektronische Schlüsselmanagement von  deister electronic – Spezialist für elektronische  Sicherheitsmaßnahmen und Identifikationslösungen – verwaltet mehrere tausend Schlüsselsteckplätze. Diese werden in eigens konzipierten gesicherten Schlüsselschränken aufbewahrt.
„Wir suchten ein anpassungsfähiges und  leistungsstarkes System, mit dem das Schlüsselmanagement von zentraler Stelle aus Zutrittsberechtigungen vergeben sowie sämtliche Schlüssel automatisiert verwalten und dokumentieren kann. Außerdem sollten softwarebasiert Benutzerprofile angelegt werden können“, führt Sascha Rindt aus. „Das erhöht die Sicherheit, indem die Objektschlüssel vor dem unberechtigten Zugriff von Dritten und damit vor unberechtigter Nutzung geschützt sind.“

Herzstück: Der keyTag-Anhänger
Eines der wichtigsten Bestandteile des elektronischen Schlüsselmanagements ist der  keyTag-Anhänger. Jeder Objektschlüssel ist an einem keyTag mit RFID-Chip angebracht und durch Codierung und  zusätzliche Verplombung gesichert. So lässt sich jede Schlüsselbewegung – also Entnahme und Rückgabe – dokumentieren. „Die Entnahme und Rückgabe von Objektschlüsseln ist personenbezogen und wird revisionssicher automatisch dokumentiert. Bei Nicht-Rückgabe wird nach definierten Zeiten ein Alarm mit hinterlegten Notfallmaßnahmen ausgelöst“, erläutert Sascha Rindt.
 

Bild: Deister com, Elektronisches Schlüsselmanagement

 

22. März 2019 , Mitgliederpressemeldung, Barsinghausen und Braunschweig

Braunschweiger W&S: Elektronisches Schlüsselmanagement - Lückenlos nachvollziehbar

Drei Standorte der Unternehmensgruppe Braunschweiger Wach- und Schließgesellschaft sind mit einem innovativen elektronischen Schlüsselmanagement ausgestattet – Braunschweig, Wolfsburg und die Niederlassung Goslar. Das System vom Typ proxSafe des Herstellers deister electronic setzt Maßstäbe hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Transparenz.

 

22. März 2019 , Potsdam BDLS, Bundespolizei und T-Online

Bundespolizei dringt auf Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Bundespolizeipräsident Dieter Romann warnte gestern auf den 11. Luftsicherheitstagen in Potsdam davor, dass in Deutschland ein ähnlicher Fall wie 2018 in Gatwick bei London möglich ist. "Uns allen dürfte klar sein, dass eine solche Situation auf einem deutschen Flughafen jederzeit eintreten kann", sagte er in seinem Keyword auf der Sicherheitstagung des BDLS. Es gebe derzeit keine tauglichen Drohnenabwehrsysteme für Flughäfen, die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten. Hier müsse dringend nachgebessert werden.

Wie das Webportal T-Online berichtet, sieht der oberste Bundespolizist bei der Erkennung von Drohnen auch die Flughafenbetreiber und die Deutsche Flugsicherung gefragt. Er vertraue darauf, dass die Betreiber dafür sorgten, dass niemand unerkannt solche Gegenstände in den Sicherheitsbereich bringen könne, sagte Romann. Das seien seine persönlichen Überlegungen. Er gehe auch davon aus, dass die Deutsche Flugsicherung Möglichkeiten entwickle, Drohnen im Luftraum zu erkennen. Die Bundespolizei leiste ebenfalls ihren Beitrag - nämlich wenn es um eine Gefahr gehe. Es dürfe nur keine Debatte über Zuständigkeiten geben. "Wegducken ist nicht", sagte Romann. "Die technischen Fortentwicklungen zur kommerziellen Nutzung von Drohnen bis hin zu autonomen Lufttaxitransporten wird kaum aufzuhalten sein - und das will auch niemand", sagte Romann. "Aber dem missbräuchlichen Einsatz, sei es als fliegender Sprengsatz oder nur als störendes Spielzeug, muss entschieden entgegengetreten werden."


Bild: Bundespolizei, Präsident Dieter Romann

 

22. März 2019 , Potsdam BDLS, Bundespolizei und T-Online

Bundespolizei dringt auf Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Die Bundespolizei sieht große Sicherheitslücken wegen einer fehlenden Abwehr gegen Drohnen an den großen Flughäfen. Bundespolizeipräsident Romann mahnte gestern auf den 11. Luftsicherheitstagen des Bundesverbandes der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und der Bundespolizei in Potsdam sofortiges Handeln an.

 

19. März 2019 , Oegstgeest NL, Hamburg

TAPA: 2018 ist Rekordjahr beim Frachtdiebstahl

Frachtdiebstahl nimmt anscheinend immer weiter zu. Im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) ist 2018 deutlich mehr Ladung als gestohlen gemeldet worden als 2017. Die Transported Asset Protection Association (TAPA) registrierte im Vorjahresvergleich eigenen Angaben zufolge einen Anstieg der Frachtdiebstähle um 38,2 Prozent auf 3981 Fälle – der Großteil davon verzeichnete die TAPA in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland.
Nach eigenen Angaben ist dies ein neuer Rekord in der 21-jährigen Geschichte der Organisation. Der durchschnittliche Schaden durch den Verlust der Ladung betrug demnach 53.625 Euro pro Fall. Meist wurden die Güter vom Fahrzeug geklaut. Allein 2342 der gemeldeten Frachtdiebstähle ereigneten sich laut der TAPA-Statistik auf unsicheren Parkplätzen. Das seien 15,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Organisation geht davon aus, dass die Dunkelziffer insgesamt noch höher ist.

Die Vereinigung TAPA ist ein einzigartiger Zusammenschluss von internationalen Herstellern, Logistikdienstleistern, Frachtunternehmen, Strafverfolgungsbehörden und anderen Beteiligten mit dem gemeinsamen Ziel, Verluste in der internationalen Lieferkette zu reduzieren.

In der ARGE "Bekämpfung des Ladungsdiebstahls" im BMVI arbeitet die ASW Norddeutschland mit der TAPA zusammen.

Bild: BdK

 

19. März 2019 , Oegstgeest NL, Hamburg

TAPA: 2018 ist Rekordjahr beim Frachtdiebstahl

Laut dem neuesten Report der Sicherheitsvereinigung TAPA ist noch nie so viel Ladung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika als gestohlen gemeldet worden.

 

16. März 2019 , Hannover ÜSTRA Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung

ÜSTRA Tochter eröffnet neue Einsatzleitstelle

Die ÜSTRA betreibt in der Metropolregion Hannover den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Der Sicherheitsdienst der Üstra-Tochter Protec hat am Freitag, 15. März, sein neues Hauptquartier an der Fernroder Straße in Raschplatznähe offiziell eröffnet. Herzstück ist die Einsatzleitstelle, mit der unter anderem die Videoüberwachung in den Stadtbahnen und an 186 Stationen des Nahverkehrsunternehmens gesteuert wird. „Durch die moderne Technik können wir effektiver und effizienter für die Sicherheit sorgen“, sagt Geschäftsführer Mathias Lindscheid.

Raus aus dem beengten Kröpcke-Keller

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, waren seit dem Expo-Jahr 2000 die Protec-Mitarbeiter auf 180 Quadratmetern in einem Kellerraum der Stadtbahnstation Kröpcke untergebracht – „ohne Tageslicht und bei häufig schlechter Luft“, wie Dienstleiterin Melanie Ribbentrop schildert. Auch die Technik genügte nicht mehr wirklich aktuellen Ansprüchen. Unter anderem war es nicht möglich, einzelne Bildschirme zu einem Großbild zusammen zu schalten. „Wir wollten raus aus dem Keller, und wir wollten mehr Platz“, erklärt Lindscheid.
protec Geschäftsführer Mathias Lindscheid zeigte sich während der Eröffnung stolz auf das neue Sicherheitszentrum: „Die neuen Räumlichkeiten bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen und sind Grundlage für einen reibungslosen Kommunikationsfluss zwischen Führungskräften und Beschäftigten. Durch die moderne Technik können wir nun effektiver und effizienter für die Sicherheit im ÖPNV in Hannover sorgen.“  Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA, sieht in der neuen Einsatzleitstelle einen großen Nutzen für das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste: „Durch die neue Technik und die zentrale Unterbringung kann die protec noch professioneller arbeiten. Für die zukünftigen Herausforderungen sind wir somit gut aufgestellt.“

Kosten betragen 420.000 Euro

Durch den Umzug haben alle Mitarbeiter der Einsatzleitstelle, der Stadtbahnwache und vom Fahrausweisprüfdienst ein Quartier in zentraler Lage auf mit 750 Quadratmetern viermal so großer Fläche wie bisher. 420.000 Euro hat die Protec in die Ausstattung der Räumlichkeiten mit Büros, Besprechungs- und Aufenthaltsräumen, Umkleidekabinen sowie in die technische Ausstattung investiert. Unter anderem sind zehn Kilometer Kabelstränge gezogen worden.
Videowand misst fünf Quadratmeter
„Das Videosystem hat sich als solches nicht geändert“, sagt Lindscheid. Es könne aber in der Leitstelle besser gesteuert werden, biete neue Möglichkeiten der Bildeinstellung und bessere Bedingungen für die Mitarbeiter. Auf sieben Arbeitsplätzen mit insgesamt 18 Bildschirmen können die Beschäftigten vom Hauptquartier aus die Einsätze der Außendienstmitarbeiter disponieren und auf die Überwachungskameras zugreifen. Blickfang ist eine fünf Quadratmeter große Videowand, bestehend aus sechs Displays. Sie lassen sich zu einem Großbild zusammenschalten.

Bild: ÜSTRA Protec

 

16. März 2019 , Hannover ÜSTRA Presse und Hannoversche Allgemeine Zeitung

ÜSTRA Tochter eröffnet neue Einsatzleitstelle

Die Üstra-Tochter Protec hat für ihren Sicherheitsdienst ein neues Hauptquartier in Raschplatznähe bezogen. Herzstück ist die erheblich modernisierte Einsatzleitstelle für die Videoüberwachung.

 

15. März 2019 , Schwerin Presse IM, Berlin Bundesrat Kompakt

Bundesrat gibt Weg für Strafverschärfung im Darknet frei

Der Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns, Lorenz Caffier, begrüßt es sehr, dass der Bundesrat heute der Einführung einer eigenständigen Strafbarkeit für das Betreiben von internetbasierten Handelsplattformen für illegale Waren und Dienstleistungen im sogenannten Darknet zugestimmt hat. Mit einer Änderung des Strafgesetzbuches sollen künftig bereits diejenigen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, die im Darknet Plattformen zur Verfügung stellen, über die Straftaten, wie Waffenhandel oder Kinderpornografie begangen werden.

Den Gesetzesvorstoß brachte Nordrhein-Westfalen ein. Bislang ist es so, dass nur derjenige wegen Beteiligung an einer Tat bestraft werden kann, der die Tat kennt. Aus dem Justizministerium heißt es, dieser Nachweis der Beihilfe sei gegenüber den Plattformbetreibern fast unmöglich. Sie interessieren sich meistens nicht dafür, was genau mit ihrer Hilfe verkauft wird. Nordrhein-Westfalen schlägt deshalb vor, das Problem früher an der Wurzel zu packen. Auch EUROPOL sehe in den Plattformen eine Schnittstelle von Cybercrime und weiteren Formen von teilweise auch organisierter Kriminalität.

„Wir müssen alles dafür tun, den perfiden Geschäften von Kinderpornografie und dem Waffenhandel entschieden und mit allen Mitteln ein Ende zu bereiten“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Die Anonymität im Darknet schützt Kriminelle und es herrschen andere Strukturen als auf dem für die Sicherheitsbehörden bekannten Schwarzmarkt. Bei der Schwere der Straftaten dürfte kaum zu bestreiten sein, dass bereits das Ermöglichen, Straftaten zu begehen, selbst unter Strafe gestellt werden muss.“
Die Strafverfolgungsbehörden stehen angesichts des technischen Fortschritts vor immer neuen Herausforderungen bei der Bekämpfung von terroristischen Straftaten, Cyberkriminalität und organisierten Verbrechen, deren Verfolgung oftmals nur gelingt, weil die Sicherheitsbehörden auf Telekommunikationsdaten zugreifen können.
„Wir müssen alle Möglichkeiten der Verbrechensbekämpfung wie die Vorratsdatenspeicherung nutzen und brauchen dieses Werkzeug, um die Bürgerinnen und Bürger besser vor Straftaten schützen zu können“, so Caffier. „Die Fristen für die Speicherung müssen zudem auf sechs Monate deutlich erhöht werden. Nur so kann verantwortungsvolle Sicherheitspolitik aussehen.“
Entscheidung nun beim Bundestag
Der Gesetzentwurf wird nun über die Bundesregierung dem Bundestag vorgelegt. Dieser entscheidet, ob er den Vorschlag der Länderkammer aufgreifen will. Feste Fristen für die Beratungen im Parlament gibt es allerdings nicht.

Bild: Bundesrat Plenarsaal

 

15. März 2019 , Schwerin Presse IM, Berlin Bundesrat Kompakt

Bundesrat gibt Weg für Strafverschärfung im Darknet frei

Innenminister Caffier: Anonymität darf Kriminelle nicht schützen. Darknet-Tätern drohen härtere Strafen.

 

13. März 2019 , Bonn Bundesinstitut für berufliche Bildung

BIBB veröffentlicht Rangliste der Ausbildungsberufe 2018

In der beigefügten Tabelle wird die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in eine Rangfolge gebracht. Daraus lassen sich die von Jugendlichen am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe erkennen; auf den Rückschluss "beliebteste Ausbildungsberufe" gibt die Liste keine Anhaltspunkte.
Bei der FKSS mit 1.281 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist eine Verbesserung um vier Rangplätze (Rang 79) zu verzeichnen. Der Anteil der männlichen Azubis beträgt 79 Prozent, der der weiblichen Azubis 21 Prozent.
Bei der SKSS wurden 234 neue Ausbildungsträge abgeschlossenen. Die Rangfolge (Rang 163) wurde um 3 Plätze verbessert. Der Anteil männlich und weiblich beträgt 80 zu 20 Prozent.

