Die ASWN

Sicherheit in der Wirtschaft

Unternehmen sind Tag für Tag ernsthaften Bedrohungen ausgesetzt. Von Wirtschaftskriminalität über Spionage und Sabotage bis hin zum „Tatort Internet“. Datensicherheit, Complianceanforderungen und unverzichtbare Risikoanalysen verlangen nach professionellem, integrierten Sicherheitsmanagement.

Ihre Herausforderung - unser Ziel:

Haben Sie in dieser Situation nicht, zumindest gelegentlich, darüber nachgedacht, wer Sie bei dieser Aufgabe kompetent unterstützen könnte? Ohne dabei Eigeninteressen oder kommerzielle Absichten zu verfolgen? 

Diesen Partner gibt es bereits, und das seit mehr als 40 Jahren: Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASWN) ist das Kompetenzzentrum für alle Sicherheitsfragen Ihres Unternehmens.

Als Mitglied des VSWN sind Sie in ein großes Netzwerk eingebunden. Nicht nur im Norden, sondern in ganz Deutschland. Nutzen Sie es! Zu unseren Mitgliedern gehören Unternehmen, die Herausforderungen in Sachen Sicherheit erfolgreich und beispielhaft gemeistert haben. Warum nicht von diesen Unternehmen lernen?

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Erfahren Sie mehr:

Was wir leisten

Verbände werden heute vor allem an fünf Kriterien gemessen: 

1. Aktualität des Programms: Verbände müssen Problemfelder zeitnah erkennen, Lösungsvorschläge erarbeiten und die jeweiligen Partner fachlich beraten.

2. Handlungsfähigkeit im Interesse der Mitglieder und der Sache beweisen.

3. Angemessene Entscheidungsstrukturen, -prozesse und Verantwortlichkeiten.

4. Überzeugungs- und Durchsetzungskraft allen Partnern gegenüber zeigen. 

5. Verlässlichkeit in jeder Beziehung, auch bei „rauer See“ segeln.

Dies sind zugleich die „fünf Finger“ unserer ausgestreckten Hand, die wir unseren Mitgliedern anbieten. Die ASWN bietet – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – einen guten Mitgliederservice zu fairen Konditionen. Für unser Netzwerk sind wir ein verlässlicher Partner. Konkret vor Ort und in der Praxis, kontrovers, wo es notwendig erscheint, aber auch unterstützend, wo es erforderlich ist. In jedem Fall aber: Kompetent für alle Fragen rund um die Sicherheit der Wirtschaft im Norden. Denn nur starke und vereinte Regionen finden Gehör und setzen sich durch.

Wer wir sind

 

Satzungszweck

"Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, die darin bestehen, Unternehmen, Betriebe und Organisationen der gewerblichen Wirtschaft, sowie die Industrie- und Handels- und Handwerkskammern in Fragen der Sicherheit zu beraten und zu unterstützen. Er soll der gesamten Wirtschaft helfen, sich vor Störungen und Einwirkungen zu schützen, die das Ziel haben, Mitgliedsunternehmen zu gefährden oder zu schädigen. Darüber hinaus unterstützt der Verband Forschung und Lehre. (...) Der Verband ist gehalten, mit der "Allianz für Sicherheit der Wirtschaft e.V." (ASW Bundesverband) und den anderen regionalen Sicherheitsverbänden sowie den staatlichen Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten und Informationen auszutauschen und zu sammeln."

Verbandsführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Vorstand leitet den Verband und ist für alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, zuständig. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und bis zu zehn Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für drei Geschäftsjahre gewählt.

Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag einen Beirat berufen, der Vorstand und Geschäftsführung bei der Führung des Verbandes berät, unterstützt und an besonderen Aufgaben mitarbeitet. Wenn erforderlich, kann der Beirat an erweiterten Vorstandssitzungen teilnehmen.

Der Verbandssitz und die Geschäftsstelle der ASWN sind in Hamburg. In der Geschäftsstelle finden Sie Ansprechpartner der Geschäftsführung sowie für die Aus- und Fortbildung.

Verbandsführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Vorstand leitet den Verband und ist für alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, zuständig. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinen Stellvertretern und bis zu neun weiteren Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für drei Geschäftsjahre gewählt.

Nach der Wahl 2016 - Der neue ASWN-Vorstand v.l.n.r.: Carsten Klauer (POWER GmbH), Dr. Martin Kruse (IHK Kiel), Ulrich Brehmer (Handelskammer Hamburg), Dieter Bode (Lampson Consulting), Volker Osmers (ATLAS Elektronic), Dr. Ulla Kasten-Pisula (UKE), Alexander Brückmann (Nordschutz Sicherheitsdienste GmbH), Dr. Bärbel Voß (VW), Axel Mauersberger (WSO Sicherheit) - es fehlen: Arndt Malyska (Hamburger Hochbahnwache), Lars Orfert (Carnival Maritime)

 

Vorstandsvorsitzender

Dieter Bode
Lampson Security Consulting

 

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender


Arndt Malyska
Hamburger Hochbahn-Wache GmbH


Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Carsten Klauer
POWER Personen-Objekt-Werkschutz GmbH


Vorstandsmitglieder

Ulrich Brehmer
Handelskammer Hamburg


Alexander Brückmann
Nordschutz Sicherheitsdienste GmbH


Dr. Ulla Kasten-Pisula
UKE


Dr. Martin Kruse
Handelskammer Kiel


Axel Mauersberger
WSO Sicherheitsdienst GmbH


Lars Orfert
Carnival Maritime


Volker Osmers
ATLAS Elektronik GmbH


Dr. Bärbel Voß
VW

Ehrenvorstandsmitglieder

Rolf - Wilhelm Dau †

Klaus Harbs

Geschichte

Der VSWN ist eine Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft in Norddeutschland für die Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Er wurde (1969) gegründet, Verbandssitz ist Hamburg. Das Verbandsgebiet umfasste daneben die Länder Bremen, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern.

Der VSWN verfolgt satzungsgemäß ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, die darin bestehen, ...„Unternehmen, Betriebe und Organisationen der gewerblichen Wirtschaft, sowie die Industrie- und Handelskammern in Fragen der Sicherheit zu beraten und zu unterstützen. Er soll der gesamten Wirtschaft helfen, sich vor Störungen und Einwirkungen zu schützen, die das Ziel haben, Mitgliedsunternehmen zu gefährden oder zu schädigen.“

Im Jahr 2009 vereinigte sich der VSWN mit dem VSW Niedersachsen. Dieser bestand seit 1981 und war seinerseits aus dem 1968 ins Leben gerufenen Schwesterverband Nordrhein-Westfalen hervorgegangen. Seine Gründung erfolgte gleichfalls mit dem Zweck, ..."Unternehmen und Institutionen der gewerblichen Wirtschaft gegen Einflüsse und Einwirkungen zu schützen, die (...) geeignet sind, Betriebssicherheit, insbesondere Sicherheit der Arbeitnehmer, Arbeitsplatz, Produktion, Arbeitsablauf oder Betriebsmittel zu gefährden oder zu schädigen.“

Beide Verbände hatten erkannt: Es gab und gibt gemeinsame Themen in Wirtschaft und Politik, die länderübergreifend aus einer Hand wirkungsvoller vertreten werden können. Ein „starker Norden“ bietet ein größeres Leistungsspektrum zum gegenseitigen Nutzen für die Behörden und für die Wirtschaft.

Vorstände und Geschäftsführung beider Verbände sahen und sehen ihre Aufgabe darüber hinaus vor allem darin, gemeinsam mit den Mitgliedern dafür zu sorgen, dass nicht in erster Linie Strukturen konserviert werden, sondern dass die Verbandsarbeit auch in Zukunft erfolgreich geleistet werden kann. Aus diesem Grund schlugen sie ihren jeweiligen Mitgliedern vor, sich nicht nur gegenseitig zu unterstützen bzw. zusammen zu arbeiten, sondern gemeinsame neue Verbandsstrukturen zu schaffen.

