Presse & News

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Spionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Crime... Unkenntnis und Fehleinschätzungen der Gefährdungslage sind nach wie vor weit verbreitet. Den Medien kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Aufklärung und Information zu. Die ASWN unterstützt alle Medienvertreter mit qualifizierten Informationen in Wort und Bild – kompetent, engagiert, neutral.

Pressemitteilungen der ASWN...

05. Juni 2020 , Berlin Presse Bundestag (HiB)

Register für private Sicherheitsdienste – Auskunft von der Bundesregierung verlangt

Das "Bewacherregister für private Sicherheitsdienste" thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (19/19545). Wie die Fraktion darin schreibt, sollen in dem Anfang 2019 an den Start gegangenen Register "bundesweit Daten zu Bewachungsgewerbetreibenden und Bewachungspersonal elektronisch auswertbar erfasst und auf dem aktuellen Stand gehalten werden". Wissen wollen die Abgeordneten unter anderem, wie viele Personaldatensätze mittlerweile in das Bewacherregister eingepflegt worden sind.
Die Kleine Anfrage können Sie hier nachlesen. Es wird nachberichtet.


 

05. Juni 2020 , Berlin Presse Bundestag (HiB)

Register für private Sicherheitsdienste – Auskunft von der Bundesregierung verlangt

Die Fachbranche der Sicherheitswirtschaft kritisiert das Bewacherregister als „Staatsversagen“, weil es seit einem Jahr nicht funktioniert und die Auftragslage behindert.

 

05. Juni 2020 , Hamburg Presse Verfassungsschutz

Hamburg: Kampf gegen Rechtsextremismus wird weiter verstärkt – „Flügel“ im Fokus

Insbesondere die bundesweit gestiegene Bedrohung durch Rechtsextremisten wird aber auch dem Hamburger Verfassungsschutz zusätzliche Anstrengungen abverlangen. Dies war eine Kernbotschaft bei der Präsentation des aktuellen Verfassungsschutzberichtes, der von Innensenator Andy Grote und dem Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Torsten Voß, am heutigen Freitag (5. Juni 2020), im Rathaus vorgestellt wurde.

Der Nachrichtendienst ist seit 2015 personell um ein Drittel auf derzeit mehr als 200 Stellen aufgestockt worden. Schwerpunkte der Arbeit waren und sind insbesondere die Beobachtung des Rechtsextremismus, Islamismus und Linksextremismus sowie die Information der Öffentlichkeit über Aktivitäten und Strategien von Extremisten, insbesondere über Versuche, breitere gesellschaftliche Zugänge zu finden. Für die vertiefte Aufklärung rechtsextremistischer Bestrebungen wurde 2019 die erfolgreiche Spezialeinheit „Rechtsextremismus im Internet“ gegründet, die nach den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags weiter verstärkt werden soll.

Die vollständige Pressemeldung unter dem Link: https://www.hamburg.de/innenbehoerde/schlagzeilen/13946572/verfassungsschutzbericht-2019-pressemeldung/

 

Verfassungsschutzbericht Hamburg 2019 wird vorgestellt, Bild: LfV Hamburg

 

05. Juni 2020 , Hamburg Presse Verfassungsschutz

Hamburg: Kampf gegen Rechtsextremismus wird weiter verstärkt – „Flügel“ im Fokus

Innensenator Andy Grote und Verfassungsschutz-Chef Torsten Voß stellen heute den neuen Verfassungsschutzbericht 2019 vor. Der deutlich gewachsene Verfassungsschutz ist gut aufgestellt für die Beobachtung und Bekämpfung extremistischer Bestrebungen.

 

04. Juni 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Rechtsextremistischen Drohbriefe an Abgeordnete gesandt

Die Polizeiinspektionen Göttingen sowie Hameln-Pyrmont/Holzminden, in deren Zuständigkeitsbereichen sich diese Vorfälle ereigneten, haben mit Unterstützung des Landeskriminalamtes Niedersachsen die Ermittlungen aufgenommen. Über Details können gegenwärtig noch keine Aussagen getroffen werden. Der Inhalt der Briefe wird mit Blick auf mögliche Gesundheitsgefahren für die Adressaten umgehend entsprechenden Untersuchungen zugeführt.
 
Die Niedersächsische Landesregierung hat diese Vorfälle zum Anlass genommen, den Innenausschuss des Niedersächsischen Landtages kurzfristig, unmittelbar nach Bekanntwerden, über diesen Sachverhalt zu unterrichten und insbesondere auf einen sensiblen Umgang mit Posteingängen hinzuwirken. Es ist nicht auszuschließen, dass es weitere Briefsendungen dieser Art geben kann.
 
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Vorfällen: „Auch wenn weitere Erkenntnisse aus den Ermittlungen der örtlichen Polizei und des Landeskriminalamtes abgewartet werden müssen: Dieser verwerfliche Versuch, Mandatsträgerinnen und Mandatsträger mit rechtsextremistischer Propaganda und zweifelhaften Substanzen einzuschüchtern, reiht sich ein in eine Vielzahl extremistischer Auswüchse in den vergangenen Monaten. Der Rechtsstaat nimmt diese Straftaten verblendeter Extremisten nicht hin!"
 
Pistorius betonte, dass die Bekämpfung der politisch motivierten Kriminalität eine Schwerpunktaufgabe der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden darstellt: „Amts- und Mandatstragende sind mit ihrem oftmals ehrenamtlichen Einsatz das Rückgrat unserer Demokratie. Die niedersächsischen Sicherheitsbehörden werden alles dafür tun, um sie vor derartigen Repressalien zu schützen. Extremisten und Demokratiefeinde jeglicher Couleur haben keinen Platz in Niedersachsen!"



 

04. Juni 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Rechtsextremistischen Drohbriefe an Abgeordnete gesandt

Im Bereich Südniedersachsen sind im Laufe des heutigen Morgens verschiedenen Abgeordneten- bzw. Parteibüros Briefe zugegangen, die mit rechtsextremistischen Zeichen versehen und einer unbekannten, pulverartigen Substanz gefüllt waren. Minister Pistorius: „Extremisten und Demokratiefeinde jeglicher Couleur haben keinen Platz in Niedersachsen!"

 

04. Juni 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Die ASW Norddeutschland ist seit heute zertifiziert

Die beiden Seminarangebote

  • Vorbereitung auf die IHK Sachkundeprüfung gem. §34a GewO inkl. Ausbildung zur VDS-geprüften Interventionskraft und
  • Vorbereitung auf die IHK-Prüfung zur Geprüften Schutz und Sicherheitskraft

sind seit heute zertifiziert.

Die jetzt zertifizierten und zugelassenen Weiterbildungsmaßnahmen wurden nach dem Recht der Arbeitsförderung (gemäß § 81ff SGB III) für die Förderung der beruflichen Weiterbildung ausgestellt, und können somit mit dem Bildungsgutschein gefördert werden.

Das Zertifikat können Sie hier einsehen.



Bild:Dekra

 

04. Juni 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Die ASW Norddeutschland ist seit heute zertifiziert

Die DEKRA Certification GmbH bescheinigt der ASW Nord zugelassene Weiterbildungsmaßnahmen – AZAV – für 4 Jahre.

 

04. Juni 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Ergebnis einer Umfrage „Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Krise – Umfrage zu den Erfahrungen der Sicherheitswirtschaft in der Corona-Pandemie“ liegt vor

Prof. Dr. André Röhl hat hierzu in Zusammenarbeit mit Stefan Ferchau, Alumnus Sicherheitsmanagement (B.A.) an der NBS und Preisträger des Hamburger Sicherheitspreises 2020, ein Working Paper zu dem Thema "Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Krise – Umfrage zu den Erfahrungen der Sicherheitswirtschaft in der Corona-Pandemie" erarbeitet.
Ziel dieses Working Papers ist die Betrachtung der Rolle der Sicherheitswirtschaft in Deutschland im Rahmen der Corona-Krise. Dazu wurde durch die Autoren eine Umfrage unter Führungskräften aus Unternehmen der Sicherheitswirtschaft durchgeführt, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden. Die Auswirkungen der Krise werden diskutiert und Schlussfolgerungen zur weiteren Entwicklung der Branche an sich abgeleitet. Zugleich wird auch die Rolle der Sicherheitswirtschaft in der Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik und bei der Bewältigung von Krisen betrachtet.
 
Das gesamte Paper steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Umfrage Leistungsfähigkeit der Sicherheitsbranche in der Corona-Krise, Bild: obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Christian Stahl / Unsplash

 

04. Juni 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Ergebnis einer Umfrage „Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Krise – Umfrage zu den Erfahrungen der Sicherheitswirtschaft in der Corona-Pandemie“ liegt vor

Im April hatte die Hochschule Northern Business School Hamburg zu einer Umfrage zu dem Thema „Leistungsfähigkeit der Sicherheitswirtschaft in der Coronakrise“ aufgerufen – nun wurden die Ergebnisse abschließend evaluiert. 

 

02. Juni 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Lösung für Wasserrettung an Schleswig-Holsteins Küsten in Sicht

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) soll in Zukunft neben ihrer eigenen Aufgabe, der Seenotrettung, die Koordinierung zur Wasserrettung an der Nord- und Ostseeküste Schleswig-Holsteins in nichtkommunalen Gewässern übernehmen.

Sofern im Notfall keine eigenen Rettungseinheiten der DGzRS zur Verfügung stehen oder andere Organisationen, wie z.B. die DLRG oder Feuerwehr, schneller verfügbar sind, werden diese im Rahmen der Amtshilfe hinzugezogen. Damit wäre für diesen Bereich eine seit Jahren offene Frage geklärt.

Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat die Geschäftsführung der DGzRS in einem Schreiben gebeten, die Koordinierung künftig zu übernehmen:
„Ich bin sehr froh, dass wir ganz offensichtlich eine pragmatische Lösung für das lange währende Problem gefunden haben. Ich danke der DGzRS ausdrücklich für ihre zuvor erklärte Bereitschaft zur Übernahme der Koordinierung. Ich habe in einem Schreiben an die Geschäftsführung der Gesellschaft um die Übernahme der Aufgabe gebeten. Damit wäre auch in Zukunft eine Wasserrettung gesichert und es wären offene Fragen beantwortet.“
Konkret soll es so sein, dass die DGzRS im Notfall mit ihren eigenen Rettungseinheiten die Wasserrettung übernehmen wird. Sollten kurzfristig keine ihrer Boote in der Nähe oder andere Einheiten schneller vor Ort sein, wird die Seenotleitung Bremen der DGzRS als Rettungsleitstelle See im Rahmen der Amtshilfe andere Organisationen beauftragen und diese über die zuständige Landrettungsleitstellen organisieren lassen.
Im Bereich der Binnengewässer gilt diese Regelung bislang nicht. Hier befinden sich die Hilfsorganisationen in enger Abstimmung mit dem Innenministerium, um auch für diesen Bereich eine landeseinheitliche Lösung zu schaffen.


Lösung für Wasserrettung an Schleswig-Holsteins Küsten in Sicht, Bild: Die Seenotretter

 

02. Juni 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Lösung für Wasserrettung an Schleswig-Holsteins Küsten in Sicht

Lösung für Wasserrettung an Schleswig-Holsteins Küsten von Nord- und Ostsee in Sicht – Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger soll Koordinierung übernehmen und kann um Amtshilfe bitten.

 

02. Juni 2020 , Karlsruhe Pressebox Sophos Technology GmbH

Tiefer Blick in Cybergangsters Werkzeugkasten: Die Methode Netwalker

Dass Hacker in der heutigen Zeit über eine Reihe von ausgefeilten Methoden und kriminellen Werkzeugen verfügen, ist bekannt. Tatsächlich nutzen die Netwalker-Angreifer aber noch weitaus mehr, als nur ihr kriminelles Handwerkszeug – sie bedienen sich auch legitimer Tools, die zunächst einmal nicht mit Cyberkriminalität in Verbindung stehen.

Die neue Studie „Netwalker Ransomware tools give insight into threat actor“ der SophosLabs offenbart unter anderem eine Sammlung von Drittanbieterprogrammen, mit denen Angriffe unbemerkt ausgeführt werden können. So entdeckten die Forscher einige weithin bekannte Programme wie TeamViewer und andere frei verfügbare Windows-Utilities, die direkt von der Github-Plattform kopiert und dazu missbraucht wurden, Lösegeldforderungen in Unternehmensnetzwerke einzuschleusen.

Die Studie beschreibt detailliert, wie die verschiedenen Tools in den einzelnen Phasen des Angriffs eingesetzt werden und gibt einen einzigartigen Einblick in das Verhalten der Angreifer. Netwalker traf bereits diverse Ziele in den USA, Australien und Westeuropa, erst kürzlich wurde die österreichische Stadt Weiz zum Opfer eines Angriffs.
Die ganze Studie in englischer Sprache unter dem Link: https://news.sophos.com/en-us/2020/05/27/netwalker-ransomware-tools-give-insight-into-threat-actor/

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02. Juni 2020 , Karlsruhe Pressebox Sophos Technology GmbH

Tiefer Blick in Cybergangsters Werkzeugkasten: Die Methode Netwalker

Sophos-Studie offenbart Details zu Technik und Dramaturgie hinter der Netwalker-Ransomware, die bereits zahlreiche Ziele in den USA, Australien und Europa traf . Im "Werkzeugkasten" der Hacker finden sich auch weit verbreitete und legitime Programme.

 

 

28. Mai 2020 , Münster Webplattform "Marktplatz Sicherheit"

Ist das Sicherheitsgewerbe wirklich „systemrelevant“?

Die „Corona“-Krise rückt nicht nur das Pflegepersonal ins gesellschaftliche Bewusstsein, sondern auch andere Berufsgruppen, etwa die der Supermarktmitarbeiter. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis auch das Sicherheitsgewerbe seine „Systemrelevanz“ bekunden würde. Die Initiative dazu ergriff Marktführer Securitas mit einem entsprechenden Appell an Bundesregierung und Ministerpräsidenten, interessanterweise auch mit Blick auf den derzeitigen Einsatz vor Lebensmittelläden und Apotheken.

Für diesen Kundenkreis hatte erst kurz zuvor der BDSW in einer internen Mitteilung an seine Mitglieder als „Hilfestellung für Gespräche mit Auftraggebern“ nonchalant „thematisiert“, unter welchen Umständen sich solche Einsätze auch als reine Ordnungsdienste einordnen lassen, man also weder IHK-Unterrichtung noch Tariflohn brauche.

Massive Kritik folgte auf dem Fuße, vor allem aus der Branche selbst. Der BDSW sieht sich missverstanden und legte in einer Pressemeldung nach, dass durch die Covid-19-Lockerungen mehr qualifiziertes Sicherheitspersonal notwendig sei. Für Außenstehende ist diese Diskussion somit nicht mehr nachvollziehbar, sodass die Frage auf bundespolitischer Ebene wohl vorerst unbeantwortet bleibt.

Innerhalb der Branche sollte sie dennoch geklärt werden: Ist das Sicherheitsgewerbe wirklich „systemrelevant“? Die Diskussionsbeiträge können Sie nachlesen unter;
marktplatz-sicherheit.de/magazin/eine-frage-in-die-runde/systemrelevant/

 

 

28. Mai 2020 , Münster Webplattform "Marktplatz Sicherheit"

Ist das Sicherheitsgewerbe wirklich „systemrelevant“?

Mit dem Format „Eine Frage in die Runde“ wird auf der Webplattform „Marktplatz-Sicherheit" das Thema „systemrelevante Sicherheitswirtschaft“ diskutiert. Obwohl die Beiträge der Diskussionsrunde eindeutig sind, wird die Frage in der Sicherheitswirtschaft nicht einheitlich bewertet und bejaht.

 

28. Mai 2020 , Polizei Hamburg Senatspresse

Polizei Hamburg löscht die im Zuge der G20-Ermittlungen erstellte biometrische Datenbank zum Gesichtsabgleich

Die Polizei Hamburg hat den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) aktuell darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie die anlässlich der Ermittlungen zu den G20-Ausschreitungen mit Hilfe einer Gesichtserkennungssoftware erstellte biometrische Datenbank nunmehr gelöscht hat.

Als Grund hierfür gab die Polizei an, dass keine strafrechtliche Erforderlichkeit mehr für die Datenbank hinsichtlich der G20-Verfahren bestehe. Zuvor hatte der HmbBfDI nach einer Prüfung datenschutzrechtliche Bedenken gegenüber der Protokollierungspraxis der Polizei beim Zugriff auf die biometrische Datenbank geäußert und deren Löschung verfügt.
Eine Dokumentation des gesamten Verfahrens um die Gesichtserkennung bei den G20-Ermittlungen findet sich auf der Webseite des HmbBfDI: datenschutz-hamburg.de/pages/anordnung_verf/

 

 

28. Mai 2020 , Polizei Hamburg Senatspresse

Polizei Hamburg löscht die im Zuge der G20-Ermittlungen erstellte biometrische Datenbank zum Gesichtsabgleich

Der Datenschutzbeauftragte klagt gegen die Polizei wegen einer Lösungsverfügung. Polizei Hamburg will auf diese Weise vermutlich das gerichtliche Verfahren beenden.

 

28. Mai 2020 , Barsinghausen Mitglieder-Information Fa. deister electronic

Die digitale Messe für Sicherheitslösungen

Messen sind dieses Jahr bis in den Herbst abgesagt. Da hat sich das Unternehmen deister electronic gmbh aus Barsinghausen eine pfiffige Idee einfallen lassen: Eine digitale Messe mit den Neuheiten und Trends in der Sicherheitsbranche.

Die letzten Wochen haben die Mitarbeiter fleißig genutzt, um die Produktneuheiten, wie die deisterWallet App, das ISO 8 Panel sowie deisterGo App mit Hilfe von kurzen Videos auf der deisterexpo noch näher zu bringen. Sie können sich diese kurzen Clips ab sofort und jederzeit online anschauen. Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie das Unternehmen auf der virtuellen Messe!

Weitere Informationen unter https://www.deister.com/de/deister-expo/

 

 

28. Mai 2020 , Barsinghausen Mitglieder-Information Fa. deister electronic

Die digitale Messe für Sicherheitslösungen

Hochkarätige Sicherheitslösungen auf einen Blick, ohne Fahrtkosten.

 

27. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersächsischer Verfassungsschutzbericht 2019 veröffentlicht

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat heute (27.05.2020) gemeinsam mit dem Präsidenten des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Bernhard Witthaut, den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 vorgelegt.

Pistorius: „Der Rechtsextremismus ist derzeit für die Sicherheitsbehörden die größte Herausforderung. Die Zahl der Anhänger ist hier zwar annähernd gleich geblieben, aber der gesamte Phänomenbereich wird gerade durch die Vernetzung im Internet immer heterogener. Im Linksextremismus dagegen hat sich das Personenpotenzial erhöht. Die Gewaltbereitschaft ist hier nach wie vor hoch. Der Islamismus und insbesondere der Salafismus werden nach wie vor von den Sicherheitsbehörden aufmerksam beobachtet. Die Anzahl der Salafisten in Niedersachsen hat sich stabilisiert, allerdings mit 900 Personen auf einem hohen Niveau."

Diese Information im Portal des Landes Niedersachsen: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsischer-verfassungsschutzbericht-2019-rechtsextremismus-heterogener-zahl-der-islamisten-stagniert-anstieg-im-linksextremismus-188708.html

Den Bericht können Sie hier nachlesen.

 

Minister Pistorius (rechts) stellt den Verfassungsschutzbericht Niedersachsen 2019 vor, Bild: VfS Hannover

 

27. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersächsischer Verfassungsschutzbericht 2019 veröffentlicht

Rechtsextremismus heterogener, Zahl der Islamisten stagniert, Anstieg im Linksextremismus.

 

27. Mai 2020 , Hamburg Presse Wirtschaftsbehörde

Bundeswirtschaftsministerium zeichnet zwei Hamburger Projekte aus/ Erster Platz für Letzte-Meile-Logistik- und Drohnenprojekt

Medifly Hamburg ist eine erfolgreiche Auskopplung aus dem von Hamburg Aviation geleiteten Drohnennetzwerk Windrove. Das Projekt widmet sich der medizinischen Luftfracht mittels Drohnen und hat den schnellen und sicheren Transport zwischen zwei Hamburger Krankenhäusern erfolgreich demonstriert. Ziel von Medifly war es, herauszufinden, wie der Transport medizinischer Gewebeproben mittels einer Drohne zuverlässig, sicher und nachhaltig erfolgen kann. Solche Gewebeproben werden bei Bedarf im Rahmen medizinischer Eingriffe entnommen und müssen noch während der Operation durch einen Pathologen untersucht werden. Tatsächlich verfügen die meisten Krankenhäuser jedoch nicht mehr über eigene Pathologien, weshalb der Gewebetransport in ein anderes Krankenhaus bislang per Rettungswagen oder Taxi erfolgt. Dieser zeitaufwendige Prozess kann durch den Einsatz von Drohnen deutlich verringert werden, da das Ziel auf dem Luftweg direkt und unabhängig von der Straßenverkehrslage angesteuert werden kann. Die Erprobung fand im Februar im Hamburger Luftraum statt. In der zweiten Projektphase sollen bis 2022 weitere Strecken und medizinische Anwendungsfälle in Norddeutschland erprobt werden.
 
Hinter der ersten Projektphase von Medifly Hamburg stehen als Partner FlyNex, GLVI Gesellschaft für Luftverkehrsinformatik, Lufthansa Technik und ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung. Assoziierte Partner sind die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, das Bundeswehrkrankenhaus und das Marienkrankenhaus.
 
Weitere Informationen über Medifly: medifly.hamburg

 

 

27. Mai 2020 , Hamburg Presse Wirtschaftsbehörde

Bundeswirtschaftsministerium zeichnet zwei Hamburger Projekte aus/ Erster Platz für Letzte-Meile-Logistik- und Drohnenprojekt

Das Hamburger Projekt „Smarte Liefer- und Ladezonen“ sowie das Projekt „Medifly Hamburg“ sind zwei von neun Reallaboren, die gestern mit dem Innovationspreis Reallabore des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet wurden. Beworben haben sich deutschlandweit 125 Projekte. Aufgeteilt in die drei Kategorien (Rückblicke, Einblicke und Ausblicke) wurden jeweils drei Reallabore prämiert. Gewonnen in der Kategorie Ausblicke hat das Projekt Smarte Liefer- und Ladezonen (SmaLa). In der Kategorie Rückblicke erhält Medifly Hamburg den Innovationspreis.

 

26. Mai 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundestag informiert: Software-Einsatz bei Sicherheitsbehörden

Wie die Bundesregierung darin ausführt, ist aus ihrer Sicht eine grundsätzliche Unterscheidung von Softwareprodukten in präventive und repressive Nutzung "wenig sinnhaft, da unterschiedliche Funktionen und Features einer Software sowohl Komponenten für eine Nutzung in der Prävention oder auch der Repression enthalten können". Der Verwendungszweck von Softwareprodukten könne verschiedene Einsatzgebiete umfassen.

Software zur präventiven Tätigkeit bei den Sicherheitsbehörden des Bundes mit polizeilichen Aufgaben umfasst der Antwort zufolge "sämtliche Software, welche als Führungs- und Einsatzmittel in der Kriminalitätsbekämpfung genutzt wird". Auch Anwendungen zur inhaltlichen Datenträgerauswertung oder Hashwertdatenbanken zur Erkennung pornographischer Schriften oder auch Hinweisportale werden laut Vorlage für präventive Zwecke, hauptsächlich jedoch zu repressiven Zwecken, genutzt. IT-Verfahren zur Risikoanalyse sowie zum Risikomanagement würden zu präventiven, Software zur Datenanalyse sowohl zu präventiven als auch repressiven Zwecken genutzt. Darüber hinaus kämen auch die zentralen Systeme "Inpol" und "Inzoll" sowie das Schengener Informationssystem zum Einsatz, schreibt die Bundesregierung zur Frage nach zu präventiven Tätigkeiten eingesetzter Software weiter.

Software zur repressiven Tätigkeit bei den Sicherheitsbehörden des Bundes mit polizeilichen Aufgaben umfasst ihren Angaben zufolge sämtliche Software, "welche zum Beispiel zur Vorgangsbearbeitung, zur Fallbearbeitung, Fahndungs- und Auskunftssystem, erkennungsdienstliche Verfahren genutzt wird". Ferner würden zur forensischen Sicherung, Analyse und zu Auswertezwecken ebenfalls unterschiedliche kommerzielle und eigens entwickelte Produkte genutzt, die entsprechend des Einzelfalles zur Anwendung kommen.

Die Antwort der Bundesriegrung können Sie hier nachlesen.

 

26. Mai 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundestag informiert: Software-Einsatz bei Sicherheitsbehörden

Der Einsatz von Software bei Sicherheitsbehörden ist Thema der Antwort der Bundesregierung (19/19105) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/17930).

 

26. Mai 2020 , Hamburg Presse Gesundheitsbehörde Hamburg

Warnmeldung Coronamaske: Schutzwirkung nicht gegeben

Sicherheitstechnische Untersuchungen haben ergeben, dass die nach den entsprechenden Normen geforderte Schutzwirkung vor schädlichen Aerosol-Infektionen für FFP2-Atemschutzmasken für eine bestimmte Charge der Marke „LexusLance Modell LK-003“ des Importeurs „Brandsstock GmbH“ nicht erreicht werden. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) rät daher von der Benutzung des genannten Produkts als Atemschutzmaske ab.

Seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland und Europa wurde durch die Firma Brandsstock GmbH mit Sitz in Hamburg eine Charge Schutzmasken der Klasse FFP2 des Herstellers LexusLance Modell LK-003 importiert und vertrieben. Es betrifft Masken mit den folgenden Angaben auf der Verpackung (siehe auch Fotos anbei):

Production: 9144300053799610K
Lot Number: LK-003-A004
Production Date: 16/03/2020
Expiry Date: 15/03/2021

Zwei unabhängig voneinander durchgeführte sicherheitstechnische Produktuntersuchungen für das Modell LK-003 haben ergeben, dass die geforderte Schutzwirkung zur Abwehr von schädlichen Aerosolen (d.h. Virus-Partikel in der Luft) für eine bestimmte Charge der gelieferten Produkte nicht erreicht wird. Die Behörde geht davon aus, dass die Ursache für die mangelhafte Schutzwirkung konstruktionsbedingt (unzureichendes Filtermaterial) ist.

Durch die mangelhafte Schutzwirkung besteht insbesondere bei der Benutzung dieser Masken bei der Arbeit mit bzw. an infizierten Personen ein hohes Infektionsrisiko. Verwenderinnen und Verwender dieser Masken können sich im Vertrauen auf die Schutzwirkung dadurch u.a. mit dem SARS-CoV2-Erreger infizieren und an COVID19 erkranken. Die Masken sollten daher allenfalls als einfache Mund-Nasen-Bedeckung (also als sogenannte „Community-Maske“) verwendet werden. Händler, die die Maske LexusLance Modell LK-003 von der Brandsstock GmbH bezogen haben, werden aufgefordert, Käufer der Maske entsprechend zu informieren. Die BGV selbst hat keine Masken dieses Herstellers bezogen.

Hinweise zum Abverkauf von Schutzmasken der Marke „LexusLance Modell LK-003“ in Hamburg nimmt in der BGV das Referat Produktsicherheit per E-Mail unter produktsicherheit@remove-this.bgv.hamburg.de entgegen.


Symbolbild Atemschutzmaske, Bild: Fraunhofer

 

26. Mai 2020 , Hamburg Presse Gesundheitsbehörde Hamburg

Warnmeldung Coronamaske: Schutzwirkung nicht gegeben

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg warnt vor Nutzung von mangelhaften FFP2-Schutzmasken.

 

22. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Waldbrandbekämpfung: Alles in einer App

Pünktlich zum Frühsommer stehen den niedersächsischen Feuerwehren sowie den Waldbrandbeauftragten für ihre Waldbrandgefahrenbezirke seit heute (22.05.2020) die Waldbrandeinsatzkarten (WBEK) flächendeckend für ganz Niedersachsen in digitaler Form zur Verfügung. Der Zugriff erfolgt zukünftig über eine so genannte Visualisierungs-App. Denn: Bei einem Wald- oder Flächenbrand müssen die Einsatzkräfte schnell über die wichtigsten Einsatzinformationen vor Ort verfügen. Die WBEK stellen dabei ein enorm wichtiges Hilfsmittel dar, um Wald- und Freiflächenbrände im Einsatzfall möglichst schnell und sicher zu erreichen und so schnell wie möglich bekämpfen zu können.
 
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Mit der flächendeckenden Digitalisierung der Waldbrandeinsatzkarten verfügen die Feuerwehren in Niedersachsen jetzt über ein volldigitales und modernes Tool, das ihre Arbeit bei der Waldbrandvorsorge und der Waldbrandbekämpfung effektiv und schnell unterstützt." Mit der neuen App wird der Grundstein dafür gelegt, die Fachinformationen zu visualisieren. Im nächsten Schritt wird ein Verfahren inkl. Berechtigungen für die Aktualisierung der Fachinformationen für die Waldbrandbekämpfung gemeinsam mit Forstverwaltung, Waldbesitzern und Feuerwehren umgesetzt werden.

Das Beispiel einer Waldbrandkarte finden Sie hier.

Diese Information im Portal des Landes Niedersachsen: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/alles-in-einer-app-waldbrandeinsatzkarten-werden-ab-sofort-flachendeckend-fur-ganz-niedersachsen-in-digitaler-form-fur-die-feuerwehren-und-waldbrandbeauftragten-bereitgestellt-188587.html

 

Bekämpfung eines Waldbrandes jetzt digital, Bild: Feuerwehr Altenbeken/niedersächsisches Eggegebirge

Beispiel: Waldbrandkarte Sachen-Anhalt, Bild: Waldkarten.de

 

22. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Waldbrandbekämpfung: Alles in einer App

Alles in einer App: Waldbrandeinsatzkarten werden ab sofort flächendeckend für ganz Niedersachsen in digitaler Form für die Feuerwehren und Waldbrandbeauftragten bereitgestellt.

 

19. Mai 2020 , Hamburg Presse Datenschutzbeauftragter

Strategische Auslandsüberwachung durch den BND – Absage an die derzeitige Praxis

Das im Jahr 2016 novellierte BND-Gesetz, das zwischenzeitlich die strategische Telekommunikations-überwachung auf eine gesetzliche Grundlage gestellt hatte wurde heute vom Bundes-verfassungsgericht in wesentlichen Punkten für verfassungswidrig erklärt. Jedoch besteht eine Frist bis zum 31. Dezember 2021, mit der das Gericht zur Sicherung der politischen Handlungsfähigkeit die Vorschriften fortgelten lässt.

Das Bundesverfassungsgericht weist in seinem heutigen Urteil die verbreitete Auffassung der Praxis zurück, Grundrechte seien im Bereich der Ausland- zu Ausland-Aufklärung nicht anwendbar. Soweit sich die deutsche Staatsgewalt auf Personen, die nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen und sich zudem außerhalb des Staatsgebiets befinden, erstreckt, ist diese gehalten, die Grundrechte als Individualrechtsgarantien, insbesondere Art. 10 Abs. 1 Grundgesetz, auch bei der strategischen Fernmeldeaufklärung zu beachten.

Hierzu Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit: „Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist eine späte Antwort auf die Enthüllungen von Edward Snowden. Manchmal braucht der Rechtsstaat einen langen Atem. Das  Urteil ist ein künftiger Gradmesser und Orientierungsrahmen für die Nachrichtendienste im rechtsstaatlichen Gefüge. Es verlängert eine beschränkte staatsgerichtete Sichtweise im Umgang mit Grundrechten auf die universelle Schutzdimension der Menschenrechte. Insbesondere der Austausch von Kommunikationsdaten ausländischer Bürger zwischen unterschiedlichen Nachrichtendiensten ist künftig so nicht mehr möglich. Es kommt nun alles darauf an, wie die neuen Regelungen zur Auslandsaufklärung die vielen verfassungsgerichtlichen Vorgaben umsetzen werden.“

Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Bild: BVG

 

19. Mai 2020 , Hamburg Presse Datenschutzbeauftragter

Strategische Auslandsüberwachung durch den BND – Absage an die derzeitige Praxis

Eine Niederlage, die es in sich hat: Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts stellt ein Grundsatzurteil über die künftige Auslandsaufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) dar. 

 

19. Mai 2020 , Berlin/Bad Homburg Presse BDSW

„Die neue Normalität – die Bedeutung der Sicherheitswirtschaft für Europa“

Nicht erst seit dem Beginn der Corona-Pandemie muss sich die Sicherheitswirtschaft auf gravierende Veränderungen der Sicherheitslage einstellen. Die Anforderungen an private Sicherheitsdienstleister verändern sich vor dem Hintergrund der terroristischen und anderer Bedrohungslage permanent. Der europäische Dachverband der Sicherheitswirtschaft CoESS stellt im Rahmen seines jüngsten White Papers „Das Sicherheitskontinuum in der neuen Normalität“ die Rolle, die Herausforderungen und die Bedeutung privater Sicherheitsdienste in Europa dar.
„Damit die Branche ihren Aufgaben gerecht werden kann, müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden: „Die Politik ist gefordert“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied BDSW.

Das White-Paper können Sie hier nachlesen.

 

19. Mai 2020 , Berlin/Bad Homburg Presse BDSW

„Die neue Normalität – die Bedeutung der Sicherheitswirtschaft für Europa“

Anlässlich der am 1. Juli 2020 beginnenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft stellt der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) das 6. White Paper des europäischen Sicherheitsverbands CoESS vor.

 

18. Mai 2020 , Kiel Pressekonferenz Landesregierung

Corona in Schleswig-Holstein: Betretungsverbote der Küstenorte werde nur teilweise aufgehoben

Schleswig-Holstein verzichtet auf einheitliche Betretungsregeln.  Auf einer heutigen Pressekonferenz der Landesregierung und Landräten wurden die geplanten Maßnahmen am kommenden Himmelfahrts- und Pfingstwochenende vorgestellt.

Der Wirtschaftsminister, Bernd Buchholz, gab bekannt, dass die großen Badeorte zu 100 Prozent über den beiden Wochenende ausgebucht sind. Deshalb wollen die Behörden in SH den Tagestourismus erheblich einschränken. Laut Landrat Florian Lorenzen (Nordfriesland) sind sämtliche Nordfriesischen Inseln und Helgoland  für diese Besucher gesperrt.  Bahnen und Fähren werden kontrolliert.

Die neue Innenministerin, Sabine Sütterlin-Waack, sagte: "Wir appellieren an die Eigenverantwortung der Bürger. Die Polizei setzt auf Dialog und Verständnis. Bei Betrunkenen, die sich nicht an die Corona-Regeln halten, wird konsequent durchgegriffen."

Die Ostseeküste bleibt für Tagestouristen jedoch offen. Der Landrat von Ostholstein, Reinhard Sager, sagte: „Die Ordnungsbehörden werden mit Unterstützung von Sicherheitsdienstleistern und der Polizei die Einhaltung der Corona-Regeln konsequent kontrollieren.“ Die Gemeinde Timmendorfer Strand will laut den Lübecker Nachrichten bei Verstößen konsequent Platz- und Betretungsverbote aussprechen. Der Bürgermeister von St. Peter-Ording, Rainer Balsmeier, räumte ein, dass seine Ordnungsbehörde die Kontrollen und Maßnahmen nicht alleine schaffen kann. Am Nachmittag wurde auch für Büsum ein Betretungsverbot erlassen.

Weitere Informationen unter der Pressemeldung.

 

18. Mai 2020 , Kiel Pressekonferenz Landesregierung

Corona in Schleswig-Holstein: Betretungsverbote der Küstenorte werde nur teilweise aufgehoben

Flickenteppich Schleswig-Holstein: Kreis Nordfriesland erlässt Betretungsverbote für Tagestouristen an Himmelfahrt und Pfingsten. Kreis Ostholstein verzichtet auf Betretungsverbote. Kommunen und Bürgermeister der Küstenorte sind für Ordnung alleine zuständig. Sicherheitsdienste werden Ordnungsbehörden bei der kommunalen Sicherheit und Ordnung unterstützen. Polizei zeigt starke Präsenz.

 

15. Mai 2020 , Bremen Radio Bremen Buten un Binnen

Bremen: Wegen Corona-Regeln - Kunde sticht mit Messer auf Security-Mitarbeiter ein

Ein 33 Jahre alter Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ist in der Bremer Vahr von einem Kunden vor einem Supermarkt, wo er für Sicherheit und Ordnung sorgte, mit einem Messer verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich bei dem Täter um einen 44-jährigen Mann, der im Supermarkt einkaufen wollte. Der Mitarbeiter hatte ihn darauf hingewiesen, dass er aus Hygienegründen einen Einkaufswagen benutzen müsse. Der Kunde wollte die Vorschriften aber nicht einhalten und es kam zum Streit.

Daraufhin stach der 44-Jährige mehrmals mit einem Messer auf den Security-Mitarbeiter ein, bis ein Augenzeuge dazwischen ging. Der Verletzte wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Polizei sucht nun nach weiteren Augenzeugen.


Täter sticht auf Sicherheitsmitarbeiter ein. Festnahme. Bild: Symbolbild Polizei Mettmann

 

15. Mai 2020 , Bremen Radio Bremen Buten un Binnen

Bremen: Wegen Corona-Regeln - Kunde sticht mit Messer auf Security-Mitarbeiter ein

33-jähriger Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gerät mit Kunden aneinander. Kunde wollte Hygienevorschriften nicht einhalten. Der Täter stach in der Folge mit einem Messer auf den Security-Mitarbeiter ein. Der Angreifer war mit seinem vierjährigen Sohn unterwegs. Der Sicherheitsmann wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

 

15. Mai 2020 , Essen Presse Messe-Essen

Security Essen 2020 wird abgesagt

Die für den 22. bis 25. September 2020 geplante Security Essen wird aufgrund der nicht absehbaren Entwicklungen der Corona-Krise abgesagt. Vor dem Hintergrund der unverändert dynamischen Situation und der weltweiten Reiserestriktionen besteht derzeit nicht die für die seriöse Vorbereitung aller Messeteilnehmer erforderliche Planungssicherheit.
Mehr Details finden Sie in der Pressemeldung der Messe Essen.


Weltlleitmesse Security Essen wurde abgesagt.

 

15. Mai 2020 , Essen Presse Messe-Essen

Security Essen 2020 wird abgesagt

Die Weltleitmesse der Sicherheitsbranche "Security Essen" wurde wegen der Auswirkungen der Corona-Krise in diesem Jahr abgesagt. Keine Planungssicherheit gewährleistet.

 

14. Mai 2020 , Schwerin, Presse Innenministerium

Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2019 in Mecklenburg-Vorpommern

Die Politisch motivierte Kriminalität (PMK) in Mecklenburg-Vorpommern war im Jahr 2019 durch folgende wesentliche Entwicklungen gekennzeichnet:
 - Anstieg der Gesamtfallzahlen Politisch motivierter Kriminalität von 1.288 Delikten auf 1.425 Delikte (+10,6 %)
 - Rückgang der Gewaltdelikte um 16 Fälle, ausgenommen PMK-rechts-(hier Anstieg um sechs Straftaten) 
- Rückgang von Angriffen auf Parteibüros um fünf Fälle
 - Anstieg von Straftaten mit dem Tatmittel Internet um 31 Fälle.

"Im vergangenen Jahr haben Quantität wie Qualität der politisch motivierten Kriminalität nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern eine deutliche Steigerung erfahren. Der nach wie vor hohe Anteil der PKM-rechts- an allen Straftaten macht hier deutlich, dass in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin nicht von einem Rückgang der polizeilich relevanten Aktivitäten der rechtsextremistischen Szene ausgegangen werden kann. Unser Rechtsstaat wird auch weiterhin klar Stellung beziehen und jeder Form der Gewalt und der politischen Kriminalität entschlossen begegnen", betont Innenminister Lorenz Caffier.

Die Bewertung und statistische Einordnung der Straftaten, die der Landespolizei bekannt geworden sind, richtet sich nach dem bundeseinheitlichen Definitionssystem. Seit Beginn des Jahres 2017 wird die Politisch motivierte Kriminalität in fünf Phänomenbereichen erfasst. Dazu zählen die PMK-links-, PMK-rechts- und neu die PMK-ausländische Ideologie- sowie PMK-religiöse Ideologie-. Kann ein Sachverhalt nicht unter diesen Phänomenbereichen subsumiert werden, so wird er wie bisher im Phänomenbereich PMK-nicht zuzuordnen erfasst.

Die vollständige Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell?id=160169&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

 

Statistik der PMK in Mecklenburg-Vorpommern, Bild: Fotolia

 

14. Mai 2020 , Schwerin, Presse Innenministerium

Entwicklung der Politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2019 in Mecklenburg-Vorpommern

Das Innenministerium legt die Statik der poltisch motivierten Straftaten für 2019 vor. Anstieg der Fallzahlen um 10 Prozent.

 

13. Mai 2020 , Hamburg Presse Unternehmensverband AGA

Erneute Initiative zu einem wirtschaftsfreundlichen Mobilitätsklima in Hamburg

Anlässlich der heutigen Koalitionsverhandlungen zum Thema Mobilität zwischen SPD und GRÜNEN in Hamburg macht die Hamburger Wirtschaft erneut und eindringlich auf das Thema der notwendigen Wirtschaftsverkehre in der Hamburger Innenstadt aufmerksam. Die Corona-Pandemie stellt alle Branchen in der Hansestadt vor bislang nie gekannte Herausforderungen. In solchen Zeiten darf es nicht Ziel der Politik sein, die Bedürfnisse des Wirtschafts- und Lieferverkehrs sowie die Erreichbarkeit der Innenstadt für Kunden außer Acht zu lassen. Deshalb will das Bündnis aus dem AGA Unternehmensverband, der Handwerkskammer Hamburg und mittlerweile sieben weiteren Verbänden auf die Notwendigkeit eines flüssigen Wirtschaftsverkehrs in der City, der das tägliche Leben aller dort arbeitenden und lebenden Menschen erst ermöglicht, aufmerksam machen.

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

 

13. Mai 2020 , Hamburg Presse Unternehmensverband AGA

Erneute Initiative zu einem wirtschaftsfreundlichen Mobilitätsklima in Hamburg

Der Unternehmensverband AGA und die Handwerkskammer Hamburg erneuern Forderungen nach einer wirtschaftsfreundlichen Mobilität in der Hamburger City. In einer Pressemeldung unter dem Titel "Innenstadtverkehr in Hamburg: keine wirtschaftsfeindliche Politik zulasten von Unternehmen und Bürgern – Forderungen an den künftigen Senat" werden auch sieben unterstützende Verbände mit Statements aufgeführt, darunter die ASW Norddeutschland.

 

12. Mai 2020 , Hamburg Mitgliederpressemeldung von RTL Nord

Im Kampf gegen Corona: Wie ein Sicherheitsdienst vor Einkaufszentren arbeitet

Für Zeeshan Nasir, Geschäftsführer der Hamburger Sicherheitsfirma EPP und Mitglied in der ASW Norddeutschland, und sein Team hat sich der Arbeitsalltag aktuell stark verändert. „Man hat dann einfach mit einem visuell nicht wahrnehmbaren Feind zu tun. Wir kennen das ja so, dass wir einen klaren Schutzauftrag bekommen. Und was wir als Erstes machen, ist eine Risikoanalyse. Dass wir sagen, ok, wo kommt denn die Gefahr her und welche Maßnahmen können wir einrichten“? Eine Risikoanalyse bei dem Virus aber scheint unmöglich. Die wichtigste Maßnahme sei jetzt die Menschen, die einkaufen gehen wollen, vor sich selbst zu schützen. Der Sicherheitsdienst tue alles was er könne, auch wenn er in diesen Tagen den „Feind“ eben nicht sieht.

Den Fernsehbericht von RTL Nord sehen unter dem Link: https://www.rtlnord.de/nachrichten/im-kampf-gegen-corona-wie-ein-sicherheitsdienst-vor-einkaufszentren-arbeitet.html

 

 

12. Mai 2020 , Hamburg Mitgliederpressemeldung von RTL Nord

Im Kampf gegen Corona: Wie ein Sicherheitsdienst vor Einkaufszentren arbeitet

Normalerweise ist der Auftrag klar: Es gilt Personen zu schützen oder die Sicherheit an Flughäfen und Hotels zu gewährleisten. Doch nun ist eben auch für den Hamburger Sicherheitsdienst EPP alles anders. Aktuell heißt der Arbeitsplatz sogar für ausgebildete Personenschützer häufig: Einkaufszentrum. Ein Fernsehbeitrag auf RTL Nord.

 

11. Mai 2020 , Bremen/Hamburg Presse Handelskammern

Norddeutschland: Vier Handlungsfelder für Wege aus der Krise

IHK Nord stellt wirtschaftspolitische Strategie zur Überwindung der Coronakrise in Norddeutschland vor:
“Die Unternehmen in Norddeutschland brauchen eine Mischung aus konjunkturell-stabilisierenden und strukturpolitischen Maßnahmen zur Überwindung der Coronakrise", sagte Janina Marahrens-Hashagen, Vorsitzende der IHK Nord und Präses der Handelskammer Bremen, heute anlässlich der Vorstellung des IHK Nord-Positionspapiers „Wege aus der Coronakrise III – Eine wirtschaftspolitische Strategie zur Überwindung der Coronakrise in Norddeutschland“.

Der Standort Norddeutschland sei von der Coronakrise überdurchschnittlich betroffen, weil er stark in die internationale Arbeitsteilung eingebunden ist. Auch durch die besondere Bedeutung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft für den Norden Deutschlands, die im Norden für mehr als 850.000 standortgebundene Arbeitsplätze stehe, hätten die staatlichen Infektionsschutz-Vorgaben die norddeutsche Wirtschaft besonders hart getroffen.

Das Strategiepapier können Sie hier nachlesen.

Präses der IHK Bremen Janina Marahrens-Hashagen, Bild: IHK Bremen

 

11. Mai 2020 , Bremen/Hamburg Presse Handelskammern

Norddeutschland: Vier Handlungsfelder für Wege aus der Krise

Die IHK Nord, ein Zusammenschluß der norddeutschen Industrie- und Handelskammern stellen eine wirtschaftspolitische Strategie mit 4 Handlungsfeldern zur Überwindung der Coronakrise in Norddeutschland vor.

 

09. Mai 2020 , Bremen Presse Bremenports

Bremenports warnen vor Cyberangriffen in der Corona-Krise

In den vergangenen Wochen gibt es viele Hinweise, dass es vermehrt zu Cyberangriffen auf Mitarbeiter im Homeoffice kommt – auch bei Logistikunternehmen. Auf diese Gefahr hat am Freitag die Hafen-Management-Gesellschaft Bremenports hingewiesen. Demnach zielen die Attacken vor allem auf potentielle IT- und Netzwerk-Schwachstellen der privaten Haushalte, um an sensible Daten zu gelangen. Dazu erklärte Bremenports: „Dies kann von ungenügend abgesicherten Zugängen mittels Benutzername und Kennwort, die womöglich noch in anderen geleakten Onlinediensten verwendet werden, bis hin zu veralteten oder nicht geeigneten Softwarelösungen reichen.“
Sowohl das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als auch das für das Bundesland Bremen zuständige Computer Emergency Response Team (CERT) Nord hätten inzwischen vor einer erhöhten Anzahl von Cyberangriffen auf Unternehmen in der Coronakrise gewarnt. Auch die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) und die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro warnen davor, dass die Cyberangriffe zwischen Mitte Februar und Mitte März um das Fünffache gestiegen sind. Derzeit werden demnach vermehrt Phishing-Angriffe registriert, die vom einfachen Social Engineering bis zum gezielten Spear-Phishing reichen.
Das BSI hat inzwischen eine Checkliste für den Ernstfall – insbesondere für den privaten Gebrauch – und Hinweise zur Sicherheit im Homeoffice  veröffentlicht.


Cyberangriffe auf Home-Office in der Hafenwirtschaft. Bild: Jadeweserport

 

09. Mai 2020 , Bremen Presse Bremenports

Bremenports warnen vor Cyberangriffen in der Corona-Krise

Corona-Krise: Cyberangriffe auf Homeoffice-Zugänge und auf Mitarbeiter nehmen stark zu. Die Bremer Hafengesellschaft hat vermehrt Attacken auf private IT- und Netzwerk-Schwachstellen von Mitarbeitern im Homeoffice festgestellt und rät zu einem besseren Schutz. Insbesondere für die Hafensicherheit der deutschen Seehäfen.

 

08. Mai 2020

Niedersachsen: Innenminister Pistorius nimmt an Onlinevorlesung der Polizeiakademie teil

Bereits über 10.000 onlinebasierte Unterrichtseinheiten hat die Polizeiakademie Niedersachsen seit der Einstellung des regulären Studien- und Akademiebetriebs ab Mitte März abgehalten. Über die Software „BigBlueButton" (BBB) nehmen die Studierenden in ihren digitalen Hörsälen an den Vorlesungen teil.
 
Nach der Einheit sagte Pistorius: „Mit der sehr kurzfristigen und gleichzeitig erfolgreichen Umstellung auf kompletten Onlineunterricht hat die Polizeiakademie einiges gewagt, denn es war weitestgehend unbekanntes Terrain. Mein Eindruck ist, dass der Onlineunterricht richtig gut funktioniert und sehr lebendig ist. Bei der kurzfristigen und alles andere als unkomplizierten Umstellung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrenden und Studierenden hochmotiviert mitgewirkt, das Ergebnis ist wirklich klasse und dazu hochmodern! Es ist erst recht in dieser Zeit wichtig, dass die Studierenden auch angesichts der besonderen Umstände und zu Hause bestmöglich auf Ihren Beruf vorbereitet werden können. Gemeinsam mit den Dozierenden ist ein toller Online-Campus entstanden!"

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/innenminister-pistorius-nimmt-an-onlinevorlesung-der-polizeiakademie-teil-188183.html

 

 

08. Mai 2020

Niedersachsen: Innenminister Pistorius nimmt an Onlinevorlesung der Polizeiakademie teil

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat sich jetzt selbst ein Bild davon gemacht, wie das funktioniert und hat sich in eine Onlinevorlesung eingewählt - zur großen Überraschung der 25 teilnehmenden Studierenden.

 

08. Mai 2020 , Hamburg/Norderstedt, Hamburger Abendblatt, Norderstedter Zeitung

„Corona-Krise": Sicherheitsmitarbeiter vor Ort - eine Reportage

Beim Kaltenkirchener UnternehmenPütz Security boomt in der Krise das Geschäft. Sicherheitsleute sorgen bei Supermärkten und Banken für Ordnung.
„Wären die Zeiten normal, würden Ute Conrad-Lempfert und ihr Mann Bernd in Uniform in einem der Hamburger Musical-Theater oder in der Barclaycard-Arena stehen und Eintrittskarten kontrollieren. Seit Jahren arbeitet das Ehepaar aus Pinneberg für den Kaltenkirchener Sicherheitsdienst Pütz Security AG und schaut bei Konzerten und Musical-Aufführungen nach dem Rechten. Doch seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich ihr Arbeitsalltag geändert. Nicht mehr die Umgebung der großen Bühnen, sondern der Eingang von Supermärkten und Banken ist der neue Arbeitsplatz der Lempferts.“

"Am Anfang der Corona-Krise hatten wir so viele Anfragen, dass wir gar nicht alle bedienen konnten", sagt Lothar Bäßler, Bereichsleiter bei Pütz.
 
Lesen Sie den Beitrag mit Bild unter dem Link: https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article229061781/Sie-sorgen-fuer-Sicherheit-bei-Rewe-Edeka-Co.html

Den Leserbrief können Sie hier nachlesen.

 

08. Mai 2020 , Hamburg/Norderstedt, Hamburger Abendblatt, Norderstedter Zeitung

„Corona-Krise": Sicherheitsmitarbeiter vor Ort - eine Reportage

Sie sorgen für Sicherheit bei Rewe, Edeka & Co zur Eindämmung von Infektionen: Mitarbeiter eines Kaltenkirchener Sicherheitsunternehmens bei der Arbeit. Ein Leserbrief der ASW Norddeutschland an das Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, wurde veröffentlicht.

 

08. Mai 2020 , Hamburg Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Corona: Beschluss der Jugend-und Familienministerkonferenz zu Kindernotbetreuung

Bei der stufenweisen Öffnung der Kindertagesbetreuung von der aktuell bestehenden Notbetreuung über eine erweiterte Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb bis zurück zum vollständigen Regelbetrieb sind aus Sicht der für Kinder-und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder und des  Bundes die Entwicklungsbedarfe der Kinder besonders in den Blick zu nehmen. Gleichzeitig ist die Belastungssituation für die Eltern zu betrachten.

Für folgende Zielgruppen von Kindern ist der Zugang zur Kindertagesbetreuung vordringlich wieder zu ermöglichen, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt und soweit dies nicht ohnehin seitens der Länder und Kommunen schon gewährleistet ist, ohne dass hiermit eine Reihenfolge verbunden ist
Aus der Perspektive der Eltern sind folgende Rahmenbedingungen und Belastungssituationen zu bedenken:
a. Eltern, deren Tätigkeit für die Daseinsvorsorge oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit bedeutsam ist
b. Alleinerziehende, insbesondere berufstätige Alleinerziehende,
c. Eltern mit körperlichen oder sonstigen Beeinträchtigungen.

Somit profitieren Sicherheitsmitarbeiter mit erforderlicher Betreuung von Kindern von den Lockerungen in der 1. Phase.

 

08. Mai 2020 , Hamburg Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Corona: Beschluss der Jugend-und Familienministerkonferenz zu Kindernotbetreuung

Beschluß der JFMK vom 28.4.2020: Stufenweiser Prozess zur Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote von der Notbetreuung hin zum Regelbetrieb im Kontext der Corona-Pandemie. Sicherheitsberufe in der ersten Phase berücksichtigt.

 

07. Mai 2020 , Brüssel Europol

Lageeinschätzung von Europol: Europa nach der Corona-Pandemie

Von Beginn dieser COVID-19-Krise an hat Europol die Entwicklungen überwacht, um den Mitgliedstaaten zu helfen, diese aufkommenden Phänomene zu verstehen und anzugehen. Die vollständigen Auswirkungen der Pandemie - nicht nur auf die Kriminalität, sondern auch auf die Gesellschaft und die Wirtschaft - sind noch nicht ersichtlich. Die Strafverfolgung sollte jedoch darauf vorbereitet sein, auf die Warnsignale reagieren zu können, wenn sich die Welt mit den Folgen der COVID-19-Pandemie befasst.

Die internationale Polizeiarbeit muss mehr denn je mit der verbesserten Konnektivität sowohl in der physischen als auch in der virtuellen Welt arbeiten. Diese Krise zeigt erneut, dass der Austausch krimineller Informationen für die Verbrechensbekämpfung in der Strafverfolgungsgemeinschaft von wesentlicher Bedeutung ist. Europol wird als Drehscheibe für kriminelle Informationen für alle Strafverfolgungsorganisationen weiterhin seine Rolle spielen.

Die Lageeinschätzung (in englischer Sprache) finden Sie hier.

Lageeinschätzung nach der Corona-Krise, Bild: Europol

 

07. Mai 2020 , Brüssel Europol

Lageeinschätzung von Europol: Europa nach der Corona-Pandemie

Schwerstkriminalität und organisiertes Verbrechen (OK) nutzen die sich ändernden Umstände während und nach der Pandemie aus. Die europäischen Staaten müssen sehr wachsam sein. Die Lageeinschätzung vom 30. April 2020 kommt in drei Phasen einem eindringlichen Appell gleich.

 

07. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Politisch motivierte Kriminalität in Niedersachsen 2019

Die Anzahl der politisch motivierten Straftaten ist 2019 in Niedersachsen im Vergleich zu den beiden Vorjahren angestiegen. War 2018 mit 2.741 Taten noch ein Rückgang gegenüber 2017 zu verzeichnen (2.927 Straftaten), ist die Zahl der politisch motivierten Straftaten im Jahr 2019 um 17,04 Prozent auf 3.208 Taten gestiegen. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die Anstiege in den Phänomenbereichen „rechts" (1.434 auf 1.632), „links" (von 556 auf 801) und „nicht zuzuordnen" (von 353 auf 476).
 
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu dem Anstieg der Gesamtzahlen: „Einerseits gehen unsere Expertinnen und Experten davon aus, dass tatsächlich mehr Taten begangen wurden, auch vor dem Hintergrund der Europawahl im vergangenen Jahr. Andererseits registrieren wir eine deutlich höhere Sensibilität und eine geringere Toleranzschwelle beim Anzeigeverhalten bei den Opfern politisch motivierter Straftaten. In diesem Sinne hatten wir bei unseren Regionalkonferenzen auch sehr deutlich an die möglichen Adressaten solcher Taten appelliert, diese unbedingt anzuzeigen. Das ist offenbar auch passiert, was ich sehr gut finde. Denn nur wenn die Polizei von diesen Sachverhalten erfährt, kann sie auch ermitteln."

Die Präsentation "politisch motivierte Kriminalität" mit allen Zahlen finden Sie hier.

 

07. Mai 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Politisch motivierte Kriminalität in Niedersachsen 2019

Anzahl der Straftaten steigt deutlich, Gewaltstraftaten sinken auf 10-Jahres-Tief. Innenminister Pistorius: „Landesregierung wird im Kampf gegen die politisch motivierte Kriminalität nicht nachlassen".

 

07. Mai 2020 , Hannover, Schlütersche Verlag Zeitschrift Protektor

Personalbeschaffung für Sicherheitsdienste in Stadien wird schwieriger


Seit Jahren stehen die Sicherheitsdienste vor dem Problem, dass Sicherheitskräfte, zum Beispiel für Stadien, zunehmend Mangelware sind, und das nicht erst seit der Flüchtlingskrise 2015, die diesen Effekt aber verstärkt hat und die Personalbeschaffung schwieriger gestaltet. Davon betroffen sind letztlich alle, die solche Kräfte auch zu Absicherung von Veranstaltungen und Großevents benötigen. Doch nicht nur Sicherheitskräfte nach § 34a der Gewerbeordnung GewO) sind mittlerweile gut gebucht, auch einfache Ordnerkräfte, die bei Fußballspielen zum Einsatz kommen, sind immer schwerer in adäquater Zahl und vor allem gut ausgebildet zu bekommen.

Den Bericht können Sie nachlesen unter: https://www.sicherheit.info/personalbeschaffung-fuer-sicherheitsdienste-in-stadien

 

 

07. Mai 2020 , Hannover, Schlütersche Verlag Zeitschrift Protektor

Personalbeschaffung für Sicherheitsdienste in Stadien wird schwieriger

Nach Corona: Um Fußballspiele abzusichern, wird ein zuverlässiger Sicherheitsdienst benötigt. Allerdings bereitet die Personalbeschaffung zunehmend Schwierigkeiten. Eine Ursache ist die hohe Personalfluktation.

 

05. Mai 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein: Der Schwerpunkt der Arbeit des Verfassungsschutzes verlagert sich zunehmend ins Internet

Der Schwerpunkt der Arbeit des Verfassungsschutzes verlagert sich zunehmend ins Internet. Darauf hat Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2019 gemeinsam mit dem kommissarischen Abteilungsleiter Verfassungsschutz, Joachim Albrecht hingewiesen.

„Die individuellen Möglichkeiten der Digitalisierung – beispielswiese Vernetzung, Allgegenwärtigkeit und Komplexität - werden auch und gerade durch Extremisten, Terroristen und ausländische Nachrichtendienste genutzt. Das daraus erwachsende zunehmende Gefahrenpotential treibt unsere Sicherheitsbehörden um. Die Kapazitäten zur Beobachtung des Cyber- und Informationsraums wurden im vergangenen Jahr ausgebaut“, so Sütterlin-Waack gestern (04. Mai 2020) in Kiel.
Den Verfassungsschutzbericht 2019 können Sie hier nachlesen.

Innenministerin Sütterlin-Waack, Bild: Justizministerium Kiel

 

05. Mai 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein: Der Schwerpunkt der Arbeit des Verfassungsschutzes verlagert sich zunehmend ins Internet

Rechtsextremismus und Islamismus derzeit die größte Bedrohung im Lande. Wirtschaftsschutz spielt trotz der Krise keine bedeutsame Rolle.

