Presse & News

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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Pressemitteilungen der ASWN...

03. August 2018

Veranstaltungsankündigung für den 12. September 2018: Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße Informationstagung in Hamburg

Das Projekt „CARGO“ soll einen Beitrag zur Bekämpfung des organisierten grenzüberschreitenden Ladungsdiebstahls mit dem Modus Operandi „Planenschlitzen“ leisten. Die Zerschlagung von organisierten europaweit agierenden mobilen Tätergruppen, einschließlich übergeordneter Strukturen im Bereich der Täterlogistik und der Beuteverwertung, wird im Rahmen des Projektes angestrebt.
Die zentrale Zusammenführung von phänomenspezifischen Vorgangs- und Lageinformationen zur Erstellung und Visualisierung eines bundes- und europaweiten Lagebildes mit dem Ziel der frühzeitigen Erkennung von Schwer- und Brennpunkten steht im besonderen Fokus des Projektes.
 
Der Leiter der Projektgruppe, Herr Kriminaldirektor Guido Sünnemann, kommt zu einer Informationstagung nach Hamburg, um der Transport- und Logistikwirtschaft in der Metropolregion Hamburg diese wichtige Arbeit vorzustellen. KD Sünnemann wird zum Deliktsumfeld, den geplanten staatlichen organisatorischen Maßnahmen sowie den ersten Erfolgen der Projektgruppe berichten.
 
Die Tagung wird in Kooperation der ASW Norddeutschland mit der Logistik-Initiative Hamburg, dem Verein Hamburger Spediteure sowie dem  Handelskammer InnovationsCampus (HKIC der HSBA) durchgeführt.
 
Diese wird am Mittwoch, den 12. September 2018, von 10.30 bis ca. 15 00 Uhr im Gebäude des
 
Handelskammer InnovationsCampus (HKIC) ggü. der Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 6
20457 Hamburg

 
stattfinden.
 
Zu dieser außergewöhnlichenVeranstaltung möchten wir Vertreter der Polizeibehörden Norddeutschlands, der Logistik- und Transportwirtschaft, der Sicherheitswirtschaft und den Industrie- und Handelskammern gerne einladen. Eine Einladung mit detaillierten Informationen werden wir Ihnen dann in den nächsten Tagen zusenden.
 
 
Öffentlichkeitsarbeit

Klaus Kapinos

 

03. August 2018

Veranstaltungsankündigung für den 12. September 2018: Bekämpfung des Ladungsdiebstahls auf der Straße Informationstagung in Hamburg

Das Phänomen des Transport- und Ladungsdiebstahls hat sich auf den bundesdeutschen Straßen, sogar auch europaweit, zu einem erheblichen Problem entwickelt. Die Europäische Union hat deshalb, unter der Führung des Bundesverkehrsministerium, die Projektgruppe "CARGO" gegründet, welche seit dem 1. Juli 2018 im Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt in Magdeburg die Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt stellt sich in einer besonderen Veranstaltung in Hamburg vor.

 

20. Juli 2018 Hamburg

BSI und ANSSI veröffentlichen gemeinsames Cyber-Lagebild

Das heute veröffentlichte erste "Deutsch-französische IT-Sicherheitslagebild" stellt dabei mit Ransomware und Crypto-Mining Bedrohungen in den Mittelpunkt, die Staat, Wirtschaft und Gesellschaft grenzübergreifend betreffen. Die Auswirkungen von Cyber-Sicherheitsvorfällen gehen oft über die Grenzen einzelner Länder hinaus. Daher ist die internationale Zusammenarbeit eine der wesentlichen Aufgaben der Cyber-Sicherheitsbehörden.