„Frischer Wind im Norden – für die Sicherheit der Wirtschaft“: Unter diesem Motto blickt der VSWN heute nach dem Zusammenschluss auf über 40 Jahre Erfahrung zurück - und bündelt für seine rund 250 Mitglieder heute das einschlägige fachliche Wissen der gesamten Palette der Sicherheit – in allen fünf norddeutschen Ländern. 

Leitbild

Rollenverständnis

  • Wir sind ein gemeinnütziger, unabhängiger Wirtschaftsverband
  • Wir vertreten die Sicherheitsinteressen der norddeutschen Wirtschaft
  • Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen der gewerblichen Wirtschaft in allen Fragen der Sicherheit und der Kriminalprävention
  • Wir sind Sicherheitskooperationspartner der Industrie- und Handelskammern und des Staates
  • Wir fördern die berufliche Aus- und Fortbildung für die Sicherheitswirtschaft

Ziele

  • Wir informieren ständig über regionale, nationale und internationale Gefährdungspotenziale und Sicherheitsentwicklungen
  • Wir wirken aktiv auf Bundes- und Landesebene bei der inhaltlichen Gestaltung von Schulungsprogrammen und bei der Abnahme von Prüfungen für die Sicherheitswirtschaft mit
  • Wir garantieren eine effiziente Aus- und Weiterbildung durch Einsatz besonders qualifizierter Referenten und moderner Lehr- und Lernmedien
  • Wir überprüfen ständig unsere Schulungen und Arbeitsprozesse im Hinblick auf Qualitätsverbesserung
  • Wir fühlen uns den Schulungsteilnehmern in der Stärkung ihrer beruflichen Kompetenz verpflichtet und unterstützen sie nachhaltig bei der Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt

 

 

Netzwerk

Partner des ASW Nord...

  • Landeskriminalämter
  • Bundeskriminalamt
  • Verfassungsschutzbehörden
  • Bundesnachrichtendienst
  • ASW anderer Bundesländer
  • ASW Bundesverband
  • Branchenverbände der Sicherheitswirtschaft

 

 

Links zu den Netzwerkpartner des ASW Nord

Sicherheitspartner

Staat und Wirtschaft - "Hand in Hand"...


...gegen Wirtschaftskriminalität: Die Bildung von Sicherheitspartnerschaften auf Länderebene verfolgt das Ziel, den durch Wirtschaftskriminalität verursachten Schaden, insbesondere durch Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung, zu reduzieren. Darüber hinaus werden auch andere Formen der Wirtschaftskriminalität thematisiert, wie etwa die Bereiche IT - Sicherheit, Marken- und Produktpiraterie und Produkterpressung.

Die ASWN ist in drei norddeutschen Ländern in solchen Sicherheitspartnerschaften engagiert:

Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen

Diese Sicherheitspartnerschaften wollen...

1. das Verständnis der Wirtschaft für staatliche Maßnahmen und die gegenseitige Kooperationsbereitschaft fördern,

2. den Informationsaustausch und die gegenseitige Beratung und Unterstützung zwischen der Landesverwaltung - insbesondere der Polizei und der Verfassungsschutzbehörde - und der Wirtschaft intensivieren und vereinfachen,

3. sowie eine Sensibilisierung hinsichtlich des Gefahrenpotenzials für die Wirtschaftsunternehmen erreichen.

Die ASWN fungiert im Rahmen dieser Sicherheitspartnerschaft als Schnittstelle. Er bereitet sicherheitsrelevante Informationen zur Weitergabe an die Unternehmen und die Kammern vor, organisiert einen betrieblichen Erfahrungsaustausch und entwickelt spezielle Qualifizierungsangebote. Dies bedingt andererseits, dass staatliche Stellen, soweit das gesetzlich zulässig ist, ihre Informationen der Wirtschaft zu präventiven Zwecken zur Verfügung stellen. Und nicht zuletzt verfügt die Wirtschaft dank ihrer vielfältigen Geschäftskontakte im In- und Ausland über sehr viele Informationen und Erkenntnisse, die auch für Sicherheitsbehörden von großer Bedeutung sein können. Im Ergebnis sollen diese "Sicherheitspartnerschaften" eine Reduzierung des Schadens bewirken, der den Unternehmen in Norddeutschland durch Wirtschaftskriminalität entsteht.