"Wir müssen dem Nachwuchs die ganze Breite der dualen Ausbildungsberufe verdeutlichen", betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser auch mit Blick auf den bevorstehenden Girls' und Boys' Day. "Die Berufsorientierung muss auf alle Rollenklischees aufmerksam machen. Das kann helfen, die individuellen Potenziale der Jungen und Mädchen besser zu erschließen. Die jungen Leute sollten sich nicht an den tradierten Rollenbildern orientieren, sondern selbstbewusst ein eigenes Selbstverständnis im Beruf finden."
 An dieser Stelle setzt auch die Initiative Klischeefrei an: Das Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung tritt für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein. Mädchen und Jungen sollten aus dem vielfältigen Angebot den Beruf wählen, der zu ihrer individuellen Persönlichkeit und Lebensplanung passt. Schirmherrin der Initiative ist Elke Büdenbender, die Frau des Bundespräsidenten. Die Initiative Klischeefrei wird von einer Servicestelle unterstützt, die bei der Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung und beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt ist.
 
Die Tabelle  der bundesweit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den einzelnen Bundesländern unter https://www.bibb.de/de/84666.php

 

Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung

 

13. März 2019 , Bonn Bundesinstitut für berufliche Bildung

BIBB veröffentlicht Rangliste der Ausbildungsberufe 2018

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat heute die Rangliste der Ausbildungsberufe 2018 veröffentlicht. In der Rangliste befinden sich auch die beiden Ausbildungsberufe in der Sicherheitsbranche, Fachkraft für Schutz und Sicherheit (FKSS) sowie Servicefachkraft Schutz und Sicherheit (SKSS). Beide Berufe sind in der Rangliste leicht nach oben gestiegen.

 

12. März 2019 , Schwerin Presse IM

Videoüberwachung Schwerin-Marienplatz: die Vierte

Das Innenministerium zeigt sich erfreut über die heutige Verlautbarung des Landesdatenschutz-beauftragten, Heinz Müller, zur Videoüberwachung auf dem Marienplatz, in der er seinen Antrag beim Schweriner Verwaltungsgericht für erledigt erklärt. Dass der Datenschutzbeauftragte jedoch zu der Auffassung gelangt, die Landespolizei hätte seiner Forderung nachgegeben, überrascht doch sehr, da die Landespolizei lediglich das umgesetzt hat, was im Rahmen des vorläufigen Wirkbetriebes geplant war.

Die Landespolizei hatte bereits mit dem Beginn des sogenannten vorläufigen Wirkbetriebs im Dezember immer betont, dass sie im Rahmen dieser Erprobung die Anlage so ertüchtigen wird, dass diese dem Stand der auf dem Markt verfügbaren Technik entspricht. In mehreren Gesprächen wurde der Datenschutzbeauftragte über diese Vorhaben in Kenntnis gesetzt und er wurde ständig vollumfänglich über die geplanten Maßnahmen informiert.
Es ist insofern sehr erfreulich, dass der Datenschutzbeauftragte diese Bemühungen nun anzuerkennen scheint und entgegen vorherigen Verlautbarungen nun offenbar die Rechtsauffassung des Innenministeriums teilt, dass das Datenschutzrecht keine Ende zu Ende Verschlüsselung zwingend fordert, sondern die Verschlüsselung der jeweiligen Übertragungstrecken ausreichend ist, um den Schutz der Daten zu gewährleisten. Somit kann die Videoüberwachung des Marienplatzes in der Landeshauptstadt nahtlos vom vorläufigen Wirkbetrieb in den Wirkbetrieb überführt werden.

 

12. März 2019 , Schwerin Presse IM

Videoüberwachung Schwerin-Marienplatz: die Vierte

Der Datenschutzbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern teilt nunmehr Rechtsauffassung des Innenministeriums und zieht Klage zurück. Die Verschlüsselung der Datenübertragung ist ausreichend.

 

11. März 2019 , Hannover Presse IM, Osnabrück, Hamburg

Vorreiterrolle: Cyber-Cops von der Polizei Niedersachsen eingestellt

Mehr digitale Kompetenz für die Polizei in Niedersachsen: Landespolizeipräsident Axel Brockmann und der kommissarische Leiter des Dezernates Einsatz und Verkehr derPolizeidirektion Osnabrück, Volker Scholz, haben heute zehn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kooperativen Leitstelle der Polizeidirektion Osnabrück begrüßt. Sie werden gemeinsam mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen eine im Bereich der niedersächsischen Polizei völlig neuartige Tätigkeit ausüben: Als sogenannte„Intel Officer" werden sie in den Leitstellen Hannover, Braunschweig und Osnabrück die polizeilichen Einsatzkräfte im Einsatz über relevante Echtzeitinformationen aus öffentlich zugänglichen Quellen des Internets und sozialer Netzwerke informieren.

Die Frauen und Männer verfügen über Studienabschlüsse im Bereich der Kommunikations-, Medienwissenschaften oder ähnlich gelagerter Studiengänge. Kein anderes Bundesland ist bis heute diesen Weg gegangen, Fachleute einzustellen, die im rund-um-die-Uhr-Betrieb einsatzbegleitend eine solche Fläche, wie die der drei genannten Polizeidirektionen, über deren Leitstellen abdecken.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Kommunikation hat sich in den vergangenen 20 Jahren durch die Digitalisierung so intensiv verändert, wie vielleicht noch nie zuvor. Jeder Mensch kann jederzeit live von überall auf der Welt berichten, das konnten bis vor wenigen Jahren höchstens hochtechnisierte TV-Sender. Tweets, Postings und vieles mehr sind heute ein völlig normaler Weg für viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Organisationen oder Unternehmen, um andere zu informieren und auf dem Laufenden zu halten. Natürlich können Inhalte und aktuelle Informationen gerade in sozialen Medien auch sinnvolle Ergänzungen beilaufenden Einsätzen sein. Hier setzen die „Digital Kommissare" in den Leitstellen in Hannover, Braunschweig und Osnabrück an. Natürlich vor allem deshalb, weil unsere Einsatzkräfte auf der Straße besonderen Risiken ausgesetzt sind, etwa durch Übergriffe und Gewalt. Niedersachsen ist dabei Vorreiter auf diesem Gebiet in Deutschland." In der Kooperativen Regionalleitstelle Osnabrück übernehmen bereits seit Juli 2018 zwei Polizeivollzugbeamte die Funktion von „IntelOfficern".

Wie die ASW Norddeutschland in ihrem Leitartikel berichtet, ist die Grundlage der Arbeit das OSINT - kurz für „Open-Source-Intelligence". Es beschreibt die Nachrichtengewinnung durch Informationen aus frei verfügbaren, offenen Quellen im digitalen Raum, um durch Analyse der unterschiedlichen Informationen verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen. Bei der niederländischen Polizei werden bereits seit einiger Zeit sogenannte OSINT-Operator im Wechseldienst beschäftigt, die in Real Time Intelligence Centern (RTIC), angebunden an die Einsatzleitstellen, öffentliche Quellen (zum Beispiel Social Media) in Echtzeit einsatzunterstützend analysieren, auswerten und bewerten. Ziel ist es, Erkenntnisse im Zeitraum zwischen dem Notruf und dem Eintreffen des Streifenwagens am Einsatzort an die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu übermitteln. Auf diesem Weg werden potentielle Gefahren frühzeitig erkannt und minimiert. Die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten vor Ort wird dadurch noch professioneller. Die heutige offizielle Einstellung ist das Ergebnis einer Forschung mit dem Namen SENTINEL („Sicherheit im Einsatz durch Open-Source-Intelligence in Einsatzleitstellen") der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster.

Landespolizeipräsident Axel Brockmann sagt: „Mit dem Einsatz von „Intel Officern" besteht die Möglichkeit zur Verbesserung der Einsatzbewältigung und damit der echten Hilfestellung und Unterstützung der unmittelbar am Einsatzgeschehen beteiligten Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Im Zeitalter der Digitalisierung stellt diese Form der Aufgabenwahrnehmung in den Leitstellen einen weiteren Schritt in einer sich verändernden Arbeitswelt dar."

In den zurückliegenden Monaten zählten in Osnabrück die Suche nach vermissten Personen, Suizidankündigungen und Fälle von Häuslicher Gewalt zu den häufigsten Einsatzanlässen der OSINT-Recherchen. Dabei konnten in gut 80 Prozent der Fälle einsatzunterstützende Hinweise ermittelt werden. In 72 Prozent der Einsätze bewerteten die Kolleginnen und Kollegen im Einsatz- und Streifendienst die erhaltenen OSINT-Informationen als relevant für die Aufgabenbewältigung.

Polizeirat Scholz bilanzierte: „Wir sind stolz, dass die Polizeidirektion Osnabrück - neben der Polizei aus München und Dortmund - Partner des bundesweiten Forschungsprojektes sein konnte. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die einsatzbegleitende Recherche im Internet und in den sozialen Netzwerken verbessert tatsächlich den Schutz unserer Einsatzkräfte und der Bevölkerung. Wir werden diesen Weg konsequent weiterverfolgen."
Es besteht daher die Absicht, diesen Ansatz zukünftig auch auf die Leitstellen in Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und somit flächendeckend auszuweiten.

Bild: Stellenanzeige der Polizei Osnabrück auf Twitter

 

11. März 2019 , Hannover Presse IM, Osnabrück, Hamburg

Vorreiterrolle: Cyber-Cops von der Polizei Niedersachsen eingestellt

Dreizehn „Intel Officer" wurden als Verstärkungen für die niedersächsische Polizei eingestellt. Innenminister Boris Pistorius sagt: „Online-Experten werden ihre Kolleginnen und Kollegen auf der Straße live bei Einsätzen mit Infos aus dem Internet und sozialen Netzwerken unterstützen". Die ASW Norddeutschland berichtet in ihrem neuen Verbandsmagazin "InfoSicherheit" vorab in einem Leitartikel zum Thema "Leitstellen" über das völlig neuartige Aufgabenspektrum der "Intel Officer".

 

 

11. März 2019 , Innenministerium Kiel, Hamburg

Zweite landesweite Demokratiekonferenz in Kiel

Bei der zweiten landesweiten Demokratiekonferenz in Kiel – dem offiziellen Auftakt der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ - machte Geerdts deutlich, dass bereits frühzeitig Angebote vorhanden sein müssen, um zu verhindern, dass Menschen in Schleswig-Holstein extremistisch werden: „Wenn die Sicherheitsbehörden einschreiten müssen, ist es in der Regel schon zu spät. Unser gemeinsames Ziel ist es daher, Haltepunkte so zu setzen, dass die Leute nicht abrutschen. Es ist deshalb ein hervorragendes Signal, dass die Internationalen Wochen gegen Rassismus sich so fest etabliert haben. Das Programm-Angebot hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nahezu verdoppelt.“

Einer der Schwerpunkte des diesjährigen Programms der Demokratiekonferenz ist der Antisemitismus. Das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Kiel (RBT) sowie die kürzlich gestartete landesweite Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus (LIDA-SH) organisieren den Workshop „Erkennen von und Umgang mit aktuellen Formen des Antisemitismus“.
„Wir beobachten in den letzten Jahren mit Sorge, dass Taten mit antisemitischem Hintergrund wiederholt stattfinden. Es gibt hier ein signifikantes Dunkelfeld, also eine Reihe von Vorfällen, die nicht bei den Ermittlungsbehörden angezeigt werden. Deshalb freue ich mich, dass wir hier in Schleswig-Holstein nun mit LIDA-SH eine unabhängige Meldestelle haben. Auch wenn noch keine belastbaren Ergebnisse vorliegen, wird durch das Monitoring und die Dokumentation das Dunkelfeld entschieden aufgehellt. Das ist eine überaus wichtige Maßnahme.“

Die Landesregierung habe die Mittel für Präventionsarbeit insgesamt deutlich erhöht auf mehr als 1,5 Millionen Euro. Das sei im Vergleich zu 2017 nahezu eine Verdoppelung. Damit könne auch in den Bereichen des Rechtsextremismus und des religiös begründeten Extremismus auf die gestiegenen Herausforderungen reagiert werden:
„Das Thema Islamismus spielt nach wie vor eine große Rolle.  Gerade hier stehen wir – bundesweit – vor der Herausforderung, wie mit den Rückkehrern umzugehen ist. Ein besonderes Modellprojekt startet die von uns kofinanzierte Fachstelle Liberi: Es geht um die spezielle Situation von Kindern in salafistisch geprägten Elternhäusern. Zukünftig können wir uns auf die hier erarbeitete Expertise verlassen und können noch genauer auf diese herausfordernde Situation reagieren.“
Wichtig ist für den Staatssekretär außerdem, dass noch in diesem Jahr die ersten Ergebnisse der Studie zu Formen des Linksextremismus in Schleswig-Holstein vorliegen werden. Auch in diesem Bereich sei eine wissenschaftlich abgesicherte Grundlage notwendig, um die Situation umfassend einschätzen zu können.
Das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein (LDZ) beim Landespräventionsrat richtet die Demokratiekonferenz zur Vernetzung in den Bereichen der Demokratieförderung und Extremismusprävention des Landes Schleswig-Holstein aus.
In diesem Rahmen treffen unterschiedliche zivilgesellschaftliche und behördliche Akteur/-innen zusammen, um ihre Kooperation zu vertiefen, neue Akzente der Zusammenarbeit zu setzen und aktuelle Problemstellungen zu diskutieren.
Das LDZ bündelt für Schleswig-Holstein verschiedene Bundes- und Landesressourcen, um Extremismus und anderen Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit präventiv zu begegnen und um Demokratie zu fördern. Es koordiniert hierzu die Beratungs-, Informations- und Vernetzungsstrukturen im Themenbereich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ldz-sh.de

 

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts, Bild: IM Kiel

 

11. März 2019 , Innenministerium Kiel, Hamburg

Zweite landesweite Demokratiekonferenz in Kiel

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hat heute auf der "2. Demokratiekonferenz Schleswig-Holstein" im Kampf gegen den Extremismus die Bedeutung einer guten und umfangreichen Präventionsarbeit unterstrichen. Innenstaatssekretär Geerdts: "Präventionsarbeit ist im Kampf gegen Extremismus von entscheidender Bedeutung."

 

04. März 2019 , NBS Hamburg

Neuer Name für die Hamburger Hochschule Northern Business School

"NBS Northern Business School – University of Applied Sciences" – so lautet der neue Name der staatlich anerkannten Hamburger Hochschule in privater Trägerschaft. In Kooperation mit Polizei Hamburg, der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland und der NBS wurde der Studiengang Sicherheitsmanagement 2013 an die NBS verlagert und war Start für die neue Hochschule. Der bisherige Name „ NBS Northern Business School – Hochschule für Management und Sicherheit“ ist in der Sicherheitswirtschaft zu einer Marke geworden.
Die Hochschule freut sich, durch die Namensänderung der Erweiterung des Studiengangprofils Rechnung tragen zu können. So beschloss der Hamburger Senat gleichzeitig mit der Entfristung der staatlichen Anerkennung auch die Genehmigung der Einführung des neuen Master-Studiengangs "Real Estate Management" (M.Sc.), der zum Sommersemester 2019 erstmalig in beiden Zeitmodellen startet. Darüber hinaus wurde der Studiengang "Management Soziale Arbeit" (B.A.) aufgrund einer inhaltlichen Weiterentwicklung in "Soziale Arbeit" (B.A.) umbenannt.
Mit der Umbenennung der Hochschule bzw. der Hinzufügung des Namensbeisatzes – "University of Applied Sciences" – möchte die NBS bereits vollzogene, aber auch zukünftige Änderungen und Anpassungen des Studienangebots und somit die stete Profilerweiterung der Hochschule symbolisieren.