Mit dem "Deutsch-französischen IT-Sicherheitslagebild" vertiefen BSI und ANSSI ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel, den steigenden Herausforderungen einer digitalisierten, vernetzten Welt gemeinsam und wirksam zu begegnen. Das einmal im Jahr erscheindende deutsch-französische Cyber-Lagebild greift jeweils ein oder zwei aktuelle IT-Sicherheitsthemen auf und trägt dazu die jeweiligen nationalen Erkenntnisse und Erfahrungen vergleichend zusammen.

Die erste Ausgabe des Lagebilds thematisiert die Gefährdungslage durch Ransomware und Crypto-Mining, die sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Wirtschaftsunternehmen, vom Betreiber kritischer Infrastrukturen bis hin zu den KMU, unmittelbare Auswirkungen hat. Die unkontrollierte Ausbreitung von Angriffswerkzeugen erhöht die Gefährdung und begünstigt Angriffskampagnen, deren Konsequenzen verheerend sein können.

Guillaume Poupard, ANSSI General Director: "Die einseitige Verbesserung nationaler Fähigkeiten im Bereich der Cyber-Sicherheit ist weder in Frankreich noch in Deutschland ausreichend, um der aktuellen Gefährdungslage angemessen zu begegnen. Diese verlangt von uns vielmehr, unsere Abstrengungen noch enger zusammenzuführen."

BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Der Cyber-Raum kenntn keine Grenzen, die Bedrohung ist internatuional. Daher müssen auch unsere Antworten auf die Risiken der Digitalisierung grenzübergreifend sein. Frfankreich und Deutschland sind Vorreiter in Europa auf dem Gebiet der Cyber-Sicherheit. Die gemeinsame Analyse der Cyber-Lage schafft Synergien und macht uns gemeinsam noch stärker. Die intensive Zusammenarbeit mit unserer Partnerbehörde ANSSI ist überdies Ausdruck der von der Bundesregierung beschlossenen engen Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland, insbesondere im Kontext der geplanten Unterzeichnungeines aktualisierten `Elysee-Vertrages."

Die Gefährdungslage durch Ransomware wird von beiden Behörden übereinstimmend auch mehr als zwei Jahre nach Bekanntwerden der ersten Ransom-Vorfälle als besorgniserregend bewertet. Die Betroffenheit und die Wirkung der Ransomware-Angriffe jedoch ist insbesondere hinsichtlich der 2017 aufgetretenden globalen Ransomwarewellen WannaCry und NotPetya Deutschland und Frankreich unterschiedlich. Die unterschiedlichen Erfahrungen hionsichtlich der Auswirkungen der gleichen Angriffswellen in den beiden Nationen unterstreichen die Notwendigkeit eines noch intensiveren Austauschs.

Das gemeinsame Cyber-Lagebild von BSI und ANSSI steht in deutscher und englischer Sprache auf der Webseite des BSI unter

https://www.bsi.bund.de/DE/Publikationen/DE_FR_Lagebilder/DE_FR_Lagebilder_node.html

zum Download zur Verfügung.

Quelle:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik -Pressestelle-

 

 

 

20. Juli 2018 Hamburg

BSI und ANSSI veröffentlichen gemeinsames Cyber-Lagebild

Bonn/Paris, 20. Juli 2018. Zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit in

Deutschland und Frankreich sowie auch auf gesamteuropäischer Ebene arbeiten

das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die

französische Cyber-Sicherheitsbehörde ANSSI (Agence nationale de la sécurité

des systèmes d’information) seit vielen Jahren eng zusammen.

 

05. Juli 2018

Geheime Daten

Geheime Daten auf dem Druckpapier?