 

05. Mai 2020 , Berlin T-online.de

Mail-Betrüger fordern Corona-Hilfsgelder zurück

Fördergelder können in Corona-Zeiten Existenzen retten. Dreiste Betrüger wollen mit Hilfe fingierter Mails von Förderbanken einen Teil davon in ihre Tasche leiten, warnt die Polizei in Niedersachsen.
Internetkriminelle versuchen derzeit mit einer besonders dreisten Betrugsmasche, Hilfsgelder in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu ergaunern. Dabei geben sie sich via E-Mail als Förderbank aus und fordern die Rückzahlung angeblich gezahlter Hilfsgelder, teilt das Landeskriminalamt Niedersachsen mit. Die Pressemeldung finden Sie hier.
Die E-Mails würden seit dem 4. Mai im Namen der niedersächsischen NBank unter der Adresse "corona-zuschuss@nbank.de.com" versendet. Die Masche ist auch mit vermeintlichen Mail-Adressen der Förderbanken anderer Bundesländer im Umlauf.
Empfänger sollten keinesfalls auf diese Mails antworten oder angehängte Dateien öffnen oder Formulare ausfüllen. Das gilt nach LKA-Angaben auch dann, wenn sie im Rahmen der Corona-Krise Hilfsgelder der jeweiligen Förderbanken empfangen haben.
Wer auf den Betrug hereingefallen ist und Geld überwiesen hat, sollte sich laut LKA schnell mit seiner Bank in Verbindung setzen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Einen Aufklärungs-Flyer der Polizeiberatung und des BSI zur Abwehr von Phishing-Mails finden Sie hier.

 

05. Mai 2020 , Berlin T-online.de

Mail-Betrüger fordern Corona-Hilfsgelder zurück

Wie T-online.de heute meldet, überschwemmen betrügerische Mails einer niedersächsischen NBank unter der Adresse "corona-zuschuss@nbank.de.com" das Internet. Forderung nach Rückzahlung von Corona-Soforthilfen. Die Polizei bittet um Anzeigen.

 

04. Mai 2020 , Berlin Presse Bundestag und BMVI

Drohnenabwehr an Flughäfen: Bundespolizei zuständig

Grundsätzlich zuständig für die sichere, geordnete und flüssige Abwicklung des Luftverkehrs im kontrollierten Luftraum sei zwar laut Luftverkehrsgesetz die beauftragte Flugsicherungsorganisation, heißt es in der Antwort. Diese hoheitliche Aufgabe umfasse auch die Abwehr von betriebsbedingten Gefahren im Bereich eines Flughafens. Im Rahmen der Überprüfung der eingereichten Leistungspläne der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) habe die Europäische Kommission jedoch in einer vorläufigen Analyse erklärt, dass die Kosten der Drohnendetektion keine Kosten der Flugsicherung seien, sondern der allgemeinen Gefahrenabwehr zuzurechnen seien. Die Kommission habe eine Klärung auf EU-Ebene angekündigt, heißt es in der Antwort.
Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

 

04. Mai 2020 , Berlin Presse Bundestag und BMVI

Drohnenabwehr an Flughäfen: Bundespolizei zuständig

An den 14 deutschen Flughäfen, an denen die Bundespolizei Luftsicherheitsaufgaben wahrnimmt, ist sie laut Bundesregierung auch für die Abwehr der durch Drohnen entstehenden Gefahren zuständig. Das geht aus der Antwort der Regierung (19/18477) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/17628) hervor.

 

01. Mai 2020 , Hamburg Pressemitteilung UKE

Sicherheitsdienst im Corona-Sondereinsatz

Sie patrouillieren, kontrollieren, informieren, unterstützen bei Noteinsätzen: 30 Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sorgen im UKE für die Sicherheit der Mitarbeiter, Patienten und Besucher. Tag für Tag, 24 Stunden lang, auch und insbesondere in Corona-Zeiten. „Aktuell sind wir im Sondereinsatz“, sagt Sicherheitsmann Ricardo Zbierski. Diese Situation sei anders als alles, was er bisher im UKE erlebt habe: „Nie zuvor mussten wir Besucher am Eingang abweisen.“

Den Bericht auf der Homepage des Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf finden Sie unter dem

Link: https://www.uke.de/allgemein/mediathek/life-das-magazin-aus-dem-uke/life-fr%C3%BChjahr-2020/sicherheitsdienst-im-sondereinsatz/index.html

Der Sicherheitsdienst des UKE ist Mitglied in der ASW Norddeutschland.



Zbierski und Kollege Waldemar Ringe von der KLE unterwegs in der Klinik - selbstverständlich mit Mund-Nasen-Schutz, Bild: UKE

 

01. Mai 2020 , Hamburg Pressemitteilung UKE

Sicherheitsdienst im Corona-Sondereinsatz

Mitgliederinformation: Die Webseite des UKE Hamburg berichtet über den Corona-Einsatz seines Sicherheitsdienstes.

 

28. April 2020 , Presse Landesregierung Schleswig-Holstein

Eilmeldung: Innenminister von Schleswig-Holstein Grote tritt sofort zurück

Die Presseerklärung im Wortlaut:

"Im Zuge eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens gegen einen Beamten der Landespolizei ist dem Ministerpräsidenten in den vergangenen Tagen auch der Schriftwechsel zwischen mir und einem Journalisten übermittelt worden. Dazu gab es eine Aussprache mit dem Ministerpräsidenten.
Um einen möglichen politischen Schaden abzuwenden, und nicht zuletzt nach einem gesundheitlichen Rückschlag vor längerer Zeit, von dem ich mich nicht vollständig habe erholen können, habe ich dem Ministerpräsidenten heute angeboten, mein Amt als Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration in der schleswig-holsteinischen Landesregierung mit Ablauf des heutigen Tages niederzulegen. Der Ministerpräsident hat diesem Wunsch entsprochen.
Als langjähriger Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt waren mir die Belange der Kommunen in Schleswig-Holstein stets ein besonderes politisches Anliegen. Mit dem neuen Landesentwicklungsplan und dem in der vergangenen Woche vom Kabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung des kommunalen Finanzausgleichs sind dazu wichtige Weichenstellungen für eine positive Weiterentwicklung gelungen. Die Umstrukturierung unserer Landespolizei war von Anfang an eines meiner zentralen Anliegen. In diesem Zusammenhang wurde auch das neue Polizeigesetz auf den Weg gebracht."

Ministerpräsident Daniel Günther gab am Nachmittag die folgende Erklärung ab:

"Die Zusammenarbeit in einer Regierung basiert auf Vertrauen und Offenheit. Erkenntnisse aus einem laufenden Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kiel gegen einen Polizeibeamten schließen eine weitere Zusammenarbeit mit dem Innenminister aus. Um eines vorab klarzustellen: Das Ermittlungsverfahren richtet sich nicht gegen den Innenminister!

Die ersten Hinweise zu diesem Sachverhalt wurden mir über einen Bestra-Bericht am 11. März zugeleitet. Das daraufhin in Aussicht genommene Gespräch mit dem Innenminister fand aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Krise am 14. April statt. Die Festsetzung dieses Gesprächs auf diesen Termin war eine bewusste Entscheidung. Nach den Erklärungen des Innenministers zu diesem Sachverhalt hat mir ein weiterer seit dem 21. April vorliegender Bestra-Bericht neue Erkenntnisse erbracht, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Innenminister ausschließen.

 Es ist offensichtlich, dass die Umsetzung und Fortsetzung bedeutsamer Projekte im Bereich des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration noch große Anstrengungen erfordern. Für den personellen Neuanfang habe ich mich deshalb entschieden, Sabine Sütterlin-Waack in das Amt der Innenministerin zu berufen. Die bisherige Ministerin für Justiz, Verbraucherschutz, Europa und Gleichstellung hat in dieser Rolle in den vergangenen drei Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin überzeugt, dass sie sich mit ganzer Kraft der neuen Aufgabe zuwenden wird. Den Aufgabenbereich Gleichstellung wird sie auch in neuer Funktion wahrnehmen.

Minister Grote, Bild: Landesregierung SH

 

28. April 2020 , Presse Landesregierung Schleswig-Holstein

Eilmeldung: Innenminister von Schleswig-Holstein Grote tritt sofort zurück

Schleswig-Holstein: Soeben teilt in einer Presse-Erklärung Hans-Joachim Grote seinen sofortigen Rücktritt als Innenminster mit. Auf Entscheidung von Ministerpräsident Günther wird die Justizministerin, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Nachfolgerin.

 

 

27. April 2020 , Hannover Presse DPT

Digitales Gutachten des 25. DPT ist online - Digitale Kriminalität ist allgegenwärtig

Für das digitale Gutachten des 25. Deutschen Präventionstages am 28. und 29. September 2020 befragte der DPT 17 Expertinnen und Experten zu ihrer Meinung zur digitalen Kriminalität und digitalen Kriminalprävention. Die Fachleute stammen aus sechs Fachdisziplinen: Informatik, Kriminologie, Rechtswissenschaften, Psychologie, Geisteswissenschaften und Pädagogik.

Herausgekommen sind 68 kurze YouTube-Videos, die auf aktuelle Herausforderungen, Chancen und Entwicklungen eingehen. Die Filme sind zusammen mit Hintergrundinformationen in die interaktive Microsite smart-prevention.de eingebunden, die seit heute online ist. Der Kongress wurde wegen der Corona-Pandemie von April auf Ende September verschoben. In der Pressemitteilung kommen BSI-Präsident Arne Schönbohm, Abteilungsleiterin des BMBF Ina Schieferdecker und Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk zu Wort.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie im Pressebereich des Deutschen Präventionstages.
Die Seite des Gutachtens finden Sie unter digitalesgutachten.praeventionstag.de oder direkt unter smart-prevention.de.

 

 

27. April 2020 , Hannover Presse DPT

Digitales Gutachten des 25. DPT ist online - Digitale Kriminalität ist allgegenwärtig

Für den Deutschen Präventionstag informieren 17 Fachleute über Gefährdungen, Chancen und Visionen von Digitalisierung auf Youtube.

 

24. April 2020 , Berlin Presse Bundestag

Sicherheitswirtschaft: Arbeitgeber vom Zoll geprüft

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls hat im vergangenen Jahr (2019) insgesamt 54.733 Arbeitgeber geprüft. Im Jahr zuvor seien es 53.491 Arbeitgeber gewesen, berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/18583) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/17481).

Ergebnis der Prüfungen seien im vergangenen Jahr 146.296 Ermittlungsverfahren gewesen, etwas mehr als im Vorjahr (139.470). Insgesamt verhängte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Geldbußen in Höhe von 57,4 Millionen Euro. 2018 waren es 49,3 Millionen Euro.

Die Kontrollen des Sicherheitsgewerbes sind 2019 gegenüber 2018 erheblich gestiegen. Die Beanstandungen und Sanktionen sind 2019 jedoch gesunken.

Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

Zollkontrolle Schwarzarbeit hat Beweismittel sichergestellt. Bild: Presseportal, HZA Darmstadt

 

24. April 2020 , Berlin Presse Bundestag

Sicherheitswirtschaft: Arbeitgeber vom Zoll geprüft

Die Bundesregierung gibt Antwort auf eine Anfrage der GRÜNEN-FRaktion im Bundestag über den Umfang der Zollkontrollen mit detaillierten Zahlen.

 

23. April 2020 , Hamburg, ASW Norddeutschland, VEKO-Online und Wuppertaler W&S

Endlich: Sicherheitsdienste jetzt in NRW systemrelevant

Vielfältige Aktivitäten und Forderungen der bundesdeutschen Sicherheitswirtschaft tragen erste Früchte: Am letzten Freitag erklärte die Landesregierung von Nordrhein-Westfahlen als erstes Bundesland nun Berufsgruppen der Sicherheitswirtschaft und dem Facilitymanagement für systemrelevant.
Neu aufgenommen wurden unter anderem:
Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsdiensten, Hausmeister (in systemrelevanten Gebäuden), Gebäudereiniger (in systemrelevanten Gebäuden).
Sie und weitere Gruppen sind nun berechtigt, ihre Kinder in die Notbetreuung in Kitas und Schulen zu geben. Bislang waren unter anderem Ärzte, Krankenschwestern, Rettungskräfte oder auch Angestellte der Ernährungs-, Wasser- und Energiewirtschaft als "systemrelevant" eingestuft worden. Für Eltern aus diesen Bereichen mussten Kitas bereits bei Bedarf eine Notbetreuung bereit stellen.
„Insgesamt ist die Aufnahme in diese Liste auch ein Zugewinn für die Bedeutung der Sicherheitsbranche. Die politischen Entscheider erkennen damit auch an, dass man als Sicherheitswirtschaft einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Auftrag übernehme“, betont Bernd Herkströter von der Wuppertaler Wach – und Schließgesellschaft.
Alle Berufe, die ab kommenden Donnerstag (23. April 2020) als systemrelevant gelten, sollen am Freitag auf der Webseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht werden.

 

23. April 2020 , Hamburg, ASW Norddeutschland, VEKO-Online und Wuppertaler W&S

Endlich: Sicherheitsdienste jetzt in NRW systemrelevant

Recherchen von ASW Nord und der Redaktion von VEKO-Online brachten es an den Tag: Die NRW-Landesregierung hat weitere Berufsgruppen für systemrelevant und somit als Schlüsselbranche in der Krise erklärt. Darunter fallen auch Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsfirmen. Damit können mehr Eltern eine Notbetreuung für ihre Kinder beantragen. Hinweis kam von der Webseite der Wuppertaler Wach- und Schließgesellschaft.

 

22. April 2020 , Kiel Presse Innenministerium, ASW Nord

Schleswig-Holstein: Gesetzentwurf zur Novellierung des Polizei- und Ordnungsrechts

Der Gesetzentwurf sieht unter Einbeziehung der verfassungsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben sowie unter Beachtung der Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger als höchste Prämisse unverändert die konzertierten Maßnahmen hinsichtlich:

  • der Anpassungen der Schusswaffengebrauchsoptionen,
  • die Optimierung der Eigensicherungsmaßnahmen mit Bodycams für eingesetzte Vollzugskräfte,
  • die Ergänzung der offenen und verdeckten Maßnahmen im Kampf gegen den Terror und
  • die Verbesserung von Kontrollbefugnissen
  • Zuverlässigkeitsüberprüfungen im Veranstaltungsschutz mit Ausnahme § 34 a GewO
  • Kriminalprävention und Gefahrenabwehr sind staatliche Aufgaben

vor.
Neben redaktionellen und klarstellenden Ergänzungen hätten sich zur ersten Kabinettsbefassung zwei nennenswerte Änderungen ergeben, die für die Scherheitswirtschaft Auswirkungen haben:
In die Norm zur Zuverlässigkeitsüberprüfung, die u.a. eine Überprüfung von Dienstleistungsanbietern ermöglicht, die sich unbegleitet in Polizeiliegenschaften bewegen, wurde selbige Überprüfungsmöglichkeit auch in Gerichten und Staatsanwaltschaften aufgenommen.
„Nunmehr können Dienstleistungsanbieter, die unbegleitet in Polizeiliegenschaften oder in Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig sind, bei Bedarf zuverlässigkeitsüberprüft werden. Für Polizei und Justiz, die mit sensiblen Vorgängen befasst sind, ist dies ein wichtiger Punkt. Zudem ist die Möglichkeit einer solchen Prüfung auch aus der Fürsorgeverantwortung gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justiz und unseren Polizistinnen und Polizisten notwendig“, so Minister Hans-Joachim Grote. 

Im Veranstaltungsschutz wird die Zuverlässigkeitsüberprüfung bei besonderer Gefährdung eingeführt, jedoch ist der Personenkreis aus § 34 a der Gewerbeordnung, also in Verbindung mit dem Bewacherregister, ausgenommen.

Die Kriminalprävention und die Gefahrenabwehr ist nach dem Entwurf eine reine staatliche Aufgabe. Die Eigensicherungsverpflichtung der Unternehmen wird nicht erwähnt.

 

22. April 2020 , Kiel Presse Innenministerium, ASW Nord

Schleswig-Holstein: Gesetzentwurf zur Novellierung des Polizei- und Ordnungsrechts

Nach der Verbändeanhörung und der zweiten Kabinettsbefassung gehen die von der Landesregierung geplanten Änderungen des Polizei- und Ordnungsrechtes im Landesverwaltungsgesetz in den Landtag, um den Abgeordneten eine erste Lesung in der Maisitzung zu ermöglichen. Auswirkungen für die Sicherheitsdienstleistung im Veranstaltungsschutz, Kriminalprävention und Gefahrenabwehr.

 

22. April 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Gemeinsames Handeln - Schulterschluss im Norden

Es gilt der Grundsatz: Bekämpfung der Corona-Pandemie ist Ländersache. Einige Bundesländer haben die KRITIS-Liste der systemrelevanten Tätigkeiten in der Krise vom Bundesinnenministerium in ihre Landesverordnungen übernommen.
 So ist es folgerichtig, dass die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASW Nord) und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Landesverband Schleswig-Holstein, am letzten
Montag im Sozialministerium in Kiel einen Antrag auf Aufnahme der Sicherheitsdienstleistung und der Unternehmenssicherheit in die Liste der systemrelevanten Berufe und Tätigkeiten der Landesverordnung (LVO) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein eingereicht haben.
Die vielfältigen Tätigkeiten der Sicherheitsbranche für Ordnung und Sicherheit in der Corona-Krise sind nämlich nicht im abgeschlossenen KRITIS-Katalogs nach § 10 der LVO aufgeführt.
Alexander Brückmann, Geschäftsführer und stellvertr. Vorstandsvorsitzender der ASW Nord, und Lutz Kleinfeldt, Landesvorsitzender SH im BDSW, haben die gemeinsame Antragstellung beschlossen, weil nur geschlossenes Handeln der Sicherheitsbranche gegenüber der Politik und Verwaltung die Bedeutung herausstellt.

Lutz Kleinfeldt ist Inhaber des Lübecker Wachunternehmens Dr. Kurt Kleinfeldt GmbH in der dritten Generation. Sein Unternehmen beweist tägliche die hohe Flexibilität der Branche bei der Auftragsbewältigung in der Krise.

Nachtrag vom 24.April: Laut Antwort des Innenministeriums sind nach §10 der LVO Corona nur solche Personen und Bereiche erfasst, die für die Kernaufgaben der Infrastruktur relevant sind. Eine Erweiterung der Bereiche und Personen ist im Moment nicht in Bearbeitung.

ASW Nord und BDSW ziehen an einem Strang, Bild: AAG

 

22. April 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Gemeinsames Handeln - Schulterschluss im Norden

ASW Nord und BDSW beantragen Aufnahme der Sicherheitsdienstleistung als KRITIS-Schlüsselbranche in die Landesverordnung „Bekämpfung der Corona Pandemie von Schleswig-Holstein“.

 

20. April 2020 , Wiesbaden, Presse BKA

BKA: Neue Abteilung für Cybercrimebekämpfung

Die Digitalisierung ist aus vielen Bereichen des alltäglichen Lebens nicht mehr wegzudenken. Eine Entwicklung, die sich auch Kriminelle zu Nutzen machen, um ihre Straftaten zu begehen - schnell und weltweit per Mausklick. Nicht selten werden sie dabei durch unterschiedliche rechtliche Regelungen in den Staaten, aber auch fehlende informationstechnische Sicherungsmaßnahmen und digitale Kompetenzen begünstigt.
Das BKA blickt bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität bereits auf eine langjährige Erfahrung zurück. Ihren Anfang nahm diese unter der Bezeichnung "Informations- und Kommunikationskriminalität" in einem kleinen Arbeitsbereich des Referates für Wirtschaftskriminalität der damaligen Abteilung Organisierte und Allgemeine Kriminalität Mitte der 1990er Jahre.

Nach einem stetigen Zuwachs an Aufgaben und Personal entstand im Jahr 2013 die Gruppe "Cybercrime", die mit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität aufgebaut wurde. Diese Gruppe bildet nunmehr den personellen wie fachlichen Grundstein der neuen Abteilung, die in den nächsten Jahren schrittweise auf rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwachsen soll. Kriminalbeamte, Analysten und IT-Experten mit verschiedensten Spezialisierungen arbeiten hier Hand in Hand. Geleitet wird die Abteilung durch Carsten Meywirth.

Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.

 

20. April 2020 , Wiesbaden, Presse BKA

BKA: Neue Abteilung für Cybercrimebekämpfung

Anfang April richtete das Bundeskriminalamt die Abteilung "Cybercrime" ein und vollzog damit einen wichtigen Schritt, um Kompetenzen zur Bekämpfung dieses Phänomens zu bündeln und die erforderliche Spezialisierung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich voranzutreiben.

 

20. April 2020 , Berlin, Presse Bundestag und Auswärtiges Amt

Maritime Sicherheit: Golf von Guinea ist Piraterie-Hotspot

Wie die Bundesregierung in der Antwort (19/18496) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/17533) schreibt, fallen darunter Diebstähle von Schiffsgegenständen und Schiffsausrüstung, Raubüberfälle bis hin zu Schiffsentführungen und Entführungen von Crewmitgliedern mit dem Ziel der Lösegelderpressung.

Entführungen von Crewmitgliedern hätten im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Gemäß den Statistiken des "International Maritime Bureau" (IMB) "Piracy Reporting Centre" (PRC) in Kuala Lumpur entfielen 2019 auf dieses Seegebiet 90 Prozent aller Entführungen von Crewmitgliedern sowie alle Schiffsentführungen weltweit. Insbesondere die Entführung von Tankschiffen fände vorzugsweise im Golf von Guinea statt.

Die jeweiligen Piratengruppierungen verfügten über Erfahrung und Logistik, um die Ladungen abzupumpen. Eine für das Seegebiet vor der Küste Nigerias etablierte Angriffsform sei das sogenannte "Kidnapping-For-Ransom", das heißt die gezielte Entführung von Crewmitgliedern zur Lösegelderpressung. Hierbei stünden generell alle Schiffstypen im Visier der Angreifer, deren Vorgehensweise häufig äußerst aggressiv sei.

Oft würden die Schiffe bereits bei der Anfahrt beschossen. Vorrangig nähmen die Angreifer die ranghöchsten Besatzungsmitglieder in ihre Gewalt, wobei oft auch die Staatsangehörigkeit von Bedeutung sei. Für westliche oder europäische Staatsbürger werde in der Regel ein höheres Lösegeld gefordert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Abwehrmaßnahmen gegen Seespiraterie, Bild: Wikipedia,

 

20. April 2020 , Berlin, Presse Bundestag und Auswärtiges Amt

Maritime Sicherheit: Golf von Guinea ist Piraterie-Hotspot

Der Golf von Guinea ist weiterhin eine der weltweiten Schwerpunktregionen für Piraterie und maritime Kriminalität. Wie Medien melden, wurde vor wenigen Tagen ein Hamburger Containerfrachter vor der westafrikanischen Küste von Benin von Piraten überfallen und acht Besatzungsmitglieder als Geiseln verschleppt! Der Rest der Mannschaft wurde von Rettern aus dem "Safety-Room" evakuiert.

 

17. April 2020 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Premiere: Neue Impulse durch den ASW-Beirat

In Zeiten der COVID-19-Pandemie fand das Initialtreffen des neugegründeten ASW-Beirats in digitaler Form statt. Zu den Mitgliedern des ASW-Beirats gehören:

Rechtsanwalt Klaus Brisch, Staatssekretär a.D. Klaus-Dieter Fritsche, Rektorin der HföV Bremen Prof. Dr. Luise Greuel, Parlamentarischer Staatssekretär a.D. Fritz-Rudolf Körper, Vorsitzender der G10-Komission Andreas Schmidt sowie der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Niedersachsen Bernhard Witthaut.

Der Beirat sprach über zukünftige Strategien sowie über Impulse für die weitere Arbeit des Verbandes. Laut ASW-Bundesgeschäftsführer Dr. Christian Endreß „ist dieser Kreis ein wichtiger Bestandteil für neue Impulse im ASW Bundesverband. Durch den Beirat gewinnen wir zusätzliche starke Stimmen, die nun gemeinsam für die Zukunft des Bündnisses eintreten werden“.
Die Zusammenstellung des ASW-Beirats spiegelt die Mission der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft wider. Der Verband versteht sich als Partner von Regierung und Politik, der Behörden sowie der Wissenschaft und der Wirtschaft in allen Fragen der Sicherheit. Jedes Beiratsmitglied ist ein Sicherheitsexperte in seinem Bereich und verfügt über ein weitreichendes, gut verzweigtes Netzwerk. Darüber hinaus verkörpert der Beirat die Scharnierfunktion des ASW Bundesverbandes zu Regierungsstellen und Sicherheitsbehörden auf Länder-, Bundes- und europäischer Ebene. Dieser Kreis von ASW-Unterstützern wird sich ab sofort zwei Mal im Jahr treffen und über Projekte sowie Strategien für die Stärkung des Wirtschaftsschutzes austauschen.
 
Weitere Informationen unter: www.asw-bundesverband.de/presse-news/

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Der ASW-Beirat bringt neue Expertise in den Bundesverband, Bild: Fotolia Javier Jaen

 

17. April 2020 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Premiere: Neue Impulse durch den ASW-Beirat

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) hat eine Verstärkung in Form eines Beirats aus hochkarätigen Sicherheitsexperten gewonnen.

 

14. April 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Hamburg: Umfrage zur Auswirkung von COVID-19 auf die Sicherheitswirtschaft

Die aktuelle Pandemie-Lage stellt alle Unternehmen vor große Herausforderungen. Dazu zählen ausbleibende Aufträge, unsichere Lieferketten oder eine veränderte Organisation der Arbeitsabläufe und hohe Krankenstände. Dies betrifft insbesondere personalintensive Branchen wie die Sicherheitswirtschaft mit ihren Schwerpunkten Sicherheitsdienstleistung und Unternehmenssicherheit. Auch hier sind Aufträge etwa im Veranstaltungsschutz oder durch Schließung von Liegenschaften entfallen, gleichzeitig jedoch neue Aufgaben etwa im Handel hinzugekommen.
Es stellt sich daher die Frage, wie die Sicherheitswirtschaft insgesamt von der Krise betroffen ist: Welche Unterstützung wird benötigt, welche zusätzlichen Aufgaben können vielleicht aber auch noch übernommen werden?

Wir würden uns daher über eine Teilnahme von Führungskräften aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft an der folgenden Umfrage freuen:
Weitere Informationen zur Umfrage unter: https://www.nbs.de/umfrage-sicherheitswirtschaft

 

Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise in der Sicherheitsbranche, Bild: Pixabay

 

14. April 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Hamburg: Umfrage zur Auswirkung von COVID-19 auf die Sicherheitswirtschaft

Prof. Dr. Andre Röhl von der Hochschule Northern Business School Hamburg ruft die Unternehmen der Sicherheitswirtschaft zu einer Teilnahme an einer wissenschaftlichen Umfrage auf. Die ASW Norddeutschland unterstützt als Kooperationspartner der NBS diese Maßnahme und bittet alle Unternehmen um Beteiligung.

 

14. April 2020 , Hannover Innenministerium

Das Kompetenzzentrum Großschadenslagen des Landes Niedersachsen wird nach Celle verlegt

Das Kompetenzzentrum Großschadenslagen (KomZ) im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport ist die Organisations- und Steuerungszentrale des Landes, wenn es um das Management von Krisen geht. Hier erfolgt die zentrale Steuerung, Information und Koordination von Hilfsmaßnahmen an die örtlich zuständigen Gesundheitsämter und Katastrophenschutzbehörden.

Auch die Steuerung der Amtshilfe aus dem Zentrallager Katastrophenschutz erfolgt von hier. Im Verlauf der Corona-Pandemie wurde das KomZ während der vergangenen Tage und Wochen sukzessive aufgestockt: Immer mehr Aufgaben kamen hinzu, entsprechend wurde mehr Personal erforderlich, um die enorme Arbeitsbelastung zu schultern.

„Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten mittlerweile seit Wochen extrem professionell und zuverlässig im Stabsbetrieb des KomZ. Ich bin sehr froh über das außerordentliche Engagement der eingesetzten Kräfte aus allen Bereichen der Landesregierung. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei Ihnen bedanken. Wir brauchen jede und jeden Einzelnen von Ihnen. Mit den anwachsenden Aufgaben brauchen wir allerdings auch mehr Platz, weshalb nun die Verlegung des KomZ in die großzügigeren Räumlichkeiten der Akademie in Celle erfolgt“, sagt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Heute wird das KomZ aus den bisherigen Räumlichkeiten im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in Hannover in die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle verlegt.  
 
https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/das-kompetenzzentrum-grossschadenslagen-des-landes-niedersachsen-wird-nach-celle-verlegt-187412.html

 

Das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen wechselt vom Innenministerium in Hannover nach Celle. Bild: KomZ Celle

 

14. April 2020 , Hannover Innenministerium

Das Kompetenzzentrum Großschadenslagen des Landes Niedersachsen wird nach Celle verlegt

Pistorius: „Mit dem Aufwachsen der Aufgaben brauchen wir mehr Platz, deshalb ist die Verlegung nach Celle jetzt der richtige Schritt"

 

13. April 2020 , Hamburg Zeitschrift Stern-Online

Sicherheitsbranche: Vorschriften verschärfen die Krise

Keine Passagierkontrollen an den Flughäfen, keine Fußballspiele, weniger Geldtransporte: Den deutschen Sicherheitsdienstleistern brechen gerade ganze Geschäftszweige weg - und zugleich fehlt Personal an anderer Stelle. Laut Branchenverband BDSW ist jeder dritte Mitarbeiter krank gemeldet.
Aber Vorschriften machten es schwer, die Beschäftigten flexibel einzusetzen. Marktführer Securitas hat jetzt einen Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und alle Ministerpräsidenten geschrieben und Abhilfe gefordert.
Wer die vielen Ordner vor Supermärkten, Drogeriefilialen oder Krankenhäusern sieht, könnte meinen, die Sicherheitswirtschaft gehört eher zu den Gewinnern der Krise. Mit 267.000 Beschäftigten machte sie vergangenes Jahr 9,3 Milliarden Euro Umsatz. Allerdings erwirtschaftet sie gerade mal 4 Prozent der Umsätze im Einzelhandel - aber 50 Prozent im Objektschutz, 11 Prozent an Flughäfen und 7 Prozent mit Geldtransporten.
«Am dramatischsten ist die Lage bei der Luftsicherheit», sagt Securitas-Sprecher Bernd Weiler. Wo nicht mehr geflogen wird, müssen auch keine Passagiere und Beschäftigten kontrolliert werden. «Wir sprechen mit den Betriebsräten jetzt über Kurzarbeit. Wie es danach weitergeht, hängt von der Dauer dieser Krise ab.»
Den Zeitungsbericht können Sie nachlesen unter: https://www.stern.de/wirtschaft/news/jeder-dritte-mitarbeiter-krank-sicherheitsbranche--vorschriften-verschaerfen-die-krise--9220570.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Die Pressemeldung vom Sicherheitsunternehmen Securitas finden Sie hier.

Sicherheitspersonal an Flughäfen arbeitslos, Bild: Pixabay

 

13. April 2020 , Hamburg Zeitschrift Stern-Online

Sicherheitsbranche: Vorschriften verschärfen die Krise

Wenn die Security am Flughafen nicht gebraucht wird, kann sie jetzt doch einfach im Supermarkt oder Flüchtlingsheim arbeiten? Weit gefehlt. Wenn die Politik nicht rasch ein paar Vorschriften lockert, wird es eng, warnt die Branche. Jeder dritte Mitarbeiter ist derzeit krank. Securitas schreibt Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

12. April 2020 , Stralsund/Rostock Ostee-Zeitung

Corona: Sicherheitsmann - werde bespuckt und geschlagen

Sicherheitsmitarbeiter haben es in diesen Tagen ziemlich schwer. Nicht überall werden sie als systemrelevant eingestuft und erfahren respektlose Zeitgenossen.

Wie die Ostsee-Zeitung gestern meldet, kontrolliert Sandro Mühlbauer die gesetzlichen und angeordneten Corona-Maßnahmen in Supermärkten Stralsunds. „Die Menschen dort waren nur beleidigend“, erzählt Sandro Mühlbauer (28) der Zeitung gegenüber. Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist er jetzt in der Krise besonders gefordert. Wegen des Coronavirus müssen Kunden strenge Regeln beim Einkaufen beachten.
Eine Aufgabe von Sandro Mühlbauer ist es, freundlich auf die Maßnahmen hinzuweisen. Auf die Frage „Können Sie sich bitte einen Einkaufswagen nehmen?“, kämen dann Antworten wie „Was willst du Assi denn von mir?“oder „Du hast doch einen Vogel“. Manchmal werde er sogar angespuckt oder geschlagen. Das mache ihn traurig und wütend.
Laut der Ostsee-Zeitung arbeitet Sandro Mühlbauer seit acht Jahren als Security-Mann beim Stralsunder Wach- und Sicherheitsdienst. Von seinem Arbeitgeber fühlt er sich gut unterstützt: „Wenn es zu schlimm ist, sollen wir uns melden, dann schicken sie einen zweiten Mann. Sie setzen sich schon für einen ein“, erklärt Mühlbauer. Auch Franko Troles, Einsatzleiter beim, weiß, dass „seine Jungs“, wie er sagt, viel einstecken müssen: „Ja es ist schon belastend. Einige Leute verstehen den Maßnahmenkatalog nicht. Da gibt es täglich Gewaltandrohungen und Beleidigungen.“

Den Zeitungsbericht können Sie nachlesen unter dem Link: https://www.pressreader.com/germany/ostsee-zeitung/20200411/281513638275768

 

Sicherheitsmitarbeiter werden in der Corona-Krise beleidigt und bespuckt, Bild: BS 27 Hamburg

 

12. April 2020 , Stralsund/Rostock Ostee-Zeitung

Corona: Sicherheitsmann - werde bespuckt und geschlagen

Sandro Mühlbauer arbeitet als Sicherheitskraft vor und in Stralsunder Supermärkten und kontrolliert in der CoronaKrise die Einhaltung der Maßnahmen. Kunden sollen möglichst einzeln und nur mit Wagen in die Geschäfte gehen. Doch diese Maßnahmen durchzusetzen ist nicht leicht. Dabei muss er einiges einstecken.: „Manche Menschen sind nur beleidigend“, berichtet er der Ostsee-Zeitung.

 

10. April 2020 , Kiel Presse Landesregierung

Corona: Die Krise gemeinsam bewältigen: Schulterschluss von Landesregierung, DGB Nord und UV Nord

In dieser Woche gab es dazu in einer Telefonkonferenz des Ministerpräsidenten den Auftakt zu einem wöchentlich vereinbarten Meinungsaustausch, in den auch die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz einbezogen sind. Verabschiedet wurde eine gemeinsame Erklärung: "Schutzschirm für Unternehmen und Beschäftigte".

"Wir senden damit ein wichtiges Signal an alle Unternehmen und ihre Beschäftigten", sagte Ministerpräsident Daniel Günther heute (10. April) in Kiel. Es gehe um zügige, zielgerichtete und transparente Lösungen, die schnell in den Unternehmen und bei den Beschäftigten ankommen. Die Landesregierung habe schnell reagiert und die Corona-Hilfen auf eine Milliarde Euro verdoppelt. Der Austausch mit allen Sozialpartnern sei daher auch in den kommenden Wochen notwendig, um die Fragen und alle Herausforderungen gemeinsam zu besprechen und zu klären.

Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier.

Weitere Informationen unter: schleswig-holstein.de/coronavirus

 

 

10. April 2020 , Kiel Presse Landesregierung

Corona: Die Krise gemeinsam bewältigen: Schulterschluss von Landesregierung, DGB Nord und UV Nord

Die Landesregierung, der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB) Nord und die Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord) haben sich in der Corona-Krise zu einer engen Zusammenarbeit bekannt. Gemeinsames Ziel aller Sozialpartner sei es, Unternehmen und Arbeitsplätze zu schützen. Die ASW Norddeutschland ist Mitglied im UVN sowie im engen Gesprächsaustausch verbunden.

 

10. April 2020 , Bonn Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz

NINA: Neue Version verfügbar

Nutzer können nun den Standort, für den sie Informationen und Warnungen erhalten möchten, geografisch auf eine Gemeinde oder sogar einen Umkreis von neun Kilometern oder einem Quadratkilometer eingrenzen.

Wie bisher auch können zudem Warnungen für gesamte Landkreise abonniert werden. Zudem wurde in der Version für Android-Systeme eine Tab-Bar eingeführt.
BBK-Präsident Christoph Unger betonte: “Die neue Version unserer App steht ab sofort zur Verfügung. Innerhalb der nächsten Wochen werden wir das System weiter deutlich ausbauen und die technische Nutzbarkeit optimieren.” NINA sei eine umfassende und schnelle Möglichkeit, die Menschen in Deutschland unmittelbar zum Corona-Geschehen zu informieren.

Weitere Informationen hier.

Neue Version der NINA App steht zur Verfügung, Bild: BBK

 

10. April 2020 , Bonn Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz

NINA: Neue Version verfügbar

Die neueste Version der Notfall-Informations- und Nachrichten App (NINA) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) steht ab sofort zum Download bereit. Sie bietet nun auch aktuelle Informationen zum Corona-Virus sowie geografisch genauere Warnungen sowie einen verbesserten barrierefreien Zugang an.

 

07. April 2020 , Magdeburg MDR Sachsen-Anhalt

Corona-Krise: Sorgen bei Sicherheitsdiensten

Ein großes Problem sei, dass die Sicherheitsleute nicht in allen Bundesländern zu den system-relevanten Berufen zählten. Wenn das so wäre, hätten die Mitarbeiter zum Beispiel Anspruch auf Notbetreuung in Kita oder Schule.

Sicherheitsdienst zählt nicht immer zu systemrelevanten Berufen

Wie der MDR berichtet, gehören in Sachsen-Anhalt nach Angaben des Sozialministeriums Angestellte in Sicherheitsfirmen nicht automatisch zu den unentbehrlichen Schlüsselpersonen. Da beispielsweise Diskotheken geschlossen sind, seien etwa Türsteher derzeit ohnehin nicht im Einsatz. Anders verhalte es sich bei Sicherheitsfirmen, die Standort der Pharmazeutischen Industrie bewachen. So heißt es aus dem Sozialministerium weiter: "Diese Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen können entsprechend als Unterstützungsbereich der pharmazeutischen Versorgung eingeordnet werden, wodurch auch die Beschäftigten der Sicherheitsfirma als unentbehrliche Schlüsselpersonen zu bewerten sind."

Forderung auch von Securitas

Auch Bernd Weiler, der Sprecher der Firma Securitas, unterstützt die Forderung, dass Sicherheitsleute zu den systemrelevanten Berufen zählen sollten. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dann würden die Firmen auch besser versorgt werden mit Desinfektionsmitteln, Handschuhen und Mundschutzen. Sein Unternehmen habe rechtzeitig Handschuhe bestellt. In dieser Woche seien endlich 1.000 Stück gekommen. So langsam laufe es wieder, meint Weiler.

Den vollständigen Bericht können Sie nachlesen unter: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/corona-krise-sorgen-bei-sicherheitsdiensten-100.html

Sicherheit in Krisen soll volkswirtschaftlich durch die Arbeit in sogenannten „systemrelevanten Berufen“ sichergestellt werden. In Deutschland arbeiten rund 8 Mio. Menschen in solchen systemrelevanten und infrastrukturkritischen Berufen und den entsprechenden Branchen.

Eine Studie des BIBB können Sie hier nachlesen.

 

 

07. April 2020 , Magdeburg MDR Sachsen-Anhalt

Corona-Krise: Sorgen bei Sicherheitsdiensten

Sie bewachen nachts die Shoppingcenter und Industrieanlagen und passen derzeit auf, dass im Supermarkt nicht zu viele Kunden sind – die Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst. Jedoch nicht alle von ihnen zählen zu den systemrelevanten Berufen und haben damit nicht die entsprechenden Privilegien. Die ASW Nord veröffentlicht den Bericht aus dem Bereich ASW Mitteldeutschland, weil ein zentrales Problem unserer Branche angesprochen wird.

 

01. April 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Interview mit Fa. Kötter: Wir brauchen jetzt temporäre Ausnahmeregelungen

ASW Nord: Und wie geht es Ihrem Unternehmen derzeit? Wir hören von Auftragseinbrüchen auf der einen und Personalmangel auf der anderen Seite… Was steckt dahinter?

Bernd Jürgens: Wir stehen vor großen Herausforderungen. Auf der einen Seite brechen uns Aufträge weg, z. B. aus dem öffentlichen Sektor oder bei Unternehmen, die von zum Beispiel Betriebsschließungen betroffen sind. Auf der anderen Seite könnten wir zahlreiche Mitarbeiter einstellen, um Aufträge insbesondere aus dem Handel, dem Gesundheitswesen, von Kreditinstituten und ein paar weiteren Branchen anzunehmen. Das einfache Versetzen der Mitarbeiter von A nach B ist aber leider nur bedingt möglich. Um das entstehende und doch recht große Delta auszugleichen, benötigen wir neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was sind dabei und darüber hinaus die dringendsten Probleme?
Da auf dem Arbeitsmarkt derzeit keine qualifizierten Kräfte vorhanden sind, sind wir auf branchenfremde Mitarbeiter angewiesen, die wir gerne einsetzen würden, aber nicht so einfach einsetzen dürfen. Denn diese müssen zunächst die gemäß Gewerbeordnung vorgeschriebene 40-stündige Unterrichtung bei der IHK durchlaufen haben. Und deren Kurse sind bis auf weiteres ausgesetzt. Wir brauchen daher temporäre Ausnahmeregelungen. Hier muss die Politik dringend handeln.
Die nächste Herausforderung sind die steigenden Krankenzahlen und damit verbunden die Lohnfortzahlungskosten, die gerade personalstarke Branchen wie die unsere hart treffen. Wir appellieren daher eindringlich an die Politik, auch hier eine kurzfristige Lösung zu schaffen. Diese sollte darauf abzielen, dass die gesetzlichen Krankenkassen das Krankengeld bereits ab dem ersten Tag übernehmen, statt aktuell erst nach der sechsten Woche.

Das komplette Interview können Sie hier nachlesen.

Bernd Jürgens ist Geschäftsführender Direktor der KÖTTER SE & Co. KG Security in Hamburg und Vorstandsmitglied der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V., Bild: Fa. KÖTTER

 

01. April 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Interview mit Fa. Kötter: Wir brauchen jetzt temporäre Ausnahmeregelungen

Die Sicherheitsbranche zeigt sich mitten in der Corona-Krise zwar sehr flexibel. Aber von den Nöten der Branche am Beispiel des Sicherheitsunternehmens KÖTTER GmbH & Co. KG aus Essen berichtet Bernd Jürgens in einem Interview mit der ASW Norddeutschland. Seine Kernforderungen an die Politik sollten zügig umgesetzt werden. Das Gespräch führte der Pressesprecher Klaus Kapinos.

 

30. März 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Hochschule NBS: Kostenlose Webinare zu Wirtschaftsthemen in der Corona-Krise

In der Pressemeldung der NBS heißt es:

Wir möchten Sie ab kommender Woche mit kostenlosen 90-minütigen Webinaren unterstützen.
In der aktuellen Krise sind Unternehmen einem besonderen Druck ausgesetzt. Es gilt, durch strukturierte Entscheidungsfindung die Voraussetzung für die Bewältigung der Herausforderung zu schaffen. Die Webinare finden statt am:

Mittwoch, den 01. April, von 15:00 bis 16:30 Uhr mit dem Thema

„Krisenmanagement – Entscheiden in schwierigen Situationen“ mit Prof. Röhl

Freitag, den 3. April 2020, 13 - 14.30 Uhr Thema "Wirtschaftskriminalität" mit Prof. Röhl

Mittwoch, den 8. April 2020, 16 - 17.30, Thema : "Finanzierung von KMU in Zeiten des Coronavirus" mit Prof. Dr. Carl Heinz Daube und Prof. Dr. Marco Becker

Donnerstag, den 09. April, von 10:00 bis 11:30 Uhr
"Krisenmanagement – Entscheiden in schwierigen Situationen"
Prof. Dr. André Röhl


Der Link zu den Webinaren lautet: www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/

Detaillierte Hinweise finden Sie auf dieser Webseite auch unter Veranstaltungen.


 

30. März 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Hochschule NBS: Kostenlose Webinare zu Wirtschaftsthemen in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie stellt alle Bereiche der Gesellschaft sowie der Wirtschaft vor große Herausforderungen. Die NBS bietet der Sicherheitswirtschaft mit ve<rschiedenen Webinaren Orientierung, strukturierte Entscheidungsfindungen und Denkanstöße. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

29. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Weg für Gewährung der Corona-Bundes-Soforthilfen ist frei

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht. Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Bundesländern auf den Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Bayern hat – als aktuelles Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz - die Verhandlungen auf Seiten der Länder koordiniert. Mit der Verwaltungsvereinbarung und der dazugehörigen Vollzugshilfe für die Länder sind alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Damit können in den nächsten Tagen die Anträge auf Sofort-Hilfe bei den unten genannten Ansprechpartnern in den Ländern gestellt werden. Die Auszahlung soll schnell und unbürokratisch erfolgen.

Die vollständige Pressemeldung mit Liste der Ansprechpartner finden Sie hier.

 

29. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Weg für Gewährung der Corona-Bundes-Soforthilfen ist frei

Minister Altmaeier: Umsetzung durch die Länder steht. Umfangreiche Informationen zu Hilfen für Unternehmen finden Sie auch auf der webseite www.bdsw.de/coronavirus.

 

 

25. März 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundestag: Neufassung des Infektionsschutzgesetzes

Das aktuelle Ausbruchsgeschehen der durch das neuartige Coronavirus SARSCoV-2 verursachten Krankheit COVID-19 zeigt, dass im seuchenrechtlichen Notfall das Funktionieren des Gemeinwesens erheblich gefährdet sein kann. In einer sich dynamisch entwickelnden Ausbruchssituation kann für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik durch eine sich grenzüberschreitend ausbreitende übertragbare Krankheit eine erhebliche Gefährdung eintreten, der nur begrenzt auf Landesebene begegnet werden kann.
Die Vorabfassung können Sie hier nachlesen. Sie gibt detaillierte Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung wieder, die u.a. für Pandemiepläne in Unternehmen und dem Sicherheitsmanagement ausgewertet werden können.

 

25. März 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundestag: Neufassung des Infektionsschutzgesetzes

Eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes mit aktuellen Bezügen zur derzeitigen Virus-Pandemie wurde im Bundestag eingebracht.

 

25. März 2020 , Hamburg Presse Landesamt für Verfassungsschutz

Verfassungsschutz Hamburg warnt vor islamistischen Institut

Konkret geht es um das in St. Georg angesiedelte Al-Azhari-Institut. Dieses bietet zahlreiche Lehrgänge zum Thema Islam an und richtet sich damit unter anderem an Behörden, Lehrer und Schüler. Zudem gibt es Koran- und Sprachunterricht für Erwachsene und Kinder. Dies diene der Förderung der interkulturellen Arbeit und des interreligiösen Dialogs, heißt es.
Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes hingegen wird dort ein Islamverständnis vermittelt, welches mit der hiesigen freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar ist. So sollte es in naher Zukunft etwa eine Veranstaltungsreihe mit einem islamistischen Prediger geben. Es ist von Verstößen gegen den Gleichheitsgrundsatz sowie gegen das grundgesetzliche Rechtsstaats- und Demokratieprinzip die Rede. Das LfV rät davon ab, an Veranstaltungen des Instituts teilzunehmen.

Eine Informationsschrift des LfV Hamburg finden Sie hier.

Oberster Verfassungsschützer Hamburgs: Torsten Voß, Bild: LfV HH

 

25. März 2020 , Hamburg Presse Landesamt für Verfassungsschutz

Verfassungsschutz Hamburg warnt vor islamistischen Institut

Das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) warnt vor Bestrebungen eines Instituts in der Hansestadt zur Errichtung einer islamistischen Gesellschaftsordnung hierzulande. Auswirkungen in den norddeutschen Raum. Lehrgänge zum Thema Islam richten sich an Schulen und Lehrpersonal.

 

23. März 2020 , Hannover Presse Verfassungsschutz

Verfassungsschutz warnt: Erhöhte Aufmerksamkeit auch im Securitybereich

Die derzeit durch den Coronavirus (Homeoffice, Quarantäne, Notbesetzung, Arbeitsverdichtung etc.) sehr angespannte Lage könnte durch Cyberkriminelle ausgenutzt werden. Eingeleitet werden Ransomewareangriffe häufig durch  E-Mails, welche Drohszenarien andeuten oder aber benötigte bzw. sehr informative Inhalte oder Waren versprechen. Beide Szenarien sind im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus leicht herzustellen.  Beispiele.: „Androhung von Firmenschließungen“, „Angebot von Desinfektionsmittel“ oder „Notfallmaßnahmen bei Infektion“.

Den Newsletter können Sie hier nachlesen.

 

23. März 2020 , Hannover Presse Verfassungsschutz

Verfassungsschutz warnt: Erhöhte Aufmerksamkeit auch im Securitybereich

Im aktuellen Newsletter "Wirtschaftschutz-Info" möchte der Verfassungsschutz Niedersachsen die Wirtschaft sensibilisieren, weil die derzeitige sehr unsichere Lage, welche durch den neuen Coronavirus ausgelöst wurde, die Gefahr der Cyberattacken erhöht.

 

23. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Coronakrise: Zusätzliches KfW-Sonderprogramm 2020 für die Wirtschaft startet heute

Heute geht das neue KfW-Sonderprogramm 2020 an den Start. Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen wurden nochmals verbessert. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro schaffen weitere Erleichterung für die Wirtschaft.

Eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen erleichtern Banken und Sparkassen die Kreditvergabe. Die verbesserten Bedingungen werden durch das Temporary Framework der Europäischen Kommission zum Beihilferecht ermöglicht, das am 19. März 2020 in Kraft getreten ist.

Weitere Informationen unter: www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Pressemeldung des BMWi  unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200323-zusaetzliches-kfw-sonderprogramm-2020-fuer-die-wirtschaft-startet-heute.html

 

 

23. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Coronakrise: Zusätzliches KfW-Sonderprogramm 2020 für die Wirtschaft startet heute

Erweitere Hilfen für die Wirtschaft. Anträge ab sofort möglich. Risikoübernahme durch KfW bis zu 90% sowie Zinssenkungen.

 

22. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Schulterschluss: Sicherheitsverband ASW Norddeutschland schließt sich der Danksagung des BDSW an alle Sicherheitsmitarbeiter*innen an

Alexander Brückmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der ASW Nord, sagt: „Der personal-intensiven Sicherheitswirtschaft brechen derzeit flächendeckend Aufträge weg, Unternehmenswerke schließen, Veranstaltungen finden nicht mehr statt. Trotz einer Krankenquote von über 30 Prozent leistet die Sicherheitsbranche derzeit maximale Flexibilität. Die Sicherheitsdienste in der Bundesrepublik sorgen für ein Gefühl der Sicherheit und Ordnung durch geordnete Abläufe in den Krankenhäusern und Testzentren, bei Supermärkten und Einkaufszentren und sorgen durch Objektschutz für vorbeugende Maßnahmen gegen Einbruch und Diebstahl.“
 
Brückmann weiter: „Die ASW Nord dankt allen Kolleg*innen für ihre geleistete Arbeit. Die wenigsten von ihnen können im Home-Office arbeiten, sondern sind für die Kunden und Bürger vor Ort. Sie gehören auch zu den Menschen, die aktiv mithelfen diese Krise zu meistern.“
 
Nach Einschätzung der ASW Nord wird mit Ende der Krise ein Paradigmenwechsel eintreten, wonach die Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsschutz in den Fokus rückt.
 
Hinweis für die Redaktionen: Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der mobilen Rufnummer 0176 - 48 66 66 46 zur Verfügung.

Verbände der Sicherheitswirtschaft ziehen in der Coronakrise an einem Strang, Bild: Fraunhofer

 

22. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Schulterschluss: Sicherheitsverband ASW Norddeutschland schließt sich der Danksagung des BDSW an alle Sicherheitsmitarbeiter*innen an

Krisen kommen oft schneller als gedacht. Die aktuelle Corona-Pandemie wird für uns alle, das muss man so sagen, eine globale Menschheitserfahrung sein. Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASW Nord) schließt sich der Danksagung des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW), des BDGW und BDLS an die 270.000 Sicherheitsmitarbeiter für den Einsatz vor Ort an.

 

21. März 2020 , Hamburg Presse ATLAS Versicherungsmakler

Pandemiebekämpfung – ein Haftungsproblem auch für die Sicherheitswirtschaft

Das Corona-Virus stellt sich mit seinem pandemieartigen Auftreten und den behördlichen Notverordnungen nicht als planbares Risiko dar. Grundsätzlich ist der Sicherheitsdienstleister dazu verpflichtet, auch für Fälle von Krankheit Vorsorge zu tragen und für eine ausreichende Personalreserve zu sorgen. Alle planbaren Vorfälle wie Urlaub, Schwangerschaft und Krankheit etc. gehören damit in den Bereich des unternehmerischen Risikos. Kommt es hier zu Personalengpässen, hat das Sicherheitsunternehmen die daraus resultierenden Schäden zu tragen.

Schäfer beantwortet Fragen wie: „Kann mich ein Auftraggeber haftbar machen, wenn ich eine Leistung wegen des Coranavirus nicht erbringen kann? Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus, wenn ich nicht oder nicht ausreichend ausgebildetes Personal einsetze?
Seine Übersicht der wichtigen und häufig gestellten Fragen und die Antworten zum downloaden.

Haftung in der Corona-Krise wirft viele Fragen auf, Bild: Fraunhofer

 

21. März 2020 , Hamburg Presse ATLAS Versicherungsmakler

Pandemiebekämpfung – ein Haftungsproblem auch für die Sicherheitswirtschaft

Bernd Schäfer vom ATLAS Versicherungsmakler für Sicherheits- und Wertdienste GmbH, beschäftigt sich mit Fragestellungen rund um die Auswirkungen vom Coronavirus auf den Versicherungsschutz für die Sicherheitsbranche.

 

20. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Altmaier: Wir helfen Unternehmen dabei, arbeitsfähig zu bleiben

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Wir wollen KMU und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, auch in der aktuellen Krise arbeitsfähig zu bleiben. Deshalb haben wir unser bewährtes Förderprogramm „go-digital“ um ein neues Modul zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen erweitert. Das zeigt: Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird.“

Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab, von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen, wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware. KMU und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst über die

Beraterlandkarte (Link: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/Karten/Beratersuche-go-digital/SiteGlobals/Forms/Formulare/beratersuche-go-digital-formular.html

ein Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.
Weitere Informationen unter:  https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

 

 

20. März 2020 , Berlin Presse Bundeswirtschaftsministerium

Altmaier: Wir helfen Unternehmen dabei, arbeitsfähig zu bleiben

Die personalintensive Sicherheitswirtschaft sollte dieses Angebot prüfen: BMWi unterstützt KMU und Handwerk bei der Umsetzung von Homeoffice.

 

19. März 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Wissenschaftler zur Wirtschaftskrise durch Corona – ein Working Paper von Prof. Daube

Ziel dieses Working Papers ist es, eine erste Analyse für die massiven Kurseinbrüche an den Internationalen Finanzmärkten seit Anfang März 2020 zu liefern. Das geschieht auf Basis einer ökonomischen Betrachtung, aber auch soziologische und psychologische Ansätze werden herangezogen. Ausgangsthese ist, dass die wirtschaftlichen Rahmenparameter bereits zu Beginn des Jahres 2020 "toxisch" waren.

Das gesamte Papier stellen wir Ihnen von der Northern Business School zum Download in deutscher  Sprache bereit.

Prof. Dr. Carl Heinz Daube veröffenrlicht Working Paper zur Corona-Krise, Bild: NBS

 

19. März 2020 , Hamburg Presse Northern Business School

Wissenschaftler zur Wirtschaftskrise durch Corona – ein Working Paper von Prof. Daube

Prof. Dr. Carl Heinz Daube, Professur Finanzierung und Prorektor Forschung an der NBS, hat sich in den letzten Tagen intensiv mit dem Einfluss der Coronakrise auf die Internationalen Finanzmärkte beschäftigt und hierzu ein Working Paper veröffentlicht.

 

19. März 2020 , Hamburg LIHH und ASW Nord

Schutzschirm für die Hamburger Wirtschaft

Das Corona-Virus verlangt von uns allen größtmögliche Flexibilität, schnelle Entscheidungen und unkonventionelle Lösungen. Heute wurde der Schutzschirm für die Hamburger Wirtschaft von der Finanzbehörde, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der Behörde für Kultur und Medien sowie der Behörde für Inneres und Sport vorgestellt. Dieser Schutzschirm beinhaltet erste Eckpunkte für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen in Hamburg, der auf spezifische Hamburger Herausforderungen auch erste, konkrete Hamburger Antworten geben will.
 
Die Einzelheiten zu diesem Schutzschirm sowie weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite unter https://www.hamburg-logistik.net/corona/.

Der Stand in den anderen vier norddeutschen Bundesländer von heute ist: Bis auf Niedersachsen haben Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern noch keinen Schutzschirm beschlossen, obwohl dieser von der Wirtschaft gefordert wird.
 
Und zu guter Letzt erhalten Sie mit dieser Informationsmail auch ein Angebot unseres Mitglieds JITpay™, das sich an alle LIHH-Mitglieder richtet:
Liquidität durch JITpay™: Lassen Sie sich die Ausgangsrechnungen an Ihre Kunden von JITpay™ sofort bezahlen:
1. JITpay™ bezahlt Ihre Ausgangsrechnung innerhalb von 24 Stunden
2. JITpay™ übernimmt das Ausfallrisiko Ihrer Forderungen
3. JITpay™ übernimmt - falls notwendig - Mahnung und Inkasso der Forderungen
4. Vertrag kann vollständig digital mit JITpay™ abgeschlossen werden. Schlanke Abwicklungsprozesse. Kurzfristige Bestätigung durch JITpay™.
5. Keine Verpflichtung zur Nutzung von JITpay™: Sie können JITpay™ auch nur für einzelne Rechnungen nutzen - ohne Verpflichtung.
6. Kosten pauschal 0,99%* (anstelle von 1,49%) auf den durch JITpay™ ausbezahlten Umsatz. Kosten fallen also nur bei Nutzung des JITpay™ Service an!
* dieses Angebot gilt ausschließlich für LIHH Mitgliedsunternehmen. Das Angebot hat eine Preisbindung von mindestens 6 Monaten.
 
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Philipp Kuhn jederzeit telefonisch unter 0531 288 752 – 112, mobil unter 0151 590 53 665 oder per E-Mail an pk@JITpay.eu zur Verfügung.
 


Schutzschirm für die Wirtschaft wurde in der Coronakrise eingerichtet, Bild: Gerd Altmann Pixabay

 

19. März 2020 , Hamburg LIHH und ASW Nord

Schutzschirm für die Hamburger Wirtschaft

Liebe User der Webseite der ASW Norddeutschland, liebe Mitglieder,

eine Mitteilung unseres Mitgliedes, der Logistik-Initiative Hamburg, über den Schutzschirm für die Hamburger Wirtschaft möchten wir veröffentlichen.

Bis auf Niedersachsen haben die anderen norddeutschen Bundesländer noch keinen Schutzschirm gespannt.

 

18. März 2020 , Wuppertal Pressebox/UIMC

Datenschutzkonformes Home-Office auch in in Zeiten von Sars-Covid19

Die Corona-Pandemie hat weitreichende Folgen für Gesellschaft und Wirtschaftsleben. Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt, viele Unternehmen und Verwaltungen begrenzen den Besucherverkehr und greifen für ihre Arbeitskräfte auf das Instrument der Kurzarbeit zurück. Die Unternehmen werden alles daransetzen, zumindest in großen Teilen weiter arbeits- und handlungsfähig zu sein. Um dies zu erreichen, sowie die Gesundheit der Bediensteten zu schützen und die wirtschaftlichen Folgen für das eigene Unternehmen zu begrenzen, ordnen viele Firmenchefs für ihre Mitarbeiter die Arbeit im Home-Office an. „Diese Vorgehensweise ist nachvollziehbar. Allerdings verdient die Verlagerung der Arbeiten ins Home-Office eine genauere Betrachtung. Ansonsten wird neben dem Coronavirus auch das Home-Office zu einem unternehmerischen Problem“, empfiehlt der erfahrene Datenschutzfachmann Dr. Jörn Voßbein.