Bild: NBS Hochschule

 

04. März 2019 , NBS Hamburg

Neuer Name für die Hamburger Hochschule Northern Business School

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat die staatliche Anerkennung der NBS in Folge der im letzten Jahr erfolgreich durchgeführten institutionellen Akkreditierung der Hochschule entfristet, sodass diese nun unbefristet besteht. Darüber hinaus darf die Hochschule in Zukunft den Zusatz "University of Applied Sciences" tragen.

 

02. März 2019 , Securitas Berlin, Hamburg

Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 erschienen.

Das Unternehmen Securitas Deutschland hat eine neue Ausgabe des Jahrbuchs für Unternehmenssicherheit veröffentlicht. Wie schon seit der Umstellung im Vorjahr, ist auch die aktuelle Ausgabe ausschließlich elektronisch – auf der Internetseite von Securitas – erschienen.

Das 165 Seiten umfassende Jahrbuch behandelt Themen von A - Z, die von besonderer Relevanz für die Unternehmenssicherheit sind. Die Herausgabe dieses Jahrbuchs versteht das Unternehmen als Serviceleistung für Kunden und Stakeholder: Das Nachschlagewerk, mit einer nach Unternehmensangaben professionellen Auswahl von Sicherheitsthemen, behandelt die im deutschsprachigen Raum im Jahr 2018 diskutierten und medial beachteten Themen.

Das Jahrbuch der Unternehmenssicherheit ist eine thematisch geclusterte und chronologisch geordnete Zusammenfassung aller Beiträge der einzelnen Newsletter des bis Mai 2018 erschienenen Focus on Security.

Das Jahrbuch können Sie hier downloaden.

Bild: Feuerwehr Elmshorn

 

02. März 2019 , Securitas Berlin, Hamburg

Jahrbuch der Unternehmenssicherheit 2018 erschienen.

Securitas Deutschland gibt Nachschlagewerk mit einer Auswahl von aktuellen Sicherheitsthemen heraus.

 

02. März 2019 , Schwerin IM, Hamburg

Gesetzesnovelle zum Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern liegt vor

„Das neue Sicherheits- und Ordnungsgesetz ist die Antwort auf das digitale Zeitalter und bringt mehr Sicherheit für Mecklenburg-Vorpommern“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Polizei und Ordnungsbehörden erhalten die in der heutigen Zeit dringend notwendigen Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr. Sie werden zukünftig in weiteren Bereichen präventiv handeln können, in denen es ihnen bisher nicht möglich war und bevor eine Straftat begangen wird.“

Das Sicherheits- und Ordnungsgesetz bestimmt den Handlungsspielraum für Polizei und Ordnungsbehörden.  Was wird aus der Sicht der Sicherheitswirtschaft und Sicherheitsdienstleistung neu geregelt? Dazu auszugsweise aus der Pressemeldung des Innenministeriums:
„Mit der Gesetzesnovelle werden die für die Arbeit der Sicherheitsbehörden notwendigen Kompetenzen zum Teil angepasst und neu geregelt. Ziel ist es, dass der Polizei und den Ordnungsbehörden die aktuell notwendigen Befugnisse zur Gewährleistung einer effektiven Gefahrenabwehr im Land zur Verfügung stehen.

Auch eine klarstellende Formulierung für den Einsatz von Drohnen sowie der Fertigung von Übersichtsaufnahmen/-aufzeichnungen soll im neuen Gesetz Einzug finden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten zum Einsatz von Drohnen, etwa bei der Suche nach vermissten oder sonst polizeilich relevanten Personen, Sachen oder Tieren.

Die Polizei soll außerdem zur Datenübermittlung zum Zwecke einer Zuverlässigkeitsüberprüfung bspw. von Securitypersonal bei Großveranstaltungen ermächtigt werden. Die Bestimmung erlaubt der Polizei die Datenübermittlung an öffentliche oder nichtöffentliche Stellen im Zusammenhang mit der Durchführung sogenannter "Akkreditierungsverfahren" bei Veranstaltungen, bei denen eine besondere Gefahr entstehen kann. In der Praxis kann es insbesondere bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen oder anderen Veranstaltungen, die im besonderen Fokus der Öffentlichkeit stehen, notwendig sein, dass der Veranstalter einzusetzendes Sicherheitspersonal auf seine Zuverlässigkeit überprüfen muss, um die Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten. Hierzu ist er auf die bei der Polizei gegebenenfalls vorhandenen Erkenntnisse angewiesen.“

Die Stellungnahme der ASW Norddeutschland beschränkt auf vier Bereiche:

Gesetzesinitiativen, die die Wirksamkeit öffentlicher Sicherheitsorganisationen verbessern, sind grundsätzlich zu begrüßen. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist unverrückbar Aufgabe des Staates. Sie wird bereits seit langer Zeit allerdings nicht nur allein durch Staatsbedienstete bewahrt oder wiederhergestellt. Auch private Sicherheitsunternehmen sind zunehmend daran beteiligt. Unserer Auffassung nach sollte sich der Staat einer engeren Zusammenarbeit mit der Sicherheitswirtschaft auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr öffnen.  Wir wünschen uns die Schaffung formaler Voraussetzungen eines vertraulichen Informationsaustausches zwischen Sicherheitsbehörden und der Wirtschaft über die reguläre Arbeit der in MV bestehenden Sicherheitspartnerschaften oder Standortinitiativen für Sicherheit hinaus.

  • Im Zusammenhang mit bestehenden Sicherheitspartnerschaften und  Kooperations-vereinbarungen schlagen wir die Hinzufügung einer Ermächtigungsgrundlage für die Polizei MV vor, im Rahmen der Zusammenarbeit mit der privaten Sicherheitswirtschafft  zur Unterrichtung und Informationsaustausch erforderliche Daten weiterzugeben.
  • Die Erlaubnis der Datenergebung von verantwortlichen Personen von kritischen Infrastrukturen aus öffentlichen Quellen oder freiwilliger Angaben ist nachvollziehbar. Bei Erhebung aus öffentlichen Quellen sollte die Polizei eine Informationspflicht erhalten. Die natürliche Fluktuation von Verantwortlichkeiten in den aufgeführten Branchen sollte berücksichtigt werden, damit die Aktualität nicht in Frage gestellt wird.
  • In der Unternehmenssicherheit sowie der Sicherheitsdienstleistung betreiben mittlerweile etliche Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Befugnisse eigene unbemannte Luftfahrtsysteme. Bei Großlagen kann es durchaus zu einer Zusammenarbeit mit der Polizei bei der Bekämpfung und Bewältigung von Gefahrensituationen kommen. Hier schlagen wir eine Ermächtigung für die Polizei zum Informationsaustausch von Daten, insbesondere Übersichtsaufnahmen bzw. Übersichtsaufzeichnungen aus Luftbildern, vor.
  • Obwohl der Gesetzestext aus § 40 bei Veranstaltungen nur die Datenübermittlung von der Polizei an nicht öffentlichen Stellen hinsichtlich der Zuverlässigkeit von Personen anspricht, hat die ASW Nord auf das kommende „Nationale Bewacherregister“ hingewiesen. Jeder im „Nationalen Bewacherregister“ erfassten Bewachungsperson wird die Zuverlässigkeit nach Überprüfung durch das zuständige Landesamtes für Verfassungsschutz und der für den Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle erteilt, wenn keine gegenteiligen Erkenntnisse vorliegen. Die ASWN hält eine „doppelte“ Zuverlässigkeitsprüfung für einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand. Die Erlaubnis zur Datenerhebung aus § 40 gibt der derzeitigen Praxis, die aber absehbar entfallen könnte, einen lediglich rechtlichen Rahmen.

Klaus Kapinos

Bild: Polizeistern MV

 

02. März 2019 , Schwerin IM, Hamburg

Gesetzesnovelle zum Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern liegt vor

Nach der Ressortanhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (SOG M-V) hat das Schweriner Kabinett den Gesetzentwurf für die Verbandsanhörung freigegeben. ASW Norddeutschland leistet für die Sicherheitswirtschaft einen Beitrag zur Verbändeanhörung.

 

01. März 2019 , Hamburg Northern Business School

Northern Business School: Polizeiakademie Hamburg Gastgeber für Eröffnungsfeier des Sommersemesters

Am Freitag, den 22. Februar 2019, fand eine Woche vor offiziellem Semester-Startschuss die feierliche Eröffnung des Sommersemesters 2019 für die neuen Studierenden an der Northern Business School (NBS) in den Räumlichkeiten der Polizeiakademie Hamburg statt. Anwesend waren, neben Kuratoriums-, Hochschul- und Beiratsmitgliedern als Ehrengäste, die neuen Studierenden mit ihren Freunden und Familien.

Mit interessanten Studierenden aus der Sicherheitswirtschaft startete auch diesmal ein berufsbegleitender Studiengang Sicherheitsmanagement in Teilzeit.

In seiner Begrüßung betonte Prof. Dr.-Ing. Uwe Här die enge Verbindung der NBS zu Unternehmen und Verbänden in der Metropolregion Hamburg sowie zur Kooperationshochschule der NBS, der Hochschule Wismar, mit der seit vielen Jahren der Teilzeit-Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.) durchgeführt wird. Er warf einen Blick in die Zukunft der angehenden Studierenden und betonte, dass die Anwesenden Antworten auf verschiedene Zukunftsszenarien – beispielsweise im Hinblick auf die zukünftige Arbeitsweise – finden und vermitteln müssen. Prof. Här rief die Neu-Studis außerdem dazu auf, ihren Horizont durch einen Auslandsaufenthalt zu erweitern und sich an der geplanten Gründung eines Studierendenparlaments an der NBS zu beteiligen.
Im Anschluss begrüßte auch der stellvertretende Kanzler der HS Wismar, Martin Grüber, die neuen Studierenden und betonte deren Verantwortung zur aktiven Mitarbeit innerhalb der Gemeinschaft einer Hochschule, die sich gemeinsam auf den Streit um die Wahrheit begebe.
Die Festrede des Abends wurde von Prof. Dr. Claus Herfort, Partner bei PwC und Mitglied des NBS-Fachbeirats für die Studiengänge Betriebswirtschaft (B.A.) und Business Management (M.A.), gehalten. Er nahm die Studierenden mit auf eine Reise und verglich ein Studium mit der Besteigung des Mount Everest. Herfort hob hervor, dass das Ziel der Studierenden – ein Studienabschluss als Sprungbrett in eine erfolgreiche Zukunft – fest im Blick behalten werden müsse; dass der Weg dahin nicht leicht sei, man ihn aber durchziehen und bei Problemen nicht gleich aufgeben solle. "Gehen Sie mit Enthusiasmus, Empathie und Begeisterung auf den Weg", rief Herfort die Anwesenden auf und riet ihnen, Schritt für Schritt zu gehen und sich Unterstützung bei Freunden und anderen Helfern zu holen. Zuletzt hob auch Herfort die Bedeutung von Internationalität und Chancengleichheit, die sich auch im Leitbild der NBS findet, hervor und endete mit: "Die Welt braucht Vielfalt!"

Nach der inspirierenden Festrede verabschiedete Hochschulrektor Rektor Prof. Dr.-Ing Här Prof. Dr. Axel Bösch, der die Professur für Wirtschaftsrecht an der NBS innehatte und unter anderem als Vorsitzender des Prüfungsausschusses und als Ombudsperson an der Hochschule tätig war, in den Ruhestand und dankte ihm für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Anschluss wurde Prof. Dr. Thomas Schmallowsky neu auf die Professur berufen und herzlich an der NBS willkommen geheißen.



Prof. Herfort (PwC) bei seiner Festrede

Rektor Prof. Här bei seiner Begrüßungsrede

Studierende und Ehrengäste im Gespräch

 

01. März 2019 , Hamburg Northern Business School

Northern Business School: Polizeiakademie Hamburg Gastgeber für Eröffnungsfeier des Sommersemesters

Wie eine Bergbesteigung: feierliche Eröffnung des Sommersemesters 2019. Studiengang Sicherheitsmanagement startet wieder mit berufsbegleitendem Teilzeitstudium.

 

01. März 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg

Niedersachsen strebt bundesweite Vorreiterrolle bei Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen an

Auf Initiative des Niedersächsischen Wirtschaftsministers, Dr. Bernd Althusmann, haben sich heute die Mitglieder des Strategierates zur Digitalisierung auf eine gemeinsame Absichtserklärung (siehe Anlage) verständigt und diese unterzeichnet. Der Strategierat hatte sich am 3. September 2018 konstituiert, um zu Fragen der Digitalisierung einen breiten, vertrauensvollen und zielorientierten Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu realisieren.

Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kammern, Bildungsträgern, des Innovationszentrums, der NBank und der Evangelischen Akademie Loccum Minister Althusmann: „Der Strategierat leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie, die wir uns in Niedersachsen mit dem Masterplan vorgenommen haben. Das Land Niedersachsen fokussiert sich dabei auf die systematische Umstellung digitaler Prozesse und Produkte in Mittelstand und Handwerk.

Ziel und Anspruch ist es, bundesweit den Maßstab beim Digitalisierungsgrad in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu setzen. Konkret werden mit der Digitalagentur Niedersachsen und dem Digitalbonus zwei wesentliche Bausteine der Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Beide Instrumente wurden vom Strategierat auf Fach- und Verbandsebene abgestimmt und mitgetragen. Das zeigt: Bei der Digitalisierung ziehen Politik, Wirtschaft und Verbände an einem Strang."

