Presse & News

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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Pressemitteilungen der ASWN...

15. Oktober 2018

Deister Electronic - Elektronik-Pionier feiert Jubiläum

Wenn es um automatische und vor allem sichere Lösungen geht, hatte und hat Deister Electronic stets die Nase vorn. So entwickelte das familiengeführte Traditionsunternehmen schon früh viele Basispatente von Technologien, die heute weitläufig im Einsatz sind. Aus dem Hause Deister Electronic kommt zum Beispiel ein Basispatent für sämtliche RFID-Schreibvorgänge (RFID – Radio Frequency Identification), das für die Industrie 4.0 heute eine der Kerntechnologien ist.


Darüber hinaus wurden Technologien und Produkte für viele Märkte entwickelt, etwa der erste textile und waschbare RFID-Transponder, das erste elektronische Wächterkontrollsystem für Sicherheitsdienstleister oder intelligente, elektronische Fachanlagen, die vollautomatisch Arbeitsequipment verwalten. Aber nicht nur technische Innovationen und ein hoher Qualitätsanspruch, an Produkte wie an das Team gleichermaßen, haben den Mittelständler erfolgreich gemacht, sondern auch sein bedingungsloses Commitment zur Kundenzufriedenheit. „Man sagt über uns, dass es kein deister-System gibt, das nicht funktioniert“, erzählt Nicolas Stobbe, Sohn und Nachfolger des Firmengründers Anatoli Stobbe. „Dieses Image haben wir uns in den letzten 40 Jahren sehr hart erarbeitet – und daran werden wir auch die nächsten 40 Jahre weiterarbeiten.“


Für die Zukunft sieht sich Deister Electronic als Lösungsanbieter für die sichere Automation in Sachen Gebäudesicherheit, Fahrzeugidentifikation, Equipmentverwaltung und Prozess-optimierung. Dabei will man sich nicht auf bestimmte Branchen oder Geschäftsfelder einschränken. „Wir sind flexibel. Unsere Entwicklungen sind meist sehr vielseitig einsetzbar“, betont Geschäftsführer und Gründer Anatoli Stobbe, „und genau diese Vielseitigkeit erwarten wir auch von unseren Mitarbeitern und unseren Partnerunternehmen. Denn nur durch umfangreiches Know-how, langjährige Erfahrung und Fortbildung auf die neusten technischen Innovationen werden wir den Ansprüchen unserer Kunden gerecht.“

Quelle: Sicherheit.info

 

15. Oktober 2018

Deister Electronic - Elektronik-Pionier feiert Jubiläum

Das Mitglied der ASW Norddeutschland, die Deister Electronic GmbH aus Barsinghausen, feierte im September ihren 40. Geburtstag. Das traditionsreiche Familienunternehmen blickt optimistisch in die Zukunft als Lösungsanbieter.

 

13. Oktober 2018

Bewacherregister vom Bundestag beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag Abend (11.10.18) dem  Zweiten Gesetz zur Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften mit den Stimmen der CDU/CSU, SPD und FDP zugestimmt. Die AfD war dagegen, die Grünen und die Linke haben sich enthalten. Damit sind die Weichen für die Einführung eines zentralen Bewacherregisters (BWR) zum 1. Juni 2019 gestellt. In diesem Register werden erstmals alle derzeit 260.000 Beschäftigten der Sicherheitswirtschaft und der über 8.000 UnternehmerInnen bzw. Selbständigen erfasst.


„Wir erhoffen uns damit mehr Transparenz über die sich auf dem Markt befindlichen Sicherheitsunternehmen und eine deutliche Verkürzung der häufig viel zu langen Dauer der  Zuverlässigkeitsüberprüfung der Beschäftigten“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW.


Ohne eine erfolgreiche Zuverlässigkeitsüberprüfung darf ein Sicherheitsmitarbeiter nicht beim Kunden eingesetzt werden. Bis die Daten aller derzeitig Beschäftigten vollständig erfasst sind, kommen auf die rund 8000 Unternehmen der Sicherheitswirtschaft zuzüglich Firmen mit eigener Unternehmenssicherheitsabteilung (Werkschutz) viel Arbeit zu.
Leider habe der Gesetzgeber nicht den Vorschlag des BDSW aufgegriffen, auf eine Zuverlässigkeitsprüfung zu verzichten, wenn für die erfassten Personen vor weniger als fünf Jahren bereits eine gleich- oder höherwertige Überprüfung stattgefunden habe, so Olschok.