Doch gibt es – ähnlich wie bei der Infektion mit Covid-19 – auch Gefährdungslagen beim Home-Office: So erfordert dieses Arbeiten ergänzende organisatorische Absprachen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie dem Arbeitgeber. So sollten Verfügbarkeitszeiten festgelegt werden. Aber auch Sicherheitsfragestellungen sind zu definieren. Neben einer grundsätzlichen Sensibilisierung im Hinblick auf Informationssicherheit und Datenschutz sollten zusätzlich Maßnahmen ergriffen und Vorgaben gemacht werden:

1. Es sollten ausschließlich firmeneigene und keine privaten Geräte (Laptops, Smartphones etc) genutzt werden. Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn die tatsächliche Datenverarbeitung trotz privatem Endgerät auf den Firmen-Servern stattfindet (beispielsweise mittels Terminalsession).
2. Alle Unterlagen und sonstigen Datenträger mit vertraulichen Daten sind bei Nichtgebrauch und außerhalb der Arbeitszeiten in geeigneten (abschließbaren) Schränken aufzubewahren.
3. Nicht mehr benötigte Unterlagen sind zu vernichten (sofern im Home-Office keine sichere Vernichtung mittels Shredder möglich ist, sollten die Datenträger und Unterlagen sicher verwahrt und am Firmensitz vernichtet werden).
4. Sofern das heimische WLAN-Netzwerk genutzt werden soll, so sind auch hier Vorgaben zur sicheren Konfiguration zu machen.
5. Es ist klarzustellen, dass auch Familienangehörige als Firmenfremde gelten und als Unbefugte weder Laptop nutzen noch Unterlagen und Daten einsehen dürfen.

Weitere Informationen unter:  https://www.pressebox.de/pressemitteilung/uimc-dr-vossbein-gmbh-co-kg/Corona-und-der-Datenschutz/boxid/997571?hId=PM20200318x46007&utm_source=PresseMail-PM20200318&utm_medium=Email&utm_campaign=997571&utm_content=46007

 

 

18. März 2020 , Wuppertal Pressebox/UIMC

Datenschutzkonformes Home-Office auch in in Zeiten von Sars-Covid19

Viele Unternehmen werden alles daransetzen, zumindest in großen Teilen weiter arbeits- und handlungsfähig zu sein. Um dies zu erreichen, sowie die Gesundheit der Bediensteten zu schützen und die wirtschaftlichen Folgen für das eigene Unternehmen zu begrenzen, ordnen viele Firmenchefs für ihre Mitarbeiter die Arbeit im Home-Office an. Das Unternehmen UIMC veröffentlicht Verhaltensregeln im Home-Office.

 

17. März 2020 , Berlin/Bad Homburg/Hamburg BDSW

Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Sicherheitsbranche

 

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) werden ab sofort und bis auf Weiteres alle IHK-Unterrichtungen sowie Sach- und Fachkundeprüfungen einstellen. „Für die Sicherheitsbranche bedeutet dies, keine neuen Sicherheitskräfte mehr einstellen zu können,“ so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Dies komme praktisch einer Verhinderung der Gewerbeausübung gleich.
„Unsere Unternehmen haben bereits durch die Probleme mit dem neuen Bewacherregister Schwierigkeiten neue Mitarbeiter zeitnah beschäftigen zu können - mit dem Wegfall der notwendigen Unterrichtungen und Prüfungen, wird sich diese Lage massiv verschlechtern“.
 
Besonders im Hinblick auf die momentan ungewissen Entwicklungen durch angeordnete Maßnahmen, die das öffentliche Leben betreffen, sieht der Verband die Entscheidung der IHK als äußerst kritisch an. „Es ist zu erwarten, dass immer mehr Behörden, Krankenhäuser, Altenheime, Supermärkte und Einkaufszentren ihren Zugang beschränken werden“, so Olschok. Die Polizei könne dies nicht leisten. Die Nachfrage nach privaten Sicherheitsdienstleistern werde deutlich steigen.

Der Absturz der Airline-Industrie wegen der Corona-Krise trifft nun auch die Flughäfen Düsseldorf und Köln direkt. Das Sicherheitsunternehmen Kötter Securities erklärte gegenüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Online-Ausgabe), Kurzarbeit an den zwei Standorten zu beantragen, weil man damit rechne, dass deutlich weniger Flugsicherheitsassistenten für die Kontrolle der Passagiere angefordert werden.
 

 
 

 

17. März 2020 , Berlin/Bad Homburg/Hamburg BDSW

Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die Sicherheitsbranche

Sicherheitswirtschaft - ausgesetzte IHK Unterrichtungen und Sachkundeprüfungen stellen die Branche vor große Probleme.

Sicherheitsunternehmen an Flughäfen melden Kurzarbeit an. Luftsicherheitsassistenten haben kaum noch Arbeit.

 

17. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Die ASW Norddeutschland setzt Seminare und Lehrgänge und Veranstaltungen bis auf Weiteres aus

Nach den Osterferien wird der Verband die Lage neu bewerten. Bis dahin bleibt die bisherige Veranstaltungsplanung und das geplante Kursprogramm für das restliche Jahr 2020 derzeit unverändert. Für alle ausgefallenen Kurse und Seminare werden später im Jahr neue Termine angesetzt.

Die Arbeitsfähigkeit des Verbandes ist sichergestellt. Von Mo. - Don. ist die Geschäftststelle von 8 - 12 Uhr besetzt, die Mitarbeiter sind telefonisch und per E-Mail – wie gewohnt – erreichbar. Außerdem gibt es über die Internetseite www.aswnord.de und über den Newsletter weiterhin aktuelle Informationen.

Die Wiederaufnahme des geplanten Seminar- und Veranstaltungsprogramm wird zeitnah mitgeteilt.

 

17. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Die ASW Norddeutschland setzt Seminare und Lehrgänge und Veranstaltungen bis auf Weiteres aus

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASW Nord), welche bisher noch alle Veranstaltungen plangemäß durchgeführt hat, sagte am heute nach einer neuen Bewertung der aktuellen Lage alle kommenden öffentlichen ASWN-Veranstaltungen und alle Kurse und Seminare bis auf Weiteres ab.

 

15. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutshcland

Pandemieplanung – Hilfe für Unternehmen

Gemeinsam mit den Unfallversicherungsträgern hat der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. eine Broschüre zur Pandemieplanung veröffentlicht, die Unternehmen wertvolle Tipps an die Hand gibt. Das Department of Health and Human Services (HHS) und die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben darüber hinaus eine Checkliste für Unternehmen entwickelt, die spezifische Handlungsfelder im Rahmen der Pandemieplanung aufzeigt.

Pandemiepläne können vor allem für mittlere und große Unternehmen bei einem über mehrere Wochen andauernden Pandiemieereignis existenznotwendig sein. Falls solche Pläne nicht vorhanden sind, sollten sie möglichst umgehend aufgestellt werden. Pandemiepläne regeln, wie im Pandemiefall der Betrieb aufrechterhalten werden kann – und zwar unter Beachtung der Aspekte des Gesundheitsschutzes für die Mitarbeitenden. Pandemiepläne umfassen beispielsweise Regelungen bei Erkrankungen im Betrieb, Dienstreisen und Tagungen und Hinweise zu Hygienemaßnahmen.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: www.vdbw.de/der-vdbw/aktuelles/detailansicht/pandemieplanung-betriebsaerzte-raten-zur-vorsorge/

Handbuch betriebliche Pandemieplanung

Checkliste Pandemieplanung

10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung

 

 

 

15. März 2020 , Hamburg ASW Norddeutshcland

Pandemieplanung – Hilfe für Unternehmen

Die ASW Norddeutschland stellt den Unternehmen der Sicherheitswirtschaft in der aktuellen Lage ein Handbuch sowie Handreichungen für betriebliche Pandemiepläne zur Verfügung.

 

11. März 2020 , Hamurg Presse Finanzbehörde

Gute Nachricht aus Hamburg: Coronavirus – Steuerliche Hilfsangebote für Unternehmen nutzen

Steuerliche Maßnahmen, die zur Entlastung beitragen, können sein:
 
• Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
• Stundung fälliger Steuerzahlungen
• Erlass von Säumniszuschlägen
• Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen
 
Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Unsere Steuerverwaltung verfügt über verschiedene Möglichkeiten, um betroffene Unternehmen in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Damit können wir mithelfen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass die angekündigten Unterstützungen durch den Bund zeitnah so konkretisiert werden, dass sie für die Unternehmen praktisch und schnell nutzbar sind. Hamburg wird dazu seinen Beitrag leisten.“

Auf Nachfrage bei der Pressestelle der Finanzbehörde Hamburg wurde der ASW Nord erklärt, das diese Regelungen bundesweit gelten. Bei Verschärfung der Lage können weitere Maßnahmen zwischen dem Bund und den Ländern getroffen werden.

 

11. März 2020 , Hamurg Presse Finanzbehörde

Gute Nachricht aus Hamburg: Coronavirus – Steuerliche Hilfsangebote für Unternehmen nutzen

Unternehmen, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen. Darauf weist die Hamburger Finanzbehörde hin. Unternehmen sollten frühzeitig Kontakt mit ihrem zuständigen Finanzamt aufnehmen.

 

11. März 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Landtag beschließt neues Sicherheits- und Ordnungsgesetz

Innenminister Lorenz Caffier hat den heutigen Beschluss des Landtages M-V zum Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (SOG M-V) ausdrücklich begrüßt: „Es ist die Antwort auf das digitale Zeitalter und bringt mehr Sicherheit für Mecklenburg-Vorpommern. Polizei und Ordnungsbehörden erhalten die in der heutigen Zeit dringend notwendigen Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr, um in weiteren Bereichen präventiv handeln können, in denen es ihnen bisher nicht möglich war. Damit kann die Polizei noch effektiver Straftaten bekämpfen und so z. B. Rechtsgüter wie Leib, Leben und Freiheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land noch besser schützen.“

Mit der Neufassung des SOG M-V sind zum einen die notwendigen Anpassungen aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung und die zwingend gebotene Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 im SOG M-V vorgenommen worden. Darüber hinaus wurde die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zur verfassungsgemäßen Ausgestaltung eingriffsintensiver Befugnisse berücksichtigt. Neben klarstellenden Regelungen sind auch zusätzliche Befugnisse aufgenommen worden, damit Ordnungsbehörden und Polizei mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage und den Stand der technischen Entwicklung weiterhin Gefahren effektiv abwehren können.

Die ASW Norddeutschland hatte sich im Rahmen der Verbändeanhörungen mit einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf beteiligt. Weitere Informationen unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell?id=158417&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

 

 

11. März 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Landtag beschließt neues Sicherheits- und Ordnungsgesetz

Innenminister Caffier: Ein Gesetz für mehr Sicherheit in unserem Land.

 

11. März 2020 , Berlin Presse Bundestag

FDP fordert Nationalen Sicherheitsrat

Sie hat dazu heute einen Antrag vorgelegt (19/17739), über den das Bundestagsplenums heute erstmals beraten wird. Die Abgeordneten fordern die Bundesregierung unter anderem auf, umgehend einen solchen Nationalen Sicherheitsrat mit angeschlossenem Sekretariat, Lage- und Analysezentrum einzurichten, der als ressortübergreifendes Gremium frühzeitig aufkommende Krisen und Risiken erkennt, analysiert und strategische Handlungsempfehlungen entwickelt.

Außerdem soll die Regierung unter Federführung des Auswärtigen Amts noch in dieser Legislaturperiode eine ressortübergreifend abgestimmte Gesamtstrategie mit den Zielen und Prioritäten der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik erstellen und dem Deutschen Bundestag vorlegen. "Dieses Verfahren soll verstetigt werden, mit dem Ziel, dass die Bundesregierung immer ein Jahr nach Beginn der Legislaturperiode eine aktualisierte Gesamtstrategie verabschiedet."


 

11. März 2020 , Berlin Presse Bundestag

FDP fordert Nationalen Sicherheitsrat

Die FDP-Fraktion im deutschen Bundestag macht sich für die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates stark, um staatsübergreifenden Krisen und Herausforderungen zu begegnen.

 

10. März 2020 , Kiel, Presse SiPa SH

Blick in die Zukunft - So sieht die Digitale Wirtschaft in Schleswig-Holstein 202X aus!

In welchem Zustand befindet sich die Digitale Wirtschaft eigentlich? Wie hat sie sich in den vergangenen Jahren entwickelt? Und wie schaut sie in die Zukunft? Alle Erkenntnisse und daraus abgeleitete Forderungen sind in ein „Branchenradar“ eingeflossen, das nun für Sie vorliegt.
Digitalisierung ist Trend und Herausforderung zugleich. Aktuelle Schlagworte sind KI, Smart Region, New Work oder Cybersecurity. Insbesondere ihre Querschnittsfunktion und die Rolle digitaler Unternehmen als Katalysator für andere Branchen macht dieses Cluster zu einer tragenden Säule der schleswig-holsteinischen Wirtschaft.
Die großangelegte Befragung von Experten, Branchenvertretern und Entscheidern vermittelt einen Eindruck davon, was Unternehmen umtreibt und welche Themen ihnen wichtig sind. Das Branchenradar macht die jüngste Entwicklung und die zukünftigen Handlungsfelder der Digitalisierung greifbar. Und es unterstreicht die Bedeutung leistungsfähiger Netzwerke, nicht nur im Sinne der Infrastruktur, sondern vor allem im Sinne des Austauschs und einer erfolgreichen Kooperation, nicht zuletzt zwischen Wirtschaft und Politik.
Denn nur mit vereinten Kräften lässt sich an drängenden Herausforderungen wie im Bildungssystem, bei regulatorischen Hürden oder dem Fachkräftemangel arbeiten. Nur mit ausreichendem Selbstbewusstsein und den passenden Rahmenbedingungen sorgt die digitale Wirtschaft weiterhin für nachhaltige Prosperität in Schleswig-Holstein.
Das vorliegende Branchenradar ist mehr als eine Darstellung der Ist-Situation. Es ist auch ein Ausblick auf das digitale Morgen. Hier können Sie das Branchenradar lesen: Branchenradar Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein
www.diwish.de/newsarchiv/so-sieht-die-digitale-wirtschaft-202x-aus.html.

 

10. März 2020 , Kiel, Presse SiPa SH

Blick in die Zukunft - So sieht die Digitale Wirtschaft in Schleswig-Holstein 202X aus!

Heute luden das Cluster DiWiSH und die Industrie- und Handelskammer zu Kiel ein, um gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Branche sowie Experten einen Blick auf die Digitale Wirtschaft 202X zu werfen. Die DiWiSH, die IHK Kiel und die Polizei SH sind mit der ASW Norddeutschland Mitglieder der Sicherheitspartnerschaft Schleswig-Holstein.

 

09. März 2020 , Sicherheit.info PROTECTOR

Jens Müller: Herausforderungen für das Sicherheitsgewerbe 2020

Das Sicherheitsgewerbe ist am Beginn des neuen Jahrzehnts gut aufgestellt, wird allerdings mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.
Der COO von Securitas, Jens Müller, schreibt in der Fachzeitschrift PROTECTOR über die Zukunft unserer Branche.
Den Artikel finden Sie unter https://www.sicherheit.info/herausforderungen-fuer-das-sicherheitsgewerbe-2020

 

 

09. März 2020 , Sicherheit.info PROTECTOR

Jens Müller: Herausforderungen für das Sicherheitsgewerbe 2020

Wie wird das Sicherheitsgewerbe auch im neuen Jahrzehnt den sich verändernden Herausforderungen begegnen?

 

03. März 2020 , Hamburg ASW Nord

ASW Norddeutschland tritt dem Bündnis "Bedürfnisse des Wirtschafts- und Lieferverkehrs" bei

Unter dem Motto " Wirtschaftsverkehr in Hamburg: Wir halten die Stadt am Laufen! - Forderungen an den zukünftigen Senat" haben sich die sechs Verbände AGA- Unternehmensverband (Groß- und Außenhandelsunternehmen sowie unternehmensnahe Dienstleister) und der Handwerkskammer Hamburg auch der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH), der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Landesgruppe Hamburg, der CDH im Norden – Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb sowie die Fachvereinigung Möbelspedition, Umzugslogistik und Relocation Hamburg (FAMÖ) zu einem Bündnis zusammengeschlossen.

Die Hamburger Wirtschaft wehrt sich gegen eine geplante Reduzierung des Verkehrs in der Hamburger Innenstadt, bei der die Bedürfnisse des Wirtschafts- und Lieferverkehrs völlig außer Acht gelassen werden. Das Bündnis will auf die Notwendigkeit eines flüssigen Wirtschaftsverkehrs in der City aufmerksam machen, der das tägliche Leben aller dort arbeitenden und lebenden Menschen erst ermöglicht. Alexander Brückmann, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland, beklagt die Probleme der Sicherheitsbranche für ihre Einsatzfahrzeuge bei der Alarmintervention, der Revier- und Verschlusskontrolle sowie der Aufzugsbefreiung.
Weitere Informationen unter https://www.aga.de/presse/

 

Unternehmensverbände gründen Bündnis gegen Beschränkung des Wirtschafts- und Lieferverkehrs, Bild: AGA

 

03. März 2020 , Hamburg ASW Nord

ASW Norddeutschland tritt dem Bündnis "Bedürfnisse des Wirtschafts- und Lieferverkehrs" bei

Auf Initiative des AGA-Unternehmensverbandes hat sich ein norddeutsches Bündnis von sechs Unternehmensverbänden gegründet. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedürfnisse des Wirtschafts- und Lieferverkehrs hinsichtlich der geplanten Reduzierung des Verkehrs in der Hamburger Innenstadt gegenüber der Politik und Verwaltung durchzusetzen.

 

28. Februar 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Stefan Ferchau: Der doppelte Preisträger – mit Sicherheit ein Vorbild

Stefan Ferchau (40) begann sein Studium Sicherheitsmanagement (SiMa) vor vier Jahren in Teilzeit. Vorher hatte er 16 Jahre bei einer Kampfmittelbeseitigungsfirma gearbeitet. Nun hat er das Studium mit der Bestnote 1,6 als Lehrgangsbester abgeschlossen.

Für diese Leistung erhielt er den „Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft“, gestiftet von den sechs Unternehmen Securitas GmbH, Airbus, POWER GmbH, WAKO Nord GmbH, Lübecker Wachunternehmen Dr. Kurt Kleinfeldt GmbH, Bosch Sicherheitsdienste GmbH sowie dem Verband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland. Der COO von Securitas und Vorsitzender des Fachbeirats SiMa, Jens Müller, sagte in seiner Laudatio: „Die Unternehmen aus der Sicherheitswirtschaft verleihen den Preis als Anerkennung für herausragende Leistungen in der akademischen Ausbildung. Die Anerkennung beinhaltet die Leistung der Abschlussarbeit „Gefährdung durch Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) im Veranstaltungsschutz“, welche das Thema Sicherheit in all seinen Facetten in Unternehmen und Organisationen weiter voranzubringen wird."
Weiterhin wurde Ferchau der „Hamburger Sicherheitspreis 2020“ von der Handelskammer Hamburg, der Akademie der Polizei Hamburg sowie der Hochschule NBS verleihen. Auf der Grundlage seiner Bachelorarbeit hat er ein Schulungsmodell für Sicherheitsmitarbeiter zur Erkennung von USBV und Einleitung professioneller Maßnahmen entworfen. Dieses hat die Jury überzeugt, weil eine Lücke in der Ausbildung geschlossen werden kann. Der Studiengangsleiter SiMa, Prof. Dr. Andre Röhl sagte: „Herr Ferchau hat die beste Bachelorarbeit seit Jahren erarbeitet.“
Die ASW Norddeutschland gratuliert für diese Erfolge und wünscht für die Karriere Erfolg und Gelingen.

Jens Müller (links) überreicht dem Preisträger Stefan Ferchau den "Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft", Bild: ASW Nord

Dem Preisträger Stefan Ferchau wird der Hamburger Sicherheitspreis 2020 überreicht, NBS-Prorektor Forschung Prof. Dr. Daube, Petra Sandvoß von der Handelskammer, Stefan Ferchau, Hamburg und LPD Thomas Model, Akademie der Polizei Hamburg (v.l.n.r.) Bild: ASW Nord

Jens Müller, Stefan Ferchau, Prof.Dr. Röhl (v.l.n.r.), Bild: NBS

 

28. Februar 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Stefan Ferchau: Der doppelte Preisträger – mit Sicherheit ein Vorbild

Er ist der Protyp einer Einheitslaufbahn: erst ausgebildeter Rettungsassistent, dann Geprüfte Schutz-und Sicherheitskraft (IHK), und dann Sicherheitsmanager mit einer akademischen Ausbildung. Der Absolvent des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der Hamburger Hochschule Northern Business School räumte gestern im Rahmen des 5. Forum Sicherheit der NBS gleich zweimal ab. Den „Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft“ sowie den „Hamburger Sicherheitspreis 2020“.

 

28. Februar 2020 , Berlin GDV Newsletter

Sorge der Wirtschaft vor Coronavirus wächst stark - Sicherheitstagungen fallen aus

Der Coronavirus wütet weltweit: Durch direkte Ansteckungen ist Deutschland bisher nur minimal betroffen, aber die wirtschaftlichen Auswirkungen sind an verschiedenen Stellen spürbar. Im Wesentlichen sind hier drei Kanäle betroffen:
Zum einen sinken temporär sowohl das Arbeitsangebot als auch die Konsumentennachfrage in China selbst. Allein die vier großen deutschen Autobauer erzielen dort mehr als ein Drittel ihrer Gewinne. Aber auch in Deutschland selbst werden die Folgen sichtbar: Vor allem Konsumgüter und touristische Dienstleistungen dürften hier eine geringere Nachfrage erfahren.

Zweitens gehört Deutschland in Europa zu den Ländern, die von der Unterbrechung der globalen Wertschöpfungsketten besonders betroffen sind. Gerade für deutsche Unternehmen ist es nicht selten, dass mehr als die Hälfte des Wertes ihrer Exporte aus Vorleistungen aus dem Ausland besteht. Vor allem die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen hängen mit einem Anteil von fünf Prozent ihrer gesamten Vorleistungen sehr stark von chinesischen Zulieferungen ab. Insgesamt spielen chinesische Industriewaren mit einem Anteil von 9,4 Prozent an den deutschen Importen von Vorleistungsgütern eine besonders große Rolle für die Wertschöpfungsketten deutscher Industrieunternehmen.

 

28. Februar 2020 , Berlin GDV Newsletter

Sorge der Wirtschaft vor Coronavirus wächst stark - Sicherheitstagungen fallen aus

Mit dem Auftreten des Coronavirus haben auch die Konjunkturrisiken wieder zugenommen. Die Auswirkungen sind dabei längst nicht allein auf die Volksrepublik China beschränkt. Deutschland gehört in Europa zu den Ländern, die von der Unterbrechung der globalen Wertschöpfungsketten besonders betroffen sind. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft feststellt, sind in der Assekuranz zur Zeit am stärksten die Sparten der Transport- und Luftfahrtversicherung sowie die Kreditversicherung betroffen.

Aktuell fallen die Luftsicherheitstage in Potsdam und die Light + Building aus und werden verschoben.

 

25. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Private Wachdienste in Kasernen

Ferner fragt sie unter anderem, ob es "in den vergangenen zehn Jahren sicherheitsrelevante Vorfälle in Zusammenhang mit privaten Wachdiensten wie etwa Diebstahl von Waffen, Munition oder Sprengstoff" gab. Nach der Zahl der von privaten Sicherheitskräften bewachten Kasernen und anderen militärischen Liegenschaften erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (19/17253). Auch möchte sie wissen, inwiefern nach Einschätzung der Bundesregierung die Möglichkeit besteht, noch mehr militärische Liegenschaften von privaten Sicherheitsdienstleistern bewachen zu lassen. Ferner fragt sie unter anderem, ob es "in den vergangenen zehn Jahren sicherheitsrelevante Vorfälle in Zusammenhang mit privaten Wachdiensten wie etwa Diebstahl von Waffen, Munition oder Sprengstoff" gab.



 

25. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Private Wachdienste in Kasernen

Nach der Zahl der von privaten Sicherheitskräften bewachten Kasernen und anderen militärischen Liegenschaften erkundigt sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (19/17253). Auch möchte sie wissen, inwiefern nach Einschätzung der Bundesregierung die Möglichkeit besteht, noch mehr militärische Liegenschaften von privaten Sicherheitsdienstleistern bewachen zu lassen. Ferner fragt sie unter anderem, ob es "in den vergangenen zehn Jahren sicherheitsrelevante Vorfälle in Zusammenhang mit privaten Wachdiensten wie etwa Diebstahl von Waffen, Munition oder Sprengstoff" gab.

 

 

25. Februar 2020 , Bremen Presse Innensenator

Bremen: Entschlossenes Vorgehen gegen rechten Terrorismus

Das Attentat in Hanau am 19. Februar 2020, bei dem der rassistisch motivierte Attentäter Tobias R. zehn Menschen tötete und fünf Personen verletzte, ist der dritte rassistisch motivierte Terroranschlag in Deutschland innerhalb von nur neun Monaten. Weitere zu befürchtende Anschläge konnten vermutlich nur durch die Festnahme einer Terrorzelle in mehreren Bundesländern Mitte Februar vereitelt werden.
„Die Vorfälle verdeutlichen, vor welchen großen Herausforderungen die Sicherheitsbehörden im Bund und in den Ländern stehen“, betont Innensenator Ulrich Mäurer. Zumal die Attentäter in Halle und Hanau Polizei und Verfassungsschutz zuvor nicht bekannt waren. Mäurer: „Wir müssen daher zwingend unseren Blickwinkel erweitern auf Personen, die den Sicherheitsbehörden bis dato noch unbekannt sind, die zum Beispiel aber psychisch auffällig sind und sich rechtsextremistisch radikalisiert haben. Diese potenzielle Gefahr verschärft sich weiter, wenn diese Personen auch noch Zugang zu Waffen haben.“

Die neuen Täterprofile seien andere als noch vor einem Jahr. Um das Dunkelfeld rechtzeitig zu erhellen, sei auch die Zusammenarbeit mit anderen Ressorts notwendig. Gemeinsam mit Polizeipräsident Lutz Müller hat Innensenator Mäurer die Einrichtung der „Sonderkommission Rechtsextremismus“ im Landeskriminalamt vereinbart. Mäurer: „Wir müssen jetzt die Lehren ziehen aus den verabscheuenswürdigen, rechtsterroristischen Anschlägen der vergangenen Monate, um Gefahren für die Menschen in Bremen und Bremerhaven abzuwenden.“

Beim Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) wird parallel dazu die „Analyseeinheit Hass und Hetze“ ausgebaut, die sich unter anderen mit den über 180 bekannten Bremer Rechtsextremisten und 130 sogenannten „Reichsbürgern“ in Bremen und Bremerhaven gezielt befassen wird.
Über die beiden Arbeitsbereiche hinaus wird beim Senator für Inneres eine behördenübergreifende „Task Force Rechten Terror in Bremen verhindern“ eingerichtet, an der neben den Polizeien und dem Verfassungsschutz all relevanten Ressorts beteiligt werden.

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

 

25. Februar 2020 , Bremen Presse Innensenator

Bremen: Entschlossenes Vorgehen gegen rechten Terrorismus

Bremens Innensenator Mäurer kündigt Einrichtung einer behördenübergreifenden Task Force sowie der SOKO „Rechtsextremismus“ bei der Polizei Bremen und der Analyseeinheit „Hass und Hetze“ beim Landesamt für Verfassungsschutz an.

 

24. Februar 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Hass- Banner im Ostseestadion sorgt für Eklat: F.C. Hansa Rostock muss sich jetzt klar von solchen Anhängern distanzieren

Ein Teil der Rostocker Anhängerschaft sorgte bei der Partie gegen Ingolstadt erneut für einen Eklat. Auf dem Rasen trugen die Kicker Trauerflor, vor der Partie gab es eine Gedenkminute für die Todesopfer des Anschlages von Hanau – auf der Südtribüne waren indes Plakate zu sehen, auf denen unverblümt zur Gewalt gegen die Polizei aufgerufen wird. Auf einem Banner war zu lesen: „Tod und Hass der Polizei“.

Das Hass-Banner, das sich gegen Polizei und Staat richtet, veranlasst Innenminister Lorenz Caffier deutlich zu werden: "Wer in der jetzigen Zeit zu Hass, Tod und Gewalt aufruft, stellt sich selbst ins absolute Abseits. Nach einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags von Hanau für so einen Eklat zu sorgen, zeigt die Ignoranz und Geschmacklosigkeit der sogenannten Fans. Der Verein F.C. Hansa Rostock ist aufgefordert, sich jetzt mehr denn je von solchen Fans zu distanzieren."
Mit Blick auf die Tagung des Örtlichen Ausschusses für Sport und Sicherheit sagt Innenminister Caffier weiter: "Ich erwarte, dass dort Maßnahmen besprochen werden, die das Zeigen solcher Hassbotschaften im Stadion nicht mehr ermöglichen."

Auf seiner Webseite äußert sich der Fußballverein zu den Vorfällen nicht, obwohl es in der letzten Zeit im Ostseestadion zu ähnlichen Vorfällengekommen war.

 

24. Februar 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Hass- Banner im Ostseestadion sorgt für Eklat: F.C. Hansa Rostock muss sich jetzt klar von solchen Anhängern distanzieren

Hansa-Fans sorgen mit Banner für Ärger. Ein Teil der Anhänger des Rostocker Fußball-Drittligisten hat erneut am letzten Sonnabend für Aufregung gesorgt. Auf einem Banner wurde zu Gewalt gegen Polizei aufgerufen.

 

18. Februar 2020 , Neumünster Holsteinischer Courier

Mann in Jacke von Kieler Sicherheitsdienst bei Rechtsrock-Konzert

Wie die Zeitung „Holsteinischer Courier“ aus Neumünster berichtet, hat ein Mann mit einer Dienstjacke eines Sicherheitsunternehmens für Aufregung gesorgt. Die Kieler Sicherheitsfirma Wilms sorgt für Sicherheit bei Fußballspielen im Holstein-Stadion oder auch bei Veranstaltungen in den Holsten Hallen in Neumünster. Nun gibt es Irritationen wegen eines Fotos eines Mannes auf dem Rechts-Rock-Konzert der „Combat 18„-Band Oidoxie in der Nazi-Kneipe „Titanic“ am Goebenplatz in Neumünster. Der Mann soll auch einen „Hitlergruß“ gezeigt haben. Ein veröffentlichtes Foto zeigt den Mann von hinten.

Laut Aussage der Firma Wilms Sicherheit handelt es sich bei der Person nicht um einen Mitarbeiter des Unternehmens.  Bei der Polizei wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Nun wird das Foto zur Identifizierung des Mannes ausgewertet. Den Mißbrauch von Dienstbekleidung kann man wohl nicht verhindern.

Gegen das Konzert hatten am vergangenen Wochenende 400 Personen demonstriert.


 

18. Februar 2020 , Neumünster Holsteinischer Courier

Mann in Jacke von Kieler Sicherheitsdienst bei Rechtsrock-Konzert

Wirbel im Umfeld der Neonazi-Kneipe in Neumünster . Die Security-Jacke stammt von der Firma „Wilms Sicherheit“ aus Kiel. Doch der Mann, der sie trug, soll kein Mitarbeiter sein.

 

18. Februar 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Innenministerium MV warnt vor dem Bezug von „gefälschten amtlichen Liegenschaftskarten“

Das Internetportal „https://solumio.net/“ bietet ein kostenpflichtiges Online-Bestellverfahren für Liegenschaftskarten an. Anbieter dieser Seite ist laut Impressum die Firma RIS Internet Limited mit Sitz in Gibraltar. Die Aufmachung dieser Seite vermittelt den Eindruck, dass hier amtliche Auszüge aus dem Liegenschaftskataster erworben werden können.

Die über diese Seite beziehbaren Produkte sind offensichtlich amtlichen Auszügen nachempfundenen. Zur Verstärkung des Eindrucks der Amtlichkeit wird dabei unberechtigterweise im Dokumentenkopf das Landeswappen verwendet. Derartige vermeintlich „amtliche Auszüge“ werden bei der Vorlage bei Behörden (z.B. im Baugenehmigungsverfahren) als Fälschungen angesehen und nicht akzeptiert.

Eine ordnungsgemäße Erstellung und Herausgabe von amtlichen Auszügen ist Aufgabe des amtlichen Vermessungswesens. Dabei bieten die zuständigen Aufgabenträger bereits heute Liegenschaftskarten und andere amtliche Produkte über ihre sogenannten Geodatenshops auf einfache und zuverlässige Weise online an. Alternativ können Sie sich auch direkt an die Katasterämter, die im Land tätigen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure, die Landgesellschaft M-V mbH oder das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen (AfGVK) im Landesamt für innere Verwaltung (LAiV) wenden.
Darüber hinaus ist im Geodatenviewer GAIA-MV über die Internetseite des Geoportals M-V (https://www.geoportal-mv.de/portal/) eine Einsicht in ausgewählte Inhalte des Liegenschaftskatasters für Jedermann jederzeit kostenlos möglich.


 

18. Februar 2020 , Schwerin Presse Innenministerium

Innenministerium MV warnt vor dem Bezug von „gefälschten amtlichen Liegenschaftskarten“

Das Internetportal „https://solumio.net/“ bietet ein kostenpflichtiges Online-Bestellverfahren für gefälschte Liegenschaftskarten aus Mecklenburg-Vorpommern an. Falsche Katasterkarten werden mit den Siegel von MV für echt angeboten. Anbieterfirma kommt aus Gibraltar.

 

14. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Interview mit dem Politikwissenschaftler Brodocz

Der Politikwissenschaftler André Brodocz sieht nach dem Debakel bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen schwere Zeiten auf CDU und FDP zukommen. Die Union stehe auf der Frage, ob sie weiter einen Platz in der Mitte anstrebe, so Brodocz in der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Montagausgabe). „Damit müsste sie sich aus strategischen Gründen offen zeigen für Koalitionen mit der Linken.“

Oder sie rücke nach rechts und öffne sich dort. Es gebe aber keine Strategie, die für die CDU sicher zu einem besseren Wahlergebnis führen würde, sagte der Forscher von der Universität Erfurt. Das werde wahrscheinlich dazu führen, dass die CDU künftig bei Wahlen nicht mehr als 30 Prozent bekomme. Das parlamentarische Verhalten der AfD-Fraktion in Erfurt hält er für legitim.
Für die FDP in Thüringen sehe es in Umfragen derzeit kritisch aus. Die FDP würde bei einer Neuwahl vermutlich nicht mehr in den Landtag gewählt. Wenn es bei der anstehenden Landtagswahl in Hamburg für die FDP ein Desaster gäbe, würde noch einmal das Krisenmanagement der Bundes-FDP in Thüringen infrage gestellt, sagte Brodocz voraus. Dann könnte auch der Bundesvorsitzende Christan Lindner wieder unter Druck geraten.
Weitere Informationen unter:  https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/pm-200214-vorab-interview-682728

Professor Dr. Andre`Brodocz, Bild: Universität Erfurt

 

14. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Interview mit dem Politikwissenschaftler Brodocz

Vorabmeldung zu einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“: Der Politikwissenschaftler André Brodocz, Professor für Politische Theorie an der Universität Erfurt, rechnet mit schwierigen Zeiten für CDU und FDP nach dem Debakel bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen. Die Redaktion der ASW Nord veröffentlicht dieses Interview, weil es Grundsätzliches zum Demokratieverständnis sagt und eine Stimme gegen Radikalisierungen ist.

 

13. Februar 2020 , Berlin Presse BitKom

Jeder zweite Internetnutzer ist für "Hackbacks"

Krankenhäuser, Stromnetze oder öffentlicher Verkehr – die sogenannten kritischen Infrastrukturen müssen besonders gut vor Cyberattacken geschützt werden. Kommt es dennoch zu solch einem Vorfall, sollte Deutschland aus Sicht vieler Internetnutzer aktiv mit eigenen Cyberattacken zurückschlagen.

Das meinen zumindest 46 Prozent der Internetnutzer, in der Szene spricht man dabei von Hackbacks. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 1.000 Internetnutzern in Deutschland. „Hackbacks sind im Regelfall kein geeignetes Mittel der Cyberabwehr“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Herkunft von Attacken ist nur sehr schwer nachzuweisen. Wenn man etwa die Infrastruktur von mutmaßlichen Angreifern zerstören will, trifft man fast zwangsläufig auch unbeteiligte Dritte.“

Zwar müsse die Sicherheit Deutschlands auch im Cyberraum verteidigt werden. Die nötigen Ressourcen und Digitalkompetenzen sollten aber in erster Linie für eine defensive Cybersicherheitsstrategie eingesetzt werden. „Deeskalation muss auch bei Cyberkonflikten oberstes Ziel sein“, so Berg.
Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/index.jsp

 

 

13. Februar 2020 , Berlin Presse BitKom

Jeder zweite Internetnutzer ist für "Hackbacks"

Jeder zweite Deutsche fordert eine Cyber-NATO. 8 von 10 wünschen sich mehr Investitionen in die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen.

 

10. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundesregierung plant die Einführung eines Luftsicherheitsregisters

Über Änderungen bei der Zuverlässigkeitsprüfung im Luftverkehr haben Experten heute während einer öffentlichen Anhörung des Innenausschusses diskutiert. Grundlage dazu waren ein Gesetzentwurf der Bundesregierung "zur Verbesserung der Rahmenbedingungen luftsicherheitsrechtlicher Zuverlässigkeitsüberprüfungen" (19/16428), Mit Blick auf mögliche Angriffe sogenannter Innentäter, die aus Sicht der Bundesregierung eine der größten Bedrohungen für die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs darstellen, sieht der Regierungswurf unter anderem vor, künftig Erkenntnisse aus dem Erziehungsregister und dem Zentralen Staatsanwaltschaftlichen Verfahrensregister bei der Bewertung der Zuverlässigkeit zu berücksichtigen. Zum Schutz vor derartigen Angriffen sieht das Luftsicherheitsgesetz eine Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) aller Personen vor, die in besonderer Weise Einfluss auf die Sicherheit des Luftverkehrs nehmen können.

Der Gesetzentwurf bezweckt eine Verbesserung der Rahmenbedingungen luftsicherheitsrechtlicher ZÜP. Sicherheitsrelevante Informationen, die bei anderen Behörden vorhanden sind, sollen von den Luftsicherheitsbehörden umfassender genutzt werden können.

Keine Bedenken gegen den Gesetzentwurf hat Berthold Stoppelkamp vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft. Die Überprüfungen müssten auf fundierter Grundlage in einem vertretbaren Zeitraum erfolgen, forderte er. Mit der Einrichtung eines zentralen Registers verbinde er die Hoffnung auf die Beschleunigung der Prozesse insbesondere auf der Arbeitgeberseite, sagte Stoppelkamp. Sonderregelungen für Privatpiloten lehnte er ab. Es nicht nachvollziehbar, wenn Putzfrauen auf den Flughafen überprüft würden, nicht aber Privatpiloten, die durchaus zur Gefährdung der Luftsicherheit in Deutschland beitragen könnten.
Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.

Das heutige Sitzungsprotokoll finden Sie auszugsweise hier.

Sicherheit des Luftverkehrs soll verstärkt werden, Bild: BMVI

 

10. Februar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Bundesregierung plant die Einführung eines Luftsicherheitsregisters

Wie die Bundesregierung kürzlich mitteilte, hat sie zur Erhöhung der Luftsicherheit einen Gesetzentwurf zur Einführung eines Luftsicherheitsregisters im Bundestag eingereicht. Hintergrund sei das Problem von Innentätern an Flughäfen und der Luftfahrt, die nach Aussage von Fachleuten ein Problem darstellen. BDSW-Vertreter stimmt dem Gesetzentwurf zu.

 

07. Februar 2020 , Hamburg Deutsche Verkehrszeitung

Transportdiebstahl: TAPA zeichnet Polizeiprojekt Cargo aus

Seit dem Start von CARGO seien verschiedene kriminelle Gruppen auf dem ganzen Kontinent zerschlagen und Bandenmitglieder vor Gericht gebracht worden, heißt es in einer Tapa-Mitteilung. Der Schwerpunkt der Ermittlungen lag dabei auf „Planenschlitzern“ im Bereich der organisierten Kriminalität. Ladungsdiebe nehmen laut Tapa regelmäßig LKW und logistische Einrichtungen in ganz Europa ins Visier. Dabei würden oft Güter im Wert von mehr als 1 Mio. EUR gestohlen und mitunter auch Fahrer und Mitarbeiter bedroht.
Tapa hofft auf Fortsetzung
Wie die Deutsche Verkehrszeitung berichtet, hat der Verband TAPA am Donnerstag in Magdeburg den Beitrag des Projekts zur Reduzierung von Ladungsdiebstählen in Europa und zur Entlastung von Unternehmen, Volkswirtschaften und Verbrauchern von diesen Straftaten durch die Verleihung des "TAPA-Award" gewürdigt. Thorsten Neumann, Präsident & CEO von Tapa Emea, überreichte einen „Exzellenzpreis“ an Holger Stahlknecht, Innenminister von Sachsen-Anhalt, und bezeichnete die Initiative als „eines der besten Beispiele für die Zusammenarbeit in der Kriminalprävention“.

Verleihung des TAPA-Ward an Projektgruppe CARGO: v.l.n.r.: Jürgen Schmöckel (LKA-Chef), Thorsten Neumann (TAPA), Marko Schnabel (Projekt Cargo), Minister Holger Stahlknecht, Karl-Albert Grewe (Landespolizeidirektor), Bild: TAPA

 

07. Februar 2020 , Hamburg Deutsche Verkehrszeitung

Transportdiebstahl: TAPA zeichnet Polizeiprojekt Cargo aus

Der internationale Transportsicherheitsverband Tapa hat gestern das von der EU finanzierte Projekt Cargo und das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt für ihre „herausragende Arbeit“ im Kampf gegen Ladungsdiebstahl ausgezeichnet. Das LKA in Sachsen-Anhalt hatte im Juli 2018 die Federführung bei dem Projekt übernommen, an dem Ermittler aus fünf EU-Mitgliedstaaten beteiligt sind. Die ASW Norddeutschland ist Kooperationspartner des Projekts CARGO.

 

07. Februar 2020 , Bremen Senatspressestelle

Bremen und Bayern durchschlagen Gordischen Knoten beim digitalen Unternehmenskonto

Unternehmen haben jedes Jahr durchschnittlich 130 Kontakte zu Behörden. Das bedeutet einen enormen Arbeits- und Zeitaufwand. Zu Recht wartet die Wirtschaft sehnsüchtig auf digitale Lösungen, um alle Anträge einfach, schnell und in allen Bundesländern gleich abwickeln zu können. Bayern ist es jetzt gemeinsam mit Bremen gelungen, den Weg zu einem einheitlichen Unternehmenskonto zu beschleunigen.

Durch die in Bayern entwickelte ELSTER-Technologie kann bundesweit zügig ein zentrales Onlineportal mit einem einheitlichen Konto für alle Unternehmen angeboten werden, wo beispielsweise die Kfz-Anmeldungen oder die Beantragung von Gesundheitszeugnissen erfolgen kann. An die seit Jahrzehnten in der Steuer bewährte, praxistaugliche Lösung sind bereits alle Unternehmen angebunden. Im IT-Planungsrat werden jetzt Bayern und Bremen beauftragt, das digitale Unternehmenskonto für alle Bundesländer auszurollen. Bayern schafft die technischen und praktischen Voraussetzungen für die Umsetzung auf ELSTER-Basis und Bremen prüft die Module Funktionspostfach und Autorisierung im Unternehmen als weitere mögliche Komfortfunktionen für das Unternehmenskonto.

Die vollständige Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.330070.de

 

07. Februar 2020 , Bremen Senatspressestelle

Bremen und Bayern durchschlagen Gordischen Knoten beim digitalen Unternehmenskonto

ELSTER-Technologie ist zukünftig die Grundlage.

 

06. Februar 2020 , Hannover/Berlin Heise online

Polizeikongress: Fachleute zeichnen düsteres Bild der IT-Sicherheitslage

Ransomware ist gezielter, profitabler und schädlicher für die Wirtschaft geworden, Zahlungsprozesse werden zunehmend per E-Mail kompromittiert. und die Nutzung offener Plattformen für Kindesmissbrauch ist dramatisch gestiegen. Auf dem Europäischen Polizeikongress zeichneten Experten eine eher pessimistische Einschätzung der Sicherheitslage im Netz.
Fernando Ruiz, der Leiter des Europol-Zentrums für Cyberkriminalität EC3 (European Cybercrime Centre) begann auf Basis des Internet Organised Crime Threat Assessment 2019 mit der Aufzählung dieser wichtigsten Veränderungen.

Weiterhin ergänzte er, dass die Täter im Darknet zwischen verteilten Plattformen wechselten. Dort werde crime-as-a-service feilgeboten, insbesondere DDoS-Attacken mit Erpressungen und Ransomware. Das inzwischen schon klassische Phishing bleibt dagegen die primäre Angriffsmethode. Aber auch neue Instrumente wie Deepfake-Videos und der Missbrauch neuer Zahlungsarten erfreuen sich wachsender Beliebtheit in der kriminellen Szene. Ruiz beendete seinen Vortrag mit dem Appell: "Wir müssen zusammenarbeiten. Das betrifft die Politiker, Strafverfolger, die Privatwirtschaft, Wissenschaft und institutionelle Partner."

Weitere Informationen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Polizeikongress-Fachleute-zeichnen-duesteres-Bild-der-IT-Sicherheitslage-4653186.html?wt_mc=nl.red.security.security-nl.2020-02-06.link.link

 

 

06. Februar 2020 , Hannover/Berlin Heise online

Polizeikongress: Fachleute zeichnen düsteres Bild der IT-Sicherheitslage

"Das Internet ist die perfekte Plattform für Kriminalität", meinen Experten beim Europäischen Polizeikongress in Berlin. Ermittler würden vor vermeidbaren Hürden stehen.

 

03. Februar 2020 , Hamburg, Presse NBS, ASW Norddeutschland

Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft – Erstmalige Auszeichnung herausragender Alumni beim NBS-Sicherheitsforum

 

Mit diesem durch Unternehmen der Sicherheitswirtschaft aus der Metropolregion Hamburg und dem norddeutschen Raum gestifteten Preis sollen gemäß des Beschlusses des Fachbeirates Sicherheitsmanagement künftig diejenigen Studierenden geehrt werden, die im zurückliegenden Kalenderjahr den besten Studienabschluss erreicht haben. Infrage kommen hierfür sowohl Studierende des Vollzeit- als auch des Teilzeitmodells.
"Ich freue mich natürlich sehr über diese Initiative der Unternehmen", so Prof. Dr. André Röhl, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement (B.A.). "Der Preis stellt künftig für die Studierenden einerseits einen Anreiz dar, andererseits wird damit aber auch insgesamt die Leistung aller Studierenden anerkannt, die sich im Rahmen ihres Studiums mit sehr unterschiedlichen Themenfeldern befassen und nach Abschluss des Studiums bereit stehen, das Thema Sicherheit in all seinen Facetten in Unternehmen und Organisationen weiter voranzubringen."
Das Forum Sicherheit findet am Donnerstag, den 27.02.2020, ab 14:00 Uhr im Studienzentrum Quarree der Northern Business School statt (Wandsbeker Marktstraße 103-107, 22041 Hamburg). Die Teilnehmer erwarten spannende Fachvorträge zu dem Motto "Zukunft des Sicherheitsmanagements – Herausforderungen und Perspektiven". Die Anmeldung ist noch bis zum 13.02.2020 unter markus[at]nbs.de möglich.
Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/preis-der-hamburger-sicherheitswirtschaft-erstmalige-auszeichnung-herausragender-alumni-beim-nbs-s/

 

 

03. Februar 2020 , Hamburg, Presse NBS, ASW Norddeutschland

Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft – Erstmalige Auszeichnung herausragender Alumni beim NBS-Sicherheitsforum

Das diesjährige NBS-Sicherheitsforum am 27. Februar 2020 beginnt mit einer Neuheit: Erstmalig wird im Rahmen der Veranstaltung der "Preis der Hamburger Sicherheitswirtschaft" verliehen. Auf Initiative von sechs Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg und der ASW Norddeutschland wird der Preis gestiftet.

 

31. Januar 2020 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Corona & Influenza als zunehmende Gefahr für die Wirtschaft

Das Corona-Virus ist inzwischen omnipräsent und lässt die Nachrichtenportale mit stündlichen Updates der Statusberichte glühen. Fast unbemerkt und mehr oder weniger nebenbei rollt dabei lautlos die neue Grippewelle in Deutschland an. Je nach Entwicklung der Influenza-Viren, hat diese jedoch das Potential, weitaus größere Auswirkungen und Schäden für die deutsche Wirtschaft zu verursachen. So war die Grippewelle 2017/18 außerordentlich stark und hatte rund 25.000 Influenza-bedingte Todesfälle in der Vorsaison. Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW Bundesverband) empfiehlt deshalb allen Unternehmen, die Vorsorgemaßnahmen zu überprüfen und im Bedarfsfall zeitnah an die Lage anzupassen.
Der ASW Bundesverband bietet Unterlagen zum Krisenmanagement sowie zur Lage- und Reisesicherheit an, die für Schulungen oder als Informationsmaterialien dienen können, wie z.B. das Handbuch Wirtschaftsgrundschutz mit seinen diversen Kapiteln, wie dem Notfallmanagement, aber auch diverse Leitfäden, wie z.B. „Aufbau und Struktur eines Reise-Risikomanagements“. Die Unterlagen sind für den Eigendruck freigegeben und sollen dem Schutz der Unternehmen dienen. Die Regional- und Landesverbände der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. führen zudem maßgeschneiderte Schulungen zum Thema Notfall- und Krisenmanagement durch und unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bei der Notfallvorsorge gerne mit Rat und Tat.

Die Pressemitteilung zum Thema finden Sie hier.

Coronaviridae, Bild:Wikipedia

 

31. Januar 2020 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Corona & Influenza als zunehmende Gefahr für die Wirtschaft

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. empfiehlt Unternehmen, die eigene Notfallvorsorge zu überprüfen. Die Regional- und Landesverbände der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. führen zudem maßgeschneiderte Schulungen zum Thema Notfall- und Krisenmanagement durch und unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bei der Notfallvorsorge gerne mit Rat und Tat.

 

31. Januar 2020 , Frechen Secupedia.de

Karl-Heinz Hollung neuer Vorstand des Verband für Sicherheitstechnik e.V.

Neuer Vorsitzender des Verbands für Sicherheitstechnik e.V. (VfS) ist Karl-Heinz Hollung. Er übernimmt, wie der Verband gestern mitteilte, das Amt von Prof. Dr. Andreas Hasenpusch, der die Verantwortung nach 13 Jahren übergab,  dem Vorstand aber weiterhin angehören wird. Die Versammlung wählte den neuen Vorstand einstimmig.
Hollung als langjähriger zweiter Vorsitzender wird künftig unterstützt durch Roger Deters als neuem zweiten Vorsitzenden.

Karl-Heinz Hollung neuer Vorstand des VfS, Bild: hsc-security.de

 

31. Januar 2020 , Frechen Secupedia.de

Karl-Heinz Hollung neuer Vorstand des Verband für Sicherheitstechnik e.V.

Der Hamburger Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS) hat das Verbandsmitglied der ASW Norddeutschland, Karl-Heinz Hollung im Unternehmen HSC Hollung Security Consult GmbH, zum neuen Vorstand gewählt.

 

30. Januar 2020

Niedersachsen: Innenminister Pistorius will Stadionallianzen zur neuen Saison einführen

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) will zur Saison 2020/21 Stadionallianzen an den Fußball-Standorten in Wolfsburg, Hannover, Osnabrück, Braunschweig, Meppen und Oldenburg einführen. So soll die Sicherheit in Fußballstadien erhöht und gleichzeitig die Einsatzzeit der Polizei gesenkt werden.

Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Pistorius, dass Fußball ein Sportereignis für Familien, Kinder und Ältere bleiben müsse. "Die Sicherheit zu gewährleisten hat daher höchste Priorität. Gleichzeitig wollen wir dabei die Einsatzstunden der Polizei reduzieren, was im Interesse des Steuerzahlers sowie im Interesse der Polizistinnen und Polizisten ist", sagte der Minister.

Als Vorbild dient Baden-Württemberg, das die Stadionallianzen seit 2017 in den ersten fünf Ligen praktiziert. In der Spielzeit 2017/18 wurden 3800 Einsatzkräfte weniger benötigt und rund 30.000 Einsatzstunden gespart. "Die erste Bilanz in Baden-Württemberg ist überzeugend. Deswegen ist es allemal wert, das Projekt in angepasster Form auch bei uns zu starten", sagte Pistorius der NOZ.

Die Meldung können Sie über den Newsreader nachlesen: https://news.feed-reader.net/ots/4506088/innenminister-pistorius-will/

 

Polizei vor Fußballstadion in Bereitschaft, Bild: Polizei Baden-Württemberg

 

30. Januar 2020

Niedersachsen: Innenminister Pistorius will Stadionallianzen zur neuen Saison einführen

Ziel: Mehr Sicherheit und weniger Polizei in Fußballstadien. Niedersachsen folgt Baden-Württemberg.

 

 

30. Januar 2020 , Schwerin, Presse Innenministerium MV

Benennung der Nationalität von Tatverdächtigen in der Kommunikationsarbeit der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern

Innenminister Lorenz Caffier: "Ich habe mich gemeinsam mit der Landespolizei für diese Verfahrensweise entschlossen, da die unterschiedlichen Sichtweisen in den einzelnen Bundesländern leider nicht zu einer einheitlichen Regelung führten."
Die Staatsangehörigkeit wird wertungsfrei und neutral benannt. Mit der neuen Regelung wird nicht nur die Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen, sondern grundsätzlich von allen Beteiligten aufgeführt, sofern sie der Polizei bekannt ist.
Innenminister Lorenz Caffier: "Uns ist die Transparenz in der polizeilichen Berichterstattung ein wichtiges Anliegen. Gerade bei Straftaten, an denen Migranten beteiligt sind, wird oft der haltlose Vorwurf erhoben, Behörden verheimlichten bewusst die Herkunft der Tatverdächtigen. Mit dieser Regelung wollen wir Mutmaßungen und Gerüchten, die nicht selten rechtspopulistisch geprägt sind, entgegenwirken. Die transparente polizeiliche Kommunikation soll das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken, umso gemeinsam gegen Fake News und Hass vorzugehen."

Zum Thema empfehlen wir Ihnen eine Expertise "Zur Herkunft von Tatverdächtigen in den Medien. Diese können Sie hier nachlesen.

 

30. Januar 2020 , Schwerin, Presse Innenministerium MV

Benennung der Nationalität von Tatverdächtigen in der Kommunikationsarbeit der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern

Meinungswechsel bei der Polizei: Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern wird ab dem 01.02.2020 grundsätzlich die Nationalität von Tatverdächtigen in ihren Pressemitteilungen nennen. Dem Gleichheitsgrundsatz entsprechend schließt das auch die deutsche Nationalität mit ein.

 

27. Januar 2020 , Hannover Heise Security

IT-Systeme abgeschaltet: Automobilzulieferer Gedia kämpft mit Trojaner

Hacker haben den in Attendorn ansässigen Automobilzulieferer Gedia erfolgreich attackiert und offensichtlich massiv getroffen. Nachdem der Angriff entdeckt wurde, haben die Verantwortlichen aus Sicherheitsgründen eine komplette Systemabschaltung angeordnet. Derzeit operiert das Unternehmen in einem Notfallmodus, um Kundengeschäfte aufrechtzuerhalten.
Gedia operiert weltweit und hat unter anderem Produktionswerke in China, Mexiko und Polen. Deutschland ist der Stammsitz des Unternehmens. Da viele Systeme derzeit nicht einsatzfähig sind, wurden 350 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt. Weltweit arbeiten rund 4300 Angestellte für das Unternehmen. In Attendorn sind es etwa 900 Beschäftigte. Gedia geht davon aus, dass es noch Monate dauern wird, bis alles wieder planmäßig funktioniert.

Wie der Angriff vonstattenging und was konkret vorgefallen ist, geht aus einer kurzen Mitteilung des Unternehmens nicht hervor. Es gibt Hinweise darauf, dass der Erpressungstrojaner Sodinokibi zuschlagen und Dateien verschlüsselt hat. Den Schlüssel wollen die Täter erst gegen Zahlung eines Lösegelds rausrücken, berichtet die IT-News-Website Bleepingcomputer.com. Bislang hat Gedia davon aber nichts bestätigt.
Bleepingcomputer.com bezieht sich auf einen Post, den die vermeintlichen Verantwortlichen der Attacke verfasst haben sollen. Dem Beitrag zufolge sollen alle Computer inklusive Netzwerk verschlüsselt sein. Zusätzlich sollen 50 Gigabyte an internen Daten kopiert worden sein. Die Erpresser drohen damit, wenn Gedia innerhalb von sieben Tagen nicht zahlt, die Daten zu veröffentlichen. Das Veröffentlichen von internen Daten ist schon seit Ende 2019 ein neues Druckmittel, damit Opfer Lösegeld zahlen.

Die Meldung können Sie nachlesen unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/IT-Systeme-abgeschaltet-Automobilzulieferer-Gedia-kaempft-mit-Trojaner-4644707.html?wt_mc=nl.red.security.security-nl.2020-01-27.link.link

 

Hacker haben das IT-System eines Autozuliefers gekapert. Bild: Heinz.Schmitt.org

 

27. Januar 2020 , Hannover Heise Security

IT-Systeme abgeschaltet: Automobilzulieferer Gedia kämpft mit Trojaner

Der deutsche Autoteile-Hersteller ringt mit den Folgen einer heftigen Hacker-Attacke. Offenbar hat ein Erpressungstrojaner viele Daten verschlüsselt. Neuer Modus Operandi von kriminellen Hackern.

 

27. Januar 2020 , Magdeburg Presse LKA

Internationaler Logistikverband TAPA zeichnet Polizei-Projekt „Cargo“ aus

Der Industrieverband TAPA, ein Zusammenschluss von internationalen Herstellern, Logistikdienstleistern, Frachtunternehmen, Strafverfolgungsbehörden und anderen Beteiligten mit dem gemeinsamen Ziel, Verluste in der internationalen Lieferkette zu reduzieren, würdigt damit die Arbeit des LKA im Kampf gegen Ladungsdiebstahl mit dem „TAPA-Award“.

Die TAPA ist mit der ASW Norddeutschland und vielen weiteren Akteuren Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Bekämpfung des Ladungsdiebstahls" im Bundesverkehrsministerium.

Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt startete am 1. Juli 2018 das Projekt „Cargo“ zur Bekämpfung des Kriminalitätsphänomens Ladungsdiebstahl mit dem Modus Operandi „Planenschlitzen“ unter Beteiligung nationaler und internationaler Partner. Ziele des Projektes sind die Förderung der bundes- und europaweiten Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Ladungsdiebstahls, Erstellen eines bundesweiten Überblicks über laufende Verfahren und Optimierung der operativen Fallerfassung und -bearbeitung. Im Ergebnis sollen die aktiven organisierten Tätergruppen und ihre übergeordneten Strukturen zerschlagen werden. Mehrere Erfolge mit Zugriffen und Zerschlagung von polnische Banden der sogenannten "Planenschlitzer" belegen den Erfolg von CARGO. Es wurde Unmengen an Diebesgut sichergestellt und Dutzende von Festnahmen durchgeführt.

 

27. Januar 2020 , Magdeburg Presse LKA

Internationaler Logistikverband TAPA zeichnet Polizei-Projekt „Cargo“ aus

Die Arbeit der Kriminalisten in Sachsen-Anhalt findet internationale Beachtung. Innenminister Holger Stahlknecht nimmt für das vom Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt umgesetzte EU-Projekt „Cargo“ eine Auszeichnung der Transported Asset Protection Association (TAPA) entgegen. Die Preisverleihung findet am 6. Februar 2020 im Innenministerium von Magdeburg statt.