Um bundesweit zum Maßstab beim Digitalisierungsgrad kleiner und mittelständischer Unternehmen zu werden, ist es nach Auffassung des Strategierates erforderlich, dass neben der strategischen Planung insbesondere auch die Umsetzung von konkreten Maßnahmen und Arbeitsprogrammen vorangetrieben werden. Der Strategierat Niedersachsen ist sich einig, dass zunächst geeignete Indikatoren für den Digitalisierungsgrad definiert werden müssen, um die Digitalisierung in Niedersachsen messbar zu machen. Alle Mitglieder des Strategierats unterstützen daher die Bestrebungen des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung anhand der folgenden Indikatoren:


* Bildungseinrichtungen
* Digitalberatung
* Umsetzungsprojekte der Digitalisierung
* Digitaler Reifegrad
* Breitbandinfrastruktur gewerblich
* Breitbandinfrastruktur der Bildungseinrichtungen
* Fachkräftepotenzial


Durch diese Indikatoren wird nach Auffassung der Mitglieder des Strategierates die Grundlage geschaffen, die aktuelle Position und angestrebte Vorreiterrolle Niedersachsens in der Digitalisierung transparent zu machen. Das Land Niedersachsen richtet die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie anschließend so aus, dass der vom Strategierat definierte Digitalisierungsgrad im niedersächsischen Mittelstand und Handwerk maßgeblich gesteigert werden kann. Darüber hinaus ist sich der Strategierat einig, dass die praktischen Erfahrungen aller Mitglieder genutzt werden, um die Digitalisierungsmaßnahmen zu evaluieren und im gegenseitigen Austausch effizient und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Den Wortlaut der Strategieerklärung finden Sie hier.

 

01. März 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg

Niedersachsen strebt bundesweite Vorreiterrolle bei Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen an

Strategierat Niedersachsen unterzeichnet heute eine gemeinsame Absichtserklärung.

 

26. Februar 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI warnt vor Tablets mit vorinstallierter Schadsoftware

Konkret hat das BSI über die Online-Plattform amazon im Januar und Februar 2019 das Tablet Eagle 804 des Herstellers Krüger&Matz, das Smartphone S8 Pro des Herstellers Ulefone und das Smartphone A10 des Herstellers Blackview bestellt und in der Folge analysiert. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass das Tablet Eagle 804 im Auslieferungszustand über eine vorinstallierte Schadsoftware mit einem bekannten Command&Control-Server Kontakt aufnimmt. Bei den Smartphones Ulefone S8 Pro und Blackview A10 konnte im aktuellen Auslieferungszustand (Firmwareversion
V3EG62A.JKE.HB.H.P3.0711.V3.05_20180711-1021 (Blackview A10), Firmwareversion
F9G62C.GQU.Ulefone.HB.H.SSXSJS5MHMYP1HK.042 (Ulefone S8 Pro)) keine Schadsoftware nachgewiesen werden.

Die Hersteller bieten jedoch auf ihren Webseiten als einzige Variante eine Firmware mit
niedrigerer Versionsnummer zum Download an, in der diese Schadsoftware enthalten ist. Es ist daher
davon auszugehen, dass mit diesen Firmwareversionen ausgelieferte Geräte ebenfalls betroffen sind.
Ursprünglich hatte die Firma Sophos über entsprechende Infektionen bei Ulefone S8 Pro Geräten
berichtet und die Funktionalitäten des Schadprogramms analysiert.

Dem BSI liegen zudem sogenannte Sinkhole-Daten vor, die über 20.000 Verbindungen unterschiedlicher
deutscher IP-Adressen pro Tag mit diesem maliziösen C&C-Server nachweisen. Es muss daher von einer größeren Verbreitung von Geräten mit dieser Schadsoftwarevariante in Deutschland ausgegangen werden. Das BSI hat deutsche Netzbetreiber bereits mittels CERT-Bund Reports
(https://reports.cert-bund.de/schadprogramme) über infizierte Geräte in deren jeweiligen Netzen
informiert. Die Provider wurden gebeten, ihre betroffenen Kunden entsprechend zu benachrichtigen.

Die von Sophos als "Andr/Xgen2-CY" bezeichnete Schadsoftware übermittelt ad hoc verschiedene
kennzeichnende Daten des Geräts an den C&C-Server und verfügt daneben auch über eine
Nachladefunktion. Darüber könnten weitere Schadprogramme wie etwa Banking-Trojaner auf den
jeweiligen Geräten platziert und ausgeführt werden. Eine manuelle Entfernung der Schadsoftware ist
aufgrund der Verankerung im internen Bereich der Firmware nicht möglich. Für die Geräte mit
maliziösen Firmwareversionen wurden zum Untersuchungszeitpunkt keine Firmwareupdates angeboten.
Nutzerinnen und Nutzer haben daher keine Möglichkeit, die Geräte zuverlässig zu bereinigen und ohne
Schadfunktionalität zu betreiben.

"Einmal mehr zeigt sich an diesem Fall ganz deutlich, dass der Preis oder technische Features allein
kein Kriterium für eine Kaufentscheidung sein dürfen. Die Anwenderinnen und Anwender zahlen sonst
möglicherweise mit ihren Daten oder durch betrügerische Aktivitäten deutlich drauf. Hier sind die Händler gefordert. Sie müssen auch dafür Sorge tragen, dass solche Geräte gar nicht erst in den Markt kommen.", so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Die Warnmeldung des BSI können Se aufrufen unter dem Link:

(https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Warnmeldungen/warnmeldung_tw-t19-0029.pdf

)

 

26. Februar 2019 , Bonn BSI, Hamburg

BSI warnt vor Tablets mit vorinstallierter Schadsoftware

Auf Tablets und Smartphones, die über Online-Plattformen auch in Deutschland gekauft werden können, kann sich vorinstallierte Schadsoftware befinden. Das hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zunächst an einem Tablet nachgewiesen. Das BSI warnt vor dem Einsatz dieses Geräts auf Grundlage von §7 des BSI-Gesetzes und rät allen Anwenderinnen und Anwendern zu besonderer Vorsicht. Im Zuge der Analyse sind zudem weitere Geräte unter-

schiedlicher Hersteller aufgefallen, für die die auf der jeweiligen Hersteller-Webseite ereitgestellte Firmware die gleiche Schadsoftware enthält.

 

 

21. Februar 2019 , Hamburg, Northern Business School

NBS Forschung: Veröffentlichung der Arbeitsmarktstudie "Stellenforecast Sicherheitsmanagement 2019"

Die Studie soll Berufseinsteigern und Arbeitgebern gegenwärtige Berufsperspektiven in der Sicherheitsbranche aufzeigen. Als Beurteilungsgrundlage dient die Auswertung weltweiter Daten zur Stellensuche in der Sicherheitswirtschaft.
Im Rahmen der Studie wurden weltweit rund 312.800 Stellenausschreibungen der sechs Hauptbereiche des Arbeitsmarktes Sicherheitsmanagement analysiert: Crime Detection & Forensics, Cyber Security, Protection and Surveillance, Risk Management, Audits & Prevention und Safety. 72 Prozent der Stellenausschreibungen stammten dabei aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Indien und Singapur. Auf dieser breiten Basis wurden für jeden Arbeitsbereich die "Top Anforderungen" an den Bewerber definiert. Abgerundet wird die Analyse durch eine grafische Darstellung der regionalen Verteilung des jeweiligen "Skillprofils" auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Über die detaillierte Stellenanalyse hinaus enthält die Studie eine Bewertung der Zukunftsorientierung der betrachteten Stellenausschreibungen sowie eine Darstellung des Verhältnisses zwischen ausgeschriebenen Führungs- und Leitungspositionen und Nicht-Führungspositionen.

Der theoretische Analyseteil wird ergänzt durch ein anschließendes Kurzinterview zweier Branchenexperten zum gegenwärtigen und zukünftigen Personalbedarf in der Sicherheitswirtschaft sowie seine Beeinflussung durch die voranschreitende Digitalisierung.
Die Studie wird von beiden Initiatoren, der NBS Northern Business School als Ausbildungsstätte angehender Sicherheitsmanager, sowie auch der HR Forecast, als fortlaufendes Forschungsprojekt betrachtet und demnach auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Die Veröffentlichung geschieht seitens der NBS auf www.nbs.de sowie im Rahmen des Networking-Events "Forum Sicherheit", das alljährlich im Februar an der NBS durchgeführt wird.

Die vollständige Studie wird kostenfrei zum Download zur Verfügung gestellt untre dem Link:

https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/nbs-forschung-veroeffentlichung-der-arbeitsmarktstudie-stellenforecast-sicherheitsmanagement-2019/

 

 

 

 

21. Februar 2019 , Hamburg, Northern Business School

NBS Forschung: Veröffentlichung der Arbeitsmarktstudie "Stellenforecast Sicherheitsmanagement 2019"

Bereits zum zweiten Mal untersuchen Prof. Dr. André Röhl, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement (B.A.), und Florian Fleischmann, Gründer und CEO von HRForecast, mit Hilfe von Big Data Analytics Stellenausschreibungen mit Bezug zur Sicherheitswirtschaft.

 

05. Februar 2019 , Berlin BMI, Hamburg

Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministerium

Anläßlich einer Presseanfrage wurde vom Pressesprecher des Bundesinnenministerium heute mitgeteilt, dass Herr Minister Seehofer grundsätzlich entschieden hat, dass das BMI die Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerberecht von BMWi übernehmen soll. Die Einzelheiten dieser Übernahme werden derzeit mit dem BMWi ausgehandelt. Dieser Prozess wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weil komplexe Abgrenzungs- und Ressourcenfragen zu klären sind.

 

05. Februar 2019 , Berlin BMI, Hamburg

Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministerium

Nach einer Grundsatzentscheidung des Bundesinnenministers soll das Sicherheitsgewerberecht vom Wirtschafts- auf das Innenministerium verlagert werden. Damit wird die behördliche Aufsicht über die Sicherheitsbranche auf Behörden der Innenministerien übertragen.

 

05. Februar 2019 , Berlin, Hamburg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Hamburg ein Verbindungsbüro für die Region Nord eröffnet.

Durch die Präsenz am Standort Hamburg weitet die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ihr Informations- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, Behörden, Kommunen und andere Institutionen in Norddeutschland aus. Diese erhalten über das Verbindungsbüro schnellen und direkten Zugang zu den Dienstleistungen und Angeboten des BSI. Dazu gehören unter anderem die IT-Sicherheitsberatung, die Angebote der Informations- und Austauschplattform Allianz für Cyber-Sicherheit oder auch die fachliche Expertise der BSI-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Das Verbindungsbüro Nord des BSI ist im Seewetteramt des Deutschen Wetterdienstes in unmittelbarer Nähe der St. Pauli-Landungsbrücken am Nordrand des Hamburger Hafens angesiedelt. Zur Eröffnungsveranstaltung begrüßte BSI-Präsident Arne Schönbohm unter anderem den niedersächsischen Innenstaatssekretär Stephan Manke sowie den Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Hamburg, Christian Pfromm.

"Unser Ziel und Anspruch als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist es, in ganz Deutschland ein
einheitlich hohes IT-Sicherheitsniveau zu schaffen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung
und zunehmenden Vernetzung von IT-Strukturen zwischen Bund und Ländern bauen wir deshalb unsere Präsenz in der Fläche aus, um die Länder und die Wirtschaft vor Ort noch besser unterstützen zu können. So tragen wir die Dienstleistungen des BSI, die sich im Bund bewährt haben, auch in die
Bundesländer", erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Das Verbindungsbüro Nord dient den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig Holstein sowie den dort ansässigen Behörden,
Unternehmen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft als Ansprechstelle für Fragen rund um das BSI
und das Thema Cyber-Sicherheit. Es ist zudem Ausgangspunkt für die Vertretung des BSI bei
Veranstaltungen, Konferenzen und Messen im norddeutschen Raum. Bereits 2017 hat das BSI ein
Verbindungsbüro in Wiesbaden eingerichtet, weitere Verbindungsbüros in Ost- und Süddeutschland
werden folgen.

Mehr Informationen über das Verbindungswesen des BSI stehen auf der BSI-Webseite zur Verfügung:

https://www.bsi.bund.de/DE/Service/Kontakt/BSI_vor_Ort/bsi_vor_ort_node.html

 

 

05. Februar 2019 , Berlin, Hamburg

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in Hamburg ein Verbindungsbüro für die Region Nord eröffnet.

Durch die Präsenz am Standort Hamburg weitet die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ihr Informations- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, Behörden, Kommunen und andere Institutionen in Norddeutschland aus.

 

30. Januar 2019 , Norderstedt, Hamburg

Grote übernimmt Vorsitz der Innenministerkonferenz

In der gut besuchten Pressekonferenz im Norderstedter  NordPortPlazaHotel wurde der Staffelstab symbolisch von Stahlknecht auf Grote weitergegeben. Grote hat jetzt ein Jahr lang den Vorsitz der ständigen Innenministerkonferenz, die zweimal jährlich stattfindet.
Sachsen-Anhalt habe ein Musterpolizeigesetz angeschoben, die Harmonisierung der Informationssysteme wird durch ein einheitliches IT-Netz für die Polizei weiterentwickelt. Erhalt der funktionierenden Nachrichtendienste und eine Weiterentwicklung der Ankerzentren für Flüchtlinge wurden in seiner Amtszeit auf die Agenda mit 137 Tagesordnungspunkten gesetzt, so Stahlknecht.
Minister Stahlknecht sagte: „Wir haben in Deutschland einen funktionierenden Rechtsstaat, das Vertrauen in die Innenbehörden ist vorhanden. Wir sorgen für einen starken Staat und eine funktionierende Verwaltung. Ein Rechtsruck in Deutschland ist nicht erforderlich.“
Minister Grote stellte den Fahrplan für seinen Vorsitz vor:

Einführung des Tatortprinzips bei der Cyberkriminalität, Sicherheit von Festplätzen durch besondere Befestigung um „Überfahrttaten“ zu vermeiden. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs wird weiter intensiviert.

Auf Frage der Redaktion InfoSicherheit der ASW Norddeutschland sagte Grote: „Die Brisanz der Bekämpfung des Ladungs- und Transportdiebstahl durch die Verkehrsministerkonferenz habe die Innenministerkonferenz erkannt. Unter meiner Leitung wird die verstärkte Bekämpfung dieser Kriminalität umgesetzt.“
Die IMK wird im Juni in Kiel sowie im Dezember in Lübeck veranstaltet.

Bild: ASWN, Minister Grote (links) und Minister Stahlknecht

 

30. Januar 2019 , Norderstedt, Hamburg

Grote übernimmt Vorsitz der Innenministerkonferenz

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht übergibt den Staffelstab an Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote. Minister Grote sagt Intensivierung der Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße zu. Die Pressekonferenz am 30. Januar 2019 wurde von aktuellen Ereignissen in Meldorf (Festnahmen von drei terrorverdächtigen Iraker) überschattet.