Die ASW Norddeutschland sowie der ASW Bundesverband haben am Gesetzgebungsverfahren mit Vorschläge eingereicht, die teilweise berücksichtigt wurden.

Das Wortprotokoll der Bundestagssitzung kann als PdF auf der Seite http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19055.pdf ab Seite 6006 nachgelesen werden.

 

13. Oktober 2018

Bewacherregister vom Bundestag beschlossen

Entbürokratisierung wird von einigen Parteien angezweifelt. Deutlich schnellere Zuverlässigkeitsüberprüfung von Sicherheitsmitarbeitern zu erwarten.

 

06. Oktober 2018

Rückblick: Eindrucksvolle Tagung zum Thema „Ladungsdiebstahl auf der Straße“ in Hamburg

Die Cargo-Polizisten greifen ein.


Erich Schmid, der als Vertreter des Bundesverkehrsministeriums aus Berlin angereist war, hatte gute Nachrichten im Gepäck: Auf der Konferenz der Verkehrs- und Straßenbauabteilungsleiter der Bundesländer in Erfurt gab es auf Initiative des Bundesverkehrsministeriums den neuen Tagesordnungspunkt „Maßnahmen gegen Ladungsdiebstahl im Straßengüterverkehr“. „Diese Konferenz dient der Vorbereitung der nächsten Verkehrsministerkonferenz der Länder im Oktober. Die Vorsitzenden beider Gremien werden die Verkehrsministerkonferenz selbst, aber auch jeweils die Runde der Innen- und der Justizminister ersuchen, sich mit dem Thema zu befassen und einen stetigen Austausch in Gang zu setzen“ verkündete Schmid. Die drei Fachministerkonferenzen hätten zudem bereits auf Arbeitsebene signalisiert, sich des Themas Ladungsdiebstahl anzunehmen. „Verkehrsminister Andreas Scheuer ist an diesem Thema sehr interessiert. Im ersten Schritt wird die TAPA eine Aufklärungsinitiative für die Transportbranche mit einer Webseite sowie einer eigens entwickelten App starten“ so Schmid.


Bei der Veranstaltung in Hamburg zeichnete Sünnemann ein selbstkritisches Bild, sprach von hochprofessionellen Tätern, aber auch von einem Projekt, das das Zeug hat, ein Erfolg zu werden. Demnach sei die Auftaktveranstaltung mit allen nationalen und internationalen Partnern des Projekts Anfang September im niederländischen Den Haag gut verlaufen. Die internationale Zusammenarbeit, vor allem mit den polnischen Behörden, gilt bei dem Projekt als immens wichtig und ist durch Fördermittel der europäischen Polizeiorganisation Europol von rund 1 Mio. EUR in den kommenden zwei Jahren auch finanziell abgesichert. Sünnemann sagte zu, das der Ladungsdiebstahl in der polizeilichen Statistik (PKS) zukünftig erfasst und das Formular einer Kurzanzeige in 12 Sprachen eingeführt werde sowie bei Versuchstaten die Weiterfahrt mit einer nachträglichen dokumentarischen Strafanzeige ermöglicht werde. Damit sind offensichtlich Forderungen der ASW Norddeutschland aus dem Frühjahr erfüllt.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie auf dieser Webseite unter Veranstaltungen.

v.l.n.r.: Ralf Dettmann, Guido Sünnemann, Björn Kupfer, Matthias Struhkamp, Erich Schmid, Dieter Bode

 

06. Oktober 2018

Rückblick: Eindrucksvolle Tagung zum Thema „Ladungsdiebstahl auf der Straße“ in Hamburg

Nun steht es fest: Polnische Mafia für Milliardenschäden beim „Planenschlitzen“ verantwortlich. Forderungen der ASW Norddeutschland werden erfüllt.