 

25. Januar 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Innenminister von Bund und Ländern fordern frei werdende Frequenzen im Digitalfunk 450-MHz-Bereich für sich

Damit das technisch möglich ist, werden eigene Frequenzen im Breitbanddatenfunk benötigt. Die Innenminister von Bund und Ländern wirken deshalb schon seit langem darauf hin, dass die Bundesnetzagentur ihnen ein eigenes Spektrum im Bereich des 450-MHz-Frequenzband bereit stellt, da alle anderen Bereiche „belegt" sind.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier, Sprecher der CDU-geführten Innenressorts, und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, Sprecher der SPD-geführten Innenressorts der Länder, sind sich mit dem Bundesinnenminister einig, dass die Zuweisung dieser Frequenzen für die künftige innere Sicherheit von besonderer Bedeutung ist.
Die Frequenzen im Bereich 450 MHz sind derzeit an zwei Unternehmen zugeteilt und bis zum 31.12.2020 befristet.
Für Nachfolgenutzungen in diesem Frequenzbereich wurden im Rahmen des Verfahrens zur Änderung des Frequenzplans ab 2021 widerstreitende Interessen unterschiedlicher Nutzergruppen an die Bundesnetzagentur herangetragen (u.a. Energie, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Bundeswehr).

Mit Blick auf die Bedarfe der Betreiber kritischer Infrastrukturen an sicherer Kommunikation und die Tatsache, dass für die Betreiber kritischer Infrastrukturen bislang keine exklusive Widmung im Frequenzplan ausgewiesen ist, beabsichtigt die Bundesnetzagentur, die Frequenzen bundesweit für diese Nutzer bereitzustellen.

Digitalfunk BOS soll auch Betreibern von Kritis zur Verfügung gestellt werden, Quelle: THW/ Rai­ner Mahn

 

25. Januar 2020 , Hannover Presse Innenministerium

Innenminister von Bund und Ländern fordern frei werdende Frequenzen im Digitalfunk 450-MHz-Bereich für sich

Die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wie Polizei, Feuerwehren, Katastrophenschutz und Rettungskräfte sowie die Bundeswehr kommunizieren über Digitalfunk. Dieser soll künftig erweitert werden, damit z.B. für die Polizei auch Fotos oder Videos zum Zwecke der Fahndung übertragen werden können. Damit baut die Polizei Druck auf die Betreiber von kritischen Infrastruktuen zum Verzicht auf, die zukünftig auch bedacht werden sollen.

 

25. Januar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Luftsicherheit: Drohnenabwehr an Flughäfen verschlingt Millionen

Die Verbesserung der Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen dürfte nach Einschätzung des Bundesverkehrsministeriums viele Millionen kosten. Pro Flughafen sei mit einmaligen Kosten von 30 Millionen Euro zu rechnen, schreibt das Bundesverkehrsministerium in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Das Verkehrsministerium unterstützt die Entwicklung eines Drohnenabwehrsystems namens "Falke" am Helmut-Schmidt-Airport Hamburg. Eine mobil einsetzbare Drohnenabwehr dürfte demnach etwa 13 Millionen Euro pro Jahr kosten.
Bei wie vielen Flughäfen eine Drohnenabwehr erforderlich sein könnte, führt das Ministerium nicht aus. Es gibt in Deutschland nach Angaben der Deutschen Flugsicherung 16 internationale Verkehrsflughäfen, hinzu kommen regionale Flughäfen.

Derzeit verfügten Bundespolizei und Bundeskriminalamt über technische Mittel, um unbemannte Luftfahrzeuge zu entdecken, zu verifizieren und abzuwehren, schreibt das Ministerium. Sie seien zudem "technisch begrenzt in der Lage", die Steuerung von Drohnen zu stören oder "physisch auf diese einzuwirken".
Nach einem Bericht der Funke Mediengruppe aus dem Dezember wurden im vergangenen Jahr 158 Fälle gemeldet, in denen Drohnen den Flugverkehr in Deutschland störten.


Drohnenabwehrsystem für Flughäfen, Bild: Fraunhofer

 

25. Januar 2020 , Berlin Presse Bundestag

Luftsicherheit: Drohnenabwehr an Flughäfen verschlingt Millionen

Die Abwehr von Drohnen an deutschen Flughäfen wird ein teures Unterfangen. Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit Millionenkosten. Auch die FDP-Bundestagsfraktion sieht Handlungsbedarf.

 

22. Januar 2020 , Hannover Regionsverwaltung

Region Hannover warnt Firmen vor Eintrag in falsches Transparenz-Register

Firmen in der Region Hannover erhalten in diesen Tagen zunehmend E-Mails mit dem Absender „Organisation Transparenzregister e.V.“ Unter dem Hinweis auf das Geldwäschegesetz und ihre rechtliche Verpflichtung werden Firmen darin aufgefordert, sich auf der genannten Homepage www.TransparenzregisterDeutschland.de des angeblichen Vereins kostenpflichtig zu registrieren, andernfalls drohe ein Bußgeld.

Als zuständige Geldwäschebehörde warnt die Region Hannover vor einem Eintrag in dieses Register. Tatsächlich ist im Geldwäschegesetz ein Transparenzregister erwähnt, als hoheitliche Aufgabe des Bundes ist allerdings ausschließlich der Bundesanzeiger Verlag GmbH für Eintragungen dort zuständig. Eine nicht erfolgte Eintragung in das reguläre Transparenzregister www.transparenzregister.de ist zudem kein Bußgeldtatbestand.

Weitere Auskünfte zu Geldwäschegesetz und Transparenzregister erteilt die Regionsverwaltung unter 0511 616-22887 oder -26344.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Region-Hannover/Region-warnt-Firmen-vor-Eintrag-in-falsches-Transparenz-Register

 

Verwaltung der Region Hannover warnt vor betrügerische Webseite Transparenz-Register, Bild: Region Hannover

 

22. Januar 2020 , Hannover Regionsverwaltung

Region Hannover warnt Firmen vor Eintrag in falsches Transparenz-Register

Aufforderung über E-Mails zum Eintrag bei einer "Organisation Transparenzregister e.V." ist betrügerisch.

 

18. Januar 2020 , Berlin netzpolitik.org

EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung

Die neue Europäische Kommission überlegt offenbar, den Einsatz automatisierter Gesichtserkennung im öffentlichen Raum für die nächsten Jahre zu verbieten. Die neue Kommission von Ursula von der Leyen könnte damit Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) durchkreuzen, 135 Bahnhöfen und 14 Flughäfen mit Echtzeit-Gesichtserkennung zu überwachen.

Das temporäre Verbot für Gesichtserkennung im öffentlichen Raum wird im Entwurf eines Arbeitspapiers der Kommission zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz vorgeschlagen, über das Freitagmorgen Bloomberg, Euractiv und Reuters berichteten. Politico veröffentlichte das Dokument im Volltext. Die Kommission leakt häufig geplante Schritte an Medien in Brüssel, um die öffentliche Reaktion darauf zu testen. Zunächst blieb allerdings unklar, wie aktuell die Erwägungen in dem auf den 12. Dezember datierten Dokument sind.

Die Meldung von Netzpolitik.org können Sie nachlesen unter: netzpolitik.org/2020/eu-erwaegt-verbot-von-gesichtserkennung/

 

Gesichtserkennung mittels künsdtlicher Intelligenz bei Videoüberwachung, Bild: Netzpolitik.org

 

18. Januar 2020 , Berlin netzpolitik.org

EU erwägt Verbot von Gesichtserkennung

Wahrscheinlich bundesweite Bedeutung: Die neue EU-Kommission von Ursula von der Leyen arbeitet an einem Masterplan zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Laut einem geleakten Arbeitspapier könnte sie damit Pläne von Horst Seehofer durchkreuzen, der automatisierte Videoüberwachung mit Gesichtserkennung ausrollen möchte.

 

18. Januar 2020 , Madeburg, MDR

Zweiter Aufschlag in Polen: wieder Schlag gegen Planenschlitzer

Früh um sechs Uhr am Dienstag klickten an verschiedenen Orten um Gorzów Wielkopolski, an der deutsch-polnischen Grenze die Handschellen. Zwei Stunden zuvor hatte die konzertierte Aktion der polnischen Polizei gegen verdächtige Planenschlitzer begonnen. Unterstützt wurde der Schlag gegen das organisierte Verbrechen vom Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (LKA). Vorangegangen waren monatelange Ermittlungen durch die Projektgruppe CARGO. Die Fäden des EU-geförderten Projekts gegen europaweit agierende Planenschlitzer laufen im LKA Sachsen-Anhalt zusammen.

Auch die in dieser Woche festgenommenen Verdächtigen waren in mehreren Ländern unterwegs. Ihnen werden 76 Straftaten zur Last gelegt – in Dänemark, Tschechien und Deutschland. 40 Straftaten sollen sie allein an Autobahnen in Deutschland begangen haben, informiert LKA-Sprecher Michael Klocke, der die Aktion in Polen begleitete.

Die ASW Norddeutschland ist Kooperationspartner vom Projekt CARGO des LKA Sachsen-Anhalt. CARGO wird am 6. Februar 2020 ein internationaler Preis, den TAPA-Award, verliehen.

Die Meldung können Sie nachlesen unter: https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/europaweite-ermittlungen-polizei-fasst-planenschlitzer100.html

 

Polnisches Polizeiwappen der eingesetzten polnischen Kräfte. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

 

18. Januar 2020 , Madeburg, MDR

Zweiter Aufschlag in Polen: wieder Schlag gegen Planenschlitzer

Der Polizei ist in dieser Woche ein Schlag gegen eine international agierende Gruppe gelungen, wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) meldet. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt unterstützt die Ermittlungen.

 

18. Januar 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Staffelstab an Thüringen übergeben

Zum Jahreswechsel hatte der Freistaat Thüringen bereits formal den Vorsitz der Innenministerkonferenz von Schleswig-Holstein übernommen. Gestern (17. Januar 2020) hat Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote den traditionellen IMK-Staffelstab offiziell an seinen Nachfolger Georg Maier, den Minister für Inneres und Kommunales des Freistaats Thüringen, übergeben:

Der schleswig-holsteinische Innenminister wünschte seinem Kollegen aus Thüringen für dessen Vorsitzjahr eine glückliche Hand sowie ein hoffentlich sicherheitspolitisch ruhiges Jahr. Der härteste Moment seien für ihn die traurigen Begleitumstände der Ermordung des hessischen Regierungspräsidenten Lübcke und des rechtsextremistischen Angriffes in Halle gewesen, die ihn zur Einberufung eines Sondertreffens in Berlin veranlasst haben.

Beispielsweise sei zur Bekämpfung des Rechtsextremismus die langjährige Forderung nach einer Regelabfrage im Waffenrecht realisiert worden. Diensteanbieter sollen verpflichtet werden, Daten zur Identifizierung der Urheber von Hass- und Gewaltpostings zur Verfügung zu stellen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt werden personell verstärkt.

Einen weiteren Erfolg sieht Grote in den Maßnahmen zur Bekämpfung des Kindesmissbrauchs durch eine Intensivierung der Strafverfolgung und eine Strafverschärfung. Zudem würden längere Speicher- sowie Tilgungsfristen im Bundeszentralregister geschaffen.

 „Da die Sicherheitsfrage nicht an nationalen Grenzen Deutschlands haltmacht, sind wir im vergangenen Jahr darüber hinaus ganz bewusst mit der Einladung an die Präsidentin von Europol, Frau de Bolle, in einen Austausch eingetreten“, so Grote.

Maier kündigte an, seinen Vorsitz unter die Überschrift «Verteidigung der Demokratie und Stärkung des Rechtsstaates» stellen zu wollen.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Presse/PI/2020/200117_staffelstab_imk.html

 

Staffelübergabe Vorsitz Innenministerkonferenz von Schleswig-Holstein auf Thüringen, Bild: IM Thüringen

Innenminister Maier, Bild: IM Thüringen

 

18. Januar 2020 , Kiel Presse Innenministerium

Staffelstab an Thüringen übergeben

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans- Joachim Grote zieht positives Fazit seines Vorsitzjahres der Innenministerkonferenz.

 

16. Januar 2020 , Flughafen Hahn, Verlag ProSecurity

Volker Wagner: Die Frequenz der Sicherheitsvorfälle hat sich erhöht

SECURITY insight: Herr Wagner, Sie sind seit sieben Jahren an der Spitze der ASW. Was hat sich in dieser Zeit in der Unternehmenssicherheit verändert und was ist sozusagen ein Dauerthema?

Volker Wagner: Wenn man die Bedrohungen im Wirtschaftsschutz nimmt, dann ist das ein Dauerthema. Wir haben uns vor sieben Jahren schon mit dem Problem der Spionageabwehr beschäftigen müssen und das ist nach wie vor hochaktuell. Es gibt einen zweiten großen Trend, der sich noch verstärkt hat, das ist der ganze Bereich Digitalisierung. Die Digitalisierung hat eine zunehmende Bedeutung für die Security gewonnen. Zum einen hat es im Bereich Cyber eine extreme Zunahme der Bedrohungen gegeben, aber es gibt mit der Digitalisierung auch eine Vielzahl von Chancen durch innovative Sicherheitslösungen, effektiver und effizienter in der Unternehmenssicherheit zu werden.

Das vollständige Interview können Sie mit freundlicher Genehmigung des Verlags nachlesen unter: unternehmenssicherheit-sicherheitstechnik-wirtschaftsschutz.de/blog/spitzengesprach/die-frequenz-der-vorfalle-hat-sich-erhoht/

 

Bild: ASW Bund

 

16. Januar 2020 , Flughafen Hahn, Verlag ProSecurity

Volker Wagner: Die Frequenz der Sicherheitsvorfälle hat sich erhöht

Mit Volker Wagner, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft und Vice President Security BASF Group, sprach Peter Niggl, Chefredakteur der Fachzeitschrift SECURITY Insight.

 

16. Januar 2020 , Hamburg, ASW Norddeutschland

Besuch in der Berufsschule: ASW Nord stellt sich Auszubildenden zur Fachkraft Schutz und Sicherheit vor

Im Rahmen der Exzellenzinitiative der BDSW-Landesgruppe Hamburg fand gestern ein Treffen und Informationsaustausch zwischen den Auszubildenden Schutz und Sicherheit an der Beruflichen Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit (BS27) statt.

An diser Veranstaltung nahmen die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland, die Ombudsfrau, die Handelskammer Hamburg sowie die Gewerkschaft Verdi mit Referenten teil. Die ASW Nord ist von Anbeginn in der Arbeit der Exzellenzinitiative Partner.

Ziel der Veranstaltung vor ca, 60 Ausbildenden in drei Klassen war es, den Auszubildenden im ersten Lehrjahr einen Einblick zu geben, welche Akteure in der Ausbildung sowie der Weiter- und Fortbildung beteiligt sind und zu welchem Thema kontaktiert werden können. Insbesondere wurden die Tätigkeitsbereiche der beiden Verbände BDSW und ASW Nord sowie rechtliche Belange vorgestellt. Nach anfänglichem Zögern entstand einen reger Austausch zwischen allen Beteiligten. Die Veranstaltung endete mit einem positiven Eindruck und soll zukünftig regelmäßig stattfinden.
 
 

Moderatoren der Berufsschule und Referenten der Exzellenzinitiative Hamburg, v.l.n.r.: Vertreter Verdi, Reidt (Ombudsfrau), Kapinos (ASWN), Lehrkraft, Müller (BDSW), Lehrkraft, Bothe (BS 27). Klauer (ASWN), Schimmel (BDSW), Lehrkraft, es fehlt Hr. Riediger Handelskammer HH, Bild: BDSW

 

16. Januar 2020 , Hamburg, ASW Norddeutschland

Besuch in der Berufsschule: ASW Nord stellt sich Auszubildenden zur Fachkraft Schutz und Sicherheit vor

Reger Informationsaustausch der Partner der Exzellenzinitiative Hamburg mit Auszubildenden Schutz und Sicherheit. Fachleute berichten aus der Praxis der Sicherheitswirtschaft. Von der ASW Nord nahmen der Vorstandsvorsitzende Carsten KLauer sowie Pressesprecher Klaus Kapinos teil.

 

15. Januar 2020 , Hamburg Presse Justizbehörde

Hasskommentare im Internet: Senat Hamburg will Ermittlungsbehörden im Kampf gegen Hate Speech stärken

Bei der Bekämpfung von Beleidigungen, Bedrohungen und Volksverhetzung in den sozialen Netzwerken stehen die Strafverfolgungsbehörden vor einem Problem: Für die Ermittlerinnen und Ermittler ist es oft nicht möglich, die - häufig unter Pseudonymen auftretenden - Urheberinnen und Urheber strafrechtlich relevanter Inhalte zu ermitteln. Die größten Anbieter sozialer Netzwerke sitzen im Ausland und verweisen bei Auskunftsverlangen deutscher Behörden häufig auf den Rechtshilfeweg über die landeseigenen Justizbehörden. Entsprechende Ersuchen werden dann - wenn überhaupt - erst nach Monaten beantwortet.
 
Um dieses Problem zu beheben, fordert Hamburg die Bundesregierung mit einer Entschließung des Bundesrats auf, bei der Umsetzung ihres Maßnahmenpakets zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität das sogenannte Marktortprinzip zu statuieren. Dadurch würden die Betreiber sozialer Netzwerke verpflichtet, den deutschen Strafverfolgungsbehörden Auskunft zu erteilen - und zwar unabhängig von ihrem Sitz beziehungsweise dem Speicherort der angeforderten Daten.
 
Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13462698/2020-01-14-jb-hasskommentare-im-internet/

Hate Speech, Bild:Justizbehörde Hamburg/colourbox

 

15. Januar 2020 , Hamburg Presse Justizbehörde

Hasskommentare im Internet: Senat Hamburg will Ermittlungsbehörden im Kampf gegen Hate Speech stärken

Die Strafverfolgungsbehörden sollen einfacher die Urheberinnen und Urheber von strafbaren Hasskommentaren im Internet ermitteln können. Ein Entschließungsantrag des Hamburger Senats für den Bundesrat sieht vor, dass die Anbieter sozialer Netzwerke Auskünfte erteilen müssen und nicht mehr auf ihren Sitz im Ausland verweisen können.

 

 

14. Januar 2020 , Hamburg Presse NBS

Studiengang kennenlernen: Sicherheitsmanagement (B.A.)

Um Studieninteressierten die Möglichkeit zu geben, sich gezielt über ihr gewünschtes Studienfach gezielt zu informieren und Fragen zu stellen, bietet die NBS Northern Business School – University of Applied Sciences gesonderte Beratungstermine zu allen angebotenen Bachelor- und Master-Studiengängen in Voll- und Teilzeit an. Am Dienstag, den 28. Januar, um 17:30 Uhr, wird der Studiengang Sicherheitsmanagement vorgestellt.

Der Umgang mit dem Themenfeld Sicherheit hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Neue Aufgaben infolge veränderter Rahmenbedingungen und neuer Bedrohungen, ein gewandeltes Risikoverständnis, neue Formen der Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden, technische Innovationen und regulatorische Vorgaben haben zu einer Etablierung von Sicherheit als Managementaufgabe in Unternehmen und Organisationen geführt.

Eine Anmeldung ist erforderlich, Interessierte können dies unter dem Link vornehmen: https://www.nbs.de/studium/studienberatung/studiengang-kennenlernen/




 

14. Januar 2020 , Hamburg Presse NBS

Studiengang kennenlernen: Sicherheitsmanagement (B.A.)

Am Dienstag, den 28. Januar, um 17:30 Uhr stellt die Hamburger Hocvhschule Northern Business School den Studiengang Sicherheitsmanagement (B.A.) im Studienzentrum Holstenhofweg/Ecke Rodigallee vor.

 

13. Januar 2020 , Hannover Presse Innenmnisterium

Niedersachsen: 22 InstaCops für Social Media Accounts sind ab sofort online

Twitter, Facebook und Instagram: Mit den sozialen Medien ist in den vergangenen  Jahren eine völlig neue Form moderner Kommunikation entstanden, den die Polizei in Niedersachsen bereits intensiv nutzt. Seit gut einem Jahr geht Niedersachsen nun verstärkt in bundesweiter Vorreiterrolle den Weg des digitalen Community Policings.

Inzwischen gibt es 22 personalisierte Kanäle von Polizistinnen und Polizisten aus allen Teilen des Landes, die ihre Follower mit Bildern, Videos und kurzen Informationen an ihren täglichen Diensten teilhaben lassen. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern auch im direkt-virtuellen Kontakt ein Ansprechpartner zu sein, die Sorgen und Ängste der Bevölkerung aufzunehmen, sie mit präventiven Hinweisen zu aktuellen Themen zu versorgen, um auch im virtuellen Raum das Sicherheitsgefühl zu stärken.

In dieser Woche haben sich im Innenministerium zum ersten Mal alle Onliner, Social Media- Manager und Community Policer - u.a. auch bekannt als InstaCops - in großer Runde getroffen. Dabei kam es auch zu einem Treffen und fachlichem Austausch mit dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Pistorius sagt: „Die niedersächsische Polizei ist eine echte Bürgerpolizei. Dazu gehört heutzutage auch, nicht nur auf der Straße und in den Dienststellen, sondern ebenso online via Social Media präsent und ansprechbar zu sein. Ich bin beeindruckt von der Arbeit der Online-Kolleginnen und Kollegen, die teils für mehrere tausend Follower da sind und auch mit ihnen interagieren. Diese Form der Kommunikation werden wir in den kommenden Jahren sicher noch weiter ausbauen."
 
Die Schwerpunkte bei den Berichten der Community Policer liegen bei klassischer Einsatz- und Streifenarbeit, den Aufgaben der Autobahnpolizei, der Arbeit mit Polizeihunden oder auch klassischer Ermittlungsarbeit.
 
Hier finden Sie die Links zu den verschiedenen Accounts: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/22-personalisierte-social-media-accounts-der-niedersachsischen-polizei-online-184111.html

 

 

13. Januar 2020 , Hannover Presse Innenmnisterium

Niedersachsen: 22 InstaCops für Social Media Accounts sind ab sofort online

Innenminister Pistorius: „Eine moderne Bürgerpolizei muss auch in sozialen Netzwerken ansprechbar sein und informieren." Eine neue Funktion in der niedersächsischen Polizei, die InstaCops wurden eingeführt.

 

13. Januar 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Pressemeldung: Sicherheitswirtschaft fordert Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge von Sicherheitsdiensten

Wie eine Umfrage des Hamburger Abendblatts ergab,sind 61 % der Hamburger Bevölkerung für eine autofreie Innenstadt, somit mehrheitlich für Sperrungen des Straßenverkehrs in der City und Randlagen. Die Partei Bündnis90/Die Grünen will nach der Bürgerschaftswahl ab kommenden Februar Fahrverbote politisch umsetzen.
Während für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sowie viele Dienstleister Sonderrechte bestehen, sind Einsatzfahrzeuge von Sicherheitsdienstleistern bisher davon ausgenommen, obwohl diese für den Schutz von Betrieben, Handel und Privateigentum zuständig sind. Bei Alarmauslösungen oder Notfällen, wie z.B. Aufzugsbefreiungen, können diese Dienstfahrzeuge den Einsatzort nicht anfahren und die Intervention durchführen.
Alexander Brückmann, Geschäftsführer des Sicherheitsverbandes Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASW Nord), sagt:" Zum Alltag von Sicherheitsdiensten gehört es, im Alarmfall das Fahrzeug in Parkhäusern abzustellen und weite Wege für die Einsatzkräfte in Kauf zu nehmen. Parken in Halteverbots- oder Einfahren in Fahrverbotszonen wird sofort mit einem Knöllchen geahndet."
 
Brückmann weiter: " Die Sicherheitswirtschaft ist nach Aussage der Bundesinnenministerkonferenz ein wesentlicher Bestandteil der Architektur der inneren Sicherheit. Wir fordern für Einsatzfahrzeuge der Sicherheitsbranche Ausnahmegenehmigungen oder Sonderrechte nach § 35 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Leider stellen die zuständigen Behörden keine Sondergenehmigungen nach § 46 StVO für Sicherheitsfahrzeuge aus. Das Ganze entwickelt sich zu einem Ärgernis für unsere Branche."
 
Die Planungen der Sperrung von Citybereichen hat die Wirtschaft und ebenso das Handwerk verunsichert: Jüngst haben mehrere Handwerkspäsidenten für das Handwerk Sonderparkflächen gefordert.
 
Alexander Brückmann steht der Presse für Nachfragen unter der Tel.Nr. 040/818036  zur Verfügung.

Bild: ASWN

 

13. Januar 2020 , Hamburg ASW Norddeutschland

Pressemeldung: Sicherheitswirtschaft fordert Sonderrechte für Einsatzfahrzeuge von Sicherheitsdiensten

Die Auswirkungen von Fahrverbotszonen, Sperrungen, Wegfall von Parkplätzen mit Verschärfung der Parkplatzsituation in Hamburger Citybereichen treffen den Schutz der Wirtschaft und des Eigentums. Die politischen Ziele weiten sich zu einem Problem der Sicherheitsbranche aus.

 

12. Januar 2020 , Köln Deutschlandfunk

Mehr Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger registriert

Das meldet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf vorläufige Daten der Landesinnenministerien. Den stärksten Anstieg gab es in Thüringen und Sachsen. Dort wurden 2019 ungefähr doppelt so viele Taten gegen Amts- und Mandatsträger registriert wie im Jahr davor. In Thüringen waren es 101, in Sachsen 197.

Auch in anderen Bundesländern gab es Steigerungen, etwa in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Weniger Angriffe als zuvor wurden aus Bayern gemeldet.

Um den besseren Schutz von im öffentlichen Leben stehenden Politikerinnen und Politikern geht es in dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches, den der Bundesrat vorgelegt hat (19/16401). Der Entwurf enthält unter anderem eine Ergänzung im Strafgesetzbuch, mit der eindeutig klargestellt werde, dass auch auf kommunaler Ebene und Bezirksebene tätige Politikerinnen und Politiker vor üblen Nachreden und Verleumdungen - insbesondere über soziale Medien und das Internet - geschützt werden. Sie nähmen am politischen Leben des Landes teil und seien ebenfalls von Hass-Postings, Hetze im Internet und Bedrohungen betroffen.
Die Politikerinnen und Politiker - einschließlich der ehrenamtlich tätigen - bedürften eines effektiven strafrechtlichen Schutzes insbesondere gegen beleidigende und bedrohende Äußerungen in sozialen Netzwerken und über das Internet. Dies habe nicht zuletzt der Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten gezeigt.
Den Gesetzentwurf können Sie hier nachlesen.

 

12. Januar 2020 , Köln Deutschlandfunk

Mehr Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger registriert

Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten gegen lokale Amts- und Mandatsträger in Deutschland ist in mehreren Bundesländern gestiegen, darunter auch Niedersachsen. Ein Gesetzentwurf zur Strafverschärfung wurde vom Bundesrat vorgelegt und von der Bundesregierung dem Bundestag vorgelegt.

 

11. Januar 2020 , Hamburg, Zeitung Hamburger Morgenpost (Mopo)

Unglaublich: Sicherheitsmitarbeiter als Drogendealer festgenommen

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, hatte das Drogendezernat zwei Sicherheitsmitarbeiter vom Flughafen Hamburg schon länger im Visier: Am letzten Donnerstag schlugen die Fahnder nun zu – und nahmen zwei Brüder (24 und 28 Jahre) fest. Bei ihnen fanden die Beamten Drogen, eine große Summe Bargeld, 500 Schuss scharfe Munition und 100 Packungen mit Potenzmittel. Wie die MOPO erfuhr, arbeiten beide im Sicherheitsdienst am Hamburger Flughafen.
Am Ladenbeker Furtweg in Hamburg-Bergedorf ermittelten sie, dass zwei Brüder aus einer Wohnung heraus mit Drogen und Potenzmittel handelten. Sie lieferten das Zeug frei Haus – ein Anruf genügte. Wochenlang lagen die Drogenfahnder auf der Lauer, um Beweise zu sammeln. Nun schlugen sie zu und schoben dem florierenden Handel einen Riegel vor.
Mehrere Beamte stürmten die Wohnung und nahmen das Dealer-Paar fest. In der Wohnung stellten die Beamten umfangreiches Beweismaterial sicher. Neben Drogen fanden sie auch 3000 Euro vermeintliches Dealergeld sowie eine große Menge an scharfer Munition. 500 Schuss! Dazu noch 100 Packungen Potenztabletten.
Gegen Beide wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Weitere Informationen unter: https://www.mopo.de/hamburg/polizei/drogen-und-potenzmittel-auf-bestellung-flughafen-mitarbeiter-in-hamburg-festgenommen-33720854

 

Sicherheitsmitarbeiter handeln mit Potenzmitteln, Bild: Wikipedia

 

11. Januar 2020 , Hamburg, Zeitung Hamburger Morgenpost (Mopo)

Unglaublich: Sicherheitsmitarbeiter als Drogendealer festgenommen

Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Flughafen Hamburg handeln gewerbsmäßig mit Drogen und Potenzmittel auf Bestellung. Drogen und 500 Schuss scharfe Munition in Wohnung sichergestellt.

 

 

09. Januar 2020 , Hamburg Presse Senat

Anerkennung des Ehrenamts - Hamburgs Innensenator Andy Grote ehrt Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz

Im Rahmen eines Senatsempfangs im großen Festsaal des Rathauses hat Hamburgs Innensenator Andy Grote am heutigen Donnerstag bis zu 475 geladene Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz begrüßt. Als Würdigung für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement werden 256 Mitglieder der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund e. V., BRH – Rettungshundestaffel Hamburg und Harburg e. V., Deichwacht, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V., Deutsches Rotes Kreuz e. V., Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Malteser Hilfsdienst e. V. und Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit der Ehrenamtsmedaille ausgezeichnet sowie 219 neue Helferinnen und Helfer mit Aushändigung einer Urkunde begrüßt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Polizeiorchester Hamburg.

 
 
 

 

09. Januar 2020 , Hamburg Presse Senat

Anerkennung des Ehrenamts - Hamburgs Innensenator Andy Grote ehrt Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz

Im Rahmen eines Senatsempfang im Rathaus wurden heute langjährig aktive und neue Helfer mit Medaillen ausgezeichnet und Urkunden übergeben.

 

09. Januar 2020 , Düsseldorf, Aachener Zeitung

Sicherheitsmitarbeiter wird Lebensretter: Senioren aus sinkendem Auto gerettet

Wie die Aachener Zeitung berichtet, antwortete Alkan auf die Frage, ob er denn ein Held sei, entschieden: „Ich will nicht als Held dastehen. Was ich gemacht habe, erwarte ich eigentlich auch von anderen“, sagt er leise, „Menschlichkeit, Zivilcourage.“ Videos zeigen, was er am Vortag auf der Düsseldorfer Königsallee vor den Augen Hunderter Schaulustiger mit einem weiteren Helfer vollbracht hat: Nachdem ein Auto in den Kö-Graben gestürzt war, rettete er zwei Senioren aus dem sinkenden Wagen.
„Ich habe einen Knall gehört und dann das Auto im Wasser versinken sehen - und zwei Köpfe darin“, berichtet er. Alkan, der auf der Kö für einen Sicherheitsdienst arbeitet, zögert nicht und stürzt sich sofort ins Wasser: „Manchmal muss man denken und dann handeln, manchmal muss man handeln ohne zu denken“, sagt er. „Ich hatte Angst, dass da ein Kind im Auto drin ist.“
Leicht sei die Rettungsaktion nicht gewesen: „Da war ein ganz schöner Sog. Zuerst ging die Tür nicht auf, dann ging der Gurt nicht auf - und der ältere Herr im Wagen stand unter
Das Malheur sei beim Einparken passiert, berichtet ein Polizeisprecher. Der Wagen durchbrach das eiserne Geländer, touchierte einen Fußgänger, der ebenfalls ins Wasser fiel und begann in dem Wassergraben in der Mitte der Nobel-Einkaufsmeile sofort zu sinken.

Eingebüßt hat der Solinger Alkan bei der Aktion allerdings sein Handy: „Das hatte ich noch in der Tasche. Aber das ist nicht schlimm, das kann man ersetzen.“

 

09. Januar 2020 , Düsseldorf, Aachener Zeitung

Sicherheitsmitarbeiter wird Lebensretter: Senioren aus sinkendem Auto gerettet

Ein Parkmanöver an der Nobelmeile Königsallee hätte den Senioren fast das Leben gekostet. Ein Ehepaar durchbricht mit seinem Wagen das Geländer und ist kurz davor, im Wassergraben in der Mitte der „Kö“ zu ertrinken. Helfer verhindern dies. Einer von ihnen ist der Sicherheitsmitarbeiter Murat Alkan, der auf der "Kö" arbeitet.

 

06. Januar 2020 , Berlin Innenministerkonferenz

Beschlüsse der Innenministerkonferenz von Lübeck

Die Beschlüsse der 211. Innenministerkonferenz unter dem Vorsitz von Innenminister Schleswig-Holstein, Hans-Joachm Grote, sind jetzt öffentlich nachlesbar.

Hier ein Auszug der angesprochenen Themen:

* Intensivierung und Ausweitung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus / Antisemitismus in Deutschland
* Umgang der Verfassungsschutzbehörden mit rechtsextremistischen Bestrebungen im Internet, insbesondere mit Blick auf die Bearbeitung in den Ländern
* Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Zusammenhang mit Fußballspielen und Strafverschärfung bzw. Schaffung eines Straftatbestandes bei Einsatz von Pyrotechnik
* Einführung einer modular aufgebauten Präventions- und Warn-App für die Polizeien des Bundes und der Länder; Vorstellung von hessenWARN
* Bessere Koordinierung und Abstimmung von Maßnahmen von Bund und Ländern im Bereich IT-Sicherheit
Die freigegebenen Beschlüsse können Sie hier nachlesen.

Weitere Informationen mit Anhängen der Beschlüsse finden Sie unter dem Link: https://www.innenministerkonferenz.de/IMK/DE/termine/to-beschluesse/20191204_06.html?nn=4812328

 

 

06. Januar 2020 , Berlin Innenministerkonferenz

Beschlüsse der Innenministerkonferenz von Lübeck

Von 59 Tagesordnungspunkten wurde von der Geschäftstelle der Innenministerkonferenz die für die Öffentlichkeit geeigneten Beschlüsse vorgelegt.

 

06. Januar 2020 , Berlin Presse Bundesjustizministerium

Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität

Um zu verhindern, dass Personen sich immer öfter allgemein und auch gegenüber gesellschaftlich und politisch engagierten Personen in einer gegen das deutsche Strafrecht verstoßenden Weise im Internet – und insbes. in den sozialen Medien – äußern, sieht der Entwurf vor allem Änderungen im Strafgesetz, der Strafprozessordnung, dem BKA-Gesetz und dem NetzDG vor.

Das NetzDG ermöglicht es bereits, strafbare Inhalte nach einer Überprüfung zu löschen. Darüber hinaus sei es nötig, die strafbaren Inhalte auch einer Strafverfolgung zuzuführen. Dazu müssen die Strafverfolgungsbehörden aber erst einmal Kenntnis von den strafbaren Inhalten erlangen. Daher sollen die dem NetzDG unterliegenden Anbieter sozialer Netzwerke dazu verpflichtet werden, bestimmte strafbare Inhalte an das BKA zu melden, damit von dort aus die Strafverfolgung veranlasst werden kann.

Den Referentenentwurf können Sie hier nachlesen.

 

06. Januar 2020 , Berlin Presse Bundesjustizministerium

Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität

Das Bundesministerium der Justiz veröffentlichte am 19. Dezember 2019 einen Referentenentwurf zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität. Er ist Teil des von der Bundesregierung am 30. Oktober 2019 vorgestellten Maßnahmenpakets.

 

30. Dezember 2019 , Gotha, Presse Polizeiinspektion

Wieder neue Masche an Trickbetrug - Täter geben sich als Sicherheitsmitarbeiter aus

Landespolizeiinspektion Gotha - Montag der 30. Dezember 2019 - 11:32 Uhr
Unbekannte riefen am Tag vor Heiligabend bei einer 65-Jährigen aus Ilmenau/Thüringen an und gaben sich als Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau aus. Im Display wurde eine entsprechende Telefonnummer eingeblendet. Der Unbekannte gab vor, dass das Konto der 65-Jährigen manipuliert worden sei. Er forderte die Frau auf, eine TAN zu generieren um eine Sicherheitsbuchung in Höhe von 5000 Euro vorzunehmen. So solle sichergestellt werden, dass niemand über ihr Konto verfügen könne.

Die 65-Jährige veranlasste die Buchung. Der Betrüger wandte die Methode des sogenannten Call-ID-Spoofing an, bei der Anrufe unter einer für den Angerufenen vorgetäuschten rufenden Nummer geführt wird.

Die Polizei Gotha warnt: Tätigen Sie niemals auf telefonische Bitte Bankgeschäfte und versichern Sie sich bei Ihrer Bank, am besten auf einer anderen Telefonnummer über den Vorgang zurück und/oder rufen Sie bei der Polizei unter 110 an.


 

30. Dezember 2019 , Gotha, Presse Polizeiinspektion

Wieder neue Masche an Trickbetrug - Täter geben sich als Sicherheitsmitarbeiter aus

Meldung der Polizei Gotha: Unbekannte Anrufer geben sich als Sicherheitsmitarbeiter einer Bank aus.

 

26. Dezember 2019 , Berlin, Zeitung DIE WELT

„Wir steuern auf einen Systemkollaps zu“

Wie die Zeitung „Die WELT“ berichtet, schimpft Ulrich Silberbach, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes und Tarifunion vor der Jahrestagung 2020 des DBB: „Der öffentliche Dienst ist ein Sanierungsfall, kaputt gespart, heruntergewirtschaftet, verschlissen“,. Im Gespräch mit WELT moniert er „absurd lange Wartezeiten“ bei Bürgerservices und Gerichten, Baustellen, die nicht vorankommen, Infrastruktur, die zerfällt oder ganz fehlt, Unterrichtsausfall, Kitaplatz-Mangel und Pflegenotstand: „Wir steuern auf einen Systemkollaps zu, wenn nicht schnell gegengesteuert wird.“

Längst geht es nicht mehr allein um lästige Abstriche bei der Servicequalität oder um einen spät genehmigten Bauantrag. Silberbach sieht etwas viel Größeres in Gefahr: die Stabilität der Gesellschaft. „Allen muss klar sein: Wenn der Staat nicht mehr funktioniert, hat das massive Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.“ Der öffentliche Dienst sei wichtig als Rückgrat für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft und Konjunktur.

Den Pressebericht finden Sie unter: https://www.welt.de/politik/deutschland/article204576010/Oeffentlicher-Dienst-Wir-steuern-auf-einen-Systemkollaps-zu.html

 

Ulrich Silberbach warnt vor systematischen Kollaps des öffentlichen Dienstes, Bild: DBB

 

26. Dezember 2019 , Berlin, Zeitung DIE WELT

„Wir steuern auf einen Systemkollaps zu“

Der Deutsche Beamtenbund warnt vor einem dramatischen Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst. „Wir steuern auf einen Systemkollaps zu, wenn nicht schnell gegengesteuert wird“, warnt Ulrich Silberbach.

 

23. Dezember 2019 , Köln Bundeamt für Verfassungsschutz

Steigendes Gewaltpotenzial bei Linksextremisten im Kampf für „Freiräume“: Gegner ist die Wirtschaft

In den letzten zwei Monaten steigerten sich die Anzahl und die Qualität der Straftaten. Dies zeigt sich vor allem an der demonstrierten Gewaltbereitschaft sowie der Höhe der entstandenen Sachschäden.
Neben dem Kampf gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten wählten die Täter als Begründungszusammenhang für ihre Straftaten zuletzt vor allem den Kampf gegen „antisoziale Stadtstrukturen“ und für den Erhalt selbstbestimmter „Freiräume“. In diesem Kontext begingen Linksextremisten im Oktober und November unter anderem in Berlin, Bremen, Freiburg und Leipzig verstärkt Brandanschläge, Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte.

Unter selbstbestimmten „Freiräumen“ verstehen Linksextremisten besetzte Häuser, kollektive Wohnprojekte und selbstverwaltete Kulturzentren, die als Symbole des Widerstandes gegen Überwachung, Herrschaft, Konformitäts- und Konsumdruck betrachtet werden. Zu den bekanntesten Szeneobjekten gehören die „Rigaer94“ und die „Liebig34“ in Berlin sowie die „Rote Flora“ in Hamburg. In Leipzig wird der komplette Stadtteil Connewitz von den dort ansässigen Autonomen als ihr „Freiraum“ betrachtet und regelmäßig auch gegen vermeintliche „Eindringlinge“ von außen verteidigt.

„Freiräume“ sollen Orte frei von staatlicher „Überwachung“, Einflussnahme und „kapitalistischer Verwertungslogik“ sein. Von den Bewohnern wird versucht, das staatliche Gewaltmonopol außer Kraft zu setzen. Manche dieser Orte sind auch für nicht extremistische Personengruppen attraktiv, da sie den Rahmen für subkulturelle „Gegenkulturen“ bilden.

Den Newsletter des Bundesamt für Verfassungsschutz finden Sie ab Januar 2020 auf der Webseite www.https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/meldungen

 

 

23. Dezember 2019 , Köln Bundeamt für Verfassungsschutz

Steigendes Gewaltpotenzial bei Linksextremisten im Kampf für „Freiräume“: Gegner ist die Wirtschaft

Im aktuellen Newsletter 4/2019 meldet das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), das Linksextremisten in Deutschland fast täglich Straftaten gegen staatliche Einrichtungen, den politischen Gegner oder Wirtschaftsunternehmen begehen. Radikalisierungen nehmen zu. Wirtschaftsunternehmen müssen sich auf Angriffe vorbereiten.

 

23. Dezember 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Kinderpornografie: Ermittler dürfen konspirativ verdeckt arbeiten

Gleichzeitig lobte Caffier: "Die neuen Befugnisse sind ein entscheidender Schritt im Kampf gegen Kinderpornografie. Die Ermittler erhalten zukünftig leichter Zugang zu pädophilen Netzwerken." Hintergrund ist, dass den verdeckten Ermittlern der Zutritt zu den Kinderpornografieforen oft verwehrt bleibt.

Die Administratoren verlangen von neuen Mitgliedern regelmäßig, eigenes kinderpornografisches Material zur Verfügung zu stellen. Für verdeckte Ermittler ist diese sogenannte Keuschheitsprobe eine hohe Hürde, da sie natürlich selbst kinderpornografisches Material nicht verbreiten dürfen. Zukünftig soll es jedoch möglich sein, hierfür computergenerierte Bilder zu nutzen. "Auf diese Weise erhalten die Ermittler die Möglichkeit, tief in Kinderpornografie-Netzwerke vorzudringen. Dadurch können mehr Kinderpornografie-Besitzer ausfindig gemacht werden. Und fast noch wichtiger ist, dass wir dadurch eine höhere Chance haben, den Hintermännern ihr widerliches Handwerk zu legen."

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=156301&processor=processor.sa.pressemitteilung

 

 

Polizei bekämpft Kinderpronografie mit verdeckten Methoden, Bild: Polizei-Beratug

 

23. Dezember 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Kinderpornografie: Ermittler dürfen konspirativ verdeckt arbeiten

In Berlin einigte sich die Große Koalition auf erweiterte Befugnisse der Ermittler im Kampf gegen Kinderpornografie. Innenminister Lorenz Caffier bezeichnete die angestrebten Änderungen als überfällig. Caffier: "Entscheidender Schritt im Kampf gegen Kinderpornografie".

 

 

21. Dezember 2019 , Neubrandenburg Zeitung Nordkurier

Rechtsterror jederzeit und an jedem Ort möglich

Rechtsterroristische Bedrohungen sind nach Ansicht der Verfassungsschutzbehörden der Nordländer jederzeit und an jedem Ort möglich. Das zeigt das Lagebild Rechtsextremismus für die Küstenländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern, das vom Hamburger Landesamt am Donnerstag in einer Pressefassung im Internet veröffentlicht wurde. Die Innenminister der Nordländer hatten es im Oktober angefordert.
Die Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgingen, seien nicht allein an Mitgliederzahlen oder der Zahl der Straftaten festzumachen, sagte Hamburgs Verfassungsschutzchef Torsten Voß der Deutschen Presse-Agentur. „Es reicht eine einzige Gewalttat gegenüber einem Mitbürger mit Migrationshintergrund aus, die in der Konsequenz eine sehr negative Ausstrahlung auf Tausende weitere Mitbürger hat.“

Die Verfassungsschutzbehörden zählten in den fünf Nordländern 2018 insgesamt 4280 Rechtsextreme, 2190 davon wurden als gewaltorientiert eingestuft.

Den Zeitungsbericht können Sie nachlesen unter: https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/rechtsterror-jederzeit-und-an-jedem-ort-moeglich-2037850512.html

 

 

21. Dezember 2019 , Neubrandenburg Zeitung Nordkurier

Rechtsterror jederzeit und an jedem Ort möglich

4280 Rechtsextreme leben nach Zahlen des Verfassungsschutzes in den fünf deutschen Küstenländern, 2190 davon werden als gewaltorientiert eingestuft. In ihrem Lagebild Rechtsterrorismus zeigen die Geheimdienste der Nordländer ein hohes Bedrohungspotenzial auf.

 

20. Dezember 2019 , Düsseldorf/Berlin, Mitgliederpressemeldung Securitas

Securitas Aufsichtsrat verlängert Jens Müller vorzeitig als COO

„Mit dieser Entscheidung setzten wir auf Kontinuität, die ausgewiesene Expertise von Jens Müller und honorieren die Erfolge der vergangenen Jahre unter seiner Leitung“, sagte Herwarth Brune, CEO Securitas Deutschland nach der Aufsichtsratssitzung. „Wir freuen uns, Jens Müller auch in den kommenden Jahren an unserer Seite zu wissen“, fügte Brune hinzu. „Unsere strategischen Ziele, der digitale Transformationsprozess und unser zunehmendes Angebot von technisch unterstützten Sicherheitslösungen werden unter seinem Management mit großem Engagement verfolgt“

ASW Nord-Geschäftsführer Alexander Brückmann sagt: "Die ASW Norddeutschland gratuliert Jens Müller für die Bestätigung seiner erfolgreichen Arbeit und wir wünschen ihm für seine verantwortungsvolle Arbeit weiterhin gutes Gelingen. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm."

Müller ist gebürtiger Hamburger, Jahrgang 1961. Er engagiert sich seit Jahrzehnten im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), ist Vorsitzender der Landesgruppe Hamburg, Mitglied in mehreren Tarifkommissionen und seit dem Jahr 2017 auch Vizepräsident des BDSW auf nationaler Ebene. Außerdem ist Müller ehrenamtliches Mitglied der Handelskammer Hamburg und Beiratsvorsitzender des Studiengangs Sicherheitsmanagement an der Northern Business School (NBS) in der Hansestadt. Müller war außerdem für den BDSW Gesellschafter in der ehem. Tägergesellschaft Studiengang Sicherheitsmanagement gGmbH an der Hochschule der Polizei Hamburg.

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

COO Jens Müller, Bild: Securitas

 

20. Dezember 2019 , Düsseldorf/Berlin, Mitgliederpressemeldung Securitas

Securitas Aufsichtsrat verlängert Jens Müller vorzeitig als COO

Der Aufsichtsrat der Securitas Holding GmbH hat COO Jens Müller in seiner Funktion bestätigt. Sein Mandat ist bei der jüngsten Sitzung des Gremiums, am Dienstag in Düsseldorf, vorzeitig um weitere fünf Jahre verlängert worden. Müller ist seit dem Jahr 2009 Chief Operating Officer (COO) von Securitas Deutschland und seit 1985 in Führungspositionen im Sicherheitsgewerbe tätig. Die ASW Nord gratuliert Müller zum beruflichen Erfolg.

 

20. Dezember 2019 , Berlin Presse Bundesverkehrsministerium

Neue Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gegründet

Die NOW GmbH wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Aufbau und Betrieb einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur ist langfristig bei dem Unternehmen NOW GmbH angesiedelt, die bisher schon die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur des BMVI koordiniert und steuert. Rund um den bereits bestehenden Bereich "Infrastruktur Elektromobilität" wird die Leitstelle in den kommenden Monaten für den vollen Betrieb ausgebaut.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagt: "Versprochen. Gehalten! Gestern habe ich die NOW GmbH mit der Errichtung und dem Betrieb der neuen Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur beauftragt. Damit setzen wir konsequent den Masterplan Ladeinfrastruktur um. Die Nationale Leitstelle wird den zügigen und koordinierten Aufbau von flächendeckenden Lademöglichkeiten in Deutschland sicherstellen. Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft haben mir zugesagt, die Leitstelle dabei aktiv zu unterstützen. Außerdem haben wir jetzt die Eckpunkte für die Förderung von Schnellladeinfrastruktur festgezurrt. Neben der Förderung wie bisher, soll es Ausschreibungen von größeren Losen geben, bei denen die Top-Standorte mit den weniger lukrativen für ein Gesamtnetz gemischt werden. Das Laden muss so unkompliziert und selbstverständlich wie beim Handy werden. Wir legen auch einheitliche Regeln für die Freischaltung des Ladepunkts und die Bezahlung fest. Unser erstes Ziel sind 1.000 Schnellladestandorte."

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2019/100-scheuer-ladeinfrastruktur-kommt.html

 

Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Bild: Bundesverband eMobilität

 

20. Dezember 2019 , Berlin Presse Bundesverkehrsministerium

Neue Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gegründet

Eckpunkte für Finanzierung von Schnellladeinfrastruktur für Fahrzeuge mit Elektroantrieb steht.

 

 

20. Dezember 2019 , Hannover Presse IM, Hamburg ASW Nord

Bundesrat stimmt verschärftem Waffengesetz auf Initiative von Niedersachsen zu

Der Bundesrat hat heute (20. Dezember 2019) in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr dem vom Bundestag vorgelegten Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes zugestimmt. Durch den Beschluss ist es nun möglich, das Führen von bestimmten Messern im Umfeld von Schulen, Einkaufszentren oder im öffentlichen Nahverkehr zu verbieten. Damit wird eine entsprechende Bundesratsinitiative Niedersachsens umgesetzt. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagte: „Es freut mich sehr, dass unser Vorstoß zur Einrichtung von Waffenverbotszonen maßgeblich mit in die Änderung des Waffengesetzes eingeflossen ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Sicherheit der Menschen erhöhen, wenn im öffentlichen Raum weniger Messer mitgeführt werden dürfen."

Die neue Regelung besagt, dass Waffenverbotszonen auch unabhängig von Kriminalitäts-schwerpunkten eingerichtet werden können. Dazu Minister Pistorius: „Klar ist: Es gibt bestimmte Orte, an denen schlicht niemand eine Waffe oder ein Messer mit feststehender oder feststellbarer Klinge braucht. Das gilt im Umfeld von Schulen oder Kindergärten genauso wie in der Fußgängerzone. Darum ist es sinnvoll, dass die zuständigen Behörden durch die neuen Regelungen ermächtigt werden, Waffenverbotszonen auch an diesen Orten festzulegen." Niedersachsen wird diese Verordnungs-ermächtigung zeitnah umsetzen.
Für Personen mit einem berechtigten Interesse, bestimmte Waffen in der Öffentlichkeit mitzuführen, wie beispielsweise Jäger oder Personen, die Messer aus beruflichen Gründen mitführen, wird es im geänderten Waffengesetz Ausnahmen geben. Auch das Tragen eines Taschenmessers wird in einer Waffenverbotszone weiterhin möglich sein.
Die Tatsache, das Waffen- und Messerverbote bundesweit in Hausordnungen auf privatem Grund (Einkaufszentren, Schulen, Bahnhöfe etc.) seit langen enthalten sind, wurde vom Parlament nicht beachtet.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/bundesrat-stimmt-verscharftem-waffengesetz-auf-initiative-von-niedersachsen-zu-183812.html

 

Mitgeführtes Messer, Bild: Polizei Wiesbaden

 

20. Dezember 2019 , Hannover Presse IM, Hamburg ASW Nord

Bundesrat stimmt verschärftem Waffengesetz auf Initiative von Niedersachsen zu

Die ASW Norddeutschland hatte bei der Antragstellung durch den Innenminister von Niedersachsen im Sommer 2019 verlautbart: "Diese Initiative ist ein nutzloser Schnellschuss!" Innenminster Pistorius sagt: „Weniger Messer im öffentlichen Raum bedeuten mehr Sicherheit für alle". Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen und Tragen von Taschenmesser werden zugelassen.

 

 

18. Dezember 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Lagebild Organisierte Kriminalität 2018

Die Organisierte Kriminalität (OK) tritt in Niedersachsen - wie auch im gesamten Bundesgebiet - vielfältig und facettenreich in Erscheinung. Typische Felder, auf denen OK-Gruppierungen ihre kriminellen Aktivitäten entfalten, sind der Rauschgifthandel und -schmuggel, Wirtschaftskriminalität und Delikte der Eigentumskriminalität. Daran hat sich im Vergleich zu 2017 nichts geändert.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Organisierte Kriminalität verändert sich wie viele andere Kriminalitätsfelder aktuell äußerst dynamisch. Polizei und Justiz reagieren darauf mit unterschiedlichsten Maßnahmen wie der Bildung neuer Organisationseinheiten und der Einstellung und Ausbildung von Experten wie unseren ,Financial Intelligence Officer'. Außerdem bekämpfen wir die Organisierte Kriminalität in Niedersachsen sehr intensiv mit der Abschöpfung krimineller Vermögenswerte."

Gleichwohl stellen sich fortwährend verändernde Erscheinungsformen, wie zum Beispiel in der Cyberkriminalität, Polizei und Justiz immer wieder vor neue Herausforderungen, die zum Teil nicht immer der „klassischen" OK zugeordnet werden können.

 

18. Dezember 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Lagebild Organisierte Kriminalität 2018

Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität ändern sich - Polizei und Justiz reagieren

 

18. Dezember 2019 , Karlsruhe, Presse BGH

BGH-Urteil: Entscheidung zu Knöllchen wegen Parkverstoß auf Privatgrund

Der unter anderem für die Leihe und das gewerbliche Mietrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte zu entscheiden, ob der Betreiber eines privaten Parkplatzes vom Halter eines unter Verstoß gegen die Parkbedingungen abgestellten Pkws ein sog. erhöhtes Parkentgelt verlangen kann (Urteil vom 18. Dezember 2019 - XII ZR 13/19).

Die Klägerin, ein mit der Bewirtschaftung privaten Parkraums befasstes Unternehmen, betreibt für die jeweiligen Grundstückseigentümer zwei Krankenhausparkplätze. Diese sind durch Hinweisschilder als Privatparkplätze ausgewiesen. Die Benutzung ist für eine Höchstparkdauer mit Parkscheibe kostenlos; zudem gibt es gesondert beschilderte, den Krankenhausmitarbeitern mit Parkausweis vorbehaltene Stellflächen. Durch Schilder ist darauf hingewiesen, dass bei widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen ein "erhöhtes Parkentgelt" von mindestens 30 € erhoben wird. Die Beklagte ist Halterin eines Pkws, der im Oktober 2015 auf dem Parkplatz des einen Krankenhauses unter Überschreitung der Höchstparkdauer sowie im Mai und im Dezember 2017 unberechtigt auf einem Mitarbeiterparkplatz des anderen Krankenhauses abgestellt war. Die drei am Pkw hinterlassenen Aufforderungen zur Zahlung eines "erhöhten Parkentgelts" blieben erfolglos. Daraufhin ermittelte die Klägerin durch Halteranfragen die Beklagte als die Fahrzeughalterin. Diese bestritt, an den betreffenden Tagen Fahrerin des Pkws gewesen zu sein, und verweigerte die Zahlung.

Die vollständige Meldung mit interessanter Urteilsbegründung können Sie nachlesen unter: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&pm_nummer=0164/19

 

Parkhinweis wurde nicht beachtet, Bild: Twitter

 

18. Dezember 2019 , Karlsruhe, Presse BGH

BGH-Urteil: Entscheidung zu Knöllchen wegen Parkverstoß auf Privatgrund

Der Bundesgerichtshof urteilt heute: Kfz-Halter kann bei Verstoß gegen die Parkordnung auf "erhöhtes Parkentgelt" haften, wenn er seine Fahrereigenschaft nur pauschal bestreitet, ohne den Fahrer zu benennen. Urteil ist wichtig für Sicherheitsdienstleister, welche eine Parkraumbewirtschaftung für Kunden durchführen.

 

18. Dezember 2019 , Bonn Presse BSI

Warnmeldung des BSI: Schadhafte SPAM-Mails im Namen mehrerer Bundesbehörden

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ruft zu besonderer Vorsicht auf und warnt vor dem Öffnen dieser E-Mails und Links. Dem BSI sind in den vergangenen Tagen mehrere bestätigte Emotet-Infektionen in Behörden der Bundesverwaltung gemeldet worden. Dazu kommen weitere Verdachtsfälle. Das BSI steht mit den betroffenen Behörden in engem Kontakt. Dabei handelt es sich um Erstinfektionen, die dazu führen, dass weitere Spam-Mails im Namen der Betroffenen verschickt werden. Zu einer Schadauswirkung in den Behörden ist es bislang nicht gekommen, da die Infektionen isoliert und bereinigt werden konnten.

Die Schadsoftware Emotet ist in der Lage, auf bestehende E-Mail-Konversationen zu antworten und daher authentisch wirkende Mails zu verschicken. Dennoch lassen sich auch diese Mails durch den Empfänger erkennen. Dazu sollte der Absendername genau geprüft werden, nicht nur der angezeigte Name. Die Mail sollte genauestens auf Ungereimtheiten geprüft werden. Im Zweifel sollte man telefonisch mit dem vorgeblichen Absender klären, ob von diesem tatsächlich eine Mail geschickt wurde. Zudem sollte das Ausführen von Makros beim Öffnen von Office-Dokumenten vermieden und bestenfalls zentral unterbunden werden.


Die vollständie Nachricht können Sie nachlesen unter: https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2019/Emotet-Warnung_230919.html



Warnung vor Virus Emonet, Bild: Pixabay Puschmann

 

18. Dezember 2019 , Bonn Presse BSI

Warnmeldung des BSI: Schadhafte SPAM-Mails im Namen mehrerer Bundesbehörden

Achtung: Derzeit werden vermehrt Spam-Mails mit schädlichem Anhang oder Links im Namen mehrerer Bundesbehörden verschickt.

 

18. Dezember 2019 ,Berlin, Agentur Netzpolitik.org

Hamburg will Transparenzgesetz einschränken

SPD, Grüne und CDU haben gemeinsam einen Zusatzantrag eingebracht, mit dem Behörden von der Datenweitergabe in Einzelfällen absehen können, aber nicht müssen. Die weiteren Ausnahmen bleiben bestehen.
In den vergangenen Jahren war Hamburg Transparenz-Vorreiterin in Deutschland. Ihr 2011 von einer Volksinitiative eingebrachtes Transparenzgesetz war lange Vorbild für andere Bundesländer. In dieser Woche wird sich das allerdings ändern: Die rot-grüne Regierung möchte in einer Abstimmung ohne Debatte am heutigen Mittwoch die Transparenzpflichten für die öffentliche Verwaltung stark einschränken.
Kernregelung des Entwurfs ist eine neue Verpflichtung für Menschen, die Informationen von Hamburger Behörden erfragen. Sie müssen künftig nicht nur ihren Namen, sondern auch ihre Anschrift mitteilen. Anonyme Anfragen gehören damit der Vergangenheit an. Aber nicht nur das: Kommen Dritte in angefragten Dokumenten vor, müssen Behörden künftig die Daten der Antragsteller an diese weiterleiten, sofern sie es wünschen.

Wenn also etwa Journalistinnen Anfragen zu zwielichtigen Unternehmen oder Rechtsextremen an die Verwaltung stellen, oder Verbände Anfragen an die Politik stellen, bzw.  sich in Anhörungsverfahren zu Gesetzentwürfen äußern, könnten all ihre Daten bei ebendiesen Unternehmen und Personen landen.