 

23. Januar 2019 , Hamburg, Northern Business School

Sicherheitsmanagement: Arne Rüter neues Beiratsmitglied an der Northern Business School (NBS)

Die Mitglieder der Beiräte an der Hamburger Hochschule für Management und Sicherheit  NBS beraten die Studiengangleiterinnen und -leiter in allen Studiengangbelangen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Hochschule. Auf diese Weise leisten sie einen Beitrag, um die Qualität des Studiums zu sichern. Zudem bringen sie neue Impulse aus der Berufswelt in die Ausgestaltung der jeweiligen Studienprogramme mit und helfen so beim Abgleich der Anforderungen in der tatsächlichen Berufswelt mit dem, was im Studium gelehrt wird. Die Abstimmung zwischen den Unternehmen der Region und der NBS Hochschule wird auf diese Weise gefördert.

Die Beiräte legen außerdem die Grundsteine für Kooperationen zwischen der Hochschule und den Unternehmen (Aufzeigen von Berufsmöglichkeiten, Vergabe von Praktikumsplätzen, Beteiligung an Industrieprojekten im Kontext von Abschlussarbeiten etc.). Sie können ihr fachliches Engagement mit ins Kuratorium der NBS Hochschule einbringen (jeder Beirat wählt je einen Vertreter, welcher in das Kuratorium entsendet wird) und dadurch die Fortentwicklung der Hochschule beeinflussen.

Als neuestes Mitglied begrüßt der Studiengang Sicherheitsmanagement (SiMa) Arne Rüter von Airbus. Herr Rüter arbeitete von 1989 14 Jahre lang bei Airbus Deutschland und besetzte dort verschiedene Positionen in Deutschland und Frankreich, unter anderem in der Qualitätssicherung und in den Bereichen "Engineering", "Aircraft Delivery" sowie "Flight Test". Seit Juni dieses Jahres ist Arne Rüter als Head Of Airbus Security Operations Germany tätig und hier verantwortlich für die Konzernsicherheit an allen Airbus-Operations-Standorten. Das Unternehmen ist auch Mitglied in der ASW Nord-deutschland.
Über die Northern Business School sagt Rüter: "Qualität, Erfahrung und Nachhaltigkeit sind die Basis. An der NBS sehen wir durch konzeptionierte Studiengänge und enge Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft einen hervorragenden und zeitgemäßen Bildungsweg." Die NBS ist zufrieden, ihn und seine Expertise im Studienbeirat begrüßen zu dürfen, und freut sich auf die zukünftige enge Zusammenarbeit.

Die ASW Norddeutschland war 2007 Gründungsgesellschafter des Studiengangs SiMa in Hamburg. Sie arbeitet seit Jahren durch Klaus Kapinos im Beirat SiMa mit.  Die Fachbeiräte an der Northern Business School dienen dazu, eine hohe Praxisnähe – ein erklärter Schwerpunkt eines Studiums an der NBS – sowie den Dialog zwischen Hochschule und Wirtschaft zu gewährleisten.

 

23. Januar 2019 , Hamburg, Northern Business School

Sicherheitsmanagement: Arne Rüter neues Beiratsmitglied an der Northern Business School (NBS)

Sicherheitschef von Airbus Security Operations Germany bringt Fachwissen in die Hamburger Hochschule.

 

18. Januar 2019 , Hamburg, Mitglieder-Pressemeldung

Verband für Sicherheitstechnik verstärkt sein Team

Dr. Clemens Gause arbeitet ab Januar 2019 als Geschäftsführer beim VfS. „Es ist uns eine große Freude und eine fachliche sowie persönliche Bereicherung dass wir Clemens Gause als zusätzlichen Geschäftsführer bei uns in Hamburg an Bord haben“, so Wilfried Joswig Hauptgeschäftsführer des VfS.

Der promovierte Staats- und Verwaltungswissenschaftler, geboren in Berlin, startete seine Karriere 2004 als Referent im Deutschen Bundestag. Er wechselte 2009 zum TÜV Rheinland als Leiter der Stabsstelle Government und übernahm parallel dazu die Geschäftsführung des Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V., einem parteiübergreifenden Forum im Deutschen Bundestag. Dr. Gause übte nebenbei viele Jahre verschiedene Aufsichts- und Beiratstätigkeiten in mehreren Firmen und Institutionen aus, wie etwa der D-Labs GmbH einer Venture Tochter der SAP AG. 2014 wechselte er zu Siemens Deutschland als Leiter BOS Leitstellen Deutschland und verantwortete zuletzt die Public & Industry Affairs der Siemens Building Technologies Deutschland.

Er hat neben vielen Büchern und unzähligen Aufsätzen zahlreiche Gutachten und Studien zu industrie- und sicherheitspolitischen Themen verfasst und ist Lehrbeauftragter an mehreren deutschen Universitäten.

Herr Dr. Gause wird sich neben der Planung und Durchführung der VfS-Veranstaltungen vor allem um die Weiterentwicklung der Seminarangebote kümmern und dadurch Herrn Joswig und die bisherigen Aktivitäten des VfS optimal ergänzen.

Weitere Informationen unter: www.vfs.de

 

 

18. Januar 2019 , Hamburg, Mitglieder-Pressemeldung

Verband für Sicherheitstechnik verstärkt sein Team

Pünktlich zum Jahresbeginn 2019 hat der Hamburger Verband für Sicherheitstechnik (VfS) einen zweiten Geschäftsführer berufen.

 

12. Januar 2019 , Barsinghausen, Pressemeldung des ASWN-Mitglied

deister electronic: Erste internationale Auszeichnung für das Textilmanagement System teXtag

Die Auszeichnung bestätigt den Mehrwert des Wäscheausgabe Systems von deister electronic. Die Lösung kann speziell für jeden Kunden individuell angepasst werden. Die Kontrolle der Textilien durch UHF-Etiketten, schafft es, den Verlust von Uniformen und anderen Kleidungsstücken zu reduzieren und somit Betriebskosten zu minimieren.
"Wir bei deister freuen uns sehr, so eine Auszeichnung erhalten zu haben. Unsere Lösungen zeichnen sich durch eine hohe Premium-Qualität aus. teXtag ist ein Pionierprodukt in Spanien. Die Auszeichnung, die wir im selben Jahr unserer spanischen Markterschließung erhalten haben, verdeutlicht zunehmend, dass es auch zukünftig ein großes Potenzial für unsere teXtag Lösung geben wird. Das motiviert mich persönlich enorm.", bekräftigt Jesús Garzón, Country Manager Iberia.
Die von Seguritecnia organisierte Preisverleihung fand am 14. Dezember im Raum "Los Tapices" des Meliá Castilla Hotels in Madrid statt. An der Veranstaltung nehmen mehr als 500 Fachleute aus öffentlichen und privaten Sicherheitsbereichen Spaniens teil.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Verdienste und Aktionen bedeutender Personen, Einrichtungen und Institutionen rund um die Förderung und Entwicklung des Sicherheitsbereiches 2018, öffentlich zu würdigen.
Die Veranstaltung wurde von führenden Vertretern der Verwaltung und Sicherheitskräften geleitet. Zahlreiche Fachleute aus der Branche nehmen an ihr teil und repräsentieren damit großes Engagement, hohe Professionalität und einen guten Service für die Sicherheit.
Die Auszeichnungen zählen zu den Bedeutendsten im Bereich Sicherheit und werden von einer neutralen Jury aus dem technischen Beirat der Zeitschrift „Seguritecnia“ vergeben.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

 

12. Januar 2019 , Barsinghausen, Pressemeldung des ASWN-Mitglied

deister electronic: Erste internationale Auszeichnung für das Textilmanagement System teXtag

Die Seguritecnia aus Spanien kürt das Wäschemanagement System teXtag von deister electronic GmbH zum am besten vermarkteten Sicherheitsprodukt 2018 in Spanien.

 

12. Januar 2019 , Düsseldorf, Pressemitteilung ASWN-Mitglied

Securitas bundesweit DIN-zertifiziert

Die aktuelle Fassung der Fachnorm für Sicherheitsdienstleistungen ist seit November 2018 die allein gültige Normierung für Sicherungsdienstleistungen in Deutschland. Securitas kann über das gesamte Bundesgebiet hinweg diese Zertifizierung nachweisen und Dienste gemäß den hohen Anforderungen der neuen Norm erbringen. Für die Nachfrageseite bringt die Zertifizierung die Vorteile von mehr Transparenz und Qualität im Markt. Die Vergleichbarkeit von Wettbewerbern und von Qualitätskriterien wird damit deutlich einfacher.
Die neue Zertifizierung DIN 77200:2017-11 löst die Version aus dem Jahr 2008 ab. Die neue Norm definiert stationäre (Alarm-, Empfangs- und Kontrolldienste) und mobile (Kontroll-, Revier- oder Interventionsdienste) Sicherungsdienstleistungen sowie Veranstaltungsdienste als Anwendungsbereiche. Führungskräfte müssen den Nachweis einer abgeschlossenen Ausbildung erbringen oder langjährige Tätigkeit auf dem relevanten Gebiet nachweisen können. Regelungen zum Qualitäts- und Risikomanagement sowie zur Qualifizierung der Mitarbeiter und dem Arbeitsschutz sind zwingend umzusetzen. „Die neue Norm stellt weitreichende Anforderungen an die Qualifikation des Personals und der Organisation sowie an die Qualität der Arbeitsprozesse des zertifizierten Sicherheitsdienstleisters. Wir sind stolz, dass wir mit allen unseren regionalen Gesellschaften in Deutschland diesen hohen Anforderungen entsprechen und unsere Stellung als Qualitätsanbieter damit als eines der ersten Unternehmen in Deutschland auch objektiv belegen können", sagte Sven Middelhauve, Leiter Recht, Risk- und Qualitätsmanagement Securitas.
In den Audits hatten die Prüfer einen positiven Eindruck der gesamten Betriebsorganisation konstatiert. Generell hieß es von der VdS Schadenverhütung GmbH:
„Durch die Zertifizierung nach DIN 77200 erbringt der Sicherheitsdienstleister den Nachweis, dass er in der Lage ist, stationäre sowie mobile Sicherungsdienstleistungen, fachlich qualifiziert und unter Einhaltung der Normanforderungen anzubieten, zu konzeptionieren und auftragsgemäß zu erbringen."

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 

12. Januar 2019 , Düsseldorf, Pressemitteilung ASWN-Mitglied

Securitas bundesweit DIN-zertifiziert

Securitas ist deutschlandweit flächendeckend nach der neuesten DIN 77200 zertifiziert. Alle sieben regionalen Securitas-Gesellschaften in Deutschland, auch die in Hamburg, sowie die Holding sind nach der neuen Norm geprüft.

 

11. Januar 2019 , Schwerin, Ministerium des Innern

Innenministerium MV veröffentlicht Bericht zu NSU-Ermittlungen

Die Straftaten des NSU werden derzeit durch einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) des Landtages in Schwerin politisch aufgearbeitet.
Weiterhin unterstützt die Landesregierung die parlamentarischen Untersuchungen durch die Vorlage von in ihrem Besitz befindlichen Akten, Benennung möglicher Zeugen sowie Beantwortung verschiedener Fragestellungen des Untersuchungsausschusses, soweit dies aufgrund der Rechtslage möglich und zulässig ist.
Um auch der Öffentlichkeit die umfangreichen Maßnahmen der hiesigen Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit dem NSU transparent zu machen, hat das Ministerium für Inneres und Europa heute den letzten 70-seitigen Bericht zu den NSU-Ermittlungen in M-V veröffentlicht, der 2017 für den Innenausschuss des Landtages erarbeitetet worden war. Der 2017 dem Landtag M-V zugeleitete und heute veröffentlichte Bericht stellt insofern eine Aktualisierung des damaligen Informationsbriefes aus dem Jahr 2013 dar.
Der Bericht spiegelt den dem Ministerium für Inneres und Europa M-V vorliegenden wesentlichen Erkenntnisstand sowie die von Dienststellen außerhalb von M-V freigegebenen Informationen mit Stand April 2017 wider.
Teilweise erfolgten in dem nun veröffentlichten Bericht Schwärzungen, die aufgrund des gebotenen polizeilichen bzw. nachrichtendienstlichen Methodenschutzes sowie der Wahrung von Persönlichkeitsrechten zwingend nötig waren.
Da die Strafverfahren zu dem Mord in Rostock sowie den Banküberfällen in Stralsund nach der Enttarnung des NSU im November 2011 durch den Generalbundesanwalt übernommen wurden verfügt dieser über weitergehende Informationen.

Download des Berichts hier.

 

11. Januar 2019 , Schwerin, Ministerium des Innern

Innenministerium MV veröffentlicht Bericht zu NSU-Ermittlungen

Von den Morden und Raubüberfällen der rechtsextremistischen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ in den Jahren 1998 bis 2011 war auch Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Dem NSU werden in M-V der Mord an einem kurdischen Dönerverkäufer in Rostock 2004 sowie zwei Banküberfälle in Stralsund in den Jahren 2006 und 2007 zugeschrieben.

Die Landesregierung zeigt Transparenz und veröffentlichte heute den NSU-Untersuchungsbericht für Mecklenburg-Vorpommern.

 

04. Januar 2019 , Schwerin, Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Europa

Auch Daten von Politikern aus MV im Internet veröffentlicht

Unter den öffentlich gewordenen Listen über persönliche Daten von Politikern sowie weiteren Personen des öffentlichen Lebens befinden sich neben Bundestagsabgeordneten und Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus Mecklenburg-Vorpommern auch Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. Art und Umfang der persönlichen Daten sind unterschiedlich, sie umfassen u.a. Adressen, Telefonnummern und E-Mails.
Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine konkrete Gefährdung für die aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Personen. Für eine abschließende Bewertung müssen die weiteren Ermittlungen abgewartet werden, die zentral von den Bundesbehörden geführt werden.
 
Die Sicherheitsbehörden unseres Landes werden die betroffenen Europa- und Landtagsabgeordneten schriftlich kurzfristig informieren und auch Handlungsempfehlungen geben. Ihnen steht ein Ansprechpartner der Polizei für persönliche Nachfragen zur Verfügung.