Im Detail...

Die Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft Hamburg als Download

Die Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft Mecklenburg-Vorpommern als Download

Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft Niedersachsen als Download

Konzept zur Sicherheitspartnerschaft Niedersachsen als Download

Externer Link zur Sicherheitspartnerschaft Niedersachsen

Satzung

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform
1. Der Verein führt den Namen „Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V.“.

2. Sitz des Vereins ist die Freie und Hansestadt Hamburg.

3. Der   Verein - im    folgenden     Verband    genannt - ist   in   das   Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Der Verband verfolgt seinen Zweck vornehmlich in den Bundesländern Freie Hansestadt Bremen, Freie und Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit
1. Zweck des Verbandes ist die Schaffung und Vertiefung des Bewusstseins über die Bedeutung der Sicherheit für die Wirtschaft und sonstigen Organisationen und bei deren Mitarbeitern, die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre, sowie die Berufsbildung im Zusammenhang mit Sicherheitsfragen der Wirtschaft und die Kriminalprävention. Er unterstützt und berät durch seine Aktivitäten die Wirtschaft auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung. Der Verband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.

Der Verbandszweck soll in diesem Sinne insbesondere erreicht werden durch:

  • Aktive Öffentlichkeitsarbeit, um die öffentliche Meinungsbildung im Sinne des Verbandes zu unterstützen.
  • Prävention und Sensibilisierung durch Veranstaltungen, Seminare und Vorträge. Schulung und Information von mit Sicherheitsaufgaben befassten Personen.
  • Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre im Bereich Sicherheitsmanagement in der Wirtschaft. Förderung der Studierenden aus diesem Bereich.
  • Verbreitung und Sicherung eines Qualitätsbewusstseins, der mit Sicherheitsaufgaben befassten Menschen, Einrichtungen und Organisationen.

Der Verband ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinne und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Verbandes keinerlei vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Verband. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern. Diese Drei bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie sind an die Beschlüsse des Vorstandes gebunden. Der Gesamtvorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinen zwei Stellvertretern und bis zu neun Mitgliedern. Hierbei sollten Mitglieder aus allen Bundesländern des Vereinsgebiets vertreten sein.

3. Der Verband arbeitet mit dem ASW Bundesverband (Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V.) als Dachverband eng zusammen. Der Verband ist weiterhin gehalten mit den Fachverbänden und regionalen Sicherheitsverbänden sowie den staatlichen Sicherheitsbehörden zusammen zu-arbeiten und Informationen auszutauschen und zu sammeln.

4. Beschlussfähig ist der Vorstand, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

5. Der Vorsitzende und mindestens einer seiner Stellvertreter vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich.

6. Vorübergehende Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwandt werden.

7. Um den Zweck des Verbandes voll erfüllen zu können, ist eine finanzielle Rücklage als Dispositions-Reserve zu bilden.

8. Es können bei Bedarf Vereinsämter im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereines entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand, auch über die Bedingungen und Höhe der Aufwandsentschädigung bzw. Bezahlung. Verhandlung und Abschluss des Vertrages von Vorstandsmitgliedern erfolgen durch den übrigen Gesamtvorstand, das betreffende Vorstandsmitglied hat kein Stimmrecht. Voraussetzung jeder Bezahlung ist die Angemessenheit, die Haushaltslage des Vereines und die Erfüllung der vereinbarten vertraglichen Leistungen.

§ 3 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft im Verband können erwerben:

  • Unternehmen / Betriebe
  • Organisationen der gewerblichen Wirtschaft
  • Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie
  • Einzelpersonen, wenn sie als Führungskräfte im betrieblichen Sicherheitswesen tätig sind. 