Die Meldung können Sie nachlesen unter: netzpolitik.org/2019/hamburg-will-transparenzgesetz-einschraenken/

Die Pressemeldung der Hamburger Justizbehörde unter: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13359478/2019-12-18-jb-hamburgs-verwaltung-wird-noch-transparenter/

 

Stein des Anstoßes fürs Transparenzgesetz: Die Verträge zum Bau der Hamburger Elbphilharmonie, Bild: www.mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

 

18. Dezember 2019 ,Berlin, Agentur Netzpolitik.org

Hamburg will Transparenzgesetz einschränken

Die Hamburger Bürgerschaft macht Ernst: Sie will das fortschrittlichste Transparenzgesetz Deutschlands schleifen. Die neue Regelung der rot-grünen Regierung könnte vor allem für Journalistinnen, aber auch Verbände gefährlich werden. Und das vor der Bürgerschaftswahl.

 

17. Dezember 2019 , Karlsruhe, Pressebox

DSGVO: Zweistellige Millionenstrafen jetzt auch in Deutschland realistisch

Damit wird die Bemessung von Bußgeldern nach der DSGVO künftig auf eine neue Grundlage gestellt. Das Modell sieht eine einheitliche und vorhersehbare Berechnung von Bußgeldern bei Verstößen gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung vor. „Das Modell sorgt für mehr Klarheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Für Unternehmen wird ein Risikomanagement möglich, aber auch notwendig“, sagt Datenschutzexperte Dr. Voßbein, der die deutschlandweite Regelung für Unternehmen und die Anliegen des Datenschutzes zwar positiv wertet, „aber die Strafhöhe weiterhin mit ‚Augenmaß‘ festgelegt werden sollte“.

Denn bisher blieben deutsche Unternehmen und Vereine bei Sanktionen aufgrund von Datenschutzverstößen im weltweiten Vergleich weitestgehend verschont. Im Vergleich zu Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder den USA waren die Strafgeldzahlungen in Deutschland von geringer Natur. Damit wird es nun vorbei sein. Aber nicht nur deshalb lohnt eine genaue Betrachtung des verabredeten Modells.

Da die neue Formel durchaus komplex ist, wird die Berechnung aus praktischen Gründen im Folgenden vereinfacht dargestellt. Der Umsatz spielt bei der Berechnung des Bußgeldes eine zentrale Rolle. Wie wird zukünftig ein Bußgeld festgelegt? Die Behörden ermitteln einen „Tagessatz“ indem sie den globalen Vorjahresumsatz durch 360 teilen. Dieser Wert wird mit einem Faktor multipliziert. Die Höhe des Faktors richtet sich nach der Schwere des Verstoßes gegen die Datenschutzregeln und kann zwischen 1 und 12 und in besonders schweren Fällen sogar noch darüber liegen. Maßgeblich für den zu ermittelnden Wert ist die Anzahl der betroffenen Personen, die Dauer des Verstoßes, Art, Umfang und Zweck der betreffenden rechtswidrigen Verarbeitung und die Reichweite des dadurch entstandenen Schadens.

Maximal darf die Geldbuße eine Höhe von 4 Prozent des Unternehmensumsatzes haben. Das neue Bußgeldmodell gibt einen Korridor vor. Übrigens: Liegen verschiedene Verstöße gegen die Regelungen der DSGVO vor, so werden die dafür fälligen Bußgeldbeträge addiert. Es soll, so die Datenschutzbehörden, keine ermäßigte Gesamtstrafe geben. Zur Höhe der Geldbußen lässt sich eins sagen: Die Höhe der Bußgelder wird auch in Deutschland zukünftig deutlich höher als bisher ausfallen. Aktuell kündigte die Berliner Datenschutzbehörde an, ein Bußgeld in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages verhängen zu wollen.

 

17. Dezember 2019 , Karlsruhe, Pressebox

DSGVO: Zweistellige Millionenstrafen jetzt auch in Deutschland realistisch

Die deutschen Datenschutzbehörden haben sich jüngst auf ein einheitliches Modell zur Berechnung von Bußgeldern geeinigt.

 

15. Dezember 2019 , Presse Polizei Aurich

Überfall auf Sicherheitsmitarbeiter

Am Freitagabend, 13.12.2019 gegen 22:30 Uhr, wurde ein Mitarbeiter vom Sicherdienst durch mehrere Personen hinterrücks angegriffen und durch Schläge und Tritte erheblich verletzt. Im Anschluss an die Tathandlungen konnten die Täter unerkannt flüchten.

Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei Aurich verliefen erfolglos. Als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes war das Opfer für die Überwachung auf dem dreitägigen "Weihnachtsmarkt vor dem Auricher Schloss" eingesetzt. Der Angriff erfolgte während der Bestreifung, nach Schließung des Weihnachtsmarktes. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Aurich entgegen. Telefon: 04941-606215.

Eine „Null-Toleranz“-Politik soll es im Bereich der Angriffe gegen Amtsträger, Rettungskräfte und Ehrenamtliche geben. Das hat Stefan von der Beck, Staatssekretär im Justizministerium des Landes Niedersachsen, beim Besuch im Sozialgericht und der Staatsanwaltschaft in Aurich im März 2019 betont.

Bleibt zu hoffen, das die niedersächsische Justiz auch Sicherheitsmitarbeiter im öffentlichen Bereich in diese Gruppe aufnimmt.

Polizei fahndet nach Schlägergruppe auf dem Weihnachtsmarkt in Aurich, Beispielfoto: Polizei Krefeld

 

15. Dezember 2019 , Presse Polizei Aurich

Überfall auf Sicherheitsmitarbeiter

Er sorgte für die Sicherheit auf einem Weihnachtsmarkt: Tätlicher Angriff auf Sicherheitsdienst durch Tätergruppe zur Nachtzeit. Fahndung der Polizei erfolglos. Motiv unbekannt.

 

13. Dezember 2019 , Berlin Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)

Sicherheit ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Deutschland

Die Sicherheit im Analogen wie im Digitalen ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg der deutschen Industrie und gleichzeitig eine ihrer größten Herausforderungen. Die Angriffe auf deutsche Unternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren zugenommen. 2019 waren laut einer Studie des BDI-Mitgliedsverbands Bitkom 88 Prozent der Unternehmen Ziel einer Attacke. Zudem sind laut dem Allianz Risk Barometer 2019 Betriebsunterbrechungen – ausgelöst u.a. durch Störungen der Supply-Chain – und Cyberangriffe die zwei bedeutendsten Risiken für erfolgreiches unternehmerisches Handeln.
Auf dieser Basis fordert der BDI als Stimme der deutschen Industrie einen koordinierten regulatorischen Ansatz zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten, um die Widerstandsfähigkeit von Produkten, Prozessen und Systemen gegen digitale Angriffe zu stärken. Darüber hinaus braucht es
* mehr personelle Ressourcen für die Sicherheitsüberprüfung,
* eine eindeutige Benennung von Ansprechpartner in Behörden und
* ein besser auf die Bedarfe der deutschen Industrie abgestimmtes Zweites IT-Sicherheitsgesetz
Bereits heute existiert eine große Zahl an unterschiedlichen Allianzen, Bündnissen und Initiativen innerhalb unterschiedlicher Ressorts der Bundesregierung. Die Etablierung dieser Dialogforen mit der Wirtschaft ist ein Erfolg und kann gleichwohl nur der erste Schritt gewesen sein. Es bedarf einer vertieften Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft. Diese sollte auf den Erfahrungen und der gewonnenen Expertise bisheriger Kooperationen aufbauen und eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie verfolgen. Es bedarf einer vertieften Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft.
Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: bdi.eu/artikel/news/sicherheit-ist-ein-zentraler-wettbewerbsfaktor-fuer-deutschland/

 

 

13. Dezember 2019 , Berlin Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)

Sicherheit ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Deutschland

Deutsche Unternehmen sind jeden Tag Zielscheibe von Datendiebstahl, Cyberangriffen, Spionage, Sabotage und anderen Formen der Wirtschaftskriminalität. Der jährliche Schaden liegt bei mehr als 100 Milliarden Euro. Für die global vernetzte deutsche Industrie sind alle Dimensionen von Sicherheit entscheidend. Um sie zu wahren und gewährleisten müssen Staat und Wirtschaft gemeinsam handeln, so die Forderung des BDI.

 

12. Dezember 2019 , Hamburg Medienbericht HA

Willkommen: Ex-LKA- Chef Frank-Martin Heise wechselt in die Sicherheitswirtschaft

Das „nötige Vertrauen“ fehle, sein Führungsverhalten sei nicht mehr tragbar und er könne „die weitere Verwendung“ nicht länger verantworten, teilte der Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer im August in einem internen Schreiben seiner Belegschaft mit. Deshalb musste Frank-Martin Heise seinen Posten als Chef des Landeskriminalamtes (LKA) räumen.

Lange wurde spekuliert, wohin es den Kripo-Beamten zieht. Nun ist klar: Heise geht in die Privatwirtschaft der Sicherheitsbranche.
Wie das Hamburger Abendblatt heute meldet, wird Heises künftiger Arbeitsplatz ein Schweizer Sicherheitsunternehmen werden, welches auf internationale Ermittlungen spezialisiert ist. Dieses hat Banken, Anwaltskanzleien und Regierungsorganisationen als Kunden.
Im Verwaltungsrat seines neuen Arbeitgebers sitzt Thorsten Mehles, Ex-Polizist in Hamburg. Vermutlich hegt er zu Heise einen guten Draht, legte bei seinen Kollegen ein gutes Wort für den Ex-LKA-Chef ein.

Zu Frank-Martin Heise hatte die ASW Norddeutschland auf Tagungen und Pressekonferenzen ein sehr guten Kontakt.

Ex-LKA-Chef Frank Martin Heise (rechts) wechselt in die Sicherheitswirtschaft, Archivbild: ASW Nord

 

12. Dezember 2019 , Hamburg Medienbericht HA

Willkommen: Ex-LKA- Chef Frank-Martin Heise wechselt in die Sicherheitswirtschaft

Medienberichten zufolge wechselt Heise von der Polizei Hamburg in ein Schweizer Sicherheitsunternehmen.

 

11. Dezember 2019 , Schwerin Presse Polizei

Betrunkene randalieren in Schweriner Krankenhausnotaufnahme - Sicherheitsmitarbeiter verletzt

Drei äußerst aggressive und randalierende Patienten haben am Mittwochmorgen die Notaufnahme eines Krankenhauses in Schwerin teilweise lahmgelegt. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wurde bei der Auseinandersetzung Polizeiangaben zufolge von den Tätern mit einem Gegenstand im Gesicht verletzt und eine Treppe hinabgestoßen. Bei den betrunkenen Randalierern handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um drei Täter aus Georgien.
Der Streit war nach Polizeiangaben in der Nacht eskaliert, weil sich die Drei offenbar nicht schnell genug versorgt fühlten. Als sich die Auseinandersetzung auch in einen Bereich verlagerte, in dem Notfallpatienten versorgt wurden, hätten diese Räume zeitweise geräumt werden müssen.
Zwei der Randalierer wurden durch die Polizei festgenommen. Es werde nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Der Sicherheitsmitarbeiter wurde krankenhausärztlich versorgt.

 

11. Dezember 2019 , Schwerin Presse Polizei

Betrunkene randalieren in Schweriner Krankenhausnotaufnahme - Sicherheitsmitarbeiter verletzt

Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es in den heutigen frühen Morgenstunden in der Notaufnahme der Helios-Kliniken Schwerin. Die Notaufnahme mußte evakuiert werden. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde durch die Täter erheblich verletzt.

 

10. Dezember 2019 , Berlin Airliners.de

Projekt "Falke" soll Hamburger Flughafen gegen Drohnen sichern

Das Bundesverkehrsministerium will die Flughäfen in Deutschland besser vor illegalen Drohnen schützen und fördert die Entwicklung eines Abwehrsystems mit rund zwei Millionen Euro. Am Hamburger Flughafen soll getestet werden, wie eindringende Drohnen aufgespürt, identifiziert und notfalls abgefangen werden können, damit der Flugverkehr nicht gestört wird.
Das Abwehrsystem namens "Falke" sorge "für effektiven Schutz an Flughäfen vor illegal operierenden Drohnen", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag.
Das Abwehrsystem ist laut Bericht eines von 37 Projekten, die das Ministerium für die Forschung und Entwicklung von Drohnen und Flugtaxis mit insgesamt 26,8 Millionen Euro unterstützen will. Ziel des Projekts "Falke" ist demnach, beispielhaft am Flughafen Hamburg ein Gesamtkonzept zur Abwehr illegaler Drohen zu entwickeln.

Entscheidungsabläufe sollen standardisiert werden, damit das Konzept als Blaupause auch für andere Flughäfen verwendet werden kann, wie die Funke Mediengruppe weiter berichtete. An dem Projekt seien neben dem Hamburger Flughafen unter anderem die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, die Bundespolizei und die Deutsche Lufthansa beteiligt.
Die Bundesregierung sorge dafür, dass der Rechtsrahmen für Drohnen mit der technologischen Entwicklung Schritt halte, sagte Scheuer den Zeitungen. "Weil sich aber nicht jeder an das Gesetz hält, müssen wir wie bei jeder neuen Technologie mögliche Risiken im Blick behalten. Dafür werden wirksame technische Lösungen gebraucht."
2018 wurden dem Bericht zufolge 158 Fälle gemeldet, in denen Drohnen den Flugverkehr in Deutschland störten. Im ersten Halbjahr 2019 waren es 70 Fälle. Bislang dürfen Drohnen in einem Umkreis von 1,5 Kilometer rund um internationale Flughäfen - wie Frankfurt, München, Hamburg, Berlin oder Köln/Bonn - nicht fliegen.


Projekt "Falke" soll Flughafen vor fliegenden Drohnen schützen, Bild: Fraunhofer

 

10. Dezember 2019 , Berlin Airliners.de

Projekt "Falke" soll Hamburger Flughafen gegen Drohnen sichern

Am Hamburger Airport wird ein standardisiertes Drohnen-Abwehrsystem getestet. Das Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium mit einem Millionenbetrag unterstützt und soll später als Vorbild für andere Flughäfen dienen. 2018 wurden 158 Drohnenvorfälle gemeldet.

 

10. Dezember 2019 , Berlin, Presse Bundestag

Bundestag: FDP fragt nach – was ist mit dem Sicherheitsdienstleistungsgesetz?

"Auswirkungen des Wechsels eines Sicherheitsdienstleisters an deutschen Flughäfen auf Tourismus und Sicherheit" lautet der Titel einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (19/15399). Wie die Fraktion darin schreibt, führt das Unternehmen "Kötter Aviation Security" im Auftrag des Bundesinnenministeriums (BMI) und der Bundespolizei unter anderem die Sicherheitskontrollen am Flughafen Köln/Bonn sowie am Flughafen Düsseldorf durch. Nach eigener Aussage habe die Firma nun jedoch für beide Flughäfen beim Beschaffungsamt des BMI einen Antrag auf vorzeitige Beendigung des eigentlich bis Ende 2020 laufenden Vertrags zum 31. Mai 2020 gestellt. Während dem Antrag für den Flughafen Köln/Bonn vom BMI nicht entsprochen worden sei, sei er für den Flughafen Düsseldorf genehmigt worden und ein Aufhebungsvertrag werde aktuell geprüft.

Weiterhin fragt die FDP-Bundestagsfraktion die Bundesregierung, welche Schritte sie beim geplanten Luftsicherheitsdienstleistungsgesetz vornehmen wolle.

Die ganze kleine Anfrage können Sie hier nachlesen.

 

10. Dezember 2019 , Berlin, Presse Bundestag

Bundestag: FDP fragt nach – was ist mit dem Sicherheitsdienstleistungsgesetz?

Auch der Wechsels eines Sicherheitsdienstleisters in der Luftsicherheit wird thematisiert.

 

09. Dezember 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein erarbeitet „Landesaktionsplan gegen Rassismus“

Für Innenminister Hans-Joachim Grote ist der Kampf gegen Hass und Rassismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das machte er heute in seiner Rede auf der Dialogveranstaltung „Schleswig-Holstein gegen Rassismus“ deutlich:
„Verunglimpfung, Hass und Gewaltexzesse sind in Zeiten der so genannten sozialen Medien anscheinend ein Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. In manchen Bereichen gibt es scheinbar keine Grenzen mehr. Dies nehmen wir nicht hin. Ganz gleich, ob es sich um angeblich politisch motivierte Sachbeschädigung, Rufmord oder menschenverachtenden Rassismus handelt. Dagegen muss sich die gesamte Gesellschaft wehren.“
Die Landesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag deshalb bereits die Ausarbeitung des „Landesaktionsplans gegen Rassismus“ festgeschrieben. Die heutige Dialogveranstaltung sei ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg dorthin. Nach Überzeugung des Innenministers ist dabei entscheidend, dass sich neben öffentlichen, staatlichen Stellen, Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft einbringen.

Der „Landesaktionsplan gegen Rassismus“ werde einen wichtigen Beitrag leisten: In ihm würden nicht nur Leitlinien für die Präventions- und Antirassismus-Arbeit in Schleswig-Holstein festgelegt, sondern auch notwendige Handlungsfelder, Aktivitäten und Maßnahmen. Lücken im aktuell schon bestehenden Angebot im Bereich der Präventionsarbeit würden identifiziert und geschlossen werden.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Presse/PI/2019/191209_sh_gegen_rassismus.html;jsessionid=E9A89710BF7C300E6669497017BE25BF.delivery2-master

 

 

09. Dezember 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein erarbeitet „Landesaktionsplan gegen Rassismus“

Innenminister Hans-Joachim Grote: Gesellschaft muss geschlossen gegen Hass ankämpfen.

 

06. Dezember 2019 , Lübeck Kiel, Presse Innenministerium SH

Innenminister stellen Beschlüsse ihrer Herbstkonferenz 2019 in Lübeck vor

 „Ein ganz wichtiges Thema dieser Innenministerkonferenz war die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden der Länder, des Bundes und auch Europas. Die Vielzahl vorhandener Informationen richtig einzuordnen und schnell den zuständigen Stellen zur Verfügung zu stellen, ist eine immerwährende Herausforderung. Das war auch Gegenstand unseres Gespräches mit der Direktorin von Europol, Frau Catherine de Bolle“, erklärte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote. De Bolle hatte auf Initiative des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius an der Sitzung teilgenommen.

Die Innenminister haben sich auf etliche Maßnahmen verständigt. Die Redaktion möchte sich auf die Maßnahmen beschränken, welche für die Sicherheitsbranche relevant sein können:

Bekämpfung Rechtsextremismus/Antisemitismus

Die Verfassungsschutzämter sollen mit dem Ziel gestärkt werden, ein umfassendes Lagebild zur Früherkennung von extremistischen/rechtsextremen Bestrebungen zu erhalten. Polizei und Verfassungsschutz sollen intensiver zusammenarbeiten. Das Trennungsgebot zwischen Polizei und Verfassungsschutz ist kein Kooperationsverbot. Geplant ist ferner eine Verstärkung der Präsenz der Sicherheitsbehörden im Netz, um frühzeitig Gefahren erkennen und Straftaten verfolgen zu können. Dazu müssen die Diensteanbieter verpflichtet werden, Hass- und Gewaltpostings nicht nur zu löschen, sondern in einem abgestuften Verfahren anzuzeigen und vorhandene Daten, die den Urheber identifizieren können, den Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Das Bundeskriminalamt fungiert hier als Zentralstelle.

Bekämpfung der Clankriminalität

Die Innenminister haben bekräftigt, den Kampf gegen Clankriminalität konsequent fortzusetzen. Die bisherigen Erfolge zeigen, dass der Rechtstaat sich durchsetzen kann. Mit der Bund-Länder-Initiative Clan Kriminalität (BLICK) wurden Strukturen geschaffen, auf deren Grundlage die Zusammenarbeit der Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden weiter intensiviert werden kann. Seehofer: „Unsere Behörden in Bund, Ländern und Kommunen können sich der politischen Rückendeckung durch die Innenminister gewiss sein.“

Schärferes Vorgehen gegen Pyrotechnik bei Fußballspielen  

 Die Innenministerkonferenz will stärker gegen unerlaubtes Abbrennen von Pyrotechnik vorgehen. Wegen der hohen Gefährdung von Unbeteiligten beispielsweise in Fußballstadien , denken die Innenminister daran, den Einsatz auch von erlaubten bzw. zugelassenen pyrotechnischen Gegenständen in bestimmten Fällen im Sprengstoffgesetz unter Strafe zu stellen. Auch soll in diesem Zusammenhang eine Verschärfung möglicher weiterer Sanktionen  gegen die Verursacher und andere Gewalttäter geprüft werden

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Die vollständigen Beschlüsse werden nach Veröffentlichung hier eingestellt.

v.l.n.r.: Boris Pistorius, Horst Seehofer, Vorsitzender Hans-Joachim Grote, Lorenz Caffier, Bild: ASW Nord

Herbsttagung Gruppenfoto der Innenminister, Bild: Innenministerium SH

 

06. Dezember 2019 , Lübeck Kiel, Presse Innenministerium SH

Innenminister stellen Beschlüsse ihrer Herbstkonferenz 2019 in Lübeck vor

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hans-Joachim Grote, sowie die Sprecher der SPD- bzw. unionsgeführten Innenministerien Boris Pistorius und Lorenz Caffier gemeinsam mit Bundesinnenminister Horst Seehofer eine Auswahl der Beschlüsse der Herbst-Innenministerkonferenz vorgestellt. Diese fand am 5. und 6. Dezember in Lübeck statt.

 

06. Dezember 2019 , Berlin DIHK

Geschäftsrisiko Globus: Welthandelsregeln am Ende?

Denn durch eine US-Blockade ist die Welthandelsorganisation WTO in einer ihrer Kernfunktionen – der Schiedsgerichtsbarkeit – ab diesem Tag nicht mehr handlungsfähig. Danach können die Regeln der WTO zwischen 164 Ländern weltweit nicht mehr durchgesetzt werden.

Deutschen Unternehmen droht im Außenhandel erhebliche Rechtsunsicherheit. Schließich beruhen knapp zwei Drittel der außereuropäischen Exporte Deutschlands einzig auf WTO-Regeln. Auf was müssen sich die deutschen Betriebe also gefasst machen? Näheres erfahren Sie aus dem Rundbrief des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Diesen können Sie hier nachlesen.

Logo des DIHK, Bild: DIHK

 

06. Dezember 2019 , Berlin DIHK

Geschäftsrisiko Globus: Welthandelsregeln am Ende?

Am 11. Dezember 2019 wird das Welthandelssystem erschüttert. Unternehmen der Sicherheitswirtschaft mit Geschäftsfeldern im Ausland sollten sich umfangreich informieren.

 

06. Dezember 2019 , Köln Bundesamt für Verfassungsschutz

Bedrohung der deutschen Wirtschaft durch Cyberangriffe der Gruppe WinNTI

Mitte 2019 wurde in den Medien über Cyberangriffe auf mehrere deutsche DAX-Konzerne berichtet, die durch die Cyberangreifergruppe WinNTIverübt worden sein sollen. Nach Erkenntnissen der Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz starteten die Angriffe vermutlich bereits im Jahre 2016.

Durchgeführt wurden die Angriffe mit verschiedenen Varianten der gleichnamigen Malware WinNTI in der Version 3. Diese Version der Schadsoftware ist bereits seit 2013 im Einsatz, die neuesten Varianten wurden durch den Akteur im Jahr 2017 entwickelt. Die Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz geht von einer anhaltenden Angriffswelle durch den Akteur auf die deutsche Wirtschaft aus.

Vor diesem Hintergrund sollen die wesentlichen Analyseergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Dieser Cyber-Brief enthält aktuelle Detektionsregeln und technische Indikatoren (Indicators of Compromise), um eine mögliche Infektion durch WinNTIfeststellen zu können.1 Außerdem wird die Funktionsweise der aktuellsten Variante der WinNTI-Malware dargestellt.

Den Cyberbrief können Sie hier nachlesen.

Malware WinNTI verbreitet sich weltweit, Bild: Heinz Schmitz org.

 

06. Dezember 2019 , Köln Bundesamt für Verfassungsschutz

Bedrohung der deutschen Wirtschaft durch Cyberangriffe der Gruppe WinNTI

Hinweis auf aktuelle Angriffskampagne: Die Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz warnt in seinem aktuellen Cyberbrief Wirtschaftsunternehmen vor Cyberangriffen durch die Cyberangreifergruppe WinNTI.

 

06. Dezember 2019 , Augsburg Redaktion Security Insider

Wirtschaft:Digitale Transformation verlangt digitales Immunsystem

Die digitale Transformation von Staat und Wirtschaft ist eine Herausforderung: Es geht nicht allein um das Übertragen analoger Prozesse ins Virtuelle, sondern zusätzlich müssen auch Datenschutz und -sicherheit mitbedacht werden. Die designierte SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken (MdB) äußert sich im Interview mit Security-Insider zum Vorschlag nach einem „digitalen Immunsystem“ ihrer Fraktion.
Die Technische Entwicklung spaltet die Menschheit in Angegriffene und Angreifer: Nicht einmal die Chefs verschlüsseln ihre Kommunikation, die Qualität von Passwörtern scheint verbesserungsbedürftig zu sein.
Umgekehrt die Angreifer: Mit (krimineller) künstliche Intelligenz könnten Stimmen "kopiert" und damit die Angriffsqualität – etwa beim Identitätsdiebstahl – deutlich erhöht werden. Der Angerufene könnte künftig nicht einmal mehr sicher sein, ob sein Vertrauter an der Strippe ist. Genauso ermöglicht das breitbandige "Internet der Dinge" ein exponentielles Wachstum der Angriffe, denen künftig auch die Nutzer von Herzschrittmachern oder vernetzter Fahrzeuge zum Opfer fallen könnten. Zwischen 2015 und 2021 sollen sich die Schäden durch Cyberkriminalität auf 6 Billionen US-Dollar verdoppeln. Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein „digitales Immunsystem“ (pdf) vorgeschlagen. Eine der Autorinnen, die designierte Parteivorsitzende, MdB und stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitale Agenda Saskia Esken, stellt sich den Fragen von Security Insider.
Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen: https://www.security-insider.de/digitale-transformation-verlangt-kollektiven-dauerlauf-a-888415/?cmp=ex-rp-art-trf-unn_Web-20191205

 

Saskia Esken, Bild:SPD Fraktion

 

06. Dezember 2019 , Augsburg Redaktion Security Insider

Wirtschaft:Digitale Transformation verlangt digitales Immunsystem

Die designierte SPD-Vorsitzende Saskia Esken sagt in einem Interview mit Security-Insider zum digitalen kollektiven Dauerlauf: Die digitale Transformation in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft geht immer schneller voran, die Sicherheit bleibt dabei oft auf der Strecke. Sie fordert als Politikerin ein „digitales Immunsystem“.

 

05. Dezember 2019 , Bremen Presse Wirtschaftssenator

Bremen: Geldwäscheprävention – Gemeinsame Aktion von Bund und Ländern

Die Freie Hansestadt Bremen hat Ende November gemeinsam mit den anderen Bundesländern im Bereich der Geldwäscheprävention an der erstmaligen Durchführung einer "Konzertierten Aktion" unter Federführung der Financial Intelligence Unit (FIU)* teilgenommen. Im Rahmen der konzertierten Aktion fanden in sämtlichen Bundesländern Prüfungen bei Kfz-Händlern, insbesondere bei Kfz-Gebrauchthändlern, durch die jeweils zuständigen Aufsichtsbehörden statt. Dabei wurde geprüft, ob die Kfz-Händler, die Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz sind, den sich aus dem Gesetz ergebenden Pflichten nachkommen.
Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz im Kfz-Bereich sind diejenigen Händler, die Bargeldgeschäfte ab 10.000 Euro abschließen.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.328125.de&asl=bremen02.c.730.de

 

Bild: Presseportal

 

05. Dezember 2019 , Bremen Presse Wirtschaftssenator

Bremen: Geldwäscheprävention – Gemeinsame Aktion von Bund und Ländern

Ende November 2019 fand eine gemeinsame Aktion gegen bundesdeutsche Kfz-Händler statt.

 

04. Dezember 2019 , Hamburg Presse NBS

Neues Institut an der NBS: Institut für Human Resource Management und Organisationspsychologie (IHRO)

Mit Prof. Dr. Harriet Kleiminger, Studiengangleiterin des Master-Studiengangs Business Management (M.A.) und spezialisiert auf Personalmanagement, und Prof. Dr. Achim Wortmann, der an der NBS die Professur für Wirtschaftspsychologie innehat, sind genau diese Themen im neuen Institut inhaltlich stark vertreten. Unterstützt werden die beiden durch Research Fellow Marcel Schütz.
Das Institut dient der Bündelung von Fachwissen durch den Zusammenschluss mehrerer Professorinnen und Professoren, die sich konkreten Themen in gemeinsamen Forschungsaktivitäten widmen möchten. Das neu gegründete Institut für Human Resource Management und Organisationspsychologie (IHRO) wurde von Prof. Dr. Harriet Kleiminger und Prof. Dr. Achim Wortmann ins Leben gerufen. Das Institut möchte gemeinsame Forschung betreiben und sich dabei auf die Themen „Agiles Arbeiten & Projektmanagement“, „Digitalisierung & Projektmanagement/Organisation“, „Frauen & Führung“, „Recruiting und Eignungsdiagnostik“ sowie „Strategische Personalplanung“ konzentrieren.

Für Unternehmen bietet das IHRO eine forschungsbasierte Beratung zu den Themen "Personal" und "Organisation", insbesondere zu den genannten Schwerpunktthemen an:
* Begleitung von internen Projekten
* Konzeption und Durchführung von Trainings
* Unterstützung bei unternehmensspezifischen Fragestellungen im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten.

Die Pressemeldung der NBS können Sie nachlesen unter: www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/neues-institut-an-der-nbs-institut-fuer-human-resource-management-und-organisationspsychologie-ihro/

 

04. Dezember 2019 , Hamburg Presse NBS

Neues Institut an der NBS: Institut für Human Resource Management und Organisationspsychologie (IHRO)

An der NBS Northern Business School – University of Applied Sciences, der Kooperationshochschule der ASW Norddeutschland, wurde kürzlich ein neues Institut gegründet, das sich ganz den Themen „Human Resource Management“ und „Organisationspsychologie“ widmen möchte. Angebote für Unternehmen mit diversen Angeboten.

 

03. Dezember 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Projekt Baustellensicherheit mit Preis ausgezeichnet

 „Mit dieser Auszeichnung rücken wir Initiativen, Projekte, Unternehmen und Einrichtungen in den Fokus, die sich besonders für die Digitalisierung engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für die Innovationskraft unseres Landes leisten", sagte Muhle.

Das niedersächsische  Unternehmen  CONOVA 24 aus Hannover wurde an Platz 3 als „Digitaler Ort Niedersachsen" mit dem Produkt „Baustellencard für lückenlose Zutrittskontrolle“ wegen ihres hohen Digi­tali­sierungs­poten­tials und ihrer Inno­vations­kraft ausgezeichnet.

Keine andere Branche steht aufgrund von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit so im Fokus und häufig in der Kritik wie das Baugewerbe. Gründe hierfür sind unter anderem die stets wechselnden Produktionsstätten als auch die Vielzahl der am Bau beteiligten Akteure mit teils vielschichtigen Vertragsstrukturen (Nach-/Subunternehmer).

Bislang fiel es den Betreibern von Baustellen schwer, den Mitarbeitereinsatz auf der Baustelle zu überwachen und strukturiert gegen illegale Beschäftigung vorzugehen. Hier schafft die innovative Baustellencard Abhilfe. Ein interessantes Produkt, wie die ASW Nord findet. Es dürfte auch das Interesse der Sicherheitsdienstleistung im Veranstaltungsschutz finden.

Weitere Informationen zur Baustellencard unter www.baustellencard.de

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/techtide-2019-wirtschaftsministerium-zeichnet-ki-talente-2019-und-digitale-orte-niedersachsen-aus-183214.html

 

Baustellencard-Terminal, Bild: Conovia 24

 

03. Dezember 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Projekt Baustellensicherheit mit Preis ausgezeichnet

Zum Auftakt der Digitalisierungskonferenz TECHTIDE 2019 hat Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle heute erstmals die „KI Talente 2019" ausgezeichnet.

Neben Preisen in den Kategorien „Wirtschaft" und „Wissenschaft" zeichnete Staatssekretär Muhle zehn Unternehmen und Einrichtungen als „Digitaler Ort Niedersachsen" aus. Darunter die CONOVA 24 aus Hannover mit der "Baustellencard".

 

02. Dezember 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern - Einsicht des Ministers

Innenminister Lorenz Caffier hat heute das Landeskriminalamt (LKA) M-V besucht und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Ereignisse und Entwicklungen in den letzten Wochen gesprochen.
„Ich weiß, dass viele nach Bekanntwerden der schlimmen Verfehlungen einzelner Kollegen verunsichert sind. Das öffentliche Bild und der Ruf des LKA wurden beschädigt und das kann niemanden in dieser Behörde unberührt lassen. Hinzu kommen die personellen sowie anstehenden organisatorischen Veränderungen, auch dies bringt Unruhe mit sich“, sagte der Minister im Rahmen einer Personalversammlung.
 
 Er dankte Ingolf Mager als bisherigen Direktor des LKA für seine Arbeit. „Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, denn Herr Mager hat über Jahre hinweg maßgeblich daran mitgewirkt, diese Behörde aufzubauen, auszurichten und zu gestalten. Er hat sich große Verdienste um die Kriminalitätsbekämpfung in unserem Bundesland und die polizeiliche Zusammenarbeit mit Polen erworben. Und ich betone auch ausdrücklich: Die Aufdeckung der Vorfälle, die derzeit vor dem Landgericht Schwerin verhandelt werden, haben Herr Mager und das LKA maßgeblich selbst vorangetrieben.“
 Der Leitende Kriminaldirektor Rogan Liebmann ist mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Leiter des LKA betraut worden. Er ist ein versierter Fachmann auf dem Gebiet der Kriminalitätsbekämpfung. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde kennen und schätzen ihn.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell?id=155724&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

 

 

02. Dezember 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern - Einsicht des Ministers

Geste der Wertschätzung: Innenminister Caffier hat nach überraschender Absetzung des LKA-Chefs das LKA MV in Schwerin-Rampe besucht. Dank an Ingolf Mager in eriner Personalversammlung ausgesprochen. Der Leitende Kriminaldirektor Rogan Liebmann aus dem Innenministerium wurde als kommissarischer LKA-Leiter umgesetzt.

 

29. November 2019 , Hannover heise online

Sicherheitsvorfall beim Sicherheitsdienst: Ransomware "Ryuk" befällt Unternehmen Prosegur

Wie der Nachrichtendienst heise.online meldet, ist der in Madrid ansässige international tätige Sicherheitsdienstleister Prosegur, der Geld- und Werttransporten durchführt, ist – vermutlich am vorgestrigen Mittwochmorgen – einer Infektion mit der Ransomware "Ryuk" zum Opfer gefallen.
Prosegur ist eigenen Angaben zufolge in 25 Ländern auf fünf Kontinenten tätig. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 175.000 Mitarbeiter. Zu seinen Dienstleistungen zählen unter anderem Geld- und Werttransporte (Sicherheitslogistik) sowie die Planung, Installation und Wartung von Gefahrenmeldeanlagen.

In einem ersten Statement, dass Prosegur am gestrigen Mittwoch via Twitter veröffentlichte, war zunächst die Rede von einem nicht näher spezifierten Sicherheitsvorfall ("information security incident"). Man habe "alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen" eingeleitet um zu verhindern, dass der Vorfall die Dienstleistungen des Unternehmens beeinträchtige. Dazu gehöre unter anderem die Einschränkung der Kundenkommunikation, um die Verbreitung zu verhindern.
Später hat das Unternehmen einen neuen Tweet mit weiteren Details veröffentlicht: Prosegur bestätigte nun einen Angriff durch den Erpressungstrojaner Ryuk. Man behalte die eingeschränkte Kommunikation als Sicherheitsmaßnahme bei und arbeite daran, die (offenbar doch beeinträchtigten) Dienstleistungen so schnell wiwie möglich wieder verfügbar zu machen.

Die Meldung können Sie nachlesen unter: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsvorfall-beim-Sicherheitsdienst-Ransomware-Ryuk-befaellt-Prosegur-4598361.html

 

 

29. November 2019 , Hannover heise online

Sicherheitsvorfall beim Sicherheitsdienst: Ransomware "Ryuk" befällt Unternehmen Prosegur

Der Erpressungstrojaner Ryuk wütete in Prosegurs Unternehmensnetzwerk. Das vollständige Ausmaß der Infektion ist derzeit noch unklar.

 

28. November 2019 , Hamburg Presse NBS, ASW Norddeutschland

Kunstdiebstahl in Dresden: Hamburger Experte deckt Schwächen des Sicherheitssystems auf

Am Morgen des 25. Novembers 2019 wurde in das Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen. Bedeutende Kunstwerke wurden geraubt. Prof. Dr. Daniel Zerbin, Professur Kriminalwissenschaften an der Hamburger Hochschule NBS Northern Business School, schreibt dazu einen Kommentar, welcher die Sicherheitskultur in Museen kritisch hinterfragt.

Prof. Zerbin schreibt: „ Der Modus Operandi - also die Vorgehensweise - der Täter zeigt ein deutliches Muster. Ähnlich wie beim Überfall am 20. Dezember 2014 auf Juweliere im Luxusboulevard des Kaufhauses des Westens (KaDeWe) oder dem Goldmünzen-Diebstahl am 27. März 2017 im Bode-Museum in Berlin, gingen die Täter in Dresden professionell und äußerst brutal vor. Mit Hilfe von Äxten und durch Brandstiftung brachten sie sich in den Besitz der Kunstgegenstände und verwischten ihre Spuren. Bei den geschilderten Taten im Berliner Münzdiebstahl war die organisierte Kriminalität in Form von Clan-Strukturen am Werk.

Der Fall in Dresden offenbart einen naiven Umgang mit dem Thema Sicherheit. Ein Sicherheitskonzept, das es zulässt, wertvollste Diamanten- und Brilliantgarnituren hinter schwach gesichertem Glas und durch Wachleute zu sichern, die nicht eingreifen können oder wollen, ist kein wirkliches Sicherheitskonzept! Wer Sicherheit nur durch die rosarote Brille der Philanthropie sehen möchte, muss die Auswirkungen dieser Perspektive akzeptieren. Neutralisationstechniken wie „100% Sicherheit gibt es nicht“ oder „alles ist mit dem LKA abgestimmt worden“, helfen da nur wenig. Die Kunstgegenstände sind weg und die mediale Aufmerksamkeit ist Werbung für Nachahmungstaten.

In Deutschland hat die Polizei das Gewalt- aber nicht das Sicherheitsmonopol. Auch wenn die Polizei nach ihren Dienstvorschriften Präventionsarbeit zu leisten hat, so liegt ihr Schwerpunkt jedoch auf unmittelbarer Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Komplexe Sicherheitskonzepte unter Einsatz moderner Technik ist eine Aufgabe für Ingenieure und speziell ausgebildeten Sicherheitsmanager. Die Polizei für erfolgte Einbrüche in Museen verantwortlich zu machen ist unfair und geht an der Realität vorbei. In einem kooperativen Staat teilen sich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit anderen Akteuren, in dem beschrieben Fall das Museum, die Aufgabe, für Schutz zu sorgen.
Der Raub in Dresden zeigt plakativ die Schwächen der deutschen Sicherheitsarchitektur, insbesondere hinsichtlich der Einbindung der privaten Sicherheit. Sicherheitskräfte werden als Mitarbeiter zweiter Klasse angesehen und schlecht bezahlt. Durch die hohe Fluktuation im Personalkörper der Sicherheitswirtschaft gelingt es der organisierten Kriminalität leicht, Innentäter einzuschleusen, die wichtiges Fachwissen liefen, wie beim Münzdiebstahl im Bode-Museum geschehen.

Um einen ausreichenden Schutz unserer Kunstschätze zu ermöglichen, ist ein Umdenken zwingend notwendig. Sicherheitsforschung muss praxisnaher ausgerichtet werden und muss Sicherheitsexperten mit einbinden, statt Millionen in „akademische Luftschlösser“ zu investieren. Die Führung von Kunst- und Kultureinrichtungen müssen sich ihrer Verantwortung in Bezug auf Sicherheit stärker bewusst werden. Der Einsatz von Sicherheitspersonal sollte nicht nur nach Quantität und nach monetären Maßstäben gestaltet werden. Exzellente Kunst braucht exzellente Sicherheitskonzepte und auch Sicherheitspersonal mit hohen Einsatzwerten.“

Den vollständigen Kommentar können Sie nachlesen unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/kunstraub-in-dresden/

Zum Autor: Prof. Dr. Daniel Zerbin war viele Jahre führender Mitarbeiter in der Sicherheitsabteilung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Nach einer Lehrtätigkeit an der Hochschule der Polizei Hamburg wechselte er zur staatlich anerkannten Hochschule Northern Business School (NBS) Hamburg. Zerbin ist Kriminalwissenschaftler, Terrorismusexperte und stellvertr. Leiter des Studiengangs Sicherheitsmanagement. Er ist Kooperationspartner der ASW Norddeutschland.



Residenzschloss Dresden mit dem grünen Gewölbe, Bild: Stadt Dresden

Kriminalwissenschaftler Prof. Dr. Daniel Zerbin, Bild: NBS

 

28. November 2019 , Hamburg Presse NBS, ASW Norddeutschland

Kunstdiebstahl in Dresden: Hamburger Experte deckt Schwächen des Sicherheitssystems auf

Am Morgen des 25. Novembers 2019 wurde in das Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen. Bedeutende Kunstwerke wurden geraubt. Ein Kommentar von Prof. Dr. Daniel Zerbin, Professur Kriminalwissenschaften an der NBS Northern Business School. Prof. Dr. Zerbin: "Die Polizei für erfolgte Einbrüche in Museen verantwortlich zu machen, geht an der Realität vorbei. Um einen ausreichenden Schutz unserer Kunstschätze zu ermöglichen, ist ein Umdenken zwingend notwendig. Exzellente Kunst braucht exzellente Sicherheitskonzepte und auch Sicherheitspersonal mit hohen Einsatzwerten."

 

27. November 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Minister Caffier setzt zwei Top-Polizisten ab

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat den Leiter der Polizei-Abteilung im Innenministerium, Frank Niehörster, von seinem Posten abberufen. Auch der Chef des Landeskriminalamts, Ingolf Mager, muss seinen Hut nehmen. Das verkündete Caffier am Dienstagmittag in einer Pressekonferenz. „Veränderungen sind unumgänglich”, sagte Caffier unmittelbar nach der Vorstellung der Ergebnisse einer Experten-Kommission zum Polizei-Skandal im SEK. Beide Beamte sind  ihre jeweiligen Führungsposten los. Niehörster wird neuer Leiter der Allgemeinen Abteilung im Innenministerium. Mager wechselt von der Spitze des Landeskriminalamtes ebenfalls ins Ministerium und wird dort laut Caffier neue Aufgaben übernehmen. Die Skandale in der Polizei seien nach Einschätzung Caffiers "ausdrücklich nicht der Grund für den Wechsel, aber der Anlass". Caffier weiter: "Ich habe mit Niehörster und Mager viele Schlachten erfolgreich geschlagen. Das schweißt alles auch zusammen." Aber im Sinne des Rotationsprinzips innerhalb der Polizeiführung habe er sich für die personellen Umbesetzungen entschieden, ergänzte Caffier.

Die Pressemeldung zum Nachlesen unter: www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell/?id=155530&processor=processor.sa.pressemitteilung

Die ASW Norddeutschland hat als Sicherheitsverband jahrelang mit Ingolf Mager in der Sicherheitspartnerschaft MV sowie der Sicherheitskonferenz "Danziger Gespräche" erfolgreich zusammengearbeitet. Der ASWNord-Geschäftsführer Alexander Brückmann sagt: "Ich bedaure den Weggang von Herrn Mager und wünsche ihm in der neuen Verwendung weiterhin erfolgreiche Arbeit für das Bundesland."

Der abgesetzte LKA-Chef Ingolf Mager. Bild: LKA-MV

 

27. November 2019 , Schwerin, Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Minister Caffier setzt zwei Top-Polizisten ab

Der MV-Innenminister zieht harte Konsequenzen aus den Polizei-Skandalen: Zwei Spitzenbeamte bei der Polizei und dem LKA müssen ihre Posten räumen. Davon betroffen ist der Chef des LKA MV, Ingolf Mager. Mager wird in das Innenministerium versetzt.

 

27. November 2019 , Hamburg Presse NBS

Neu: Masterstudium an der NBS möglich

Ab dem Sommersemester 2020 können an der NBS Northern Business School Hamburg – University of Applied Sciences, unter gewissen Voraussetzungen auch Studieninteressenten, die keinen Bachelor-Abschluss vorweisen können, ein Master-Studium aufnehmen. Diese Chance erlauben das Hamburgische Hochschulgesetz und die dort geregelten Zulassungsmöglichkeiten, aus denen die Hochschule ein passgenaues Angebot entwickelt hat. Somit können Interessenten, die eine staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung (bspw. Betriebswirt/in, Meister/in) erfolgreich abgeschlossen haben, unter bestimmten Bedingungen direkt ins Master-Studium einsteigen.
Der Studiengang Business Management (M.A.) vermittelt ein vertieftes betriebswirtschaftliches Fachwissen, umfassende methodische und strategische Kompetenzen sowie Managementfähigkeiten. Durch die Wahl eines Schwerpunkts können sich die Studierenden in den Bereichen "Security & Compliance", "Controlling", "Marketing" oder "Arbeit und Organisation" individuell spezialisieren und hier auch ihr Master-Projekt und ihre Master-Thesis eingliedern.

Weitere Informationen unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/vom-beruf-ins-master-studium-weiterbildungsstudiengaenge-an-der-nbs

 

 

27. November 2019 , Hamburg Presse NBS

Neu: Masterstudium an der NBS möglich

Anmeldungen zum Sommersemester 2020 möglich. Der Studiengang Business Management (M.A.) hat Schwerpunkte in den Bereichen "Security & Compliance", wie sie aus dem Studiengang Sicherheitsmanagement bekannt sind.

 

26. November 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Brandsätze auf Autos vor dem Stralsunder Polizeirevier gezündet

Heute Morgen gegen 04:40 Uhr hat es einen Brandanschlag auf mehrere Fahrzeuge vor dem Stralsunder Polizeihauptrevier in der Böttcherstraße gegeben. Dabei wurden drei Pkw vollständig beschädigt - ein Streifenwagen und zwei private Fahrzeuge von Polizeibeamten. Der Schaden wird derzeit auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Zum Löschen der Fahrzeuge war die Berufsfeuerwehr Stralsund mit einem Löschfahrzeug im Einsatz.
Zu einem möglichen Motiv der Tat können noch keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen wurden bisher keine Tatverdächtigen festgestellt.
Innenminister Lorenz Caffier hat den Brandanschlag auf mehrere Fahrzeuge vor dem Stralsunder Polizeirevier scharf verurteilt: „Diese niederträchtige Tat richtet sich ganz offensichtlich gegen die Landespolizei und damit auch gegen unseren Rechtstaat. Diejenigen, die für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger eintreten, wurden zum Ziel eines hinterhältigen Angriffs. Hier sind Grenzen überschritten worden. Wir können von Glück reden, dass niemand verletzt wurde. Jetzt gilt es, alle Beweise zu sammeln und durch eine professionelle Ermittlungsarbeit die Täter zu überführen.“


 

26. November 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern: Brandsätze auf Autos vor dem Stralsunder Polizeirevier gezündet

Innenminister Caffier verurteilt Tat aufs Schärfste.

 

21. November 2019 , Hamburg Presse NBS

Die NBS verabschiedet die Alumni des Wintersemesters 2019

Rund 135 Gäste fanden sich im Historischen Speicherboden in der Hamburger Speicherstadt ein, um den Bachelorabschluss der Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2019/20 gebührend zu feiern. Dem Abend wohnten neben den Alumni mit ihren Familien, Partnern und Freunden auch Unternehmenspartner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NBS bei. Das Wort ergriffen neben der Hochschulleitung und einem Vertreter der Kooperationshochschule im Teilzeit-Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.) auch drei Absolventinnen mit einem unterhaltsamen und authentischen Rückblick auf ihre Studienzeit.

Prof. Dr.-Ing. Uwe Här, Rektor der NBS Hochschule, eröffnete den Abend mit seiner Ansprache. Er sprach der Absolventenschaft seinen Stolz und seine Anerkennung für die erbrachte Leistung aus und hielt dazu an, auf dem anschließenden Lebens- und Karriereweg stets die Freude am Tun nicht außer Acht zu lassen.
Im Anschluss wurden die Alumni einzeln aufgerufen, um die Glückwünsche der Hochschulleitung und ihre Absolventenkappe entgegenzunehmen. Darunter waren auch Absolventen des Studiengangs Sicherheitsmanagement. Die Absolventenkappe ist wichtigstes Utensil für das anschließende Gruppenfoto, bei dem traditionell die Hüte in die Luft geworfen wurden. Die Gäste ließen den Abend bei dem ein oder anderen Bier oder Wein ausklingen.

Die Pressemeldung mit weiteren Fotos können Sie nachlesen unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/absolventenfeier-die-nbs-verabschiedet-die-alumni-des-wintersemesters-2019/

 

Das Studium wurde erfolgreich abgeschossen, jetzt beginnt die Karriere, Bild: NBS

 

21. November 2019 , Hamburg Presse NBS

Die NBS verabschiedet die Alumni des Wintersemesters 2019

Auf einer Absolventenfeier wurden auch zukünftige Sicherheitsmanager geehrt.

 

20. November 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Veranstaltungsschutz: Viertes Fanmarschverbot in dieser Fußballsaison von Werder Bremen

Die Bremer Polizei ist bundesweit durch die erstrittenen Kostenbeteiligungen der Bundesligaclubs in die Schlagzeilen gekommen. Innensenator Mäurer zeigt wiederum eine konsequente Haltung: Da die Polizei Bremen am kommenden Sonnabend (23.11.2019) bei dem Bundesligaspiel SV Schalke 04 gegen SV Werder Bremen von einem erhöhten Gewaltpotenzial ausgeht, hat der Senator für Inneres heute per Erlass eine Allgemeinverfügung gegen ein Fanmarschverbot angeordnet. Damit ist es den anreisenden Anhängern des Gästeclubs untersagt, zu Fuß durch die Innenstadt zum Stadion zu gehen.

Stattdessen werden kostenlose Busshuttle für die mit der Bahn anreisenden Gäste aus Gelsenkirchen vom Bremer Hauptbahnhof zum Weserstadion und zurück durchgeführt. Innensenator Ulrich Mäurer dazu: "Diese Vorgehensweise hat sich auch schon bei den Werder-Heimspielen gegen den HSV und Hannover 96 bewährt." So habe die Polizei die aktive Gästefanszene in den Shuttlebussen unter Kontrolle und verhindere damit Ausschreitungen in der Bremer Innenstadt.

Die Pressemeldung unter: https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.327281.de&asl=bremen02.c.732.de

 

Polizei ist immer präsent, Bild: PP Westpfalz

 

20. November 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Veranstaltungsschutz: Viertes Fanmarschverbot in dieser Fußballsaison von Werder Bremen

Viele gewaltbereite Fußballfans werden erwartet - Innensenator Ulrich Mäurer: "Es ist mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen".

 

20. November 2019 , Berlin, ASW Presse

ASW-Bundesvorstand im Dialog mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Prof. Dr. Krings in Berlin

Am 6. November 2019 fand ein Roundtable-Gespräch der Vorsitzenden des ASW Bundesverbandes sowie seiner Landes- und Regionalverbände mit Prof. Dr. Günter Krings, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) statt.

Bei dem Austausch diskutierten die ASW Vertreter die heutigen Anforderungen an den Wirtschaftsschutz mit dem hochrangigen Politiker sowie Vertreter*innen des BMI. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich über die Bedeutung des Themas einig. ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner unterstrich dabei auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem BMI sowie die Sinnhaftigkeit der Initiative Wirtschaftsschutz.

Der Parlamentarische Staatssekretär Prof. Dr. Krings ist seit vielen Jahren einer der führenden Sicherheits- und Innenpolitiker der CDU Bundestagsfraktion. Mit bei dem Gespräch war auch der Vorsitzende der ASW Norddeutschland e.V., Karsten Klauer, sowie ASW Geschäftsführer Dr. Christian Endreß. Im Anschluss fand der ASW Kaminabend in Berlin statt, wo ASW Vertreter und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, Politik und von Behörden gemeinsam den ereignisreichen Tag ausklingen ließen. Berichte darüber, ob die Planungen des neuen Sicherheitsdienstleistungsgesetz angesprochen wurden, liegen nicht vor.
 

Gruppenfoto des politischen Gesprächs, v.l.n.r. Stephan Trutschler (ASW Sachsen), Dr. Christian Endreß (ASW Bundesverband), Torsten Merke (VSW-BB), Martina Kessow (BMI), Ute Vogelsang (BMI), PSt. Prof. Dr. Günter Krings (BMI), Volker Wagner (ASW Bundesverband), Alexander Borgschulze (BVSW), Peter H. Bachus (VSW), Christian Vogt (ASW West) & Carsten Klauer (ASW Nord)

 

20. November 2019 , Berlin, ASW Presse

ASW-Bundesvorstand im Dialog mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Prof. Dr. Krings in Berlin

Hauptthema des Abends war der Wirtschaftsschutz.

 

20. November 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Bremer Innenbehörde verbietet rechtsextremistischen Verein "Phalanx 18"

Der Senator für Inneres der Freien Hansestadt Bremen hat heute das Verbot des rechtsextremistischen Vereins "Phalanx 18" veröffentlicht und den Verein aufgelöst.

Bei Vereinsmitgliedern wurden heute Morgen Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt, um das Verbot durchzusetzen sowie vereinsrelevante Unterlagen und gegebenenfalls verfassungsfeindliches Material sicherzustellen. Das Vereinsverbot stützt sich auf die Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden aus den zurückliegenden Wochen und wurde auf Grundlage von § 3 des Vereinsgesetzes erlassen.
In der zusammenfassenden Bewertung hat der Senator für Inneres festgestellt, dass sich der Verein gegen die verfassungsmäßige Ordnung und gegen den Gedanken der Völkerverständigung richtet. Der Verein ist der nationalsozialistischen Ideologie verhaftet und hat versucht, seine Ideologie mit aggressiv-kämpferischen Maßnahmen durchzusetzen.

Innensenator Ulrich Mäurer dazu: "Bei solchen verfassungsfeindlichen Gruppierungen wie ‚Phalanx 18‘ müssen wir alle verfassungsrechtlichen Möglichkeiten nutzen, sie zu verbieten. Es gilt, wo immer möglich, der Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts in Deutschland umgehend Einhalt zu gebieten."
Pressemeldung weiterlesen unter: https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.327259.de&asl=bremen02.c.732.de

 

Senator für Inneres Ulrich Mäurer, Bild: BfI Bremen

 

20. November 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Bremer Innenbehörde verbietet rechtsextremistischen Verein "Phalanx 18"

Senator Ulrich Mäurer: "Gegen solche rechtsextremistischen Gruppierungen müssen wir alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen". Mehrere Durchsuchungen wurden durchgeführt.

 

17. November 2019 , Mainz Pressemitteilung Weisser Ring

Jörg Zierke: WEISSER RING vergibt zum 7. Mal Journalistenpreis

Geschichten, die berühren, verstören, aufklären: Zum siebten Mal hat der WEISSE RING seinen Journalisten-Preis vergeben. Bei der Verleihung in Hamburg am Samstagabend wurden journalistische Beiträge in fünf Kategorien ausgezeichnet. Zudem wurde ein Sonderpreis verliehen.

Mehr als 170 Einreichungen hatten die Jury erreicht. Schirmherrin des Journalisten-Preises 2019 war Kirsten Fehrs, Bischöfin des Sprengels Hamburg und Lübeck der Nordkirche. „Mit unserem Journalisten-Preis wollen wir Medienschaffende dazu ermutigen, Opfer von Kriminalität und Gewalt in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung zu rücken und ihnen so eine Stimme zu geben“, sagte Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS.

Allzu oft stünden die Täter im Fokus der Berichterstattung, die Schicksale der Opfer gingen darüber schnell vergessen. „Denken sie an den terroristischen Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vor zwei Jahren. Der Name des Täters Anis Amri ist den meisten sofort geläufig. Doch wie viele Menschen wissen überhaupt noch, dass der Anschlag zwölf Todesopfer forderte“, fragte Ziercke.

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Präsident des Weissen Ring Jörg Zierke, Bild: Weisser Ring

 

17. November 2019 , Mainz Pressemitteilung Weisser Ring

Jörg Zierke: WEISSER RING vergibt zum 7. Mal Journalistenpreis

Film über Kinderhandel in Europa mit Journalisten-Preis des WEISSEN RINGS auf einer Veranstaltung im Hamburger Grandhotel Elysee ausgezeichnet. Namhafte Persönlichkeiten Mitglieder der Jury.

 

16. November 2019 , Berlin ASW Bundesverband

Europas Sicherheit wächst zusammen

 Am 15. November unterzeichnete ASW Vorstandsvorsitzender Volker Wagner auf der Corporate Security International Conference in Mailand die neue Partnerschaftsvereinbarung dem belgischen Sicherheitsverband „European Corporate Security Association (ECSA)“. Die ECSA wurde 2005 gegründet und zu ihren Mitgliedern zählen Sicherheitsverantwortliche von großen Unternehmen, Entscheidungsträgern auf EU-Ebene sowie internationale Organisationen und Institutionen.

„Wir freuen uns sehr unser Europäisches Netzwerk mit der ECSA-Partnerschaft weiter auszubauen, um gemeinsam Ziele auf internationaler Ebene voranzutreiben.“ so Volker Wagner. Der ASW Bundesverband hat darüber hinaus bereits internationale Partnerschaften mit der Associazione Italiana Professionisti Security Aziendale (Italien), ASIS International (USA), Club des Directeurs de Sécurité des Entreprises (Frankreich) und The Security Institute (Großbritannien).

Volker Wagner, Bild:Twitter

 

16. November 2019 , Berlin ASW Bundesverband

Europas Sicherheit wächst zusammen

Der fünfte im Bunde - ASW Bundesverband hat neue Partnerschaft mit belgischem Verband „European Corporate Security Association (ECSA)“.

 

14. November 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Rechtsgrundlage zur Abschnittskontrolle „Section Control" bestätigt: Blitzen auf der B 6 erlaubt

Mit seinem gestrigen Urteil hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht die Klage gegen die Pilotanlage zur Verkehrsüberwachung durch Abschnittskontrolle („Section Control") auch im Hauptsacheverfahren abgewiesen und damit die Rechtmäßigkeit dieser Anlage bestätigt.

Nach dem Urteil besteht damit seit dem Inkrafttreten des neuen Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsgesetzes (NPOG) mit § 32 Absatz 7 eine ausreichende Rechtsgrundlage für den Betrieb der Abschnittskontrolle. Bereits zuvor hatte das Gericht am 03. Juli 2019 dem Abänderungsantrag der Polizeidirektion Hannover zum Beschluss im einstweiligen Rechtsschutzverfahren stattgegeben. Die Polizei Hannover wird die zuletzt noch einmal umfangreich gewartete Anlage heute wieder einschalten. Von heute an wird die Bußgeldbehörde alle Geschwindigkeitsverstöße verfolgen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Es war von Anfang an unser Ziel, für den Betrieb von ‚Section Control' eine Rechtsgrundlage zu schaffen. Das ist uns mit der Berücksichtigung im NPOG gelungen, was das heutige Urteil des OVG bestätigt hat. Ich war immer davon überzeugt, dass diese innovative Technik ein echtes Plus für mehr Verkehrssicherheit in ganz Deutschland sein kann. Darum war es mir wichtig, diesen mutigen - wenn auch im Nachhinein nicht immer einfachen - Weg als erstes Bundesland in Deutschland, entsprechend der Empfehlung des Verkehrsgerichtstages, zu gehen."