 

04. Januar 2019 , Schwerin, Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Europa

Auch Daten von Politikern aus MV im Internet veröffentlicht

Unter den öffentlich gewordenen Hacker-Listen über persönliche Daten von Politikern sowie weiteren Personen des öffentlichen Lebens befinden sich auch Daten von Mitgliedern des Landtages aus Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

04. Januar 2019 , Hannover, Pressestelle Nds. Ministerium für Inneres und Sport

Stellungnahme des Nds. Ministeriums für Inneres und Sport zur Veröffentlichung persönlicher Daten durch Unbekannte im Internet

Wie heute bekannt geworden ist, wurden durch bisher unbekannte Täter diverse Listen mit persönlichen Daten u.a. von Politikern und anderen Personen des öffentlichen Lebens im Internet eingestellt. Die niedersächsischen Sicherheitsbehörden wurden darüber heute früh vom Bundeskriminalamt informiert. Nach einer ersten Sichtung der Daten befinden sich auch Personen aus Niedersachsen. Dabei handelt es sich unter anderem um 53 Abgeordnete des aktuellen nieder-sächsischen Landtags, zudem sind sechs Mitglieder der Landesregierung betroffen, wobei das noch nicht zwingend abschließende Zahlen sind.
Eine weitere Auswertung und Prüfung erfolgt aktuell durch das Landeskriminalamt. Eine abschließende Auswertung wird wegen des Umfangs der Daten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Alle Betroffenen werden schnellstmöglich und umfassend über die Sachlage informiert. Erkenntnisse hinsichtlich der Verfasser der veröffentlichten Listen oder der Motivlage gibt es bei den niedersächsischen Sicherheits-behörden aktuell nicht.
Die besagten Listen enthalten Informationen, die teilweise aktuell, teilweise aber auch veraltet sind. Darüber hinaus scheinen vorübergehend - auch über eingefügte Links in die veröffentlichten Listen in wenigen Fällen - weitere Daten und Dateien einsehbar gewesen zu sein.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Vorgängen: „Diese Tat ist ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre und die Grundrechte verschiedener Personen, ich verurteile die Tat und hoffe, dass die Hintergründe und Täter bald ermittelt werden. Die zuständigen Behörden beim Bund und im Land kooperieren intensiv und auf allen Ebenen, um den Hintergrund der Tat genauso wie den oder die Täter zu ermitteln und die notwendigen Schlüsse daraus zu ziehen und alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Was meine persönlichen Daten angeht möchte ich klarstellen, dass im Zusammenhang mit den heutigen Veröffentlichungen nicht mein privater oder dienstlicher E-Mail-Account oder Internetzugang gehackt wurden. Vielmehr wurden lediglich wenige, teils auch nicht mehr aktuelle Daten von mir veröffentlicht, die sich offenbar in den Kontaktdatenbanken der gehackten Personen befanden."

Gegenwärtig ist aufgrund der Veröffentlichung von keinen konkreten Gefährdungen der betreffenden Personen in Niedersachsen auszugehen. Alle Personen aus Niedersachsen, die von der Veröffentlichung betroffen sind, werden schnellstmöglich durch die Polizei informiert und für den Sachverhalt und weitere Maßnahmen sensibilisiert. Die niedersächsischen Sicherheitsbehörden sind umfassend informiert und eingebunden. Im Austausch und  in Zusammenarbeit mit den anderen Landeskriminalämtern und dem Bundeskriminalamt wird die weitere Vorgehensweise auf polizeilicher Ebene eng abgestimmt. Auf der IT-Fachebene gibt es über das für solche Fälle zuständige „Computer Emergency Response Team Niedersachsen" einen intensiven Kontakt mit dem Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik.

Es liegen aktuell keinerlei Anzeichen dafür vor, dass das Landesdatennetz in dem oben geschilderten Zusammenhang kompromittiert wurde und Daten aus dem Landesnetz abgeflossen sind.

Diese Information kann im Portal des Landes Niedersachsen nachgelesen werden: http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?article_id=172650&_psmand=33

 

Bild: Minister Pistorius-Niedersächsiches Innenministerium

 

04. Januar 2019 , Hannover, Pressestelle Nds. Ministerium für Inneres und Sport

Stellungnahme des Nds. Ministeriums für Inneres und Sport zur Veröffentlichung persönlicher Daten durch Unbekannte im Internet

Ein unbekannter Hacker hat über Twitter brisante Details von Spitzenpolitikern und Prominenten veröffentlicht. Medienberichten zufolge sind persönliche Daten und Dokumente von hunderten deutschen Politikern, anderen Prominenten und Journalisten im Internet veröffentlicht. Das Innenministerium Niedersachsen hat dazu eine Presseerklärung herausgegeben.

 

03. Januar 2019 , Hannover Heise online

Cybersecurity: Viele Unternehmen unzureichend gegen Angriffe gewappnet

Die Spezialisten bei der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) in Bamberg sehen viele Unter-nehmen nicht ausreichend gewappnet gegen Angriffe auf deren Computersysteme. "Es ist schon interessant zu sehen, welchen Stellenwert IT-Sicherheit heutzutage in Unternehmen in vielen Fällen noch hat", sagte der ZCB-Sprecher und Staatsanwalt Thomas Goger. "Da schlägt man manchmal schon die Hände über dem Kopf zusammen." Teilweise investierten Verantwortliche aus Kostengründen nicht genügend Geld in Cybersecurity, in anderen Fällen sei es schlicht Unwissenheit, erklärte auch Thomas Janovsky, Bamberger Generalstaatsanwalt und Leiter der Zentralstelle.

Die ZCB ist an die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angeschlossen. Sie bearbeitet bayernweit Verfahren der Kriminalität im Internet. So ermittelt sie etwa in Fällen von falschen Online-Shops oder bei Handel mit Waffen, Drogen oder Kinderpornografie über das Darknet, einen anonymen Teil des Internets. Seit August ist die ZCB auch für Wirtschafts-Cybercrime zuständig und soll vor allem Angriffe auf Unternehmen, Behörden und zentrale Infrastruktur bekämpfen.

Weniger Schutz wegen Sparzwang

Goger betonte, dass die Schuldigen in solchen Fällen natürlich die Straftäter seien – nicht die Opfer eines Angriffs. "Aber klar kann man Straftätern das Leben erleichtern", fügte er hinzu. Janovsky erklärt es so: "Man spart, was Software-Updates betrifft, und wundert sich dann, wenn plötzlich die ganze IT steht, weil man Opfer eines Cyberangriffs geworden ist."
"E-Mails sind nach wie vor das Einfallstor schlechthin." Eine weitere Maßnahme sei, Virenfilter und Webseite stets aktuell zu halten. Um den Blick von Unternehmen und Institutionen weiter zu schärfen, halten die Experten der ZCB immer wieder Vorträge zu dem Thema. Die Botschaft: "Ich kann einen Angriff nicht verhindern, ich kann mich nur schützen und das Risiko minimieren", sagte Janovsky.

Nach einer vorläufigen Bilanz leitete die ZCB im vergangenen Jahr rund 5000 neue Verfahren ein. 2017 waren es 2081, im Jahr davor 1545. Diese Zahlen seien allerdings nicht als sprunghafter Anstieg der Kriminalität zu verstehen.

 

03. Januar 2019 , Hannover Heise online

Cybersecurity: Viele Unternehmen unzureichend gegen Angriffe gewappnet

Ein Blick über den Zaun bestätigt eine Aussage des ASW-Bundesverbandes in Berlin: Experten der Zentralstelle Cybercrime Bayern bemängeln, dass viele Unternehmen IT-Sicherheit auf die leichte Schulter nehmen – häufig aus Kostengründen.

 

31. Dezember 2018 , Hannover Heise Online, Leipzig

Mit Venenbild auf Handattrappe Geld abheben oder beim BND einbrechen

Mit der Venenerkennungen haben zwei Berliner Sicherheitsforscher eine der letzten Bastionen biometrischer Systeme zu Fall gebracht. Jan Krissler alias Starbug und Julian Albrecht führten am Donnerstag auf dem 35. Chaos Communication Congress (35C3) in Leipzig vor, dass sie mit einer aus Wachs gebastelten Attrappe für Finger oder Hände mit bearbeiteten Fotos der im Körper "versteckten" Blutbahnen gängige Geräte führender japanischer Hersteller überlisten konnten.

Bei der Live-Demo der Handerkennung am "PalmSecure"-Scanner von Fujitsu gab es zwar zunächst Probleme. So brauchte es einige Anläufe, bis das System unterm Tisch ohne Störungen aus anderen Lichtquellen "Zugang gewährt" signalisierte. Die Scheinwerfer im Saal hätten sich widrig ausgewirkt, entschuldigte Albrecht den Vorführeffekt. Der Fingervenen-Scanner "VeinID" von Hitachi ließ die selbstgezimmerte Attrappe dagegen gleich beim ersten Mal durchgehen.

Der vollständige Artikel unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/35C3

 

 

Symbolbild: Fraunhofer IGT

 

31. Dezember 2018 , Hannover Heise Online, Leipzig

Mit Venenbild auf Handattrappe Geld abheben oder beim BND einbrechen

Biometrischen Venenerkennungssystemen hängt der Ruf der Hochsicherheit an. Zwei Hackern vom Chaos Computerclub gelang es aber, die Technik mit gängigen Kameras und Wachs auszutricksen

 

23. Dezember 2018 , Bonn Bundesnetzagentur

IT-Sicherheitskatalog für Energieanlagen veröffentlicht

Betroffen sind die laut BSI-KRITIS-Verordnung als Kritische Infrastrukturen definierten Anlagen, insbesondere Erzeugungsanlagen ab 420 Megawatt und größere Gasspeicher- und Gasförderanlagen. Betreiber müssen demnach ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) einführen, um ein angemessenes IT-Sicherheitsniveau durch konkrete organisatorische Maßnahmen gewährleisten und fortentwickeln zu können. Bis 31. März 2021 müssen Anlagenbetreiber die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen durch eine Zertifizierung nachweisen.
“Die Stabilität der Energieversorgung ist auch von sicheren IT-Systemen abhängig”, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. “Wir leisten einen Beitrag, die Energieversorgung gegen die Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu schützen.”
Ziele des IT-Sicherheitskatalogs sind:
* Sicherstellung der Verfügbarkeit der zu schützenden Systeme und Daten
* Sicherstellung der Integrität der verarbeiteten Informationen und Systeme
* Gewährleistung der Vertraulichkeit der verarbeiteten Informationen
Der IT-Sicherheitskatalog verpflichtet Energieanlagenbetreiber zur Umsetzung IT-sicherheits-technischer Mindeststandards. Kernforderung ist die Etablierung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) gemäß DIN EN ISO/IEC 27001 und dessen Zertifizierung.

Darüber hinaus müssen die betroffenen Energieanlagenbetreiber der Bundesnetzagentur einen Ansprechpartner / eine Ansprechpartnerin für IT-Sicherheit inklusive Kontaktdaten benennen.
Zertifizierung und Benennung eines Ansprechpartners gefordert
Bereits bis 28. Februar 2019 ist der Bundesnetzagentur ein konkreter Ansprechpartner zur IT-Sicherheit zu benennen. Dieser soll über den Umsetzungsstand der Anforderungen aus dem IT-Sicherheitskatalog Auskunft geben sowie zu aufgetretenen IT-Sicherheitsvorfälle. Davon unberührt bleibt Pflicht zur Benennung einer Kontaktstelle und zur Meldung von Störungen gegenüber dem BSI.

Den IT-Sicherheitskatalog öffnen Sie hier.

Die Allgemeinverfügung öffnen Sie hier.

Bild: innogy Gas Storage NWE Speicher Epel13

 

23. Dezember 2018 , Bonn Bundesnetzagentur

IT-Sicherheitskatalog für Energieanlagen veröffentlicht

Der IT-Sicherheitskatalog für Energieanlagen wurde im Benehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstellt und im Dezember 2018 veröffentlicht. Der Katalog dient zum Schutz gegen Bedrohungen der für einen sicheren Betrieb von Energieanlagen notwendigen Telekommunikations- und elektronischen Datenverarbeitungssysteme.

 

22. Dezember 2018 , Bremen Homepage Werder Bremen, Hamburg

Spionage durch Drohne - was Werder Bremen nach dem Drohnen-Vorfall droht

Die aktuelle Störung des Flugbetriebs auf dem britischen Airport London-Gatwick durch Drohnen ist noch in aller Munde. Was man noch mit Drohnen anrichten kann, davon hat die ASW Norddeutschland Kenntnis erhalten:

Vor dem Bundesliga-Spiel von Werder gegen Hoffenheim in der Woche vor Weihnachten  war beim Abschlusstraining der TSG Hoffenheim eine Drohne beobachtet worden – mutmaßlich eingesetzt von Werder, um den Gegner auszuspionieren. Nachdem die Bremer Verantwortlichen dies nach dem Spiel am Mittwoch noch nicht bestätigen wollten, wurde Sportchef Frank Baumann am Freitagmorgen auf der Vereinshomepage wie folgt zitiert: „Wir haben intern alles besprochen. Ich übernehme dafür die Verantwortung.“
Wie es auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten heißt, hat Norbert Schätzle es nun mit einer Drohne zu tun. Schätzle ist Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mannheim. Zu seinem Zuständigkeitsbereich zählt auch Zuzenhausen, wo am Dienstag eine Drohne beim nicht-öffentlichen Abschlusstraining der TSG Hoffenheim für Aufsehen sorgte Doch was drohen Werder nun für Konsequenzen? Baumann sagte, er gehe davon aus, dass die Angelegenheit im Sand verlaufe. Werder habe nichts Illegales getan und sei von der Polizei bislang nicht kontaktiert worden.

Laut Polizeisprecher Schätzle droht demjenigen, der die Drohne steuerte, allerdings durchaus eine Strafe. Ermittelt wird wegen des Verdachts einer bedeutenden Ordnungswidrigkeit. Beim ersten Verstoß sei mit einem Bußgeld von mehreren Hundert Euro zu rechnen. Im Wiederholungsfall könne die Summe auf einen vierstelligen Betrag ansteigen. „Das entscheidet letztlich aber die Bußgeldbehörde“, erklärte Schätzle gegenüber „Mein Werder“.

Erst einmal laufen noch die Ermittlungen der Polizei, nachdem die Beamten von Verantwortlichen der TSG Hoffenheim über den Vorfall informiert worden waren. Es gilt nun, den Verantwortlichen zu ermitteln und herauszufinden, ob der Aufstieg der Drohne genehmigt war oder nicht. Der Anmieter des Autos, das am Hoffenheimer Trainingsgelände parkte, ist der Polizei bereits bekannt. „Wir haben herausgefunden, dass das Auto in Bremen gemietet und zurückgegeben wurde“, sagte Schätzle. Der Anmieter werde in Kürze ebenso befragt wie einige Zeugen des Drohnen-Vorfalls. Das es sich bei dem besagten Mann um einen Werder-Mitarbeiter handelt, dürfte nach Baumanns Statement bei der Pressekonferenz am Freitag mittlerweile klar sein.

Symbolbild: Fraunhofer Institut

 

22. Dezember 2018 , Bremen Homepage Werder Bremen, Hamburg

Spionage durch Drohne - was Werder Bremen nach dem Drohnen-Vorfall droht

Werder-Sportchef Frank Baumann hat auf der Vereinshomepage bestätigt, dass Werder beim Hoffenheimer Training zwecks Ausspionieren eine Drohne eingesetzt hat. In einem Punkt wolle er sich beim Gegner entschuldigen. Dass ein Werder-Mitarbeiter für den Drohnen-Einsatz beim Hoffenheim-Training verantwortlich war, hat der Klub jetzt zugegeben. Gegenüber der Vereinswebseite“ Mein Werder“ erläutert ein Polizeisprecher die möglichen Konsequenzen.