2. Organisationen und Berufsverbände können als fördernde Mitglieder aufgenommen werden. Fördernde Mitglieder sind nicht beitragspflichtig und besitzen kein Stimmrecht. Fördernde Mitglieder können kein ordentliches Vorstandsmitglied sein. Eine Kooptation bleibt hiervon unberührt.             

3. Über Aufnahmeanträge, die schriftlich zu stellen sind, entscheidet der Vorstand. Gegen eine Ablehnung ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Diese kann eine Aufnahme nur mit Zustimmung von ¾ der anwesenden Mitglieder beschließen.

§ 5 Austritt
Der Austritt eines Mitglieds ist nur schriftlich mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres möglich. Der Austritt begründet für das ausscheidende Mitglied keine vermögensrechtlichen Forderungen oder Ansprüche.

§ 6 Ausschluss
1. Ein Mitglied kann durch den Vorstand auch aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es durch sein Verhalten die Verwirklichung des Verbandszweckes gefährdet oder das Ansehen und die Interessen des Verbandes schädigt oder wenn es seiner Beitragspflicht nicht nachkommt.

2. Ein Antrag auf Ausschluss kann von jedem Mitglied, einem Vorstandsmitglied oder der Geschäftsführung gestellt werden.

3. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, zu dem Ausschlussvorhaben Stellung zu nehmen.

4. Der Beschluss des Vorstandes ist zu begründen und dem Mitglied mit eingeschriebenem Brief zuzustellen.

5. Gegen den Beschluss ist binnen eines Monats – seit der Zustellung – Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Über den Ausschluss entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Diese kann den Beschluss des Vorstandes bestätigen oder aufheben. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft. § 5 Satz 2 gilt entsprechend.

§ 7 Mitgliedsbeiträge
1. Die Beitragshöhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal jeden Jahres zu entrichten.

2. Zur Durchführung der Aufgaben des Verbandes können auch Spenden entgegengenommen werden.

§ 8 Organe des Verbandes
Organe des Verbandes sind:

  • der Vorstand
  • die Geschäftsführung
  • die Mitgliederversammlung
  • der Beirat
  • die Kassenprüfer

§ 9 Vorstand
1. Der Vorstand leitet den Verband und ist für alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, zuständig.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung jeweils für drei Geschäftsjahre gewählt. Bis zur Wahl des neuen Vorstandes bleibt er im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

3. Verdiente Vorstandsmitglieder können bei ihrem Ausscheiden durch die Mitgliederversammlung zu

„Ehrenvorstandsmitgliedern“

ernannt werden.

§ 10 Geschäftsführung
1. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen, der nach seinen Weisungen die Geschäfte des Verbandes führt. Eine Geschäftsordnung regelt die Verteilung der Aufgaben.

2. Wenn erforderlich, kann der Geschäftsführer im Einvernehmen mit dem Vorstand, besoldete Mitarbeiter einstellen.

§ 11 Ordentliche Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (im Folgenden Mitgliederversammlung genannt) wird von dem Vorsitzenden des Vorstandes, im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen und von ihm geleitet. Sie muss einmal jährlich stattfinden.

2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Abwesende Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmachten vertreten lassen.

3. Die Mitgliederversammlung hat die vereinsrechtlich vorgesehenen Aufgaben wahrzunehmen. Ihr obliegt ferner die Beratung und Billigung des Geschäftsberichtes für das vergangene Geschäftsjahr sowie die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Stimmenmehrheit. Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

5. Über die Mitgliederversammlung, insbesondere ihre Beschlüsse, ist ein Protokoll anzufertigen. Es ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen.

6. Wenn das Interesse des Verbandes es erfordert, oder wenn ¼ der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen, ist sie einzuberufen.

§ 12 Beirat
1. Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag einen Beirat berufen, der Vorstand und Geschäftsführung bei der Führung des Verbandes berät, unterstützt und an besonderen Aufgaben mitarbeitet.