Viele Jahre konnte die Wirtschaft in Sachen Ladungsdiebstahl mit keinerlei Unterstützung der Sicherheitsbehörden rechnen. Auf dem im Juli 2018 offiziell gestarteten EU- und Polizeiprojekt „Cargo“ liegen große Hoffnungen: Hauptziel ist es, grenzüberschreitende organisierte Kriminalität mit dem Schwerpunkt „Ladungsdiebstahl durch Planenschlitzen“ möglichst nachhaltig zu bekämpfen. Projektleiter Guido Sünnemann vom Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt bekommt nun auch auf politischer Ebene mehr Unterstützung. Die Logistikinitiative Hamburg und die ASW Norddeutschland präsentierten am 12. September nach Meinung von Fachleuten eine spannende Fachtagung, die von Dieter Bode (ASWN) und Ralf Dettmann (LIHH) humorvorvoll moderiert wurde.

 

05. Oktober 2018

Die Beschlüsse vom Luftfahrtgipfel in Hamburg

Mehr Fluglotsen, raschere Passagierkontrollen, dazu "Autobahnen der Lüfte": Beim Luftfahrtgipfel in Hamburg haben Wirtschaft und Politik am Freitag, den 5. Oktober 2018, Maßnahmen beschlossen, um Verspätungen und Flugausfälle zu verringern. Die Abschlusserklärung liegt der ASW Norddeutschland vor und skizziert 24 Einzelschritte. Davon sind für die Luftsicherheit und der Sicherheitsdienstleistung von besonderem Interesse:
1. Entsprechend des Koalitionsvertrages wird die Bundesregierung schnellstmöglich eine Begutachtung der bestehenden Organisation, Aufgabenwahrnehmung und -verteilung der Luftsicherheit an den Flughäfen und die Erarbeitung konzeptioneller Vorschläge vornehmen, um diese effizienter zu gestalten. Alle Beteiligten erkennen dabei an, dass ein höchstmögliches Sicherheitsniveau jederzeit gewährleistet sein muss. Bei der Begutachtung müssen die Diversität der Flughäfen und die Länderinteressen berücksichtigt werden, um Möglichkeiten für eine Lösung zu eröffnen, welche die jeweiligen Besonderheiten berücksichtigt.
2. Künftige Weiterentwicklungen der Kontrolltechnik für die Passagier- und Handgepäckkontrolle werden, soweit mit den Sicherheitsanforderungen vereinbar, auch für eine Effizienzsteigerung der Luftsicherheitskontrollen genutzt. Wir setzen auf eine Innovationsstrategie bei der Passagier-Kontrolltechnik.
3. Optimierte Zuführung der Fluggäste zu allen Kontrollstellen einschließlich sogenannter "fast lanes", um die vorhandenen Kontrollkapazitäten allen Fluggästen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen und so die Wartezeiten insgesamt zu minimieren.
4. Verspätete Flüge werden gemeinsam mit den Fluggesellschaften im Rahmen eines Monitoring- Verfahrens analysiert und darauf aufbauend die Vorfeldorganisation sowie -koordination gemeinsam mit allen beteiligten Dienstleistern optimiert.
5. Für die Sicherheitskontrollen werden, wo erforderlich, zusätzliche Flächen bereitgestellt.
Eingeladen zu dem Gipfel hatte Hamburg, das derzeit den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz hat. Der Regierende Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte nach dem Treffen, es werde nicht so sein, "dass wir ab morgen keine Verspätungen mehr haben". Das Ziel, Verspätungen und Ausfälle zu verringern, könne aber gemeinsam erreicht werden.


Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kündigte ein Folgetreffen vor dem Sommerflugplan im März kommenden Jahres an. So solle auch das "Monitoring" verbessert werden - "wir wollen immer wieder nachfragen, wo es hakt, und wo es Verbesserungen gibt".



 

05. Oktober 2018

Die Beschlüsse vom Luftfahrtgipfel in Hamburg

Diskussion über den Verspätungssommer im Jahr eins nach der Insolvenz von Air Berlin: Die Luftverkehrsbranche, der Bund und die Länder beschließen 24 Maßnahmenpunkte. Welcher Akteur sich zu was verpflichtet hat, lesen Sie in dieser Pressemeldung. Die Sicherheitsbranche ist auch betroffen.

 

03. Oktober 2018

Warnung vor Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale"

In diesem werden Gewerbetreibende aufgefordert, Angaben über ihren Betrieb zu machen, "um ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen", berichtet die LfD Niedersachsen: " Wir raten dringend davon ab, das Fax zu beantworten, da dahinter eine Abofalle steckt."