 

22. Dezember 2018 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersächsischer Verfassungsschutz unter neuer Leitung

Innenminister Boris Pistorius stellte am 18.12.2018 Bernhard Witthaut als neuen Präsidenten des Niedersächsischen Verfassungsschutzes vor. Witthaut ist der Nachfolger von Maren Brandenburger.

Mit dem 63-jährigen Bernhard Witthaut wird der Niedersächsische Verfassungsschutz künftig wieder von einem Polizisten geführt. Witthaut war zuvor seit April 2013 Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück.

Pistorius sagte: „Bernhard Witthaut hat eine umfassende Führungserfahrung als Polizeipräsident. Als Gewerkschafter ist er bestens vertraut gewesen über Jahrzehnte mit Fragen im Zusammenspiel zwischen Politik und Sicherheitsbehörden. Das hat eine große Rolle gespielt in seinem beruflichen Leben. Und er hat insbesondere, was mich sehr beindruckt, in den letzten fast sechs Jahren als Polizeipräsident in Osnabrück sich eben insbesondere als Führungsfigur, als Kommunikationsfigur in dieser großen Behörde gezeigt, der hohe Anerkennung und Respekt verdient bei gleichzeitig maximaler Effizienz der Behörde, für die er verantwortlich war. Und von daher ist er aus diesen genannten Gründen für mich derzeit die beste Persönlichkeit für diese Position. Ich freue mich sehr, dass er das angenommen hat."

Bernhard Witthaut wird sein neues Amt Anfang Januar 2019 antreten.

Download der Pressemeldung unter:

https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/aktuelles_service/meldungen/niedersaechsischer-verfassungsschutz-unter-neuer-leitung-172478.html

 

 

 

22. Dezember 2018 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersächsischer Verfassungsschutz unter neuer Leitung

Bernhard Witthaut wird neuer Verfassungsschutzpräsident in Niedersachsen. Damit wird nach dem LKA-Präsidenten ein weiterer Osnabrücker Amtsleiter in Hannover.

 

19. Dezember 2018 , Paris, Berlin

ASW Bundesverband bildet Partnerschaft mit französischem Sicherheitsverband

Der ASW Bundesverband - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V., gibt eine weitere Partnerschaft mit einem europäischen Sicherheitsverband bekannt: Auf der Jahresversammlung des französischen Sicherheitsverbands Club Directeurs Sécurité des Entreprises (CDSE) ist ASW-Vorstandsvorsitzender, Volker Wagner, Ehrengast und unterschreibt den Partnerschaftsvertrag mit dem CDSE.

 „Trotz oder gerade wegen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situationen, wachsen die Sicherheitsgemeinschaften enger zusammen und schauen auch über ihre Ländergrenzen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen“, so dazu ASW Bundesverband.

Der Bundesverband hatte erst kürzlich eine Partnerschaft mit seinem italienischen und dem britischen Pendanten gegründet (siehe Pressemeldungen). Eckpfeiler dieser Zusammenarbeit sind den Angaben zufolge ebenfalls die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und darüber hinaus die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen.

 „Mit dem Club Directeurs Sécurité des Entreprises sind wir schon seit einiger Zeit in Kontakt und tauschen gemeinsame Ideen aus. Dieser Vertrag besiegelt nun die gute Verbindung beider Sicherheitsverbände. Sie bündeln ihre Erfahrungen, um Sensibilisierungsmaßnahmen und Austauschmöglichkeiten in den Bereichen Sicherheit, Risiko- und Krisenmanagement zu entwickeln. Sie fördern den Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen in Unternehmen beider Länder und den unterschiedlichen betroffenen Behörden zu fördern“, sagte Vorsitzender Wagner.

Diese weitere Partnerschaft mit einem europäischen Sicherheitsverband gibt ein deutliches Signal nach außen. Trotz oder gerade wegen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situationen, wachsen die Sicherheitsgemeinschaften enger zusammen und schauen auch über ihre Ländergrenzen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.
Der CDSE ist ein französischer Sicherheitsverband für private und öffentliche Unternehmen. Der Verband hat es sich seit über 25 Jahren u.a. zum Ziel gemacht den Erfahrungsaustausch von Sicherheitsexperten zu fördern und aktiv mitzuwirken. Darüber hinaus führt der CDSE Aus- und Weiterbildung sowie Beratung für dessen Mitglieder durch.

 

 

19. Dezember 2018 , Paris, Berlin

ASW Bundesverband bildet Partnerschaft mit französischem Sicherheitsverband

Bilateraler Wissensaustausch zwischen Frankreich und Deutschland. Der ASW-Bundesverband ist in der Sicherheitswirtschaft Deutschlands Motor für globale Beziehungen der inneren Sicherheit und für die Sicherheit der Wirtschaft in den europäischen Staaten.

 

18. Dezember 2018 , Weißer Ring Mainz, Hamburg

Zwei Jahre nach Anschlag auf Berliner Breitscheidplatz: WEISSER RING lehnt drohende Verschlechterungen bei Leistungen für Opfer von Terror und Gewalt ab.

Einschränkungen bei Schockschäden, Wegfall der Entschädigung für Einkommensverluste bei Hinterbliebenen von Opfern von Tötungsdelikten, nach dem Gesetzestext regelmäßige Überprüfung der Anspruchsberechtigung auch bei Verlust von Gliedmaßen: Der WEISSE RING lehnt den am 30. November vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichten Referentenentwurf für ein SGB XIV, durch das künftig die Leistungen für Opfer von Terror und Gewalt geregelt werden sollen, in Gänze ab.

Man kann es nicht glauben: Nach dem Terroranschlag von Berlin berief die Bundesregierung einen Opferbeauftragten, der in seinem Urteil weitreichende Verbesserungen für Terroropfer im Opferschutzgesetz gefordert hat.

Trotz geplanter Verbesserungen etwa für Opfer von Sexualstraftaten können künftig gerade die schwer Geschädigten schlechter gestellt werden.
Wer beispielsweise als Tatzeuge des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember 2016 einen Schockschaden erlitten hat und stark traumatisiert worden ist, weil er mitansehen musste, wie Menschen von dem durch den Terroristen gelenkten LKW überrollt worden sind, müsste künftig als Tatzeuge eines vergleichbaren Ereignisses eine enge emotionale Beziehung zu einer der verletzten oder getöteten Personen nachweisen. Besteht diese nicht, soll der Betroffene trotz erheblicher gesundheitlicher Schädigung nicht mehr eine Rentenzahlung oder Rehabilitation erhalten.

„Tatzeugen erleben das Verbrechen und sind unmittelbar von der Tat betroffen. Folglich sind auch sie Opfer und haben daher ein Recht auf volle Entschädigung und bestmögliche Versorgung. So sieht es bisher auch ein Rundschreiben des BMAS aus dem Jahre 2006 vor“, sagt Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS und Präsident des Bundeskriminalamts a. D.

Zierke weiter: „Das strahlt, man muss es leider so nennen, eine soziale Kälte aus, die eines Sozialstaates unwürdig ist. Es darf nicht sein, dass Angehörige von schwer geschädigten Opfern wegen eines Verbrechens in die Sozialhilfe abrutschen“!

Download der Pressemeldung unter  weisser-ring.de/presse-social-media/meldungen

 

18. Dezember 2018 , Weißer Ring Mainz, Hamburg

Zwei Jahre nach Anschlag auf Berliner Breitscheidplatz: WEISSER RING lehnt drohende Verschlechterungen bei Leistungen für Opfer von Terror und Gewalt ab.

Bundessozialministerium legt Referentenentwurf für neues SGB XIV vor – Prinzip der sozialen Sicherheit gerade für schwer Geschädigte in Gefahr. Massive Kritik durch den Bundesvorsitzenden Jörg Zierke an dem Gesetzentwurf.

 

18. Dezember 2018 , DIHK Berlin, Hamburg

DIHK veröffentlicht Strategiepapier zur Stärkung des Prüferehrenamtes

Ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer führen jährlich über 600.000 Zwischen- und Abschluss-prüfungen in der Ausbildung, über 60.000 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung und über 70.000 Ausbildereignungsprüfungen durch. Zudem arbeiten etwa 3.000 Prüferinnen und Prüfer unentgeltlich in den zentralen IHK-Aufgabenerstellungseinrichtungen mit.
Auch etliche Mitglieder und Dozenten der ASW Norddeutschland bringen sich ehrenamtlich bei norddeutschen Handelskammern als Prüfer ein. Häufig stehen diese Leistungen im Schatten der öffentlichen Aufmerksamkeit und die erforderliche Bereitschaft von Unternehmen und Berufsschulen, Prüferinnen und Prüfer für ihre ehrenamtliche Aufgabe freizustellen, wird oft nicht hinreichend gewürdigt.
Ein jetzt vom DIHK-Bildungsausschuss veröffentlichtes Strategiepapier nennt Hintergründe, Herausforderungen sowie Handlungsfelder und beschreibt, wie es gelingen kann, die Wertschätzung des Prüferehrenamtes zu erhöhen.
In dem Papier geht es unter anderem darum, wie der Aufwand für Prüfungen in praktikablen Grenzen gehalten werden kann, welche Chancen die Digitalisierung bietet und wie sich rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere bei der anstehenden Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, verbessern lassen.
Die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Berufsschulen und Verbänden wird ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit, bei Betrieben und Berufsschulen für Freistellung zu werben, der Austausch von Good Practices oder die Nutzung der Potenziale Älterer.

Download des Papier unter: www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/news

 

 

18. Dezember 2018 , DIHK Berlin, Hamburg

DIHK veröffentlicht Strategiepapier zur Stärkung des Prüferehrenamtes

Sie sind das Rückgrat der Beruflichen Bildung: Mehr als 150.000 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer engagieren sich allein bei den Industrie- und Handelskammern in über 30.000 Prüfungsausschüssen. Wie ihre Leistungen stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und für die Zukunft gesichert werden können, beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem Strategiepapier.

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft ruft Unternehmen zur sofortigen Prüfung ihrer Sicherheitskonzepte auf

Alarmierende Zahlen, die das Wissenschaftler-Team des WISKOS-Forschungsprojektes, u.a. mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg) und dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe), ermittelt haben: Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland war schon einmal von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter sind zumeist ausländische Staaten oder konkurrierende Unternehmen.

Die Zahlen sprechen für sich. Zwanzig Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen haben keine Strategien zur Entdeckung oder zur Abwehr von Angriffen. Darüber hinaus berichtet jedes zweite Unternehmen über einen Verdacht auf einen Angriffsversuch. „Diese Kennzahlen beziehen sich „nur“ auf die befragten Unternehmen, daher dürfte die Dunkelziffer für Vorfälle noch weitaus höher liegen.“, so Volker Wagner – Vorstandsvorsitzender des ASW Bundesverbandes.

Die Anzahl der Angriffe und die mangelnde Präventionsstrategien führen zu massiven Schäden für die deutsche Wirtschaft und die betroffenen Unternehmen selbst. Die Resultate des Forschungsprojektes zeigen, das alle Branchen und Unternehmensgrößen betroffen sind. Aktuell existierende Strategien müssen daher angepasst werden oder bei einigen Unternehmen sogar erst ausgearbeitet und implementiert werden. „Neben den ISI Leitfäden für Unternehmen und Institutionen, die im Rahmen des WISKOS-Projektes entstanden sind, bietet der ASW Bundesverband ebenfalls praxisnahe Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen.“ wie Wagner ergänzt. „Das kostenfreie und frei verfügbare Handbuch für Wirtschaftsgrundschutz, welches zusammen mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und HiSolutions ausgearbeitet wurde, bietet gute und gewünschte Standards für die Unternehmenssicherheit, die sowohl von kleineren als auch mittleren Unternehmen implementiert werden können.“

Die zahlreichen Bausteine wie z.B.: Schulung und Sensibilisierung, Notfallmanagement, Krisenmanagement, Umgang mit Wirtschaftskriminalität u.v.m. geben praxisnahe Anleitungen und Einführungen in die komplexen Themengebiete. Zusätzlich gibt es durch die Initiative Wirtschaftsschutz eine Gemeinschaft und eine Plattform zum Austausch, wo Sicherheitsbehörden gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sicherheitsverbänden über vielschichtige Gefahren für die deutsche Wirtschaft informieren.

Download des Handbuch unter www.asw-bundesverband.de

Download der Studie unter https://www.sifo.de/de/wiskos-wirtschaftsspionage-und-konkurrenzausspaehung-in-deutschland-und-europa-2359.html

 

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft ruft Unternehmen zur sofortigen Prüfung ihrer Sicherheitskonzepte auf

Resultate des WISKOS-Forschungsprojektes zeigen starke Defizite bei der Unternehmenssicherheit von kleineren und mittleren Unternehmen. ASW-Bundesverband weist auf das "Handbuch für Wirtschaftsgrundschutz" hin. Die Studie war Teil des WISKOS-Forschungsprojekts zur Wirtschaftsspionage in Deutschland und Europa.

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die internationale Sicherheitsgemeinschaft wächst zusammen

Anfang Dezember besiegeln der ASW Bundesverband und Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (kurz: A.I.P.S.A.) die zukünftige Zusammenarbeit beider Verbände der Sicherheitsbranche.

Die Eckpfeiler der Partnerschaft zwischen beiden Verbänden sind die Unterstützung beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedern aus beiden Ländern und die Vernetzung mit den sicherheitspolitischen Entscheidungsträgern des Partnerlandes sowie weiteren europäischen und internationalen Institutionen. Die AIPSA und der ASW Bundesverband verfügen über nationale und internationale Netzwerke in der Wirtschaft. Ihr gemeinsames Ziel ist es, zugunsten der Sicherheit zu handeln und Methoden sowie bewährte Praxiserfahrungen zu bündeln.

Die Zusammenarbeit generiert klare Vorteile für die Mitglieder beider Organisationen. Dies beinhaltet zum Beispiel den Austausch von sicherheitspolitischen Arbeitspapieren und Weiterbildungskonzepten sowie ganz praktisch Preisnachlässe für Sicherheitsveranstaltungen des Partners.
„Mit Blick auf die immer vernetztere Gesellschaft, freut es mich sehr zu sehen, dass wir auch als europäische Sicherheitsgemeinschaft stärker zusammenwachsen und über unsere Ländergrenzen hinaus agieren. Ich bin sehr gespannt was die Zukunft zu bieten hat.“ so Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender des ASW Bundesverbandes.
Die A.I.P.S.A. wurde offiziell 1990 gegründet und ist Mailand ansässig. Das italienische Pendant des ASW Bundesverbandes schult und informiert (technisch, funktional und juristisch) seine Mitglieder. Die Förderung der Sicherheitsgemeinschaft in Italien ist eines der Hauptziele der A.I.P.S.A. Um dieses und weitere Ziele umzusetzen, ist der Verband Teil zahlreicher und vielfältiger Gremien geworden.
 