2. Wenn erforderlich, kann der Beirat an erweiterten Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 13 Kassenprüfer
Die Haushaltsführung des Verbandes ist mindestens einmal im Geschäftsjahr zu überprüfen und das Ergebnis in einem Prüfbericht festzuhalten. Dazu sind für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer durch die Mitgliederversammlung zu wählen. Wiederwahl ist möglich.

§ 14 Satzungsänderung, Auflösung des Verbandes
1. Eine Satzungsänderung erfordert die Mehrheit von ¾ der erschienenen, die Auflösung des Verbandes die Mehrheit von ¾ aller Mitglieder.

2. Im Falle der Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes bestehen für die Mitglieder keine vermögensrechtlichen Forderungen, die sich aus eingezahlten Beiträgen oder sonstigen Sacheinlagen ergeben. Sollte nach Abwicklung aller Verbindlichkeiten noch Vermögen vorhanden sein, so fällt dieses an eine gemeinnützige Organisation, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Stand: 03. April 2017

Beitragsordnung

Keine Frage: Die ASWN leistet viel - für seine Mitglieder, aber im Rahmen der Kriminalprävention genauso für die Allgemeinheit. Anders ist der Blickwinkel allerdings oft dann, wenn es um die Kosten einer Mitgliedschaft geht.

Aber - jede Leistung hat ihren Preis. Und nur dann, wenn ein Verband durch private oder öffentliche Geldgeber gesponsort wird, kann er seine Leistungen kostenlos weitergeben. Die ASWN hat keine Sponsoren. Er erhält auch keine öffentlichen Mittel, um sich refinanzieren zu können. Allein die Einnahmen, die durch eigene Anstrengungen auf dem Markt verdient werden müssen, dienen zur Finanzierung. Je größer die Anstrengungen, je effizienter die Arbeit und damit der Erfolg, desto günstiger kann das Preisleistungs-Verhältnis gestaltet werden. Das ist bei der ASWN nachweislich der Fall.

Beitragsordnung


§ 1 Geltungsbereich
(1) Gemäß § 7 der Satzung der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASWN) wird der Beitrag von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Jahresbeitrag ist im ersten Quartal jeden Jahres zu entrichten.

§ 2 Mitgliedsbeiträge
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung der ASWN hat am 4. Juni 2010 eine Änderung der Beitragsordnung beschlossen.
(2) Die neu fest gesetzten Mitgliedsbeiträge besitzen Gültigkeit für sämtliche Mitgliedschaften in der ASWN. Mitgliedschaften, die vor dem 4. Juni 2010 begründet wurden, unterliegen hinsichtlich der Beitragsordnung k e i n e r Bestandswahrung.
(3) Sämtliche Mitgliedschaften in der ASWN werden hinsichtlich des zu zahlenden jährlichen Beitrags entsprechend der vorliegenden Voraussetzungen folgenden Beitragsklassen zugeordnet:

Beitragsklasse I: 350,-- EUR
1. Einzelmitglieder (natürliche Personen)
2. Partnerschaftsorganisationen, Kammern, Verbände

Beitragsklasse II: 500,-- EUR
1. Einzelunternehmen
2. unselbständige Firmenniederlassungen

Beitragsklasse III: 1.000,-- EUR
1. Mittelständische Unternehmen
2. unselbständige Konzernunternehmen

Beitragsklasse IV: 2.500,-- EUR
1. Industrieunternehmen
2. Konzerne

Beitragsklasse V: nach Vereinbarung
Sondervereinbarungen

(4) Mitgliedsunternehmen anderer in der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) zusammengeschlossener Sicherheitsverbände, die im Verbandsgebiet der ASWN (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) Niederlassungen usw. unterhalten, können an den Veranstaltungen der ASWN zu den Gebühren für Mitglieder teilnehmen. Auf sonstige Betreuung durch die ASWN haben sie nur dann Anspruch, wenn sie mit ihren im Bereich der ASWN gelegenen Betrieben Mitglied der ASWN werden und den gemäß dieser Beitragsordnung entsprechenden Beitrag entrichten.

§ 3 Inkrafttreten
Diese Beitragsordnung tritt zum 1. Januar 2011 in Kraft.

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