Der Absender des Faxes erwecke den Eindruck, als handele es sich bei den abgefragten Daten um Pflichtangaben, um die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung zu erfüllen. Für die Rücksendung des Faxes werde außerdem eine Frist gesetzt, was den Eindruck einer amtlichen Erhebung noch verstärke.

Die LfD Niedersachsen weist darauf hin, "dass es sich dabei nicht um eine amtliche Abfrage handelt und warnt ausdrücklich davor, das ausgefüllte Formular zurückzuschicken."

Im Kleingedruckten des fraglichen Dokuments sei zu lesen, "dass Gewerbetreibende mit der Rücksendung ein 'Leistungspaket Basisdatenschutz' für 498 Euro netto jährlich (mit einer Laufzeit von drei Jahren) erwerben. Dieses soll angeblich Informationsmaterial, Mustervorlagen und Anleitungen zur Umsetzung der DS-GVO enthalten", berichtet die LfD Niedersachsen.
Verwiesen wird auf kostenlose Informationen, Muster und Anleitungen zur DS-GVO  auf der Website der LfD Niedersachsen.


Für weitere Informationen wird zudem auch auf den Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität verwiesen, der ebenfalls vor den Faxaussendungen  einer sogenannten DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale warnt.


Quelle: Mitteilung von LfD Niedersachsen


 

03. Oktober 2018

Warnung vor Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale"

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD Niedersachsen) erreichen nach eigenen Angaben seit 1. Oktober vermehrt Hinweise auf ein Fax der "Datenschutzauskunft-Zentrale".

 

31. August 2018

Mecklenburg-Vorpommern: Geoportal wird erweitert

Wie das Ministerium für Inneres und Europa am 31.8.2018 mitteilt, wird das Geoportal MV erweitert.
Luftbilder dokumentieren den Landschaftszustand zu einem bestimmten Zeitpunkt und enthalten alle aus der „Vogelperspektive“ sichtbaren Landschafts- und Gebäudeinformationen in Städten.

Die erste großflächige Luftbildbefliegung für die Landesfläche Mecklenburg-Vorpommerns wurde im Jahr 1953 durch die sowjetischen Streitkräfte durchgeführt. Das analoge Bildmaterial, bestehend aus ca. 3.300 Schwarz-Weiß-Luftbildern, wurde nun durch die Landesluftbildstelle des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen im Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern digitalisiert und als Offline-Daten über den Geodatenservice ( www.laiv-mv.de ) oder als kostenfreier Abruf von Auszügen aus Landkarten über das GeoPortal.MV ( www.geoportal-mv.de ) für die Allgemeinheit bereitgestellt.

Die Themenkarten

* 3-D Gebäude
* Straßenverkehr
* Luftbilder

dürften für die Sicherheitsdienstleistungen im Rahmen des Veranstaltungsschutzes, Sicherheitsplanungen von Leitstellen sowie des Interventionsdienstes für Unternehmen der Sicherheitswirtschaft von Interesse sein.

Weitere Themenkarten sind:

* Schulstandorte
* Landwirtschaft
* Breitbandanbindung
* Karten
* Flurkarte/ALKIS
* Verwaltungseinheiten
* Schutzgebiete
* Geothermie
* Bodenrichtwerte
* Historische Karten.

Das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen im Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern ist die für das amtliche Vermessungswesen des Landes zuständige obere Vermessungs- und Geoinformationsbehörde. Aufgabe des amtlichen Vermessungswesens ist es, die Geobasisdaten für die Landesfläche zu erheben und landesweit nachzuweisen. Unter Geobasisdaten sind der vermessungstechnische Raumbezug, die geo-topographischen Informationen und das Liegenschaftskataster zu verstehen.

 

31. August 2018

Mecklenburg-Vorpommern: Geoportal wird erweitert

Landesvermessung MV schaltet historische Luftbilder von 1953 frei. Geoportal MV ist interessant für Sicherheitsdienstleister.

