Mitgliedschaft

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Schön, dass Sie ASW-Nord-Mitglied werden möchten! Damit Sie schnellstmöglich die Vorteile der ASW-Nord-Mitgliedschaft nutzen können, bieten wir Ihnen das folgende Online-Aufnahmeformular. Natürlich können Sie uns Ihren Antrag auch per Post oder Fax senden.

Erläuterungen zur Mitgliedschaft...

Satzung

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform
1. Der Verein führt den Namen „Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.“.

2. Sitz des Vereins ist die Freie und Hansestadt Hamburg.

3. Der   Verein - im    folgenden     Verband    genannt - ist   in   das   Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Der Verband verfolgt seinen Zweck vornehmlich in den Bundesländern Freie Hansestadt Bremen, Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit
1. Zweck des Verbandes ist die Schaffung und Vertiefung des Bewusstseins über die Bedeutung der Sicherheit für die Wirtschaft und sonstigen Organisationen und bei deren Mitarbeitern, die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre, sowie die Berufsbildung im Zusammenhang mit Sicherheitsfragen der Wirtschaft und die Kriminalprävention. Er unterstützt und berät durch seine Aktivitäten die Wirtschaft auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.

Der Verbandszweck soll in diesem Sinne insbesondere erreicht werden durch:

  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit, um die öffentliche Meinungsbildung im Sinne des Verbandes zu unterstützen.
  • Prävention und Sensibilisierung durch Veranstaltungen, Seminare und Vorträge. Schulung und Information von mit Sicherheitsaufgaben befassten Personen.
  • Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre im Bereich Sicherheitsmanagement in der Wirtschaft. Förderung der Studierenden aus diesem Bereich.
  • Verbreitung und Sicherung eines Qualitätsbewusstseins, der mit Sicherheitsaufgaben befassten Menschen, Einrichtungen und Organisationen.

Der Verband ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinne und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Verbandes keinerlei vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Verband. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern. Diese Drei bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie sind an die Beschlüsse des Vorstandes gebunden. Der Gesamtvorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinen zwei Stellvertretern und bis zu neun Mitgliedern. Hierbei sollten Mitglieder aus allen Bundesländern des Vereinsgebiets vertreten sein.

3. Der Verband arbeitet mit dem ASW Bundesverband (Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.) als Dachverband eng zusammen. Der Verband ist weiterhin gehalten mit den Fachverbänden und regionalen Sicherheitsverbänden sowie den staatlichen Sicherheitsbehörden zusammen zu-arbeiten und Informationen auszutauschen und zu sammeln.

4. Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

5. Der Vorsitzende und mindestens einer seiner Stellvertreter vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich.

6. Vorübergehende Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden.

7. Um den Zweck des Verbandes voll erfüllen zu können, ist eine finanzielle Rücklage als Dispositions-Reserve zu bilden.

8. Es können bei Bedarf Vereinsämter im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereines entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand, auch über die Bedingungen und Höhe der Aufwandsentschädigung bzw. Bezahlung. Verhandlung und Abschluss des Vertrages von Vorstandsmitgliedern erfolgen durch den übrigen Gesamtvorstand, das betreffende Vorstandsmitglied hat kein Stimmrecht. Voraussetzung jeder Bezahlung ist die Angemessenheit, die Haushaltslage des Vereines und die Erfüllung der vereinbarten vertraglichen Leistungen.

§ 3 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft im Verband können erwerben:

  • Unternehmen / Betriebe
  • Organisationen der gewerblichen Wirtschaft
  • Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie
  • Einzelpersonen, wenn sie als Führungskräfte im betrieblichen Sicherheitswesen tätig sind. 

2. Organisationen und Berufsverbände können als fördernde Mitglieder aufgenommen werden. Fördernde Mitglieder sind nicht beitragspflichtig und besitzen kein Stimmrecht. Fördernde Mitglieder können kein ordentliches Vorstandsmitglied sein. Eine Kooptation bleibt hiervon unberührt.             

3. Über Aufnahmeanträge, die schriftlich zu stellen sind, entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Diese kann eine Aufnahme nur mit Zustimmung von ¾ der anwesenden Mitglieder beschließen.

§ 5 Austritt
Der Austritt eines Mitglieds ist nur schriftlich mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres möglich. Der Austritt begründet für das ausscheidende Mitglied keine vermögensrechtlichen Forderungen oder Ansprüche.

§ 6 Ausschluss
1. Ein Mitglied kann durch den Vorstand auch aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten die Verwirklichung des Verbandszweckes gefährdet oder das Ansehen und die Interessen des Verbandes schädigt oder wenn es seiner Beitragspflicht nicht nachkommt.

2. Ein Antrag auf Ausschluss kann von jedem Mitglied, einem Vorstandsmitglied oder der Geschäftsführung gestellt werden.

3. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, zu dem Ausschlussvorhaben Stellung zu nehmen.

4. Der Beschluss des Vorstandes ist zu begründen und dem Mitglied mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.

5. Gegen den Beschluss ist binnen eines Monats – seit der Zustellung – Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Über den Ausschluss entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Diese kann den Beschluss des Vorstandes bestätigen oder aufheben. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft. § 5 Satz 2 gilt entsprechend.

§ 7 Mitgliedsbeiträge
1. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal jeden Jahres zu entrichten.

2. Zur Durchführung der Aufgaben des Verbandes können auch Spenden entgegengenommen werden.

§ 8 Organe des Verbandes
Organe des Verbandes sind:

  • der Vorstand
  • die Geschäftsführung
  • die Mitgliederversammlung
  • der Beirat
  • die Kassenprüfer

§ 9 Vorstand
1. Der Vorstand leitet den Verband und ist für alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, zuständig.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für drei Geschäftsjahre gewählt. Bis zur Wahl des neuen Vorstandes bleibt er im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

3. Verdiente Vorstandsmitglieder können bei ihrem Ausscheiden durch die Mitgliederversammlung zu

„Ehrenvorstandsmitgliedern“

ernannt werden.