Sie sind winzig klein, mit bloßem Auge kaum sichtbar und trotzdem auf fast allen Ausdrucken von Farblaserdruckern vorhanden: winzig gelbe Punkte – sogenannte Trackingpunkte - bilden einen digitalen Fingerabdruck, der in keinem Handbuch erwähnt wird und doch Informationen enthält, die ein Erkennen der druckenden Person ermöglicht. Das Muster der Punkte variiert je nach Hersteller und verrät zum Beispiel die eindeutige Seriennummer des Druckers, den Druckertyp oder das Druckdatum mit der Uhrzeit. Timo Richter und Stephan Escher von der Professur Datenschutz und Datensicherheit der TU Dresden haben die Punkte genauer analysiert. Im Rahmen einer Diplomarbeit fanden sie heraus, wie der Fingerabdruck von jedermann gelesen werden kann. In einem Experiment wurden 1286 Seiten von 141 Druckern 18 verschiedener Hersteller untersucht. Dabei entdeckten sie über die im Jahr 2005 vom Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz gefundenen Codierungsmuster diverse weitere. Während damals die Mustererkennung über manuelle Bildvergleiche erfolgte, können die Dresdner Informatiker die Muster automatisch digital finden und größtenteils auch dekodieren, welche Informationen der Drucker im Ausdruck hinterlassen hat.
 
Warum unsere Ausdrucke seit über 15 Jahren mit gelben Punkten gekennzeichnet werden, bleibt unklar: Betroffene Drucker-Hersteller gaben auf Anfrage weder Auskunft über den Grund der Tracking-Punkte noch zum Auftraggeber. Zum einen können die Punkte genutzt werden, um Verbrechen aufzuklären: Beispielsweise wenn vertrauliche Dokumente beim Teilen in falsche Hände geraten, bei der Aufklärung von Versicherungsbetrug, Zeugnisfälschungen oder vielleicht auch zusätzlich zum Wasserzeichen, um unerlaubte Gelddrucke zu verhindern.
 
Dass die Druckeridentifikationscodes nicht nur zur Verbrechungsbekämpfung eingesetzt werden, zeigt der Fall der jungen Whistleblowerin Reality Leigh Winner, welche vom US-Geheimdienst über Trackingpunkte entdeckt und inhaftiert wurde. Winner soll seit 2016 auf die Hackeraffäre zwischen Russland und den USA bezogene, nachrichtendienstliche Informationen an die Nachrichtenwebseite „The Intercept“ weitergeleitet haben. Überführt wurde sie durch die Trackingpunkte auf den Ausdrucken.
 
Druckeridentifikationscodes können also ebenso dazu dienen, Menschen zu überwachen. „Wir finden es wichtig, dass die Menschen über die vorhandenen Codes und die damit mögliche Überwachung aufgeklärt werden“, so Escher. „Die neue EU-DSGVO regelt den Umgang mit digitalen Daten. Den wenigsten ist bewusst, dass sie auch mit analogen Geräten überwacht werden können.“
 
„Jeder Mensch sollte sich frei äußern können – dazu gehört auch das Aufdecken von Missständen.“ Richter hat deshalb in seiner Diplomarbeit ein Verfahren entwickelt, welches die Codes so weit zerstört, dass eine Rückführung auf die druckende Person nicht mehr möglich ist. Dabei werden die Muster auf dem Druckerpapier analysiert und mittels seiner App in den freien Feldern weitere Punkte ergänzt, so dass das ursprüngliche Codewort nicht mehr erkenn- und entschlüsselbar ist.
 
Mit der App „Deda“ kann jeder sein Druckerpapier auf Tracking-Punkte prüfen und diese anonymisieren. Sie steht kostenlos unter https://dfd.inf.tu-dresden.de/ zur Verfügung.
Bildunterschrift:
Bei der Druckerforensik werden insbesondere die Fragestellungen nach der Identifikation des Druckgerätes sowie der genutzten Drucktechnologie untersucht. (Quelle: dfd.inf.tu-dresden.de)

 

 

 

05. Juli 2018

Geheime Daten

Geheime Daten auf dem Druckpapier?

Sie sind winzig klein, mit bloßem Auge kaum sichtbar und trotzdem auf fast allen Ausdrucken von Farblaserdruckern...

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

Das Vereinsgericht Hamburg hatte den in der Mitgliederversammlung beschlossenen neuen Verbandsnamen bestätigt. 