 

18. August 2018

Presseerklärung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V zum neuen Polizeigesetz in Niedersachsen

Die Allianzen für Sicherheit in der Wirtschaft haben das Ziel, Mitgliedunternehmen und Wirtschaftsbeteiligte allgemein vor kriminellen Handlungen und Auswirkungen von Ordnungsverstößen, die sich schädigend auf Wirtschaftsprozesse insgesamt auswirken, zu schützen.
Deshalb sind Gesetzesinitiativen, die die Wirksamkeit öffentlicher Sicherheitsorganisationen verbessern, grundsätzlich zu begrüßen. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist unverrückbar Aufgabe des Staates. Sie wird bereits seit langer Zeit allerdings nicht nur allein durch Staatsbedienstete bewahrt oder wiederhergestellt. Auch private Unternehmen sind daran beteiligt.
 
Der geschäftsführende Vorsitzende, Dieter Bode, sagt: „Unserer Auffassung nach sollte sich der Staat einer engeren Zusammenarbeit mit Wirtschaftsbeteiligten auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr öffnen. Öffentliche Gefahrenabwehr darf nicht am Werktor enden. Menschen im Arbeitsprozess im nicht öffentlichen Areal eines Unternehmens können durch ihr gezieltes Verhalten durchaus die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen oder gar gefährden. Zum Beispiel in Unternehmen der Energieerzeugung und -versorgung oder der Verkehrsinfrastruktur sind Szenarien dieser Art denkbar.“
 
Doch was passiert während der Arbeitszeit auf dem Betriebsgelände? Wie können Sicherheitsbehörden und Sicherheitsabteilungen potentiellen und konkreten Gefahren wirksam begegnen?
 
Bode weiter: „Wir wünschen uns die Schaffung formaler Voraussetzungen eines vertraulichen Informationsaustausches zwischen Sicherheitsbehörden und der Wirtschaft über die reguläre Arbeit der bestehenden Sicherheitspartnerschaften oder Standortinitiativen für Sicherheit hinaus. Dazu gehört nach unserer Auffassung auch die Schaffung einer Informationsstelle für die Wirtschaft auf Landesebene sowie Nutzen des Sicherheitsüberprüfungsgesetzes, um einen vertrauensvollen Informationsaustausch präventiv und reaktiv gewährleisten zu können.“
 
Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland fordert, dass die gesetzgeberischen Voraussetzungen geschaffen werden, die in konkreten Gefahrensituationen eine engere Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden und Sicherheitsabteilungen ermöglichen. Vorbild könnte und sollte hier der Katastrophenschutz sein, der schon heute das Zusammenwirken zwischen öffentlichen und betrieblichen Feuerwehren regelt.
 


 

18. August 2018

Presseerklärung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V zum neuen Polizeigesetz in Niedersachsen

Der Sicherheitsverband ASW Norddeutschland fordert Ergänzungen am Entwurf eines Reformgesetzes zur Änderung des niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung und anderer Gesetze.

 

20. Juli 2018 Hamburg

BSI und ANSSI veröffentlichen gemeinsames Cyber-Lagebild

Das heute veröffentlichte erste "Deutsch-französische IT-Sicherheitslagebild" stellt dabei mit Ransomware und Crypto-Mining Bedrohungen in den Mittelpunkt, die Staat, Wirtschaft und Gesellschaft grenzübergreifend betreffen. Die Auswirkungen von Cyber-Sicherheitsvorfällen gehen oft über die Grenzen einzelner Länder hinaus. Daher ist die internationale Zusammenarbeit eine der wesentlichen Aufgaben der Cyber-Sicherheitsbehörden.

Mit dem "Deutsch-französischen IT-Sicherheitslagebild" vertiefen BSI und ANSSI ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel, den steigenden Herausforderungen einer digitalisierten, vernetzten Welt gemeinsam und wirksam zu begegnen. Das einmal im Jahr erscheindende deutsch-französische Cyber-Lagebild greift jeweils ein oder zwei aktuelle IT-Sicherheitsthemen auf und trägt dazu die jeweiligen nationalen Erkenntnisse und Erfahrungen vergleichend zusammen.