§ 10 Geschäftsführung
1. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen, der nach seinen Weisungen die Geschäfte des Verbandes führt. Eine Geschäftsordnung regelt die Verteilung der Aufgaben.

2. Wenn erforderlich, kann der Geschäftsführer im Einvernehmen mit dem Vorstand, besoldete Mitarbeiter einstellen.

§ 11 Ordentliche Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (im Folgenden Mitgliederversammlung genannt) wird von dem Vorsitzenden des Vorstandes, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen und von ihm geleitet. Sie muss einmal jährlich stattfinden.

2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Abwesende Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmachten vertreten lassen.

3. Die Mitgliederversammlung hat die vereinsrechtlich vorgesehenen Aufgaben wahrzunehmen. Ihr obliegt ferner die Beratung und Billigung des Geschäftsberichtes für das vergangene Geschäftsjahr sowie die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit. Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

5. Über die Mitgliederversammlung, insbesondere ihre Beschlüsse, ist ein Protokoll anzufertigen. Es ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen.

6. Wenn das Interesse des Verbandes es erfordert, oder wenn ¼ der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen, ist sie einzuberufen.

§ 12 Beirat
1. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag einen Beirat berufen, der Vorstand und Geschäftsführung bei der Führung des Verbandes berät, unterstützt und an besonderen Aufgaben mitarbeitet.

2. Wenn erforderlich, kann der Beirat an erweiterten Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 13 Kassenprüfer
Die Haushaltsführung des Verbandes ist mindestens einmal im Geschäftsjahr zu überprüfen und das Ergebnis in einem Prüfbericht festzuhalten. Dazu sind für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer durch die Mitgliederversammlung zu wählen. Wiederwahl ist möglich.

§ 14 Satzungsänderung, Auflösung des Verbandes
1. Eine Satzungsänderung erfordert die Mehrheit von ¾ der erschienenen, die Auflösung des Verbandes die Mehrheit von ¾ aller Mitglieder.

2. Im Falle der Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes bestehen für die Mitglieder keine vermögensrechtlichen Forderungen, die sich aus eingezahlten Beiträgen oder sonstigen Sacheinlagen ergeben. Sollte nach Abwicklung aller Verbindlichkeiten noch Vermögen vorhanden sein, so fällt dieses an eine gemeinnützige Organisation, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Stand: 03. April 2017

Beitragsordnung

Keine Frage: Die ASWN leistet viel - für seine Mitglieder, aber im Rahmen der Kriminalprävention genauso für die Allgemeinheit. Anders ist der Blickwinkel allerdings oft dann, wenn es um die Kosten einer Mitgliedschaft geht.

Aber - jede Leistung hat ihren Preis. Und nur dann, wenn ein Verband durch private oder öffentliche Geldgeber gesponsort wird, kann er seine Leistungen kostenlos weitergeben. Die ASWN hat keine Sponsoren. Er erhält auch keine öffentlichen Mittel, um sich refinanzieren zu können. Allein die Einnahmen, die durch eigene Anstrengungen auf dem Markt verdient werden müssen, dienen zur Finanzierung. Je größer die Anstrengungen, je effizienter die Arbeit und damit der Erfolg, desto günstiger kann das Preisleistungs-Verhältnis gestaltet werden. Das ist bei der ASWN nachweislich der Fall.

Beitragsordnung


§ 1 Geltungsbereich
(1) Gemäß § 7 der Satzung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASWN) wird der Beitrag von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal jeden Jahres zu entrichten.

§ 2 Mitgliedsbeiträge
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung der ASWN hat am 4. Juni 2010 eine Änderung der Beitragsordnung beschlossen.
(2) Die neu fest gesetzten Mitgliedsbeiträge besitzen Gültigkeit für sämtliche Mitgliedschaften in der ASWN. Mitgliedschaften, die vor dem 4. Juni 2010 begründet wurden, unterliegen hinsichtlich der Beitragsordnung k e i n e r Bestandswahrung.
(3) Sämtliche Mitgliedschaften in der ASWN werden hinsichtlich des zu zahlenden jährlichen Beitrags entsprechend der vorliegenden Voraussetzungen folgenden Beitragsklassen zugeordnet:

Beitragsklasse I: 350,-- EUR
1. Einzelmitglieder (natürliche Personen)
2. Partnerschaftsorganisationen, Kammern, Verbände

Beitragsklasse II: 500,-- EUR
1. Einzelunternehmen
2. unselbständige Firmenniederlassungen

Beitragsklasse III: 1.000,-- EUR
1. Mittelständische Unternehmen
2. unselbständige Konzernunternehmen

Beitragsklasse IV: 2.500,-- EUR
1. Industrieunternehmen
2. Konzerne

Beitragsklasse V: nach Vereinbarung
Sondervereinbarungen

(4) Mitgliedsunternehmen anderer in der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) zusammengeschlossener Sicherheitsverbände, die im Verbandsgebiet der ASWN (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) Niederlassungen usw. unterhalten, können an den Veranstaltungen der ASWN zu den Gebühren für Mitglieder teilnehmen. Auf sonstige Betreuung durch die ASWN haben sie nur dann Anspruch, wenn sie mit ihren im Bereich der ASWN gelegenen Betrieben Mitglied der ASWN werden und den gemäß dieser Beitragsordnung entsprechenden Beitrag entrichten.

§ 3 Inkrafttreten
Diese Beitragsordnung tritt zum 1. Januar 2011 in Kraft.

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