Die ASWN ist eine gemeinnützig wirkende Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland. Sie unterstützt die gewerbliche Wirtschaft und öffentlich-rechtliche Körperschaften auf dem Gebiet des Wirtschaftsschutzes und der Kriminalprävention. Der Verbandssitz ist Hamburg.

Das Verbandsgebiet umfasst die fünf norddeutschen Bundesländer. Die überwiegende Zahl der regionalen Sicherheitsverbände in Deutschland hatten für sich den Begriff Allianz in ihren Namen gewählt, um intensiver als Einheit ihr Ziel "Sicherheit für die Wirtschaft" gemeinsam mit der Allianz für die Sicherheit der Wirtschaft des Bundes zu vertreten. Eigenständigkeit und Regionalbezug bleiben erhalten.

Bundes- und Regionalverbände treten nun auch mit einheitlichem Corporate Identity auf.

Sie vertreten mit hoher Fachkompetenz die Sicherheitsinteressen der KMU bis hin zu global agierenden Konzernen der deutschen Wirtschaft.

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

2016 ging eine jahrzehntelange Tradition zu Ende. Der 1969 gegründete VSWN, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. , hatte sich umbenannt in ASW Norddeutschland, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.

 

15. Mai 2016 Hamburg

Mehr speziell geschultes Personal an deutschen Flughäfen

Die ASW Nord unterstützt die Forderung des Flughafenverband ADV nach einem flächendeckenden Einsatz von speziell geschulten Sicherheitskräften. Diese könnten durch gezielte Beobachtung von Fluggästen und Besucher mögliche Gefährder erkennen. Verbandsvorsitzender Dieter Bode: "Die Durchführung terroristischer Anschläge in und an kritischen Infrastrukturen wie z.B. Flughäfen und Bahnhöfen zeigen, dass neben der sichtbaren Präsenz von bewaffneten Polizisten mehr getan werden muss. Ein Awarenesstraining für speziell vorbereitetes Personal kann zur Verhinderung von Anschlägen beitragen." Fachleute weisen darauf hin: Ziel von Terroristen sind immer weniger die Flugzeuge, die nur nach mehrfachen Sicherheitskontrollen erreicht werden können. Hingegen werden für Anschläge immer häufiger öffentlich zugängliche Bereiche mit einer hohen Anzahl von Menschen ausgewählt. Aus anderen Bereichen weiß man, dass besonders geschultes Personal verdächtiges Verhalten erkennen und daraufhin Sofortmaßnahmen treffen kann, um einen geplanten Anschlag zu verhindern.

Die Erkenntnisse aus den durch Anschläge betroffenen Städte und Flughäfen machen deutlich, dass die Ausbildung der Sicherheitskräfte in diesem Punkt verbessert werden kann.

Diese Entwicklung hat die ASW Nord veranlasst ein spezielles Fortbildungsprogramm zu entwickeln. AGO ("Awareness an Gefahrenorten") für Sicherheitsmitarbeiter bereitet genau darauf vor. Dieses Projekt wurde erfolgreich gemeinsam mit Hamburg Airport sowie der Hochbahnwache Hamburg getestet. Es setzt bei Vermittlung von psychologischer Verhaltenserkennung und professionellem Einsatzhandeln sowie ständiger Motivation an. In Verbindung mit moderner Technik bilden die menschlichen Potenziale bei Polizisten und Sicherheitsmitarbeitern eine gute Grundlage, um dem veränderten Täterverhalten von Terroristen zu begegnen.

 

15. Mai 2016 Hamburg

Mehr speziell geschultes Personal an deutschen Flughäfen

Die ASW Nord unterstützt die Forderung des Flughafenverband ADV nach mehr Einsatz von Mitarbeitern zur gezielten Beobachtung an Airports. Der Einsatz von speziell dafür geschultem Personal ist richtungsweisend.

 
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