Prof. Arzt von der Polizeihochschule Berlin sagt dazu: "Was das Gericht zumindest nach der Presseerklärung nicht klärt, ist die Abgrenzung zu repressiv-polizeilichen Geschwindigkeitskontrollen, für die seit Jahrzehnten eine bereichsspezifische Rechtsgrundlage fehlt. Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung, insoweit vom BVerfG nicht beanstandet, soll hierfür § 46 OWiG iVm § 100h StPO hinreichende Rechtsgrundlage sein; letzteres ist eine Norm die seinerzeit zur Bekämpfung der OK eingeführt wurde und nun also für Geschwindigkeitskontrollen genutzt wird. Rechtsstaatlich gesehen eine interessante Akzentverschiebung ….. In diese Lücke ist der Gesetzgeber in Nds nun gestoßen und erlaubt im Polizeigesetz präventiv-polizeiliche Geschwindigkeitskontrollen; wie beide voneinander abgegrenzt werden sollen, bleibt spannend."

Die vollständige Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/rechtsgrundlage-zur-abschnittskontrolle-section-control-bestatigt-nach-ovg-beschluss-wird-der-betrieb-an-der-b-6-bei-hannover-kurzfristig-wieder-aufgenommen-182630.html

 

Minister Pistorius (2. v.l.) stellt Streckenradar vor, Bild: IM Niedersachsen

 

14. November 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Rechtsgrundlage zur Abschnittskontrolle „Section Control" bestätigt: Blitzen auf der B 6 erlaubt

Nach OVG-Beschluss wird der Betrieb an der B 6 bei Hannover kurzfristig wieder aufgenommen. Innenminister Pistorius: „Sinnvolle, innovative Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit". Blitzanlage nach Wartung ab sofort in Betrieb gegangen. Richtungsentscheidung für Deutschhland ?

 

 

12. November 2019 , Frankfurt/Main Presse Oberlandesgericht

Wichtiges Urteil: Verkehrsüberwachung durch private Dienstleister gesetzwidrig

Gegen den Betroffenen war ein Bußgeld wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften festgesetzt worden. Die zugrundeliegende Messung hatte der Zeuge B. vorgenommen. Der Zeuge war Angestellter einer privaten GmbH. Die Gemeinde hatte mit dieser GmbH einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag zum Zweck der "Unterstützung bei der Durchführung von Geschwindigkeitsprotokollen, allgemeine Datenverarbeitung und Erstellung von Messberichten" mit jeweiligen Stundenverrechnungssätzen geschlossen.
Das AG Gelnhausen hatte den Betroffenen freigesprochen, weil der Bürgermeister der Gemeinde Freigericht als Ortspolizeibehörde im Wege verbotener Arbeitnehmerüberlassung einen privaten Dienstleister mit der hoheitlichen Verkehrsüberwachung beauftragt und für die so ermittelten Verstöße Verwarn- und Bußgelder hat verhängen lassen. Gegen die Entscheidung legte die Staatsanwaltschaft Hanau Rechtsbeschwerde ein.
Das OLG Frankfurt (Az.: 2 Ss-Owi 942/19 vom 12.11.2019) hat auf die Rechtsbeschwerde entschieden, dass die Verkehrsüberwachung gesetzeswidrig ist und sämtliche Verkehrsüberwachungen des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks der Gemeinden Freigericht und Hasselroth mindestens seit dem 23.03.2017 unzulässig sind.

Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen.



 

12. November 2019 , Frankfurt/Main Presse Oberlandesgericht

Wichtiges Urteil: Verkehrsüberwachung durch private Dienstleister gesetzwidrig

Das OLG Frankfurt/Main hat in einer Grundsatzentscheidung bestätigt, dass Verkehrsüberwachungen durch private Dienstleister gesetzeswidrig sind und auf einer solchen Grundlage keine Bußgeldbescheide erlassen werden dürfen. Das Urteil dürfte eine bundesweite Richtungsentscheidung werden.

 

11. November 2019 , Kiel Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg ASW Norddeutschland

Nach Attacken von Cyber-Erpressern auf kleine und mittelständische Betriebe: Land und Wirtschaft richten "Servicepoint Cybersecurity" als Anlaufstelle ein

Die Attacke kam ebenso unerwartet wie leise aus dem Internet: Ein Hacker-Angriff legte im September die Produktion des Schwarzenbeker Tablettenmaschinen-Herstellers "Fette Compacting" lahm. Knapp vier Wochen später konnte das Unternehmen zwar Entwarnung geben, doch der Schaden durch den Produktionsausfall ist erheblich. Wenige Monate zuvor hatte ein Unternehmen aus dem Kreis Segeberg 800.000 Euro Lösegeld per Bitcoin an ausländische Erpresser gezahlt, um wieder an seine Daten zu gelangen.

Zwei von vielen Beispielen, die für Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz zeigen: "Cyber-Attacken sind kein Science-Fiction-Stoff, sie sind bittere Realität und längst auch im Alltag von kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Land angekommen." Während die Hintergründe der bisherigen Fälle noch von Polizei-Experten untersucht und darum keine Einzelheiten bekannt gegeben werden, gehen Land und Wirtschaft jetzt in die Offensive:

Zusammen mit Lars Müller, dem Vorsitzenden des Vereins Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH), dessen Fachgruppenleiter für IT-Sicherheit, Andreas Sellin, und Kiels IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann gab der Minister heute den Startschuss für den "Servicepoint Cybersecurity".

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

 

11. November 2019 , Kiel Presse Wirtschaftsministerium, Hamburg ASW Norddeutschland

Nach Attacken von Cyber-Erpressern auf kleine und mittelständische Betriebe: Land und Wirtschaft richten "Servicepoint Cybersecurity" als Anlaufstelle ein

Die Attacke kam ebenso unerwartet wie leise aus dem Internet: Ein Hacker-Angriff legte im September die Produktion des Schwarzenbeker...

 

09. November 2019 , Leipzig Zeitung LVZ

Der "neue" Notruf - Sofortintervention durch Sicherheitsdienstleister für Immobilienkonzern

Um seine Belegschaft zu schützen, greift der Bauprojektentwickler CG-Gruppe jetzt zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Über einen Notruf können alle Mitarbeiter direkt einen privaten Sicherheitsdienst anfordern.

Wie die Leipziger Volkszeitung meldet, entstand Anfang Oktober 2019 durch einen vermutlich linksradikalen Brandanschlag ein Schaden von mehr als zehn Millionen Euro auf die Baustelle des früheren Technischen Rathauses in Leipzig. Die CG-Gruppe gestaltet das Bürogebäude gegenwärtig so um, dass dort 296 kleinere Mietwohnungen entstehen.

Als Konsequenz aus den jüngsten Anschlägen auf Bauprojektentwickler in Leipzig geht die CG-Gruppe jetzt einen ungewöhnlichen Schritt. Ab sofort können alle Mitarbeiter des Unternehmens einen speziellen Notruf nutzen, teilte Vorstandschef Christoph Gröner mit. „In kürzester Zeit eilt ihnen dann ein privater Sicherheitsdienst zu Hilfe. Rund um die Uhr kann der Sicherheitsdienst binnen weniger Minuten an der Stelle eintreffen, wo der Alarm ausgelöst wurde.“ Der Alarm läuft in einer Notruf- und Serviceleitstelle auf.

Die Webplattform Tag 24  berichtet weiter, das sich Gröner zu diesem Schritt entschieden habe, um die gesundheitliche Unversehrtheit der Beschäftigten bestmöglich zu garantieren, betonte Gröner. Dies sei nach dem Überfall auf die Prokuristin einer anderen Leipziger Immobilienfirma aus seiner Sicht geboten. Die Frau war am Sonntagabend in ihrer privaten Wohnung von zwei vermummten Tätern überfallen und geschlagen worden. Auf einer Baustelle der CG-Gruppe brannten bereits in der Nacht zum 3. Oktober Kräne und ein Bagger, Gasflaschen explodierten. Zu beiden Anschlägen tauchten nun Bekennerschreiben auf, welche auf linksextreme Täter schließen lassen.

Viele seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten Angst vor neuen Attacken, so Gröner. „Und nicht das Vertrauen, dass sie durch die Stadt oder Polizei ausreichend geschützt werden.“

"Meine Mitarbeiter sind unser größtes Kapital und die muss ich schützen", sagte Gröner der TAG24. Ob Manager oder einfache Bürokraft - fortan werde jeder CG-Angestellter einen Notruf-Kontakt in seinem Handy haben, mit dem er sich im Notfall sofort Hilfe einer privaten Security holen kann. "Innerhalb von fünf bis sechs Minuten werden die Sicherheitsleute dann bei dem Betreffenden vor Ort sein", verspricht Gröner. Der Service ist vorerst für die CG-Standorte Leipzig, Dresden und Berlin geschalten. Die anderen sollen in Kürze folgen.

Nach dem Brandanschlag im Oktober und der gefährlichen Körperverletzung im November sucht das LKA Sachsen nun Zeugen und hat 100.000 Euro Belohnung auf Hinweise ausgesetzt.

Leitstelle, Bild: Presseportal RLP

 

09. November 2019 , Leipzig Zeitung LVZ

Der "neue" Notruf - Sofortintervention durch Sicherheitsdienstleister für Immobilienkonzern

Nach Anschlägen in Leipzig: CG-Gruppe engagiert Sicherheitsdienst für Mitarbeiter. Immobilien-Multi Gröner schaltet privaten Notruf für mehrere Standorte. Die Radikalisierung in der Gesellschaft hat Folgen. Hohe Belohnung für Hinweise auf die Brandstifter. Der Sicherheitsdienstleister wird aus Schutzgründen nicht genannt.

 

08. November 2019 , Kiel, Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein: Kabinett bringt Reform des Polizeirechts auf den Weg

Dieses war seit der letzten umfänglichen Polizeirechtsreform aus dem Jahr 2007 nur noch punktuell geändert worden. Kernpunkte der Reform sind die Anpassung der Vorschriften zum Schusswaffengebrauch, die Erprobung des Einsatzes so genannter Distanz-Elektroimpulsgeräte, sowie die Nutzung von Body-Cams sowie dem Einsatz von "Trackern".

"Mit diesem Gesetzentwurf wollen wir unseren Polizistinnen und Polizisten für ihre wichtige Arbeit endlich die nötige Rechts und Handlungssicherheit geben. Sie sind heute mit völlig anderen Gefährdungslagen konfrontiert als noch vor zwölf Jahren. Neben der Aufstockung des Personals, der Sanierung der Infrastruktur und der Verbesserung der Ausrüstung unserer Polizei war und ist die Reform des Polizeirechts deshalb ein ganz wesentliches Ziel, auf das sich CDU, FDP und Grüne im Koalitionsvertrag verständigt haben. Der nun vorliegende Gesetzentwurf schafft durch moderate Anpassungen und Ergänzungen die für eine effektive Gefahrenabwehr erforderlichen Befugnisse und schützt zugleich die Bürgerinnen und Bürger vor ungerechtfertigter Beeinträchtigung ihrer persönlichen Freiheitsrechte", erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.
Der Gesetzentwurf enthalte die aufgrund der Veränderung der Sicherheitslage notwendigen Eingriffsbefugnisse, um den Gefahren der grenzüberschreitenden Kriminalität und des internationalen Terrorismus wirksam begegnen zu können.
Die vollständige Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Presse/PI/2019/191105_reform_polizeirecht.html

 

 

08. November 2019 , Kiel, Presse Innenministerium

Schleswig-Holstein: Kabinett bringt Reform des Polizeirechts auf den Weg

Ende der letzten Woche hat die schleswig-holsteinische Landesregierung mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung polizei- und ordnungsrechtlicher Vorschriften im Landesverwaltungsgesetz (LVwG) eine Reform des Polizeirechts auf den Weg gebracht.

 

08. November 2019 , Mainz Presse VSW

Gemeinsam sind wir stark - VSW tritt zum neuen Jahr der ASW Bundesverband bei

Der VSW gehören rund 270 Unternehmen, Institutionen und Organisationen vorwiegend aus den drei Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland an. Die Vereinigung erhofft sich gerade für die international ausgerichteten Großkonzerne unter ihren Mitgliedern, dass durch den Wiedereintritt in den ASW-Bundesverband die Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden und der Bundespolitik intensiviert und das Zusammenwirken der einzelnen Verbände insgesamt verbessert wird.

Der Vorstandsvorsitzende der VSW, Peter H. Bachus, sicherte dabei die fachliche Unterstützung durch die VSW bei der Umsetzung künftiger Vorhaben zu. Zugleich verwies er auf die hohen Erwartungen an den ASW-Bundverband unter den Mitgliedern der VSW.
Nach sieben Jahren der Nichtzugehörigkeit in der ASW erklärte Bachus, dass der Wiedereintritt der VSW auch mit der Erwartung verknüpft ist, dass der Bundesverband Ziele erfüllt, die er sich seit geraumer Zeit selbst gesetzt hat. Zugleich sieht er den Wiedereintritt als Chance, den positiven Trend der jüngsten Entwicklung mit zu gestalten und den Bundesverband zu stärken.

Bachus betonte, dass vor allem die Bereiche Wirtschaftskriminalität und Cybersicherheit einer gemeinsamen Ausrichtung bedürfen, um den Herausforderungen in diesen Themenfeldern in Zukunft wirksam zu begegnen. Daher sei es wichtig, auf Bundesebene mit einer Stimme die Sicherheitsinteressen der deutschen Wirtschaft zu vertreten.

Die Bekanntgabe des Antrages für den VSW-Wiedereintritt erfolgte beim ASW-Tag in Berlin, an dem zahlreiche Gäste aus dem ASW-Netzwerk sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Behörden teilgenommen hatten, darunter MdB Armin Schuster, Präsident Thomas Haldenwang vom Bundesamt für Verfassungsschutz, Präsident Christoph Unger vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Vizepräsident Michael Baumann vom Bundesnachrichtendienst sowie Bernhard Witthaut, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz.

Die Pressemeldung der VSW können Sie hier nachlesen.

 

08. November 2019 , Mainz Presse VSW

Gemeinsam sind wir stark - VSW tritt zum neuen Jahr der ASW Bundesverband bei

Der größte regionale Sicherheitsverband Deutschlands, die Vereinigung für die Sicherheit der Wirtschaft e.V. (VSW), hat gestern in Berlin im Rahmen einer Veranstaltung den Wiedereintritt in den ASW-Bundesverband zum 1. Januar 2020 erklärt. Die ASW Nord steht seit längerer Zeit im direkten Kontakt mit dem VSW bei Fragen des Wirtschaftsschutzes.

 

08. November 2019 , Berlin/Kiel, Presse Justizministerium SH

Herbstkonferenz der Jusitizminister: Kampf gegen Hate-Speech

Die diesjährige JuMiKO-Vorsitzende, Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack, zog gemeinsam mit dem Hamburger Justizsenator Till Steffen und der hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann ein positives Fazit der Tagung: „Wir hatten angeregte Debatten und haben wichtige Beschlüsse gefasst“, sagte Sütterlin-Waack. „Dazu gehörte eine intensive Diskussion um das Thema Hate Speech. Wir waren uns einig, dass die Betreiber sozialer Netzwerke eine erhebliche Verantwortung für die Bekämpfung von Hate Speech haben, wozu unter anderen eine Mitwirkung an einer konsequenten Strafverfolgung gehört. Wir erwarten in diesem Zusammenhang von den Betreibern der sozialen Netzwerke, dass sie Auskunftsbegehren der Strafverfolgungsbehörden nachkommen. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet, selbst wenn diese Unter-nehmen im Ausland sitzen“, betonte Sütterlin-Waack.

Die Bundesjustizministerin wurde hierzu gebeten, zu prüfen, wie praktische Schwierigkeiten behoben werden können.

Die Pressemeldung des Justizministerium Schleswig-Holstein können Sie hier nachlesen.

 

08. November 2019 , Berlin/Kiel, Presse Justizministerium SH

Herbstkonferenz der Jusitizminister: Kampf gegen Hate-Speech

In der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin ist gestern (7. November) die Herbstkonferenz der Justizministerinnen und Justizminister (JuMiKo) zu Ende gegangen. Große Einigkeit im Kampf gegen Radikalisierungen und Hasskommentare.

 

04. November 2019 , Berlin Presse Bundesregierung

Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität

Dieses Paket soll

die Identifizierung bei Hasskriminalität im Netz verbessern,
* die Strafbarkeit von Cyber-Stalking, Hetze und aggressiver Beleidigung anpassen,
* den Schutz von Kommunalpolitikerinnen und -politikern verbessern (so auch schon der Gesetzesantrag des Landes Rheinland-Pfalz: BR Drs. 418/19),
* die Bearbeitung des Rechtsextremismus im Verfassungsschutzverbund intensivieren und den Austausch mit der Polizei verstärken,
* das Waffen- und Sprengstoffrecht schärfen,
* den Schutz des medizinischen Personals verbessern,
* das Recht der Melderegister anpassen,
* die Präventionsarbeit ausweiten und verstetigen und
* Ressourcen stärken.
Das Maßnahmenpaket können Sie hier nachlesen.

 

04. November 2019 , Berlin Presse Bundesregierung

Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität

Am 30. Oktober 2019 hat das Bundeskabinett ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität beschlossen.

 

04. November 2019 , Berlin Presse Bundestag

Weiterhin hohe Zahl islamistischer Gefährder

In Deutschland sind im Bereich Islamismus mit Stand von 25. September dieses Jahres 688 Personen als Gefährder eingestuft gewesen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/13991) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/13466) hervor. Danach liegen unter den aktuell eingestuften Gefährdern "zu 108 Personen Erkenntnisse über eine Rückkehr aus dem syrisch-irakischen Konfliktgebiet vor".
Der Antwort zufolge liegen derzeit Informationen zu mehr als 1.050 deutschen Islamisten beziehungsweise Islamisten aus Deutschland vor, die in Richtung Syrien beziehungsweise Irak gereist sind. Etwa ein Drittel dieser Personen befinde sich momentan wieder in Deutschland. Zu mehr als 220 Personen lägen Hinweise vor, dass diese in Syrien oder im Irak ums Leben gekommen sind.

Die Antwort der Bundesregierung können Sie hier nachlesen.

 

04. November 2019 , Berlin Presse Bundestag

Weiterhin hohe Zahl islamistischer Gefährder

In Deutschland sind im Bereich Islamismus mit Stand von 25. September dieses Jahres 688 Personen als Gefährder eingestuft gewesen. Dies geht aus der...

 

29. Oktober 2019 , Hamburg NBS Pressemeldung

Über die Bedeutung von Cyber Risk: "meet the expert" Sicherheitsmanagement

EndeOktober hieß es an der NBS Northern Business School – University of Applied Sciences - wieder "meet the expert":

Das Networking- und Karriere-Event "meet the expert" findet an der NBS in jedem Studiengang in der Regel einmal pro Semester statt. Zu der Veranstaltung lädt die Hochschule Praxisvertreter wechselnder Unternehmen und Tätigkeitsbereiche ein, und ermöglicht es ihren Studierenden und Alumni, aber auch externen Interessenten auf diese Weise, in einen spannenden Austausch zu treten und das eigene Netzwerk zu erweitern.
Am 23. Oktober folgten um die 20 Gäste der Einladung der NBS und freuten sich auf einen interessanten Abend mit André Roosen, Manager im Bereich Cyber Risk bei Deloitte Germany, sowie seine Kollegin Alexandra Badort, die als Consultant im gleichen Team tätig ist. Neben den Entwicklungen der Cyber Security in Politik und Wirtschaft stellten die Gäste vor allem die Berufsperspektiven für Sicherheitsmanager mit und ohne IT-Bezug vor.

Die Anwesenden erhielten umfassende Informationen zu Karrierewegen in der Beratung. Darüber hinaus wurden ihnen exklusiv aktuelle Ergebnisse des Deloitte Cyber Security Reports vorgestellt. Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des sogenannten Red-Team-Ansatzes, bei dem es unter anderem um ein gezieltes Testen von Sicherheitsvorkehrungen in Unternehmen geht. Schnell wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern klar, dass Cyber Security – anders als vielleicht oft angenommen – mehr ist als eine Firewall, sondern auch klassische physikalische Sicherheit, z. B. Zutrittskontrollen, umfasst. Wie in vielen anderen Bereichen des Sicherheitsmanagement ist auch hier ein zielgerichtetes Konzept der erste Schritt zu erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen. Dabei ist das Thema nicht nur für Informatiker relevant: Die Komplexität der Aufgaben erfordert stattdessen vielfältige Teams und nicht nur IT-Fachleute.

Die Pressemeldung der NBS unter: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/ueber-die-bedeutung-von-cyber-risk-meet-the-expert-sicherheitsmanagement/

 

Studierende und Experten trafen sich zum "meet the expert" in der NBS. Bild: NBS

 

29. Oktober 2019 , Hamburg NBS Pressemeldung

Über die Bedeutung von Cyber Risk: "meet the expert" Sicherheitsmanagement

Das Format Networking- und Karriere-Event "meet the expert" ist eine Orientierung für angehende Sicherheitsmanager. Ergebnisse des Deloitte Cyber Security Reports wurden vorgestellt, auf großes Interesse stieß die Vorstellung des sogenannten Red-Team-Ansatzes als neuen ganzheitlichen Sicherheitsansatz.

 

28. Oktober 2019 , Dortmund/Bonn, Presse BSI

Digitale Identitäten schützen: BSI entwickelt Sicherheitskatalog für eIDs

Mit der immer stärkeren Marktdurchdringung mobiler Geräte, und deren Nutzung für E-Government und E-Business, wird es auch immer wichtiger, sicherheitskritische Prozesse über diese Geräte abwickeln zu können. Dies umfasst insbesondere auch die sichere Identifizierung und Authentisierung der Nutzer gegenüber Online-Dienstleistungen, und darüber hinaus auch Transaktionsauthentisierung, Bezahlvorgänge usw.
Anlässlich des Digitalgipfels der Bundesregierung in Dortmund hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das Security Framework für digitale Identitäten vorgestellt. Damit kann Deutschland zum Vorreiter bei der Entwicklung sicherer digitaler Identitäten werden, die sowohl hoheitlich als auch privatwirtschaftlich einsetzbar sind.
Eine offene eID-Plattform in Verbindung mit hardware-basierter Sicherheit erhöht den Schutz von digitalen IDs. Die Basis hierfür bildet das kürzlich veröffentlichte eID Security Framework des BSI, in dem Sicherheitsanforderungen und Prozesse definiert sind. Hardware-Hersteller, Service-Anbieter und Entwickler können sich zum Framework konform erklären und somit dokumentieren, dass sie Vertrauensdienste bis zum Niveau "substantial" gemäß eIDAS-Verordnung realisieren können.

Den Sicherheitskatalog finden Sie hier.

 

28. Oktober 2019 , Dortmund/Bonn, Presse BSI

Digitale Identitäten schützen: BSI entwickelt Sicherheitskatalog für eIDs

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veröffentlicht Sicherheitskatalog.

 

25. Oktober 2019 , Lüneburg OVG

Urteil Veranstaltungsschutz - OVG Lüneburg sagt: Polizeiliche Ingewahrsamnahme muß individuell begründet werden

Da es sich bei der Ingewahrsamnahme um eine der einschneidendsten polizeilichen Standard-maßnahmen handelt - nämlich um eine die Freiheit der Person nicht nur beschränkende, sondern aufhebende Freiheitsentziehung im Sinne des Art. 104 Abs. 2 GG, die zugleich einen Eingriff in die Freiheit der Person im Sinne des Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG und damit in ein Grundrecht von hohem Rang darstellt ist bei der Anwendung des § 18 Abs. 1 Nr. 2 a) Nds. SOG ein strenger Maßstab anzulegen.

So reicht es insbesondere nicht aus, dass die Begehung einer Straftat durch irgendjemanden unmittelbar bevorsteht. Die Begehung muss gerade durch diejenige Person drohen, die in Gewahrsam genommen werden soll. (Rn. 35)
 
Anhaltspunkte für die Begehung einer zukünftigen Straftat können etwa die Ankündigung oder Aufforderung zu einer Straftat sein, sowie das Mitführen von Waffen, Werkzeugen oder sonstigen Gegenständen, die ersichtlich zur Tatbegehung bestimmt sind oder erfahrungsgemäß bei derartigen Straftaten verwendet werden. Weitere Erkenntnisse, die bei der Gefahrenprognose zu berücksichtigen sind, können sich außerdem u.a. aus Ermittlungs- oder Strafverfahren ergeben, die im Zusammenhang mit solchen Straftaten geführt wurden, deren erneute Begehung befürchtet wird.
 
Das Urteil können Sie nachlesen unter: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod?feed=bsnd-r-vwg&showdoccase=1

%C2%B6mfromHL=true&doc.id=MWRE190003575#focuspoint
 


 

25. Oktober 2019 , Lüneburg OVG

Urteil Veranstaltungsschutz - OVG Lüneburg sagt: Polizeiliche Ingewahrsamnahme muß individuell begründet werden

In der Entscheidung befasst sich das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit den Anforderungen an einen Gewahrsam (nicht nur) im Umfang mit möglichen Gewalttaten im Umkreis eines Fußballspiels. 

 

22. Oktober 2019 , Soltau PI Heidekreis, Hamburg

Erfolg für die Ermittler im Heidekreis - Schlag gegen Organisierte Kriminalität „Cargo-Crime“ - Festnahme einer Tätergruppe

Stefan Sengel, Leiter der Polizeiinspektion kommentierte den Erfolg mit den Worten: "Das war eine sehr gute Arbeit, die neben qualifiziertem Personal auch einen langen Atem benötigte". Seit Dezember 2018 wurde bei der Polizeiinspektion Heidekreis ein umfangreiches Verfahren gegen eine mindestens sechsköpfige, belarussische Tätergruppierung geführt, welche gezielt Sattelzüge auf Autobahnparkplätzen anging, um darauf befindliche Waren zu entwenden. Allein in Niedersachsen stand die Gruppierung im letzten Jahr im Verdacht, an insgesamt knapp 60 Taten, davon der Großteil im Heidekreis, beteiligt gewesen zu sein. Die bei den Taten entstandene Schadenssumme beläuft sich auf über eine halbe Millionen Euro. Das Hauptaugenmerk der Tätergruppierung lag hierbei auf Rastanlagen und Parkplätzen entlang der Autobahn 7, in der Nähe der Stadt Hannover.

Im Zuge erster Ermittlungen stellten die Beamten einer eigens bei der Polizeiinspektion Heidekreis eingerichteten Ermittlungsgruppe fest, dass dieselbe Gruppierung auch für zuvor begangene Taten in Frankreich verantwortlich war. Außerdem zeigte sich, dass die Bandenmitglieder gezielt zur Verübung von Straftaten in die Europäische Union einreisten. Dabei verfügten die Täter neben mehreren Pkw auch über verschiedene Lkw und nutzten sie, um das Stehlgut unmittelbar am Tatort zu verladen und anschließend in das Ausland abzutransportieren.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59460/4410108

Die ASW Norddeutschland erbeitet seit Jahren in der Arbeitsgemeinschaft "Bekämpfung des Ladungsdiebstahls" im BMVI sowie der AG "Prävention" im LKA Hannover aktiv mit.

Planenschlitzer am Werk. Bild: Polizeiinspektion Heidekreis

 

22. Oktober 2019 , Soltau PI Heidekreis, Hamburg

Erfolg für die Ermittler im Heidekreis - Schlag gegen Organisierte Kriminalität „Cargo-Crime“ - Festnahme einer Tätergruppe

Unter Federführung der Polizeiinspektion Heidekreis in Soltau/Lüneburger Heide, gelang Mitte Oktober mit der Festnahme einer international agierenden Tätergruppe "Planenschlitzer" ein Schlag gegen die Organisierte Kriminalität.

Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland begrüßt diesen Ermittlungserfolg außerordentlich. Pressesprecher Klaus Kapinos sagt: "Die enge Zusammenarbeit mit der Projektgruppe CARGO zeigt weitere Erfolge. Die Kooperation zwischen Behörden und Wirtschaft zahlt sich aus."

 

17. Oktober 2019 , Berlin BDSW Presse

Probleme mit dem Bewacherregister: keine Freigabe für die meisten Sicherheitsmitarbeiter

Lehnert weiter: " Datenerfassung und Befüllung des Registers wurden mit einer viel zu kurzen Frist einfach auf die Sicherheitsunternehmen abgewälzt. Viele Behördenvertreter in den Kommunen sind auf ihre Aufgabe nicht ausreichend vorbereitet. Es ist momentan ein Bürokratiemonster und eine Wachstumsbremse für die Sicherheitswirtschaft geschaffen worden “.
Die Sicherheitsdienstleister haben bis jetzt für etwa 75 % Prozent der fast 270 000 Sicherheitskräfte keine Freigabe erhalten oder die Beschäftigten wurden aus ungeklärten Gründen „zurückgewiesen“. Währenddessen müssen aber alle Sicherheitsunternehmen mit ihren Beschäftigten die Sicherheit für ihre Kunden gewährleisten.

„Von einem wirklich funktionsfähigen Bewacherregister, das seiner angedachten Funktion tatsächlich entspricht, ist man aber leider noch meilenweit entfernt“, so Lehnert.
Grundsätzlich begrüße der Verband auch weiterhin das Register. „Langfristig wird es zu einer Entbürokratisierung und deutlich schnelleren Zuverlässigkeitsprüfung von Gewerbetreibenden und Beschäftigten beitragen“, so Lehnert. Wichtig sei aber nun, dass umgehend durch einen gemeinsamen Kraftakt von Bundeswirtschaftsministerium und Ländern etwas am Ablauf und der momentan völlig unstrukturierten Situation geändert werde. „Zur umfassenden Problemlösung schlagen wir nochmals dem Bundeswirtschaftsministerium einen Runden Tisch vor, an dem wir uns jederzeit beteiligen werden“, so Lehnert.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.bdsw.de/presse/bdsw-pressemitteilungen/probleme-mit-dem-bewacherregister-sicherheitsheitsdienstleistungsgesetz-muss-kommen

 

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr, Bild: BAFA

 

17. Oktober 2019 , Berlin BDSW Presse

Probleme mit dem Bewacherregister: keine Freigabe für die meisten Sicherheitsmitarbeiter

Das neue bundesweite Bewacherregister sollte Prozesse vereinfachen, für mehr Transparenz sowie Bürokratieabbau bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung der Beschäftigten der privaten Sicherheitsunternehmen sorgen. „Ein Vierteljahr nach dem offiziellen Start des Registers sieht die Realität aber leider völlig anders aus. Das Register ist nicht voll funktionsfähig." sagt der Präsident des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft, Gregor Lehnert. Das Bewacherregister entwickelt sich zu einer Wachstumsbremse für die Sicherheitswirtschaft. Das Bundeswirtschaftsministerium und das zuständige Bundesamt äußern sich nur ausweichend.

 

17. Oktober 2019 , Bonn/Berlin, Presse BSI

Cyber-Bedrohungslage anhaltend hoch – Bericht zur Lage der IT-Sicherheit vorgestellt

Bundesinnenminister  Seehofer stellte heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, das Ergebnis des aktuellen Lageberichts zur IT-Sicherheit vor. Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bedrohungslage im Cyber-Raum vom 1. Juni 2018 bis zum 31. Mai 2019 und über die Aktivitäten und Maßnahmen des BSI in diesem Zeitraum. Ein wesentliches Risiko für Anwender in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat ging dabei von der Schadsoftware Emotet aus, die für erhebliche Schäden im Berichtszeitraum verantwortlich war.

„Der Bericht stellt dar, dass die Qualität der Cyber-Angriffe weiter gestiegen und die Bedrohungslage anhaltend hoch ist. Er macht aber auch deutlich, dass diese Cyber-Angriffe erfolgreich abgewehrt werden können, wenn IT-Sicherheitsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Früher hieß es: Ohne Sicherheit keine Freiheit – in Bezug auf die Digitalisierung muss es heute heißen: Ohne Cyber-Sicherheit ist keine Digitalisierung erfolgreich“, so BSI-Präsident Schönbohm.

Hintergrund:
Insgesamt haben Ransomware-Angriffe, auch unabhängig von Emotet, zugenommen und neben zahlreichen Produktionsausfällen in der Wirtschaft zu teils erheblichen Beeinträchtigungen in Einrichtungen des Gemeinwesens geführt. So waren mehrere Krankenhäuser sowie kommunale Einrichtungen wie etwa Stadtverwaltungen in Deutschland von solchen Angriffen betroffen. Nicht betroffen war die Informationstechnik der Bundesverwaltung, für deren Sicherheit das BSI zuständig ist. In den Regierungsnetzen werden 61 Prozent der Cyber-Angriffe nur durch Eigenentwicklungen des BSI abgewehrt. Auch Betreiber Kritischer Infrastrukturen, die die Sicherheitsanforderungen und Empfehlungen des BSI umgesetzt haben, blieben von den gravierenden Schadauswirkungen erfolgreicher Cyber-Angriffe weitgehend verschont.

Im Berichtszeitraum hat das BSI rund 114 Millionen neue Schadprogramm-Varianten registriert, DDoS-Angriffe mit bis zu 300 Gbit/s Angriffsbandbreite beobachtet und bis zu 110.000 Bot-Infektionen täglich in deutschen Systemen registriert – meist auf mobilen Endgeräten oder Geräten des Internets der Dinge (IoT).

Den Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019 finden Sie unter https://www.bsi.bund.de/lageberichte

 

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bild: BSI

 

17. Oktober 2019 , Bonn/Berlin, Presse BSI

Cyber-Bedrohungslage anhaltend hoch – Bericht zur Lage der IT-Sicherheit vorgestellt

Bundesinnenminister Seehofer: „Wir müssen als Gesellschaft begreifen, dass unsere digitalisierte Zukunft untrennbar mit der konsequenten Umsetzung von IT-Sicherheit verbunden ist. Wenn wir die Chancen der Digitalisierung voll ausschöpfen wollen, müssen wir die mit ihr verbundenen Risiken beherrschbar machen.“

 

17. Oktober 2019 , Berlin GDV Presse

IT-Schwachstelle Outsourcing: Mittelständler verlieren zu oft die Kontrolle

So vertrauen fast zwei Drittel der Unternehmen ihren IT-Dienstleistern nahezu blind: Bei sechs von zehn deutschen Mittelständlern (62 Prozent) fehlen sowohl konkrete Sicherheitsanforderungen für ausgelagerte IT-Anwendungen und Cloud Computing als auch eine rechtliche Absicherung gegenüber den beauftragten IT-Dienstleistern. Das geht aus einer GDV-Auswertung des VdS Quick-Checks Cyber Security hervor. Mit dem Online-Tool können kleine und mittlere Unternehmen seit 2016 ihre IT-Sicherheit testen. Im laufenden Jahr haben rund 1.700 Mittelständler den Quick-Check absolviert.
Mittelständler besser aufgestellt als vor vier Jahren.

Die Sensibilität beim Thema IT-Sicherheit ist bei den Mittelständlern in den vergangenen vier Jahren gestiegen. Bestanden 2016 nur 29 Prozent der Unternehmen den Quick Check im Bereich Management/Outsourcing, sind es aktuell 38 Prozent. Trotzdem ist die Überwachung externer IT-Anwendungen der Bereich mit den meisten Schwachstellen. Besser schneiden die Unternehmen in den Bereichen Organisation, Technik (jeweils 64 Prozent) und Prävention (61 Prozent) ab. Auch hier sind die Unternehmen besser als noch vor vier Jahren.

Ausgewählte Ergebnisse:
* Die Teilnehmer des VdS Quick-Checks Cyber Security erzielen 2019 bessere Ergebnisse als in den Vorjahren.
* Insbesondere die Datensicherung hat sich deutlich professionalisiert.
* Trotz der Verbesserungen ist der Mittelstand in keinem der vier Handlungsfelder Organisation, Technik, Prävention und Management im grünen Bereich.
* IT-Schwachstelle Outsourcing: Sechs von zehn deutschen Mittelständlern (62 Prozent) fehlen sowohl konkrete Sicherheitsanforderungen für an Dienstleister ausgelagerte IT-Anwendungen und Cloud Computing als auch eine rechtliche Absicherung gegenüber den beauftragten IT-Dienstleistern.

Am ehesten durchgesetzt hat sich in den kleinen und mittleren Unternehmen das Verständnis für Datensicherung. 95 Prozent aller KMU sichern ihre Daten. Von allen Kriterien für gute organisatorische IT-Sicherheit ist das der Höchstwert. Doch auch hier testen nur sieben von zehn Unternehmen regelmäßig, ob die Wiederherstellung der Daten im Ernstfall auch funktionieren würde.

Den Lagebericht können Sie hier nachlesen.

 

17. Oktober 2019 , Berlin GDV Presse

IT-Schwachstelle Outsourcing: Mittelständler verlieren zu oft die Kontrolle

Lagebericht Cyberschutz 2019: Mit der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen geht es aufwärts, doch große Schwachstelle bleiben Outsourcing- und Cloud-Projekte.

 

16. Oktober 2019 , Schwerin-Rampe, Presse LKA MV

Erfolgreiche Durchsuchungsmaßnahmen gegen die "Reichsbürgerszene" in MV

In einem unter der Sachleitung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus der Staatsanwaltschaft Rostock geführten Verfahren haben Ermittlungsbeamte des
Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern heute mehrere Durchsuchungsmaßnahmen wegen des Vorwurfes der verfassungsfeindlichen Einwirkung auf Bundeswehr und öffentliche
Sicherheitsorgane durchgeführt.

Den drei Beschuldigten wird vorgeworfen, eine Vielzahl von Schreiben an Polizeidienststellen im Bundesgebiet versandt und dabei Gedankengut der sogenannten "Reichsbürger" kundgetan zu haben. Durch die Inhalte der Schreiben wurde den angesprochenen Polizeibeamten zumindest mittelbar jegliche Legitimation für ihr Eintreten zum Schutz der vermeintlich ungültigen verfassungsmäßigen Ordnung
abgesprochen und die Existenz der Bundesrepublik geleugnet.

Handlungen zur verfassungswidrigen Einwirkung auf Bundeswehr und die öffentlichen Sicherheitsorgane werden gemäß § 89 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108748/4402887

 

Bei drei Reichsbürgern wurden Durchsuchungen durchgeführt. Bild: Polizei Hameln

 

16. Oktober 2019 , Schwerin-Rampe, Presse LKA MV

Erfolgreiche Durchsuchungsmaßnahmen gegen die "Reichsbürgerszene" in MV

Erfolgreiche Durchsuchungsaktionen des LKA MV sowie der Staatsanwaltschaft Rostock in den Landkreisen Vorpommern-

Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte. Hintergrund sind verfassungswidrige Einwirkungen auf die Bundeswehr und die öffentlichen Sicherheitsorgane im Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

 

10. Oktober 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Landesaktionsplan Schleswig-Holstein gegen Rassismus: Interministerielle Arbeitsgruppe hat sich konstituiert

Teilgenommen haben Vertreter und Vertreterinnen aller Ministerien, des Landesbeauftragen für politische Bildung, der Antidiskriminierungsstelle des Landes Schleswig-Holstein sowie des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen. Neben der Konstituierung der Arbeitsgruppe wurde auch das Vorgehen zum Landesaktionsplan gegen Rassismus besprochen sowie eine erste Abstimmung von Zielen und Leitlinien vorgenommen.

Bereits im Koalitionsvertrag ist angelegt, dass der Landesaktionsplan gegen Rassismus bildungs-, gesellschafts-, sozial-, sowie innen- und rechtspolitische Aspekte verbinden soll. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Landesaktionsplan gegen Rassismus als ressortübergreifender Auftrag initiiert. Auf Grundlage des Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus der Bundesregierung, der Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung, wird die Ausarbeitung des Landesaktionsplanes gegen Rassismus in ressortübergreifender Zusammenarbeit und unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure sowie in fachlicher Federführung vom Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein erfolgen. Der Landespräventionsrat/Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein wirkt maßgeblich an der Umsetzung mit. Der gesamte Prozess von der Aufstellung bis zur Umsetzung des Plans wird wissenschaftlich begleitet.

Die erste Phase beinhaltet unter anderem die Bestandsaufnahme und Darstellung bisheriger und geplanter Maßnahmen in Schleswig-Holstein. Am 9. Dezember 2019 wird die erste Konsultation mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren und Akteurinnen erfolgen.

 

10. Oktober 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Landesaktionsplan Schleswig-Holstein gegen Rassismus: Interministerielle Arbeitsgruppe hat sich konstituiert

Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, FDP und Grünen vereinbarte Entwicklung eines Landesaktionsplans gegen Rassismus kommt einen weiteren Schritt voran: Heute, am 10. Oktober 2019, hat sich die interministerielle Arbeitsgruppe konstituiert.

 

10. Oktober 2019 , Troisdorf, Berlin Presse ASW

ASW Bundesverband gratuliert Gewinnern der OSPAs

Die Verleihung wurde am ersten Abend des ASIS Business Risks Summit 2019 durchgeführt. Nordrhein-Westfälischer Staatssekretär Jürgen Mathies war Ehrengast des Abends, begrüßte zu Beginn die geladenen Gäste und hielt eine Keynote über die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Behörden und der deutschen Wirtschaft.

In sieben ausgewählten Kategorien wurden die Preise dieses Jahr vergeben. Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. gratuliert den Gewinnern! Diese sind in der Kategorie:
* „Herausragendes In-House Sicherheitsteam“: Deutsche Telekom AG Group Security Governance First Squad
* „Herausragender Sicherheitsberater“: Prof. Dr. Konrad Zerr – Deutsche Telekom
* „Herausragende Initiative für Sicherheitsschulungen“: CyberRange-e – innogy SE
* „Herausragende Informationssicherheit“: DRACOON GmbH
* „Herausragende Sicherheitspartnerschaft“: Gesprächskreis Innere Sicherheit Nordrhein-Westfalen
* „Herausragende weibliche Sicherheitsexpertin“: Christine Kipke – Knowbe4
* „Besonderes Lebenswerk“: Rainer von zur Mühlen
Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Preis German OSPAs 2019

 

10. Oktober 2019 , Troisdorf, Berlin Presse ASW

ASW Bundesverband gratuliert Gewinnern der OSPAs

Mit den Outstanding Security Performance Awards (OSPAs) wurden am Abend des 9. Oktobers herausragende Leistungen von Unternehmen und Personen, die im Sicherheitsbereich tätig sind, ausgezeichnet.

 

07. Oktober 2019 , Hamburg Presse Senat

Hamburger Senat warnt vor irreführenden Veröffentlichungsangeboten nach Handelsregisteranmeldungen

Die Sendungen werden so verschickt, dass sie den Adressaten kurz nach der Veröffentlichung der Eintragung im Internet, aber vor der Kostenrechnung der Justizkasse erreichen. Es besteht deshalb die Gefahr, dass die Empfänger solcher Schreiben den geforderten Betrag in der Annahme zahlen, es handele sich um Kosten, die für eine Eintragung in das Handels- oder Vereinsregister entstehen.
 
Tatsächlich entpuppen sich die Schreiben bei genauem Lesen als Angebote, die bereits veröffentlichten Unternehmensdaten in weitere, privat betriebene Datenbanken aufzunehmen. Dafür wird ein im Voraus zu entrichtendes Entgelt gefordert, das teilweise weit über den Kosten des Registergerichts liegt. Die Gebühr für die erstmalige Eintragung einer GmbH liegt etwa bei € 150,00, die Gebühr für die Eintragung eines neu gegründeten Vereins liegt bei € 75,00, von deren Zahlung gemeinnützige Vereine sogar befreit werden.

Die Namen der Veröffentlichungsdienste sind so gewählt, dass sie dem geschützten Begriff „Handelsregister“ ähneln. Gewerbetreibende oder Vereine, die nach einer Anmeldung zum Handels- oder Vereinsregister derartige Schreiben erhalten, sollten deren Inhalt genau prüfen.

Kostenrechnungen für die Eintragung in ein beim Amtsgericht Hamburg geführtes Register und für die Bekanntmachung der Eintragung werden ausschließlich von der Justizkasse Hamburg ausgestellt; Zahlungsempfänger ist die „Kasse.Hamburg“ mit einer deutschen Kontoverbindung bei der Deutschen Bundesbank Hamburg.


 

07. Oktober 2019 , Hamburg Presse Senat

Hamburger Senat warnt vor irreführenden Veröffentlichungsangeboten nach Handelsregisteranmeldungen

Eigentlich nicht neu: aber Hamburger Unternehmen berichten über irreführende Schreiben, die nach der Bekanntmachung von Handelsregistereintragungen von Dritten verschickt werden. Die Briefe sind so aufgemacht, dass der Eindruck entstehen kann, es handele sich um Kostenrechnungen von offizieller Stelle für einen Eintrag in das Handels- oder Vereinsregister.

 

05. Oktober 2019 , Münster Presse OVG

Wegweisendes Urteil: "Parking Day" in Münster - Polizei muss Haltverbotsschilder selbst aufstellen

Der Veranstalter hatte die Versammlung Ende August 2019 beim Polizeipräsidium Münster angemeldet. Sie sollte am Freitag, dem 20.09.2019, zwischen der Kreuzung Hansaring/Bremer Straße und der Baustelleneinfahrt zum geplanten Hafencenter in Münster auf einer Länge von ca. 470 m stattfinden. Laut Veranstalter sollen dabei die Forderung nach Umverteilung des öffentlichen Straßenraums zu Gunsten von Fußgängern und Wohnbevölkerung praktisch umgesetzt und erlebbar werden. Hierzu sollen an diesem Tag Stellplatzflächen als Versammlungsflächen umgenutzt und als Orte des Zusammenkommens von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt umgestaltet werden.

Mit Bescheid vom 13.09.2019 erteilte das Polizeipräsidium Münster dem Antragsteller unter anderem die Genehmigung, im genannten Bereich in der Zeit von 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr mobile Haltverbotszonen einzurichten. Das Polizeipräsidium lehnte es jedoch mit dem Hinweis auf die fehlende Zuständigkeit ab, die Haltverbotszonen – etwa durch Aufstellen von Haltverbotsschildern – selbst einzurichten.

In einem Urteil des Verwaltungsgerichts Münster vom 16.9.2019 (Az. 1 L 908/19) wurde die Polizei zur Aufstellung der Verkehrsschilder verurteilt. Ihre Revision vor dem Oberverwaltungsgericht Münster wurde jetzt verworfen, wie Prof. Dr. Clemens Arzt, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, heute mitteilt. Das Gericht sagt: Die Aufstellungspflicht durch den Veranstalter ist unzumutbar und nicht vereinbar mit der Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 des Grundgesetzes.

Schild Oberverwaltungsgericht Münster, Bild: OVG

 

05. Oktober 2019 , Münster Presse OVG

Wegweisendes Urteil: "Parking Day" in Münster - Polizei muss Haltverbotsschilder selbst aufstellen

Wichtiges Urteil für Sicherheitsdienstleister im Veranstaltungsschutz im öffentlichen Raum.

 

04. Oktober 2019 , Hamburg Presse NBS

Die gesetzliche Regulierung des Sicherheitsgewerbes: ein Statement von Branchenexperte Prof. Dr. André Röhl

Röhl sagt: "In der aktuellen Berichterstattung um ein Gesetz zur Regulierung des Sicherheitsgewerbes stehen vorrangig zwei Aspekte im Mittelpunkt: der Wechsel der Zuständigkeit für das private Sicherheitsgewerbe vom Bundeswirtschafts- zum Bundesinnenministerium und die Verschärfung der Auswahlkriterien für künftige Sicherheitsmitarbeiter."

Unabhängig von der spezifischen Fragestellung der ministeriellen Zuordnung darf dabei aber nicht übersehen werden, dass es sich bei dieser Diskussion nicht ausschließlich um spezifisch deutsche Fragestellungen handelt. Auch in anderen europäischen Staaten, wie etwa in Großbritannien, wird die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden und privaten Sicherheitsunternehmen intensiv diskutiert. Dabei steht insbesondere die Optimierung der Schnittstelle zwischen (privatwirtschaftlichen) Kritischen Infrastrukturen, ihren privatwirtschaftlichen Zulieferern und den beteiligten Sicherheitsunternehmen einerseits und den staatlichen Sicherheitsbehörden andererseits im Fokus. Ähnliches gilt für die Zusammenarbeit von Sicherheitsgewerbe und Behörden bei Großveranstaltungen.

Röhl weiter: "Bezüglich der Durchführung der Fach- und Zuverlässigkeitsprüfungen ist eine Verschärfung der Kriterien ohne Zweifel zu begrüßen. Gleichzeitig darf jedoch nicht übersehen werden, dass die Qualität einer Sicherheitsdienstleistung nicht allein durch den Wissens- oder Bildungsstand der einzelnen Mitarbeiter beeinflusst wird. Vielmehr ist eine Handlungsbefähigung erforderlich, die auch werte- und erfahrungsbasiert ist. Hier sind kompetente Führungskräfte gefordert, die unmittelbar eine qualitativ hochwertige Aufgabenwahrnehmung sicherstellen oder mittelbar durch geeignete Personalentwicklung ermöglichen."

Anmerkung der ASW Nord: Im Studiengang Sicherheitsmanagement der NBS Northern Business School – University of Applied Sciences - werden den Studierenden diese breitgefächerten fachlichen Kompetenzen vermittelt. Auf diese Weise werden die Studierenden als sogen. „Generalisten“ in die Lage versetzt, Sicherheit in einer Organisation als ganzheitliche Aufgabe wahrzunehmen.

 

04. Oktober 2019 , Hamburg Presse NBS

Die gesetzliche Regulierung des Sicherheitsgewerbes: ein Statement von Branchenexperte Prof. Dr. André Röhl

Die aktuelle Diskussion um ein Gesetz zur Regulierung der Sicherheitswirtschaft, wie jüngst auf dem 2. Hamburger Sicherheitstag erfolgt,  thematisiert vorrangig den Zuständigkeitswechsel für den Privatsektor vom Bundeswirtschafts- zum Bundesinnenministerium und die Verschärfung der Auswahlkriterien für künftige Sicherheitsmitarbeiter. In einem Statement ergänzt Branchenexperte und NBS-Professor Dr. André Röhl weitere relevante Aspekte.

 

26. September 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Weniger Bürokratie: Niedersachsen will Entsendebescheinigung abschaffen

„Lieber nach Singapur als nach Belgien". Diesen Stoßseufzer hört Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann häufiger, wenn er mit Unternehmern spricht. Gemeint ist, dass sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der EU bei einer befristeten beruflichen Tätigkeit im Ausland eine sogenannte A1-Bescheinigung vorweisen müssen. Diese Bescheinigung ist auch unter dem Begriff „Entsendebescheinigung" bekannt.
 
Im Jahr 2017 wurden über 300.000 Entsendebescheinigungen (bundesweit) ausgestellt. Die Bearbeitung durch Krankenkasse, Rentenversicherung oder Berufsständische Versorgungseinrichtung dauert in manchen Fällen mehrere Wochen. Besonders ärgerlich, wenn der Auslandseinsatz kurzfristig notwendig wird. Aber egal, ob der Einsatz nur wenige Stunden dauert oder häufige Einätze im gleichen EU-Land erfolgen: Die Entsendebescheinigung muss jedes Mal neu beantragt werden. Auslandseinsätze sind so oft nicht mehr möglich.
 
Zur Abschaffung des „Bürokratiemonster A1-Bescheinigung" will Wirtschaftsminister Althusmann eine Bundesratsinitiative starten. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat bereits Interesse signalisiert. Althusmann: „Wenn es für deutsche Unternehmer einfacher ist, eine Maschine in Singapur als in Belgien zu warten, dann stimmt was nicht. Wir brauchen freien Personenverkehr innerhalb der Europäischen Union, gerade für Unternehmen."
 
Auf Vorschlag des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums sollen Auslandseinsätze von Beschäftigten bis zu 14 Tage ganz ohne Meldung möglich sein. Außerdem soll eine europäische Online-Meldeplattform eingeführt werden, um das Antragsverfahren zu vereinfachen.

Minister Dr. Bernd Althusmann, BIld: Wirtschaftsministerium Niedersachsen

 

26. September 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Weniger Bürokratie: Niedersachsen will Entsendebescheinigung abschaffen

Niedersachens Wirtschaftsminister Althusmann initiiert Bundesratsinitiative zur Abschaffung der Entsendebescheinigung. Bundeswirtschaftsminister Altmeier steht dem positiv gegenüber. Dies würde auch eine Entlastung der Sicherheitswirtschaft bedeuten.

 

 

26. September 2019 , Berlin und Bonn, Presse BSI

Was tun im IT-Notfall? Notfallkarte für KMU

Die Notfallkarte kann - wie es bei "Verhaltensregeln im Brandfall" oder "Fluchtweg" üblich ist - im Büro oder in der Werkhalle angebracht werden. Sie enthält eine individuelle Notfall-Rufnummer sowie effektive Handlungsanweisungen im Falle eines IT-Notfalls. Ebenfalls vorgestellt wurde die Landkarte der Cyber-Sicherheit, die Initiativen, Kammern und Verbände aufzeigt, die sich bundesweit für die Verbesserung der Cyber-Sicherheit engagieren und neben dem BSI Anlaufstellen für Unternehmen sind.

"Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyber-Angreifern. Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion. Hier bieten wir mit der IT-Notfallkarte und der Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen Erste Hilfe und Orientierung", so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Notfallkarte wird ergänzt durch einen Maßnahmenkatalog "Notfallmanagement" und eine "TOP12"-Übersicht: Maßnahmen bei Cyber-Angriffen, die sich - nicht nur, aber insbesondere - an kleine und mittelere Unternehmen richten. Das Service-Paket "IT-Notfall" ist ein gemeinsames Produkt der Zusammenarbeit von BSI, DIHK, eco, VOICE, BKA, Initiative Wirtschaftsschutz, NIFIS und Charter of Trust.

Die IT-Notfallkarte und die Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen stehen auf der Webseite des BSI unter www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/IT-Notfallkarte bzw. https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/Informationspool/Karte/karte_node.html

zur Verfügung.

 

26. September 2019 , Berlin und Bonn, Presse BSI

Was tun im IT-Notfall? Notfallkarte für KMU

Dass man die Feuerwehr ruft, wenn es brennt, weiß schon jedes Kind. Aber was, wenn die IT stillsteht oder es zu einem Cyber-Angriff gekommen ist? Antworten enthält die neue IT-Notfallkarte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die BSI-Präsident Arne Schönbohm und Martin Wansleben, Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), heute im Rahmen des 29. Cyber-Sicherheitstages in Berlin vorgestellt haben.

 

25. September 2019 , Berlin und Bad Homburg Presse BDSW

Sicherheitswirtschaft stellt Eckpunkte zum geforderten Gesetz für die Sicherheitsbranche vor

Der BDSW hat Eckpunkte zum von der Großen Koalition geplanten Sicherheitsdienstleistungsgesetz vorgestellt. Das Eckpunktepapier enthält die wichtigsten Forderungen und Vorschläge des Verbandes.
„Wir sind die Experten und gleichzeitig die direkt Betroffenen des geplanten Gesetzes. Wir bieten der Politik mit unserem Eckpunktepapier fachkundige Unterstützung in diesem dringend notwendigen Neuordungsprozess zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die private Sicherheitswirtschaft an“, so BDSW Präsident Gregor Lehnert.

Zukünftige Regelungen für die Branche müssen die weitere Erhöhung der Sicherheit in Deutschland im Fokus haben und nicht – wie bisher – eine weitgehende Gewerbefreiheit für Sicherheitsdienstleister. „Die Bundesregierung hat erkannt, dass das Gewerberecht nicht mehr die Grundlage unseres Handels sein kann. Mit unserem Eckpunktepapier greifen wir die Aussagen in der Koalitionsvereinbarung auf und stellen Anforderungen an ein noch in dieser Legislaturperiode zu verabschiedendes Sicherheitsdienstleistungsgesetz vor“, so Lehnert.

Hier finden Sie das Eckpunktepapier zum Nachlesen.


 

25. September 2019 , Berlin und Bad Homburg Presse BDSW

Sicherheitswirtschaft stellt Eckpunkte zum geforderten Gesetz für die Sicherheitsbranche vor

Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaftin Bad Homburg gibt ein Eckpunktepapier für neue Rahmenbedingungen der Sicherheitsbranche. Es soll kein Vorschlag für einen Gesetzesentwurf sein.

 

21. September 2019 , Hamburg Mitgliederpressemitteilung NBS

Personalgewinnung: NBS-Forschungspartner gewinnt European Business Award 2019

Der European Business Award ist ein branchenübergreifender, internationaler Wettbewerb, an dem sich in diesem Jahr über 100.000 Unternehmen aus 33 Ländern beteiligt haben. Ziel ist die Auszeichnung von Unternehmensexzellenz in 18 unterschiedlichen Preiskategorien. Im Dezember 2019 treffen alle National Winner zusammen, um die besten europäischen Unternehmen pro Kategorie zu küren.
HRForecast entwickelt seit 2013 moderne Tools zur Big Data-Analyse im HR Management, mit dem Ziel eines faktenbasierten und dadurch nachhaltigen Personalmanagements. Die entwickelten Algorithmen hat HRForecast inzwischen auf andere Bereiche, wie z. B. "Predictive Maintainance" für Autos erfolgreich übertragen. Das Portfolio von HRForecast umfasst heute Lösungen für das gesamte Spektrum strategischer Personal- und Unternehmensplanung.

Die vollständige Meldung können Sie nachlesen unter dem Link: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/nbs-forschungspartner-gewinnt-european-business-award-2019/

 

 

21. September 2019 , Hamburg Mitgliederpressemitteilung NBS

Personalgewinnung: NBS-Forschungspartner gewinnt European Business Award 2019

HRForecast, seit 2017 Forschungspartner der NBS Northern Business School – University of Applied Sciences, ist beim diesjährigen European Business Award als National Winner in der Kategorie "HR Tools & Consulting" ausgezeichnet worden.

 

20. September 2019 , Barsinghausen Mitglieder Presseinformation

Deister electronic schult Auszubildende im Bereich Textilreinigung

Bereits seit neun Jahren lädt deister electronic regelmäßig die Berufsschulklassen der hannoverschen Anna-Siemsen-Schule aus dem Bereich Textiltechnik und Bekleidungein, um über zukünftige Möglichkeiten und Technologien in der Textilbranche zu informieren. Das Interesse war auch in diesem Jahr wieder sehr groß und so fanden gut 30 Schüler und Schülerinnen,die aktuell ihre Ausbildung im Textilbereich absolvieren,den Weg zum Familienunternehmen in Barsinghausen am Deister, um mehr über innovative Automationslösungenund der dahinter steckenden RFIDTechnologie zu erfahren.

Die Agenda für den Tag war wieder gut gefüllt und nach einem kurzen Kennenlernen sorgten die deister electronic Mitarbeiter Ralf Vogelsang und Martin Hartwigsen für das nötige Basiswissen im Bereich Elektronik und der berührungslosen RFID-Technologie, umfür die Praxis gewappnet zu sein. In der darauf folgenden Praxiseinheit, wurde anhand des Wäscheausgabesystems teXtag von deister electronic verdeutlicht, wie Wäschereiprozesse durch RFID optimiert werden können und wie die Kunden der textilen Dienstleister davon profitieren.

Der Erfolg der Firma deister electronic besteht nicht nur in der Entwicklung und Herstellung von sicheren Automationslösungen. Auch das Engagement im Bereich der Kinder-und Jugendförderung, hat den guten Ruf des Unternehmens geprägt.

 

20. September 2019 , Barsinghausen Mitglieder Presseinformation

Deister electronic schult Auszubildende im Bereich Textilreinigung

Das Mitgliedsunternehmen weist jedes Jahr Auszubildende in Automationsabläufe der Textilindustrie ein. Sicherheitstechnik spielt eine große Rolle.

 

19. September 2019 , Berlin Presse Verdi

Politischer Zuständigkeitswechsel für die Sicherheitsbranche reicht nicht aus

„Ein Zuständigkeitswechsel von einem Bundesministerium zum anderen allein reicht nicht aus“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, das unter anderem auch die Transparenz über die am Markt agierenden Unternehmen sichert. Die Bundesregierung muss entsprechende Mittel zur Verfügung stellen und das Gesamtprojekt unterstützen.“
Kittel wies darauf hin, das für ver.di eine Verbesserung der gegenwärtigen Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt der erforderlichen Veränderung stehe. „Wenn heute mehr als 20.000 offene Stellen in der Sicherheitsbranche unbesetzt bleiben müssen, zeigt dies einen dringenden Handlungsbedarf.“

Besonders wichtig sei auch die Einführung einer guten Ausbildung für Beschäftigte in der Sicherheitsbranche. Auch vor dem Hintergrund der sich durch digitale Techniken verändernden Arbeitsaufgaben sei eine umfassende Qualifizierung gleich zu Beginn des Arbeitslebens dringend notwendig. Erfahrungen zeigten, dass Auszubildende bereits nach wenigen Tagen als billige Kräfte eingesetzt würden und damit die Vermittlung von Ausbildungsinhalten häufig auf der Strecke bliebe. Um diesen Missbrauch abzustellen, sei eine Unterstützung von Seiten der Politik und Unternehmen erforderlich.