 

14. Dezember 2018 , Berlin, Hamburg

Die internationale Sicherheitsgemeinschaft wächst zusammen

Nach der Partnerschaft mit dem in Großbritannien ansässigen Verband von Sicherheitsexperten "The Security Institute" gibt der ASW-Bundesverband eine weitere Partnerschaft zwischen Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale und dem ASW Bundesverband in Berlin bekannt.

 

30. November 2018 , Saarbrücken, Magdeburg, HMdI

„Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast“. IMK stimmt zu.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) will hart gegen Fußballfans vorgehen, die im Stadion Pyrotechnik abbrennen. So sollen bengalische Feuer künftig unter das Sprengstoffgesetz fallen. Wer sie bei einem Fußballspiel entfacht, muss nach Beuths Vorstellungen mit harten Strafen rechnen: „Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast.“


Beuth äußerte sich anlässlich der Sportministerkonferenz im saarländischen St. Wendel. Seinen Vorstoß will er bei der Innenministerkonferenz in Magdeburg Ende des Monats auf die Tagesordnung setzen.
Derzeit gilt das Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeld bestraft. Nach Beuths Meinung soll eine Änderung im Sprengstoffgesetz künftig eine Mindeststrafe von einem Jahr Gefängnis vorsehen. „1000 Grad heiße Pyros haben nichts mit Fankultur zu tun“, sagte Beuth. Sie könnten zu „lebensgefährlichen Wurfgeschossen“ werden und seien überdies eine Bedrohung für die Atemwege „unschuldiger Stadionbesucher“. Die Vereine seien nicht in der Lage, ihre Stadien pyrofrei zu halten. Deshalb müsse nun der Staat Konsequenzen ziehen.


Anlass für die Initiative des Innenministers sind unter anderem die Ausschreitungen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin Ende Oktober 2018. Dabei waren Polizisten und Stadionbesucher durch Bengalos verletzt worden, die Berliner Fans gezündet hatten. Das Dortmunder Fanprojekt hatte daraufhin die Ausschreitungen verurteilt und festgehalten, dass Pyrotechnik in deutschen Stadien verboten ist. Gleichzeitig richteten die Fanvertreter Vorwürfe gegen die Polizei, die in den Berliner Fanblock vorgerückt war: „Eine auf Deeskalation setzende Polizeieinsatzstrategie hätte eine so brisante Situation gar nicht erst entstehen lassen.“


Tatsächlich spielt das Thema Pyrotechnik in der Statistik der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze der Polizei aber nur eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Saison wurden in der Ersten Bundesliga zehn Menschen durch Böller oder Bengalos verletzt, in den oberen drei Ligen waren es 53. Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent an der Gesamtzahl der Verletzten rund um Fußballspiele in den Profiligen.
Quelle: Frankfurter Rundschau

Nachtrag vom 30.11.2018

Die Innenministerkonferenz (IMK) hat in Magdeburg beschlossen, dass das bereits verbotene Abbrennen von Pyrotechnik in oder gegen Menschenmengen härter bestraft werden soll. Damit folgen die Innenminister und -senatoren der Länder auf ihrer 209. Tagung einer Initiative des Hessischen Innenministers Peter Beuth, erklärte das das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS). Wie hoch das Strafmaß nach dem Sprengstoffgesetz tatsächlich ausfallen soll, wird nun im Rahmen einer IMK-internen Arbeitsgruppe geprüft. „Immer wieder kommt es insbesondere bei Fußballspielen zum Abbrennen sogenannter ‚Bengalos‘. Alleine in der letzten Saison wurden in den ersten drei Ligen 17 Polizisten und 32 Unbeteiligte durch Pyrotechnik verletzt“, berichtet dazu das HMdIS.

Bild: Polizei Rostock

Foto: POlizei Münster

Foto: Polizei Münster

 

30. November 2018 , Saarbrücken, Magdeburg, HMdI

„Wer im Stadion zündelt, geht in den Knast“. IMK stimmt zu.

Der hessische Innenminister Peter Beuth will das Abbrennen von Bengalos unter das Sprengstoffgesetz stellen und droht Fans mit drastischen Strafen. Die Forderung wurde auf der Sportministertragung im Saarland erhoben.

Die Innenministerkonferenz hat auf ihrer Tagung am 30.11.2018 dem Antrag stattgegeben.

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

Über das neue Register sollen zu Personen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben wie Wachpersonen in Flüchtlingsunterkünften Regelabfragen bei den Verfassungsschutzbehörden laufen. Diese sind künftig für die Zuverlässigkeitsprüfung dieser Personen vorgeschrieben. Das neue Register startet zum 1. Juni 2019.

Das Register enthält auch Informationen zu den IHK-Qualifikationen der Sicherheitsbediensteten, zum Beispiel einen Sachkundenachweis. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle führt das Register. Die Einzelheiten der Datenerhebung und -verwendung wird das Bundeswirtschaftsministerium später durch eine Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates regeln.

Darüber hinaus definiert das Gesetz, wer zum Wachpersonal gehört und wer für die Zuverlässigkeitsprüfungen zuständig ist. Hierdurch soll es Mehrfachprüfungen entgegenwirken, die bislang stattgefunden haben, und zur Kosteneinsparung beitragen.

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

Quelle: BundesratKompakt



Bild: Fotolia.com/Bits and Splits

 

24. November 2018 , Berlin

Bundesratsbeschluss: Mehr Transparenz in der Sicherheitsbranche

Daten von Bewachungsunternehmen und deren Personal sollen ab Mitte nächsten Jahres in einem zentralen, elektronischen Register gespeichert werden. Der Bundesrat billigte am 23. November 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages. Dieser hatte während seiner Beratungen zahlreiche Änderungsvorschläge aus dem Bundesrat aufgegriffen.

 

 

17. November 2018 , Berlin/Bonn, Behördenspiegel

Sicherheitsgewerbe: Behördlicher Zuständigkeitenwechsel soll kommen

Über den geplanten behördlichen Zuständigkeitsübergang berichtete exclusiv Stefan Kaller, Abteilungsleiter für Fragen der öffentlichen Sicherheit im BMI, in der Zeitung Behördenspiegel. Details des Übergangs seien allerdings noch auszuhandeln. Zudem wolle man das Inkrafttreten des bundesweiten Bewacherregisters abwarten. Dieses sollte ursprünglich zum 1. Januar 2019 in den Wirkbetrieb gehen. Auf Wunsch des Bundesrates und verschiedener Bundesländer wird sich dieser Termin jedoch auf den 1. Juni kommenden Jahres verschieben. Offen ist anscheinend auch noch, ob das Register bei einem Ressortwechsel “mitwandern” muss. Bisher ist als registerführende Stelle das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorgesehen. Dabei handelt es sich allerdings um eine nachgeordnete Behörde des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi).


Faktische gegenseitige Anerkennung
Die Verzögerungen bei der Einführung des Verzeichnisses seien insbesondere auf Implementierungsprobleme bei den bundesweit rund 2.000 beteiligten Behörden auf Länder- und kommunaler Ebene zurückzuführen, erklärte Thomas Ernst aus dem für Gewerberecht und freie Berufe zuständigen Referat im BMWi. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass es im Rahmen des Registers faktisch eine gegenseitige Anerkennung der Überprüfungsergebnisse zwischen den Bundesländern geben werde. Gleichwohl könnten vergleichbare Einzelfälle in unterschiedlichen Bundesländern weiterhin zu differierenden Bewertungen führen.
Das Verzeichnis habe allerdings zwei große Vorteile, ergänzte Christoph Schäfer vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV): die Regelanfrage in allen Fällen und Bereichen bei den jeweiligen Landesverfassungsschutzbehörden und ein Ende des Flickenteppichs bei den Zuverlässigkeitsüberprüfungen.


Quelle: Behördenspiegel

Bild: BDK, Stefan Kaller (Mitte) im Gespräch mit Gewerkschaftsvertretern

 

17. November 2018 , Berlin/Bonn, Behördenspiegel

Sicherheitsgewerbe: Behördlicher Zuständigkeitenwechsel soll kommen

Die behördliche Zuständigkeit für das Sicherheitsgewerbe soll auf Bundesebene möglichst zeitnah vom Bundeswirtschafts- (BMWi) auf das Bundesinnenministerium (BMI) übergehen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat diese Grundsatzentscheidung bereits getroffen. Ein entsprechender Organisationserlass der Bundesregierung steht allerdings noch aus.

Das neue Bewacherregister soll am 1. Juni 2019 starten.

 

16. November 2018 , Hannover

Niedersachsen: Neues Polizeigesetz kommt nicht mehr in diesem Jahr

„Der Abstimmungsprozess mit dem Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtags (GBD) braucht mehr Zeit als geplant“, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ulrich Watermann, am gestrigen Donnerstag am Rande der Landtagssitzung. Zuvor hatte der NDR über die Verzögerung berichtet.

Es ist eine Niederlage für die Regierungskoalition und auch für Innenminister Pistorius: Das selbstgesteckte Ziel, das Polizeigesetz noch in diesem Jahr zu verabschieden, wird wohl kaum einzuhalten sein. Diverse Termine, die exklusiv für die Beratung des Gesetzes im November im Innenausschuss vorgesehen waren, wurden entweder storniert oder für die Besprechung anderer Themen freigegeben. Der Grund: Die Landtagsjuristen haben nach Informationen von "Hallo Niedersachsen" noch keine weiteren Ausarbeitungen zu den einzelnen Paragrafen an den Ausschuss gegeben.

Die Landtagsjuristen hatten zuletzt verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Ausweitung der Präventivhaft geäußert. Das Gesetzesvorhaben sieht eine Ausweitung der Polizei-Befugnisse vor, darunter eine bis zu 74-tägige Präventionshaft für Gefährder oder den Einsatz von Schadsoftware („Staatstrojaner“) zum Ausspähen von Verdächtigen. In ihrer Stellungnahme heißt es: "Da schon der 30-tägige Gewahrsam aus unserer Sicht (...) verfassungsrechtlich bedenklich (...) ist, gilt dies erst recht für die Möglichkeit, diese Anordnung noch zweimal bis zu einer Dauer von insgesamt 74 Tagen zu verlängern." Eine erste Sammlung kritischer Anmerkungen des GBD ist bereits von den Parteien durchgearbeitet worden.  Kritiker befürchten jedoch eine Aushebelung bürgerlicher Grundrechte.


CDU will mehr Personal
Auf eine Verabschiedung des Gesetzes im Dezember hatte vor allem die CDU gedrängt. Uwe Schünemann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sagte im NDR: "Man muss darüber nachdenken, ob die Rechtsabteilung im Innenministerium Verstärkung braucht, damit die Abstimmung mit dem Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtags schneller erfolgen kann." Die SPD betont, ihre gehe es um Sorgfalt vor Schnelligkeit. Der polizeipolitische Sprecher Karsten Becker sagte auf Nachfrage: "Die sorgfältige Abwägung zwischen Freiheitsrechten und notwendigen Eingriffsermächtigungen muss Vorrang haben. Dazu gehört auch, den Landtagsjuristen die erforderliche Bearbeitungszeit einzuräumen."

 

16. November 2018 , Hannover

Niedersachsen: Neues Polizeigesetz kommt nicht mehr in diesem Jahr

Das neue niedersächsische Polizeigesetz wird, anders als von SPD und CDU geplant nicht, in diesem Jahr vom Landtag verabschiedet werden. Gegen den Entwurf eines neues Polizeigesetzes gibt es Bedenken bei den Landtagsjuristen.

 

26. Oktober 2018

Durchbruch für Projektgruppe Cargo auf politischer Ebene

Wie auf der Hamburger Tagung „Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße“ von ASW Norddeutschland und Logistik-Initiative Hamburg vom 12. September 2018 vom Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, Erich Schmid, angekündigt, hat die Verkehrsministerkonferenz  vergangene Woche einen wichtigen Beschluss in Sachen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr gefasst.

Die Runde der Verkehrsminister der Länder nahm den Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Kenntnis. Sie bittet nun die ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren sowie die der Justizminister, sich mit dem Thema „Maßnahmen gegen Ladungsdiebstahl im Straßengüterkraftverkehr“ zu befassen.

Nach einem Bericht der Deutschen Verkehrszeitung (DVZ) ist damit ein wichtiger Durchbruch für die Projektgruppe Cargo unter Leitung von Guido Sünnemann, Abteilungsleiter Organisierte Kriminalität beim Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt, gelungen. Denn für einen nachhaltigen Erfolg des auf zwei Jahre angelegten Polizeiprojekts ist es wichtig, dass zwischen den Verkehrs-, Innen- und Justizressorts gemeinsame Handlungsstrategien abgestimmt werden und ein politisches Mandat gegeben ist.
Auf dem im Juli 2018 offiziell gestarteten Polizeiprojekt „Cargo“ liegen große Hoffnungen: Hauptziel ist es, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt „Ladungsdiebstahl durch Planenschlitzen“ möglichst nachhaltig zu bekämpfen.
Die aus bislang 6 Beamten bestehende Projektgruppe „Cargo“ hat sich die folgenden Ziele auf die „Fahnen“ geschrieben:
Grenzüberschreitende Organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt Ladungsdiebstahl durch „Planenschlitzen“ bekämpfen -  Fallerfassung und -bearbeitung zentralisieren - Deliktschlüssel „Ladungsdiebstahl“ in die PKS einführen- länderübergreifende Zusammenarbeit stärken - Handlungsempfehlungen für die Prävention formulieren.
Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre unter dem Dach des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Nationale Partner sind die Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Bundeskriminalamt.
Internationale Partner sind die Länder Polen, Tschechien, Schweden, Dänemark, Frankreich, Niederlande sowie die europäische Polizeiorganisation Europol, die das Projekt auch finanziell unterstützt.

Klaus Kapinos

Bild: Presseportal Bundespolizei Rosenheim

 

26. Oktober 2018

Durchbruch für Projektgruppe Cargo auf politischer Ebene

Wie auf der Hamburger Tagung „Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße“ von ASW Norddeutschland und Logistik-Initiative Hamburg vom 12. September 2018 vom Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, Erich Schmid, angekündigt, hat die Verkehrsministerkonferenz vergangene Woche einen wichtigen Beschluss in Sachen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr gefasst.

 
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