Die erste Ausgabe des Lagebilds thematisiert die Gefährdungslage durch Ransomware und Crypto-Mining, die sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Wirtschaftsunternehmen, vom Betreiber kritischer Infrastrukturen bis hin zu den KMU, unmittelbare Auswirkungen hat. Die unkontrollierte Ausbreitung von Angriffswerkzeugen erhöht die Gefährdung und begünstigt Angriffskampagnen, deren Konsequenzen verheerend sein können.

Guillaume Poupard, ANSSI General Director: "Die einseitige Verbesserung nationaler Fähigkeiten im Bereich der Cyber-Sicherheit ist weder in Frankreich noch in Deutschland ausreichend, um der aktuellen Gefährdungslage angemessen zu begegnen. Diese verlangt von uns vielmehr, unsere Abstrengungen noch enger zusammenzuführen."

BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Der Cyber-Raum kenntn keine Grenzen, die Bedrohung ist internatuional. Daher müssen auch unsere Antworten auf die Risiken der Digitalisierung grenzübergreifend sein. Frfankreich und Deutschland sind Vorreiter in Europa auf dem Gebiet der Cyber-Sicherheit. Die gemeinsame Analyse der Cyber-Lage schafft Synergien und macht uns gemeinsam noch stärker. Die intensive Zusammenarbeit mit unserer Partnerbehörde ANSSI ist überdies Ausdruck der von der Bundesregierung beschlossenen engen Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland, insbesondere im Kontext der geplanten Unterzeichnungeines aktualisierten `Elysee-Vertrages."

Die Gefährdungslage durch Ransomware wird von beiden Behörden übereinstimmend auch mehr als zwei Jahre nach Bekanntwerden der ersten Ransom-Vorfälle als besorgniserregend bewertet. Die Betroffenheit und die Wirkung der Ransomware-Angriffe jedoch ist insbesondere hinsichtlich der 2017 aufgetretenden globalen Ransomwarewellen WannaCry und NotPetya Deutschland und Frankreich unterschiedlich. Die unterschiedlichen Erfahrungen hionsichtlich der Auswirkungen der gleichen Angriffswellen in den beiden Nationen unterstreichen die Notwendigkeit eines noch intensiveren Austauschs.

Das gemeinsame Cyber-Lagebild von BSI und ANSSI steht in deutscher und englischer Sprache auf der Webseite des BSI unter

https://www.bsi.bund.de/DE/Publikationen/DE_FR_Lagebilder/DE_FR_Lagebilder_node.html

zum Download zur Verfügung.

Quelle:
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik -Pressestelle-

 

 

 

20. Juli 2018 Hamburg

BSI und ANSSI veröffentlichen gemeinsames Cyber-Lagebild

Bonn/Paris, 20. Juli 2018. Zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit in

Deutschland und Frankreich sowie auch auf gesamteuropäischer Ebene arbeiten

das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die

französische Cyber-Sicherheitsbehörde ANSSI (Agence nationale de la sécurité

des systèmes d’information) seit vielen Jahren eng zusammen.

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

Das Vereinsgericht Hamburg hatte den in der Mitgliederversammlung beschlossenen neuen Verbandsnamen bestätigt. 

Die ASWN ist eine gemeinnützig wirkende Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland. Sie unterstützt die gewerbliche Wirtschaft und öffentlich-rechtliche Körperschaften auf dem Gebiet des Wirtschaftsschutzes und der Kriminalprävention. Der Verbandssitz ist Hamburg.

Das Verbandsgebiet umfasst die fünf norddeutschen Bundesländer. Die überwiegende Zahl der regionalen Sicherheitsverbände in Deutschland hatten für sich den Begriff Allianz in ihren Namen gewählt, um intensiver als Einheit ihr Ziel "Sicherheit für die Wirtschaft" gemeinsam mit der Allianz für die Sicherheit der Wirtschaft des Bundes zu vertreten. Eigenständigkeit und Regionalbezug bleiben erhalten.

Bundes- und Regionalverbände treten nun auch mit einheitlichem Corporate Identity auf.

Sie vertreten mit hoher Fachkompetenz die Sicherheitsinteressen der KMU bis hin zu global agierenden Konzernen der deutschen Wirtschaft.

 

21. September 2016 Hamburg

Namensänderung - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland

2016 ging eine jahrzehntelange Tradition zu Ende. Der 1969 gegründete VSWN, Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. , hatte sich umbenannt in ASW Norddeutschland, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.

 
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