Eine von ver.di im vergangenen Jahr durchgeführte Befragung von Beschäftigten in allen Bereichen der Sicherheitsdienstleistungen macht deutlich, dass die heutigen Arbeitsbedingungen aus Sicht der Beschäftigten in großem Maße gesundheitsbelastend und gefährdend sind. Das sei ein deutliches Zeichen, dass die Arbeitsbedingungen kurzfristig verbessert werden müssten. Daher sollten die Anforderungen an diejenigen erhöht werden, die Aufträge für die Sicherheit anderer übernehmen. „Dabei muss die Verbesserung der Arbeitsqualität eine wesentliche Rolle spielen. Die Unternehmen und auch der Arbeitgeberverband BDSW dürfen sich nicht länger aus der Verantwortung ziehen“, betont die Gewerkschafterin.

Tarifliche Regelungen zu Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten, die für alle Unternehmen der Branche verbindlich gelten, seien daher dringend notwendig, ebenso die tatsächliche Umsetzung, die dann auch staatlich kontrolliert werden müsse. ver.di hat die Arbeitgeberseite zu entsprechenden Verhandlungen aufgefordert.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter dem Link:

https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/

 

19. September 2019 , Berlin Presse Verdi

Politischer Zuständigkeitswechsel für die Sicherheitsbranche reicht nicht aus

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt einen von der Großen Koalition geplanten Zuständigkeitswechsel für die Sicherheitsbranche, macht jedoch weitergehende Forderungen. Für die Unternehmen dieser Branche war bislang das Bundeswirtschaftsministerium zuständig, entsprechend des Koalitionsvertrages soll es jetzt Aufgabe des Bundesinnenministeriums werden. Das wurde im Rahmen der in Berlin stattfindenden Fachtagung der Firma Kötter deutlich. Inhaltliche Schnittmengen zur Exzellence-Initiative Hamburg sind vorhanden, siehe www.aswnord.de/veranstaltungen.

 

17. September 2019 , Hamburg Presse ASW Norddeutschland

Exzellence - Initiative Hamburg: erste Erfolge in der Ausbildung

Das zweite Treffen nach 2017 von Auszubildenden  für Schutz und Sicherheit im 2. Lehrjahr mit Mitgliedern der Exzellence-Initiative am 16. September in der Hamburger beruflichen Schule für gewerbliche Logistik und Sicherheit zeigte einen erfreulichen Trend: die Rahmenbedingungen der Ausbildung in Sicherheitsbetrieben werden aufgrund einer Umfrage unter den Azubis besser bewertet.

Die Hälfte der Auszubildenden ist mit den Ausbildungsbedingungen zufrieden, 40 Prozent zum Teil zufrieden und nur 10 Prozent sind unzufrieden. Mit den Dienst- und Einsatzzeiten sind ebenso die Hälfte zufrieden, 37 Prozent teils zufrieden und nur 12,5 Prozent unzufrieden. 65 Prozent der Azubis machen keine Überstunden mehr. Cornelia Okpara vom BDSW Bundesverband sagt: “ Die Überstunden wurden wesentlich reduziert, das ist ein gutes Ergebnis. Die Regeln für eine Bezahlung von Überstunden und Zuschlägen sollte bundesweit geschaffen werden. Diese Regeln sind in vielen Betrieben nicht bekannt. “

Fin Mohaupt von der Handelskammer Hamburg sagt: „Die meisten der Azubis kennen ihren Ausbilder, das ist sehr erfreulich. Allerdings ist der Einsatz von Azubis im ersten oder zweiten Lehrjahr als alleinige Interventionskraft unmöglich. Aus meiner Sicht ist die Unzufriedenheit noch zu hoch. 60 Prozent der Ausbildungsbetriebe haben das Anliegen der Initiative verstanden, 40 Prozent allerdings immer noch nicht.“

Jens Müller, Vorsitzender des BDSW-Landesverband Hamburg, sagt: „Die Umfrage zeigt eine positive Tendenz, die Initiative ist auf dem richtigen Weg. Man muss sich jetzt verstärkt auf negative Einzelfälle konzentrieren. Diese positive Weiterentwicklung muss jetzt auch in den Betrieben stattfinden. “
Die Umfrage ergab weiter, dass 42,5 Prozent der Azubis keinen regelmäßigen Kontakt zu ihrem Ausbilder haben und bei 20 Prozent stehen die Ausbilder für Fragen rund um die Ausbildung nicht zur Verfügung.

Die Ombudsfrau Reidt ist Ansprechpartnerin für alle Azubis bei Problemen mit dem Ausbildungsbetrieb und den Rahmenbedingungen der Ausbildung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Exzellence-Initiative Hamburg ist die Ursachenermittlung zusammen mit den Azubis und den Betrieben. Dies funktioniert schon ganz gut, die Azubis sind aber immer noch zurückhaltend. Dies zeigten mündliche Beschwerden einzelner Azubis auf dem Workshop. Reidt sagt: „Die Ausbilder wissen häufig nicht, wie der Einsatzplan ihrer Schützlinge aussieht. Während des Berufsschulblocks sind Einsätze an den Wochenenden nicht erlaubt. Auch ich finde, das der alleinige Einsatz von Azubis als Interventionskraft in den ersten beiden Lehrjahren unterbunden werden muss.“

Einer der Auzubis berichtete, dass er im 1. Lehrjahr alleine und ohne Einweisung Gefahrgutkontrollen an einer Werkseinfahrt  durchführen musste. Carsten Klauer, Inhaber des Sicherheitsunternehmen POWER GMBH Hamburg, appellierte an die Auszubildenden: „Sehen Sie eigenständige Arbeit und Dienstverrichtung  auch als Chance um sich zu profilieren. Nehmen Sie Herausforderungen auch an.“
Die Handelskammer Hamburg meldet nach Angaben von Mohaupt im Jahr ca. zwei bis drei Unternehmen wegen mangelhafter Ausbildereignung an die zuständige Behörde. Die Runde ermunterte die Kammer, weitere Zeichen zu setzen und die Quote der Meldungen zu erhöhen.

Die Gastgeberin, Berit-Kristin Bothe (Abteilungsleiterin der Berufsschule), freut sich über die positive Entwicklung und wies daraufhin, dass man insgesamt auf die Situation in den Ausbildungsbetrieben achten muss, insbesondere bei denjenigen, die noch nicht so gut ausbilden. Hier muss die Branche im Blick auf die Zukunft besser werden. Die Berufsschule werde mit den Verbänden BDSW und ASW Nord  die Kooperation  intensivieren. Bothe weiter: „Die Gespräche mit den Azubis und der Initiative werden fortgesetzt.“

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Die erfolgreiche Ombudsfrau Johanna Reidt. Bild: ASW Nord

 

17. September 2019 , Hamburg Presse ASW Norddeutschland

Exzellence - Initiative Hamburg: erste Erfolge in der Ausbildung

Sie hat ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Vor gut 1 1/2 Jahren wurde die Initiative, nach massiver Kritik an den Ausbildungsbedingungen in der Sicherheitsbranche, für eine bessere Ausbildung von Auszubildenden in der Sicherheitswirtschaft der Region Hamburg ins Leben gerufen. Nun kann die Initiative von BDSW, ASW Nord, Handelskammer Hamburg, Berufsschule BS 27 und der Gewerkschaft Verdi erste Erfolge bekanntgeben. Die Arbeit ihrer Frontfrau, Ombudsfrau Johanna Reidt, zeigt Wirkung.

 

17. September 2019 , Osnabrück Presse Innenministerium

Niedersachsen: Informationskampagne zum Schutz von Politikern

Auf Initiative des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ist heute (17.09.2019) die landesweite Informationskampagne der Niedersächsischen Landesregierung zur „Sicherheit von Amts- und Mandatsträgerinnen und -trägern sowie in der Öffentlichkeit stehenden Personen" in der Polizeidirektion Oldenburg gestartet. In den kommenden Wochen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei Niedersachsen, dem Landeskriminalamt Niedersachsen und dem Niedersächsischen Verfassungsschutz sechs Informations- und Präventionsveranstaltungen in Form von Regionalkonferenzen in den Polizeidirektionen stattfinden.
 
Den Startschuss für die Veranstaltungsreihe gaben Innenminister Boris Pistorius und Polizeipräsident Johann Kühme im Rahmen der ersten Regionalkonferenz in Oldenburg. Teilnehmende waren insbesondere Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags, des Bundestags und des EU-Parlaments, Landrätinnen und Landräte, Oberbürgermeisterinnen und -bürgermeister, Vorsitzende der Kreistage, Vertreterinnen und Vertreter aus Justiz und Polizei sowie Redaktionsleitungen der örtlichen Medien.
 
Die weiteren Regionalkonferenzen sind wie folgt geplant:

·         Braunschweig am 20. September 2019
·         Göttingen am 27. September 2019
·         Hannover am 21. Oktober 2019
·         Osnabrück am 12. November 2019
·         Lüneburg am 22. November 2019

Die vollständigePressemeldung finden Sie unter: https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/innenminister-pistorius-und-polizeiprasident-kuhme-starten-informationskampagne-fur-amts-und-mandatstragende-gegen-verunsicherung-durch-hasskommentare-und-beleidigungen-im-internet-180683.html

 

 

17. September 2019 , Osnabrück Presse Innenministerium

Niedersachsen: Informationskampagne zum Schutz von Politikern

Innenminister Pistorius und Polizeipräsident Kühme starten Informationskampagne für Amts- und Mandatstragende gegen Verunsicherung durch Hasskommentare und Beleidigungen im Internet. Pistorius: „Wir stärken mit der Kampagne den Menschen den Rücken, die sich jeden Tag in der Öf-fentlichkeit für unseren demokratischen Staat einsetzen, und wollen damit einen Beitrag für eine muti-ge und wehrhafte Demokratie leisten."

 

14. September 2019 , Neue Osnabrücker Zeitung

Deutsche Fussball Liga befolgt Richterspruch

Der jahrelange Rechtsstreit hat ein Ende. Wie die Neue Osnabücker Zeitung berichtet, begrüßt die Polizeigewerkschaft DPolG, dass die Deutsche Fußball Liga (DFL) Gebühren für Polizeieinsätze bei Heimspielen von Werder Bremen bezahlt und den Verein daran anteilig beteiligt. „Es wird höchste Zeit, dass dieser Streit endlich beendet und nun eine bundeseinheitliche Lösung gefunden wird“, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dabei darf laut Wendt die Fußballleidenschaft einzelner Minister nicht der Maßstab der politischen Entscheidung sein.

Es sei gut, dass bei der DFL „langsam Einsicht einkehrt“ und diese erstmals Überstunden von Polizistinnen und Polizisten finanzieren will. „Das ist auch dringend nötig, denn die Kräfte leisten gerade bei gefährlichen Spielen einen riskanten und aufreibenden Dienst“, hob Wendt hervor. Allein im Jahr 2018 habe die Bremer Polizei 337.000 Überstunden geleistet.

Auslöser der juristischen Auseinandersetzung war ein Gebührenbescheid des Landes Bremen für einen umfangreichen Polizeieinsatz im Jahr 2015. Im März 2019 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass eine Beteiligung der Vereine bei Hochrisikospielen grundsätzlich rechtens ist. Im Fall Werder Bremen überweist die Deutsche Fußball-Liga 1,17 Millionen Euro ans Bundesland Bremen. Die Hälfte muss der Verein erstatten.


Prestigeerfolg für Innensenator Ulrich Mäurer, Bild: BfI Bremen

 

14. September 2019 , Neue Osnabrücker Zeitung

Deutsche Fussball Liga befolgt Richterspruch

Die Deutsche Fussball Liga übernimmt Gebühren für Risikospiele und zahlt Bremen über eine Million Euro. Polizeigewerkschaft fordert einheitliche Lösung für Fußballeinsätze.

 

07. September 2019 , Hamburg ASW Norddeutschland

Drohnenabwehr: Sichere Detektion und Integration von Drohnen ist das Ziel

„Die Drohne ist in der Regel ein Werkzeug, je nach Verwendungsart. Die sichere Integration von Drohnen ist das Ziel von Wirtschaft und Politik“, sagte  Andreas Dunsch vom Unternehmen FLYNEX. „Den Luftraum über dem eigenen Grundstück kann jede Privatperson und jedes Unternehmen selbst verwalten und geeignete Abwehrmaßnahmen vornehmen. Im Privatbereich bis 30 Meter, bei Unternehmen und Industrieanlagen bis 150 Meter Höhe“, so Dunsch weiter.

Der CEO von Flynex stellte Möglichkeiten der  digitalen Drohnenabwehr vor, wie unter anderem dem Geofencing aufgrund von Geodaten, mit dem gesperrte Sicherheitszonen in Steuerungssysteme und Satellitennavigation bei Drohnen einprogrammiert werden.Geofencing bezeichnet das automatisierte Auslösen einer Aktion durch das Überschreiten einer gedachten Begrenzung auf der Erdoberfläche oder in der Luft. Drohnen fliegen dann autonom nicht in diese Gebiete hinein.

Highlight der Tagung war ein fahrzeuggestütztes Detektionssystem vom Volkswagenkonzern, welches zum Schutz der Liegenschaften im Raum Wolfsburg sowie beim Stadion des VfL Wolfsburg eingesetzt werde. Dieses Fahrzeug, ein VW Crafter,  und seine umfangreiche Technik führte Andreas Fietze von der VW-Konzernsicherheit den Teilnehmern vor. Fietze sagte: „Die teure Anschaffung war deshalb erforderlich, weil die Industriespionage durch Drohnen bei visuellem Gut, wie neuen Fahrzeugprototypen, überhandnahm“.

Markus Wolf von der Hensoldt GmbH wies daraufhin, dass weitere Möglichkeiten der Drohnendetektion und die Drohnenabwehr mittels Geofencing der Einsatz von Abfangdrohnen, die mit Fangnetzen ausgerüstet sind. Weiterhin stellte er Abfanggeräte vor, die vom Boden mittels Abschießen von Fangnetzen, die sogar bis 300 Meter Entfernung wirksam sind, illegale Drohnen einfangen können.
Der Leiter der Sicherheitsabteilung des DFB, Hendrik Große Lefert, referierte über seine Erkenntnisse im Rahmen der Absicherung von Fußballspielen und verglich die hiesigen Sicherheitsmaßnahmen mit denen anderer Länder, die teilweise aufgrund der unterschiedlichen politischen Hintergründe ganz anders mit dem Thema Sicherheit umgehen würden.

Fazit der Tagung: Kontrollierte Maßnahmen bei der Drohnendetektion mit mobilen Systemen sind erprobt und erfolgreich im Einsatz, die Abwehr jedoch derzeit nur eingeschränkt möglich. Unkontrollierte Abstürze durch den Einsatz von Jamming und Fangnetzen sind problematisch und  müssen  über Wohngebieten und Großveranstaltungen verhindert werden. Die Veranstalter sind sich einig: Das Thema wird durch die schnelle technische Entwicklung der Sicherheitsbranche und unserer Gesellschaft noch lange erhalten bleiben. Wichtig sei es, mit der Politik und dem Gesetzgeber  ständig im Gespräch zu bleiben.

Den vollständigen Pressebericht können Sie hier nachlesen. Alle Bilder ASW Nord.

Drohnendetektion nach AMBOS, Grafik: Fraunhofer Institut

 

07. September 2019 , Hamburg ASW Norddeutschland

Drohnenabwehr: Sichere Detektion und Integration von Drohnen ist das Ziel

Das Volksparkstadion des HSV, inmitten der Vorbereitungen für das Länderspiel am Folgetag, war eine passende Location. Mit dem komplett ausgebuchtem Hamburger Workshop „Gefährdung durch Drohnen – Gegenmaßnahmen: Möglichkeiten und Grenzen“ von der ASW Norddeutschland bekamen am 5. September vierzig Fachleute einen Einblick in Möglichkeiten der Drohnendetektion vermittelt.

 

06. September 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Facharbeitermangel: Fachkräftetage Niedersachsen bieten kostenlose Angebote

Als eine der Maßnahmen des Landes Niedersachsen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann heute gemeinsam mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, Bärbel Höltzen-Schoh, zur Teilnahme an den Fachkräftetagen Niedersachsen aufgerufen.
 
Diese finden vom 9. bis 15. September landesweit zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Wiedereinstieg, Qualifizierung und Fachkräftesicherung statt. Die Agenturen für Arbeit, Job-center, Kammern, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise, Bildungsträger und andere Institutionen wenden sich mit ihren über 70 kostenlosen Angeboten sowohl an Unternehmen, als auch an Arbeitssuchende, Beschäftigte und Schüler.
 
„Wir alle wissen, der Fachkräftemangel gilt derzeit als größtes Konjunkturrisiko", sagt Althusmann. „Daher hat das Thema Fachkräftesicherung im Rahmen unserer Arbeitsmarktpolitik höchste Priorität, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft weiter zu sichern. Mittelfristig wird der demografische Wandel die Situation mit dem Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben noch einmal deutlich verschärfen."
 
Die Fachkräftetage sind eine der Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels des Landes Niedersachsen. Die Landesregierung hat im Rahmen der „Fachkräfteinitiative Niedersachsen" alle Aktivitäten und Planungen in einem Aktionsplan zusammengefasst. Dazu sagt Althusmann: „Aktuell kümmern wir uns gemeinsam mit unseren Partnern noch intensiver darum, inländische Erwerbspersonenpotentiale zu mobilisieren. Dabei liegt der Fokus unter anderem bei Frauen, Älteren und (Langzeit-)arbeitslosen. Außerdem konzentrieren wir uns auf die qualifizierte Zuwanderung sowie auf die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Weiter berücksichtigen wir natürlich auch akute Fachkräfteengpässe in bestimmten Branchen, beispielsweise bei den IT-Fachleuten und den Erziehungs- und Gesundheitsberufen."
 
Interessenten finden weitere Informationen zu den Fachkräftetagen sowie eine Veranstaltungsübersicht unter: https://www.mw.niedersachsen.de/fachkraeftetage/fachkraeftetage-niedersachsen-2019-176390.html

MInister Althusmann, Foto: Olaf Kosinsky

 

06. September 2019 , Hannover Presse Wirtschaftsministerium

Facharbeitermangel: Fachkräftetage Niedersachsen bieten kostenlose Angebote

Minister Althusmann: Fachkräftesicherung erhöht Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft Fachkräftetagungen vom 9. bis zum 15. September 2019 im ganzen Land.

 

04. September 2019 , Hannover Presse Ministerium des Innern

Dialogveranstaltungen zum Schutz Kritischer Infrastrukturen im Innenministerium Niedersachsen

An der Veranstaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt nahmen rund sechzig Gäste teil, hauptsächlich Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Behörden sowie Fachexperten. Auch Vertreter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das mit seiner bundesweiten Ausrichtung und Federführung bei der Initiative Allianz für Cybersicherheit den Austausch zwischen Staat und Wirtschaft fördert, nahmen an dem Treffen teil.

Der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Stephan Manke, sagt: „Mehr als jemals zuvor ist unsere Gesellschaft heute von solchen technischen Systemen abhängig. Ohne Strom steht die industrielle Produktion still, ohne die reibungslose Versorgung mit Trinkwasser und Nahrung ist das gesellschaftliche Leben kaum vorstellbar. Bei Ausfällen dieser Infrastrukturen würde der gesellschaftliche Alltag vollständig zum Erliegen kommen. Wir haben deshalb diverse Betreiber aus diesen Bereichen zu einem umfassenden Austausch eingeladen, denn insbesondere Cyberangriffe auf unsere Kritischen Infrastrukturen sind kein Science Fiction, sondern realistische Szenarien, denen wir uns gemeinsam stellen und worauf wir uns im Verbund vorbereiten müssen."
 
Spezifische Themen der Vorträge und Workshops waren u.a. analoge und digitale Risiken wie große Betriebsstörungen, Cyberangriffe auf solche Anlagen und mögliche Domino-Effekte.
Staatssekretär Manke: „Die möglichen dramatischen Folgen eines Ausfalls Kritischer Infrastrukturen wurden im Winter 2015 sichtbar, als aufgrund eines Hackerangriffs die Stromnetze in der Ukraine unterbrochen wurden. Daher ist es für den Staat und für die Wirtschaft aktuell sehr wichtig, die Risiken soweit wie möglich - vor allem durch den stetigen Ausbau von Sicherheitskompetenzen sowie den Austausch von Informationen und Erfahrungen - zu minimieren. Bei der ersten Veranstaltung dieser Art sind wir miteinander ins Gespräch gekommen und haben unsere Netzwerke erweitert. Unsere Ziele müssen die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen auf hohem Niveau und die umfängliche Prävention gegenüber Angriffen sein."

Die Dialogveranstaltungen werden in Niedersachsen fortgesetzt. Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?article_id=180323&_psmand=33

 

Staatssekretär Manke, Bild: Wikipedia

 

04. September 2019 , Hannover Presse Ministerium des Innern

Dialogveranstaltungen zum Schutz Kritischer Infrastrukturen im Innenministerium Niedersachsen

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat heute die Betreiber von Kritischen Infrastrukturen in Niedersachsen zu einem Dialog nach Hannover eingeladen. Kritische Infrastrukturen (sog. KRITIS) sind Betriebe und Anlagen, die für die Menschen elementar wichtig sind. Dabei handelt es sich etwa um Kraft- oder Wasserwerke, Krankenhäuser, aber auch um Unternehmen des Finanzwesens, Transports und Verkehrs.

Innenstaatssekretär Manke sagt: „Unser Ziel muss es sein, auf hohem Niveau die Sicherheit "Kritischer Infrastrukturen" gegenüber Angriffen sicherzustellen."

 

03. September 2019 , Bonn Redaktion Behörden Spiegel

Also doch - Grundsätzliche Einigung erzielt

Dabei handele es sich vorerst um Überlegungen, unterstrich von Simson (die ASW Nord hatte darüber berichtet).
Die Zuständigkeit für das private Sicherheitsgewerbe soll vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ins Bundesinnenministerium (BMI) übergehen. Darauf hätten die beiden Ressortchefs Peter Altmaier (CDU) und Horst Seehofer (CSU) grundsätzlich verständigt. Die Vereinbarungen über eine erforderliche Verwaltungsvereinbarung liefen derzeit allerdings noch. Auch sei der technische Übergang nicht ganz einfach.
Wie die Zeitung "Behörden Spiegel" heute meldet, berichtete der Referatsleiter “Grundsatz Polizei und Strafverfolgung” im BMI, Martin von Simson, über den aktuellen Sachstand.

Auch wenn sein Haus derzeit noch nicht für den Themenkomplex zuständig sei, wären bereits erste Überlegungen angestellt worden. Diese beträfen unter anderem die künftigen Prüfungsinhalte für die Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste, die Prüfungsabnahme und die Zuverlässigkeitsüberprüfungen. Diese sollten in Zukunft schneller durchgeführt und wenn möglich vereinheitlicht werden. Bisher gebe es hier – je nach Bereich – noch zahlreiche unterschiedliche gesetzliche Grundlagen. Denkbar seien ein Kaskadensystem sowie der Ausbau des Bewacherregisters durch dessen Befüllung mit weiteren Informationen, zum Beispiel mit Ergebnissen von Zuverlässigkeitsüberprüfungen aus anderen Bereichen.

Die diesjährige PITS stand unter dem Titel “Die agile hybride Bedrohungslage”. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie angesichts zunehmender und dynamischer Bedrohungen für Netze und IT-Systeme der Verwaltung, Kritischer Infrastrukturen und der Wirtschaft die fortschreitende Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann.

Momentan noch Probleme bei Befüllung des Bewacherregisters
Weiter berichtet die Zeitung, das es derzeit beim Bewacherregister unter anderem noch Verbesserungsbedarfe bei der Befüllung durch die Länder gäbe, berichtete von Simson. Das Bewacherregister wird aktuell vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), einer nachgeordneten Behörde des BMWi mit Sitz in Eschborn, aufgebaut und befüllt. Im Anschluss könnte es dort auch weiterhin betrieben werden.


 

03. September 2019 , Bonn Redaktion Behörden Spiegel

Also doch - Grundsätzliche Einigung erzielt

Der Referatsleiter "Grundsatz Polizei und Strafverfolgung" im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), Martin von Simson, stellte auf der PITS, Fachkongress Deutschlands für IT- und Cybersicherheit bei Staat und Verwaltung, in Berlin erste konkretere Überlegungen für die Zeit nach dem Zuständigkeitswechsel für das private Sicherheitsgewerbe vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ins BMI vor.

 

31. August 2019 , Hamburg Presse NBS

Aufruf zur Teilnahme am 5. Hamburger Sicherheitspreis

Bereits zum fünften Mal wird der mit 3.000 Euro dotierte Hamburger Sicherheitspreis vergeben. Damit werden Leistungen zur Erhöhung der Inneren Sicherheit in der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.

Der Sicherheitspreis wird von der Handelskammer Hamburg, der Akademie der Polizei Hamburg und der NBS Northern Business School – University of Applied Sciences verliehen. Über seine Vergabe entscheidet eine Jury, in welche die Trägerorganisationen je einen Vertreter entsenden. Der Sicherheitspreis ist grundsätzlich teilbar.

Was wird prämiert?
Prämiert werden praxisgerechte innovative Konzepte, Ideen und Methoden zur Verbesserung der Arbeit der Polizei, der Unternehmenssicherheit oder der gewerblichen Sicherheitsdienste sowie deren Zusammenarbeit. Alle Vorschläge müssen auf die speziellen Rahmenbedingungen und Sicherheitsbedarfe der Hansestadt Hamburg als maritime Großstadt und europäische Metropole übertragbar sein.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite: https://www.nbs.de/die-nbs/aktuelles/news/details/news/ausschreibung-5-hamburger-sicherheitspreis-201920-mit-dotation-von-3000-euro/

 

 

31. August 2019 , Hamburg Presse NBS

Aufruf zur Teilnahme am 5. Hamburger Sicherheitspreis

Die Ausschreibung zum 5. Hamburger Sicherheitspreis 2019/20 mit einem Preisgeld von 3.000 Euro wurde gestern veröffentlicht. Alle Mitarbeiter in der Sicherheitswirtschaft und Behörden sind zur Teilnahme ausgerufen.

 

27. August 2019 , Berlin Presse BDSW

Ergebnis liegt vor: Sicherheitsforschungsprojektes “OSiMa“ – Die Ordnung des Sicherheitsmarktes“

Das Forschungsprojekt OSiMa hat analysiert, welche Formen des gesellschaftlichen Gutes „Sicherheit“ bestehen, wie diese organisiert und finanziert werden sollen. Insbesondere wurde untersucht, welchen Beitrag die private Sicherheitswirtschaft aus ordnungspolitischer Sicht leisten kann sowie der Rahmen ermittelt, innerhalb dessen neue Dienstleistungen und Organisationsformen von Schutz und Sicherheit in Zukunft durch die Sicherheitswirtschaft gestaltet werden können. Gleichzeitig wurde eine systematische Abgrenzung zu Schutzleistungen und Aufgabenbereichen vorgenommen, die aufgrund juristischer, verwaltungswissenschaftlicher, technischer, volks- oder betriebswirtschaftlicher Erwägungen in staatlicher Hand bleiben müssen oder sollten.

An OSiMa waren, neben dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, fünf weitere Partner beteiligt: das Brandenburgische Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS) als Verbundkoordinator, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), das Fraunhofer FOKUS, die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) sowie die Universität Potsdam.

Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive, der sich der BDSW im Rahmen des Projekts gewidmet hat, wurde insbesondere hinterfragt, ob bestimmte Tätigkeiten aus betriebswirtschaftlicher Sicht für ein Sicherheitsdienstleistungsunternehmen überhaupt durchführbar sind. Verschiedene Kriterien, die zuvor mit Vertretern der Sicherheitsdienstleistungswirtschaft definiert worden waren, wurden der Analyse zugrunde gelegt. Dazu zählen u. a. Lohnkosten, Fragen nach der erforderlichen Ausstattung sowie die Bewertung des Verwaltungs- und Qualifizierungsaufwandes. Die Analysen selbst wurden von Unternehmensvertretern begutachtet und kommentiert. Bei den zu analysierenden Schutzleistungen handelte es sich u. a. um Aufgaben des Objektschutzes oder Streifendienstes, die von der Mehrheit der Unternehmen unter Berücksichtigung der eingangs genannten Kriterien angeboten werden können. Einschränkungen des Tätigkeitsfeldes privater Dienstleister ergeben sich - wenn auch nicht in erster Linie aus betriebswirtschaftlichen Gründen - oftmals noch in solchen Bereichen, die in der Vergangenheit ausschließlich in staatlicher Verantwortung lagen.
Bezüglich der Entwicklung neuer bzw. größerer Handlungsräume wurden im Rahmen des Projekts auch die Befugnisse von Sicherheitsdienstleistungsunternehmen im Ausland analysiert. Deren Handlungsspielräume sind in einigen europäischen Ländern teilweise deutlich größer.
 
Das Forschungsprojekt OSiMa zeigt aus Sicht des BDSW damit auf, dass die Grenzen des Handlungsrahmens der privaten Sicherheitswirtschaft keinesfalls ausgeschöpft sind. Das Problem des Mangels an Mitarbeiter bei über 10.000 freien Stellen sowie dem leergefegten Arbeitsmarkt wurde im Projekt offenbar nicht gewürdigt.

Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie bereits jetzt unter: sicherheitsmarkt.org

Die Pressemeldung können nachlesen unter: https://www.bdsw.de/presse/

 

Logo OSIMA "Ordnung des Sicherheitsmarktes, Bild: Fraunhofer Fokus

 

27. August 2019 , Berlin Presse BDSW

Ergebnis liegt vor: Sicherheitsforschungsprojektes “OSiMa“ – Die Ordnung des Sicherheitsmarktes“

Im September 2016 startete das dreijährige Sicherheitsforschungsprojekt „OSiMa". Gestern stellten die Projektpartner in Berliner Zentrum von Fraunhofer Fokus die Ergebnisse des Projektes im Rahmen einer Abschlusskonferenz vor.

 

27. August 2019 , Hamburg ASW Nord

Antrittsbesuch der ASW Nord bei der Hamburger Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN

Die innenpolitische Sprecherin, Antje Möller, und der wissenschaftliche Mitarbeiter, Fabian Klabunde, trafen sich im Hamburger Rathaus mit unserem Geschäftsführer Alexander Brückmann und dem Pressesprecher Klaus Kapinos. Die Neuaufstellung und -ausrichtung des Vorstands der ASW Nord wurde von der Politikerin mit Interesse zur Kenntnis genommen. Frau Möller erklärte, dass der Wirtschaftsschutz auch für die GRÜNEN einen hohen Stellenwert habe.

Frau Möller und Herr Kapinos kennen sich schon aus seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Studiengangs Sicherheitsmanagement (SiMa) an der ehem. Hochschule der Polizei Hamburg. Das Nachfolgemodell von SiMa an der Hochschule Northern Business School Hamburg wurde von ihr begrüßt.

Neben der Vorstellung der Arbeit und Verbandsziele der ASW Nord wurden die Themenbereiche Bewacherregister, geplantes Sicherheitsdienstleistungsgesetz und Radikalisierung in der Gesellschaft angesprochen. Die Probleme des Bewacherregisters mit der zeitgerechten Befüllung wurden nicht verschwiegen. Die Zuverlässigkeitsüberprüfung aller Sicherheitsmitarbeiter im BewR fand das besondere Interesse von Frau Möller. Sie hofft, dass die politische Position der GRÜNEN nach möglichst keiner „Gesinnungsschnüffelei“ kein Kriterium der Überprüfung ist, sondern nur nachweisbare Fakten aus gesetzlichen Bestimmungen, wie dem Strafrecht, in Frage kommen.

Ein weiterer Gesprächspunkt war das von der Groko vereinbarte Sicherheitsdienstleistungsgesetz mit der Verschiebung der Zuständigkeit des Sicherheitsgewerberechts vom Wirtschafts- auf das Innenministerium. Frau Möller zeigte sich überzeugt, dass bei Umsetzung dieses Gesetzesvorhabens Auswirkungen auf die Bundesländer zukommen werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die derzeitige politische Diskussion über Sinn und Zweck dieser Verlagerung zu einseitig ist und auf breiterer Ebene durchgeführt werden sollte.

Als letzter Punkt wurden Tendenzen von Radikalisierungen in der Gesellschaft, auch in Unternehmen der Wirtschaft, angesprochen. Frau Möller betonte, dass in Hamburg Tendenzen der Radikalisierung nicht so ausgeprägt sind wie im übrigen Bundesgebiet. Allerdings sieht sie mit Sorge, dass sich die Sprache in unserer Gesellschaft verändert, die als Treiber für Radikalisierung in Frage kommt. Herr Brückmann betonte, dass sich die Wirtschaft gegen Radikalisierung wappnen müsse, um sie aus den Betrieben herauszuhalten.

Das Gespräch endete mit der Zusage der GRÜNEN, eine persönlichen Austausch fortzuführen und gegenseitige Einladungen zu Veranstaltungen auszusprechen. Die ASW dankt für das konstruktive Gespräch und dem Interesse der GRÜNEN für den Wirtschaftsschutz und die Stellung der Sicherheitswirtschaft in der inneren Sicherheit unseres Landes.

Die GRÜNEN Hamburg im Gespräch mit Vertretern der ASW Nord. v.l.n.r.: Alexander Brückmann, Antje Möller, Klaus Kapinos

 

27. August 2019 , Hamburg ASW Nord

Antrittsbesuch der ASW Nord bei der Hamburger Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN

Mit dem Credo mit vielen politischen Parteien zum Thema Wirtschaftsschutz ins Gespräch zu kommen besuchte am 22. August die ASW Nord die Bürgerschaftsfraktion der Partei DIE GRÜNEN.

 

26. August 2019 , Schwerin Rampe, Presse LKA MV

Unternehmensbetrug: Wirtschaftsunternehmen in MV vor massiven Schaden bewahrt

Sicherheitsbehörden aus Mecklenburg-Vorpommern ist es in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und internationalen Sicherheitsbehörden gelungen, eine Firma aus dem Osten Mecklenburg-Vorpommern vor dem endgültigen Verlust von 300.000 US-Dollar zu bewahren. Für diesen
Ermittlungserfolg haben die Beteiligten einen langen Atem bewiesen:

Im Sommer 2018 haben unbekannte Täter den E-Mailverkehr zwischen der regional ansässigen Firma und deren im Ausland befindlichen Handelspartnern mitgelesen. So gelang es, eine Mail mit einer
Rechnung abzufangen, den Rechnungsempfänger zu ändern und die so manipulierte Mail an den deutschen Empfänger weiterzuleiten. Die deutsche Firma überwies den geforderten Geldbetrag auf das in der Rechnung angegebene Konto einer Firma in Hongkong und bestätigte zusätzlich die Überweisung an den asiatischen Handelspartner. Diesem "echten" Handelspartner fiel daraufhin der Fehler auf. Die geschädigte Firma verständigte sofort die eigene Hausbank und die Empfängerbank in Hongkong, dass es zu einer Fehlüberweisung gekommen sei. Dennoch war die Rückholung des Geldes über die Hausbank nicht mehr möglich.

Gleichzeitig wurde die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) im Landeskriminalamt MV und die Anklamer Kriminalpolizei eingeschaltet. Letztere sandte über die Staatsanwaltschaft Stralsund ein
Rechtshilfeersuchen unter Beteiligung des LKA M-V, des BKA und Interpol Hongkong an die Empfängerbank. Sofort eingeleitete zivilrechtliche Schritte der geschädigten Firma in Hongkong, sowie
das justizielle Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Stralsund führten letztendlich zu einer gerichtlichen Verurteilung der kontoführenden Firma in Hongkong - und letztlich zur Rücküberweisung
des Betrags.

Die vollständige Pressemeldung mit Verhaltenregeln für Unternehmen können Sie nachlesen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108748/4357506

 

Behörden ziehen mit Erfolg am gleichen Strang, Bild: Rainer Sturm Pixelio

 

26. August 2019 , Schwerin Rampe, Presse LKA MV

Unternehmensbetrug: Wirtschaftsunternehmen in MV vor massiven Schaden bewahrt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stralsund, des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern und des Polizeipräsidiums Neubrandenburg: Hartnäckige Ermittlungen der Polizei MV bewahren Firma vor hohem finanziellen Schaden. Polizei veröffentlicht Verhaltensregeln für Unternehmen.

 

24. August 2019 , Berlin Presse Bundestag

Bundesregierung erklärt: Neue Regeln für das Sicherheitsgewerbe

Die Bundesregierung diskutiert derzeit eine Neuordnung für Regelungen, die das private Sicherheitsgewerbe betreffen. Zum Zeitplan, zu einem eigenständigen Sicherheitsgesetz und zu weiteren organisatorischen Maßnahmen könnten angesichts der laufenden Gespräche zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundesinnenministerium noch keine Aussagen getroffen werden, erklärt die Bundesregierung in der Antwort (19/12391) auf eine Kleine Anfrage (19/12040) der FDP-Fraktion.

Die Abgeordneten hatten in ihrer Anfrage auf Forderungen aus der Branche verwiesen, die einen Zuständigkeitswechsel für private Sicherheitsfirmen vom Bundeswirtschafts- zum Bundesinnenministerium fordern. Dadurch erhoffe man sich schärfere Zugangsvoraussetzungen und mehr Qualität.

Die vollständige Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

 

24. August 2019 , Berlin Presse Bundestag

Bundesregierung erklärt: Neue Regeln für das Sicherheitsgewerbe

Eine Kleine Anfrage der Partei FDP vermittelt der Sicherheitswirtschaft einen aktuellen Sachstand zum geplanten Sicherheitsdienstleistungsgesetz.

 

23. August 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Umfassende Informationen zum Katastrophenschutz im Internet

Das Innenministerium Schleswig-Holstein hat im Internet ein neues Portal für den Katastrophenschutz im Land aufgebaut. Unter www.schleswig-holstein.de/katastrophenschutz gibt es jetzt umfassende Informationen für Bürger, Einsatzkräfte und Behörden.
"Mit diesem neuen Angebot wollen wir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Katastrophenschutz klar und übersichtlich beantworten", erklärt Innenminister Hans-Joachim Grote.
Beispielsweise gibt es Übersichten, was überhaupt unter einem Katastrophenfall verstanden wird, oder wann welche Nummer gewählt werden muss. Es gibt auch die Möglichkeit, sich Warntöne anzuhören und man erfährt, welche Bedeutung Sie haben.
Darüber hinaus gibt es umfangreiche Informationen zur Vorsorge und zum Verhalten bei Überflutungen an den Küsten. Aufgelistet sind außerdem alle Katastrophenschutzbehörden im Land mit ihren einzelnen Funktionen und ihrem Aufbau.
"Unsere haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte müssen im Katastrophenfall schnell und effizient arbeiten können. Auch für sie haben wir auf der Internetseite wichtiges Material unter dem Punkt `Arbeitshilfen für Behörden und Einsatzkräfte´ zusammengestellt", so Grote.

Innenminister Grote, Bild: IM SH

 

23. August 2019 , Kiel Presse Innenministerium

Umfassende Informationen zum Katastrophenschutz im Internet

Schleswig-Holstein präsentiert sich in Sachen innerer Sicherheit als transparentes Bundesland. Innenminister Grote: Hervorragender Service für alle Schleswig-Holsteiner.

 

20. August 2019 , Kiel Presse IHK Schleswig-Holstein, Hamburg

Mehr Schutz der Wirtschaft vor Kriminalität: Sicherheits-Partnerschaft Schleswig-Holstein gegründet

"Inhaltlich deckt die SicherheitsPartnerschaft jede Form von Kriminalität ab: vom Ladendiebstahl über Betrug bis hin zu Cybercrime", umreißt Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, das Aufgabenfeld.
Dazu wollen das Innenministerium, die drei Industrie- und Handelskammern im Land und die beiden Verbände, die sich branchenübergreifend mit der Kriminalitätsbekämpfung auseinandersetzen, ab sofort vertieft zusammenarbeiten. Denn: "Nur durch den Schulterschluss von Sicherheitsbehörden und Wirtschaft können Unternehmen bei herkömmlichen wie auch digitalen sicherheitstechnischen Herausforderungen die nötige Unterstützung erhalten", so Kühn.
"Die Unternehmen in Schleswig-Holstein müssen sich auf immer neue Betrugsmaschen einstellen  und schnell reagieren können. Dafür ist ein regelmäßiger und intensiver Austausch zwischen den Ermittlungsbehörden und der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser neuen Partnerschaft gemeinschaftlich deutlich effektiver auf kriminelle Phänomene reagieren können und wir so in Zukunft hoffentlich größere Schäden verhindern können", erklärt Innenminister Hans-Joachim Grote.
Doch auch private Initiativen und Angebote zur Erhöhung der Unternehmenssicherheit sollen Eingang in die Partnerschaft finden: "Viele Unternehmen werden bereits heute vorbeugend aktiv, um sich zu schützen, bevor es zu spät ist", weiß Carsten Klauer, Vorsitzender der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. "Hier gibt es bereits ein breit gefächertes Angebot aus der Wirtschaft, das man nutzen kann, ohne dass man gleich den Staat um Hilfe rufen müsste."

Wie eine konkrete Hilfestellung für Betriebe aussehen kann, die im Netz angegriffen worden sind, entwickelt derzeit die DiWiSH: "Am 1. Oktober startet der Servicepoint Cybersecurity", kündigt der Vereinsvorsitzende Lars Müller an. Der Service diene als Erstanlaufstelle für kompromittierte Unternehmen, bei der sie sich schnell und unbürokratisch Hilfe holen könnten. "Doch der Servicepoint Cybersecurity ist nicht nur ein Feuerlöscher, wenn es schon zu spät ist, sondern soll auch konkrete Angebote auch im Bereich der Prävention anbieten", betont Lars Müller.

Fachleute vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), vom Verfassungsschutz, dem Landeskriminalamt sowie der DiWiSH-Fachgruppe IT Security informierten interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer darüber, wie sicher ihre Daten sind und wo mögliche Schwachstellen in Firmennetzwerken lauern. Denn: Nur wer weiß, wo die Gefahren liegen, kann sich auch zielgerichtet schützen.  Auch ein Live-Hack - die Demonstration einer Übernahme eines fremden IT-Gerätes - wurde am Beispiel einer Ampelschaltung durchgeführt.

Die Pressemeldung können Sie nachlesen unter: https://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/startseite_old/ihk-sh-sicherheitspartnerschaft/4508852


Von links: Carsten Klauer, Hans-Joachim Grote, Lars Müller und Friederike C. Kühn

Die vier Gründungsmitglieder, von links: Carsten Klauer, Hans-Joachim Grote, Lars Müller und Friederike C. Kühn Bild: IHK Kiel Winslow

 

20. August 2019 , Kiel Presse IHK Schleswig-Holstein, Hamburg

Mehr Schutz der Wirtschaft vor Kriminalität: Sicherheits-Partnerschaft Schleswig-Holstein gegründet

Die schleswig-holsteinischen Unternehmen sollen künftig besser vor On- und Offline-Kriminalität geschützt werden. Mit diesem Ziel haben die IHK Schleswig-Holstein, die Landesregierung - vertreten durch das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration -, die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. (ASWN) sowie die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH) gestern, 19. August, eine Partnerschaft geschlossen.

 

19. August 2019 , Hannover Presse IM Niedersachsen

Cybersicherheit: Innenministerium Niedersachsen startet Kampagne und Veranstaltungsreihe

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat angekündigt, mit einer breit angelegten Kampagne und einer Reihe von Veranstaltungen in ganz Niedersachsen die Öffentlichkeit für die Gefahren in einer digitalisierten Welt zu sensibilisieren.

Pistorius: „Das Thema Cybersicherheit hat sich zu einem der wichtigsten Themen überhaupt entwickelt. Digitaler Wandel ist ohne Cybersicherheit nicht möglich."
 
Big Data, Smartphones oder das Internet of Things: Die Sicherheit insbesondere persönlicher Daten ist heute wichtiger als jemals zuvor - und sie wird immer wichtiger. Der Wert unberechtigt erlangter privater Daten und sogar ganzer Identitäten ist in den vergangenen Jahren signifikant angestiegen. Denn die persönlichen Daten einer Person können Hackern und anderen Cyberkriminellen den Zugriff auf die Identität und damit unter anderem auch auf Bankkonten oder Depots eröffnen.
 
Genau hier setzt die Kampagne des Innenministeriums an. Wie kann ich mich vor unberechtigtem Zugriff und Datenklau schützen? Wie sieht ein sicheres Passwort aus? Wer hilft bei Cybermobbing? An wen kann ich mich wenden, wenn mir durch Internetbetrug finanzieller Schaden entstanden ist? Wie sichere ich meine internetfähigen Geräte hinreichend ab?
 
Mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 12. September 2019 unter dem Motto „Die Hacker kommen!" im Alten Rathaus in Hannover gibt der Minister persönlich den Startschuss für die Kampagne.

Anmeldungen sind über die Internetseite https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/themen/die_hacker_kommen/ möglich.

Im Oktober geht es in Göttingen (08.10.), Oldenburg (16.10.), Lüneburg (17.10.), Osnabrück (24.10.) und Braunschweig (28.10.) im gleichen Format weiter.
 
Die Veranstaltungsreihe zeigt, wie die Hacker arbeiten und Schwachstellen ausnutzen - aber auch, welche Schutzmöglichkeiten es gibt. Bei einer „Security Expo" stehen verschiedene Expertinnen und Experten zur Verfügung, unter anderem Fachleute von Polizei, Verfassungsschutz, Deutschland sicher im Netz e.V., Verbraucherschutz, Weißer Ring und klicksafe.eu.
 
Diese Information ist im Portal des Landes Niedersachsen nachlesbar: http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?article_id=179741&_psmand=33

 

Cybersicherheitsschutz vor Trojanern, Bild: Dana Bot Heinz Schmitz.org

 

19. August 2019 , Hannover Presse IM Niedersachsen

Cybersicherheit: Innenministerium Niedersachsen startet Kampagne und Veranstaltungsreihe

Minister Boris Pistorius: „Die Sicherheit und der Schutz von Daten war noch nie so wichtig wie heute!"

 

15. August 2019 , Schwerin Rampe, Presse LKA M-V

Erfolg: Cybercrime-Ermittler des LKA M-V schalten Kinderpornografieplattform im Darknet ab

Auf der Chat-Plattform im sogenannten TOR-Netzwerk hatten mehrere hundert Nutzer Zugriff auf über 200.000 illegale kinderpornografische Daten.
Ein internationaler Fall: Der Provider ist in Dubai ansässig und der sichergestellte Server befindet sich in einem Rechenzentrum in den Niederlanden. Seit dem 13.8. ist die kriminelle Plattform abgeschaltet.

Trotz der hochgradigen Verschlüsselung, die derartige Plattformen im Darknet bieten, ist es im Rahmen der Ermittlungen gelungen, mehrere Nutzer aus verschiedenen Ländern zu identifizieren. In einem Fall handelte es sich um einen deutschen Staatsangehörigen, der zudem sein eigenes Kind sexuell missbrauchte und auch anderen zum sexuellen Missbrauch anbieten wollte. Ein weiterer Missbrauch konnte durch die Festnahme des Tatverdächtigen verhindert werden.

Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft Cybercrime in Rostock und das Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern bedanken sich bei Eurojust, dem Bundeskriminalamt und den Partnerbehörden in den
Niederlanden für die sehr gute Zusammenarbeit.

Der gemeinsame Presserklärung der StA und dem LKA können Sie nachlesen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108748/4349531

 

Behördliche Sperrseite der kinderpornografischen Plattform, Bild: LKA M-V

 

15. August 2019 , Schwerin Rampe, Presse LKA M-V

Erfolg: Cybercrime-Ermittler des LKA M-V schalten Kinderpornografieplattform im Darknet ab

Unter der Leitung der Schwerpunktabteilung "Cybercrime" der Staatsanwaltschaft Rostock ist es den

Cybercrime-Ermittlern des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern gelungen, eine Darknet-Plattform zum Austausch von kinderpornografischem Material aus dem Netz zu nehmen.

 

14. August 2019 , Bremen Presse SPD

Koalitionsvertrag Bremen veröffentlicht - Wirtschaftsschutz Fehlanzeige

Der Koalitionsvertrag der drei zukünftigen Regierungsparteien wurde von der SPD Bremen veröffentlicht. Aussagen zum Wirtschaftsschutz und Kooperationen zwischen der Polizei und der Sicherheitswirtschaft sucht man vergeblich. Offenbar wurden diese Themen auf den Seiten 117 bis 121 vergessen.

Die IT-Sicherheit wird nur allgemein angesprochen, der Cyberschutz für die Wirtschaft findet keine Erwähnung.

Den Vertrag können Sie hier nachlesen.

 

14. August 2019 , Bremen Presse SPD

Koalitionsvertrag Bremen veröffentlicht - Wirtschaftsschutz Fehlanzeige

Vereinbarung zur Zusammenarbeit in einer Regierungskoalition für die 20. Wahlperiode der Bremischen Bürgerschaft 2019-2023 von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE.

 

09. August 2019 , Köln Presse Cop2Cop

Gewalt gegen private Sicherheitskräfte nimmt immer mehr zu

„Brüche und Schnittwunden: Attacken auf Hamburgs Bahn-Sicherheitsdienst immer brutaler“ – so der bezeichnende Titel im Focus. „Solche Übergriffe auf unsere Beschäftigten finden leider immer häufige statt. In den letzten 30 Jahren hat sich der Anteil der Konfrontationsunfälle in unserer Branche verfünffacht“, so BDSW Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied Dr. Harald Olschok.
Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft macht auch vor den Beschäftigten in den genannten Einsatzbereichen nicht halt. Während diese bei staatlichen Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr schon seit langem öffentlich diskutiert werde, sei die private Sicherheitsbranche meistens außen vor. Eine nachhaltige Verbesserung dieser Situation sei nur durch ein Bündel von Maßnahmen, wie ein unter Strafe stellen, möglich. Die Arbeitgeber müssen ihrer, sich aus den Unfallverhütungsvorschriften ergebenden, Verpflichtung gerecht werden und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter adäquat qualifizieren und mit notwendiger Schutzausrüstung ausstatten.

Im Jahr 2018 zählte die Hamburger Hochbahn 86 Zwischenfälle, im ersten Halbjahr 2019 schon 59, wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Karl-Heinz Warnholz hervorgeht. In den beiden Vorjahren wurden deutlich weniger Angriffe registriert, und zwar 51 in 2017 und 56 in 2016.

2018 gab die, für die Branche zuständige, gesetzliche Unfallversicherung VBG den Securityreport zur Analyse des Unfallgeschehens in der Sicherheitswirtschaft heraus. Dieser zeigt eine dramatische Zunahme von Arbeitsunfällen durch Konfrontationen. „Von den registrierten 4.000 Konfrontationsunfällen in 2017 entfielen über 95 Prozent auf nur sechs Einsatzgebiete: Warenhausdetektive, Sicherheitsbeschäftigte im ÖPNV, in Erstaufnahme- und Flüchtlingsunterkünften, im Veranstaltungsdienst, in Diskotheken sowie den Sicherheitsdienst in Jobcentern und zunehmend auch Kliniken“ so Olschok.
Ein bundesweites Phänomen-Angriffe gegen Sicherheitsleute: In Haar bei München wurde vor wenigen Tagen ein 39-jähriger Sicherheitsdienst-Mitarbeiter kurz nach Mitternacht auf einem Rundgang über das Gelände des Krankenhauses Haar von Personen mit einem Messer schwer verletzt.

Wie der ASW Bundesverband auf einer kürzlichen Tagung feststellte, nimmt die Radikalisierung in der Gesellschaft deutlich zu. Opfer dieser Entwicklung sind leider auch Mitarbeiter in der Sicherheitsdienstleistung. Die ASW Norddeutschland wird diese Entwicklung in der Politik zur Sprache bringen.

Die Pressemeldung finden Sie unter dem Link: https://www.cop2cop.de/2019/08/08/gewalt-gegen-private-sicherheitskraefte-nimmt-immer-mehr-zu/

 

Bild: Bundespolizei Kassel

 

09. August 2019 , Köln Presse Cop2Cop

Gewalt gegen private Sicherheitskräfte nimmt immer mehr zu

Immer häufiger berichten die Medien über Übergriffe auf Sicherheitskräfte – auch auf private Sicherheitsdienste, wie aktuelle Beispiele aus Hamburg und München zeigen.

 

09. August 2019 , Hamburg Presse Innenbehörde

Hamburger Senat beschließt Änderungen im Polizeirecht

Mit der Neufassung des PolDVG wird diese Rechtsgrundlage an EU-Datenschutzrecht angepasst, zudem werden die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts aus seinem Urteil zum BKA-Gesetz aufgenommen. So werden unter anderem für besondere verdeckte Maßnahmen wie die längerfristige Observation, den Einsatz von Vertrauenspersonen und die Rasterfahndung Richtervorbehalte eingeführt. Für den Einsatz von verdeckten Ermittlern ist dieser bereits im Jahr 2016 normiert worden. Daneben werden unter anderem die Voraussetzungen für die Benachrichtigung betroffener Personen von derartigen Maßnahmen präzisiert. Ferner ist zukünftig für besondere verdeckte Maßnahmen gegenüber der Bürgerschaft umfassender über polizeiliche Maßnahmen zu berichten.
 
Mit der elektronischen Aufenthaltsüberwachung (elektronischen Fußfessel) soll die Polizei ein wichtiges Mittel zur Überwachung von Personen an die Hand bekommen, von denen die Gefahr der Begehung einer terroristischen Straftat ausgeht. Darüber hinaus soll die elektronische Fußfessel in Hamburg künftig auch zum Einsatz kommen bei Personen, von denen eine Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit einer Person ausgeht. Das ist insbesondere im Bereich der Beziehungsgewalt von praktischer Bedeutung.
 
Im SOG sollen die Regelungen zur freiheitsentziehenden Fixierung im polizeilichen Gewahrsam an Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts angepasst werden. Für diese Maßnahme sind besonders hohe Anordnungsvoraussetzungen vorzusehen. Durch eine weitere Änderung im SOG können Vollzugskräfte des Zolls unter denselben Voraussetzungen tätig werden wie Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamte anderer Länder oder des Bundes. Dies kann z. B. bei Einsätzen der mobilen Kontrollgruppen des Zolls relevant werden. Wenn diese ermüdete oder alkoholisierte Kraftfahrzeugführer antreffen, können künftig auch die Vollzugskräfte des Zolls den Betroffenen die Weiterfahrt untersagen. Auch werden verdeckte Ermittlungen für den Zoll jetzt möglich sein.

Die ASW Norddeutschland wurde trotz Antrags an der Verbändeanhörung nicht beteiligt.

Die Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

 

09. August 2019 , Hamburg Presse Innenbehörde

Hamburger Senat beschließt Änderungen im Polizeirecht

Einsatz elektronischer Fußfessel künftig bei schweren Straftaten, insbesondere auch bei Beziehungsgewalt möglich.

Der Senat hat Ende Juli 2019 einen Gesetzentwurf mit Änderungen des Polizeirechts beschlossen. Dieser dient in erster Linie dazu, das Gesetz über die Datenverarbeitung der Polizei (PolDVG) und das Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (SOG) an europarechtliche und bundesverfassungsgerichtliche Vorgaben anzupassen sowie polizeipraktischen Bedarfen gerecht zu werden. Der Gesetzentwurf wird nun der Bürgerschaft zugeleitet.

 

06. August 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Innenminister Caffier konsequent: Keine Legalisierung von Cannabis

„Ich bin ganz klar gegen eine Cannabis-Legalisierung. Besitz, Anbau und Handel müssen strafbar bleiben. Die psychischen und physischen Auswirkungen des Konsums von Cannabis werden insbesondere durch Jugendliche leider noch immer unterschätzt und bagatellisiert. Nicht selten ist Cannabiskonsum auch der Einstieg zu den sogenannten harten Drogen wie Kokain und Ectasy. Eine Legalisierung von Cannabis würde keineswegs zur Entschärfung von Suchtproblemen beitragen. Eine Legalisierung vergrößert die Probleme und schafft neue. Über 70.000 Tote durch Alkohol- und über 120.000 Tote infolge von Tabakkonsum sprechen nicht gerade für legale Drogen. Der Ansatz, bei steigenden Drogendelikten die Legalisierung der vermeintlich harmlosesten Delikte zu fordern, um Ressourcen zu sparen, gleicht dem Ansatz, bei zu vielen Ladendiebstählen eben auch diese zu legalisieren. Es wird so getan, als wäre Cannabis nicht schädlich. Das ist verantwortungslos“, appelliert der Minister.

Die Delikte im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind auch im Berichtsjahr 2018 gestiegen. Insgesamt wurden 6.669 Fälle der Rauschgiftkriminalität (davon 36 Fälle der direkten Beschaffungskriminalität) registriert. Damit ist die Anzahl der bekannt gewordenen Rauschgiftstraftaten um 696 Fälle (+11,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erreichte den Höchststand seit Erfassung der Delikte.
Der Anteil der Rauschgiftkriminalität an der festgestellten Gesamtkriminalität beträgt in Mecklenburg-Vorpommern 6,1Prozent (2017: 5,4 Prozent).

 

06. August 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Innenminister Caffier konsequent: Keine Legalisierung von Cannabis

Innenminister Lorenz Caffier hat den Forderungen nach einer Legalisierung von Cannabis ein klares Nein entgegengesetzt. Die Zahl der Drogendelikte steigt in Mecklenburg-Vorpommern erheblich an.

 

05. August 2019 , Hannover Heise Online

Erpressungstrojaner GermanWiper löscht Daten

Das an ein vermeintliches Bewerbungsschreiben angehängte Zip-Archiv enthält mitnichten den Lebenslauf als Word-Dokument, sondern eine Windows-Link-Datei. Diese startet beim Klick die Powershell in Windows, um die eigentliche Malware von einem Server nachzuladen. Die Bewerbungsmail verwendet verschiedene Namen und Absenderdomains, sodass sich die Malware daran nicht zuverlässig erkennen lässt. Sprachlich gibt die Mail kaum Anlass zum Argwohn. Soweit nichts Neues.
Aber wer den GermanWiper getauften Trojaner arglos aktiviert, der verliert Daten dauerhaft: Statt sie aufwendig zu verschlüsseln, überschreibt die Malware Dateien mit Nullen und ändert die Dateiendung, bevor sie die Lösegeldforderung anzeigt. Der sollte man auf gar keinen Fall nachkommen. Der einzige Schlüssel zum Wiederherstellen der Daten ist das eigene Backup, nachdem man den PC gesäubert hat.

Die Meldung können Sie nachlesen unter: https://www.heise.de/security/meldung/Erpressungstrojaner-GermanWiper-loescht-Daten-4487825.html

 

 

 

05. August 2019 , Hannover Heise Online

Erpressungstrojaner GermanWiper löscht Daten

CERT-Bund, das Notfallteam des BSI, warnt aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante, die in Bewerbungsschreiben versteckt ist.

 

03. August 2019 , Frankfurt, FAZ

Razzia im Stadion beim Spiel des FC Bayern München – massenhaft Verstöße gegen das Sicherheitsgewerberecht festgestellt

Und die Beamten werden fündig. Über 50 Prozent der Ordner waren nicht in das nationale Bewacherregister eingetragen.
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, ist es am letzten Dienstagabend nach dem Testspiel zwischen Bayern München und Fenerbahce Istanbul in der Allianz-Arena zu einer Razzia gegen den Ordnungsdienst gekommen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. „Die kontrollierten Personen sind keine Mitarbeiter des FC Bayern, sondern ausschließlich Beschäftige des entsprechenden Sicherheits-Dienstleisters oder dessen Subdienstleisters“, erklärte der Verein in einer Stellungnahme auf seiner Webseite: „Der FC Bayern unterstützt die Aufklärung der Vorfälle und der dabei aufgekommenen Beanstandungen nach besten Kräften. Wenn nötig, wird der FC Bayern die entsprechenden Konsequenzen ziehen.“
Wie die SZ am Freitagabend berichtete, hatten nach der Partie 30 Zollbeamte, elf Mitarbeiter der städtischen Gewerbeüberwachung sowie zahlreiche Polizisten die Ordnerinnen und Ordner einer Schwarzarbeitskontrolle unterzogen. 253 Ordner wurden demnach laut Zoll überprüft, bei 194 wurden Gesetzesverstöße oder andere Unregelmäßigkeiten notiert. Wie die SZ weiter berichtet, waren 100 der überprüften Ordner offenbar schwarz beschäftigt, also nicht bei der Sozialversicherung angemeldet, oder sie trugen ihren Personalausweis nicht wie vorgeschrieben bei sich. Weiter berichten die Medien, dass nach Schätzungen der Polizei weitere 100 Ordner sich durch eine Flucht der Kontrolle entzogen haben. Die Einsatzkräfte fanden zudem T-Shirts, die Sicherheitskräfte wohl ausgezogen hatten, um nicht kontrolliert zu werden.
Weiter sei 142 Ordnern nachgewiesen worden, nicht ordnungsgemäß im nationalen Bewacherregister angemeldet zu sein. Dabei werden die Beschäftigten vor ihrem ersten Einsatz überprüft, ob sie zum Beispiel Mitglied verbotener Organisationen waren oder Vorstrafen haben. Bei einigen der im Stadion überprüften Sicherheitsleute sei letzteres der Fall gewesen, die entsprechenden Personen hätten somit nicht beschäftigt werden dürfen. In einzelnen Fällen besaßen die Überprüften laut Zoll auch keine Arbeitserlaubnis oder Aufenthaltsgenehmigung.

Die Pressemeldung des Zollamt Rosenheim können Sie nachlesen unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/121259/4339079

 

Die Allianz - Arena in München. Bild: Wikipedia

 

03. August 2019 , Frankfurt, FAZ

Razzia im Stadion beim Spiel des FC Bayern München – massenhaft Verstöße gegen das Sicherheitsgewerberecht festgestellt

Beim Testspiel gegen Fenerbahce Istanbul bekommen die Münchner in der eigenen Arena Besuch. Sicherheitsordner werden einer Schwarzarbeitskontrolle unterzogen.

 

29. Juli 2019 , Berlin/Köln ASW BUndesverband und BfV

Gemeinsam gegen Extremismus: Executive Summary „Extremismus in der deutschen Wirtschaft“

„Das Thema Extremismus betrifft jede Branche und jedes Unternehmen in unterschiedlicher Form, seien es durch gewaltsame Angriffe, Protestaktionen, Radikalisierung von Mitarbeitern oder die Gefahr von Reputationsschäden. Wenn sich Unternehmen jedoch frühzeitig auf diese Gefahren vorbereiten, können die Auswirkungen von Vorfällen begrenzt werden.“ so ASW-Vorstandsvorsitzender Volker Wagner.
Der Umgang mit Populismus und zunehmender Radikalisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aus Sicht des Verfassungsschutzes bietet vor allem die schleichende Entgrenzung zwischen legitimen bürgerlichen Protest und extremistischen Strömungen Anlass zur Wachsamkeit. Auch die deutsche Wirtschaft muss sich weiter auf extremistische Protestformen einstellen. Radikalisierungstendenzen und extremistische Einflüsse auf Mitarbeiter können aber auch im Unternehmen erkennbar werden. Hier sind Unternehmen zwischen Personalverantwortung und Sicherheitsanforderungen an gleich mehreren Stellen herausgefordert, passende Antworten zu entwickeln.
Das BfV und der ASW Bundesverband sprechen sich daher für eine verstärkte Prävention und Sensibilisierung zum Thema Extremismus in der deutschen Wirtschaft aus. Interessierte und betroffene Unternehmen finden in der Executive Summary eine kurze thematische Übersicht, Handlungsempfehlungen sowie Kontaktmöglichkeiten.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.


 

29. Juli 2019 , Berlin/Köln ASW BUndesverband und BfV

Gemeinsam gegen Extremismus: Executive Summary „Extremismus in der deutschen Wirtschaft“

Gemeinsame Aktion von Bundesamt für Verfassungsschutz und Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft -Bundesverband-. Eine steigende Gefahr für Sicherheit und Reputation von Unternehmen soll bekämpft werden.

 

29. Juli 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Innensenator Ulrich Mäurer verurteilt feigen Angriff auf Polizeirevier Schwachhausen scharf

In der Nacht zum vergangenen Sonntag wurde das Polizeirevier im ruhigen Bremer Stadtteil Schwachhausen attackiert. Dabei brannten zwei Polizeiautos aus. Auch die Haupteingangstür der Wache wurde beschädigt.

Den Brandanschlag verurteilt Innensenator Ulrich Mäurer scharf: „Bei dem nächtlichen Anschlag auf die Polizei sind Grenzen überschritten worden. Wir können von Glück reden, dass niemand verletzt wurde. Ich habe kein Verständnis dafür, dass ausgerechnet diejenigen, die sich für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen sowie unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat schützen, zum Ziel solch feiger Angriffe werden.“

Anrufer hatten laut Polizei in der Nacht ein Feuer auf dem Grundstück des Polizeireviers gemeldet. Dieses sei nachts immer geschlossen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte haben die zwei Streifenwagen auf dem Hinterhof sowie die Haupteingangstür der Polizeiwache gebrannt. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, an den Autos entstand Totalschaden.

Der Staatsschutz hat heute eine Sonderkommission eingerichtet. „Die große Mehrheit der Bevölkerung schätzt die Präsenz der Polizei im Stadtteil. Und das wird auch so bleiben,“ ergänzt Mäurer entschieden.

Nach dem Brand ist auf einer Internet-Plattform ein angebliches Bekennerschreiben aufgetaucht. "Das prüfen wir", wie eine Polizeisprecherin sagte.

Die Verfasser des Schreibens beziehen sich den Angaben zufolge auf "...Drei von der Parkbank". Damit meinen sie drei Verdächtige, die Anfang des Monats in Hamburg einen Brandanschlag geplant haben sollen. Kurz nach deren Festnahme wurde in einschlägigen Internetforen bundesweit zu "Solidarität mit ihnen aufgerufen. Seitdem kam es laut Polizei neben Demonstrationen auch zu Straftaten in ganz Deutschland, die hierauf Bezug nehmen.

Bild: Polizei Hamburg

 

29. Juli 2019 , Bremen Presse Innenbehörde

Innensenator Ulrich Mäurer verurteilt feigen Angriff auf Polizeirevier Schwachhausen scharf

Sonderkommission des Staatsschutzes wurde eingerichtet.

 

27. Juli 2019 , Bonn Presse BSI

Warnung Malware: Schadsoftware mit angeblichem BSI-Absender verschickt

Bislang bekannte Mails nutzen die Absenderadresse "meldung@bsi-bund.org". Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist nicht Absender dieser Mails. Die Mails tragen den Betreff "Warnmeldung kompromittierter Benutzerdaten - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik", täuschen einen Datenmissbrauch vor und verweisen auf eine angehängte Datei. Das BSI warnt davor, Anhänge oder Links dieses Absenders zu öffnen und empfiehlt, die betreffenden Mails sofort zu löschen.

Lagezentrum des BSI, Foto: BSI

Beispiel einer Phishing-E-Mail, Bild: BSI

 

27. Juli 2019 , Bonn Presse BSI

Warnung Malware: Schadsoftware mit angeblichem BSI-Absender verschickt

Derzeit verschicken Kriminelle per E-Mail Schadsoftware und gaukeln dabei vor, die Mails stammten vom BSI.

 

26. Juli 2019 , Rostock NDR Radio MV

Rostock Port: Sicherheitsdienst Securitas beauftragt

Was in Flughäfen Standard ist, das gilt dabei auch für die Schiffsreise: Personenkontrollen und Gepäckdurchleuchtung sind an der Tagesordnung. Dazu gehören die Kontrolle aller Personen, die Zutritt zu Sicherheitsbereichen haben. Ziel ist maximale Sicherheit - unter anderem zur Abwehr von möglichen Terrorangriffen.

Am sogenannten Cruise-Center in Rostock-Warnemünde übernahm diese Aufgaben in den vergangenen Jahren der bundesweit größte Sicherheitsdienstleister "Securitas". Das Unternehmen hat sich jetzt als einziges an der europaweiten Folge-Ausschreibung beteiligt und den Zuschlag bekommen. Der Auftrag gilt in der Sicherheitsbranche als schwierig - auch weil er saisonal beschränkt ist. Hochbetrieb herrscht zwischen Mai und September. Daher können Fachkräfte eigentlich nicht durchgehend an dem Standort beschäftigt werden.

Die Rostock Port GmbH, ein öffentliches Unternehmen der Hansestadt Rostock und des Landes MV, zahlt für die Sicherheitsleistungen zwischen 2020 und 2025 etwa fünf Millionen Euro. Die anlegenden Schiffe beteiligen sich - neben anderen Gebühren - mit einem Sicherheitsgeld von etwa 1.200 Euro pro Tag an den Kosten. In Rostock-Warnemünde sind im vergangenen Jahr rund 660.000 Kreuzfahrt-Passagiere an Land gegangen.

Die Pressemeldung finden Sie unter dem Link: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rostock-Port-Sicherheitsdienst-beauftragt


Kreuzfahrtterminal Warnemünde. Bild: Rostock.de

 

26. Juli 2019 , Rostock NDR Radio MV

Rostock Port: Sicherheitsdienst Securitas beauftragt

Der Rostocker Hafen will in den kommenden Jahren rund fünf Millionen Euro für die Sicherheit der Kreuzschifffahrt in Warnemünde ausgeben. Wie der NDR, Radio MV, heute meldet, hat die Rostock Port GmbH den Auftrag für die Bewachungsdienste im Passagier-Terminal jetzt erneut an den Sicherheitsdienstleister Securitas, dem Verbandsmitglied der ASW Norddeutschland, vergeben. Damit kommt der Hafenbetreiber internationalen Anforderungen nach.

 

25. Juli 2019 , Hannover Presse Verfassungsschutz

Neue Ausgabe der "Wirtschaftsschutz - Info" vom Verfassungsschutz Niedersachsen

 Unbekannte Täter haben Niederlassungen eines niedersächsischen Unternehmens angerufen und sich als Geschäftsführer ausgegeben. Zur vermeintlichen Legitimation und Reputationserhöhung wurde die Telefonnummer des echten Geschäftsführers übermittelt. Im vorliegenden Fall sprach der Anrufer Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Es wurde von den angerufenen Mitarbeitern jedoch rechtzeitig erkannt, dass hier ein Betrüger am Werk ist.
Den „Wirtschaftsschutz-Info“ können Sie hier nachlesen.

 

25. Juli 2019 , Hannover Presse Verfassungsschutz

Neue Ausgabe der "Wirtschaftsschutz - Info" vom Verfassungsschutz Niedersachsen

Fingierte Anrufe vom Telefonanschluss des Geschäftsführers durch Verfälschen der IP-Telefonnummer.

 

22. Juli 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Landeskriminalamt MV informiert gefährdete Personen aus Asservaten des GBA-Verfahrens

Die überwiegend im Zeitraum der Jahre 2015 - 2017 aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. Internet)  zusammengetragen Listen werden nun bekannt.
Eine Gefährdung der in den Asservaten genannten Personen, Institutionen und Organisationen ist nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes aktuell auszuschließen. Dieser Bewertung schließen sich die Sicherheitsbehörden des Landes nach eigener Bewertung der vom BKA übersandten Unterlagen uneingeschränkt an. Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen damals wie heute keine Gefährdungsaspekte zu diesen Personen und Institutionen vor.

"Der derzeit in der medialen und öffentlichen Diskussion verbreitete Begriff der "Feindes-" oder gar "Todesliste" ist nach Einschätzung aller an dem Verfahren beteiligten Behörden konsequent zurückzuweisen“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier. „Aufgrund der aktuellen Berichterstattung und einiger unzutreffender Bewertungen, die teilweise auch aus dem politischen Raum immer wieder verbreitet werden, nehme ich als Innenminister, nehmen die Sicherheitsbehörden eine größere Verunsicherung wahr. Nachdem das BKA nun Zeugen aus Mecklenburg-Vorpommern befragt hat und aufgrund des offenbar mittlerweile entstandenen öffentlichen Informationsbedürfnisses, habe ich mich dazu entschlossen, nunmehr alle Personen und Institutionen, die im Bestand der vom Bundeskriminalamt an das Land Mecklenburg-Vorpommern übersandten Asservate verzeichnet sind und Bezug zu unserem Land haben, zu informieren."
Das Landeskriminalamt hat daher heute die ersten Schreiben an die rund 1.200 zu informierenden Personen und Institutionen versandt. Die Information kann nur sukzessive erfolgen, da sich etliche Daten schwer verifizieren lassen bzw. kaum zugeordnet werden können.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie unter dem Link:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/Aktuell?id=151835&processor=processor.sa.pressemitteilung&sa.pressemitteilung.sperrfrist=alle

 

 

22. Juli 2019 , Schwerin Presse Innenministerium

Landeskriminalamt MV informiert gefährdete Personen aus Asservaten des GBA-Verfahrens

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof gegen zwei Beschuldigte aus Mecklenburg-Vorpommern wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gem. § 89a StGB wurden bei Durchsuchungen Ende August 2017 Materialsammlungen zu Personen und Institutionen aus MV, wie "Todes-oder Feindlisten" gefunden. Alle aufgeführten Personen werden jetzt benachrichtigt.

 

20. Juli 2019 , datensicherheit.de

Cyberangriffe - Ransomware befällt elf deutsche Krankenhäuser

Erneut scheint eine Phishing-E-Mail mit Ransomware-Anhang erfolgreich gewesen zu sein. Wieder einmal hat ein Mitarbeiter eines Trägers einer Krankenhauskette auf einen Link geklickt. Wieder war ein Social Engineering-Angriff erfolgreich.

Drei Jahre nach dem Ransomware-Angriff auf das Lukas Krankenhaus in Neuss sind nun insgesamt 11 Krankenhäuser an 13 Standorten im Südwesten Deutschland betroffen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der Betreiber, die DRK Trägergesellschaft Südwest mbH (Deutsches Rotes Kreuz), hat trotz des Systemausfalls seine Krankenhäuser, beispielsweise das Kirchener Krankenhaus in der Nähe von Siegen nicht von der Notfallversorgung abmelden müssen. Die Erfassung der Daten läuft nun wieder analog und muss nach dem Neustart der Systeme dann händisch in das System zurückgepflegt werden.

Ein Weiterverbreiten des Virus konnte offenbar verhindert werden.

Cyberangriff auf Krankenhaus, Bild: Heinz- Schmitz.org

 

20. Juli 2019 , datensicherheit.de

Cyberangriffe - Ransomware befällt elf deutsche Krankenhäuser

Wie mehrere Medien heute mitteilen, scheint erneut eine Phishing-E-Mail mit Schadsoftware im Anhang erfolgreich gewesen zu sein.

 

16. Juli 2019 , Braunschweiger Zeitung

Braunschweiger Zeitung: LKA jagt kriminelle "Planenschlitzer"

Das Landeskriminalamt Niedersachsen hatte Anfang Juni 2019 einen hochrangigen Expertenkreis von Vertretern aus verschiedenen Landeskriminalämtern und der Transport-,Logistik- und Versicherungsbranche nach Hannover eingeladen, um Präventionsmöglichkeiten zur Verhinderung dieser Straftaten zu erörtern und konkrete Maßnahmen auf „die Straße" zu bringen. Die ASW Norddeutschland war auf dieser Tagung durch den Geschäftsführer, Alexander Brückmann, vertreten.

Die Presse in Niedersachsen berichtet nunmehr ausführlich von dieser Tagung. Die ASW Norddeutschland wird mit Aussagen zum Deliktsphänomen der "Planenschlitzer" und der Forderung nach Schulungen und Trainings für Lkw-Fahrer zitiert.

Die Pressemeldung können hier nachlesen.

Den Titelaufmacher können Sie hier nachlesen.

Durch "Planenschlitzer" angegriffener Lkw. Bild: LKA Sachsen-Anhalt

 

16. Juli 2019 , Braunschweiger Zeitung

Braunschweiger Zeitung: LKA jagt kriminelle "Planenschlitzer"

Die Presse in Niedersachsen berichtet umfassend von der Tagung "Bekämpfung des Ladungsdiebstahls" im Landeskriminalamt (LKA) Hannover von Juni 2019 (die ASW Nord berichtete unter dem Link Presse).

Der norddeutsche Sicherheitsverband ASW Nord wird mit Forderungen zitiert.

 

08. Juli 2019 , Hamburg ASW Nord

Zukünftige Sicherheitsmanager besuchen Bürgerschaft Hamburg

Im Rahmen einer „Summer School“ besuchten heute 28 Studierende und sechs Dozenten des Fachbereichs Sicherheitsmanagement aus verschiedenen europäischen Hochschulen und Universitäten das Hamburger Rathaus. Die Hochschulen sind Teil des europäischen Netzwerk CONRIS, einem Zusammenschluss von 14 Hochschulen und Universitäten aus neun europäischen Ländern.
Hamburger Organisator ist Prof.Dr. Daniel Zerbin von der Hamburger Northern Business School -University of Applied Sciences-. Der Kriminalwissenschaftler ist stellvertr. Leiter des Studiengangs Sicherheitsmanagement.
Im Zeichen des Klimawandels und den stärker werdenden Naturkatastrophen hat man für die Trainingswoche den aktuellen Titel „Leadership in the Eye of the Storm - Crisis Management in complex urban environments“ gewählt.
Das Programm beinhaltet einen theoretischen Rahmen und praktische Anwendungen des Krisenmanagements und der Kommunikation auf der Grundlage einer Krisensimulation. Die Teilnehmer haben auch die Möglichkeit, sich mit Studenten aus ganz Europa auszutauschen.
Die Trainingswoche endet am 14. Juli. Die Woche wird den europäischen Einrichtungen Erasmus und dem DAA gefördert.

Einweisungen der Studierenden, Bild: ASW Nord

Die Organisatoren (stehend v.l.n.r.: Thomas Felskowski von der Bürgerschaftsverwaltung, Prof. Dr. Daniel Zerbin, Marc Petersen (Kanzler der NBS)

Gruppenfoto vor dem Bürgersaal, Bild: Hamburgische Bürgerschaft/Susanne Ahrens

 

08. Juli 2019 , Hamburg ASW Nord

Zukünftige Sicherheitsmanager besuchen Bürgerschaft Hamburg

Der geplante Bürgerschaftsempfang mit der Bürgerschaftsvizepräsidentin, Barbara Duden, fiel leider ins Wasser. Trotzdem wurde in einer Führung das ehrwürdige Rathaus und die Landespolitik vorgestellt. In einer gemeinsamen Übungs- und Trainingswoche werden die zukünftigen Sicherheitsmanager generalstabsmäßig Katastrophenschutzübungen simulieren und die Krisenkommunikation üben.

 

24. Juni 2019 , Hannover Presse LKA, Hamburg

„Planenschlitzer“: Polizei, Sicherheits- und und Transportwirtschaft bündeln Kräfte

Im Februar 2019 übernahm das LKA innerhalb des internationalen Projektes „CARGO", bei dem Sicherheitsbehörden des Bundes und der Länder, Polizeien anderer Nationen der EU sowie EUROPOL zur Bekämpfung des organisierten internationalen Ladungs-diebstahles zusammenarbeiten, das Teilprojekt „Prävention". Das LKA hatte sich für die zweitägige Veranstaltung Anfang Juni 2019 in der niederächsischen Landeshauptstadt das Ziel gesetzt, durch die Experten möglichst praxisnahe Handlungsempfehlungen für alle am Transport beteiligten Personen und/oder Organisationen zu entwickeln, um die Sicherheit von Transportwegen und Lieferketten erheblich zu verbessern. Im Ergebnis wurden in fünf mehrstündigen Workshops Möglichkeiten zur Einrichtung von stufigen Sicherheitssystemen erörtert und Vorschläge formuliert. Der Fokus wurde dabei auf organisatorische Maßnahmen gegelgt, bezogen auf die gesamte Lieferkette, beginnend vom Hersteller bis hin zur Auslieferung der Waren.

Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen.

Teilnehmer der "Cargo-Crime" - Tagung, Bild: LKA Niedersachsen

 

24. Juni 2019 , Hannover Presse LKA, Hamburg

„Planenschlitzer“: Polizei, Sicherheits- und und Transportwirtschaft bündeln Kräfte

Die Täterbanden schlagen im Schutz der Nacht zu und schlitzen die Planen von LKW auf, während die Trucker in der Fahrerkabine schlafen und entwenden häufig hochwertige Ladung. Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen hat jetzt einen hochrangigen Expertenkreis von Vertretern aus verschiedenen Landeskriminalämtern und der Transport-,Logistik- und Versicherungsbranche nach Hannover eingeladen, um Präventionsmöglichkeiten zur Verhinderung dieser Straftaten zu erörtern und konkrete Maßnahmen auf „die Straße" zu bringen. Die ASW Norddeutschland war auf dieser Tagung durch den Geschäftsführer, Alexander Brückmann, vertreten.

 

15. Juni 2019 , Kiel und Hamburg, ASW Norddeutschland

Innenministerkonferenz in Kiel – viele Entscheidungen, wenig Symbolik

Das schwer bewachte „Atlantic-Hotel“ am Kieler Hafen war vom 12. bis zum 14. Juni Tagungsort der IMK-Frühjahrstagung. Auf der gestrigen Pressekonferenz vor rund 40 Pressevertretern zum Abschluss der Konferenz, die ASW Norddeutschland war durch seinen Pressesprecher vertreten, präsentierten die Innenminister Hans-Joachim Grote (Schleswig-Holstein), Boris Pistorius (Niedersachsen), Lorenz Caffier (Mecklenburg-Vorpommern)und Bundesinnenminister Horst Seehofer die Ergebnisse.

Minister Grote hatte als Gastgeber und Konferenzleiter offenbar ein „glückliches Händchen“, bei fast allen 69 Tagesordnungspunkten gab es unter den 17 Ministern und Senatoren eine Verständigung. Grote: „Ich habe die Beratungen als ausgesprochen konstruktiv empfunden. Meine Handlungsempfehlungen für die Erkennung, Sicherung und Auswertung digitaler Spuren wurde von allen unterstützt. Es geht um die Dateninhalte, die aufgrund der heutigen rechtlichen Grundlagen bereits erhoben und gespeichert werden, nicht um die aktuellen Diskussionen von ALEXA.“
Seehofer ergänzte: „Die Bevölkerung soll nicht überwacht werden, sondern nur Terroristen und Schwerverbrecher! Bei Bandenkriminalität soll die Telefonüberwachung ausgeweitet werden. Problematisch sei die Verschlüsselung beim neuen 5-G-Mobilstandard, hier ist eine Telefonüberwachung nicht mehr möglich.“

Der sichtlich gut gelaunte Minister Seehofer bescheinigte dem Gastgeber eine exzellente Vorbereitung und Leitung der Konferenz und lobte die „sensationelle“ parteiübergreifende Einigkeit der 17 Teilnehmer. Der Bayer Seehofer erklärte am Rande der Konferenz, dass er im Norden „vor Anker gehen werde“. Als Handballfan will er Spiele des THW Kiel besuchen und sich das Miniatur-Wunderland in Hamburg ansehen.

Von den durch Medien veröffentlichten und verbreiteten Themen sollen an dieser Stelle diejenigen beschrieben werden, die Auswirkungen auf die Arbeit der Sicherheitswirtschaft haben können.

Auf Antrag von Schleswig-Holstein sollen bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs Sicherungsmaßnahmen und -technik bei Neubauten durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden. Ebenso werde durch ein Konzeptvergleich (Best Practice) der Bundesländer die Einbruchszahlen weiter gesenkt.

Am Rande der Innenministerkonferenz haben etliche Bundesländer eine länderübergreifende Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum beschlossen. "Wir haben bereits eine sehr erfolgreiche Länderkooperation mit Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. Unsere länderübergreifenden Fahndungsmaßnahmen und Kontrollaktionen haben Wirkung gezeigt. Deshalb weiten wir unsere Kooperation nun auch auf Straftaten im öffentlichen Raum aus“, erklärte dazu etwa Hessens Innenminister Peter Beuth. Die neue Kooperationsvereinbarung umfasst den Angaben zufolge die Intensivierung des Informations- und Lagebildaustauschs, die Durchführung länderübergreifender Fahndungs- und Kontrollaktionen, den Bereich der kriminaltechnischen Entwicklungen, die Sicherheitsforschung, gemeinsame Präventionsmaßnahmen sowie den Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Mitführen von Messern soll künftig an viel frequentierten Örtlichkeiten, zu denen etwa Fußgängerzonen und Bahnhöfe sowie sonstige Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs aber auch das Umfeld von Kindergärten und Schulen zählen, verboten werden. Die IMK habe beschlossen, dass der Bundesgesetzgeber es den Ländern ermöglichen werde, auch an diesen Örtlichkeiten künftig leichter Waffenverbotszonen schaffen zu können. Bundesinnenminister Seehofer wolle zügig eine entsprechende Gesetzesinitiative auf den Weg bringen. Die Forderung der ASW Norddeutschland, das Privatrecht in Einkaufscentren und Veranstaltungsräumen zu beachten, scheint Gehör gefunden zu haben.

Weitere Absprachen trafen die Minister zur Sicherheit bei Fußballspielen. Um Krawalle zu vermeiden, will die Politik die Vereine künftig stärker in die Pflicht nehmen. Minister Pistorius: „Zur Bezahlung der Polizeieinsätze bei Risikospielen haben die Innenminister und Senatoren keine einheitliche Meinung. Sicherheit im öffentlichen Bereich, wie zum Beispiel bei der Anreise und Abfahrt von Fußballfans, ist eine Staatsaufgabe, die aus Steuermitteln finanziert werden müsse.“ Minister Caffier: „Die Mehrheit der Länder ist gegen eine Rechnungsstellung an die Vereine. Diese sollen zur Sicherheit in und außerhalb der Stadien mehr Engagement übernehmen.“ Auf Nachfrage eines Journalisten sagte Seehofer: „Ein höchstrichterliches Verwaltungsurteil zwinge die anderen Länder nicht zum Handeln. Hier ist nur über den Bremer Fall geurteilt worden. Politischer Opportunismus ist dabei nicht umzusetzen.“

Im Zusammenhang mit der Spieltagplanung von Fußballspielen und dem 1.Mai-Feiertag hält die IMK-Runde auf Vorschlag von NRW es für erforderlich, den 1. Mai spielfrei zu halten. Minister Grote soll bei der Deutschen Fußball Liga und dem Deutschen Fußballbund entsprechend darauf hinwirken.

 

Den vollständigen Bericht zur Pressekonferenz können Sie hier nachlesen.

Die zur Veröffentlichung freigegebene Beschlüsse der IMK können Sie hier nachgelesen.

 



Die Ministerrunde, v.l.n.r.: Boris Pistorius, Horst Seehofer, Hans-Joachim Grote, Lorenz Caffier, Bild: ASW Nord

Minister Seehofer beim Interview, Bild: ASW Nord

Die IMK fand reges Interesse der Medien. Bild: ASW Nord

 

15. Juni 2019 , Kiel und Hamburg, ASW Norddeutschland

Innenministerkonferenz in Kiel – viele Entscheidungen, wenig Symbolik

Erkennung digitaler Spuren, Bekämpfung der Clan-Kriminalität, bundesdeutscher „Warntag“ 2020, Abschieberegelungen, Bekämpfung der Kinderpornografie, Bekämpfung des Wohnungseinbruch (KfW-Mittel für Neubauten), bei Fußballspielen soll der 1. Mai spielfrei bleiben und besserer Schutz vor Messerangriffen waren unter anderem Themen der Frühjahrstagung der 210. Innenministerkonferenz (IMK). Von 69 Tagesordnungspunkten wurden aber nur die wenigsten öffentlich gemacht. Schleswig-Holsteins Innenminister Grote wurde für seine Verhandlungsführung gelobt.

 

12. Juni 2019 , Schwerin Presse Ministerium für Inneres und Europa

Herausforderungen beim Schutz Kritischer Infrastruktur meistern

Der Schutz Kritischer Infrastrukturen (kurz: KRITIS) ist eine Aufgabe, die Staat und Unternehmen bzw. Betreiber und auch die Öffentlichkeit gemeinsam zu bewältigen haben. Es geht darum, die Dienstleistungen, die z.B. Wasser- und Energieversorger oder der öffentliche Personenverkehr anbieten, kontinuierlich zur Verfügung stellen zu können, Ausfälle möglichst zu verhindern (präventive Seite) und gleichzeitig Vorkehrungen für Ausfälle zu treffen, die sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ereignen (reaktiver Aspekt).

Um die Menschen im Land, unsere Lebensweise und wirtschaftlichen Grundlagen zu schützen, müssen entsprechende Schutzkonzepte entwickelt werden, die die Versorgung sicherstellen. Dabei sind sowohl extreme äußere Einwirkungen, die aus Naturgefahren oder technischem und menschlichem Versagen entstehen können, als auch vorsätzliche Handlungen, wie zum Beispiel Terroranschläge auf Kritische Infrastrukturen zu berücksichtigen.

Die Ministerien der Landesregierung sind im Rahmen ihrer jeweiligen fachlichen Zuständigkeit zunächst selbst verantwortlich, geeignete Regeln zu schaffen und Maßnahmen zu ergreifen, gleichwohl ist es auch ein Querschnittsthema und darüber hinaus ist auch jede Behörde selbst als Kritische Infrastruktur zu verstehen, deren Funktionsfähigkeit in jedem Fall sicherzustellen ist (Erhalt von Regierungs- und Staatsfunktion). Deshalb wird in Mecklenburg-Vorpommern eine „Interministerielle Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen (kurz: IMAG KRITIS)“ mit einer Geschäftsstelle im Innenministerium eingerichtet.

Einer entsprechenden Vorlage von Innenminister Lorenz Caffier hat das Kabinett heute zugestimmt.
„Gerade im Bereich der Kritischen Infrastrukturen gibt es einen hohen Abstimmungs- und Informationsbedarf zwischen den Ressorts, mit Betreibern Kritischer Infrastrukturen aber auch mit Bundesbehörden“, so der Minister. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Lebensader der heutigen Zeit. Kritische Infrastrukturen sind komplexe Systeme. Wir müssen bei unterschiedlichen denkbaren Störfällen handlungsfähig sein. Aufgabe der IMAG wird es sein, landesweit geltende flexible Krisenreaktionsstrukturen zu erarbeiten und festzulegen sowie die Zusammenarbeit der Ressorts auf dem Gebiet Kritischer Infrastrukturen zu koordinieren.“

Der Interministerielle Führungsstab bleibt davon unberührt. Er arbeitet in variabler Besetzung bei der Bewältigung von eingetretenen Krisen. Mit der Einberufung des Interministeriellen Führungsstabes (ImFüSt) im Krisenfall obliegt es dem Innenministerium als höchstem Krisen stab des Landes, das Zusammenspiel zwischen den Landesbehörden, Katastrophenschutzbehörden, privaten Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und anderen Helfern zu koordinieren.
Für KRITIS gibt es eine offizielle Definition des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind demnach Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen einträten. BSI und BBK nennen auch eine ganze Reihe von Sektoren (und Branchen), die den Kritischen Infrastrukturen zugeordnet werden.


 

12. Juni 2019 , Schwerin Presse Ministerium für Inneres und Europa

Herausforderungen beim Schutz Kritischer Infrastruktur meistern

Koordinierungsstelle KRITIS wird im Innenministerium in Schwerin eingerichtet. Antrag von Innenminister Lorenz Caffier von der Landesregierung zugestimmt.

 

29. Mai 2019 , Schwerin LKA MV Presse, Danzig, Hamburg

Grenzüberschreitende Jubiläumskonferenz »Danziger Gespräche«

Brückmann sagt zu seinem Eindruck: »Der informelle Teil der Tagung war super geeignet für den fachlichen Austausch mit den ausländischen Kollegen. Der Fachvortrag des FBI-Agenten Michael Cahoon aus Sacramento/Cal.  zum Thema Cyberkriminalität war hoch interessant und sehr nachhaltig. Besonders der Referent aus Israel, Lt.Col. Moshe Farchi vom Tel.-Hai College, hat zum Thema »Psychological First Aid Guidelines« über Menschen in Paniksituationen neuartige Schulungsprogramme vorgestellt. Diese Tagung hat mir sehr gefallen. «

Übergreifendes Ziel der Konferenz ist es, Europa  als einen einheitlichen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts zu wahren. Dafür arbeiten die Staaten und ihre Sicherheitsbehörden, insbesondere die Ostseeanrainerstaaten eng zusammen. Sie stimmen ihr Handeln in Sicherheitsfragen miteinander ab und entwickeln gemeinsam zukünftig Sicherheitsstrategien, sowohl regional als auch europaweit. Anhand dessen wird die Zusammenarbeit der Staaten und ihrer Sicherheitsbehörden, die durch dynamische und bereits bewährte Kooperationsformen miteinander verbunden sind, gefördert.
Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern behandelt die Themen dabei in erster Linie nach polizeilichen Gesichtspunkten. Das Pommersche Wojewodschaftsamt setzt sich vorrangig mit dem Aspekt der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes auseinander.

Das Konferenzthema lautete dieses Jahr: » Aktuelle Herausforderungen – das Krisenmanagement«. Die Konferenz begann mit Grußworten der Schirmherren:  Dariusz Drelich, (Wojewode –Ministerpräsident- von Pommern) , Lorenz Caffier, (Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern) und Jan Kleinschmidt, (Vorsitzender des Wojewodschaftstages, Wojewodschaft Pommern).
Weitere hochrangige Teilnehmer kamen von Interpol, EUROPOL, dem polnischen Digitalministerium, FBI, dem niederländischen National Crisis Center und der University of Essex, dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundeskriminalamt sowie dem LKA-Chef von Hamburg.
In vier Foren wurde die Bandbreite der Konferenzthemen sichtbar:
* Aktive Bevölkerung im Krisenmanagement
* Sicherheitsbehörden und »Internet der Dinge«
* Kriminalität im Internet - Risiken und IT-Strategien
* Verschiedene Ausgangspunkte für die Bekämpfung von Radikalisierung und Terrorismus
Die Konferenz brachte dieses Jahr wieder verschiedenste Vertreter aus Polizei, Verwaltung, Justiz, Politik, Nichtregierungsorganisationen, aber auch aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zusammen. Gemeinsam wurde anhand von Fachvorträgen und Diskussionsrunden die themenspezifische Lage im europäischen Raum erörtert. Empfehlungen für die zukünftige Zusammenarbeit wurden ausgesprochen.
Besonderes Interesse fand der Vortrag »100 Jahre Polnische Polizei«  von Jaroslaw Rzymkowski (Wojewodschaftskommandant der KWP Danzig), in dem er die Entwicklung nach dem ersten Weltkrieg sowie unter der deutschen und kommunistischen Herrschaft erklärte.
Mit einem gemeinsamen Besuch des polnischen Militärmuseums des 2. Weltkriegs endete die Konferenz. Das große Interesse der polnischen Gastgeber an einer erfolgreichen Zusammenarbeit wurde den Konferenzteilnehmern deutlich. Eine Teilnahme an der Konferenz im nächsten Jahr ist empfehlenswert.
Die Agenda der Tagung können Sie hier nachlesen.

Die Schirmherren und Gastgeber der Danziger Gespräche 2019, LKA MV-Chef Ingolf Mager (2.v.l.), MInister Caffier (5.v.l.), Bild: LKA MV Anna Lewerenz

Die Teilnehmer der Danziger Gespräche vor historischer Kulisse, Bild: Marcin Golkowski

 

29. Mai 2019 , Schwerin LKA MV Presse, Danzig, Hamburg

Grenzüberschreitende Jubiläumskonferenz »Danziger Gespräche«

Seit nunmehr 20 Jahren veranstalten das Pommersche Wojewodschaftsamt und das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern (LKA MV) gemeinsam die Sicherheitskonferenz »Danziger Gespräche«. Dieses Jahr trafen sich vom 15. – 16. Mai ungefähr 130 Fachleute in Danzig. Bis heute sind die »Danziger Gespräche« die einzige regelmäßig stattfindende Konferenz, in der sich zwischen polnischer und deutscher Seite zu Themen der Inneren Sicherheit ausgetauscht wird. Der Geschäftsführer der ASW Norddeutschland, Alexander Brückmann, war Gast auf dieser Tagung. Seine Großmutter stammt aus Danzig.

 

 

27. Mai 2019 , Hamburg

Verschärfung des Messerverbots "nutzloser Schnellschuss"

Der Bundesrat hat vor einer Woche einen Gesetzentwurf, der das Mitführen von Messern in bestimmten Bereichen einschränken soll, beschlossen. Der Entwurf wird nunmehr dem Innenausschuss zugeleitet. Für die ASW Norddeutschland ist dieser Gesetzentwurf nach Auffassung von Alexander Brückmann, Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASW Nord), welcher aus der Feder der Innenbehörden von Bremen und Niedersachsen stammt, ein “nutzloser Schnellschuss“. Brückmann sagt: „Es erscheint fraglich, ob die erhoffte Wirkung einer solchen Gesetzesverschärfung überhaupt eintritt und die Sicherheit erhöht. Die Reduzierung der Klingenlänge von feststehenden Messern auf max. 6 cm mag einleuchten, dass aber zweihändig zu öffnende Klappmesser weiterhin davon ausgenommen sind, mag verstehen wer will.“

Brückmann weiter: „Bei den im Gesetzentwurf definierten Örtlichkeiten wie Bahnhöfe, Einkaufszentren (EKZ) sowie Veranstaltungsgebäuden haben die Beamten in den Ministerien offenbar übersehen, dass in diesen Einrichtungen flächendeckend Hausordnungen bestehen, in denen das Mitführen von Messern schon seit Jahren verboten sind. Will der Gesetzgeber durch die Hintertür in das zivile Hausrecht eingreifen? Und was ist zum Beispiel in EKZ mit Kunden und Angestellten der Gastronomiebetriebe sowie Geschäften, wo Messer im Gebrauch sind? Ein weiterer nicht angedachter Aspekt sind Ausnahmegenehmigungen für Handwerker und Träger von Werkzeugtools mit Messerklingen, die sich in den Verbotszonen aufhalten.“

Die niedersächsische Polizei ist mit seinem Vorgangsbearbeitungssystem NIVADIS bereits heute in der Lage, Brennpunkte mit Messerangriffen sofort zu erkennen, und könnte dort Gefahrengebiete mit Verboten einführen.

„Ich halte den Gesetzentwurf für nicht durchdacht und kann nur hoffen, dass sich die Politik die Expertise von Fachleuten aus Behörden, Verbänden und Wirtschaft vor einem Beschluss auf Rechtskraft einholen wird“, so Brückmann.

Zur Person: Alexander Brückmann ist seit Januar 2019 Geschäftsführer des Sicherheitsverbandes Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland e.V. Er ist anerkannter Waffenexperte und Ausbilder von Waffenträgern in der Sicherheitswirtschaft.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Verschärfung des Messerverbots, Klingenlänge über 6 cm, Bild: Bundespolizei Berlin

 

27. Mai 2019 , Hamburg

Verschärfung des Messerverbots "nutzloser Schnellschuss"

Die Gesetzes-Initiative des Bundesrats zur Verschärfung des Waffenrechts stößt auf Kritik. Sicherheitswirtschaft ist gegen Verschärfung des Messerverbots.

 

23. Mai 2019 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Strategische Weiterentwicklung des ASW Bundesverbands

Der ASW Bundesverband ist Taktgeber und will aufzeigen, dass sich Unternehmen in Zeiten zunehmender und sich wandelnder Risiken deutlich professioneller und resilienter im Bereich Wirtschaftsschutz aufstellen müssen. „Die Themen des ASW Bundesverbandes sind aktuell wie selten zuvor. Wir werden dieses Momentum nutzen, um unsere Angebote für den Wirtschaftsschutz eindeutig zu positionieren.“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Volker Wagner.

Bei der Versammlung haben sich die Mitglieder des ASW Bundesverbands einstimmig auch für eine weitere Stärkung im Bund ausgesprochen und den amtierenden Vorstand sowie die Geschäftsführung in den strategischen Ansätzen bekräftigt. Hierbei wurden zudem verschiedene Maßnahmen bewilligt, die den Verband in seiner Positionierung innerhalb Deutschlands stärken werden. Hierzu zählt unter anderem die Einrichtung eines hochrangigen Beirats oder die Schaffung eines neuen Veranstaltungsformats.

„In den letzten Monaten haben wir eine herausragende Unterstützung aus den Regional- und Mitgliedsverbänden erfahren, die uns bei der strategischen Weiterentwicklung unheimlich geholfen hat“, berichtet der ASW Geschäftsführer Dr. Christian Endreß. „Wir befinden uns auf einem guten Weg, den ASW Bundesverband im Bund deutlich zu stärken, Dienstleister für die Mitglieder zu sein und mit den beschlossenen Maßnahmen auch finanzielle Lücken schließen zu können“, so Endreß weiter.

Zudem haben die anwesenden Mitglieder Carsten Klauer als neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Er vertritt damit den ASW Norddeutschland auf Bundesebene. Carsten Klauer ist Geschäftsführer der POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH und seit Jahren in der ASW Norddeutschland aktiv. Seit dem 25. März 2019 ist Herr Klauer Verbandsvorsitzender des Regionalverbandes. Der Vorstand des ASW Bundesverbandes umfasst neun Mitglieder.

Bundesvorstand der ASW, Mitte: Carsten KLauer Bild: ASW

 

23. Mai 2019 , Berlin Presse ASW Bundesverband

Strategische Weiterentwicklung des ASW Bundesverbands

Die Zukunftsvision für den Verband ist klar definiert: Die Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. ist die Stimme der Sicherheit in der deutschen Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa. Der Verband versteht sich als Partner von Regierung und Politik, der Behörden sowie der Wissenschaft in allen Fragen der Sicherheit und als Mitgestalter bei Gesetzgebungsverfahren in Deutschland sowie in Europa. Darüber hinaus ist und bleibt das Thema Wirtschaftsschutz ein Fokus, den der Verband vorantreiben wird. ASW Nord Vorstandsvorsitzender Carsten Klauer in den Bundesvorstand gewählt.

 

23. Mai 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Bevölkerungsschutz: 15 Millionen Euro für 500 neue Stromaggregate

Stephan Manke, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, sagt zu diesem Schritt: „Wenn es in Niedersachsen tatsächlich zu einem Blackout kommen sollte, müssen wir gut vorbereitet sein. Das gilt vor allem für die Organisationen des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste. Mit dem jetzt vereinbarten Schritt haben wir einen weiteren wesentlichen Meilenstein zur Erhöhung der Verfügbarkeit des Digitalfunks BOS - als wesentlicher Kommunikationsgrundlage aller Blaulichtorganisationen in unseren Ländern - gerade auch für echte Krisenzeiten erreicht."
 
Im Vorfeld der Investitionsentscheidung hat die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) ein technisches Konzept entwickelt, das mit den Vertretern Thüringens und Sachsen-Anhalts finalisiert wurde und dadurch zu einer gemeinsamen europaweiten Ausschreibung eines Rahmenvertrages geführt hat. Kernstück des Konzeptes sind Betonboxen mit darin eingebauten mobil stationären Netzersatzanlagen auf der Basis von Dieselaggregaten (sogenannte „NEA-Boxen"), die aus der Ferne (dem Leitstand der ASDN) überwacht und gesteuert werden können.
 
Aus diesem Rahmenvertrag können in den nächsten vier bis sieben Jahren länderübergreifend ca. 500 NEA-Boxen beschafft werden. Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund 15 Millionen, alleine für Niedersachsen ist vorgesehen, dass ca. 300 Boxen (10 Mio. €) für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gekauft werden. Pro Jahr können zukünftig je ca. 100 NEA-Boxen durch die drei Bundesländer abgerufen werden.

Den vollständigen Pressetext können Sie hier nachlesen: http://www.mi.niedersachsen.de/aktuelles/presse_informationen

 

Bild: Benjamin Nolte Fotolia

 

23. Mai 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Bevölkerungsschutz: 15 Millionen Euro für 500 neue Stromaggregate

Diese Bundesländer nehmen eine Menge Geld in die Hand: 15 Millionen Euro für 500 neue Stromaggregate: Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt investieren gemeinsam in die Kommunikationsfähigkeit der Blaulichtorganisationen nach einem möglichen flächendeckenden Blackout (Stromausfall).

 

23. Mai 2019 , Hamburg BDSW Pressemeldung

Exzellenzinitiative Hamburg – positive Zwischenbilanz und die ersten vier Exzellenzausbildungsbetriebe

„Unsere Initiative soll den Auszubildenden dabei helfen einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten und leistungsfähigen Sicherheitsunternehmen zu finden. Unternehmen können sich als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ zertifizieren lassen, wenn sie die transparenten Qualitäts-anforderungen, die durch ein unabhängiges Gremium geprüft werden, erfüllen“, so der Landes-gruppenvorsitzende Jens Müller. Am Montag wurde den ersten vier Hamburger Sicherheitsunternehmen das Gütesiegel verliehen. Die zertifizierten Unternehmen sind KÖTTER SE & Co. KG Security, POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH, Securitas GmbH Sicherheitsdienste und WISAG Sicherheit & Service Nord GmbH & Co. KG.

„Das Exzellenz-Siegel soll den Auszubildenden bei der Auswahl eines qualifizierten Ausbildungs-betriebes helfen“, so Müller. Es gebe in Hamburg viele Sicherheitsunternehmen, in denen man eine Berufsausbildung zur Fach- oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit machen kann, wichtig sei es aber, dass sich die Auszubildenden in ihrem Unternehmen gut aufgehoben fühlen und eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten.
Ein weiteres wichtiges Element der Exzellenzinitiative Hamburg sei die Bestellung von Johanna Reidt zur Ombudsfrau (Anm. d.R.:die ASW Nord hat sie in einem Portrait vorgestellt). Sie agiere in Problemfällen als unabhängiges Bindeglied zwischen den Auszubildenden und den Berufsschulen, Ausbildungsbetrieben sowie der Kammer. Durch Frau Reidt´s Einsatz habe sich innerhalb des ersten Jahres bereits einiges bewegt. „Eins der größten Probleme in der Ausbildung ist die Fehlquote der Auszubildenden in der Berufsschule durch Diensteinsätze. Diese konnte bereits signifikant reduziert werden“, so Jens Müller. Johanna Reidt sei als neutrale Anlaufstelle für die Auszubildenden bereits gut angenommen worden. Die Auszubildenden, die sich ihr anvertraut haben, bekamen Hilfe bei den unterschiedlichsten Aspekten ihrer Ausbildung.
„Ich freue mich, dass das erste Jahr der Initiative, und unsere Idee die Ausbildung in der Sicherheit zu verbessern, so gut gestartet ist und dass sich noch mehr Unternehmen anschließen“, so Müller abschließend.
Informationen zur Initiative finden Sie unter www.exzellenzinitiative.hamburg

Ombudsfrau Johanna Reidt ist unter ombudsfrau@remove-this.exzellenzinitiative.hamburg erreichbar.


Vertreter der vier zertifizierten Sicherheitsunternehmen, Bild: BDSW

 

23. Mai 2019 , Hamburg BDSW Pressemeldung

Exzellenzinitiative Hamburg – positive Zwischenbilanz und die ersten vier Exzellenzausbildungsbetriebe

Ein guter Ausbildungsbetrieb ist die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung und zufriedene Auszubildende - diesem Gedanken folgend, hat die BDSW Landesgruppe Hamburg gemeinsam mit der ASW Norddeutschland, der Gewerkschaft ver.di, der Handelskammer Hamburg und der Berufsschule 27 vor einem Jahr eine Exzellenzinitiative für die Ausbildung in der Sicherheitswirtschaft Hamburgs ins Leben gerufen. ASW Nord-Verbandsvorsitzender Carsten Klauer bei der Feierstunde anwesend.

 

15. Mai 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Landtag verabschiedet das neue Polizeigesetz NPOG

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius sagt dazu: „Das Gesetz ist eine vernünftige, angemessene und notwendige Modernisierung unseres Polizeirechts. Wir brauchen eine ausgewogene rechtliche Grundlage für unsere Sicherheitsbehörden, um uns adäquat vor Gefahren schützen zu können. Oberste Priorität hatte für uns als Landesregierung und auch für mich persönlich, dass es gelingt, die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit angemessen zu wahren. Ich bin davon überzeugt, dass uns das mit diesem Gesetzentwurf gelungen ist. Der heutige Tag ist deshalb ein guter Tag für die Sicherheit in Niedersachsen. Die Polizei erhält wichtige Befugnisse, um den internationalen Terrorismus weiterhin wirksam bekämpfen zu können. Das alte Gesetz stammte aus einer Zeit, in der das erste iPhone gerade auf den Markt kam. Es war also noch weitestgehend blind auf dem digitalen Auge, IP-Telefonie und Messengerdienste in der heutigen Form gab es noch gar nicht. Die Polizei braucht die Möglichkeit, bei begründetem Verdacht erheblicher Gefahren auch auf diese Formen der Kommunikation Zugriff zu bekommen. Auch die digitale Welt darf kein rechtsfreier Raum sein! Zugleich setzen wir mit dem Gesetz konsequent die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts um und stärken Bürgerrechte im Bereich des Datenschutzes.“

Wenn es eindeutige Hinweise darauf gibt, dass eine terroristische Straftat unmittelbar bevorsteht, können Verdächtige zur Bekämpfung terroristischer Gefahren jetzt länger als bisher in Gewahrsam genommen werden. Künftig kann ein Gericht insgesamt bis zu 35 Tage Gewahrsam anordnen, wobei das Gericht nach jeweils zwei Wochen über die Fortdauer des Gewahrsams zu entscheiden hat.

Pistorius weiter: „Ich habe während der vergangenen Diskussionen im Zusammenhang mit der Dauer des Gefährdergewahrsams immer wieder deutlich gemacht, dass wir hier sehr sensibel sein müssen. Klar ist, dass auch jede Verlängerung des Gewahrsams durch ein Gericht angeordnet werden muss. Zur Gewahrsamsdauer haben wir jetzt einen vernünftigen Kompromiss gefunden. Es geht insgesamt um sehr wenige Fälle, die sich auf den Bereich terroristischer Gefahren beziehen, keineswegs aber dazu genutzt werden können, um beispielsweise Fußballfans aus Stadien fernzuhalten.“


Die vollständige Pressemeldung können Sie unter dem Link nachlesen: http://www.mi.niedersachsen.de/aktuelles/presse_informationen/niedersaechsischer-landtag-beschliet-das-neue-polizeigesetz-npog-176825.html

 

Innenmister Boris Pistorius stellt neues Polizei gesetz vor Bild: IM Niedersachsen

 

15. Mai 2019 , Hannover Presse Innenministerium

Niedersachsen: Landtag verabschiedet das neue Polizeigesetz NPOG

Der Niedersächsische Landtag hat gestern (14.05.2019) umfangreiche Änderungen des Niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung, das künftig die Bezeichnung „Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG)“ tragen wird, beschlossen.

 

25. April 2019 , Hamburg

Antrittsbesuch: ASW Nord beim BSI Nord

Kurz vor Ostern machte die Allianz für Sicherheit i.d. Wirtschaft Norddeutschland (ASW Nord) mit dem Geschäftsführer Alexander Brückmann und dem Pressesprecher Klaus Kapinos im Verbindungsbüro einen Antrittsbesuch. Ariane Müller-Höpken ist Absolventin des Studiengangs Risiko-und Sicherheitsmanagement der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen. 2016 begann sie ihre Laufbahn im BSI. Einer ihrer Schwerpunkte war die Projekt- und Konzepterstellung bei kritischen Infrastrukturen (KRITIS).
Nach einer Vorstellungsrunde kam man schnell zu dem Ergebnis, das viele gemeinsame Anliegen  und Ziele vorliegen, zumal die ASW Mitglied in der Allianz für Cyberschutz ist.
Das BSI ist die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde und weitet ihr Informations- und Unterstützungsangebot für Unternehmen, Behörden, Länder und andere Institutionen in Norddeutschland aus. Mittlerweile gibt es bundesweit fünf Regionalbüros, die im Bundesamt zur Abteilung Beratung für Bund, Länder und Kommunen gehören.
Ariane Müller-Höpken sagt: „Wir sind das BSI in der Fläche und tragen u.a. bei Gefährdungs- , Bedrohungs- sowie IT-Sicherheitslagen durch Vorträge und Mitwirkung in Gremien zur Aufklärung und Sensibilisierung bei.“ Ariane Müller-Höpken und die ASW Nord vereinbarten eine Unterstützung im Ausbau der Kooperations-Netzwerke und Durchführungen von Veranstaltungen unter Beteiligung des BSI.

Nähere Informationen zum BSI sowie der aktuellen Bedrohungslage sind online abrufbar unter www.bsi.bund.de

 

 

Antrittsbesuch beim BSI Nord (auf der berühmten Dachterasse des Deutschen Wetterdienstes), v.l.n.r.: Kapinos, Müller-Höpken, Brückmann Bild: ASW Nord

 

25. April 2019 , Hamburg

Antrittsbesuch: ASW Nord beim BSI Nord

Im November 2018 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sein Regionalbüro Nord am Hamburger Hafenrand in der Bernhard-Nocht-Straße 76 aufgebaut. Die offizielle Einweihung fand mit norddeutscher Prominenz Anfang Februar 2019 statt. Die Leitung hat Ariane Müller-Höpken als Verbindungsperson des BSI für den norddeutschen Raum.

 

23. April 2019 , Hamburg

Unsere Elf: ASW Norddeutschland wählt Vorstand mit neuer Mannschaft - mit Esprit in die Zukunft

Carsten Klauer vom Sicherheitsunternehmen POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH wurde zum neuen Verbandsvorsitzenden berufen. Seine Stellvertreter sind Alexander Brückmann und Norbert Brilla. Alexander Brückmann wurde zum neuen Geschäftsführer berufen. Die Funktion des Leiters Aus- und Weiterbildung übernimmt Norbert Brilla aus Hannover zum 1. April.

Der ehrwürdige Plenarsaal der Handelskammer Hamburg ist für zukunftsweisende Entscheidungen der richtige Ort. Auf der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung, die von zahlreichen Mitgliedern und Mitgliedsunternehmen besucht war, standen neben der Vorstandswahl auch die Haushaltslage sowie die Vorstellung des neuen Leiters Aus- und Weiterbildung auf der Agenda.

Der Gastgeber, Christian Graf von der Handelskammer Hamburg, lobte in seinem Grußwort die Kooperation mit der ASWNord im Rahmen der Grundausbildung von Sicherheitskräften. 2018 verzeichnete seine Kammer 1179 Prüflinge für die Sachkundeprüfung nach § 34a Gewerbeordnung. Die ASWN stellte dabei einen erheblichen Teil der Prüfer. In der Weiterbildung verzeichnet die Kammer Hamburg ein steigendes Niveau.

Der Hype um die Flüchtlingswelle hat sich deutlich beruhigt. Dies hatte zur Folge, dass die Zahlen der Seminare und Teilnehmer erheblich zurückgegangen sind. Deshalb wurden für das laufende Jahr Einsparungen in der Verwaltung beschlossen. Mit überwältigender Mehrheit wurden elf neue Vorstandsmitglieder für drei Jahre als Gesamtvorstand gewählt bzw. wiederberufen. Wie Wahlleiter Klaus Kapinos betonte, bedeutet die fast einstimmige Berufung einen starken Vertrauensbeweis und die neue Zusammensetzung einen Schwung für die Neuausrichtung der Verbandsarbeit.

Die folgenden Fachleute aus der norddeutschen Sicherheitswirtschaft wurden in den Vorstand gewählt:

  • Carsten Klauer (POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH Hamburg)
  • Dr. Martin Kruse (IHK zu Kiel)
  • Axel Mauersberger (WSO Sicherheitsdienst GmbH Osnabrück)
  • Alexander Brückmann (Trimundi GmbH & Co KG)
  • Norbert Brilla (Sicherheitsberater)
  • Dr. Ulla Kasten-Pisula (Universitätskrankenhaus HH-Eppendorf)
  • Roland Hasenjürgen (Security Assist GmbH)
  • Natalja Ljevar (Volkswagen AG)
  • Thomas Bender (VSU Hamburg Wacht GmbH)
  • Arne Rüter (Airbus Operations GmbH)
  • Holger Knitt (KSE u. Gesellschafter OHG).

Ausgeschieden aus der Vorstandsarbeit sind: Dieter Bode (Lampson Security Consulting), Arndt Malyska (Hamburger Hochbahnwache GmbH), Frau Dr. Bärbel Voss (Volkswagen AG), Volker Osmers (Atlas Electronic GmbH), und Lars Orfert (Carnival Maritime GmbH). Für ihre geleistete Arbeit sprach Carsten Klauer den Dank des Verbandsgemeinschaft aus. Arndt Malyska wechselt in den Beirat der ASW Nord.

In seinem Vorstellungsbericht zur Neuausrichtung der Aus- und Weiterbildung betonte Norbert Brilla, auf der Grundlage der KPMG-Studie aus 2016 bzw. 2018 zur Wirtschaftskriminalität, die Fokussierung auf den Schutz der Wirtschaft mit dem Dreiklang: Delinquenzerkennung - Bereinigung - Prävention. Neue Seminarkonzepte werden sich beispielsweise auf die Themen Cargo-Crime, Drohnenproblematik und betriebliche Ermittlungen beziehen. Für die erfolgreiche Umsetzung der GSSK-Ausbildung und Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung scheint eine AZAV-Zertifizierung unausweichlich.
 
Auch in das Beratungsgremium der ASW Nord, dem Beirat, wurden neue Mitglieder berufen. Dies sind: Arndt Malyska, Bernd Jürgens (Kötter Security GmbH) sowie Michael Schmidt (Volkswagen AG).

In seinem Schlusswort wies der neue Verbandsvorsitzende, Carsten Klauer, auf die Bedeutung des kommenden Sicherheitsgesetzes mit den Auswirkungen für die Sicherheitswirtschaft hin. Hier wird sich die Gemeinschaft der ASW im Bundesverband mit Beiträgen am Gesetzentwurf beteiligen.
Die „Exzellenzinitiative Hamburg“ von BDSW, ASWNord, Gewerkschaft Verdi, Handelskammer Hamburg Hamburg und Gewerbeschule 27 biete jetzt Sicherheitsunternehmen die Zertifizierung mit Gütesiegel als „Exzellenzausbildungsbetrieb“ an. Einige wenige Betriebe haben sich schon beworben. Diese Initiative ist bundesweit einmalig in der Sicherheitswirtschaft.
Mit Dank an die Vorstandskollegen, allen Dozenten und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle wurde die Versammlung geschlossen.

Klaus Kapinos
Pressesprecher

 

Bild: ASWNord, Vorstand und Beirat v.l.n.r.: Brilla, Rüter, Jürgens, Dr. Kasten-Pisula, Hasenjürgen, Mauersberger, Ljevar, Klauer, Dr. Kruse, Brückmann, Knitt, Krüger, Malyska, Bender.

Bild: ASWNord, Plenarsaal mit Plenum

Bild: ASWNord, Versammlungsleitung

Der geschäftsführende Vorstand der ASW Nord. v.l.n.r.: Norbert Brilla, Carsten Klauer, Alexander Brückmann, Bild: ASW Nord

 

23. April 2019 , Hamburg

Unsere Elf: ASW Norddeutschland wählt Vorstand mit neuer Mannschaft - mit Esprit in die Zukunft

Auf der Jahresmitgliederversammlung am 21. März 2019 des Sicherheitsverbandes „Allianz für Sicherheit i.d. Wirtschaft Norddeutschland e.V.“ (ASWNord) wurde der Vorstand mit sechs neuen Mitgliedern deutlich verjüngt.

 
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